Ja, wo krieg ich die her? Cheers und 73 Detlef DD4WV
Detlef _. schrieb: > Ja, wo krieg ich die her? Stichwort Hühnerleiter, z.B. sowas: https://www.wimo.com/de/twinwire-parallel-wire Wenn es um alte Rundfunktechnik geht, müssten das 300 oder 240 Ohm sein.
Detlef _. schrieb: > Ja, wo krieg ich die her? Kommt darauf an, welchen Wellenwiderstand du haben möchtest. Ein Suchbegriff wäre "Hühnerleiter", auch kommt es auf die gewünschte Frequenz an.
Hallo, die laufen tatsächlich unter 'Hühnerleiter', ich dachte das wären die Feeder die mit Abstandhaltern selbst gebaut werden. CQ 562 und Hühnerleiter hat dann einige Anbieter zutage gefördert. Vielen Dank. Cheers Detlef DD4WV
Jens G. schrieb: > https://www.hamradioshop.net/Koaxialkabel/Koaxialkabel/440/Huehnerleiter-300-Ohm-1kW Diese Paralleldrahtleitung unter Koaxialkabel einzusortieren, ist allerdings schon etwas - eigenwillig.
Für den Ausseneinsatz etwas besseres als "draht.png" wählen. Der ist sicherlich nicht UV-fest, und zerfällt binnen weniger Monate.
Glaube, ich habe davon noch irgendwo ein paar Meter.
Cartman E. schrieb: > Für den Ausseneinsatz etwas besseres als "draht.png" wählen. > Der ist sicherlich nicht UV-fest, und zerfällt binnen weniger Monate. Blödsinn, diese weiße Zeug hang früher Jahrzehnte an Hausfasseden, wo noch jeder seine eigene Antenne hatte.
Wer die Antenne nur für Empfang, oder QRP benutzen möchte, der kann auch genausogut Netzwerkkabel nehmen. Twisted Pair einmal mit 100Ohm, oder zwei Paare parallel mit 50 Ohm.
Die hielten auch aussen schon ziemlich lange, wurden dann spröde und bröckelten, funktionierten aber dennoch weiter. Im Gegensatz zu frühen Koax-Leitungen, wenn da erst mal Wasser reinkam war Schluss.
Manfred P. schrieb: > Cartman E. schrieb: >> Für den Ausseneinsatz etwas besseres als "draht.png" wählen. >> Der ist sicherlich nicht UV-fest, und zerfällt binnen weniger Monate. > > Blödsinn, diese weiße Zeug hang früher Jahrzehnte an Hausfasseden, wo > noch jeder seine eigene Antenne hatte. Nach flexibel kam fest, nach fest kam bröselig, und danach kam dann nichts mehr. ausser freitragende Drähte. Es gibt solche Antennenkabel aber auch mit einer ovalen Hülle, in der die Leitungen in einem schaumstoffähnlichem Dieelektrikum laufen. Das hält dann einige Jahrzehnte. Hier (TM) zum Beispiel.
Schorsch M. schrieb: > Wer die Antenne nur für Empfang, oder QRP benutzen möchte, der kann auch > genausogut Netzwerkkabel nehmen. Twisted Pair einmal mit 100Ohm, oder > zwei Paare parallel mit 50 Ohm. Wenn die dem zugrundeliegende Theorie zutreffen würde, könnte man dann ja auch 3 Adernpaare für eine Impedanz von 300 Ω in Reihe schalten. ☻
Schorsch M. schrieb: > Wer die Antenne nur für Empfang, oder QRP benutzen möchte, der kann auch > genausogut Netzwerkkabel nehmen. Twisted Pair einmal mit 100Ohm, oder > zwei Paare parallel mit 50 Ohm. Das twisted pair in den Netzwerkkabeln hat ~120R Wellenwiderstand, afaik. Diese Stegleitung hat ca. 300R, sagen sie. > zwei Paare parallel mit 50 Ohm. Ähm, wenn Du zwei 50 Ohm Koax parallel betreibst siehst Du keinen Wellenwiderstand von 25 Ohm. Lasse mich da aber gerne korrigieren. Cheers Detlef
Wie wär's mit einem Übertrager 240 Ohm symmetrisch auf 50 Ohm und weiter mit Koaxkabel? War früher in vielen TV-Antennen zu finden.
Schorsch M. schrieb: > Aua Das ist ein anderer Sprachraum. Statt das Bild ist an der Wand gehangen, das Bild hang an der Wand. Umgekehrte Beispiele gaebe es auch aus dem sueddeutschen Raum.
Ich habe früher Rundfunksender bei TELEFUNKEN entwickelt. Um die Treiberröhre breitbandig ansteuern zu können, brauchten wir einen Abschlußwiderstand am Gitter von 37,5 Ohm, der wurde mit zwei parallelgeschalteten 75 Ohm Leitungen gespeist.
Wenn ich zwei Leitungen am Eingang parallel schalte und am Ausgang in Reihe, kann ich die am Eingang angelegte Spannung U verdopeln, wenn die Leitung lang genug ist bzw. auf einem Ferritkern aufgewickelt ist, das nennt man Leitungstransformator und ist häufig im Rundfunkbereich zur Transformation von 60 auf 240 Ohm verwendet worden.
Cartman E. schrieb: > Wenn die dem zugrundeliegende Theorie zutreffen würde, könnte man dann > ja auch 3 Adernpaare für eine Impedanz von 300 Ω in Reihe schalten. ☻ Entweder hast du HF-Impedanz von Kabeln nicht verstanden oder ich deinen Schaltungsvorschlag nicht. Wie würdest du dir die Verschaltung der Adernpaare dazu vorstellen? Detlev V. schrieb: > Wenn ich zwei Leitungen am Eingang parallel schalte und am Ausgang in > Reihe, kann ich die am Eingang angelegte Spannung U verdopeln Dazu muss die Leitungslänge zur Wellenlänge passen, damit die Phase stimmt.
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> > Detlev V. schrieb: >> Wenn ich zwei Leitungen am Eingang parallel schalte und am Ausgang in >> Reihe, kann ich die am Eingang angelegte Spannung U verdopeln > > Dazu muss die Leitungslänge zur Wellenlänge passen, damit die Phase > stimmt. Die Leitungen müssen nur gleich lang sein.
Rainer W. schrieb: > Cartman E. schrieb: >> Wenn die dem zugrundeliegende Theorie zutreffen würde, könnte man dann >> ja auch 3 Adernpaare für eine Impedanz von 300 Ω in Reihe schalten. ☻ > > Entweder hast du HF-Impedanz von Kabeln nicht verstanden oder ich deinen > Schaltungsvorschlag nicht. Wie würdest du dir die Verschaltung der > Adernpaare dazu vorstellen? Wie üblich bist du zu doof, richtig zu zitieren. Ich habe diese Theorie nämlich nicht aufgestellt. Richtiges Zitat: Cartman E. schrieb: > Schorsch M. schrieb: >> Wer die Antenne nur für Empfang, oder QRP benutzen möchte, der kann auch >> genausogut Netzwerkkabel nehmen. Twisted Pair einmal mit 100Ohm, oder >> zwei Paare parallel mit 50 Ohm. > > Wenn die dem zugrundeliegende Theorie zutreffen würde, könnte man dann > ja auch 3 Adernpaare für eine Impedanz von 300 Ω in Reihe schalten. ☻ Du musst dich schon mit deiner Frage an Schorsch M. wenden.
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Cartman E. schrieb: > Wenn die dem zugrundeliegende Theorie zutreffen würde, Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Finger still halten. 2x100Ω twisted pair parallel ergeben 50Ω Wichtig dabei ist nur was hier richtig geschrieben wurde: Detlev V. schrieb: > Die Leitungen müssen nur gleich lang sein. Es gibt im Netz einige Bauanleitungen zu Mini-Whip und aperiodischen Loops welche mittels TP an den Empfänger angebunden sind. Bei solchen Aktivantennen bieten sich die weiteren Adern zur Fernspeisung an. Auch dazu gibt es einige Bauanleitungen.
Cartman E. schrieb: >> Blödsinn, diese weiße Zeug hang früher Jahrzehnte an Hausfasseden, wo >> noch jeder seine eigene Antenne hatte. > Nach flexibel kam fest, nach fest kam bröselig, und danach kam > dann nichts mehr. ausser freitragende Drähte. > > Es gibt solche Antennenkabel aber auch mit einer ovalen Hülle, > in der die Leitungen in einem schaumstoffähnlichem Dieelektrikum > laufen. Das hält dann einige Jahrzehnte. Ja, das war besser und unter dem Namen Schaumstoffkabel bekannt. Detlef _. schrieb: > Diese Stegleitung hat ca. 300R, sagen sie. Zu ihrer Zeit waren es 240 Ohm. Macht man um die zwei Adern einen Schirm herum, gibt das 120 Ohm, wurde in den 60er Jahren an Verstärkern für Gemeinschaftsantennen verbaut. Ich finde es exotisch und weiß nicht, ob es außer Bosch-Eltronik noch jemand hatte. Rolf L. schrieb: > Wie wär's mit einem Übertrager 240 Ohm symmetrisch auf 50 Ohm und weiter > mit Koaxkabel? War früher in vielen TV-Antennen zu finden. Auf 60 Ohm, nicht 75. Hat man für Anlagen mit Verstärker benutzt, bei privaten Einzelantennen war Koax unüblich.
Hallo OM, das ist eine 240Ohm Leitung. Wo es so etwas gibt????? Mmmmm ich würde in FH auf der Ham schauen. Ansonsten Trafo 240Ohm >>>> Doppellochkern selber bauen dann 60Ohm der Unterschied zu 50Ohm ist verkraftbar. Noch Fragen??? Dann melden bitte direkt Findest mich unter Eisch-electronic 73 DC8SE Ulli
Muss man bei Hühnerleitungen eigentlich darauf achten, dass sie auf bestimmten Oberflächen nicht direkt aufliegen, um das Signal nicht zu dämpfen? Oder andersrum, darf so eine Hühnerleiter liegend auf der Cu-Fläche einer Platine montiert sein (und wie sieht es mit Stein, Beton, Eisen, nasser Erde usw. aus)?
Daniel schrieb: > der andersrum, darf so eine Hühnerleiter liegend auf der Cu-Fläche > einer Platine montiert sein (und wie sieht es mit Stein, Beton, Eisen, > nasser Erde usw. aus)? Die Fernsehantennenzuleitungen anno domini MCML hatten dafür sog. Dachrinnenabstandshalter. Abstand zur Wand. Kann man auch leicht nachvollziehen. Das Feld ist ja "offen" nicht abgeschirmt. Nur durch den Abstand der Leiter zueinander und die Symmetrierung ergibt sich der geforderte Wellenwiderstand. Zitat: "...Aufgrund der Antennenkabel Unterschiede und der unterschiedlichen Wellenwiderstände ist keine Standardisierung möglich. Enormer Aufwand zur Ein- bzw. Auskopplung der Signale von dem Gerät auf die Leitung. Geringe UV-Beständigkeit. Sehr große Strahlung im Umfeld des Koaxialkabel welches gleichzeitig eine Störung der Verbindung anderer Geräte verursacht. Nimmt selber Störstrahlung aus der Umgebung auf..." /Zitat Quelle: https://www.fts-hennig.de/antennenkabel/fts-antennenkabel-ratgeber ciao gustav
Daniel schrieb: > Muss man bei Hühnerleitungen eigentlich darauf achten, dass sie auf > bestimmten Oberflächen nicht direkt aufliegen, um das Signal nicht zu > dämpfen? Ja! Nur zur Info: Das nennt sich nicht Hühnerleitung, sondern Hühnerleiter, abgeleitet von ihrem Aussehen, sieht wegen der Abstandshalter aus wie eine Leiter, eben für Hühner ;-)
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Schorsch M. schrieb: > Nur zur Info: Das nennt sich nicht Hühnerleitung, sondern Hühnerleiter, Hühnerleiterleitung ;-)
Manfred P. schrieb: > diese weiße Zeug hang früher Jahrzehnte an Hausfasseden, Damals gab es auch noch Kunststoffe die nicht nach zwei, drei Jahren von selbst bröselig wurden wie heutzutage üblich...
Armin X. schrieb: > Damals gab es auch noch Kunststoffe die nicht nach zwei, drei Jahren von > selbst bröselig wurden wie heutzutage üblich... Die wurden auch damals bröselig. Wehe du hast eine bestehende Installation bewegt, dann rieselte es nur so verhärteten Kunststoff und die Drähte lagen blank. Da diese 240Ω-Leitungen selten fachgerecht verlegt, oft durch Fensterrahmen geführt und einfach auf die Wand genagelt wurden, kam es häufig zu sogen. Geisterbildern, das sind Doppelbilder auf Grund von Reflexionen. Um eine Korrektur der Installation zu umgehen, haben wir Abhilfe geschaffen indem wir Alufolie (Zigarettenpapier) um das kabel gewickelt haben und durch verschieben desselben konnte man die Reflexionen mehr oder weniger ausblenden.
Schorsch M. schrieb: > Da diese 240Ω-Leitungen selten fachgerecht verlegt, oft durch > Fensterrahmen geführt und einfach auf die Wand genagelt wurden, kam es > häufig zu sogen. Geisterbildern, das sind Doppelbilder auf Grund von > Reflexionen. Geisterbilder aufgrund von Reflexionen im Antennenkabel kann ich mir nicht wirklich vorstellen, dazu wären die Laufstreckenunterschiede zu kurz. Die Zeilenfrequenz beim alten Analogfernsehen lag bei knapp 16kHz, was einer Wellenlänge von ca. 19 km entspricht. Selbst bei einem Hundertstel der Zeilenbreite wären das immer noch fast 200m. So lang waren die Antennenleitungen nicht. Geisterbilder gabe es eher, weil die Antenne bzw. die Leitung neben dem direkten Sendersignal Reflexe an Hauswänden oder dem Dorfkirchturm eingefangen hat.
Fritz G. schrieb: > Geisterbilder aufgrund von Reflexionen im Antennenkabel kann ich mir > nicht wirklich vorstellen Es gibt Dinge, die du dir nicht vorstellen kannst. Finde dich damit ab.
Beitrag #8002998 wurde von einem Moderator gelöscht.
Manfred P. schrieb: > Auf 60 Ohm, nicht 75 ist zwar richtig, hat aber niemand interessiert, Hauptsache es klappte, in den '60er waren viele Antennenkabel noch 60 Ohm aber da kamen schon die 75 Ohm Koaxeingänge von Adapter auf 240 Ohm VHF und UHF, ergo wurde vor Ort auch fehlangepasst, Hauptsache der Kunde konnte gucken.
Beitrag #8003007 wurde von einem Moderator gelöscht.
Joachim B. schrieb: > ist zwar richtig, hat aber niemand interessiert, Hauptsache es klappte, Habe selber "abgeschirmte" symmetrische Antennenableitungen gesehen. Wellenwiderstand 120 Ohm. Zwei Adern, ein gemeinsames Abschirmgeflecht. ciao gustv
Karl B. schrieb: > Habe selber "abgeschirmte" symmetrische Antennenableitungen gesehen. > Wellenwiderstand 120 Ohm. > Zwei Adern, ein gemeinsames Abschirmgeflecht. In welchem Umfeld bzw. welcher Anwendung? Manfred P. schrieb: > Macht man um die zwei Adern einen Schirm herum, gibt das 120 Ohm, wurde > in den 60er Jahren an Verstärkern für Gemeinschaftsantennen verbaut. Ich > finde es exotisch und weiß nicht, ob es außer Bosch-Eltronik noch jemand > hatte.
Manfred P. schrieb: > In welchem Umfeld bzw. welcher Anwendung? Stinknormale Hausantennenanlage UKW, Fernsehen ohne Umsetzer. Weiß das deswegen, weil ich bei der Fehlersuche mit Fa. Concepta mitgegangen bin. Da fand man Reste der alten 120-Ohm Verkabelung. Staunte nicht schlecht. Sieht so aus wie Koaxialkabel aber "platter". Die war aber schon abgeklemmt. Normales 75 Ohm Kabel war aktiv. BTW: Fehler: Jemand hatte den Stecker am Verstärkereingang gezogen. Soll schon mal vorkommen. Besser ist es, wenn auch die Antennenverstärker in einem abschließbaren Betriebsraum vor Fremdzugriff geschützt sind. ciao gustav
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