Forum: /dev/null Das für mich optimale Betriebssystem [Endet 29.1.]


von M. D. (derdiek)


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Seit etwa einem Jahr bin ich komplett Windows-frei und nutze einen 
reinen Spiele-Rechner mit Ubuntu, darauf Steam und Battle.net.
Alle meine Steam-Spiele laufen inzwischen dank Proton problemlos. Auch 
Diablo 4 ließ sich über Battle.net mit Lutris lange Zeit gut spielen.

Am vergangenen Wochenende trat dann allerdings ein Problem auf:
Nach mehreren Monaten Pause wollte Battle.net zunächst gar nicht mehr 
starten. Nach einem Proton-Update funktionierte es am Samstag zwar 
wieder, aber am Sonntag darauf startete Battle.net zwar, die darin 
enthaltenen Spiele stürzten jedoch sofort ab.

Ich habe daraufhin alles durchprobiert, was man so debuggen kann 
(inklusive diverser ChatGPT-Vorschläge), leider ohne Erfolg.

Aus purer Verzweiflung – und weil ich einfach Lust auf das Spiel hatte – 
habe ich dann alles über Bord geworfen und (Schande über mein Haupt) 
doch wieder Windows 11 installiert. Natürlich erstmal alles deaktiviert, 
was sich seit Windows 7/10 im UI „verschlimmbessert“ hat.

Fakt ist leider:
Jetzt, wo man wieder unter Windows arbeitet merkt man, es funktioniert 
aktuell alles, was ich nutzen möchte, einen Tick besser. HDR läuft 
sofort, die Spiele sehen daher sichtbar besser aus, der Monitor lässt 
sich sauber kalibrieren, keine verfälschten Farben mehr..
Man muss nicht stundenlang das Internet durchforsten, wenn man irgendwas 
machen will, was man aus Windows kennt, aber in Linux nicht vorhanden 
ist (Stichworte Paint Bilder ausschneiden, Notepad++ FTP Anbindung, 
etc..).
… es ist, wie es ist.
Wollte ich einfach mal los werden.

: Gesperrt durch Moderator
von Εrnst B. (ernst)


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Schöner Troll. 11/10 Punkten.

Ansonsten: Schön für dich. Niemand zwingt dich Linux zu nutzen, und weil 
es kostenlos war, hast du mit deinem Linux-Ausflug noch nicht mal Geld 
in den Sand gesetzt.

von Norbert (der_norbert)


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M. D. schrieb:
> Aus purer Verzweiflung – und weil ich einfach Lust auf das Spiel hatte –
> habe ich dann alles über Bord geworfen und (Schande über mein Haupt)
> doch wieder Windows 11 installiert.

Wird das eine Selbstdemontage?

M. D. schrieb:
> aber in Linux nicht vorhanden
> ist (Stichworte Paint Bilder ausschneiden, Notepad++ FTP Anbindung,
> etc..).

Yep. Eindeutig.

von M. D. (derdiek)


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Εrnst B. schrieb:
> Ansonsten: Schön für dich. Niemand zwingt dich Linux zu nutzen, und weil
> es kostenlos war, hast du mit deinem Linux-Ausflug noch nicht mal Geld
> in den Sand gesetzt.
Ich wäre gerne bei Linux geblieben, weil mir das Konzept gut gefällt. 
Aber letztendlich ist das Betriebssystem ein Mittel zum Zweck und 
alleine kriege ich es nicht hin, Probleme darin zu beheben, wenn im 
Internet keine ausreichenden Informationen zu finden sind. Ich kann 
(oder will) mir auch die Befehle in der Konsole nicht alle merken weil 
die mir teilweise komplett wirr erscheinen.
Aber es gibt halt auch in Windows haufenweise Zeug, das mir gegen den 
Strich geht (deswegen ja auch der Wechsel zu Linux damals). Nur unterm 
Strich ist Windows letztendlich doch die bessere Wahl (für mich!).

von (prx) A. K. (prx)


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M. D. schrieb:
> mir auch die Befehle in der Konsole nicht alle merken weil
> die mir teilweise komplett wirr erscheinen

Muss man auch nicht. Die wichtigsten reichen, für den Rest gibts das Web 
und den Zettelkasten. Schön ist, dass Befehle, die man vor vielen 
Jahrzehnten lernte, heute noch funktionieren.

: Bearbeitet durch User
von M. D. (derdiek)


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(prx) A. K. schrieb:
> Schön ist, dass Befehle, die man vor vielen
> Jahrzehnten lernte, heute noch funktionieren.
Ja, so Standardbefehle wie lsblk und mount funktionieren noch.

Ich könnte aber z.B. nichtmal grundlegende Dinge wie die IP-Adresse von 
dynamisch auf fest umstellen, ohne das vorher googlen zu müssen, weil 
das für mich völlig sinnfrei in irgendwelchen Konfigurationsdateien 
steht, von denen ich noch nie gehört habe und es auch keinerlei Hinweise 
auf sie gibt.

Und wenn dann die Standardantworten für ein Problem aus irgendeinem 
Grund nicht funktionieren, frag ich mich halt irgendwie, wozu man sich 
das eigentlich antut weils in Win meist nur ein paar Klicks gewesen 
wären.

Aber dank der neuen UI von Win11 wühlt man sich da auch erstmal sinnfrei 
durch bis man wieder bei den altbekannten Einstellungen gelandet ist.

von Norbert (der_norbert)


Angehängte Dateien:

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M. D. schrieb:
> Ich könnte aber z.B. nichtmal grundlegende Dinge wie die IP-Adresse von
> dynamisch auf fest umstellen, ohne das vorher googlen zu müssen, weil
> das für mich völlig sinnfrei in irgendwelchen Konfigurationsdateien
> steht, von denen ich noch nie gehört habe und es auch keinerlei Hinweise
> auf sie gibt.

Zugegeben, das Leben kann manchmal schwer sein.
Vor allem, wenn man selbst sein größter Feind ist.

von (prx) A. K. (prx)


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M. D. schrieb:
> Ich könnte aber z.B. nichtmal grundlegende Dinge wie die IP-Adresse von
> dynamisch auf fest umstellen, ohne das vorher googlen zu müssen

Die Powershell-Befehle hat auch kaum jemand ohne nachschlagen drauf.
https://www.windowspro.de/wolfgang-sommergut/statische-ip-adresse-dhcp-dns-server-powershell-konfigurieren

: Bearbeitet durch User
von Alexander (alecxs)


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Die Film und Musikindustrie setzt auf Apple, Gamer nutzen Windows, wo 
ist das Problem?

von (prx) A. K. (prx)


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Gibt auch keines. Nur in solchen Diskussionen ist es eines.

von Ein T. (ein_typ)


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M. D. schrieb:
> Jetzt, wo man wieder unter Windows arbeitet merkt man, es funktioniert
> aktuell alles, was ich nutzen möchte, einen Tick besser.

Danke für Deine Ausführungen. Ja, für Deine Hauptanwendung, das Spielen, 
ist Windows aktuell zweifellos immer noch besser geeignet. Insofern 
wünsche ich Dir viel Freude, Glück und Erfolg damit! :-)

von Ein T. (ein_typ)


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(prx) A. K. schrieb:
> M. D. schrieb:
>> mir auch die Befehle in der Konsole nicht alle merken weil
>> die mir teilweise komplett wirr erscheinen
>
> Muss man auch nicht. Die wichtigsten reichen, für den Rest gibts das Web
> und den Zettelkasten.

... und die Manpages, mitunter die Infopages, und die Dokumentationen 
der Pakete unter /usr/share/doc... nur so am Rande bemerkt. :-)

von (prx) A. K. (prx)


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"about 89.7% of Windows titles now at least launch on Linux systems". 
42% völlig ohne Eingriff.
https://www.techpowerup.com/342337/almost-90-of-windows-games-run-on-linux-notes-report

von Ein T. (ein_typ)


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M. D. schrieb:
> (prx) A. K. schrieb:
>> Schön ist, dass Befehle, die man vor vielen
>> Jahrzehnten lernte, heute noch funktionieren.
> Ja, so Standardbefehle wie lsblk und mount funktionieren noch.
>
> Ich könnte aber z.B. nichtmal grundlegende Dinge wie die IP-Adresse von
> dynamisch auf fest umstellen,

Die meisten modernen Linuxsysteme haben für solche Dinge den 
NetworkManager, der über eine GUI konfiguriert werden kann.

> ohne das vorher googlen zu müssen, weil
> das für mich völlig sinnfrei in irgendwelchen Konfigurationsdateien
> steht, von denen ich noch nie gehört habe und es auch keinerlei Hinweise
> auf sie gibt.

Ja, das kann man auch sehr sinnvoll über die richtigen 
Konfigurationsdateien einstellen -- aber wenn die Dir nach über einem 
Jahr mit Linux immer noch als "völlig sinnfrei" erscheinen und Du 
außerdem die oben genannte GUI noch nicht gefunden hast, ist Windows für 
Dich eben die bessere Wahl. HF! :-)

von (prx) A. K. (prx)


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Ein T. schrieb:
> ... und die Manpages, mitunter die Infopages, und die Dokumentationen
> der Pakete unter /usr/share/doc... nur so am Rande bemerkt. :-)

Ohne Training nur auf Basis von Manpages fehlerfrei Netplan-Files mit 
expliziter IP Info per Editor zu schreiben, dazu gehört schon was. :)

: Bearbeitet durch User
von Ein T. (ein_typ)


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(prx) A. K. schrieb:
> Ein T. schrieb:
>> ... und die Manpages, mitunter die Infopages, und die Dokumentationen
>> der Pakete unter /usr/share/doc... nur so am Rande bemerkt. :-)
>
> Ohne Training nur auf Basis von Manpages fehlerfrei Netplan-Files mit
> expliziter IP Info per Editor zu schreiben, dazu gehört schon was. :)

Ja, aber dafür gibt es ja -- wie bereits oben erwähnt -- den 
NetworkManager, der per GUI in den Einstellungen des jeweiligen Desktop 
Environment, per CLI  mit dem Programm nmcli(1) und per TUI nmtui(1) 
konfiguriert werden kann. Ich meine, echt jetzt, da ist doch für alle 
Geschmäcker das Richtige dabei. :-)

von M. D. (derdiek)


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Der Titel war rückwirkend vielleicht etwas zu reißerisch. Die Botschaft 
dieses Threads sollte eigentlich sein, dass es immer auf den 
Anwendungsfall ankommt, welches Betriebssystem das richtige ist. Ich mag 
Linux und das Konzept dahinter, bin auch gerne bereit stundenlang zu 
recherchieren wie man ein Problem in den Griff bekommt, aber man kommt 
manchmal an Windows noch nicht ganz vorbei.

: Bearbeitet durch User
von Ein T. (ein_typ)


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M. D. schrieb:
> Der Titel war rückwirkend vielleicht etwas zu reißerisch. Die Botschaft
> dieses Threads sollte eigentlich sein, dass es immer auf den
> Anwendungsfall ankommt, welches Betriebssystem das richtige ist. Ich mag
> Linux und das Konzept dahinter, bin auch gerne bereit stundenlang zu
> recherchieren wie man ein Problem in den Griff bekommt, aber man kommt
> manchmal an Windows noch nicht ganz vorbei.

Wenn man mit seinem Rechner hauptsächlich spielen will, vor allem 
aktuelle Titel, womöglich nicht. Aber ansonsten ist es ja nun keine 
sonderlich neue Erkenntnis, daß das Werkzeug zur Aufgabe passen muß.

Und, sei mir bitte nicht böse, jedoch... wer nach einem Jahr mit Linux 
noch "stundenlang" recherchieren muß, "wie man ein Problem in den Griff 
bekommt",  dann liest sich das für mich, als hättest Du Dich mit Linux 
nur beschäftigt, wenn es ein Problem gab. Da möchte ich gern fragen, was 
Du mit dem "Konzept" hinter Linux meinst, denn sonderlich intensiv hast 
Du Dich abseits genannter Probleme doch anscheinend nicht damit 
beschäftigt, oder?

Edit: Tippfehler.

: Bearbeitet durch User
von M. D. (derdiek)


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Ich hab in den letzten 20 Jahren ungefähr 10x versucht, von Windows 
loszukommen. Einmal weil es Geld kostet und weil man bei Updates keine 
Alternativen hat außer die aktuelle Version zu nutzen und sich damit 
abzufinden.
Bei Linux hab ich die Wahl, wie mein Desktop aussehen soll und hab eine 
gute Kontrolle über die Daten, die im Hintergrund verarbeitet werden.

Wenn aber mal, so wie auch im jetzigen Fall, bedingt durch irgendein 
Update auf einmal etwas nicht mehr funktioniert, dann kann das durchaus 
Stunden kosten rauszufinden woran es liegt.
- Gibt es ein Logfile, wo finde ich das?
- Ist darin ein aussagekräftiger Fehler?
- Hatte jemand anders schonmal so ein Problem?
- Passen deren Probleme zu meinem?
- Chatgpt gibt 5 allgemeine Vorschläge, nichts davon hilft. Was dann?

Unabhängig von der Erfahrung, die man mit Linux gesammelt hat, kann 
sowas halt dauern. Mein Haupt-PC soll aber funktionieren - Unter Windows 
würde das Problem garnicht erst existieren, also...

Ich hab noch nen Pi mit Raspbian, darauf Homematic, CUPS, Octoprint, 
PiHole, alles tutti. Hat zwei Wochenenden gekostet das alles 
einzurichten, aber es macht halt auch Bock wenns läuft.

: Bearbeitet durch User
von Georg M. (g_m)


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von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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M. D. schrieb:
> es ist, wie es is

Es liegt am Wayland.

von M. D. (derdiek)


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Dieter D. schrieb:
> Es liegt am Wayland.

Ja, wenn das an ist, flackert Steam.
Habs daher die meiste Zeit ausgeschaltet gehabt.

von Jack V. (jackv)


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M. D. schrieb:
> - Gibt es ein Logfile, wo finde ich das?
Zentrales Log ist heutzutage das Journal, aufzurufen mit ›journalctl‹.

> - Ist darin ein aussagekräftiger Fehler?
Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit. Und zwar sehr viel aussagekräftiger 
als „Systemzustand hat sich von 2 auf 3 geändert. Grund: 4“ (original in 
Windows’ „Ereignisanzeige“ gesehen)

> - Hatte jemand anders schonmal so ein Problem?
Die Wahrscheinlichkeit, dass du mit deinem Problem einzigartig bist, ist 
gering. Und wenn es so sein sollte, wird man sich an geeigneter Stelle 
mit Freude draufstürzen, um dem Problem auf den Grund zu gehen.

> - Passen deren Probleme zu meinem?
Vermutlich. Ansonsten lassen sich Erkenntnisse meist auch prima 
übertragen.

> - Chatgpt gibt 5 allgemeine Vorschläge, nichts davon hilft. Was dann?
Von der irrigen Vorstellung wegkommen, die LLM würden irgendwas 
verstehen und Probleme lösen können. Das sind stumpfe 
Statistikautomaten, deren Datenbasis zudem einige Zeit hinterherhinkt. 
Bei aktuellen Problemen oder bei selten aufgetretenen Problemen oder 
Problemen ohne eindeutige, unabhängige Lösung kann so eine Software von 
vorneherein keine sinnvolle Antwort liefern.

von Roland E. (roland0815)



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Wems gefällt...

von Sheeva P. (sheevaplug)


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(prx) A. K. schrieb:
> Ein T. schrieb:
>> ... und die Manpages, mitunter die Infopages, und die Dokumentationen
>> der Pakete unter /usr/share/doc... nur so am Rande bemerkt. :-)
>
> Ohne Training nur auf Basis von Manpages fehlerfrei Netplan-Files mit
> expliziter IP Info per Editor zu schreiben, dazu gehört schon was. :)

Netplan... irgendwann habe ich zwar mal gelesen, daß das das neue System 
von Ubuntu zur Netzwerkkonfiguration sei, aber bislang habe ich mich 
damit noch keine Minute meines Lebens beschäftigt. Auf Deinen Beitrag 
hin habe ich nun zum ersten Mal in die Manpage netplan(5) geschaut, und 
würde dann vielleicht erst einmal ungefähr so anfangen:
1
network:
2
  renderer: networkmanager
3
  ethernets:
4
    enp4s0:
5
      addresses: ["192.168.0.11/24"]
6
    nameservers:
7
      search: [example.com]
8
      addresses: [8.8.8.8, 1.1.1.1]
9
    routes:
10
      - to: default
11
        via: 192.168.0.254

Lustig: nachdem ich in die Manpage geschaut hatte, habe ich die Datei

  /usr/share/doc/netplan/examples/static.yaml

gefunden, und mit Ausnahme von "version", der von mir gewählten 
JSON-Notation für Arrays und natürlich den Werten sieht diese Datei 
meinem gerade gezeigten Beispiel zum Verwechseln ähnlich. Also ich 
behaupte, daß sich rein anhand der Manpages korrekte netplan-Dateien 
schreiben lassen. :-)

von Ein T. (ein_typ)


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M. D. schrieb:
> Ja, wenn das an ist, flackert Steam.
> Habs daher die meiste Zeit ausgeschaltet gehabt.

Hat Steam denn keinen Support?

von (prx) A. K. (prx)


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Sheeva P. schrieb:
> Also ich
> behaupte, daß sich rein anhand der Manpages korrekte netplan-Dateien
> schreiben lassen. :-)

Es geht, klar. Aber der Parser von dem Kram ist erfahrungsgemäss 
äusserst penibel. Weshalb es mit gutem Grund Prüfprogramme dafür gibt, 
etwa yamllint. Und nun denk dir mal deine Jahrzehnte 
Unix/Linux-Erfahrung und Programmierung weg, vielleicht passenderweise 
Phython, weil auf Einrückung basierend. Also einen normalen Menschen. :)

: Bearbeitet durch User
von Rene K. (xdraconix)


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(prx) A. K. schrieb:
> "about 89.7% of Windows titles now at least launch on Linux systems".
> 42% völlig ohne Eingriff.
> 
https://www.techpowerup.com/342337/almost-90-of-windows-games-run-on-linux-notes-report

Doom läuft auch auf ner Zahnbürste, die Frage ist nur wie!

von Marci W. (marci_w)


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Hallo M.D.,

wenn Du immerhin ein Jahr Linux verwendet hast, und nun wg. eines 
Problems komplett auf Windows wechselst, scheinst Du Dich ja unter Linux 
nicht gerade umfangreich eingerichtet zu haben, sonst würdest Du nicht 
hopp hopp komplett wechseln. Bei mir wäre das ein recht großer Aufwand, 
schon wegen der vielen Programme, die ich installiert und eingerichtet 
habe. Und ich fühle mich auf Linux seit Jahrzehnten so Wohl, dass mir 
ein Wechsel überhaupt nicht mehr in den Sinn kommen würde. Da müsste 
schon was revolutionär Neues am OS-Horizont erscheinen. Windows läuft 
bei mir dennoch als Dual Boot, da eine große Software, die ich beruflich 
nutze, nur unter Win läuft.

Die wichtigste Frage von mir ist jedoch:

Warum hast Du den Thread überhaupt gestartet? Offensichtlich benötigst 
Du keine Hilfe (mehr), da Du ja die Seiten gewechselt hast. Was 
erwartest Du dann als Ergebnis? den 10-millionsten OS-War?

ciao

Marci

von Sheeva P. (sheevaplug)


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(prx) A. K. schrieb:
> Sheeva P. schrieb:
>> Also ich
>> behaupte, daß sich rein anhand der Manpages korrekte netplan-Dateien
>> schreiben lassen. :-)
>
> Es geht, klar.

Deine Aussage war, es ginge nicht. :-)

> Aber der Parser von dem Kram ist erfahrungsgemäss äusserst penibel.

Möchtest Du es lieber nachlässig? Also: bei Netzwerkkonfigurationen? :-)

> Weshalb es mit gutem Grund Prüfprogramme dafür gibt, etwa yamllint.

Ja, gibt es, und das ist auch gut so.

> Und nun denk dir mal deine Jahrzehnte
> Unix/Linux-Erfahrung und Programmierung weg, vielleicht passenderweise
> Phython, weil auf Einrückung basierend. Also einen normalen Menschen. :)

Normale Menschen sind jederzeit herzlich dazu eingeladen, nicht selbst 
an ihrer Netzwerkkonfiguration herum zu fummeln. Die bekommen vom DHCP 
eine Adresse, ein Default-Gateway und ihre(n) Nameserver, alles fein.

Fortgeschrittene Menschen dürfen auch gerne feste 
Netzwerkkonfigurationen für IP-Adressen, Routing, Nameserver und so 
weiter konfigurieren. Dafür haben die modernen Linux-Distributionen den 
NetworkManager, der sich über GUIs, TUIs, und auch mit 
Kommandozeilenclients konfigurieren läßt.

Profis wie Du und ich konfigurieren ihr Netzwerk über Dateien. Und ich 
kann wirklich nicht glauben, daß Du keine YAML-Dateien editieren und 
nach Deinen Änderungen nicht yamllint(1) ausführen kannst. Cmon, rly? 
:-)

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Marci W. schrieb:
> Und ich fühle mich auf Linux seit Jahrzehnten so Wohl, dass mir
> ein Wechsel überhaupt nicht mehr in den Sinn kommen würde.

Ach, weißte... wenn Linux irgendwie komisch werden würde, daß ich mich 
dort nicht mehr zuhause fühle, gäbe es doch immer noch die BSDs, einige 
Derivate von SunOS / Solaris, und im Zweifel sogar MacOS, das (seit ein 
paar Jahren) einem UNIXoiden System nicht ganz unähnlich ist. :-)

> Da müsste schon was revolutionär Neues am OS-Horizont erscheinen.

Was sollte das denn haben, das UNIXoide nicht können? Nur mal so als 
Frage, denn: Betriebs- und Betrübssysteme gibt es ja genug.

von (prx) A. K. (prx)


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Sheeva P. schrieb:
> Deine Aussage war, es ginge nicht. :-)

Nicht ganz:
> Ohne Training nur auf Basis von Manpages fehlerfrei Netplan-Files mit
> expliziter IP Info per Editor zu schreiben, dazu gehört schon was. :)

: Bearbeitet durch User
von Sheeva P. (sheevaplug)


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(prx) A. K. schrieb:
>> Ohne Training nur auf Basis von Manpages fehlerfrei Netplan-Files mit
>> expliziter IP Info per Editor zu schreiben, dazu gehört schon was. :)

True. Then, not. :-)

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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M. D. schrieb:
> Ich könnte aber z.B. nichtmal grundlegende Dinge wie die IP-Adresse von
> dynamisch auf fest umstellen, ohne das vorher googlen zu müssen, weil
> das für mich völlig sinnfrei in irgendwelchen Konfigurationsdateien
> steht, von denen ich noch nie gehört habe und es auch keinerlei Hinweise
> auf sie gibt.

es outet sich als nicht lernfähig

von G. K. (zumsel)


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Ein T. schrieb:

> Ja, aber dafür gibt es ja -- wie bereits oben erwähnt -- den
> NetworkManager, der per GUI in den Einstellungen des jeweiligen Desktop
> Environment, per CLI  mit dem Programm nmcli(1) und per TUI nmtui(1)
> konfiguriert werden kann. Ich meine, echt jetzt, da ist doch für alle
> Geschmäcker das Richtige dabei. :-)

Keine Sorge, systemd wird das übernehmen.

Im Ernst, der Versuch sowohl komplexe Netzwerk-Setups als auch das 
klassische Roadwarrior-Szenario in einem Tool unterzubringen wo einfache 
Setups für Dummies verständlich bleiben ist einfach zum Scheitern 
verurteilt.

Es wäre besser das zu splitten und auswählbar zu machen.

Windows hat dieses Problem nicht weil es keine komplexen Netzwerk-Setups 
beherrscht.

: Bearbeitet durch User
von M. D. (derdiek)


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Marci W. schrieb:
> scheinst Du Dich ja unter Linux
> nicht gerade umfangreich eingerichtet zu haben, sonst würdest Du nicht
> hopp hopp komplett wechseln.

Ich nutze unter Windows größtenteils die gleiche Software wie unter 
Linux und die Daten liegen auf einer anderen Festplatte. War kein 
Problem.

Das größte Problem war, unter Linux einen bootfähigen Win11 Datenträger 
zu erstellen. Das Windows-Tool läuft nicht, Rufus gibts nicht für Linux 
und Balena Etcher erstellt keinen Bootloader. Man braucht also erstmal 
was mit Windows, um Windows woanders installieren zu können.
Das rauszufinden hat inkl. Downloadzeiten und Tests übrigens gute 8 
Stunden gedauert.

Marci W. schrieb:
> Was
> erwartest Du dann als Ergebnis? den 10-millionsten OS-War?

Kommt es dir so vor, als wollte ich einen Krieg anzetteln? Ich hab 
versucht, immer neutral zu bleiben. Ich kann jetzt durch den Test des 
letzten Jahres sagen: Beide Systeme haben ihre Pro´s und Contra´s. die 
Pro´s von Win11 überwiegen aber in meinem Fall. Sollte mehr ein 
Erfahrungsbericht sein als Stimmungsmache.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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M. D. schrieb:
> Das größte Problem war, unter Linux einen bootfähigen Win11 Datenträger
> zu erstellen.

ROTFL

Die ganzen von dir genannten Krücken braucht nur Windows, weil es keine 
(Massenspeicher-)Geräte als Ganzes handhaben kann. Jegliches Unix 
(inklusive auch MacOS) brauch sowas nicht, weil man dort das Image 
einfach aufs Gerät kopiert, fertig.

: Bearbeitet durch Moderator
von M. D. (derdiek)


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Jörg W. schrieb:
> weil man dort das Image
> einfach aufs Gerät kopiert, fertig.
Womit? cp wohl kaum, oder?

Hier gibts das Iso zum Download.
https://www.microsoft.com/de-de/software-download/windows11

Ihr könnts gerne mal unter Linux ausprobieren, wenn das anschließend 
bootet und die Installation startet, ziehe ich meinen nicht vorhandenen 
Hut vor euch.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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M. D. schrieb:
> Womit? cp wohl kaum, oder?

Warum nicht?  dd geht genauso, aber dessen Parameter würde ich dir nicht 
zumuten wollen. :-)

von M. D. (derdiek)


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Jörg W. schrieb:
> Warum nicht?  dd geht genauso, aber dessen Parameter würde ich dir nicht
> zumuten wollen. :-)
Die Parameter muss man halt googlen, ist ja nichts neues.

Probier es bitte erstmal selbst aus, bevor du herablassend wirst. Danke 
:)

Kleiner Spoiler: Das Iso von der MS-Seite enthält keinen Bootloader. Der 
kommt von Rufus, bzw. dem MS Tool.

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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M. D. schrieb:
> Kleiner Spoiler: Das Iso von der MS-Seite enthält keinen Bootloader.

OK

Warum du dafür aber Linux beschuldigst, dass MS kein hybrides ISO-FS auf 
die Reihe bekommt, bleibt trotzdem dein Geheimnis.  ISO9660 ist explizit 
so gestaltet, dass am Anfang ausreichend Platz für einen Bootloader 
bleibt – und alle außer Windows machen das so.

Allerdings gibt es in der Tat auch Tools rein unter Linux, die dem 
abhelfen können.  Aber OK, nach denen muss man wirklich gugeln. 
Allerdings geht es ja auch unter Windows nicht mit Bordmitteln, auch 
dort braucht man eine Beschreibung, wie man es macht.  Dort würde es 
aber eben selbst dann nicht mit Bordmitteln gehen, wenn sie ein hybrides 
ISO-FS hätten.

von M. D. (derdiek)


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Jörg W. schrieb:
> Warum du dafür aber Linux beschuldigst

Hab ich nicht. Ich hab Microsoft "beschuldigt", Windows zu benötigen, um 
Windows woanders installieren zu können.

M. D. schrieb:
> Das größte Problem war, unter Linux einen bootfähigen Win11 Datenträger
> zu erstellen. Das Windows-Tool läuft nicht, Rufus gibts nicht für Linux
> und Balena Etcher erstellt keinen Bootloader. Man braucht also erstmal
> was mit Windows, um Windows woanders installieren zu können.

Kann man den Titel ändern in "Das für mich optimale Betriebssystem"? :)

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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M. D. schrieb:

> Hab ich nicht. Ich hab Microsoft "beschuldigt", Windows zu benötigen, um
> Windows woanders installieren zu können.

Wobei das nicht völlig korrekt ist: WoeUSB kann es ganz ohne Windows.

Habe kurz reingeschaut, die decken wohl allen Tod und Teufel da ab 
(nicht nur moderne ISO-Images), aber wenn ich das richtig sehe, nehmen 
sie einfach einen Grub und setzen den so auf, dass er dann das 
Windows-Image bootet.

> Kann man den Titel ändern in "Das für mich optimale Betriebssystem"? :)

OK, hab ich gemacht.

von G. K. (zumsel)


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M. D. schrieb:

> Das größte Problem war, unter Linux einen bootfähigen Win11 Datenträger
> zu erstellen. Das Windows-Tool läuft nicht, Rufus gibts nicht für Linux
> und Balena Etcher erstellt keinen Bootloader. Man braucht also erstmal
> was mit Windows, um Windows woanders installieren zu können.
> Das rauszufinden hat inkl. Downloadzeiten und Tests übrigens gute 8
> Stunden gedauert.

Was hat M$ an diesen ISOs kaputt gemacht?

https://www.microsoft.com/de-de/software-download/windows11

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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G. K. schrieb:
> Was hat M$ an diesen ISOs kaputt gemacht?

Wurde doch weiter oben beschrieben. Sie haben kein hybrides ISO-FS 
gemacht, sondern ein reines DVD-Image.  Das hat keinen Bootloader, weil 
erwartet wird, dass das BIOS es als DVD bootet.  Das wiederum macht das 
BIOS aber nur, wenn es sich als CD-ROM meldet, nicht als Mass storage 
device.

von M. D. (derdiek)


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Jörg W. schrieb:
> Sie haben kein hybrides ISO-FS
> gemacht, sondern ein reines DVD-Image

Macht Sinn. Bei 7.2GB Imagegröße bin ich garnicht auf die Idee gekommen, 
dass das auf ne DVD soll. Aber DL DVD´s hätten das wohl gekonnt.

Jörg W. schrieb:
> OK, hab ich gemacht.

Danke!

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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M. D. schrieb:
> Bei 7.2GB Imagegröße bin ich garnicht auf die Idee gekommen, dass das
> auf ne DVD soll. Aber DL DVD´s hätten das wohl gekonnt.

Ja, im Prinzip. Macht nur keiner mehr, und die entsprechenden Laufwerke 
sind ja auch am Aussterben. Neue Computer haben sowas in der Regel nicht 
mehr an Bord.

Ein ISO-9660-FS da drunter zu legen, ist halt sinnvoll, wenn man das in 
einer virtuellen Maschine booten will: dort hinterlegt man das Image 
dann als virtuelles Medium in einem CD-Laufwerk, und kann es von da 
booten.

Es ist nur unverständlich, warum sie die Möglichkeit, auch noch einen 
Bootloader für ein mass storage device mit vorzusehen, nicht ausgenutzt 
haben. ISO 9660 war da ganz offensichtlich weitsichtiger.

von BirnKichler S. (Firma: privat) (max707)


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Das für mich optimale Betriebssystem stellt nur die Anbindung der 
Anwendersoftware zur verwendeten Hardware her.

Nur MS versucht immer wieder die komplette Hardware unter seiner Obhut 
zu bekommen.

Löst euch von diesem Mist wenn ihr könnt.

von G. K. (zumsel)


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Jörg W. schrieb:
> G. K. schrieb:
>> Was hat M$ an diesen ISOs kaputt gemacht?
>
> Wurde doch weiter oben beschrieben. Sie haben kein hybrides ISO-FS
> gemacht, sondern ein reines DVD-Image.  Das hat keinen Bootloader, weil
> erwartet wird, dass das BIOS es als DVD bootet.  Das wiederum macht das
> BIOS aber nur, wenn es sich als CD-ROM meldet, nicht als Mass storage
> device.

Das ist also dieses frickelfreie OS von dem immer alle reden?

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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G. K. schrieb:
> Das ist also dieses frickelfreie OS von dem immer alle reden?

Zumindest ist in diesem Falle das nötige Gefrickel gleich auf der 
Downloadseite mit beschrieben. ;-)

Darin unterscheidet es sich von den diversen 
Registry-Frickel-Anleitungen, die es für andere Dinge zuweilen so gibt.

Natürlich hätten sie dann auch noch WoeUSB mit erwähnen können um zu 
beschreiben, wie man ihr DVD-Image mit Linux auf einen USB-Stick 
frickelt. :-)

von Jack V. (jackv)


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Was den Windows-Installationsdatenträger angeht, war meine letzte 
Erfahrung damit, dass man den Inhalt des Images einfach auf den 
formatierten Stick kopiert. Der EFI-Loader kümmert sich dann um den 
Rest. Das war der unter Windows vorgesehene Weg, weil das System halt 
nicht so richtig mit Images und Geräten umgehen kann, kopieren aber 
meistens funktioniert, und der funktionierte unter Linux genauso.

Ist aber auch schon wieder über ’n halbes Jahr her, und MS fällt ja in 
den letzten Wochen vermehrt dadurch auf, seinen Kram noch schneller noch 
kaputter zu machen, als es früher üblich war …

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von (prx) A. K. (prx)


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Nicht die Betriebssysteme an sich sind frickelfrei oder -arm, sondern 
mit diesem Ziel betriebene Gesamtsysteme. Egal ob Windows, MacOS, Linux 
oder was auch immer darin werkelt. Nutzt man ein beim Kauf 
vorinstalliertes Windows und bleibt dabei, hat man meist wenig Arbeit. 
Ebenso kann man bei entsprechenden Händlern Linux-Systeme vorinstalliert 
beziehen und hat auch dann meist wenig Arbeit.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Ich weiss ja nicht wie es bei Windows ist, aber ein Linux habe ich in 
10min aufgespielt.

von G. K. (zumsel)


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Andreas B. schrieb:
> Ich weiss ja nicht wie es bei Windows ist, aber ein Linux habe ich
> in
> 10min aufgespielt.

Debian kann ein Huhn installieren, es braucht einfach immer nur auf die 
Return-Taste picken :-)

von Εrnst B. (ernst)


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Andreas B. schrieb:
> Ich weiss ja nicht wie es bei Windows ist, aber ein Linux habe ich in
> 10min aufgespielt.

Bei Windows kommt nach 10 Minuten gerade die dritte Anfrage, ob man 
nicht doch alle seine Daten in die Cloud verschieben will, und ob man 
sich vielleicht doch nicht nicht unsicher ist, ob Edge nicht vielleicht 
nicht oder doch als Standard-Browser verwendet werden soll. (Klicke "Ja" 
zum Akzeptieren, und "Nein" um Edge zu verwenden)

von René H. (mumpel)


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Andreas B. schrieb:
> Ich weiss ja nicht wie es bei Windows ist, aber ein Linux habe ich in
> 10min aufgespielt.

Windows ist auch schnell installiert. Früher hat es nur länger gedauert, 
weil man mehrere Disketten hatte. Heute kann man das "nebenbei" laufen 
lassen, sollte auch in 10 Minuten erledigt sein.

von René H. (mumpel)


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Εrnst B. schrieb:
> Bei Windows kommt nach 10 Minuten gerade die dritte Anfrage,

Dann machst Du etwas falsch. Nimm Windows-Professional, erstelle Dir für 
künftige Installationen eine eigene Installationskonfiguration, und Du 
hast Deine Ruhe vor den unliebsamen Cloud-Gängeleien. 10 Minuten sollten 
dann möglich sein.

von Andreas B. (bitverdreher)


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René H. schrieb:
> Nimm Windows-Professional, erstelle Dir für
> künftige Installationen eine eigene Installationskonfiguration,

Ah, nee, lieber nicht. Ich nehme lieber ein Standard Linux Image. Da 
brauche ich nichts vorher "erstellen".

von Marci W. (marci_w)


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Hi M. D.,

M. D. schrieb:
> Ich könnte aber z.B. nichtmal grundlegende Dinge wie die IP-Adresse von
> dynamisch auf fest umstellen, ohne das vorher googlen zu müssen,

also ganz ehrlich, auch wenn ich viel mit Linux arbeite, müsste ich kurz 
nachschauen, in welchen Dateien das eingestellt wird. In den Sachen 
unter /etc direkt was zu ändern ist wirklich nicht so einfach. Das 
Hauptproblem dabei ist, die richtige Datei auszumachen. Wenn man die mal 
gefunden hat, ist's normalerweise sehr einfach. ;-)
Es ist einfach so: ein Admin weiß sowas im Schlaf, weil er das 
tagtäglich macht. Ich nutze meinen Computer nicht hauptsächlich dazu, in 
der Netzwerkkonfiguration zu spielen. Dafür beherrsche ich die 
Toolchains zur SW-Entwicklung ganz gut...

Mal kurz eine Anekdote: bei mir wurde die firewall immer wieder nicht 
automatisch gestartet (was irgend wie blöd ist). Ich habe dann 
irgendwelche dbus-Meldungen in den log files gefunden. Nun wollte ich 
also den dbus Datenverkehr anschauen, um dem Problem auf den Grund zu 
gehen. Das hat mich ca. 1h gekostet, da ich mit dbus noch nie was 
gemacht hatte. Letzten Endes war es glaube ich eine "Lock-Leiche". Aber 
insgesamt habe ich zwei Stunden für die Problemlösung gebraucht, einfach 
weil ich mit Systemtools arbeiten musste, von denen ich keine Ahnung 
hatte...

ciao

Marci

von (prx) A. K. (prx)


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Marci W. schrieb:
> ein Admin weiß sowas im Schlaf, weil er das tagtäglich macht.

Auch Admins nutzen Suchmaschinen, mittlerweile vielleicht auf über KI. 
Besonders bei Sachverhalten, um die es eben nicht tagtäglich geht. 
Allerdings sammelt sich das bei mir in einer Art Zettelkasten.

: Bearbeitet durch User
von Εrnst B. (ernst)


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René H. schrieb:
> Dann machst Du etwas falsch.

Nö. Mache ich nicht. Betriebssystem-Installieren zählt nicht zu meinen 
Hobbies, das mache ich für mich vielleicht alle 10 Jahre mal.
Meine Windows-Installation ist als 7 gestartet, und über 10 inzwischen 
bei 11. Mehrere Mainboard/CPU/Storage/Grafikkarten-Täusche überstanden. 
Nie neuinstalliert, warum auch?
Mein Linux ist ähnlich alt, da sehe ich auch keinen Grund warum man da 
Neuinstallieren statt Upgraden sollte.

Und wenn ich in der Familie als "Administrator wider Willen" sowas 
machen muss, klick ich mich halt durch die dumme Fragerei durch.

Aber, Stichwort Hobbies: Es gibt tatsächlich eine Speedrun-Kategorie für 
Windows-Installationen. Mit Original-Medium und mit gemoddetem 
Installationsmedium...

Ein Trick ist scheinbar, bei der Sprach/Länderwahl "Englisch(World)" 
auszuwählen, dann skippt der Installer alle Bloatware die nur in 
bestimmten Regionen vorgesehen ist.

von René H. (mumpel)


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Marci W. schrieb:
> weil ich mit Systemtools arbeiten musste, von denen ich keine Ahnung
> hatte...

Deshalb muss/sollte man sich erstmal einarbeiten, bevor man mit 
Systemtools an einem Produktivsystem arbeitet. Und immer eine 
Sicherungskopie der zu bearbeitenden Systemdatei erstellen. Egal welches 
Betriebssystem.

von Rene K. (xdraconix)


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Andreas B. schrieb:
> René H. schrieb:
>> Nimm Windows-Professional, erstelle Dir für
>> künftige Installationen eine eigene Installationskonfiguration,
>
> Ah, nee, lieber nicht. Ich nehme lieber ein Standard Linux Image. Da
> brauche ich nichts vorher "erstellen".

Komisch, gestern Debian installiert und aha... Da wurde ich doch 
tatsächlich auch gefragt ob ich meine Erfahrungen nicht gerne Teilen 
möchte. ;-)

Will man Ubuntu Prof nutzen, muss man sich sogar registrieren.

Es geht auch bei Linux schon los, ist nur ne Frage der Zeit....


EDIT: Will aber natürlich hier keiner hören, bei der Linux-Sekte...

: Bearbeitet durch User
von G. K. (zumsel)


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René H. schrieb:
> Marci W. schrieb:
>> weil ich mit Systemtools arbeiten musste, von denen ich keine Ahnung
>> hatte...
>
> Deshalb muss/sollte man sich erstmal einarbeiten, bevor man mit
> Systemtools an einem Produktivsystem arbeitet. Und immer eine
> Sicherungskopie der zu bearbeitenden Systemdatei erstellen. Egal welches
> Betriebssystem.

Wie macht das eigentlich bei Änderungen an der Registry unter Windows 
wenn die Änderungen dazu führen das die Kiste nicht mehr bootet?
Wie spielt man dann die Sicherung der Registry wieder ein?

von Alexander (alecxs)


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Die Registry lässt sich offline bearbeiten.

von G. K. (zumsel)


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Rene K. schrieb:

> Komisch, gestern Debian installiert und aha... Da wurde ich doch
> tatsächlich auch gefragt ob ich meine Erfahrungen nicht gerne Teilen
> möchte. ;-)

Diese Abfrage gibt es schon ewig unter Debian und die konnte man auch 
schon immer wegklicken:

Das sind die Ergebnisse wenn man dort "Ja" klickt:

https://popcon.debian.org/

von Rene K. (xdraconix)


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G. K. schrieb:
> Diese Abfrage gibt es schon ewig unter Debian und die konnte man auch
> schon immer wegklicken:

Ja, kann man bei Windows auch! Also wo ist dann bitte da das Problem?!?

von G. K. (zumsel)


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Alexander schrieb:
> Die Registry lässt sich offline bearbeiten.

Mit Windows?
Wie sichert man die online bzw. ohne reboot?

von G. K. (zumsel)


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Rene K. schrieb:
> G. K. schrieb:
>> Diese Abfrage gibt es schon ewig unter Debian und die konnte man auch
>> schon immer wegklicken:
>
> Ja, kann man bei Windows auch! Also wo ist dann bitte da das Problem?!?

Unter Windows gibt es einen öffentlichen Popularity-Contest?
Wo kann ich mir die Ergebnisse anschauen?

von René H. (mumpel)


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Rene K. schrieb:
> Es geht auch bei Linux schon los,

Immer mehr Softwarehersteller wechseln zur Mietversion. Egal welches BS. 
Auch Android ist betroffen. Einstmals kostenlose Apps werden an 
Softwarehersteller verkauft, die daraus Miet-Apps. Oder Apps mit 
einstmals "Lebenslanger Lizenz" werden an einen (anderen) 
Softwarehersteller verkauft, der die alten Lizenzverträge nicht 
übernimmt und durch ein "Sicherheitsupdate" die Lizenz vernichtet 
(Beispiel ist "Simple Contacts". Leider eine indische Firma, die sich 
einen Dreck für EU-Recht interessiert). Linux wird es auch treffen, dann 
ist es aus mit "100% Datenschutz".

von Nemopuk (nemopuk)


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René H. schrieb:
> Linux wird es auch treffen

Wie ist das möglich? Wer ist denn der Hersteller von Linux, der das tun 
könnte?

von Alexander (alecxs)


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G. K. schrieb:
> Alexander schrieb:
>> Die Registry lässt sich offline bearbeiten.
>
> Mit Windows?
> Wie sichert man die online bzw. ohne reboot?

Ich hab noch nie eine komplette Registry gesichert (wozu auch) aber man 
kann einzelne Pfade in .reg Dateien exportieren, macht man üblicherweise 
vor Änderungen. Ich nahm an Deine Frage wie man diese wiederherstellt 
ziele auf solche Sicherungen ab.

Die Registry offline bearbeiten geht mit Windows oder Linux. Reg Dateien 
importieren geht auch über CMD Konsole die man eigentlich als letzten 
Ausweg noch starten können sollte, selbst wenn Windows nicht mehr voll 
durchstartet.

Das Thema Bitlocker ausgeklammert, damit habe ich noch nie zu tun 
gehabt.

Wir schweifen ab.

: Bearbeitet durch User
von René H. (mumpel)


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Alexander schrieb:
> Bitlocker

braucht man allenfalls in Unternehmensbereichen. Für Privat ist das eher 
Schlangenöl (wenn der Rechner läuft, ist die Festplatte entschlüsselt, 
da kann dann jeder Trojaner ran).

: Bearbeitet durch User
von Alexander (alecxs)


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Kann sein, mir war nur im Gedächtnis dass es wohl bei einigen Windows 
Versionen im Hintergrund erstmal standardmäßig aktiviert mitläuft, wenn 
auch ohne Sicherheit. (im Zusammenhang mit dem KB5040427 Skandal)

: Bearbeitet durch User
von G. K. (zumsel)


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Alexander schrieb:

> Die Registry offline bearbeiten geht mit Windows

Welches Tool oder was muss ich googlen?

von Alexander (alecxs)


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Mit dem Registry Editor regedit.exe kannst Du einen Hive einhängen. Am 
besten fragst Du Copilot, das lotzt Dich fehlerfrei.

von Rbx (rcx)


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Ein T. schrieb:
> Danke für Deine Ausführungen. Ja, für Deine Hauptanwendung, das Spielen,
> ist Windows aktuell zweifellos immer noch besser geeignet.

Kann man nicht so eindeutig sagen Sega Rally läuft vom Usb-Stick aus auf 
Linux flotter als auf Windows.
Auch der Browser startet schneller, bei Windows 8.1. kann ich 
mittlerweile bis zu 20 Minuten waren, bis der in die Gänge kommt.
Und wenn es dann mal nach 20 Minuten läuft mit dem Internet, schaltet 
sich sich die Aufgabenplanung ein, und blockiert die komplette Bedienung 
des Rechners für 2 Stunden..

von René H. (mumpel)


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Dann passt was mit Deinem Rechner nicht. Normal ist das Verhalten nicht.

von G. K. (zumsel)


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Alexander schrieb:
> Mit dem Registry Editor regedit.exe kannst Du einen Hive einhängen. Am
> besten fragst Du Copilot, das lotzt Dich fehlerfrei.

Ist mit Linux wohl einfacher damit nimmt man ein gewöhnliches 
Install/Boot/Live-Medium was gerade rumliegt und man braucht sich kein 
spezielles Windows zusammenfrickeln.

: Bearbeitet durch User
von Rbx (rcx)


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René H. schrieb:
> Normal ist das Verhalten nicht.

Naja, oft stecken Edge-Updates oder/und Defender-Scans hinter der 
Aufgabenplanung.
Eigentlich müsste ich die Edge-Installation mal rausschmeißen.
Beim Usb-Stick könnten vom NB her durchaus Korrosionen eine Rolle 
spielen.
Aber wenn man sich umhört..
Als ich Skyrim installiert hatte, hatte ich nahezu keine CTDs. Die kamen 
erst im Laufe der Zeit mit Mods und Linux-Upgrades dazu.
Grundsätzlich scheint die Situation in Windows aber schlimmer zu sein - 
aber je nachdem, was ich meinte oben war halt eher, dass die Situation 
nicht so eindeutig ist, wie sie scheint.
Grundsätzlich hat Linux hier und da auch seine Vorteile bei Spielen. Die 
Emulatoren hatte ich mir noch nicht genauer angesehen.
Eine meiner Hoffungen wäre ja z.B., Breath of Fire 3 ansehen zu können.
Mass Effect wollte ich eigentlich auch mal spielen, aber da müsste ich 
Skyrim rausschmeißen, sonst reicht mein Speicherplatz auf der SSD nicht 
- ganz abgesehen, dass sich für Mass Effect die LE-Version empfiehlt, 
und da noch nicht mal die SSE groß genug für ist.
Umziehen ist mit Wine leider auch nicht so toll.

: Bearbeitet durch User
von Alexander (alecxs)


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Ist zwar keine Einschränkung von regedit, aber natürlich bedarf ein 
Windows Tool auch eines funktionierenden Windows, so wie ein Linux Tool 
eines funktionierenden Linux bedarf.

Die Platte hängt man üblicherweise über USB an einen funktionieren 
Rechner, wenn man nicht sowieso über Multiboot mehrere Betriebssysteme 
zur Verfügung hat.

G. K. schrieb:
> und man braucht sich kein spezielles Windows zusammenfrickeln.

keine Ahnung was damit gemeint ist

von G. K. (zumsel)


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Alexander schrieb:
> G. K. schrieb:
>> und man braucht sich kein spezielles Windows zusammenfrickeln.
>
> keine Ahnung was damit gemeint ist

Ich habe deinem Rat befolgt und Copilot befragt, und dann wurde mir 
gesagt das man dies und das runterladen müsste und Befehle eintippen 
muss.

: Bearbeitet durch User
von G. K. (zumsel)


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Rbx schrieb:

> Umziehen ist mit Wine leider auch nicht so toll.

Kannst du Symlinks?

von Alexander (alecxs)


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G. K. schrieb:
> Ich habe deinem Rat befolgt und Copilot befragt, und dann wurde mir
> gesagt das man dies und das runterladen müsste und Befehle eintippen
> muss.

Was hast Du denn gefragt? Hier mal eine sinnvolle Antwort.

https://copilot.microsoft.com/shares/zKrtTirZnZMeiwXE4R4QQ

von Norbert (der_norbert)


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Alexander schrieb:
> Hier mal eine sinnvolle Antwort.

Eine Microsoft Applikation greift auf einen Microsoft Datenpool zu, um 
Informationen von Microsoft zur Konfigurationen eines Microsoft 
Betriebssystems bereit zu stellen.

Es ist beeindruckend zu sehen, zu welchen außerordentlichen Leistungen 
moderne IT Systeme bereits heute schon fähig sind. ;-)

von Alexander (alecxs)


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Ich hab es nicht extra dazugeschrieben, aber genau das war der Grund 
weshalb ich Copilot für Windows Registry Fragen empfehle. Ich konnte 
sogar mit Hilfe von Copilot die feindliche Übernahme des PCs durch 
OneDrive korrigieren.

von M. D. (derdiek)


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Marci W. schrieb:
> Das
> Hauptproblem dabei ist, die richtige Datei auszumachen. Wenn man die mal
> gefunden hat, ist's normalerweise sehr einfach. ;-)

Mein Problem ist, dass ich ohne GUI in Linux meist überhaupt keinen 
Einstiegspunkt habe, an dem ich mich entlang hangeln kann. Meine 
Erwartungshaltung ist, das Betriebssystem bedienen und einstellen zu 
können, ohne alles googlen zu müssen. Bei Windows krieg ich das 
irgendwie hin.

Aber am Beispiel Raspbian:
"Eine feste IP-Adresse unter Raspbian (Raspberry Pi OS) wird am besten 
durch Bearbeiten der /etc/dhcpcd.conf festgelegt."
Gut, dann kenne ich die Datei. Aber wie krieg ich ohne Internet raus, 
was man da eintragen muss? Wo fängt man da an? Woher weiß ich dass diese 
Datei dafür genutzt wird?

Ich hab irgendwie bei jedem Update Angst, dass danach irgendeine 
Konfiguration nicht mehr gültig ist und man dann aufgrund der Aktualität 
des Problems keine Infos im Internet findet und auf dem Schlauch steht.

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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M. D. schrieb:
> ohne GUI in Linux

Linux ohne GUI ist vergleichbar zu Windows ohne GUI. Letzteres gibts es 
durchaus. Als Server Core, vorwiegend im Massenhosting ferngesteuert 
genutzt.

: Bearbeitet durch User
von Dergute W. (derguteweka)


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Moin,

M. D. schrieb:
> Meine
> Erwartungshaltung ist, das Betriebssystem bedienen und einstellen zu
> können, ohne alles googlen zu müssen. Bei Windows krieg ich das
> irgendwie hin.

Na, also. Bei der Erwartungshaltung (die voellig OK ist) ist Windows 
doch prima fuer dich. Warum dann mit Linux quaelen?

M. D. schrieb:
> Gut, dann kenne ich die Datei. Aber wie krieg ich ohne Internet raus,
> was man da eintragen muss?
1
man dhcpcd.conf

> Wo fängt man da an? Woher weiß ich dass diese
> Datei dafür genutzt wird?
Tja, schwierig. So 'n bissl Grundlagen wie das mit IP-Adressvergabe so 
laufen kann, koennten da nicht schaden.

Gruss
WK

von Norbert (der_norbert)


Angehängte Dateien:

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M. D. schrieb:
> aber am Beispiel Raspbian:
> "Eine feste IP-Adresse unter Raspbian (Raspberry Pi OS) wird am besten
> durch Bearbeiten der /etc/dhcpcd.conf festgelegt."
> Gut, dann kenne ich die Datei. Aber wie krieg ich ohne Internet raus,
> was man da eintragen muss? Wo fängt man da an? Woher weiß ich dass diese
> Datei dafür genutzt wird?

Na dann schauen wir uns das mal anhand eines Debian 13 Systems an.
Terminal ist ja ohne GUI schon offen, also Bild oben.
›apropos‹ (oder ›man -k‹) für unscharf gestellte Fragen, ›man‹ für 
gezielte Fragen.
Wie man am Bild sehen kann gibt es reichlich Einträge aus denen man sich 
das Richtige aussuchen kann.

> Ich hab irgendwie bei jedem Update Angst, dass danach irgendeine
> Konfiguration nicht mehr gültig ist und man dann aufgrund der Aktualität
> des Problems keine Infos im Internet findet und auf dem Schlauch steht.

Linux tendiert – im Gegensatz zu anderen Systemen – nun überhaupt nicht 
dazu, sich selbst bei Updates ins Bein zu schießen.
Im seltenen Fall dass eine neue Konfiguration geliefert wird, FRAGT 
das System ob man die Alte behalten, die Neue installieren, oder vorher 
ein diff angezeigt bekommen möchte.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Dergute W. schrieb:
>> Wo fängt man da an? Woher weiß ich dass diese
>> Datei dafür genutzt wird?
> Tja, schwierig. So 'n bissl Grundlagen wie das mit IP-Adressvergabe so
> laufen kann, koennten da nicht schaden.

So etwas wie lernen will er ja vermeiden. Also:

Dergute W. schrieb:
> Na, also. Bei der Erwartungshaltung (die voellig OK ist) ist Windows
> doch prima fuer dich. Warum dann mit Linux quaelen?

von G. K. (zumsel)


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Alexander schrieb:
> G. K. schrieb:
>> Ich habe deinem Rat befolgt und Copilot befragt, und dann wurde mir
>> gesagt das man dies und das runterladen müsste und Befehle eintippen
>> muss.
>
> Was hast Du denn gefragt? Hier mal eine sinnvolle Antwort.

Genau weiß ich es nicht mehr, Bestandteil der Frage war eine Kiste die 
nicht mehr bootet. Und dann kam irgendwas mit PE-Windows.

von G. K. (zumsel)


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M. D. schrieb:

> Mein Problem ist, dass ich ohne GUI in Linux meist überhaupt keinen
> Einstiegspunkt habe, an dem ich mich entlang hangeln kann. Meine
> Erwartungshaltung ist, das Betriebssystem bedienen und einstellen zu
> können, ohne alles googlen zu müssen. Bei Windows krieg ich das
> irgendwie hin.

https://www.google.com/search?q=raspbian+configure+network
https://www.google.com/search?q=windows+configure+network

von Alexander (alecxs)


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Windows-PE ist ein Live-Medium das, wie Linux, wenn es nicht gerade 
irgendwo rumliegt, erstmal heruntergeladen werden muss. Sowas hab ich 
vor 25 Jahren das letzte mal benutzt (BartPE)

: Bearbeitet durch User
von M. D. (derdiek)


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Andreas B. schrieb:
> So etwas wie lernen will er ja vermeiden. Also:
Eigentlich nicht. Man sollte nie aufhören zu lernen. Aber wie kann man 
das ernsthaft toll finden?!

Ich will das System intuitiv nutzen können. Ich hätte erwartet, dass es 
vielleicht ein Tool wie ifconfig (früher in Unix) oder ip oder sonstwas 
gibt, mit dem man das halbwegs komfortabel konfigurieren kann.
Auf die Idee, sowas in einer DHCP config zu suchen, wäre ich von alleine 
im Traum nicht gekommen.

von M. D. (derdiek)


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von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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M. D. schrieb:

> Ich will das System intuitiv nutzen können.

Dann solltest du dich vielleicht bei einem Mac umsehen. Da passt alles 
immer noch am besten „aus der Dose raus“ zusammen.

> Ich hätte erwartet, dass es
> vielleicht ein Tool wie ifconfig (früher in Unix) oder ip oder sonstwas
> gibt, mit dem man das halbwegs komfortabel konfigurieren kann.

Diese Tools gibt es, aber die waren schon immer nur dafür da, "live" 
etwas zu konfigurieren. Allerdings funktioniert das mit den 
übergeordneten Mechanismen wie Netplan nicht mehr so gut, weil die 
danach dann schnell wieder das tun, wofür sie konfiguriert worden sind.

Aber wenn man sich schon abquälen will und nicht die GUI-Methoden dafür 
benutzen, einfach mal "netplan" eingeben, da bekommt man bereits eine 
gute Hilfe-Übersicht.  Muss man halt nur wollen.

Ist bei Windows aber auch nicht anders. Der Klassiker "ipconfig" taugt 
eigentlich auch nur noch dazu, dass man sich den Status Quo ansieht 
(analog "ifconfig" oder "ip a"). Vermutlich braucht man irgendwelche 
Powershell-Kommandos, wenn man das ohne GUI konfigurieren will – die man 
dann genauso erstmal im Internet recherchieren muss, wenn man sie nicht 
gerade täglich benutzt.

von Andreas B. (bitverdreher)


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M. D. schrieb:
> Ich will das System intuitiv nutzen können.

Nutzen kannst Du fast jedes System intuitiv.
Aber Administration ist halt was anderes. Das wirst Du für jedes System 
getrennt lernen müssen.
Und wenn Du es für Windows besser kannst (weil Du es damit gelernt hast) 
dann bleib eben dabei.

Was ist eigentlich so schlimm daran, im Internet etwas nachschauen zu 
müssen?

von (prx) A. K. (prx)


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M. D. schrieb:
> Aber wie kann man das ernsthaft toll finden?!

Neugierde?

von M. D. (derdiek)


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(prx) A. K. schrieb:
> M. D. schrieb:
>> Aber wie kann man das ernsthaft toll finden?!
>
> Neugierde?

Ich konnte den Beitrag leider nicht mehr ändern. Ich bezog mich damit 
auf die Art und Wiese, wie man die IP-Adresse konfigurieren muss. Nicht 
aufs Lernen allgemein.

von Andreas B. (bitverdreher)


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M. D. schrieb:
> Ich konnte den Beitrag leider nicht mehr ändern. Ich bezog mich damit
> auf die Art und Wiese, wie man die IP-Adresse konfigurieren muss.

Am einfachsten eben in der GUI. Aber Du wolltest es ja schwieriger 
haben.

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