Seit etwa einem Jahr bin ich komplett Windows-frei und nutze einen reinen Spiele-Rechner mit Ubuntu, darauf Steam und Battle.net. Alle meine Steam-Spiele laufen inzwischen dank Proton problemlos. Auch Diablo 4 ließ sich über Battle.net mit Lutris lange Zeit gut spielen. Am vergangenen Wochenende trat dann allerdings ein Problem auf: Nach mehreren Monaten Pause wollte Battle.net zunächst gar nicht mehr starten. Nach einem Proton-Update funktionierte es am Samstag zwar wieder, aber am Sonntag darauf startete Battle.net zwar, die darin enthaltenen Spiele stürzten jedoch sofort ab. Ich habe daraufhin alles durchprobiert, was man so debuggen kann (inklusive diverser ChatGPT-Vorschläge), leider ohne Erfolg. Aus purer Verzweiflung – und weil ich einfach Lust auf das Spiel hatte – habe ich dann alles über Bord geworfen und (Schande über mein Haupt) doch wieder Windows 11 installiert. Natürlich erstmal alles deaktiviert, was sich seit Windows 7/10 im UI „verschlimmbessert“ hat. Fakt ist leider: Jetzt, wo man wieder unter Windows arbeitet merkt man, es funktioniert aktuell alles, was ich nutzen möchte, einen Tick besser. HDR läuft sofort, die Spiele sehen daher sichtbar besser aus, der Monitor lässt sich sauber kalibrieren, keine verfälschten Farben mehr.. Man muss nicht stundenlang das Internet durchforsten, wenn man irgendwas machen will, was man aus Windows kennt, aber in Linux nicht vorhanden ist (Stichworte Paint Bilder ausschneiden, Notepad++ FTP Anbindung, etc..). … es ist, wie es ist. Wollte ich einfach mal los werden.
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Schöner Troll. 11/10 Punkten. Ansonsten: Schön für dich. Niemand zwingt dich Linux zu nutzen, und weil es kostenlos war, hast du mit deinem Linux-Ausflug noch nicht mal Geld in den Sand gesetzt.
M. D. schrieb: > Aus purer Verzweiflung – und weil ich einfach Lust auf das Spiel hatte – > habe ich dann alles über Bord geworfen und (Schande über mein Haupt) > doch wieder Windows 11 installiert. Wird das eine Selbstdemontage? M. D. schrieb: > aber in Linux nicht vorhanden > ist (Stichworte Paint Bilder ausschneiden, Notepad++ FTP Anbindung, > etc..). Yep. Eindeutig.
Εrnst B. schrieb: > Ansonsten: Schön für dich. Niemand zwingt dich Linux zu nutzen, und weil > es kostenlos war, hast du mit deinem Linux-Ausflug noch nicht mal Geld > in den Sand gesetzt. Ich wäre gerne bei Linux geblieben, weil mir das Konzept gut gefällt. Aber letztendlich ist das Betriebssystem ein Mittel zum Zweck und alleine kriege ich es nicht hin, Probleme darin zu beheben, wenn im Internet keine ausreichenden Informationen zu finden sind. Ich kann (oder will) mir auch die Befehle in der Konsole nicht alle merken weil die mir teilweise komplett wirr erscheinen. Aber es gibt halt auch in Windows haufenweise Zeug, das mir gegen den Strich geht (deswegen ja auch der Wechsel zu Linux damals). Nur unterm Strich ist Windows letztendlich doch die bessere Wahl (für mich!).
M. D. schrieb: > mir auch die Befehle in der Konsole nicht alle merken weil > die mir teilweise komplett wirr erscheinen Muss man auch nicht. Die wichtigsten reichen, für den Rest gibts das Web und den Zettelkasten. Schön ist, dass Befehle, die man vor vielen Jahrzehnten lernte, heute noch funktionieren.
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(prx) A. K. schrieb: > Schön ist, dass Befehle, die man vor vielen > Jahrzehnten lernte, heute noch funktionieren. Ja, so Standardbefehle wie lsblk und mount funktionieren noch. Ich könnte aber z.B. nichtmal grundlegende Dinge wie die IP-Adresse von dynamisch auf fest umstellen, ohne das vorher googlen zu müssen, weil das für mich völlig sinnfrei in irgendwelchen Konfigurationsdateien steht, von denen ich noch nie gehört habe und es auch keinerlei Hinweise auf sie gibt. Und wenn dann die Standardantworten für ein Problem aus irgendeinem Grund nicht funktionieren, frag ich mich halt irgendwie, wozu man sich das eigentlich antut weils in Win meist nur ein paar Klicks gewesen wären. Aber dank der neuen UI von Win11 wühlt man sich da auch erstmal sinnfrei durch bis man wieder bei den altbekannten Einstellungen gelandet ist.
M. D. schrieb: > Ich könnte aber z.B. nichtmal grundlegende Dinge wie die IP-Adresse von > dynamisch auf fest umstellen, ohne das vorher googlen zu müssen, weil > das für mich völlig sinnfrei in irgendwelchen Konfigurationsdateien > steht, von denen ich noch nie gehört habe und es auch keinerlei Hinweise > auf sie gibt. Zugegeben, das Leben kann manchmal schwer sein. Vor allem, wenn man selbst sein größter Feind ist.
M. D. schrieb: > Ich könnte aber z.B. nichtmal grundlegende Dinge wie die IP-Adresse von > dynamisch auf fest umstellen, ohne das vorher googlen zu müssen Die Powershell-Befehle hat auch kaum jemand ohne nachschlagen drauf. https://www.windowspro.de/wolfgang-sommergut/statische-ip-adresse-dhcp-dns-server-powershell-konfigurieren
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Die Film und Musikindustrie setzt auf Apple, Gamer nutzen Windows, wo ist das Problem?
Gibt auch keines. Nur in solchen Diskussionen ist es eines.
M. D. schrieb: > Jetzt, wo man wieder unter Windows arbeitet merkt man, es funktioniert > aktuell alles, was ich nutzen möchte, einen Tick besser. Danke für Deine Ausführungen. Ja, für Deine Hauptanwendung, das Spielen, ist Windows aktuell zweifellos immer noch besser geeignet. Insofern wünsche ich Dir viel Freude, Glück und Erfolg damit! :-)
(prx) A. K. schrieb: > M. D. schrieb: >> mir auch die Befehle in der Konsole nicht alle merken weil >> die mir teilweise komplett wirr erscheinen > > Muss man auch nicht. Die wichtigsten reichen, für den Rest gibts das Web > und den Zettelkasten. ... und die Manpages, mitunter die Infopages, und die Dokumentationen der Pakete unter /usr/share/doc... nur so am Rande bemerkt. :-)
"about 89.7% of Windows titles now at least launch on Linux systems". 42% völlig ohne Eingriff. https://www.techpowerup.com/342337/almost-90-of-windows-games-run-on-linux-notes-report
M. D. schrieb: > (prx) A. K. schrieb: >> Schön ist, dass Befehle, die man vor vielen >> Jahrzehnten lernte, heute noch funktionieren. > Ja, so Standardbefehle wie lsblk und mount funktionieren noch. > > Ich könnte aber z.B. nichtmal grundlegende Dinge wie die IP-Adresse von > dynamisch auf fest umstellen, Die meisten modernen Linuxsysteme haben für solche Dinge den NetworkManager, der über eine GUI konfiguriert werden kann. > ohne das vorher googlen zu müssen, weil > das für mich völlig sinnfrei in irgendwelchen Konfigurationsdateien > steht, von denen ich noch nie gehört habe und es auch keinerlei Hinweise > auf sie gibt. Ja, das kann man auch sehr sinnvoll über die richtigen Konfigurationsdateien einstellen -- aber wenn die Dir nach über einem Jahr mit Linux immer noch als "völlig sinnfrei" erscheinen und Du außerdem die oben genannte GUI noch nicht gefunden hast, ist Windows für Dich eben die bessere Wahl. HF! :-)
Ein T. schrieb: > ... und die Manpages, mitunter die Infopages, und die Dokumentationen > der Pakete unter /usr/share/doc... nur so am Rande bemerkt. :-) Ohne Training nur auf Basis von Manpages fehlerfrei Netplan-Files mit expliziter IP Info per Editor zu schreiben, dazu gehört schon was. :)
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(prx) A. K. schrieb: > Ein T. schrieb: >> ... und die Manpages, mitunter die Infopages, und die Dokumentationen >> der Pakete unter /usr/share/doc... nur so am Rande bemerkt. :-) > > Ohne Training nur auf Basis von Manpages fehlerfrei Netplan-Files mit > expliziter IP Info per Editor zu schreiben, dazu gehört schon was. :) Ja, aber dafür gibt es ja -- wie bereits oben erwähnt -- den NetworkManager, der per GUI in den Einstellungen des jeweiligen Desktop Environment, per CLI mit dem Programm nmcli(1) und per TUI nmtui(1) konfiguriert werden kann. Ich meine, echt jetzt, da ist doch für alle Geschmäcker das Richtige dabei. :-)
Der Titel war rückwirkend vielleicht etwas zu reißerisch. Die Botschaft dieses Threads sollte eigentlich sein, dass es immer auf den Anwendungsfall ankommt, welches Betriebssystem das richtige ist. Ich mag Linux und das Konzept dahinter, bin auch gerne bereit stundenlang zu recherchieren wie man ein Problem in den Griff bekommt, aber man kommt manchmal an Windows noch nicht ganz vorbei.
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M. D. schrieb: > Der Titel war rückwirkend vielleicht etwas zu reißerisch. Die Botschaft > dieses Threads sollte eigentlich sein, dass es immer auf den > Anwendungsfall ankommt, welches Betriebssystem das richtige ist. Ich mag > Linux und das Konzept dahinter, bin auch gerne bereit stundenlang zu > recherchieren wie man ein Problem in den Griff bekommt, aber man kommt > manchmal an Windows noch nicht ganz vorbei. Wenn man mit seinem Rechner hauptsächlich spielen will, vor allem aktuelle Titel, womöglich nicht. Aber ansonsten ist es ja nun keine sonderlich neue Erkenntnis, daß das Werkzeug zur Aufgabe passen muß. Und, sei mir bitte nicht böse, jedoch... wer nach einem Jahr mit Linux noch "stundenlang" recherchieren muß, "wie man ein Problem in den Griff bekommt", dann liest sich das für mich, als hättest Du Dich mit Linux nur beschäftigt, wenn es ein Problem gab. Da möchte ich gern fragen, was Du mit dem "Konzept" hinter Linux meinst, denn sonderlich intensiv hast Du Dich abseits genannter Probleme doch anscheinend nicht damit beschäftigt, oder? Edit: Tippfehler.
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Ich hab in den letzten 20 Jahren ungefähr 10x versucht, von Windows loszukommen. Einmal weil es Geld kostet und weil man bei Updates keine Alternativen hat außer die aktuelle Version zu nutzen und sich damit abzufinden. Bei Linux hab ich die Wahl, wie mein Desktop aussehen soll und hab eine gute Kontrolle über die Daten, die im Hintergrund verarbeitet werden. Wenn aber mal, so wie auch im jetzigen Fall, bedingt durch irgendein Update auf einmal etwas nicht mehr funktioniert, dann kann das durchaus Stunden kosten rauszufinden woran es liegt. - Gibt es ein Logfile, wo finde ich das? - Ist darin ein aussagekräftiger Fehler? - Hatte jemand anders schonmal so ein Problem? - Passen deren Probleme zu meinem? - Chatgpt gibt 5 allgemeine Vorschläge, nichts davon hilft. Was dann? Unabhängig von der Erfahrung, die man mit Linux gesammelt hat, kann sowas halt dauern. Mein Haupt-PC soll aber funktionieren - Unter Windows würde das Problem garnicht erst existieren, also... Ich hab noch nen Pi mit Raspbian, darauf Homematic, CUPS, Octoprint, PiHole, alles tutti. Hat zwei Wochenenden gekostet das alles einzurichten, aber es macht halt auch Bock wenns läuft.
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Dieter D. schrieb: > Es liegt am Wayland. Ja, wenn das an ist, flackert Steam. Habs daher die meiste Zeit ausgeschaltet gehabt.
M. D. schrieb: > - Gibt es ein Logfile, wo finde ich das? Zentrales Log ist heutzutage das Journal, aufzurufen mit ›journalctl‹. > - Ist darin ein aussagekräftiger Fehler? Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit. Und zwar sehr viel aussagekräftiger als „Systemzustand hat sich von 2 auf 3 geändert. Grund: 4“ (original in Windows’ „Ereignisanzeige“ gesehen) > - Hatte jemand anders schonmal so ein Problem? Die Wahrscheinlichkeit, dass du mit deinem Problem einzigartig bist, ist gering. Und wenn es so sein sollte, wird man sich an geeigneter Stelle mit Freude draufstürzen, um dem Problem auf den Grund zu gehen. > - Passen deren Probleme zu meinem? Vermutlich. Ansonsten lassen sich Erkenntnisse meist auch prima übertragen. > - Chatgpt gibt 5 allgemeine Vorschläge, nichts davon hilft. Was dann? Von der irrigen Vorstellung wegkommen, die LLM würden irgendwas verstehen und Probleme lösen können. Das sind stumpfe Statistikautomaten, deren Datenbasis zudem einige Zeit hinterherhinkt. Bei aktuellen Problemen oder bei selten aufgetretenen Problemen oder Problemen ohne eindeutige, unabhängige Lösung kann so eine Software von vorneherein keine sinnvolle Antwort liefern.
(prx) A. K. schrieb: > Ein T. schrieb: >> ... und die Manpages, mitunter die Infopages, und die Dokumentationen >> der Pakete unter /usr/share/doc... nur so am Rande bemerkt. :-) > > Ohne Training nur auf Basis von Manpages fehlerfrei Netplan-Files mit > expliziter IP Info per Editor zu schreiben, dazu gehört schon was. :) Netplan... irgendwann habe ich zwar mal gelesen, daß das das neue System von Ubuntu zur Netzwerkkonfiguration sei, aber bislang habe ich mich damit noch keine Minute meines Lebens beschäftigt. Auf Deinen Beitrag hin habe ich nun zum ersten Mal in die Manpage netplan(5) geschaut, und würde dann vielleicht erst einmal ungefähr so anfangen:
1 | network: |
2 | renderer: networkmanager |
3 | ethernets: |
4 | enp4s0: |
5 | addresses: ["192.168.0.11/24"] |
6 | nameservers: |
7 | search: [example.com] |
8 | addresses: [8.8.8.8, 1.1.1.1] |
9 | routes: |
10 | - to: default |
11 | via: 192.168.0.254 |
Lustig: nachdem ich in die Manpage geschaut hatte, habe ich die Datei /usr/share/doc/netplan/examples/static.yaml gefunden, und mit Ausnahme von "version", der von mir gewählten JSON-Notation für Arrays und natürlich den Werten sieht diese Datei meinem gerade gezeigten Beispiel zum Verwechseln ähnlich. Also ich behaupte, daß sich rein anhand der Manpages korrekte netplan-Dateien schreiben lassen. :-)
M. D. schrieb: > Ja, wenn das an ist, flackert Steam. > Habs daher die meiste Zeit ausgeschaltet gehabt. Hat Steam denn keinen Support?
Sheeva P. schrieb: > Also ich > behaupte, daß sich rein anhand der Manpages korrekte netplan-Dateien > schreiben lassen. :-) Es geht, klar. Aber der Parser von dem Kram ist erfahrungsgemäss äusserst penibel. Weshalb es mit gutem Grund Prüfprogramme dafür gibt, etwa yamllint. Und nun denk dir mal deine Jahrzehnte Unix/Linux-Erfahrung und Programmierung weg, vielleicht passenderweise Phython, weil auf Einrückung basierend. Also einen normalen Menschen. :)
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(prx) A. K. schrieb: > "about 89.7% of Windows titles now at least launch on Linux systems". > 42% völlig ohne Eingriff. > https://www.techpowerup.com/342337/almost-90-of-windows-games-run-on-linux-notes-report Doom läuft auch auf ner Zahnbürste, die Frage ist nur wie!
Hallo M.D., wenn Du immerhin ein Jahr Linux verwendet hast, und nun wg. eines Problems komplett auf Windows wechselst, scheinst Du Dich ja unter Linux nicht gerade umfangreich eingerichtet zu haben, sonst würdest Du nicht hopp hopp komplett wechseln. Bei mir wäre das ein recht großer Aufwand, schon wegen der vielen Programme, die ich installiert und eingerichtet habe. Und ich fühle mich auf Linux seit Jahrzehnten so Wohl, dass mir ein Wechsel überhaupt nicht mehr in den Sinn kommen würde. Da müsste schon was revolutionär Neues am OS-Horizont erscheinen. Windows läuft bei mir dennoch als Dual Boot, da eine große Software, die ich beruflich nutze, nur unter Win läuft. Die wichtigste Frage von mir ist jedoch: Warum hast Du den Thread überhaupt gestartet? Offensichtlich benötigst Du keine Hilfe (mehr), da Du ja die Seiten gewechselt hast. Was erwartest Du dann als Ergebnis? den 10-millionsten OS-War? ciao Marci
(prx) A. K. schrieb: > Sheeva P. schrieb: >> Also ich >> behaupte, daß sich rein anhand der Manpages korrekte netplan-Dateien >> schreiben lassen. :-) > > Es geht, klar. Deine Aussage war, es ginge nicht. :-) > Aber der Parser von dem Kram ist erfahrungsgemäss äusserst penibel. Möchtest Du es lieber nachlässig? Also: bei Netzwerkkonfigurationen? :-) > Weshalb es mit gutem Grund Prüfprogramme dafür gibt, etwa yamllint. Ja, gibt es, und das ist auch gut so. > Und nun denk dir mal deine Jahrzehnte > Unix/Linux-Erfahrung und Programmierung weg, vielleicht passenderweise > Phython, weil auf Einrückung basierend. Also einen normalen Menschen. :) Normale Menschen sind jederzeit herzlich dazu eingeladen, nicht selbst an ihrer Netzwerkkonfiguration herum zu fummeln. Die bekommen vom DHCP eine Adresse, ein Default-Gateway und ihre(n) Nameserver, alles fein. Fortgeschrittene Menschen dürfen auch gerne feste Netzwerkkonfigurationen für IP-Adressen, Routing, Nameserver und so weiter konfigurieren. Dafür haben die modernen Linux-Distributionen den NetworkManager, der sich über GUIs, TUIs, und auch mit Kommandozeilenclients konfigurieren läßt. Profis wie Du und ich konfigurieren ihr Netzwerk über Dateien. Und ich kann wirklich nicht glauben, daß Du keine YAML-Dateien editieren und nach Deinen Änderungen nicht yamllint(1) ausführen kannst. Cmon, rly? :-)
Marci W. schrieb: > Und ich fühle mich auf Linux seit Jahrzehnten so Wohl, dass mir > ein Wechsel überhaupt nicht mehr in den Sinn kommen würde. Ach, weißte... wenn Linux irgendwie komisch werden würde, daß ich mich dort nicht mehr zuhause fühle, gäbe es doch immer noch die BSDs, einige Derivate von SunOS / Solaris, und im Zweifel sogar MacOS, das (seit ein paar Jahren) einem UNIXoiden System nicht ganz unähnlich ist. :-) > Da müsste schon was revolutionär Neues am OS-Horizont erscheinen. Was sollte das denn haben, das UNIXoide nicht können? Nur mal so als Frage, denn: Betriebs- und Betrübssysteme gibt es ja genug.
Sheeva P. schrieb: > Deine Aussage war, es ginge nicht. :-) Nicht ganz: > Ohne Training nur auf Basis von Manpages fehlerfrei Netplan-Files mit > expliziter IP Info per Editor zu schreiben, dazu gehört schon was. :)
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(prx) A. K. schrieb: >> Ohne Training nur auf Basis von Manpages fehlerfrei Netplan-Files mit >> expliziter IP Info per Editor zu schreiben, dazu gehört schon was. :) True. Then, not. :-)
M. D. schrieb: > Ich könnte aber z.B. nichtmal grundlegende Dinge wie die IP-Adresse von > dynamisch auf fest umstellen, ohne das vorher googlen zu müssen, weil > das für mich völlig sinnfrei in irgendwelchen Konfigurationsdateien > steht, von denen ich noch nie gehört habe und es auch keinerlei Hinweise > auf sie gibt. es outet sich als nicht lernfähig
Ein T. schrieb: > Ja, aber dafür gibt es ja -- wie bereits oben erwähnt -- den > NetworkManager, der per GUI in den Einstellungen des jeweiligen Desktop > Environment, per CLI mit dem Programm nmcli(1) und per TUI nmtui(1) > konfiguriert werden kann. Ich meine, echt jetzt, da ist doch für alle > Geschmäcker das Richtige dabei. :-) Keine Sorge, systemd wird das übernehmen. Im Ernst, der Versuch sowohl komplexe Netzwerk-Setups als auch das klassische Roadwarrior-Szenario in einem Tool unterzubringen wo einfache Setups für Dummies verständlich bleiben ist einfach zum Scheitern verurteilt. Es wäre besser das zu splitten und auswählbar zu machen. Windows hat dieses Problem nicht weil es keine komplexen Netzwerk-Setups beherrscht.
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Marci W. schrieb: > scheinst Du Dich ja unter Linux > nicht gerade umfangreich eingerichtet zu haben, sonst würdest Du nicht > hopp hopp komplett wechseln. Ich nutze unter Windows größtenteils die gleiche Software wie unter Linux und die Daten liegen auf einer anderen Festplatte. War kein Problem. Das größte Problem war, unter Linux einen bootfähigen Win11 Datenträger zu erstellen. Das Windows-Tool läuft nicht, Rufus gibts nicht für Linux und Balena Etcher erstellt keinen Bootloader. Man braucht also erstmal was mit Windows, um Windows woanders installieren zu können. Das rauszufinden hat inkl. Downloadzeiten und Tests übrigens gute 8 Stunden gedauert. Marci W. schrieb: > Was > erwartest Du dann als Ergebnis? den 10-millionsten OS-War? Kommt es dir so vor, als wollte ich einen Krieg anzetteln? Ich hab versucht, immer neutral zu bleiben. Ich kann jetzt durch den Test des letzten Jahres sagen: Beide Systeme haben ihre Pro´s und Contra´s. die Pro´s von Win11 überwiegen aber in meinem Fall. Sollte mehr ein Erfahrungsbericht sein als Stimmungsmache.
M. D. schrieb: > Das größte Problem war, unter Linux einen bootfähigen Win11 Datenträger > zu erstellen. ROTFL Die ganzen von dir genannten Krücken braucht nur Windows, weil es keine (Massenspeicher-)Geräte als Ganzes handhaben kann. Jegliches Unix (inklusive auch MacOS) brauch sowas nicht, weil man dort das Image einfach aufs Gerät kopiert, fertig.
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Jörg W. schrieb: > weil man dort das Image > einfach aufs Gerät kopiert, fertig. Womit? cp wohl kaum, oder? Hier gibts das Iso zum Download. https://www.microsoft.com/de-de/software-download/windows11 Ihr könnts gerne mal unter Linux ausprobieren, wenn das anschließend bootet und die Installation startet, ziehe ich meinen nicht vorhandenen Hut vor euch.
M. D. schrieb: > Womit? cp wohl kaum, oder? Warum nicht? dd geht genauso, aber dessen Parameter würde ich dir nicht zumuten wollen. :-)
Jörg W. schrieb: > Warum nicht? dd geht genauso, aber dessen Parameter würde ich dir nicht > zumuten wollen. :-) Die Parameter muss man halt googlen, ist ja nichts neues. Probier es bitte erstmal selbst aus, bevor du herablassend wirst. Danke :) Kleiner Spoiler: Das Iso von der MS-Seite enthält keinen Bootloader. Der kommt von Rufus, bzw. dem MS Tool.
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M. D. schrieb: > Kleiner Spoiler: Das Iso von der MS-Seite enthält keinen Bootloader. OK Warum du dafür aber Linux beschuldigst, dass MS kein hybrides ISO-FS auf die Reihe bekommt, bleibt trotzdem dein Geheimnis. ISO9660 ist explizit so gestaltet, dass am Anfang ausreichend Platz für einen Bootloader bleibt – und alle außer Windows machen das so. Allerdings gibt es in der Tat auch Tools rein unter Linux, die dem abhelfen können. Aber OK, nach denen muss man wirklich gugeln. Allerdings geht es ja auch unter Windows nicht mit Bordmitteln, auch dort braucht man eine Beschreibung, wie man es macht. Dort würde es aber eben selbst dann nicht mit Bordmitteln gehen, wenn sie ein hybrides ISO-FS hätten.
Jörg W. schrieb: > Warum du dafür aber Linux beschuldigst Hab ich nicht. Ich hab Microsoft "beschuldigt", Windows zu benötigen, um Windows woanders installieren zu können. M. D. schrieb: > Das größte Problem war, unter Linux einen bootfähigen Win11 Datenträger > zu erstellen. Das Windows-Tool läuft nicht, Rufus gibts nicht für Linux > und Balena Etcher erstellt keinen Bootloader. Man braucht also erstmal > was mit Windows, um Windows woanders installieren zu können. Kann man den Titel ändern in "Das für mich optimale Betriebssystem"? :)
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M. D. schrieb: > Hab ich nicht. Ich hab Microsoft "beschuldigt", Windows zu benötigen, um > Windows woanders installieren zu können. Wobei das nicht völlig korrekt ist: WoeUSB kann es ganz ohne Windows. Habe kurz reingeschaut, die decken wohl allen Tod und Teufel da ab (nicht nur moderne ISO-Images), aber wenn ich das richtig sehe, nehmen sie einfach einen Grub und setzen den so auf, dass er dann das Windows-Image bootet. > Kann man den Titel ändern in "Das für mich optimale Betriebssystem"? :) OK, hab ich gemacht.
M. D. schrieb: > Das größte Problem war, unter Linux einen bootfähigen Win11 Datenträger > zu erstellen. Das Windows-Tool läuft nicht, Rufus gibts nicht für Linux > und Balena Etcher erstellt keinen Bootloader. Man braucht also erstmal > was mit Windows, um Windows woanders installieren zu können. > Das rauszufinden hat inkl. Downloadzeiten und Tests übrigens gute 8 > Stunden gedauert. Was hat M$ an diesen ISOs kaputt gemacht? https://www.microsoft.com/de-de/software-download/windows11
G. K. schrieb: > Was hat M$ an diesen ISOs kaputt gemacht? Wurde doch weiter oben beschrieben. Sie haben kein hybrides ISO-FS gemacht, sondern ein reines DVD-Image. Das hat keinen Bootloader, weil erwartet wird, dass das BIOS es als DVD bootet. Das wiederum macht das BIOS aber nur, wenn es sich als CD-ROM meldet, nicht als Mass storage device.
Jörg W. schrieb: > Sie haben kein hybrides ISO-FS > gemacht, sondern ein reines DVD-Image Macht Sinn. Bei 7.2GB Imagegröße bin ich garnicht auf die Idee gekommen, dass das auf ne DVD soll. Aber DL DVD´s hätten das wohl gekonnt. Jörg W. schrieb: > OK, hab ich gemacht. Danke!
M. D. schrieb: > Bei 7.2GB Imagegröße bin ich garnicht auf die Idee gekommen, dass das > auf ne DVD soll. Aber DL DVD´s hätten das wohl gekonnt. Ja, im Prinzip. Macht nur keiner mehr, und die entsprechenden Laufwerke sind ja auch am Aussterben. Neue Computer haben sowas in der Regel nicht mehr an Bord. Ein ISO-9660-FS da drunter zu legen, ist halt sinnvoll, wenn man das in einer virtuellen Maschine booten will: dort hinterlegt man das Image dann als virtuelles Medium in einem CD-Laufwerk, und kann es von da booten. Es ist nur unverständlich, warum sie die Möglichkeit, auch noch einen Bootloader für ein mass storage device mit vorzusehen, nicht ausgenutzt haben. ISO 9660 war da ganz offensichtlich weitsichtiger.
Das für mich optimale Betriebssystem stellt nur die Anbindung der Anwendersoftware zur verwendeten Hardware her. Nur MS versucht immer wieder die komplette Hardware unter seiner Obhut zu bekommen. Löst euch von diesem Mist wenn ihr könnt.
Jörg W. schrieb: > G. K. schrieb: >> Was hat M$ an diesen ISOs kaputt gemacht? > > Wurde doch weiter oben beschrieben. Sie haben kein hybrides ISO-FS > gemacht, sondern ein reines DVD-Image. Das hat keinen Bootloader, weil > erwartet wird, dass das BIOS es als DVD bootet. Das wiederum macht das > BIOS aber nur, wenn es sich als CD-ROM meldet, nicht als Mass storage > device. Das ist also dieses frickelfreie OS von dem immer alle reden?
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G. K. schrieb: > Das ist also dieses frickelfreie OS von dem immer alle reden? Zumindest ist in diesem Falle das nötige Gefrickel gleich auf der Downloadseite mit beschrieben. ;-) Darin unterscheidet es sich von den diversen Registry-Frickel-Anleitungen, die es für andere Dinge zuweilen so gibt. Natürlich hätten sie dann auch noch WoeUSB mit erwähnen können um zu beschreiben, wie man ihr DVD-Image mit Linux auf einen USB-Stick frickelt. :-)
Was den Windows-Installationsdatenträger angeht, war meine letzte Erfahrung damit, dass man den Inhalt des Images einfach auf den formatierten Stick kopiert. Der EFI-Loader kümmert sich dann um den Rest. Das war der unter Windows vorgesehene Weg, weil das System halt nicht so richtig mit Images und Geräten umgehen kann, kopieren aber meistens funktioniert, und der funktionierte unter Linux genauso. Ist aber auch schon wieder über ’n halbes Jahr her, und MS fällt ja in den letzten Wochen vermehrt dadurch auf, seinen Kram noch schneller noch kaputter zu machen, als es früher üblich war …
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Nicht die Betriebssysteme an sich sind frickelfrei oder -arm, sondern mit diesem Ziel betriebene Gesamtsysteme. Egal ob Windows, MacOS, Linux oder was auch immer darin werkelt. Nutzt man ein beim Kauf vorinstalliertes Windows und bleibt dabei, hat man meist wenig Arbeit. Ebenso kann man bei entsprechenden Händlern Linux-Systeme vorinstalliert beziehen und hat auch dann meist wenig Arbeit.
Ich weiss ja nicht wie es bei Windows ist, aber ein Linux habe ich in 10min aufgespielt.
Andreas B. schrieb: > Ich weiss ja nicht wie es bei Windows ist, aber ein Linux habe ich > in > 10min aufgespielt. Debian kann ein Huhn installieren, es braucht einfach immer nur auf die Return-Taste picken :-)
Andreas B. schrieb: > Ich weiss ja nicht wie es bei Windows ist, aber ein Linux habe ich in > 10min aufgespielt. Bei Windows kommt nach 10 Minuten gerade die dritte Anfrage, ob man nicht doch alle seine Daten in die Cloud verschieben will, und ob man sich vielleicht doch nicht nicht unsicher ist, ob Edge nicht vielleicht nicht oder doch als Standard-Browser verwendet werden soll. (Klicke "Ja" zum Akzeptieren, und "Nein" um Edge zu verwenden)
Andreas B. schrieb: > Ich weiss ja nicht wie es bei Windows ist, aber ein Linux habe ich in > 10min aufgespielt. Windows ist auch schnell installiert. Früher hat es nur länger gedauert, weil man mehrere Disketten hatte. Heute kann man das "nebenbei" laufen lassen, sollte auch in 10 Minuten erledigt sein.
Εrnst B. schrieb: > Bei Windows kommt nach 10 Minuten gerade die dritte Anfrage, Dann machst Du etwas falsch. Nimm Windows-Professional, erstelle Dir für künftige Installationen eine eigene Installationskonfiguration, und Du hast Deine Ruhe vor den unliebsamen Cloud-Gängeleien. 10 Minuten sollten dann möglich sein.
René H. schrieb: > Nimm Windows-Professional, erstelle Dir für > künftige Installationen eine eigene Installationskonfiguration, Ah, nee, lieber nicht. Ich nehme lieber ein Standard Linux Image. Da brauche ich nichts vorher "erstellen".
Hi M. D., M. D. schrieb: > Ich könnte aber z.B. nichtmal grundlegende Dinge wie die IP-Adresse von > dynamisch auf fest umstellen, ohne das vorher googlen zu müssen, also ganz ehrlich, auch wenn ich viel mit Linux arbeite, müsste ich kurz nachschauen, in welchen Dateien das eingestellt wird. In den Sachen unter /etc direkt was zu ändern ist wirklich nicht so einfach. Das Hauptproblem dabei ist, die richtige Datei auszumachen. Wenn man die mal gefunden hat, ist's normalerweise sehr einfach. ;-) Es ist einfach so: ein Admin weiß sowas im Schlaf, weil er das tagtäglich macht. Ich nutze meinen Computer nicht hauptsächlich dazu, in der Netzwerkkonfiguration zu spielen. Dafür beherrsche ich die Toolchains zur SW-Entwicklung ganz gut... Mal kurz eine Anekdote: bei mir wurde die firewall immer wieder nicht automatisch gestartet (was irgend wie blöd ist). Ich habe dann irgendwelche dbus-Meldungen in den log files gefunden. Nun wollte ich also den dbus Datenverkehr anschauen, um dem Problem auf den Grund zu gehen. Das hat mich ca. 1h gekostet, da ich mit dbus noch nie was gemacht hatte. Letzten Endes war es glaube ich eine "Lock-Leiche". Aber insgesamt habe ich zwei Stunden für die Problemlösung gebraucht, einfach weil ich mit Systemtools arbeiten musste, von denen ich keine Ahnung hatte... ciao Marci
Marci W. schrieb: > ein Admin weiß sowas im Schlaf, weil er das tagtäglich macht. Auch Admins nutzen Suchmaschinen, mittlerweile vielleicht auf über KI. Besonders bei Sachverhalten, um die es eben nicht tagtäglich geht. Allerdings sammelt sich das bei mir in einer Art Zettelkasten.
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René H. schrieb: > Dann machst Du etwas falsch. Nö. Mache ich nicht. Betriebssystem-Installieren zählt nicht zu meinen Hobbies, das mache ich für mich vielleicht alle 10 Jahre mal. Meine Windows-Installation ist als 7 gestartet, und über 10 inzwischen bei 11. Mehrere Mainboard/CPU/Storage/Grafikkarten-Täusche überstanden. Nie neuinstalliert, warum auch? Mein Linux ist ähnlich alt, da sehe ich auch keinen Grund warum man da Neuinstallieren statt Upgraden sollte. Und wenn ich in der Familie als "Administrator wider Willen" sowas machen muss, klick ich mich halt durch die dumme Fragerei durch. Aber, Stichwort Hobbies: Es gibt tatsächlich eine Speedrun-Kategorie für Windows-Installationen. Mit Original-Medium und mit gemoddetem Installationsmedium... Ein Trick ist scheinbar, bei der Sprach/Länderwahl "Englisch(World)" auszuwählen, dann skippt der Installer alle Bloatware die nur in bestimmten Regionen vorgesehen ist.
Marci W. schrieb: > weil ich mit Systemtools arbeiten musste, von denen ich keine Ahnung > hatte... Deshalb muss/sollte man sich erstmal einarbeiten, bevor man mit Systemtools an einem Produktivsystem arbeitet. Und immer eine Sicherungskopie der zu bearbeitenden Systemdatei erstellen. Egal welches Betriebssystem.
Andreas B. schrieb: > René H. schrieb: >> Nimm Windows-Professional, erstelle Dir für >> künftige Installationen eine eigene Installationskonfiguration, > > Ah, nee, lieber nicht. Ich nehme lieber ein Standard Linux Image. Da > brauche ich nichts vorher "erstellen". Komisch, gestern Debian installiert und aha... Da wurde ich doch tatsächlich auch gefragt ob ich meine Erfahrungen nicht gerne Teilen möchte. ;-) Will man Ubuntu Prof nutzen, muss man sich sogar registrieren. Es geht auch bei Linux schon los, ist nur ne Frage der Zeit.... EDIT: Will aber natürlich hier keiner hören, bei der Linux-Sekte...
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René H. schrieb: > Marci W. schrieb: >> weil ich mit Systemtools arbeiten musste, von denen ich keine Ahnung >> hatte... > > Deshalb muss/sollte man sich erstmal einarbeiten, bevor man mit > Systemtools an einem Produktivsystem arbeitet. Und immer eine > Sicherungskopie der zu bearbeitenden Systemdatei erstellen. Egal welches > Betriebssystem. Wie macht das eigentlich bei Änderungen an der Registry unter Windows wenn die Änderungen dazu führen das die Kiste nicht mehr bootet? Wie spielt man dann die Sicherung der Registry wieder ein?
Rene K. schrieb: > Komisch, gestern Debian installiert und aha... Da wurde ich doch > tatsächlich auch gefragt ob ich meine Erfahrungen nicht gerne Teilen > möchte. ;-) Diese Abfrage gibt es schon ewig unter Debian und die konnte man auch schon immer wegklicken: Das sind die Ergebnisse wenn man dort "Ja" klickt: https://popcon.debian.org/
G. K. schrieb: > Diese Abfrage gibt es schon ewig unter Debian und die konnte man auch > schon immer wegklicken: Ja, kann man bei Windows auch! Also wo ist dann bitte da das Problem?!?
Alexander schrieb: > Die Registry lässt sich offline bearbeiten. Mit Windows? Wie sichert man die online bzw. ohne reboot?
Rene K. schrieb: > G. K. schrieb: >> Diese Abfrage gibt es schon ewig unter Debian und die konnte man auch >> schon immer wegklicken: > > Ja, kann man bei Windows auch! Also wo ist dann bitte da das Problem?!? Unter Windows gibt es einen öffentlichen Popularity-Contest? Wo kann ich mir die Ergebnisse anschauen?
Rene K. schrieb: > Es geht auch bei Linux schon los, Immer mehr Softwarehersteller wechseln zur Mietversion. Egal welches BS. Auch Android ist betroffen. Einstmals kostenlose Apps werden an Softwarehersteller verkauft, die daraus Miet-Apps. Oder Apps mit einstmals "Lebenslanger Lizenz" werden an einen (anderen) Softwarehersteller verkauft, der die alten Lizenzverträge nicht übernimmt und durch ein "Sicherheitsupdate" die Lizenz vernichtet (Beispiel ist "Simple Contacts". Leider eine indische Firma, die sich einen Dreck für EU-Recht interessiert). Linux wird es auch treffen, dann ist es aus mit "100% Datenschutz".
René H. schrieb: > Linux wird es auch treffen Wie ist das möglich? Wer ist denn der Hersteller von Linux, der das tun könnte?
G. K. schrieb: > Alexander schrieb: >> Die Registry lässt sich offline bearbeiten. > > Mit Windows? > Wie sichert man die online bzw. ohne reboot? Ich hab noch nie eine komplette Registry gesichert (wozu auch) aber man kann einzelne Pfade in .reg Dateien exportieren, macht man üblicherweise vor Änderungen. Ich nahm an Deine Frage wie man diese wiederherstellt ziele auf solche Sicherungen ab. Die Registry offline bearbeiten geht mit Windows oder Linux. Reg Dateien importieren geht auch über CMD Konsole die man eigentlich als letzten Ausweg noch starten können sollte, selbst wenn Windows nicht mehr voll durchstartet. Das Thema Bitlocker ausgeklammert, damit habe ich noch nie zu tun gehabt. Wir schweifen ab.
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Alexander schrieb: > Bitlocker braucht man allenfalls in Unternehmensbereichen. Für Privat ist das eher Schlangenöl (wenn der Rechner läuft, ist die Festplatte entschlüsselt, da kann dann jeder Trojaner ran).
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Kann sein, mir war nur im Gedächtnis dass es wohl bei einigen Windows Versionen im Hintergrund erstmal standardmäßig aktiviert mitläuft, wenn auch ohne Sicherheit. (im Zusammenhang mit dem KB5040427 Skandal)
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Alexander schrieb: > Die Registry offline bearbeiten geht mit Windows Welches Tool oder was muss ich googlen?
Mit dem Registry Editor regedit.exe kannst Du einen Hive einhängen. Am besten fragst Du Copilot, das lotzt Dich fehlerfrei.
Ein T. schrieb: > Danke für Deine Ausführungen. Ja, für Deine Hauptanwendung, das Spielen, > ist Windows aktuell zweifellos immer noch besser geeignet. Kann man nicht so eindeutig sagen Sega Rally läuft vom Usb-Stick aus auf Linux flotter als auf Windows. Auch der Browser startet schneller, bei Windows 8.1. kann ich mittlerweile bis zu 20 Minuten waren, bis der in die Gänge kommt. Und wenn es dann mal nach 20 Minuten läuft mit dem Internet, schaltet sich sich die Aufgabenplanung ein, und blockiert die komplette Bedienung des Rechners für 2 Stunden..
Dann passt was mit Deinem Rechner nicht. Normal ist das Verhalten nicht.
Alexander schrieb: > Mit dem Registry Editor regedit.exe kannst Du einen Hive einhängen. Am > besten fragst Du Copilot, das lotzt Dich fehlerfrei. Ist mit Linux wohl einfacher damit nimmt man ein gewöhnliches Install/Boot/Live-Medium was gerade rumliegt und man braucht sich kein spezielles Windows zusammenfrickeln.
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René H. schrieb: > Normal ist das Verhalten nicht. Naja, oft stecken Edge-Updates oder/und Defender-Scans hinter der Aufgabenplanung. Eigentlich müsste ich die Edge-Installation mal rausschmeißen. Beim Usb-Stick könnten vom NB her durchaus Korrosionen eine Rolle spielen. Aber wenn man sich umhört.. Als ich Skyrim installiert hatte, hatte ich nahezu keine CTDs. Die kamen erst im Laufe der Zeit mit Mods und Linux-Upgrades dazu. Grundsätzlich scheint die Situation in Windows aber schlimmer zu sein - aber je nachdem, was ich meinte oben war halt eher, dass die Situation nicht so eindeutig ist, wie sie scheint. Grundsätzlich hat Linux hier und da auch seine Vorteile bei Spielen. Die Emulatoren hatte ich mir noch nicht genauer angesehen. Eine meiner Hoffungen wäre ja z.B., Breath of Fire 3 ansehen zu können. Mass Effect wollte ich eigentlich auch mal spielen, aber da müsste ich Skyrim rausschmeißen, sonst reicht mein Speicherplatz auf der SSD nicht - ganz abgesehen, dass sich für Mass Effect die LE-Version empfiehlt, und da noch nicht mal die SSE groß genug für ist. Umziehen ist mit Wine leider auch nicht so toll.
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Ist zwar keine Einschränkung von regedit, aber natürlich bedarf ein Windows Tool auch eines funktionierenden Windows, so wie ein Linux Tool eines funktionierenden Linux bedarf. Die Platte hängt man üblicherweise über USB an einen funktionieren Rechner, wenn man nicht sowieso über Multiboot mehrere Betriebssysteme zur Verfügung hat. G. K. schrieb: > und man braucht sich kein spezielles Windows zusammenfrickeln. keine Ahnung was damit gemeint ist
Alexander schrieb: > G. K. schrieb: >> und man braucht sich kein spezielles Windows zusammenfrickeln. > > keine Ahnung was damit gemeint ist Ich habe deinem Rat befolgt und Copilot befragt, und dann wurde mir gesagt das man dies und das runterladen müsste und Befehle eintippen muss.
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G. K. schrieb: > Ich habe deinem Rat befolgt und Copilot befragt, und dann wurde mir > gesagt das man dies und das runterladen müsste und Befehle eintippen > muss. Was hast Du denn gefragt? Hier mal eine sinnvolle Antwort. https://copilot.microsoft.com/shares/zKrtTirZnZMeiwXE4R4QQ
Alexander schrieb: > Hier mal eine sinnvolle Antwort. Eine Microsoft Applikation greift auf einen Microsoft Datenpool zu, um Informationen von Microsoft zur Konfigurationen eines Microsoft Betriebssystems bereit zu stellen. Es ist beeindruckend zu sehen, zu welchen außerordentlichen Leistungen moderne IT Systeme bereits heute schon fähig sind. ;-)
Ich hab es nicht extra dazugeschrieben, aber genau das war der Grund weshalb ich Copilot für Windows Registry Fragen empfehle. Ich konnte sogar mit Hilfe von Copilot die feindliche Übernahme des PCs durch OneDrive korrigieren.
Marci W. schrieb: > Das > Hauptproblem dabei ist, die richtige Datei auszumachen. Wenn man die mal > gefunden hat, ist's normalerweise sehr einfach. ;-) Mein Problem ist, dass ich ohne GUI in Linux meist überhaupt keinen Einstiegspunkt habe, an dem ich mich entlang hangeln kann. Meine Erwartungshaltung ist, das Betriebssystem bedienen und einstellen zu können, ohne alles googlen zu müssen. Bei Windows krieg ich das irgendwie hin. Aber am Beispiel Raspbian: "Eine feste IP-Adresse unter Raspbian (Raspberry Pi OS) wird am besten durch Bearbeiten der /etc/dhcpcd.conf festgelegt." Gut, dann kenne ich die Datei. Aber wie krieg ich ohne Internet raus, was man da eintragen muss? Wo fängt man da an? Woher weiß ich dass diese Datei dafür genutzt wird? Ich hab irgendwie bei jedem Update Angst, dass danach irgendeine Konfiguration nicht mehr gültig ist und man dann aufgrund der Aktualität des Problems keine Infos im Internet findet und auf dem Schlauch steht.
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M. D. schrieb: > ohne GUI in Linux Linux ohne GUI ist vergleichbar zu Windows ohne GUI. Letzteres gibts es durchaus. Als Server Core, vorwiegend im Massenhosting ferngesteuert genutzt.
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Moin, M. D. schrieb: > Meine > Erwartungshaltung ist, das Betriebssystem bedienen und einstellen zu > können, ohne alles googlen zu müssen. Bei Windows krieg ich das > irgendwie hin. Na, also. Bei der Erwartungshaltung (die voellig OK ist) ist Windows doch prima fuer dich. Warum dann mit Linux quaelen? M. D. schrieb: > Gut, dann kenne ich die Datei. Aber wie krieg ich ohne Internet raus, > was man da eintragen muss?
1 | man dhcpcd.conf |
> Wo fängt man da an? Woher weiß ich dass diese > Datei dafür genutzt wird? Tja, schwierig. So 'n bissl Grundlagen wie das mit IP-Adressvergabe so laufen kann, koennten da nicht schaden. Gruss WK
M. D. schrieb: > aber am Beispiel Raspbian: > "Eine feste IP-Adresse unter Raspbian (Raspberry Pi OS) wird am besten > durch Bearbeiten der /etc/dhcpcd.conf festgelegt." > Gut, dann kenne ich die Datei. Aber wie krieg ich ohne Internet raus, > was man da eintragen muss? Wo fängt man da an? Woher weiß ich dass diese > Datei dafür genutzt wird? Na dann schauen wir uns das mal anhand eines Debian 13 Systems an. Terminal ist ja ohne GUI schon offen, also Bild oben. ›apropos‹ (oder ›man -k‹) für unscharf gestellte Fragen, ›man‹ für gezielte Fragen. Wie man am Bild sehen kann gibt es reichlich Einträge aus denen man sich das Richtige aussuchen kann. > Ich hab irgendwie bei jedem Update Angst, dass danach irgendeine > Konfiguration nicht mehr gültig ist und man dann aufgrund der Aktualität > des Problems keine Infos im Internet findet und auf dem Schlauch steht. Linux tendiert – im Gegensatz zu anderen Systemen – nun überhaupt nicht dazu, sich selbst bei Updates ins Bein zu schießen. Im seltenen Fall dass eine neue Konfiguration geliefert wird, FRAGT das System ob man die Alte behalten, die Neue installieren, oder vorher ein diff angezeigt bekommen möchte.
Dergute W. schrieb: >> Wo fängt man da an? Woher weiß ich dass diese >> Datei dafür genutzt wird? > Tja, schwierig. So 'n bissl Grundlagen wie das mit IP-Adressvergabe so > laufen kann, koennten da nicht schaden. So etwas wie lernen will er ja vermeiden. Also: Dergute W. schrieb: > Na, also. Bei der Erwartungshaltung (die voellig OK ist) ist Windows > doch prima fuer dich. Warum dann mit Linux quaelen?
Alexander schrieb: > G. K. schrieb: >> Ich habe deinem Rat befolgt und Copilot befragt, und dann wurde mir >> gesagt das man dies und das runterladen müsste und Befehle eintippen >> muss. > > Was hast Du denn gefragt? Hier mal eine sinnvolle Antwort. Genau weiß ich es nicht mehr, Bestandteil der Frage war eine Kiste die nicht mehr bootet. Und dann kam irgendwas mit PE-Windows.
M. D. schrieb: > Mein Problem ist, dass ich ohne GUI in Linux meist überhaupt keinen > Einstiegspunkt habe, an dem ich mich entlang hangeln kann. Meine > Erwartungshaltung ist, das Betriebssystem bedienen und einstellen zu > können, ohne alles googlen zu müssen. Bei Windows krieg ich das > irgendwie hin. https://www.google.com/search?q=raspbian+configure+network https://www.google.com/search?q=windows+configure+network
Windows-PE ist ein Live-Medium das, wie Linux, wenn es nicht gerade irgendwo rumliegt, erstmal heruntergeladen werden muss. Sowas hab ich vor 25 Jahren das letzte mal benutzt (BartPE)
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Andreas B. schrieb: > So etwas wie lernen will er ja vermeiden. Also: Eigentlich nicht. Man sollte nie aufhören zu lernen. Aber wie kann man das ernsthaft toll finden?! Ich will das System intuitiv nutzen können. Ich hätte erwartet, dass es vielleicht ein Tool wie ifconfig (früher in Unix) oder ip oder sonstwas gibt, mit dem man das halbwegs komfortabel konfigurieren kann. Auf die Idee, sowas in einer DHCP config zu suchen, wäre ich von alleine im Traum nicht gekommen.
G. K. schrieb: > https://www.google.com/search?q=raspbian+configure+network > https://www.google.com/search?q=windows+configure+network Ja, mit Internet kriegt man das alles hin. Darum gehts nicht.
M. D. schrieb: > Ich will das System intuitiv nutzen können. Dann solltest du dich vielleicht bei einem Mac umsehen. Da passt alles immer noch am besten „aus der Dose raus“ zusammen. > Ich hätte erwartet, dass es > vielleicht ein Tool wie ifconfig (früher in Unix) oder ip oder sonstwas > gibt, mit dem man das halbwegs komfortabel konfigurieren kann. Diese Tools gibt es, aber die waren schon immer nur dafür da, "live" etwas zu konfigurieren. Allerdings funktioniert das mit den übergeordneten Mechanismen wie Netplan nicht mehr so gut, weil die danach dann schnell wieder das tun, wofür sie konfiguriert worden sind. Aber wenn man sich schon abquälen will und nicht die GUI-Methoden dafür benutzen, einfach mal "netplan" eingeben, da bekommt man bereits eine gute Hilfe-Übersicht. Muss man halt nur wollen. Ist bei Windows aber auch nicht anders. Der Klassiker "ipconfig" taugt eigentlich auch nur noch dazu, dass man sich den Status Quo ansieht (analog "ifconfig" oder "ip a"). Vermutlich braucht man irgendwelche Powershell-Kommandos, wenn man das ohne GUI konfigurieren will – die man dann genauso erstmal im Internet recherchieren muss, wenn man sie nicht gerade täglich benutzt.
M. D. schrieb: > Ich will das System intuitiv nutzen können. Nutzen kannst Du fast jedes System intuitiv. Aber Administration ist halt was anderes. Das wirst Du für jedes System getrennt lernen müssen. Und wenn Du es für Windows besser kannst (weil Du es damit gelernt hast) dann bleib eben dabei. Was ist eigentlich so schlimm daran, im Internet etwas nachschauen zu müssen?
(prx) A. K. schrieb: > M. D. schrieb: >> Aber wie kann man das ernsthaft toll finden?! > > Neugierde? Ich konnte den Beitrag leider nicht mehr ändern. Ich bezog mich damit auf die Art und Wiese, wie man die IP-Adresse konfigurieren muss. Nicht aufs Lernen allgemein.
M. D. schrieb: > Ich konnte den Beitrag leider nicht mehr ändern. Ich bezog mich damit > auf die Art und Wiese, wie man die IP-Adresse konfigurieren muss. Am einfachsten eben in der GUI. Aber Du wolltest es ja schwieriger haben.


