Forum: Haus & Smart Home Becker Rolladenmotor


von Urmel (urmelchen65)


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Hallo in die Runde,

der nächste Problembär. Das Jahr fängt ja gut an....

Ich habe die Platine eines defekten Funk-Rolladenmotor vor mir. Der 
Motor hatte zuletzt immer wieder mal nicht mehr reagiert. Erst nachdem 
ich ihn für eine Zeit stromlos gemacht hatte, ging er eine Zeit lang 
wieder. Die Abstände dieses Ausfalls verkleinerten sich von Wochen auf 
inzwischen Tage. An der FB liegt es nicht, da auch eine 2. FB das 
gleiche Ergebnis zeigte.

Jetzt kann es natürlich das Funkmodul/Empfänger selbst sein, oder aber 
(was ich hoffe) auch einer oder mehrere der auf den Bildern sichtbaren 
Elkos.


Denkt Ihr, es könnten die Eldkos an der Ursache Schuld sein? Der Motor 
ist ca. 8 Jahre alt. Da er im Verbund eingebaut ist, wäre ein 
Komplett-Tausch aller Motoren die aufwändigste und finanzielle 
Höchststrafe. Einen Ersatz dieses Motors gibt es derzeit noch, 
allerdings auch kein Schnäppchen. Mein Ziel ist es daher , alle Motoren 
so lange wie möglich zu betreiben.

Da ich damit rechne, dass diesen Fehler auch noch andere Motoren zeigen 
könnten, würde ich gerne versuchen den Fehler zu identifizieren und zu 
beheben. Ich hab inzwischen auch schon mal gemessen, aber die Ergebnisse 
sind (vermutlich weil noch gesockelt) nicht wirklich brauchbar.

Die beiden 3,3𝜇F/400V zeigen 6,6𝜇F, der 220𝜇F/35V zeigt 212𝜇F

Vor dem Auslöten habe ich etwas Schiss, da ich bisher zwar Drähte und 
Stecker, aber noch auf keinen Platinen rumgelötet habe und daher etwas 
Angst habe, diese zu beschädigen, zumal nicht klar ist, was der Fehler 
wirklich ist. Wenn ich sicher wäre, es sind die Elkos, dann würde ich es 
versuchen.

So... Nun brauche ich Euer Schwarmwissen, da ich mich selbst eher 
elektrisch, aber wenig elektronisch einschätzen würde.

Wie schätzt ihr das ein. Könnte es an den Elkos liegen? Kann ich die mit 
einem Multimeter so überhaupt messen? Welche Ideen als Hilfe habt ihr 
für mich?

Und sorry, wenn ich gegenüber dem Großteil hier vermutlich der fachlich 
Dümmste bin.

PS: das doppelte Foto bekomme ich irgendwie nicht mehr gelöscht. Also 
nicht wundern

: Verschoben durch Moderator
von H. H. (Gast)


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Urmel schrieb:
> Könnte es an den Elkos liegen?

Ja.

> Kann ich die mit
> einem Multimeter so überhaupt messen?

Nein.

von Thomas R. (thomasr)


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Wenn dann der 220µF, nicht die 3,3µF. Wenn du wenig Erfahrung hast dann 
den alten durch Zerstören abkneifen (ohne vernünftigen Entlötkolben oder 
Erfahrung mit Entlötlitze bekommst du den sonst nicht raus).

Einen gleichen besorgen und einlöten. Es MUSS ein Low ESR Typ sein, weil 
der am Ausgang eines Schaltnetzteiles sitzt (LNK304). Laß dich im 
Zweifel hier beraten. Auch das 105°C Rating ist in dem Rohr wichtig.

von Urmel (urmelchen65)


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Thomas R. schrieb:
> Wenn dann der 220µF, nicht die 3,3µF. Wenn du wenig Erfahrung hast dann
> den alten durch Zerstören abkneifen (ohne vernünftigen Entlötkolben oder
> Erfahrung mit Entlötlitze bekommst du den sonst nicht raus).
>
> Einen gleichen besorgen und einlöten. Es MUSS ein Low ESR Typ sein, weil
> der am Ausgang eines Schaltnetzteiles sitzt (LNK304). Laß dich im
> Zweifel hier beraten. Auch das 105°C Rating ist in dem Rohr wichtig.

Danke Thomas.
Darf ich fragen weshalb Du die die beiden 3,3 ausschließt, zumal der 
220µF als einziger einigermaßen plausible, und dabei keine schlechten 
Werte zeigt.

Es gibt daneben auf der Platine auch einen gesteckten 3,15µF 
Betriebskondensator. Der ging und geht tatsächlich schon des Öfteren in 
den Motoren kaputt, diesen habe ich dann aber immer einfach ersetzen 
können.

Daher meine Frage aus Interesse, weshalb Du hier diese ausschließt? Oder 
macht es gar Sinn, am besten alle drei zu ersetzen, falls die Chance 
hoch ist dass hier der Fehler steckt.

Das mit dem Low ESR ist ein guter Hinweis. in welchem Teil dieses Forums 
stelle ich denn die Frage am besten ein, da die original verbauten Elkos 
offenbar nicht so einfach zu bekommen sind.

: Bearbeitet durch User
von Thomas (werists)


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2 mal 3,3 = 6,6
Du hast eingelötet gemessen und wenn beide parallel geschaltet sind 
ergibt sich 6,6. Die sind somit auch plausibel.

von Urmel (urmelchen65)


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Thomas schrieb:
> 2 mal 3,3 = 6,6
> Du hast eingelötet gemessen und wenn beide parallel geschaltet sind
> ergibt sich 6,6. Die sind somit auch plausibel.

Das hatte ich mir auch schon mal zusammengereimt.
Auf dem einen Foto ist die Unterseite mit den Leitungsbahnen zu sehen. 
Mit meinem Unwissen würde ich sagen, dass das Minus zusammenhängt, der 
jeweilige Pluspol auf unterschiedlichen Bahnen hängt.

Falls aber nun damit alle Werte plausibel wären, wäre auch kein 
Ausreißer dabei. Will sagen, die Messungen würden damit keinen Übeltäter 
identifizieren.

Oh Mann. Das war bei dem Betriebskondensator eindeutiger und einfacher…

von Ralf X. (ralf0815)


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Urmel schrieb:
> Thomas schrieb:
>> 2 mal 3,3 = 6,6
>> Du hast eingelötet gemessen und wenn beide parallel geschaltet sind
>> ergibt sich 6,6. Die sind somit auch plausibel.
>
> Das hatte ich mir auch schon mal zusammengereimt.
> Auf dem einen Foto ist die Unterseite mit den Leitungsbahnen zu sehen.
> Mit meinem Unwissen würde ich sagen, dass das Minus zusammenhängt, der
> jeweilige Pluspol auf unterschiedlichen Bahnen hängt.

Dann miss dich mal den Widerstand zwischen den beiden Pluspolen der 3,3 
µF.

Beitrag #8000270 wurde vom Autor gelöscht.
Beitrag #8000285 wurde vom Autor gelöscht.
von Urmel (urmelchen65)


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Ralf X. schrieb:
> Urmel schrieb:
>> Thomas schrieb:
>>> 2 mal 3,3 = 6,6
>>> Du hast eingelötet gemessen und wenn beide parallel geschaltet sind
>>> ergibt sich 6,6. Die sind somit auch plausibel.
>>
>> Das hatte ich mir auch schon mal zusammengereimt.
>> Auf dem einen Foto ist die Unterseite mit den Leitungsbahnen zu sehen.
>> Mit meinem Unwissen würde ich sagen, dass das Minus zusammenhängt, der
>> jeweilige Pluspol auf unterschiedlichen Bahnen hängt.
>
> Dann miss dich mal den Widerstand zwischen den beiden Pluspolen der 3,3
> µF.

Würde sagen so um die 160 Ohm
(Etwas schwierig die Nippel zu treffen)

von Thomas R. (thomasr)


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Urmel schrieb:

> Darf ich fragen weshalb Du die die beiden 3,3 ausschließt, zumal der
> 220µF als einziger einigermaßen plausible, und dabei keine schlechten
> Werte zeigt.
>
> Das mit dem Low ESR ist ein guter Hinweis. in welchem Teil dieses Forums
> stelle ich denn die Frage am besten ein, da die original verbauten Elkos
> offenbar nicht so einfach zu bekommen sind.

Diese Art Versorgung der Relais und des Mikroprozessors wird von einem 
Schaltnetzteil rund um das IC LNK304 erledigt. Das erzeugt am Ausgang 
eine hochfrequent pulsierende Gleichspannung die von dem 220µF 
Kondensator geglättet werden soll. Dabei spielt wegen der hohen Frequenz 
nicht nur der Kapazitätswert eine Rolle sondern auch der Innenwiderstand 
des Kondensators bei diesen hohen Frequenzen. Und der muß möglichst 
niedrig sein und mit einem normalen Multimeter ist der nicht zu messen.

Nach Jahren trocknen Elkos dieser Bauart einfach aus bzw. ihr 
Innenwiderstand vergrößert sich. In der Folge kann die Siebung nicht 
mehr wie gewünscht stattfinden und der Mikroprozessor fängt ob der 
unsauberen Versorgung an zu spinnen.

Natürlich ist das jetzt "Ferndiagnose"; bei einem Schaltnetzteil können 
noch ein halbes Dutzend andere Fehler vorkommen aber dies ist der mit 
Abstand wahrscheinlichste.

Du wirst nicht umhin kommen einen seriösen Lieferanten zu finden um 
keine Fälschungen zu bekommen, bloß kein ebay o.ä.! TME wäre so einer.

: Bearbeitet durch User
von H. H. (Gast)


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Dass der Motor nach Stromunterbrechung wieder eine Zeit lang 
funktioniert, spricht gegen ausgetrockneten Elko.

von Urmel (urmelchen65)


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H. H. schrieb:
> Dass der Motor nach Stromunterbrechung wieder eine Zeit lang
> funktioniert, spricht gegen ausgetrockneten Elko.

Oje.
Dazu möchte ich noch ergänzen: Wenn er läuft, läuft er einwandfrei als 
ob nichts gewesen wäre.

von Mani W. (e-doc)


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Ich tippe auf ein Relais...

Kontakt im Relais bzw. Lötstelle...

: Bearbeitet durch User
von Wolf17 (wolf17)


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Sind die drei Elkos aus dem ersten Bild parallel geschaltet?

Ich würde die Elkospannung verkabeln und extern wegen fehlender 
Netztrennung nicht mit Oszi, sondern mittels zwei isolierten Multimeter 
überwachen. Eines für DC und ein breitbandiges für den AC Ripple.
Dann noch beide Spulenspannungen extern mit LED anzeigen.

Damit sieht man im Fehlerfall, ob das Netzteil, die Funkansteuerung oder 
ein Relais schuld ist.
Wenn es die Funkansteuerung ist, dann deren Betriebsspannung extern 
überwachen.

von Urmel (urmelchen65)


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Wolf17 schrieb:
> Sind die drei Elkos aus dem ersten Bild parallel geschaltet?
>
> Ich würde die Elkospannung verkabeln und extern wegen fehlender
> Netztrennung nicht mit Oszi, sondern mittels zwei isolierten Multimeter
> überwachen. Eines für DC und ein breitbandiges für den AC Ripple.
> Dann noch beide Spulenspannungen extern mit LED anzeigen.
>
> Damit sieht man im Fehlerfall, ob das Netzteil, die Funkansteuerung oder
> ein Relais schuld ist.
> Wenn es die Funkansteuerung ist, dann deren Betriebsspannung extern
> überwachen.

Damit bin ich leider raus. Ich habe nur ein Multimeter zur Verfügung.
Im Foto sieht man die Leiterbahnen der Elkos und deren Anordnung.

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Tausch die Elkos und schau wie das dann läuft

von Wolf17 (wolf17)


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Urmel schrieb:
> Damit bin ich leider raus. Ich habe nur ein Multimeter zur Verfügung.
> Im Foto sieht man die Leiterbahnen der Elkos und deren Anordnung.
Nicht gleich aufgeben!
Wenn alle drei Elkos baugleich sind (Werte?), mit Ohmmeter messen, ob 
die Elkos parallel geschaltet sind. Wenn ja, weiter wie empfohlen, aber 
nur DC und LEDs überwachen.

Wenn die Elkos nicht parallel sind, alle drei Spannungen einzeln zur 
Überwachung herausführen.

Vorsicht, keine Netztrennung.

: Bearbeitet durch User
von Ralf X. (ralf0815)


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Wolf17 schrieb:
> Wenn alle drei Elkos baugleich sind (Werte?), mit Ohmmeter messen, ob
> die Elkos parallel geschaltet sind.

Bitte lese einfach mal den Thread mit etwas mehr Aufmerksamkeit.

von Ralf X. (ralf0815)


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Urmel schrieb:
> Dazu möchte ich noch ergänzen: Wenn er läuft, läuft er einwandfrei als
> ob nichts gewesen wäre.

Bitte schildere mal genauer, wie lange er vom Netz muss, um wieder zu 
laufen und wie lange er es dann erst mal wieder tut.

Welche Temperaturen kann die Schaltung zu dieser Jahreszeit an ihrem 
Einbauort erreichen?

Wenn Wärme ggf. Einfluss haben kann, einfach mal mittels Fön erhitzen, 
nur dabei unter 100°C bleiben, ein IR-Thermometer kann helfen, falls 
vorhanden.
Und dann natürlich testen, ob die Elektronik dann immer noch arbeitet 
oder ausfällt.
Falls Ausfall bei Wärme, gezielter vorgehen.

von Wolf17 (wolf17)


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.● Des|ntegrator ●. schrieb:
> Tausch die Elkos und schau wie das dann läuft.
Die Fehlerbeschreibung:
> Wenn er läuft, läuft er einwandfrei als ob nichts gewesen wäre.
passt eher, wie von e-doc vermutet, zu einem Relaisfehler, daher 
empfehle ich erst Diagnosemessungen.

Ralf X. schrieb:
> Bitte lese einfach mal den Thread mit etwas mehr Aufmerksamkeit.
Urmel schrieb:
> Mit meinem Unwissen würde ich sagen, dass das Minus zusammenhängt, der
> jeweilige Pluspol auf unterschiedlichen Bahnen hängt.
Ich lese nur Vermutungen, keine Messung.
Bei getrennten Spannungen, wie empfohlen, diese einzeln zur Überwachung 
herausführen.

von Thomas R. (thomasr)


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Wenn der TO schon Probleme mit dem Löten an bedrahteten Kondensatoren 
hat wird alles weitere schwierig werden.

Da sind ja noch zwei weitere ICs verbaut, mindestens einer davon ein 
Spannungsregler für die 5 oder 3,3Volt des µP. Und da sehe ich zwei 
Bauteile die mit einem + Zeichen versehen sind (N7 AN), evtl. die 
Siebkondensatoren dieses Teils? Nur ist das dann SMD.....

: Bearbeitet durch User
von H. H. (Gast)


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Thomas R. schrieb:
> Und da sehe ich zwei
> Bauteile die mit einem + Zeichen versehen sind (N7 AN), evtl. die
> Siebkondensatoren dieses Teils?

Tantalelkos.

von Urmel (urmelchen65)


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Ralf X. schrieb:
> Urmel schrieb:
>> Dazu möchte ich noch ergänzen: Wenn er läuft, läuft er einwandfrei als
>> ob nichts gewesen wäre.
>
> Bitte schildere mal genauer, wie lange er vom Netz muss, um wieder zu
> laufen und wie lange er es dann erst mal wieder tut.
>
> Welche Temperaturen kann die Schaltung zu dieser Jahreszeit an ihrem
> Einbauort erreichen?
>
> Wenn Wärme ggf. Einfluss haben kann, einfach mal mittels Fön erhitzen,
> nur dabei unter 100°C bleiben, ein IR-Thermometer kann helfen, falls
> vorhanden.
> Und dann natürlich testen, ob die Elektronik dann immer noch arbeitet
> oder ausfällt.
> Falls Ausfall bei Wärme, gezielter vorgehen.

Da es Rolladenmotoren verbaut mit Zuluft von außen sind, ist Hitze 
aktuell nicht das Thema. Eher wäre es derzeit Kälte bei den 
Außen-Temperaturen.

Vom Netz musste ich ihn zu Beginn des Fehlers nur kurz nehmen (Minuten), 
inzwischen war ich bei Stunden. Anschließend ging er zu Beginn für viele 
Tage bis einige Wochen, zuletzt machte er nach wenigen Malen oft bereits 
wieder schlapp.
Ich kann mich täuschen. Aber mein Eindruck war, dass er immer nach einer 
Ruhephase von mind. mehreren Stunden nicht mehr ging. Beim spontanen 
testweise mehrmaligen Rauf- und Runterfahren gab es keinen provozierten 
Ausfall. Aber eine Testreihe hatte ich nicht gemacht.

: Bearbeitet durch User
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Wolf17 schrieb:
> .● Des|ntegrator ●. schrieb:
>> Tausch die Elkos und schau wie das dann läuft.
> Die Fehlerbeschreibung:
>> Wenn er läuft, läuft er einwandfrei als ob nichts gewesen wäre.
> passt eher, wie von e-doc vermutet, zu einem Relaisfehler, daher
> empfehle ich erst Diagnosemessungen.

wenn der Motor 8 Jahre alt ist und man das Ding eh offen hat,
kannste die Knaller auch eh gleich mit tauschen.
Egal ob das nun die Fehlerursache ist oder nicht

von Thomas R. (thomasr)


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Ich hatte auch schon schleichende Fehler bei LNK ICs; da nahm im Laufe 
der Jahre der RDS zu, konnte man einwandfrei messen. Das würde für eine 
Eigenerwärmung sprechen.

Relais hatte ich in diesen Motoren noch nie defekt, dafür sind die 
Dauerströme zu gering und der Schaltfunke brennt die Kontakte immer 
schön frei.

Aber der TO soll klein anfangen, den einen 220µF zu wechseln ist ja noch 
keine Kunst.

Hinz, wenn er schon bestellen muß: was sind das für Tantaliden? Die 
müßten ja auch nicht gerade "gewöhnlich" sein (Low ESR, 105°C etc.) und 
der Wert ist mir mit dieser Aufschrift auch nicht klar.

: Bearbeitet durch User
von H. H. (Gast)


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Thomas R. schrieb:
> was sind das für Tantaliden?

Unverdächtige.

Panasonic TPE 33µF 10V.


Und der 220µF Elko ist kein 08/15 Typ, das ist einer mit besonders 
langer Lebensdauer. Ich gehe nicht von dessen Defekt aus.


Thomas R. schrieb:
> schleichende Fehler bei LNK ICs

Plausibel.

von Thomas R. (thomasr)


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Der LNK ist leicht zu bekommen aber für einen Laien kaum zu löten....

von Matthias B. (turboholics)


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Hi!

Erwärmen des Motors zur Fehlersuche geht nicht ewig, irgendwann schaltet 
er wegen Übertemperatur ab.
Dauer steht aufm Typenschild, die großen 60er Markisenmotoren 
typischerweise nach 4 Minuten. Nur Blöd wenn man ne Riesenmarkise mit 7 
Minuten Fahrdauer auf - zu - auf hat... .

VG
Matthias

von Ralf X. (ralf0815)


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Matthias B. schrieb:
> Nur Blöd wenn man ne Riesenmarkise mit 7
> Minuten Fahrdauer auf - zu - auf hat...

Dann hat man sich eindeutig für den falschen Antrieb entschieden.

von Mani W. (e-doc)


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Ich bin der Meinung, dass ein Relaiskontakt abgebrannt ist nach
8 Jahren, und manchmal schafft es der Kontakt, dann wieder mal nicht...

von Ralf X. (ralf0815)


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Mani W. schrieb:
> Ich bin der Meinung, dass ein Relaiskontakt abgebrannt ist nach
> 8 Jahren, und manchmal schafft es der Kontakt, dann wieder mal nicht...

Relais-Schaltversuche könnte man hören und fühlen.

von Mani W. (e-doc)


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Ralf X. schrieb:
> Relais-Schaltversuche könnte man hören und fühlen.

Die schon, aber einen schlechten Kontakt nicht...

von Urmel (urmelchen65)


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Mani W. schrieb:
> Ralf X. schrieb:
>> Relais-Schaltversuche könnte man hören und fühlen.
>
> Die schon, aber einen schlechten Kontakt nicht...

Immer nach Stromlos geht es aber für eine Zeit wieder wie am Schnürchen, 
auch 5x hintereinander.

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Relais bestromem und gleichzeitig an den Kontakten messen?

Das ist nun auch kein derartiges Hexenwerk,
dass man sich auf nur sein "Schaltgefühl" verlassen muss.

von Wolf17 (wolf17)


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.● Des|ntegrator ●. schrieb:
> Relais bestromem und gleichzeitig an den Kontakten messen?
An den TO (kein Fachmann?): kann denn überhaupt an der netzgekoppelten 
Platine im aktiven Zustand gemessen werden, oder funktioniert der Motor 
nur, wenn sie unzugänglich im Rohr vom Motor eingebaut ist? (Daher mein 
Vorschlag, Kabel anlöten und herausführen, dann kann man auch nicht 
abrutschen)

von Urmel (urmelchen65)


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Wolf17 schrieb:
> .● Des|ntegrator ●. schrieb:
>> Relais bestromem und gleichzeitig an den Kontakten messen?
> An den TO (kein Fachmann?): kann denn überhaupt an der netzgekoppelten
> Platine im aktiven Zustand gemessen werden, oder funktioniert der Motor
> nur, wenn sie unzugänglich im Rohr vom Motor eingebaut ist? (Daher mein
> Vorschlag, Kabel anlöten und herausführen, dann kann man auch nicht
> abrutschen)

Ja, das Bestromen ist möglich. Denke am Messen der Elkos liegt es eher 
nicht, da die Lötpunkte auf der Platine zwar klein und rutschig, aber 
trotzdem gut zu erreichen und damit zu messen sind. Als nicht Fachmann 
vermute ich, dass die Ergebnisse durch Parallelschaltung auf der 
Platine, oder der Einfluss anderer durch die Leiterbahnen verbundener 
Komponenten eine größerer Rolle spielt.

Ich müsste also die Elkos auslöten. Nur zeigen beide Werte derzeit im 
eingebauten Zustand IMO keinen deutlichen Fehler (wenn man bei den 2x 
3,3 eine Parallelschaltung annimmt), so dass sich auch aktuell kein 
Hinweis auf einen Defekt der Elkos ergibt. Zumal ja auch der Hinweis 
kam, dass es „eigentlich“ langlebige Elkos sind. Hochgerechnet haben 
diese in der verbauten Zeit nun ca. 30 Betriebsstunden (wo der Motoren 
arbeiten) hinter sich.

Andere Komponenten kann ich jedoch weder identifizieren, noch messen, 
geschweige denn reparieren.

: Bearbeitet durch User
von Wolf17 (wolf17)


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Solange ich hier keine Messergebnisse der Elkospannungen in Ruhe und bei 
Motorbetrieb bekomme und eine Aussage, ob die Spulen angesteuert werden 
(Kontolleds +R anlöten), kann ich keine weiteren Reparaturtipps geben.

von Urmel (urmelchen65)


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Wolf17 schrieb:
> Solange ich hier keine Messergebnisse der Elkospannungen in Ruhe und bei
> Motorbetrieb bekomme und eine Aussage, ob die Spulen angesteuert werden
> (Kontolleds +R anlöten), kann ich keine weiteren Reparaturtipps geben.

das kann ich nicht leisten. Trotzdem danke!

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Urmel schrieb:
> Hochgerechnet haben
> diese in der verbauten Zeit nun ca. 30 Betriebsstunden (wo der Motoren
> arbeiten) hinter sich.

und sonst hängt auch diese Platine nur 30h am Strom?

von Urmel (urmelchen65)


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.● Des|ntegrator ●. schrieb:
> Urmel schrieb:
>> Hochgerechnet haben
>> diese in der verbauten Zeit nun ca. 30 Betriebsstunden (wo der Motoren
>> arbeiten) hinter sich.
>
> und sonst hängt auch diese Platine nur 30h am Strom?

Nein, natürlich nicht. Deswegen hatte ich "wo die Motoren arbeiten" 
dazugeschrieben. Die restliche Zeit liegt der Ruhestrom permanent an. 
Was den Elkos mehr an Lebenszeit kostet, weiß ich nicht. Es war nur ein 
zusätzlicher Hinweis, dass nach zwar einigen Jahren, aber wenig 
tatsächlichen Betriebsstunden der Fehler auftaucht. Ich dachte, diese 
Info hilft evtl. in der weiteren Eingrenzung

von Wolf17 (wolf17)


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Urmel schrieb:
>> Solange ich hier keine Messergebnisse der Elkospannungen in Ruhe und ...
> das kann ich nicht leisten.
> würde ich gerne versuchen den Fehler zu identifizieren und zu beheben.

Wie wollen Sie den Fehler beheben, wenn Sie noch nicht mal Leitungen zum 
Messen anlöten können?

von Urmel (urmelchen65)


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Wolf17 schrieb:
> Urmel schrieb:
>>> Solange ich hier keine Messergebnisse der Elkospannungen in Ruhe und ...
>> das kann ich nicht leisten.
>> würde ich gerne versuchen den Fehler zu identifizieren und zu beheben.
>
> Wie wollen Sie den Fehler beheben, wenn Sie noch nicht mal Leitungen zum
> Messen anlöten können?

Ich traue mir zu, die Elkos aus- und wieder eingelötet zu bekommen.
In Ruhe konnte ich die Elkos auch messen. Messleitungen, 
Spulenspannungen mit Kontrolle LEDs etc... sind ein anderes Thema. Wenn 
es nur damit ginge, dann muss ich passen und damit kapitulieren.

von Ralf X. (ralf0815)


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Urmel schrieb:
> Ich traue mir zu, die Elkos aus- und wieder eingelötet zu bekommen.

Mach doch mal ein Bild davon, was Dir an speziellen Werkzeug zur 
Verfügung steht, insb. Typenschild und Lötspitze vom Lötkolben/Station, 
Aufdruck der Lötzinnrolle, Messgerät mit Messspitzen...

von H. H. (Gast)


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Du hast von diesen Motoren mehrere im Einsatz, aber nur dieser eine 
macht Probleme?

von Urmel (urmelchen65)


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H. H. schrieb:
> Du hast von diesen Motoren mehrere im Einsatz, aber nur dieser eine
> macht Probleme?

ja und nein.

Insgesamt habe ich 10 Stück hier verbaut (E+1)

Ich hatte vor ein paar Jahren schon mal den gleichen Fall. Dieser Motor 
(gleiches Alter) ist dann teuer ersetzt worden. Die Fensterfirma tut da 
nicht lange rum.

Bei den restlichen habe ich bisher bei mehr als der Hälfte inzwischen 
Probleme mit den Betriebskondensatoren gehabt.  Diese sind aber zum 
Glück auf der Platine gesteckt und daher einfach zu wechseln gewesen. 
Hier war die abgefallene Kapazität auch immer deutlich zu messen. Zudem 
war das Fehlerbild ein ganz anderes. Die Motoren haben sich im 
Laufgeräusch und in der Geschwindigkeit zunehmend verändert, waren aber 
immer noch ansprechbar.
(diese betroffenen Motoren hätte die Firma dabei auch ganz schnell und 
einfach getauscht. Die fangen mit Reparaturen erst gar nicht an)

von Thomas R. (thomasr)


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Urmel schrieb:
> .● Des|ntegrator ●. schrieb:
>> Urmel schrieb:
>>> Hochgerechnet haben
>>> diese in der verbauten Zeit nun ca. 30 Betriebsstunden (wo der Motoren
>>> arbeiten) hinter sich.
>>
>> und sonst hängt auch diese Platine nur 30h am Strom?
>
> Nein, natürlich nicht. Deswegen hatte ich "wo die Motoren arbeiten"
> dazugeschrieben. Die restliche Zeit liegt der Ruhestrom permanent an.
> Was den Elkos mehr an Lebenszeit kostet, weiß ich nicht. Es war nur ein
> zusätzlicher Hinweis, dass nach zwar einigen Jahren, aber wenig
> tatsächlichen Betriebsstunden der Fehler auftaucht. Ich dachte, diese
> Info hilft evtl. in der weiteren Eingrenzung

Diese Kondensatoren sind ständig beansprucht solange die Netzspannung 
anliegt, ob der Motor nun läuft oder nicht.

Ein Jahr hat knapp 8.800 Stunden, rechne selbst.

von H. H. (Gast)


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Thomas R. schrieb:
> Ein Jahr hat knapp 8.800 Stunden, rechne selbst.

Bei 25°C haben diese Elkos eine zu erwartende Lebensdauer von mehr als 
50 Jahren...

von Urmel (urmelchen65)


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Thomas R. schrieb:
> Urmel schrieb:
>> .● Des|ntegrator ●. schrieb:
>>> Urmel schrieb:
>>>> Hochgerechnet haben
>>>> diese in der verbauten Zeit nun ca. 30 Betriebsstunden (wo der Motoren
>>>> arbeiten) hinter sich.
>>>
>>> und sonst hängt auch diese Platine nur 30h am Strom?
>>
>> Nein, natürlich nicht. Deswegen hatte ich "wo die Motoren arbeiten"
>> dazugeschrieben. Die restliche Zeit liegt der Ruhestrom permanent an.
>> Was den Elkos mehr an Lebenszeit kostet, weiß ich nicht. Es war nur ein
>> zusätzlicher Hinweis, dass nach zwar einigen Jahren, aber wenig
>> tatsächlichen Betriebsstunden der Fehler auftaucht. Ich dachte, diese
>> Info hilft evtl. in der weiteren Eingrenzung
>
> Diese Kondensatoren sind ständig beansprucht solange die Netzspannung
> anliegt, ob der Motor nun läuft oder nicht.

ok

Dennoch müßte bei diesen verbauten Elkos die Lebenszeit mit der 
gegebenen Betriebstemp von deutlich unter 105 Grad deutlich länger sein. 
Es sind also vermutlich eher Zufallsausfälle, während der vorgesehenen 
Nutzungsdauer (leider)

von Urmel (urmelchen65)


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H. H. schrieb:
> Thomas R. schrieb:
>> Ein Jahr hat knapp 8.800 Stunden, rechne selbst.
>
> Bei 25°C haben diese Elkos eine zu erwartende Lebensdauer von mehr als
> 50 Jahren...

Du warst schneller :-)

Vorausgesetzt, es sind weiterhin die Elkos die Übeltäter.

: Bearbeitet durch User
von H. H. (Gast)


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Urmel schrieb:
> Elkos die Übeltäter.

Kein Indiz dafür.

Und wenn, dann viel eher dieser Winzling.

von Thomas R. (thomasr)


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Das Problem bei den Lebensdauerangaben ist doch daß hier niemand weiß 
welche Temperaturen am Einsatzort herrschen. In einem Rollladenkasten 
kann es sehr heiß werden, da kann schon die Himmelsrichtung des 
Einsatzortes entscheidend sein.

Aber ja, wenn da weitere Elkos drin sind wären auch diese "gefährdet". 
Ein defekter Elko auf der Empfängerplatine würde auch mehr dem 
beobachteten Verhalten entsprechen. Aber das wird für den TO immer 
komplexer....

von Urmel (urmelchen65)


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Thomas R. schrieb:
> Das Problem bei den Lebensdauerangaben ist doch daß hier niemand weiß
> welche Temperaturen am Einsatzort herrschen. In einem Rollladenkasten
> kann es sehr heiß werden, da kann schon die Himmelsrichtung des
> Einsatzortes entscheidend sein.
>
> Aber ja, wenn da weitere Elkos drin sind wären auch diese "gefährdet".
> Ein defekter Elko auf der Empfängerplatine würde auch mehr dem
> beobachteten Verhalten entsprechen. Aber das wird für den TO immer
> komplexer....

Max 50 Grad an eher wenigen Tagen, da innen gedämmt und von außen 
belüftet.
Meist vermutlich eher -10 bis 25 Grad, Umgebungstemp. Dazu kommt dann 
natürlich noch die Betriebswärme. Aber alles weit weg von den 
Grenztemp., und schließlich sind die Dinger auch genau dafür gemacht. 
Die Rolläden sind zudem eher von der leichteren Sorte, der Fahrtweg ca. 
10-15 Sek. Also in der Auslegung auch bei weitem keine Grenzbelastung 
für den Motor.

Ja, meine Hoffnung, dass der Fehler relativ einfach zu lokalisieren und 
beheben ist geht inzwischen gegen Null. Trotz Eurer Unterstützung.

Danke trotzdem dafür!

: Bearbeitet durch User
von Thomas R. (thomasr)


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Weiter gesponnen: diese Elektroniken werden meist bei Drittanbietern 
designed und gefertigt. Da kann der Empfänger ein "Feld-Wald-und-Wiesen" 
Zukaufteil sein das im Vergleich minderwertige Elkos verbaut hat.

Wenn du von dem kleinen Elko auf der Empfängerplatine ein besseres Bild 
machen kannst würde Hinz dazu vermutlich mehr sagen können.

von Wolf17 (wolf17)


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Urmel schrieb:
>> Wie wollen Sie den Fehler beheben, wenn Sie noch nicht mal Leitungen zum
>> Messen anlöten können?
> Ich traue mir zu, die Elkos aus- und wieder eingelötet zu bekommen.
> In Ruhe konnte ich die Elkos auch messen. Messleitungen,
> Spulenspannungen mit Kontrolle LEDs etc... sind ein anderes Thema. Wenn
> es nur damit ginge, dann muss ich passen und damit kapitulieren.

Das Auslöten von Bauteilen aus durchkontaktierten Platinen mit viel 
Kupferfläche, ohne diese zu beschädigen, ist schwieriger als eine dünne 
Litze anzulöten!
Natürlich kann man auch direkt im Betrieb messen. Für einen nicht 
Fachmann halte ich aber bei netzgekoppelten Schaltungen das Anlöten 
einer Litze zum abgesetzten Messen viel sicherer, als Live zu messen, 
auch wenn es etwas umständlicher ist.

von Urmel (urmelchen65)


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Thomas R. schrieb:
> Weiter gesponnen: diese Elektroniken werden meist bei Drittanbietern
> designed und gefertigt. Da kann der Empfänger ein "Feld-Wald-und-Wiesen"
> Zukaufteil sein das im Vergleich minderwertige Elkos verbaut hat.
>
> Wenn du von dem kleinen Elko auf der Empfängerplatine ein besseres Bild
> machen kannst würde Hinz dazu vermutlich mehr sagen können.

Klar. Bilder machen kann ich :-)

Aufgedruckt steht auf dem kleinen Elko übrigens S13A40A4 (oder so 
ähnlich. Etwas schwer zu lesen)

: Bearbeitet durch User
von Wolf17 (wolf17)


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Urmel schrieb:
> Aufgedruckt steht auf dem kleinen Elko übrigens S13A40A4
Das Blechgehäuse ist kein Elko, sondern ein Quarz oder HF-Filter.

Wie ist bitte die Beschriftung der drei Elkos?
2x33µF 400V (parallel?) und 1x 220µF 35V?
Dann würde es erst mal reichen, die Spannung am 220µ zu überwachen.

Sind das 24V Relais?

: Bearbeitet durch User
von H. H. (Gast)


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Urmel schrieb:
> Aufgedruckt steht auf dem kleinen Elko übrigens S13A40A4 (oder so
> ähnlich. Etwas schwer zu lesen)

Ist gar kein Elko, sah nur aus dem ersten Foto so aus.

von Wolf17 (wolf17)


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Nachdem ich die Bilder gesichtet habe, fällt mit noch eine einfache 
Diagnosemöglichkeit ein:
Wenn der Motor mal wieder nicht reagiert, genau hinhören, ob man die 
Relais schalten hört!
Wenn ja, ist die Stromversorgung, die Schaltung und das HF-Teil in 
Ordnung.
Wenn keine schlechte Lötstelle zu sehen ist (alles nachlöten?), bleiben 
für den Wackelkontakt nur die Relaiskontakte, der Betriebskondensator 
oder der Motor selber übrig. Am wahrscheinlichsten sind es dann die 
Kontakte.

: Bearbeitet durch User
von Urmel (urmelchen65)


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Wolf17 schrieb:
> Urmel schrieb:
>> Aufgedruckt steht auf dem kleinen Elko übrigens S13A40A4
> Das Blechgehäuse ist kein Elko, sondern ein Quarz oder HF-Filter.
>
> Wie ist bitte die Beschriftung der drei Elkos?
> 2x33µF 400V (parallel?) und 1x 220µF 35V?
> Dann würde es erst mal reichen, die Spannung am 220µ zu überwachen.
>
> Sind das 24V Relais?

Die Elkos sind
2x 3,3 mF, 400V, JH (Jianghai) CD261X
1x 220 mF, 35V, JH CD28L

Und ja, sind 24V Relais

: Bearbeitet durch User
von Urmel (urmelchen65)


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Wolf17 schrieb:
> Nachdem ich die Bilder gesichtet habe, fällt mit noch eine einfache
> Diagnosemöglichkeit ein:
> Wenn der Motor mal wieder nicht reagiert, genau hinhören, ob man die
> Relais schalten hört!
> Wenn ja, ist die Stromversorgung, die Schaltung und das HF-Teil in
> Ordnung.
> Wenn keine schlechte Lötstelle zu sehen ist (alles nachlöten?), bleiben
> für den Wackelkontakt nur die Relaiskontakte, der Betriebskondensator
> oder der Motor selber übrig. Am wahrscheinlichsten sind es dann die
> Kontakte.

Dieses Überprüfen klingt auf jeden Fall sehr machbar (für mich) :-)

Dann stecke ich ihn demnächst wieder zusammen, nehme ihn auf dem Tisch 
unter Spannung und werde einen Ausfall abzuwarten um dann genau 
hinzuhören

von Wolf17 (wolf17)


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Wolf17 schrieb:
> Wenn der Motor mal wieder nicht reagiert, genau hinhören, ob man die
> Relais schalten hört!
Es gibt eine Einschränkung: Wenn der Prozessor funktioniert und den 
oberen oder unteren Anschlag erkannt hat, wird er nur das eine Relais 
für die Gegenrichtung ansteuern. Dann könnte der Eindruck entstehen, 
dass das andere nicht geht.
Also, wenn der Panzer oben ist, muss man zumindest bei Druck auf die 
"RUNTER" Taste das Relais einmal schalten hören, bei "STOP" dann 
nochmal.

Da bestimmt nur ein Kontaktsatz defekt ist, dürfte die Fehlfunktion 
immer nur bei einer Endlage auftreten. Wenn nicht, muss es der 
Betriebskondensator oder der Motor sein.

von Urmel (urmelchen65)


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Wolf17 schrieb:
> Wolf17 schrieb:
>> Wenn der Motor mal wieder nicht reagiert, genau hinhören, ob man die
>> Relais schalten hört!
>
>
> Da bestimmt nur ein Kontaktsatz defekt ist, dürfte die Fehlfunktion
> immer nur bei einer Endlage auftreten. Wenn nicht, muss es der
> Betriebskondensator oder der Motor sein.

Das kann ich verneinen.
Der Ausfall geschah stets von der Lage des Rollopanzers völlig 
unabhängig, also oben genauso, als auch mal in der Mitte.

Daher hätte ich den Test auch ausgebaut aber bestromt auf dem Tisch 
liegend durchgeführt und gewartet, bis er mal wieder nicht mehr 
reagiert.

Der Betriebskondensator ist übrigens relativ neu und zeigt annähernd 
seine Nenn- Kapazität.

: Bearbeitet durch User
von Wolf17 (wolf17)


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Urmel schrieb:
>> Da bestimmt nur ein Kontaktsatz defekt ist, dürfte die Fehlfunktion
>> immer nur bei einer Endlage auftreten. Wenn nicht, muss es der
>> Betriebskondensator oder der Motor sein.
> Das kann ich verneinen.
> Der Ausfall geschah stets von der Lage des Rollopanzers völlig
> unabhängig, also oben genauso, als auch mal in der Mitte.
Bitte genau überlegen:
Ließ er sich bei Ausfall in der Mitte nur nicht herunterfahren, nach 
oben fahren haben Sie aber nicht probiert? Dann kann es immer noch der 
"runter" Kontaktsatz sein.
Oder gab es auch mal unten den Ausfall, dass man nicht mehr hochfahren 
konnte? Dann kann es kein einzelner Kontaktsatz sein.

Hat der Motor einen Thermoschalter zum Wicklungsschutz? Der kommt bei 
Doppelrichtungsfehler auch noch infrage.

von Urmel (urmelchen65)


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Wolf17 schrieb:
> Urmel schrieb:
>>> Da bestimmt nur ein Kontaktsatz defekt ist, dürfte die Fehlfunktion
>>> immer nur bei einer Endlage auftreten. Wenn nicht, muss es der
>>> Betriebskondensator oder der Motor sein.
>> Das kann ich verneinen.
>> Der Ausfall geschah stets von der Lage des Rollopanzers völlig
>> unabhängig, also oben genauso, als auch mal in der Mitte.
> Bitte genau überlegen:
> Ließ er sich bei Ausfall in der Mitte nur nicht herunterfahren, nach
> oben fahren haben Sie aber nicht probiert? Dann kann es immer noch der
> "runter" Kontaktsatz sein.
> Oder gab es auch mal unten den Ausfall, dass man nicht mehr hochfahren
> konnte? Dann kann es kein einzelner Kontaktsatz sein.
>
> Hat der Motor einen Thermoschalter zum Wicklungsschutz? Der kommt bei
> Doppelrichtungsfehler auch noch infrage.

Wenn er nicht mehr ansprechbar war, ging er weder nach oben, noch nach 
unten. Das kann ich sicher sagen. Er ging gar nicht, tot. Dabei war das 
Rollo mal oben (am Abend), aber auch mal in der Mitte (am Morgen), da 
dieses Fenster immer nur halb verdunkelt wird (Schlafzimmer).
Einzig ganz unten kann ich nicht bestätigen, da der Rolladen so gut wie 
nie ganz geschlossen wird.

Und ja, er hat einen Thermoschalter. Dieser löst aus bei zu häufigen 
Auf- und Abfahrten hintereinander. Lt BDA nach 4 Minuten Dauerfahrt. In 
der Realität aber auch schon früher. Das ist mal vorgekommen bei 
Einstellungsarbeiten nach einem Einbau. Damals bekam ich auch kurz Puls, 
als plötzlich nichts mehr ging. Nach ein paar Minuten war der Spuk dann 
wieder vorbei. (Es war aber nicht dieser Motor)

von Wolf17 (wolf17)


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Urmel schrieb:
> Wenn er nicht mehr ansprechbar war, ging er weder nach oben, noch nach
> unten. Das kann ich sicher sagen. Er ging gar nicht, tot. Dabei war das
> Rollo mal oben (am Abend), aber auch mal in der Mitte
Wenn bei Mittelstellung beide Richtungen nicht gehen, kann es kein 
einzelner Kontaktsatz sein.
Es bleibt bei der Empfehlung im Defektfall zu lauschen, ob bei 
rauf/runter/stopp noch ein Relais zu hören ist.
Ja: Motor, Thermoschalter, Betriebskondensator, kalte Lötstelle
Nein:  dann zuerst die 24V am 220µF Elko kontrollieren.

von Urmel (urmelchen65)


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Wolf17 schrieb:
> Urmel schrieb:
>> Wenn er nicht mehr ansprechbar war, ging er weder nach oben, noch nach
>> unten. Das kann ich sicher sagen. Er ging gar nicht, tot. Dabei war das
>> Rollo mal oben (am Abend), aber auch mal in der Mitte
> Wenn bei Mittelstellung beide Richtungen nicht gehen, kann es kein
> einzelner Kontaktsatz sein.
> Es bleibt bei der Empfehlung im Defektfall zu lauschen, ob bei
> rauf/runter/stopp noch ein Relais zu hören ist.
> Ja: Motor, Thermoschalter, Betriebskondensator, kalte Lötstelle
> Nein:  dann zuerst die 24V am 220µF Elko kontrollieren.

Ok. Danke.
Ich melde mich wieder mit dem Ergebnis der Lauschattacke nach dem 
nächsten Ausfall.

: Bearbeitet durch User
von Wolf17 (wolf17)


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Urmel schrieb:
> Ok. Danke.
> Ich melde mich wieder mit dem Ergebnis der Lauschattacke
Vielleicht vorher mal das Auslösen vom Thermoschalter provozieren. Dann 
kann man schon mal Probehören, wie gut man die Relais im eingebauten 
Zustand überhaupt hört.

von Matthias B. (turboholics)


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Ralf X. schrieb:
> Dann hat man sich eindeutig für den falschen Antrieb entschieden.

Nö, der Architekt und der Markisenhersteller habens mal wieder 
übertrieben. Und das ganze 10x im 6. OG bei 35⁰ Dachneigung... .

Und wieder das Übliche: die Sonnenschutzfirma müsste Gewährleistung auf 
den reparierten Motor geben, Arbeitszeit berechnen, nen Elektroniker mit 
Messequippment schickt niemand auf Baustelle,... .
Will keiner bezahlen, hat keiner Verständnis für nen 3 Tage lang 
zerlegten Rollladen. Also in 45 Minuten nen neuen Motor reinzimmern und 
fertig.

VG
Matthias

von Urmel (urmelchen65)


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Wolf17 schrieb:
> Urmel schrieb:
>> Ok. Danke.
>> Ich melde mich wieder mit dem Ergebnis der Lauschattacke
> Vielleicht vorher mal das Auslösen vom Thermoschalter provozieren. Dann
> kann man schon mal Probehören, wie gut man die Relais im eingebauten
> Zustand überhaupt hört.

Gute Idee. Nur bin ich mir gar nicht sicher, wie lange der Motor ohne 
Last auf dem Werktisch dreht bevor er stoppt, weil seine Logik ihm sagt, 
dass irgendetwas nicht ist wie es sein soll.

Versuch mach kluch

Beitrag #8001462 wurde vom Autor gelöscht.
von Thomas R. (thomasr)


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Ich weiß ja nicht wie genau DIESER Typ funktioniert aber bei einem 
gewöhnlichen Rohrmotor werden die Endschalter erst über die angetriebene 
Welle bzw. deren Mitnehmerscheibe angekoppelt. Nackt auf dem Tisch würde 
so ein Motor unendlich weiter laufen da sich die Endschalterwelle nicht 
mit bewegen kann....

von Wolf17 (wolf17)


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Mani W. schrieb im Beitrag #8001462:
> ich würde die Relais tauschen, da ich schwer auf Kontaktabbrand tippe...
Der TO hat berichtet, dass im Fehlerfall plötzlich keine Fahrtrichtung 
mehr funktioniert. Da es sich um 1xEIN Kontakte handelt, würde bei einem 
einfachen Kontaktfehler nur eine Fahrtrichtung ausfallen.

von Urmel (urmelchen65)


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Thomas R. schrieb:
> Ich weiß ja nicht wie genau DIESER Typ funktioniert aber bei einem
> gewöhnlichen Rohrmotor werden die Endschalter erst über die angetriebene
> Welle bzw. deren Mitnehmerscheibe angekoppelt. Nackt auf dem Tisch würde
> so ein Motor unendlich weiter laufen da sich die Endschalterwelle nicht
> mit bewegen kann....

Da magst Du Recht haben.
Derzeit bin ich mir noch nicht klar darüber, in wie weit ich den Motor 
komplett wieder zusammenbauen muss, damit er läuft. Reicht die Platine 
mit dem Stromkabeln zu verbinden und den Motor ans Netz anzuschließen, 
oder braucht er den Kontakt zur Welle.

Dazu hat er auch jede Menge Logiken einprogrammiert

https://produktcenter.becker-antriebe.com/Antriebe/Rollladenanwendungen/Antriebe-mit-integriertem-Funkempfaenger/R12-17-C01.html


Hoffe, dass er bei dem Versuchsaufbau nicht irgendetwas übel nimmt.

von Wolf17 (wolf17)


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Urmel schrieb:
> oder braucht er den Kontakt zur Welle.
Das im Bild halte ich für einen Reedschalter zur Umdrehungserkennung. 
Ohne Bewegungsmeldung wird der Motor gleich stehenbleiben.

von Matthias B. (turboholics)


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Urmel schrieb:
> Gute Idee. Nur bin ich mir gar nicht sicher, wie lange der Motor ohne
> Last auf dem Werktisch dreht bevor er stoppt, weil seine Logik ihm sagt,
> dass irgendetwas nicht ist wie es sein soll.
> Versuch mach kluch

Musst du leider tatsächlich ausprobieren: gibt Hersteller, die zählen 
stupide die Umdrehungen des eigentlichen Motors und stoppen dann, andere 
haben nen Reedkontakt oder Lichtschranke am Lagerende des Rohrmotors. 
Ggf mal den Ring aufstecken, wenn der Motor nicht anläuft diesen Ring 
mal drehen. Vorsicht, die laufen ziemlich ruckartig los.

VG

von Urmel (urmelchen65)


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Guten Morgen,

Kurze Zwischenmeldung:
Der Lauschangriff läuft nun seit drei Tagen. Bislang reagiert er stets 
auf jeden Befehl auf wie ab. Vielleicht hat er ja Angst bekommen. Er 
liegt dabei jetzt im Keller bei ca 15 Grad. Womöglich waren auch 
Minustemperaturen mit ursächlich, die jetzt nicht herrschen. Wobei das 
dann sicher nur eine Frage der Zeit wäre, bis er auch bei höheren Temp 
nicht mehr verlässlich funktioniert, denn der andere bereits 
ausgetauschte Motor mit dem gleichen Fehlerbild zeigte die Ausfälle im 
Frühjahr. Wir werden sehen….

Ich melde mich wieder.

Ich musste ihn übrigens zwar zusammenbauen, ohne aufgesteckter Hülse 
ging nichts, trotzdem sind die Relais sehr deutlich zu hören.

: Bearbeitet durch User
von Urmel (urmelchen65)


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Update: Im Süden nix Neues.
Der Motor hängt im Keller dauerhaft am Strom und ist bisher regelmässig 
zuverlässig über die FB ansteuerbar. Dh der Ausfall ist derzeit nicht 
reproduzierbar.

: Bearbeitet durch User
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Urmel schrieb:
> Update: Im Süden nix Neues.
> Der Motor hängt im Keller dauerhaft am Strom und ist bisher regelmässig
> zuverlässig über die FB ansteuerbar. Dh der Ausfall ist derzeit nicht
> reproduzierbar.

joah, aber wenn Du den wieder richtig einbaust, dann gehts wieder los.

von Urmel (urmelchen65)


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.● Des|ntegrator ●. schrieb:
> Urmel schrieb:
>> Update: Im Süden nix Neues.
>> Der Motor hängt im Keller dauerhaft am Strom und ist bisher regelmässig
>> zuverlässig über die FB ansteuerbar. Dh der Ausfall ist derzeit nicht
>> reproduzierbar.
>
> joah, aber wenn Du den wieder richtig einbaust, dann gehts wieder los.

Vermutlich. Er bleibt daher zunächst weiterhin an der Steckdose 
angeschlossen.

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