Hallo in die Runde, der nächste Problembär. Das Jahr fängt ja gut an.... Ich habe die Platine eines defekten Funk-Rolladenmotor vor mir. Der Motor hatte zuletzt immer wieder mal nicht mehr reagiert. Erst nachdem ich ihn für eine Zeit stromlos gemacht hatte, ging er eine Zeit lang wieder. Die Abstände dieses Ausfalls verkleinerten sich von Wochen auf inzwischen Tage. An der FB liegt es nicht, da auch eine 2. FB das gleiche Ergebnis zeigte. Jetzt kann es natürlich das Funkmodul/Empfänger selbst sein, oder aber (was ich hoffe) auch einer oder mehrere der auf den Bildern sichtbaren Elkos. Denkt Ihr, es könnten die Eldkos an der Ursache Schuld sein? Der Motor ist ca. 8 Jahre alt. Da er im Verbund eingebaut ist, wäre ein Komplett-Tausch aller Motoren die aufwändigste und finanzielle Höchststrafe. Einen Ersatz dieses Motors gibt es derzeit noch, allerdings auch kein Schnäppchen. Mein Ziel ist es daher , alle Motoren so lange wie möglich zu betreiben. Da ich damit rechne, dass diesen Fehler auch noch andere Motoren zeigen könnten, würde ich gerne versuchen den Fehler zu identifizieren und zu beheben. Ich hab inzwischen auch schon mal gemessen, aber die Ergebnisse sind (vermutlich weil noch gesockelt) nicht wirklich brauchbar. Die beiden 3,3𝜇F/400V zeigen 6,6𝜇F, der 220𝜇F/35V zeigt 212𝜇F Vor dem Auslöten habe ich etwas Schiss, da ich bisher zwar Drähte und Stecker, aber noch auf keinen Platinen rumgelötet habe und daher etwas Angst habe, diese zu beschädigen, zumal nicht klar ist, was der Fehler wirklich ist. Wenn ich sicher wäre, es sind die Elkos, dann würde ich es versuchen. So... Nun brauche ich Euer Schwarmwissen, da ich mich selbst eher elektrisch, aber wenig elektronisch einschätzen würde. Wie schätzt ihr das ein. Könnte es an den Elkos liegen? Kann ich die mit einem Multimeter so überhaupt messen? Welche Ideen als Hilfe habt ihr für mich? Und sorry, wenn ich gegenüber dem Großteil hier vermutlich der fachlich Dümmste bin. PS: das doppelte Foto bekomme ich irgendwie nicht mehr gelöscht. Also nicht wundern
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Urmel schrieb: > Könnte es an den Elkos liegen? Ja. > Kann ich die mit > einem Multimeter so überhaupt messen? Nein.
Wenn dann der 220µF, nicht die 3,3µF. Wenn du wenig Erfahrung hast dann den alten durch Zerstören abkneifen (ohne vernünftigen Entlötkolben oder Erfahrung mit Entlötlitze bekommst du den sonst nicht raus). Einen gleichen besorgen und einlöten. Es MUSS ein Low ESR Typ sein, weil der am Ausgang eines Schaltnetzteiles sitzt (LNK304). Laß dich im Zweifel hier beraten. Auch das 105°C Rating ist in dem Rohr wichtig.
Thomas R. schrieb: > Wenn dann der 220µF, nicht die 3,3µF. Wenn du wenig Erfahrung hast dann > den alten durch Zerstören abkneifen (ohne vernünftigen Entlötkolben oder > Erfahrung mit Entlötlitze bekommst du den sonst nicht raus). > > Einen gleichen besorgen und einlöten. Es MUSS ein Low ESR Typ sein, weil > der am Ausgang eines Schaltnetzteiles sitzt (LNK304). Laß dich im > Zweifel hier beraten. Auch das 105°C Rating ist in dem Rohr wichtig. Danke Thomas. Darf ich fragen weshalb Du die die beiden 3,3 ausschließt, zumal der 220µF als einziger einigermaßen plausible, und dabei keine schlechten Werte zeigt. Es gibt daneben auf der Platine auch einen gesteckten 3,15µF Betriebskondensator. Der ging und geht tatsächlich schon des Öfteren in den Motoren kaputt, diesen habe ich dann aber immer einfach ersetzen können. Daher meine Frage aus Interesse, weshalb Du hier diese ausschließt? Oder macht es gar Sinn, am besten alle drei zu ersetzen, falls die Chance hoch ist dass hier der Fehler steckt. Das mit dem Low ESR ist ein guter Hinweis. in welchem Teil dieses Forums stelle ich denn die Frage am besten ein, da die original verbauten Elkos offenbar nicht so einfach zu bekommen sind.
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2 mal 3,3 = 6,6 Du hast eingelötet gemessen und wenn beide parallel geschaltet sind ergibt sich 6,6. Die sind somit auch plausibel.
Thomas schrieb: > 2 mal 3,3 = 6,6 > Du hast eingelötet gemessen und wenn beide parallel geschaltet sind > ergibt sich 6,6. Die sind somit auch plausibel. Das hatte ich mir auch schon mal zusammengereimt. Auf dem einen Foto ist die Unterseite mit den Leitungsbahnen zu sehen. Mit meinem Unwissen würde ich sagen, dass das Minus zusammenhängt, der jeweilige Pluspol auf unterschiedlichen Bahnen hängt. Falls aber nun damit alle Werte plausibel wären, wäre auch kein Ausreißer dabei. Will sagen, die Messungen würden damit keinen Übeltäter identifizieren. Oh Mann. Das war bei dem Betriebskondensator eindeutiger und einfacher…
Urmel schrieb: > Thomas schrieb: >> 2 mal 3,3 = 6,6 >> Du hast eingelötet gemessen und wenn beide parallel geschaltet sind >> ergibt sich 6,6. Die sind somit auch plausibel. > > Das hatte ich mir auch schon mal zusammengereimt. > Auf dem einen Foto ist die Unterseite mit den Leitungsbahnen zu sehen. > Mit meinem Unwissen würde ich sagen, dass das Minus zusammenhängt, der > jeweilige Pluspol auf unterschiedlichen Bahnen hängt. Dann miss dich mal den Widerstand zwischen den beiden Pluspolen der 3,3 µF.
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Ralf X. schrieb: > Urmel schrieb: >> Thomas schrieb: >>> 2 mal 3,3 = 6,6 >>> Du hast eingelötet gemessen und wenn beide parallel geschaltet sind >>> ergibt sich 6,6. Die sind somit auch plausibel. >> >> Das hatte ich mir auch schon mal zusammengereimt. >> Auf dem einen Foto ist die Unterseite mit den Leitungsbahnen zu sehen. >> Mit meinem Unwissen würde ich sagen, dass das Minus zusammenhängt, der >> jeweilige Pluspol auf unterschiedlichen Bahnen hängt. > > Dann miss dich mal den Widerstand zwischen den beiden Pluspolen der 3,3 > µF. Würde sagen so um die 160 Ohm (Etwas schwierig die Nippel zu treffen)
Urmel schrieb: > Darf ich fragen weshalb Du die die beiden 3,3 ausschließt, zumal der > 220µF als einziger einigermaßen plausible, und dabei keine schlechten > Werte zeigt. > > Das mit dem Low ESR ist ein guter Hinweis. in welchem Teil dieses Forums > stelle ich denn die Frage am besten ein, da die original verbauten Elkos > offenbar nicht so einfach zu bekommen sind. Diese Art Versorgung der Relais und des Mikroprozessors wird von einem Schaltnetzteil rund um das IC LNK304 erledigt. Das erzeugt am Ausgang eine hochfrequent pulsierende Gleichspannung die von dem 220µF Kondensator geglättet werden soll. Dabei spielt wegen der hohen Frequenz nicht nur der Kapazitätswert eine Rolle sondern auch der Innenwiderstand des Kondensators bei diesen hohen Frequenzen. Und der muß möglichst niedrig sein und mit einem normalen Multimeter ist der nicht zu messen. Nach Jahren trocknen Elkos dieser Bauart einfach aus bzw. ihr Innenwiderstand vergrößert sich. In der Folge kann die Siebung nicht mehr wie gewünscht stattfinden und der Mikroprozessor fängt ob der unsauberen Versorgung an zu spinnen. Natürlich ist das jetzt "Ferndiagnose"; bei einem Schaltnetzteil können noch ein halbes Dutzend andere Fehler vorkommen aber dies ist der mit Abstand wahrscheinlichste. Du wirst nicht umhin kommen einen seriösen Lieferanten zu finden um keine Fälschungen zu bekommen, bloß kein ebay o.ä.! TME wäre so einer.
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Dass der Motor nach Stromunterbrechung wieder eine Zeit lang funktioniert, spricht gegen ausgetrockneten Elko.
H. H. schrieb: > Dass der Motor nach Stromunterbrechung wieder eine Zeit lang > funktioniert, spricht gegen ausgetrockneten Elko. Oje. Dazu möchte ich noch ergänzen: Wenn er läuft, läuft er einwandfrei als ob nichts gewesen wäre.
Ich tippe auf ein Relais... Kontakt im Relais bzw. Lötstelle...
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Sind die drei Elkos aus dem ersten Bild parallel geschaltet? Ich würde die Elkospannung verkabeln und extern wegen fehlender Netztrennung nicht mit Oszi, sondern mittels zwei isolierten Multimeter überwachen. Eines für DC und ein breitbandiges für den AC Ripple. Dann noch beide Spulenspannungen extern mit LED anzeigen. Damit sieht man im Fehlerfall, ob das Netzteil, die Funkansteuerung oder ein Relais schuld ist. Wenn es die Funkansteuerung ist, dann deren Betriebsspannung extern überwachen.
Wolf17 schrieb: > Sind die drei Elkos aus dem ersten Bild parallel geschaltet? > > Ich würde die Elkospannung verkabeln und extern wegen fehlender > Netztrennung nicht mit Oszi, sondern mittels zwei isolierten Multimeter > überwachen. Eines für DC und ein breitbandiges für den AC Ripple. > Dann noch beide Spulenspannungen extern mit LED anzeigen. > > Damit sieht man im Fehlerfall, ob das Netzteil, die Funkansteuerung oder > ein Relais schuld ist. > Wenn es die Funkansteuerung ist, dann deren Betriebsspannung extern > überwachen. Damit bin ich leider raus. Ich habe nur ein Multimeter zur Verfügung. Im Foto sieht man die Leiterbahnen der Elkos und deren Anordnung.
Urmel schrieb: > Damit bin ich leider raus. Ich habe nur ein Multimeter zur Verfügung. > Im Foto sieht man die Leiterbahnen der Elkos und deren Anordnung. Nicht gleich aufgeben! Wenn alle drei Elkos baugleich sind (Werte?), mit Ohmmeter messen, ob die Elkos parallel geschaltet sind. Wenn ja, weiter wie empfohlen, aber nur DC und LEDs überwachen. Wenn die Elkos nicht parallel sind, alle drei Spannungen einzeln zur Überwachung herausführen. Vorsicht, keine Netztrennung.
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Wolf17 schrieb: > Wenn alle drei Elkos baugleich sind (Werte?), mit Ohmmeter messen, ob > die Elkos parallel geschaltet sind. Bitte lese einfach mal den Thread mit etwas mehr Aufmerksamkeit.
Urmel schrieb: > Dazu möchte ich noch ergänzen: Wenn er läuft, läuft er einwandfrei als > ob nichts gewesen wäre. Bitte schildere mal genauer, wie lange er vom Netz muss, um wieder zu laufen und wie lange er es dann erst mal wieder tut. Welche Temperaturen kann die Schaltung zu dieser Jahreszeit an ihrem Einbauort erreichen? Wenn Wärme ggf. Einfluss haben kann, einfach mal mittels Fön erhitzen, nur dabei unter 100°C bleiben, ein IR-Thermometer kann helfen, falls vorhanden. Und dann natürlich testen, ob die Elektronik dann immer noch arbeitet oder ausfällt. Falls Ausfall bei Wärme, gezielter vorgehen.
.● Des|ntegrator ●. schrieb: > Tausch die Elkos und schau wie das dann läuft. Die Fehlerbeschreibung: > Wenn er läuft, läuft er einwandfrei als ob nichts gewesen wäre. passt eher, wie von e-doc vermutet, zu einem Relaisfehler, daher empfehle ich erst Diagnosemessungen. Ralf X. schrieb: > Bitte lese einfach mal den Thread mit etwas mehr Aufmerksamkeit. Urmel schrieb: > Mit meinem Unwissen würde ich sagen, dass das Minus zusammenhängt, der > jeweilige Pluspol auf unterschiedlichen Bahnen hängt. Ich lese nur Vermutungen, keine Messung. Bei getrennten Spannungen, wie empfohlen, diese einzeln zur Überwachung herausführen.
Wenn der TO schon Probleme mit dem Löten an bedrahteten Kondensatoren hat wird alles weitere schwierig werden. Da sind ja noch zwei weitere ICs verbaut, mindestens einer davon ein Spannungsregler für die 5 oder 3,3Volt des µP. Und da sehe ich zwei Bauteile die mit einem + Zeichen versehen sind (N7 AN), evtl. die Siebkondensatoren dieses Teils? Nur ist das dann SMD.....
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Thomas R. schrieb: > Und da sehe ich zwei > Bauteile die mit einem + Zeichen versehen sind (N7 AN), evtl. die > Siebkondensatoren dieses Teils? Tantalelkos.
Ralf X. schrieb: > Urmel schrieb: >> Dazu möchte ich noch ergänzen: Wenn er läuft, läuft er einwandfrei als >> ob nichts gewesen wäre. > > Bitte schildere mal genauer, wie lange er vom Netz muss, um wieder zu > laufen und wie lange er es dann erst mal wieder tut. > > Welche Temperaturen kann die Schaltung zu dieser Jahreszeit an ihrem > Einbauort erreichen? > > Wenn Wärme ggf. Einfluss haben kann, einfach mal mittels Fön erhitzen, > nur dabei unter 100°C bleiben, ein IR-Thermometer kann helfen, falls > vorhanden. > Und dann natürlich testen, ob die Elektronik dann immer noch arbeitet > oder ausfällt. > Falls Ausfall bei Wärme, gezielter vorgehen. Da es Rolladenmotoren verbaut mit Zuluft von außen sind, ist Hitze aktuell nicht das Thema. Eher wäre es derzeit Kälte bei den Außen-Temperaturen. Vom Netz musste ich ihn zu Beginn des Fehlers nur kurz nehmen (Minuten), inzwischen war ich bei Stunden. Anschließend ging er zu Beginn für viele Tage bis einige Wochen, zuletzt machte er nach wenigen Malen oft bereits wieder schlapp. Ich kann mich täuschen. Aber mein Eindruck war, dass er immer nach einer Ruhephase von mind. mehreren Stunden nicht mehr ging. Beim spontanen testweise mehrmaligen Rauf- und Runterfahren gab es keinen provozierten Ausfall. Aber eine Testreihe hatte ich nicht gemacht.
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Wolf17 schrieb: > .● Des|ntegrator ●. schrieb: >> Tausch die Elkos und schau wie das dann läuft. > Die Fehlerbeschreibung: >> Wenn er läuft, läuft er einwandfrei als ob nichts gewesen wäre. > passt eher, wie von e-doc vermutet, zu einem Relaisfehler, daher > empfehle ich erst Diagnosemessungen. wenn der Motor 8 Jahre alt ist und man das Ding eh offen hat, kannste die Knaller auch eh gleich mit tauschen. Egal ob das nun die Fehlerursache ist oder nicht
Ich hatte auch schon schleichende Fehler bei LNK ICs; da nahm im Laufe der Jahre der RDS zu, konnte man einwandfrei messen. Das würde für eine Eigenerwärmung sprechen. Relais hatte ich in diesen Motoren noch nie defekt, dafür sind die Dauerströme zu gering und der Schaltfunke brennt die Kontakte immer schön frei. Aber der TO soll klein anfangen, den einen 220µF zu wechseln ist ja noch keine Kunst. Hinz, wenn er schon bestellen muß: was sind das für Tantaliden? Die müßten ja auch nicht gerade "gewöhnlich" sein (Low ESR, 105°C etc.) und der Wert ist mir mit dieser Aufschrift auch nicht klar.
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Thomas R. schrieb: > was sind das für Tantaliden? Unverdächtige. Panasonic TPE 33µF 10V. Und der 220µF Elko ist kein 08/15 Typ, das ist einer mit besonders langer Lebensdauer. Ich gehe nicht von dessen Defekt aus. Thomas R. schrieb: > schleichende Fehler bei LNK ICs Plausibel.
Hi! Erwärmen des Motors zur Fehlersuche geht nicht ewig, irgendwann schaltet er wegen Übertemperatur ab. Dauer steht aufm Typenschild, die großen 60er Markisenmotoren typischerweise nach 4 Minuten. Nur Blöd wenn man ne Riesenmarkise mit 7 Minuten Fahrdauer auf - zu - auf hat... . VG Matthias
Matthias B. schrieb: > Nur Blöd wenn man ne Riesenmarkise mit 7 > Minuten Fahrdauer auf - zu - auf hat... Dann hat man sich eindeutig für den falschen Antrieb entschieden.
Ich bin der Meinung, dass ein Relaiskontakt abgebrannt ist nach 8 Jahren, und manchmal schafft es der Kontakt, dann wieder mal nicht...
Mani W. schrieb: > Ich bin der Meinung, dass ein Relaiskontakt abgebrannt ist nach > 8 Jahren, und manchmal schafft es der Kontakt, dann wieder mal nicht... Relais-Schaltversuche könnte man hören und fühlen.
Ralf X. schrieb: > Relais-Schaltversuche könnte man hören und fühlen. Die schon, aber einen schlechten Kontakt nicht...
Mani W. schrieb: > Ralf X. schrieb: >> Relais-Schaltversuche könnte man hören und fühlen. > > Die schon, aber einen schlechten Kontakt nicht... Immer nach Stromlos geht es aber für eine Zeit wieder wie am Schnürchen, auch 5x hintereinander.
Relais bestromem und gleichzeitig an den Kontakten messen? Das ist nun auch kein derartiges Hexenwerk, dass man sich auf nur sein "Schaltgefühl" verlassen muss.
.● Des|ntegrator ●. schrieb: > Relais bestromem und gleichzeitig an den Kontakten messen? An den TO (kein Fachmann?): kann denn überhaupt an der netzgekoppelten Platine im aktiven Zustand gemessen werden, oder funktioniert der Motor nur, wenn sie unzugänglich im Rohr vom Motor eingebaut ist? (Daher mein Vorschlag, Kabel anlöten und herausführen, dann kann man auch nicht abrutschen)
Wolf17 schrieb: > .● Des|ntegrator ●. schrieb: >> Relais bestromem und gleichzeitig an den Kontakten messen? > An den TO (kein Fachmann?): kann denn überhaupt an der netzgekoppelten > Platine im aktiven Zustand gemessen werden, oder funktioniert der Motor > nur, wenn sie unzugänglich im Rohr vom Motor eingebaut ist? (Daher mein > Vorschlag, Kabel anlöten und herausführen, dann kann man auch nicht > abrutschen) Ja, das Bestromen ist möglich. Denke am Messen der Elkos liegt es eher nicht, da die Lötpunkte auf der Platine zwar klein und rutschig, aber trotzdem gut zu erreichen und damit zu messen sind. Als nicht Fachmann vermute ich, dass die Ergebnisse durch Parallelschaltung auf der Platine, oder der Einfluss anderer durch die Leiterbahnen verbundener Komponenten eine größerer Rolle spielt. Ich müsste also die Elkos auslöten. Nur zeigen beide Werte derzeit im eingebauten Zustand IMO keinen deutlichen Fehler (wenn man bei den 2x 3,3 eine Parallelschaltung annimmt), so dass sich auch aktuell kein Hinweis auf einen Defekt der Elkos ergibt. Zumal ja auch der Hinweis kam, dass es „eigentlich“ langlebige Elkos sind. Hochgerechnet haben diese in der verbauten Zeit nun ca. 30 Betriebsstunden (wo der Motoren arbeiten) hinter sich. Andere Komponenten kann ich jedoch weder identifizieren, noch messen, geschweige denn reparieren.
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Solange ich hier keine Messergebnisse der Elkospannungen in Ruhe und bei Motorbetrieb bekomme und eine Aussage, ob die Spulen angesteuert werden (Kontolleds +R anlöten), kann ich keine weiteren Reparaturtipps geben.
Wolf17 schrieb: > Solange ich hier keine Messergebnisse der Elkospannungen in Ruhe und bei > Motorbetrieb bekomme und eine Aussage, ob die Spulen angesteuert werden > (Kontolleds +R anlöten), kann ich keine weiteren Reparaturtipps geben. das kann ich nicht leisten. Trotzdem danke!
Urmel schrieb: > Hochgerechnet haben > diese in der verbauten Zeit nun ca. 30 Betriebsstunden (wo der Motoren > arbeiten) hinter sich. und sonst hängt auch diese Platine nur 30h am Strom?
.● Des|ntegrator ●. schrieb: > Urmel schrieb: >> Hochgerechnet haben >> diese in der verbauten Zeit nun ca. 30 Betriebsstunden (wo der Motoren >> arbeiten) hinter sich. > > und sonst hängt auch diese Platine nur 30h am Strom? Nein, natürlich nicht. Deswegen hatte ich "wo die Motoren arbeiten" dazugeschrieben. Die restliche Zeit liegt der Ruhestrom permanent an. Was den Elkos mehr an Lebenszeit kostet, weiß ich nicht. Es war nur ein zusätzlicher Hinweis, dass nach zwar einigen Jahren, aber wenig tatsächlichen Betriebsstunden der Fehler auftaucht. Ich dachte, diese Info hilft evtl. in der weiteren Eingrenzung
Urmel schrieb: >> Solange ich hier keine Messergebnisse der Elkospannungen in Ruhe und ... > das kann ich nicht leisten. > würde ich gerne versuchen den Fehler zu identifizieren und zu beheben. Wie wollen Sie den Fehler beheben, wenn Sie noch nicht mal Leitungen zum Messen anlöten können?
Wolf17 schrieb: > Urmel schrieb: >>> Solange ich hier keine Messergebnisse der Elkospannungen in Ruhe und ... >> das kann ich nicht leisten. >> würde ich gerne versuchen den Fehler zu identifizieren und zu beheben. > > Wie wollen Sie den Fehler beheben, wenn Sie noch nicht mal Leitungen zum > Messen anlöten können? Ich traue mir zu, die Elkos aus- und wieder eingelötet zu bekommen. In Ruhe konnte ich die Elkos auch messen. Messleitungen, Spulenspannungen mit Kontrolle LEDs etc... sind ein anderes Thema. Wenn es nur damit ginge, dann muss ich passen und damit kapitulieren.
Urmel schrieb: > Ich traue mir zu, die Elkos aus- und wieder eingelötet zu bekommen. Mach doch mal ein Bild davon, was Dir an speziellen Werkzeug zur Verfügung steht, insb. Typenschild und Lötspitze vom Lötkolben/Station, Aufdruck der Lötzinnrolle, Messgerät mit Messspitzen...
Du hast von diesen Motoren mehrere im Einsatz, aber nur dieser eine macht Probleme?
H. H. schrieb: > Du hast von diesen Motoren mehrere im Einsatz, aber nur dieser eine > macht Probleme? ja und nein. Insgesamt habe ich 10 Stück hier verbaut (E+1) Ich hatte vor ein paar Jahren schon mal den gleichen Fall. Dieser Motor (gleiches Alter) ist dann teuer ersetzt worden. Die Fensterfirma tut da nicht lange rum. Bei den restlichen habe ich bisher bei mehr als der Hälfte inzwischen Probleme mit den Betriebskondensatoren gehabt. Diese sind aber zum Glück auf der Platine gesteckt und daher einfach zu wechseln gewesen. Hier war die abgefallene Kapazität auch immer deutlich zu messen. Zudem war das Fehlerbild ein ganz anderes. Die Motoren haben sich im Laufgeräusch und in der Geschwindigkeit zunehmend verändert, waren aber immer noch ansprechbar. (diese betroffenen Motoren hätte die Firma dabei auch ganz schnell und einfach getauscht. Die fangen mit Reparaturen erst gar nicht an)
Urmel schrieb: > .● Des|ntegrator ●. schrieb: >> Urmel schrieb: >>> Hochgerechnet haben >>> diese in der verbauten Zeit nun ca. 30 Betriebsstunden (wo der Motoren >>> arbeiten) hinter sich. >> >> und sonst hängt auch diese Platine nur 30h am Strom? > > Nein, natürlich nicht. Deswegen hatte ich "wo die Motoren arbeiten" > dazugeschrieben. Die restliche Zeit liegt der Ruhestrom permanent an. > Was den Elkos mehr an Lebenszeit kostet, weiß ich nicht. Es war nur ein > zusätzlicher Hinweis, dass nach zwar einigen Jahren, aber wenig > tatsächlichen Betriebsstunden der Fehler auftaucht. Ich dachte, diese > Info hilft evtl. in der weiteren Eingrenzung Diese Kondensatoren sind ständig beansprucht solange die Netzspannung anliegt, ob der Motor nun läuft oder nicht. Ein Jahr hat knapp 8.800 Stunden, rechne selbst.
Thomas R. schrieb: > Ein Jahr hat knapp 8.800 Stunden, rechne selbst. Bei 25°C haben diese Elkos eine zu erwartende Lebensdauer von mehr als 50 Jahren...
Thomas R. schrieb: > Urmel schrieb: >> .● Des|ntegrator ●. schrieb: >>> Urmel schrieb: >>>> Hochgerechnet haben >>>> diese in der verbauten Zeit nun ca. 30 Betriebsstunden (wo der Motoren >>>> arbeiten) hinter sich. >>> >>> und sonst hängt auch diese Platine nur 30h am Strom? >> >> Nein, natürlich nicht. Deswegen hatte ich "wo die Motoren arbeiten" >> dazugeschrieben. Die restliche Zeit liegt der Ruhestrom permanent an. >> Was den Elkos mehr an Lebenszeit kostet, weiß ich nicht. Es war nur ein >> zusätzlicher Hinweis, dass nach zwar einigen Jahren, aber wenig >> tatsächlichen Betriebsstunden der Fehler auftaucht. Ich dachte, diese >> Info hilft evtl. in der weiteren Eingrenzung > > Diese Kondensatoren sind ständig beansprucht solange die Netzspannung > anliegt, ob der Motor nun läuft oder nicht. ok Dennoch müßte bei diesen verbauten Elkos die Lebenszeit mit der gegebenen Betriebstemp von deutlich unter 105 Grad deutlich länger sein. Es sind also vermutlich eher Zufallsausfälle, während der vorgesehenen Nutzungsdauer (leider)
H. H. schrieb: > Thomas R. schrieb: >> Ein Jahr hat knapp 8.800 Stunden, rechne selbst. > > Bei 25°C haben diese Elkos eine zu erwartende Lebensdauer von mehr als > 50 Jahren... Du warst schneller :-) Vorausgesetzt, es sind weiterhin die Elkos die Übeltäter.
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Das Problem bei den Lebensdauerangaben ist doch daß hier niemand weiß welche Temperaturen am Einsatzort herrschen. In einem Rollladenkasten kann es sehr heiß werden, da kann schon die Himmelsrichtung des Einsatzortes entscheidend sein. Aber ja, wenn da weitere Elkos drin sind wären auch diese "gefährdet". Ein defekter Elko auf der Empfängerplatine würde auch mehr dem beobachteten Verhalten entsprechen. Aber das wird für den TO immer komplexer....
Thomas R. schrieb: > Das Problem bei den Lebensdauerangaben ist doch daß hier niemand weiß > welche Temperaturen am Einsatzort herrschen. In einem Rollladenkasten > kann es sehr heiß werden, da kann schon die Himmelsrichtung des > Einsatzortes entscheidend sein. > > Aber ja, wenn da weitere Elkos drin sind wären auch diese "gefährdet". > Ein defekter Elko auf der Empfängerplatine würde auch mehr dem > beobachteten Verhalten entsprechen. Aber das wird für den TO immer > komplexer.... Max 50 Grad an eher wenigen Tagen, da innen gedämmt und von außen belüftet. Meist vermutlich eher -10 bis 25 Grad, Umgebungstemp. Dazu kommt dann natürlich noch die Betriebswärme. Aber alles weit weg von den Grenztemp., und schließlich sind die Dinger auch genau dafür gemacht. Die Rolläden sind zudem eher von der leichteren Sorte, der Fahrtweg ca. 10-15 Sek. Also in der Auslegung auch bei weitem keine Grenzbelastung für den Motor. Ja, meine Hoffnung, dass der Fehler relativ einfach zu lokalisieren und beheben ist geht inzwischen gegen Null. Trotz Eurer Unterstützung. Danke trotzdem dafür!
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Weiter gesponnen: diese Elektroniken werden meist bei Drittanbietern designed und gefertigt. Da kann der Empfänger ein "Feld-Wald-und-Wiesen" Zukaufteil sein das im Vergleich minderwertige Elkos verbaut hat. Wenn du von dem kleinen Elko auf der Empfängerplatine ein besseres Bild machen kannst würde Hinz dazu vermutlich mehr sagen können.
Urmel schrieb: >> Wie wollen Sie den Fehler beheben, wenn Sie noch nicht mal Leitungen zum >> Messen anlöten können? > Ich traue mir zu, die Elkos aus- und wieder eingelötet zu bekommen. > In Ruhe konnte ich die Elkos auch messen. Messleitungen, > Spulenspannungen mit Kontrolle LEDs etc... sind ein anderes Thema. Wenn > es nur damit ginge, dann muss ich passen und damit kapitulieren. Das Auslöten von Bauteilen aus durchkontaktierten Platinen mit viel Kupferfläche, ohne diese zu beschädigen, ist schwieriger als eine dünne Litze anzulöten! Natürlich kann man auch direkt im Betrieb messen. Für einen nicht Fachmann halte ich aber bei netzgekoppelten Schaltungen das Anlöten einer Litze zum abgesetzten Messen viel sicherer, als Live zu messen, auch wenn es etwas umständlicher ist.
Thomas R. schrieb: > Weiter gesponnen: diese Elektroniken werden meist bei Drittanbietern > designed und gefertigt. Da kann der Empfänger ein "Feld-Wald-und-Wiesen" > Zukaufteil sein das im Vergleich minderwertige Elkos verbaut hat. > > Wenn du von dem kleinen Elko auf der Empfängerplatine ein besseres Bild > machen kannst würde Hinz dazu vermutlich mehr sagen können. Klar. Bilder machen kann ich :-) Aufgedruckt steht auf dem kleinen Elko übrigens S13A40A4 (oder so ähnlich. Etwas schwer zu lesen)
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Urmel schrieb: > Aufgedruckt steht auf dem kleinen Elko übrigens S13A40A4 Das Blechgehäuse ist kein Elko, sondern ein Quarz oder HF-Filter. Wie ist bitte die Beschriftung der drei Elkos? 2x33µF 400V (parallel?) und 1x 220µF 35V? Dann würde es erst mal reichen, die Spannung am 220µ zu überwachen. Sind das 24V Relais?
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Urmel schrieb: > Aufgedruckt steht auf dem kleinen Elko übrigens S13A40A4 (oder so > ähnlich. Etwas schwer zu lesen) Ist gar kein Elko, sah nur aus dem ersten Foto so aus.
Nachdem ich die Bilder gesichtet habe, fällt mit noch eine einfache Diagnosemöglichkeit ein: Wenn der Motor mal wieder nicht reagiert, genau hinhören, ob man die Relais schalten hört! Wenn ja, ist die Stromversorgung, die Schaltung und das HF-Teil in Ordnung. Wenn keine schlechte Lötstelle zu sehen ist (alles nachlöten?), bleiben für den Wackelkontakt nur die Relaiskontakte, der Betriebskondensator oder der Motor selber übrig. Am wahrscheinlichsten sind es dann die Kontakte.
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Wolf17 schrieb: > Urmel schrieb: >> Aufgedruckt steht auf dem kleinen Elko übrigens S13A40A4 > Das Blechgehäuse ist kein Elko, sondern ein Quarz oder HF-Filter. > > Wie ist bitte die Beschriftung der drei Elkos? > 2x33µF 400V (parallel?) und 1x 220µF 35V? > Dann würde es erst mal reichen, die Spannung am 220µ zu überwachen. > > Sind das 24V Relais? Die Elkos sind 2x 3,3 mF, 400V, JH (Jianghai) CD261X 1x 220 mF, 35V, JH CD28L Und ja, sind 24V Relais
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Wolf17 schrieb: > Nachdem ich die Bilder gesichtet habe, fällt mit noch eine einfache > Diagnosemöglichkeit ein: > Wenn der Motor mal wieder nicht reagiert, genau hinhören, ob man die > Relais schalten hört! > Wenn ja, ist die Stromversorgung, die Schaltung und das HF-Teil in > Ordnung. > Wenn keine schlechte Lötstelle zu sehen ist (alles nachlöten?), bleiben > für den Wackelkontakt nur die Relaiskontakte, der Betriebskondensator > oder der Motor selber übrig. Am wahrscheinlichsten sind es dann die > Kontakte. Dieses Überprüfen klingt auf jeden Fall sehr machbar (für mich) :-) Dann stecke ich ihn demnächst wieder zusammen, nehme ihn auf dem Tisch unter Spannung und werde einen Ausfall abzuwarten um dann genau hinzuhören
Wolf17 schrieb: > Wenn der Motor mal wieder nicht reagiert, genau hinhören, ob man die > Relais schalten hört! Es gibt eine Einschränkung: Wenn der Prozessor funktioniert und den oberen oder unteren Anschlag erkannt hat, wird er nur das eine Relais für die Gegenrichtung ansteuern. Dann könnte der Eindruck entstehen, dass das andere nicht geht. Also, wenn der Panzer oben ist, muss man zumindest bei Druck auf die "RUNTER" Taste das Relais einmal schalten hören, bei "STOP" dann nochmal. Da bestimmt nur ein Kontaktsatz defekt ist, dürfte die Fehlfunktion immer nur bei einer Endlage auftreten. Wenn nicht, muss es der Betriebskondensator oder der Motor sein.
Wolf17 schrieb: > Wolf17 schrieb: >> Wenn der Motor mal wieder nicht reagiert, genau hinhören, ob man die >> Relais schalten hört! > > > Da bestimmt nur ein Kontaktsatz defekt ist, dürfte die Fehlfunktion > immer nur bei einer Endlage auftreten. Wenn nicht, muss es der > Betriebskondensator oder der Motor sein. Das kann ich verneinen. Der Ausfall geschah stets von der Lage des Rollopanzers völlig unabhängig, also oben genauso, als auch mal in der Mitte. Daher hätte ich den Test auch ausgebaut aber bestromt auf dem Tisch liegend durchgeführt und gewartet, bis er mal wieder nicht mehr reagiert. Der Betriebskondensator ist übrigens relativ neu und zeigt annähernd seine Nenn- Kapazität.
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Urmel schrieb: >> Da bestimmt nur ein Kontaktsatz defekt ist, dürfte die Fehlfunktion >> immer nur bei einer Endlage auftreten. Wenn nicht, muss es der >> Betriebskondensator oder der Motor sein. > Das kann ich verneinen. > Der Ausfall geschah stets von der Lage des Rollopanzers völlig > unabhängig, also oben genauso, als auch mal in der Mitte. Bitte genau überlegen: Ließ er sich bei Ausfall in der Mitte nur nicht herunterfahren, nach oben fahren haben Sie aber nicht probiert? Dann kann es immer noch der "runter" Kontaktsatz sein. Oder gab es auch mal unten den Ausfall, dass man nicht mehr hochfahren konnte? Dann kann es kein einzelner Kontaktsatz sein. Hat der Motor einen Thermoschalter zum Wicklungsschutz? Der kommt bei Doppelrichtungsfehler auch noch infrage.
Wolf17 schrieb: > Urmel schrieb: >>> Da bestimmt nur ein Kontaktsatz defekt ist, dürfte die Fehlfunktion >>> immer nur bei einer Endlage auftreten. Wenn nicht, muss es der >>> Betriebskondensator oder der Motor sein. >> Das kann ich verneinen. >> Der Ausfall geschah stets von der Lage des Rollopanzers völlig >> unabhängig, also oben genauso, als auch mal in der Mitte. > Bitte genau überlegen: > Ließ er sich bei Ausfall in der Mitte nur nicht herunterfahren, nach > oben fahren haben Sie aber nicht probiert? Dann kann es immer noch der > "runter" Kontaktsatz sein. > Oder gab es auch mal unten den Ausfall, dass man nicht mehr hochfahren > konnte? Dann kann es kein einzelner Kontaktsatz sein. > > Hat der Motor einen Thermoschalter zum Wicklungsschutz? Der kommt bei > Doppelrichtungsfehler auch noch infrage. Wenn er nicht mehr ansprechbar war, ging er weder nach oben, noch nach unten. Das kann ich sicher sagen. Er ging gar nicht, tot. Dabei war das Rollo mal oben (am Abend), aber auch mal in der Mitte (am Morgen), da dieses Fenster immer nur halb verdunkelt wird (Schlafzimmer). Einzig ganz unten kann ich nicht bestätigen, da der Rolladen so gut wie nie ganz geschlossen wird. Und ja, er hat einen Thermoschalter. Dieser löst aus bei zu häufigen Auf- und Abfahrten hintereinander. Lt BDA nach 4 Minuten Dauerfahrt. In der Realität aber auch schon früher. Das ist mal vorgekommen bei Einstellungsarbeiten nach einem Einbau. Damals bekam ich auch kurz Puls, als plötzlich nichts mehr ging. Nach ein paar Minuten war der Spuk dann wieder vorbei. (Es war aber nicht dieser Motor)
Urmel schrieb: > Wenn er nicht mehr ansprechbar war, ging er weder nach oben, noch nach > unten. Das kann ich sicher sagen. Er ging gar nicht, tot. Dabei war das > Rollo mal oben (am Abend), aber auch mal in der Mitte Wenn bei Mittelstellung beide Richtungen nicht gehen, kann es kein einzelner Kontaktsatz sein. Es bleibt bei der Empfehlung im Defektfall zu lauschen, ob bei rauf/runter/stopp noch ein Relais zu hören ist. Ja: Motor, Thermoschalter, Betriebskondensator, kalte Lötstelle Nein: dann zuerst die 24V am 220µF Elko kontrollieren.
Wolf17 schrieb: > Urmel schrieb: >> Wenn er nicht mehr ansprechbar war, ging er weder nach oben, noch nach >> unten. Das kann ich sicher sagen. Er ging gar nicht, tot. Dabei war das >> Rollo mal oben (am Abend), aber auch mal in der Mitte > Wenn bei Mittelstellung beide Richtungen nicht gehen, kann es kein > einzelner Kontaktsatz sein. > Es bleibt bei der Empfehlung im Defektfall zu lauschen, ob bei > rauf/runter/stopp noch ein Relais zu hören ist. > Ja: Motor, Thermoschalter, Betriebskondensator, kalte Lötstelle > Nein: dann zuerst die 24V am 220µF Elko kontrollieren. Ok. Danke. Ich melde mich wieder mit dem Ergebnis der Lauschattacke nach dem nächsten Ausfall.
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Urmel schrieb: > Ok. Danke. > Ich melde mich wieder mit dem Ergebnis der Lauschattacke Vielleicht vorher mal das Auslösen vom Thermoschalter provozieren. Dann kann man schon mal Probehören, wie gut man die Relais im eingebauten Zustand überhaupt hört.
Ralf X. schrieb: > Dann hat man sich eindeutig für den falschen Antrieb entschieden. Nö, der Architekt und der Markisenhersteller habens mal wieder übertrieben. Und das ganze 10x im 6. OG bei 35⁰ Dachneigung... . Und wieder das Übliche: die Sonnenschutzfirma müsste Gewährleistung auf den reparierten Motor geben, Arbeitszeit berechnen, nen Elektroniker mit Messequippment schickt niemand auf Baustelle,... . Will keiner bezahlen, hat keiner Verständnis für nen 3 Tage lang zerlegten Rollladen. Also in 45 Minuten nen neuen Motor reinzimmern und fertig. VG Matthias
Wolf17 schrieb: > Urmel schrieb: >> Ok. Danke. >> Ich melde mich wieder mit dem Ergebnis der Lauschattacke > Vielleicht vorher mal das Auslösen vom Thermoschalter provozieren. Dann > kann man schon mal Probehören, wie gut man die Relais im eingebauten > Zustand überhaupt hört. Gute Idee. Nur bin ich mir gar nicht sicher, wie lange der Motor ohne Last auf dem Werktisch dreht bevor er stoppt, weil seine Logik ihm sagt, dass irgendetwas nicht ist wie es sein soll. Versuch mach kluch
Beitrag #8001462 wurde vom Autor gelöscht.
Ich weiß ja nicht wie genau DIESER Typ funktioniert aber bei einem gewöhnlichen Rohrmotor werden die Endschalter erst über die angetriebene Welle bzw. deren Mitnehmerscheibe angekoppelt. Nackt auf dem Tisch würde so ein Motor unendlich weiter laufen da sich die Endschalterwelle nicht mit bewegen kann....
Mani W. schrieb im Beitrag #8001462:
> ich würde die Relais tauschen, da ich schwer auf Kontaktabbrand tippe...
Der TO hat berichtet, dass im Fehlerfall plötzlich keine Fahrtrichtung
mehr funktioniert. Da es sich um 1xEIN Kontakte handelt, würde bei einem
einfachen Kontaktfehler nur eine Fahrtrichtung ausfallen.
Thomas R. schrieb: > Ich weiß ja nicht wie genau DIESER Typ funktioniert aber bei einem > gewöhnlichen Rohrmotor werden die Endschalter erst über die angetriebene > Welle bzw. deren Mitnehmerscheibe angekoppelt. Nackt auf dem Tisch würde > so ein Motor unendlich weiter laufen da sich die Endschalterwelle nicht > mit bewegen kann.... Da magst Du Recht haben. Derzeit bin ich mir noch nicht klar darüber, in wie weit ich den Motor komplett wieder zusammenbauen muss, damit er läuft. Reicht die Platine mit dem Stromkabeln zu verbinden und den Motor ans Netz anzuschließen, oder braucht er den Kontakt zur Welle. Dazu hat er auch jede Menge Logiken einprogrammiert https://produktcenter.becker-antriebe.com/Antriebe/Rollladenanwendungen/Antriebe-mit-integriertem-Funkempfaenger/R12-17-C01.html Hoffe, dass er bei dem Versuchsaufbau nicht irgendetwas übel nimmt.
Urmel schrieb: > oder braucht er den Kontakt zur Welle. Das im Bild halte ich für einen Reedschalter zur Umdrehungserkennung. Ohne Bewegungsmeldung wird der Motor gleich stehenbleiben.
Urmel schrieb: > Gute Idee. Nur bin ich mir gar nicht sicher, wie lange der Motor ohne > Last auf dem Werktisch dreht bevor er stoppt, weil seine Logik ihm sagt, > dass irgendetwas nicht ist wie es sein soll. > Versuch mach kluch Musst du leider tatsächlich ausprobieren: gibt Hersteller, die zählen stupide die Umdrehungen des eigentlichen Motors und stoppen dann, andere haben nen Reedkontakt oder Lichtschranke am Lagerende des Rohrmotors. Ggf mal den Ring aufstecken, wenn der Motor nicht anläuft diesen Ring mal drehen. Vorsicht, die laufen ziemlich ruckartig los. VG
Guten Morgen, Kurze Zwischenmeldung: Der Lauschangriff läuft nun seit drei Tagen. Bislang reagiert er stets auf jeden Befehl auf wie ab. Vielleicht hat er ja Angst bekommen. Er liegt dabei jetzt im Keller bei ca 15 Grad. Womöglich waren auch Minustemperaturen mit ursächlich, die jetzt nicht herrschen. Wobei das dann sicher nur eine Frage der Zeit wäre, bis er auch bei höheren Temp nicht mehr verlässlich funktioniert, denn der andere bereits ausgetauschte Motor mit dem gleichen Fehlerbild zeigte die Ausfälle im Frühjahr. Wir werden sehen…. Ich melde mich wieder. Ich musste ihn übrigens zwar zusammenbauen, ohne aufgesteckter Hülse ging nichts, trotzdem sind die Relais sehr deutlich zu hören.
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Update: Im Süden nix Neues. Der Motor hängt im Keller dauerhaft am Strom und ist bisher regelmässig zuverlässig über die FB ansteuerbar. Dh der Ausfall ist derzeit nicht reproduzierbar.
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Urmel schrieb: > Update: Im Süden nix Neues. > Der Motor hängt im Keller dauerhaft am Strom und ist bisher regelmässig > zuverlässig über die FB ansteuerbar. Dh der Ausfall ist derzeit nicht > reproduzierbar. joah, aber wenn Du den wieder richtig einbaust, dann gehts wieder los.
.● Des|ntegrator ●. schrieb: > Urmel schrieb: >> Update: Im Süden nix Neues. >> Der Motor hängt im Keller dauerhaft am Strom und ist bisher regelmässig >> zuverlässig über die FB ansteuerbar. Dh der Ausfall ist derzeit nicht >> reproduzierbar. > > joah, aber wenn Du den wieder richtig einbaust, dann gehts wieder los. Vermutlich. Er bleibt daher zunächst weiterhin an der Steckdose angeschlossen.
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