Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Winfo studiert - Wechsel in Embedded möglich?


von Tolunay (Gast)


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Hallo alle zusammen,

Ich bin neu hier im Forum und habe mir schon ein paar Beiträge 
durchgelesen, aber leider noch nichts zu meinem aktuellen Problem 
gefunden.

Ich habe Wirtschaftsinformatik studiert und arbeite seit meinem Studium 
(1 Jahr Vollzeit und 3 Jahre Teilzeit) in der Softwareentwicklung 
(Spring Boot, Angular usw.) und habe seit Anfang des Jahres das Gefühl, 
dass ich durchgebrannt bin und nicht mehr 24/7 vor dem Bildschirm sitzen 
möchte. Mir fehlt die körperliche Betätigung, da ich meist nach der 
Arbeit noch an privaten Projekten sitze, habe ich diese nun aufs Eis 
gelegt, um nach meinem Feierabend aktiver zu werden. Trotzdem fühlt sich 
die Zeit während der Arbeit so monoton an, da mein Interesse immer mehr 
auf Embedded Systems umschweift, da dort auch mit Hardware gearbeitet 
wird.

Nun zu meiner Frage: Ist es möglich, trotz Wirtschaftsinformatik 
Bachelor eine Umschulung, oder durch eigene Projekte Fuß in dem Embedded 
Systems Bereich zu fassen?

Ich bedanke mich jetzt schon für die Antworten und hoffe, dass mit 
dieser Frage jemanden in der Zukunft mit dem selben Problem auch 
geholfen werden kann.

von René H. (mumpel)


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Du kannst alles erreichen wenn Du willst.

von Dergute W. (derguteweka)


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Tolunay schrieb:
> Nun zu meiner Frage: Ist es möglich, trotz Wirtschaftsinformatik
> Bachelor eine Umschulung, oder durch eigene Projekte Fuß in dem Embedded
> Systems Bereich zu fassen?

Nein, leider ist das jetzt fuer dich voellig unmoeglich geworden.
Mit der Anmeldung und deinem ersten Post hier hast auch du es leider - 
wie alle anderen vor dir mit analog gelagerter Problemstellung in ihrem 
ersten Post - beruflich komplett verkackt.
Sorry 4 no better news.

scnr,
WK

von Irgend W. (Firma: egal) (irgendwer)


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Tolunay schrieb:
> ...und nicht mehr 24/7 vor dem Bildschirm sitzen möchte.

Tolunay schrieb:
> ...in dem Embedded Systems Bereich zu fassen?

Und du glaubst das es dort anders ist?
Wenn du da nicht gerade Baugruppentausch-Service vor Ort beim Kunden 
machen willst, ist auch das Schreibtisch.

von Christoph M. (mchris)


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Tolunay schrieb:
> Nun zu meiner Frage: Ist es möglich, trotz Wirtschaftsinformatik
> Bachelor eine Umschulung, oder durch eigene Projekte Fuß in dem Embedded
> Systems Bereich zu fassen?

Wie bist du auf den Embedded-Bereich gekommen? Was ist deine Motivation?

von Jens (iirational)


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Tolunay schrieb:
> mehr 24/7 vor dem Bildschirm sitzen

soso

von Tolunay (Gast)


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Tolunay schrieb:
> nicht mehr 24/7 vor dem Bildschirm sitzen

Das war etwas dumm von mir formuliert. Natürlich werde ich auch im 
Embedded Bereich viel am Pc sitzen, dessen bin ich mir auch bewusst nur 
ist das eine andere Ebene von Programmierung. Es wird ja für ein 
physisches Gerät programmiert und damit gearbeitet und das meinte ich 
mit der Abwechslung. Statt NUR irgendwas im Browser angezeigt zu 
kriegen, hätte ich im Embedded Bereich nochmal die elektrotechnische 
Seite mit drinnen

von Thomas M. (elo-ocho)


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René H. schrieb:
> Du kannst alles erreichen wenn Du willst.

Wir sitzen alle genau da, wo wir hingehören.
Unsere Situation ist das Ergebnis vieler falscher Entscheidungen...

von Frank D. (Firma: LAPD) (frank_s634)


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Tolunay schrieb:
> Nun zu meiner Frage: Ist es möglich, trotz Wirtschaftsinformatik
> Bachelor eine Umschulung, oder durch eigene Projekte Fuß in dem Embedded
> Systems Bereich zu fassen?

Möglich ist vieles, aber wie wahrscheinlich ist es, dass eine 
Embeddedbude einen Winf einstellt, der maximal Hobbykenntnisse in diesem 
Bereich hat? Java/Spring + JS/Angularkenntnisse sind dort genauso 
nützlich wie Erfahrung als Totengräber oder Bankkaufmann. Ausserdem 
steht genug geeigneteres Frischfleisch bereit, die Hochschulelektriker 
prügeln sich um die wenigen Hardwarebasteljobs, da bist du nicht mal 
Dritte Wahl, denn das was du kannst macht der Werkstudent oder 
Praktikantenhansel billiger, davon stehen noch mehr bereit, die arbeiten 
für ein Butterbrot um ihren CV aufzupimpen.

von René H. (mumpel)


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Thomas M. schrieb:
> vieler falscher Entscheidungen...

Meine (Berufs)Entscheidung war richtig.

von Jörg R. (solar77)


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Tolunay schrieb:
> Ich bin neu hier im Forum und habe mir schon ein paar Beiträge
> durchgelesen, aber leider noch nichts zu meinem aktuellen Problem
> gefunden.

Das ist hier auch kein Forum für Berufsberatung.


Nicht schon wieder so ein „Mama AA fertig“ Thread. Natürlich von einem 
User mit frischer Anmeldung..

Benutzername  tolu
Vorname  Tolunay
Nachname
Firma
Angemeldet seit  28.01.2026 13:19
Beiträge  2

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Tolunay schrieb:
> Es wird ja für ein physisches Gerät programmiert und damit gearbeitet

Ist auch nicht garantiert. In vielen Firmen bekommst du das Gerät gar 
nicht zu sehen, geschweige denn darfst du es anfassen. Das ist oft 100% 
Schreibtisch-Arbeit, mit unendlichen Meetings usw. Aufgrund der 
Industrienähe ist Embedded oft gerade besonders bürokratisch.

Und die Läden, in denen es nicht so läuft, sind dann gern mal vollkommen 
unstrukturiert. Nicht zu wissen, an welchem Projekt man morgen arbeitet 
und wann das aktuelle Projekt in der Versenkung verschwindet, kann einen 
auch kaputt machen.

Allgemein ist man als Informatiker im Embedded Bereich immer irgendwie 
Fremdkörper in der Firma, da viele solcher Unternehmen von klassischen 
Ingenieuren geprägt sind, die nicht viel Verständnis für die 
Arbeitsweise der Softwareentwicklung haben. Das kannst du dir auch hier 
im Forum schön anschauen. Außerdem ist man gern der Einzige, der die 
beiden Welten zusammen bringen kann, und hat dann auch noch besonderen 
Druck/Verantwortung.

So "normale" Enterprise Softwareentwicklung kann da vorteilhaft sein 
dass man "einfach arbeiten" kann, auch wenn's nicht besonders kreativ 
oder "tangible" ist. Klassische Software-Buden haben typischerweise 
immerhin die übliche Infrastruktur wie Versionsverwaltung, CI, 
Bugtracker, Anforderungsmanagement - Dinge, deren Wichtigkeit man erst 
begreift, wenn man sie nicht mehr hat.

Ja, es gibt Ausnahmen, aber man muss sie suchen. Für klassische 
Informatiker würd ich den Wechsel nach Embedded nur sehr bedingt 
empfehlen, manchmal ist das eigene Gras doch grüner.

: Bearbeitet durch User
von Tolunay (Gast)


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Jörg R. schrieb:
> Das ist hier auch kein Forum für Berufsberatung.
>
> Nicht schon wieder so ein „Mama AA fertig“ Thread. Natürlich von einem
> User mit frischer Anmeldung..

Wenn du so persönlich werden willst, kann ich dir gerne auch mal 
aufzeigen, dass es in dieser Rubrik um Ausbildung, Studium & Beruf geht. 
Außerdem habe ich nicht nach einer Berufsberatung gefragt, sondern eher 
danach, ob es überhaupt mit meinem Bachelor in Wirtschaftsinformatik 
möglich ist in diesem Berufsfeld einzusteigen, trotz dessen, dass ich 
keine Module in dem Bereich hatte, sondern nur private Projekte. Nicht 
ob es der richtige Beruf ist, nicht ob es alternative Berufe gibt, 
sondern nur die unten zitierte Frage mit dementsprechend Kontext, um 
meine aktuelle Lage besser nachzuvollziehen.

Tolunay schrieb:
> Nun zu meiner Frage: Ist es möglich, trotz Wirtschaftsinformatik
> Bachelor eine Umschulung, oder durch eigene Projekte Fuß in dem Embedded
> Systems Bereich zu fassen?

Selbst wenn ich mich vor Jahren hier angemeldet hätte, hätte es 
tatsächlich keinen Unterschied gemacht, da ich davon ausgegangen bin, 
dass dementsprechend auch hilfreiche und zuvorkommende Antworten kommen 
können, aber das was ich in dieser Bubble bisher gelesen habe ist ja 
absolut Katastrophal. Wenn euch der Beitrag nicht zusagt, dann verlasst 
den Beitrag mit einem Daumen nach unten, aber hört auf irgendeine 
Scheiße zu kommentieren, Hauptsache einen Kommentar da gelassen, um die 
Anzahl der Beiträge zu steigern. Das hilft keinem Schwanz weiter. In der 
Suchfunktion während der Erstellung wurde nichts angezeigt und nirgendwo 
konnte ich etwas über Wirtschaftsinformatik an sich finden.

Tolunay schrieb:
> und hoffe, dass mit
> dieser Frage jemanden in der Zukunft mit dem selben Problem auch
> geholfen werden kann.

Da ich bereits weiß, dass solche Probleme in Foren existieren, habe ich 
bewusst diesen Text hier unten eingefügt, um emphatisch zu sein und auch 
Verständnis entgegen zu bringen, dass die User hier ständig solche 
Fragen lesen. Crazy was hier für Zustände herrschen.

Danke an Frank D. und Niklas G., weil sie die einzigen waren, die 
wenigstens eine brauchbare Antwort liefern konnten. Den Rest kannst du 
in die Tonne kloppen

von Hannes J. (pnuebergang)


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Tolunay schrieb:
> Ich habe Wirtschaftsinformatik studiert

Oh je, private Hochschukle?

> und arbeite seit meinem Studium
> (1 Jahr Vollzeit und 3 Jahre Teilzeit) in der Softwareentwicklung
> (Spring Boot, Angular usw.) und habe seit Anfang des Jahres das Gefühl,
> dass ich durchgebrannt bin

Entschuldigung, wenn du schon fertig mit der Berufswelt bist, dann hast 
du ein ganz anderes Problem. Ein Problem dass sich durch den Wechsel in 
den Embedded-Bereich nicht lösen lässt. So ein bisschen 
Softwareentwicklung ist nicht der härteste Job. Jetzt schon am Rad zu 
drehen zeigt eher dass du nicht belastbar bist.

> Mir fehlt die körperliche Betätigung,

Millionen von Arbeitnehmern schaffen es mit dem Rad von und zur Arbeit 
zu fahren, in der Mittagspause eine Runde Sport zu machen, vor oder nach 
der Arbeit ins Fitnessstudio zu gehen oder Sport in einem Verein zu 
machen.

Hingegen sorgt Embedded-Programmierung nicht für mehr körperliche 
Betätigung. Sogar dann nicht, wenn man Hardware in den Händen hat.

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Hannes J. schrieb:
> So ein bisschen Softwareentwicklung ist nicht der härteste Job.

Klar, daher haben auch nicht eine Menge Software-Entwickler und IT-Leute 
psychische Probleme. Solche Sprüche helfen da ganz sicher 👍

Hannes J. schrieb:
> Jetzt schon am Rad zu drehen zeigt eher dass du nicht belastbar bist.

Wenn natürlich nur so ganz harte den Job machen dürfen, wird's eng mit 
dem Fachkräftemangel.

Niklas G. schrieb:
> klassischen
> Ingenieuren geprägt sind, die nicht viel Verständnis für die
> Arbeitsweise der Softwareentwicklung haben. Das kannst du dir auch hier
> im Forum schön anschauen.

PS: Mein Beitrag ist offenbar eine so eine Art selbsterfüllende 
Prophezeiung - welche Fachrichtung hat wohl welchen Bewertungs-Pfeil 
angeklickt?

: Bearbeitet durch User
von Hannes J. (pnuebergang)


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Niklas G. schrieb:
> Wenn natürlich nur so ganz harte den Job machen dürfen,

Es geht nicht um dürfen sondern um können. Er sagt selber er kann nicht.

Wundert's mich? Nein. Die Generation Trallala zelebriert gerne und mit 
Stolz im Oberstübchen nicht ganz dicht zu sein. Sollte das sein Ding 
sein, auch ok. Embedded löst das Problem aber nicht. Ich will gar nicht 
wissen wie man auf die Idee kommen kann.

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Hannes J. schrieb:
> Es geht nicht um dürfen sondern um können. Er sagt selber er kann nicht.

Wenn die Arbeitswelt dank solcher Einstellungen und Sprüche nur für die 
ganz harten™ Leute zugänglich ist, ist es effektiv ein "nicht dürfen". 
Nach Studium und Berufseinstieg sich deswegen umorientieren zu müssen 
ist auch nicht so toll, sicher auch nicht volkswirtschaftlich gesehen. 
Sicher dass es da keinen anderen Weg gibt?

Hannes J. schrieb:
> Wundert's mich? Nein. Die Generation Trallala zelebriert gerne und mit
> Stolz im Oberstübchen nicht ganz dicht zu sein.

Du bist es, der hier was zelebriert.

Wart nur bis es dich auch erwischt - die "ich doch nicht" Typen haben 
den tiefsten Fall.

Hannes J. schrieb:
> Ich will gar nicht
> wissen wie man auf die Idee kommen kann.

Der Gedanke, dass man bei Embedded näher an der eigentlichen Technik 
sitzt, ist nicht so abwegig. Der Begriff sagt ja schon, dass es in einen 
technischen Kontext eingebettet ist.

: Bearbeitet durch User
von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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> in der Softwareentwicklung, (Spring Boot, Angular usw.)

In manchen Bereichen aus dem großen Topf, der sich "Embedded" nennt 
werden auch GUI's programmiert, bspw. Car-Infotainment, glass cockpit 
(avionic), Medizintechnik-Monitore oder sogar Kaffemaschinen. In dieser 
Nische könnte es ja ein "Büro-Informatiker" versuchen.

Einfach mal die Ausstellerliste der "Embedded World" in Nürnberg 
durchparsen und mit Bewerbungen bombardieren.

https://www.embedded-world.de/de-de/aussteller-produkte/aussteller-finden

: Bearbeitet durch User
von Pandur S. (jetztnicht)


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Viele Voten.. Natuerlich ist eine Diversifizierung moeglich, ich denke 
sogar sinnvoll. Webentwicklung und Embedded ergaenzen sich gut. Irgend 
eine Embedded Komponente benoetigt immer ein Web GUI. Ich zB bin mit Web 
nicht gut genug, muss deshalb bei speziellen Windows GUI bleiben.

Die Verbindung der Beiden kommt dann etwas spaeter, wenn du mit Embedded 
klar kommst.
Embedded bedeutet eigentlich immer Echtzeit. Bedeutet nicht 
Geschwindigkeit, sondern repetierbare, deterministische 
Zuverlaessigkeit. Dabei wuerde ich mir nicht grad zu beginn einen 
Webserver ans Bein haengen wollen, wird's spaeter dann brauchen.
Du hast also ein Echtzeitsystem, welches ultra zuverlaessig 
funktioniert... nicht von selbst, das ist die Vorgabe. 24/7 fuer Monate.
Wenn das so geht, kommt ein Webserver drueber.
Ich hab das mal mit einem AVG gebaut, ist schon ein paar Jahre her.

Ich lass das mal so. Viel Glueck. Eigene Projekte sind ein guter Anfang.

Und ja. Man ist mehr im Feld. Man muss sich das draussen anschauen.

: Bearbeitet durch User
von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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> Ich habe Wirtschaftsinformatik studiert

Eben, Wirtschafts-Informatik !
Warum fokussiert man da mal nicht zur Abwechslung auf "Wirtschaft-", 
insbesonders wenn man von der "Informatik" für den Moment genug hat ?!

Man könnte sich ja anschauen was so ein "Wirtschafts-Ingenieur" treibt, 
um Gemeinsamkeiten zu erkennen.

Bspw.: 
https://www.hnu.de/studium/studiengaenge/bachelorstudiengaenge/wirtschaftsingenieurwesen-beng

Wobei es nicht leicht sein soll, einen Informatiker zu einen Ingenieur 
auszubilden, in die entgegengesetzte Richtung ist es wohl einfacher.
Es tummeln sich viele Ingenieure im Programmierbereich, insbesonders im 
"Embedded".

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Bradward B. schrieb:
> .
> Es tummeln sich viele Ingenieure im Programmierbereich, insbesonders im
> "Embedded".

Programmierer ≠ Informatiker

von Dergute W. (derguteweka)


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Entenfuetterer != armes Hascherl, dem hier Helfersyndromende mit Rat und 
Tat unter die Arme greifen muessten

von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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> Programmierer ≠ Informatiker

Programmierer ⊆ Informatiker

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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: Bearbeitet durch Moderator
von Felix H. (laufzeitoszillator)


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Frank D. schrieb:
> Ausserdem steht genug geeigneteres Frischfleisch bereit, die
> Hochschulelektriker
> prügeln sich um die wenigen Hardwarebasteljobs, da bist du nicht mal
> Dritte Wahl, denn das was du kannst macht der Werkstudent oder
> Praktikantenhansel billiger, davon stehen noch mehr bereit, die arbeiten
> für ein Butterbrot um ihren CV aufzupimpen.

Ist es mittlerweile auch bei den Elektronikentwicklern so schlimm? Von 
den Softwarefriemlern kenne ich das bereits. Aber WebDeveloper kann auch 
im Embedded Bereich mal gebraucht werden, wenn ich für mein Gerät eine 
WebGUI  brauche. Man denke an die FritzBox :-)

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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Niklas G. schrieb:

Ein Informatiker würde die letzten beiden Zeilen noch vereinfachen:

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Yalu X. schrieb:
> Ein Informatiker würde die letzten beiden Zeilen noch vereinfachen:

Man kann es auch noch anders schreiben, aber manchmal ist die längere 
Schreibweise verständlicher bzw. macht explizit klar, was gesagt werden 
soll.

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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Tolunay schrieb:
> Nun zu meiner Frage: Ist es möglich, trotz Wirtschaftsinformatik
> Bachelor eine Umschulung, oder durch eigene Projekte Fuß in dem Embedded
> Systems Bereich zu fassen?

Wenn du eigene, nichttriviale (Hobby-)Projekte vorweisen kannst, hast du
IMHO zumindest eine reelle Chance.

Frank D. schrieb:
> Möglich ist vieles, aber wie wahrscheinlich ist es, dass eine
> Embeddedbude einen Winf einstellt, der maximal Hobbykenntnisse in diesem
> Bereich hat?

Ich würde mal sagen, dass ein Hobbyist, der sein Hobby ernsthaft
betreibt, sehr viel mehr Ahnung von der Materie hat als einer, der das
Thema nur aus Vorlesungen kennt. Man muss das dem Wunscharbeitgeber nur
irgendwie klar machen, bspw. eben damit, dass man schon entsprechende
Projekte umgesetzt (und vielleicht sogar veröffentlicht) hat.

Was als Nachweis natürlich nicht ganz genügt, ist ein Blinkprogrämmchen
auf Arduino-Basis ;-)

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Yalu X. schrieb:
> Wenn du eigene, nichttriviale (Hobby-)Projekte vorweisen kannst, hast du
> IMHO zumindest eine reelle Chance.

Meiner Erfahrung nach interessieren sich Arbeitgeber (in der Embedded 
Branche) Null für Privat/Hobby-Projekte, wenig für Studienleistungen, 
kaum für Studien-/Extrakurrikulare Projekte.

Das einzige was zählt, ganz entscheidend auch für das Gehalt, sind die 
Jahre an Berufserfahrung im Embedded-Bereich.

Yalu X. schrieb:
> Man muss das dem Wunscharbeitgeber nur
> irgendwie klar machen

Meiner Erfahrung nach praktisch nicht möglich.

von Felix H. (laufzeitoszillator)


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Yalu X. schrieb:
> Ich würde mal sagen, dass ein Hobbyist, der sein Hobby ernsthaft
> betreibt, sehr viel mehr Ahnung von der Materie hat als einer, der das
> Thema nur aus Vorlesungen kennt.

full ack. Absolventen ohne Projekte kommen hier gar nicht ins 
Bewerbungsgespräch. Entweder du kannst erwiesenermaßen was oder nicht. 
Mit der heutigen Abschlussflut kriegst du Leute, die schon am 
Spannungsteiler scheitern!!!

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


Angehängte Dateien:

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Niklas G. schrieb:
> Yalu X. schrieb:
>> Ein Informatiker würde die letzten beiden Zeilen noch vereinfachen:
>
> Man kann es auch noch anders schreiben, aber manchmal ist die längere
> Schreibweise verständlicher bzw. macht explizit klar, was gesagt werden
> soll.

Für mich ist ehrlich gesagt die vereinfachte Schreibweise verständlicher
und expliziter, denn da steht, in Prosa geschrieben:

"Es gibt Programmierer, die keine Informatiker sind."

bzw.

"Es gibt Informatiker, die keine Programmierer sind."

Deine Zeilen würde ich lesen als:

"Es gibt Programmierer, die nicht sowohl Programmierer als auch
Informatiker sind."

bzw.

"Es gibt Informatiker, die nicht sowohl Programmierer als auch
Informatiker sind."

Dass ich das so sehe, kann aber daran liegen, dass ich Informatiker bin.

Man kann den Sachverhalt aber auch sehr schön mit einem Mengendiagramm
verdeutlichen (s. Anhang).

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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Niklas G. schrieb:
> Meiner Erfahrung nach interessieren sich Arbeitgeber (in der Embedded
> Branche) Null für Privat/Hobby-Projekte, wenig für Studienleistungen,
> kaum für Studien-/Extrakurrikulare Projekte.
>
> Das einzige was zählt, ganz entscheidend auch für das Gehalt, sind die
> Jahre an Berufserfahrung im Embedded-Bereich.

Zum Glück handhabt das nicht jeder Arbeitgeber so, denn sonst gäbe es
keinen einzigen berufstätigen Embedded-Entwickler auf der Welt :)

Wo ich dir recht gebe: Hobby alleine reicht – insbesondere bei größeren
Firmen – i.Allg. nicht für eine Einstellung aus, da aus formalen Gründen
meist ein abgeschlossenes MINT-Studium erwartet wird. Welcher der vier
MINT-Buchstaben zutrifft, ist aber nicht so wichtig, solange der
Bewerber nachweisen kann, dass er sich in irgendeiner Form schon
intensiv mit dem Embedded-Thema beschäftigt hat.

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Yalu X. schrieb:
> Zum Glück handhabt das nicht jeder Arbeitgeber so, denn sonst gäbe es
> keinen einzigen berufstätigen Embedded-Entwickler auf der Welt :)

Man kann auch ohne Erfahrung eingestellt werden, wird aber eben als 
Frischling bezahlt, egal wie viele Privatprojekte oder normale 
Informatiker Erfahrung man hat.

von Felix H. (laufzeitoszillator)


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Niklas G. schrieb:
> Yalu X. schrieb:
>> Zum Glück handhabt das nicht jeder Arbeitgeber so, denn sonst gäbe es
>> keinen einzigen berufstätigen Embedded-Entwickler auf der Welt :)
>
> Man kann auch ohne Erfahrung eingestellt werden, wird aber eben als
> Frischling bezahlt, egal wie viele Privatprojekte oder normale
> Informatiker Erfahrung man hat.

kannst du aktuell vergessen. Keiner bringt dir das Zeug von der Pieke 
auf bei. Dafür gibts zu viele Absolventen, Konkurrenz.

von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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> Man kann den Sachverhalt aber auch sehr schön mit einem Mengendiagramm
> verdeutlichen (s. Anhang).

Dieses Veen-Diagramm 
(https://www.mikrocontroller.net/attachment/688994/pi.png) deutet man 
so:

Ca. die Hälfte der Informatiker (aka Absolvent mit Abschluss Bacc., 
Master, Dipl.-Inf., Dr. , ... in Informatik ) taugt nicht als 
Programmierer.


Dieser Anteil unter den Bewerbern ist während des Bewerbungsprozeß für 
Positionen als Programmierer auszusieben.

: Bearbeitet durch User
von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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Bradward B. schrieb:
> Dieses Veen-Diagramm
> (https://www.mikrocontroller.net/attachment/688994/pi.png) deutet man
> so:
>
> Ca. ½ der Informatiker (aka Absolvent mit Abschluss Bacc., Master,
> Dipl.-Inf., Dr. , ... in Informatik )

Die Anzahl der abgebildeten Personen sind weder als absolute noch als
relative Zahlen zu verstehen, sondern zeigen lediglich an, dass die
jeweiligen Teilmengen nichtleer sind (s. vorangegangene Beitrage, auf
die sich dieses Diagramm bezieht).

> taugt nicht als Programmierer.

... oder zieht andere Tätigkeitsfelder vor, weil diese für die jeweilige
Person bspw. interessanter, weniger stressig oder besser bezahlt sind.

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Felix H. schrieb:
> kannst du aktuell vergessen. Keiner bringt dir das Zeug von der Pieke
> auf bei. Dafür gibts zu viele Absolventen, Konkurrenz.

Kann sein, vor 2 Jahren wär's noch gegangen.

Bradward B. schrieb:
> Dieses Veen-Diagramm

Man könnte auch sagen, dass die dargestellten Mengen Kenntnisse statt 
Personen sind. Also Kenntnisse von Informatikern und Programmierern 
überschneiden sich, sind aber keine Untermengen.

von Rolf (rolf22)


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Yalu X. schrieb:
> Welcher der vier MINT-Buchstaben zutrifft, ist aber nicht so wichtig

Jein. Unter N fällt auch Biologie, und da findet man viele Kandidaten, 
die mit exakter Wissenschaft wenig am Hut haben und sich eher für Themen 
wie "Was blüht denn da am Wegesrand?" oder "Mein Traum wäre ein eigenes 
Pferd!" interessieren. SCNR.

: Bearbeitet durch User
von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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Rolf schrieb:
> Yalu X. schrieb:
>> Welcher der vier MINT-Buchstaben zutrifft, ist aber nicht so wichtig
>
> Jein. Unter N fällt auch Biologie

Ok, beim N dachte ich primär an Physik und habe die anderen
stillschweigend ignoriert ;-)

von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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>>> Welcher der vier MINT-Buchstaben zutrifft, ist aber nicht so wichtig
>>
>> Jein. Unter N fällt auch Biologie
>
> Ok, beim N dachte ich primär an Physik und habe die anderen
> stillschweigend ignoriert ;-)

Hm, Bio-Informatik ?! Nicht nur im Maschinenbau war/ist "Bionik" en 
vogue.

* https://de.wikipedia.org/wiki/Bionik

Und für die Energieerzeugung hats Bio-Gas, auch als "Home-Anlage"
* 
https://stromee.de/blog/nachhaltig/eigenes_biogas_erzeugen_Minibioagasanlage_garten

Vielleicht schreibt mal jemand eine schnuckelige, Frauenkompatible 
Benutzeroberfläche (bspw. in pink) für so was ...

Ach ja, und bei Medizintechnik wäre es auch nicht schlecht, wenn man 
weniger oder mehr Grundverständniss von Biologie hat. Man kann in einen 
Zahn nicht bohren wie in eine Geräteträgerplatte.

: Bearbeitet durch User
von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Rolf schrieb:
> Was blüht denn da am Wegesrand

Campiere du mal in der sibirischen Tundra hunderte Kilometer von der 
nächsten Zivilisation entfernt um Tiere zu zählen, oder schlage dich 
durch den Regenwald, oder harre die Polarnacht in der Antarktis-Station 
aus, oder pflege ein tonnenschweres Bison das dich mit der kleinsten 
Bewegung zerquetschen könnte, oder klettere auf die steilen Felswände 
der Anden um die Jahrhunderte alten Nester der Kondore zu analysieren um 
daraus Rückschlüsse auf klimatische Veränderungen zu gewinnen, oder 
spüre Nashörner auf mit Wilderern im Nacken, lass dich im Urwald von 
einer Schlange beißen mit dem Wissen dass du 15 Minuten hast um dich von 
deinen Liebsten zu verabschieden... Da wünschst du dir dein 
klimatisiertes Büro zurück.

Bradward B. schrieb:
> Frauenkompatible Benutzeroberfläche (bspw. in pink) für so was ...

Die Biologinnen, die z.B. ihre eigenen Satelliten fürs Wildlife-Tracking 
starten, haben ihre Terminals sicher auf Pink gestellt.

: Bearbeitet durch User
von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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>> Frauenkompatible Benutzeroberfläche (bspw. in pink) für so was ...
>
> Die Biologinnen, die z.B. ihre eigenen Satelliten fürs Wildlife-Tracking
> starten, haben ihre Terminals sicher auf Pink gestellt.

hold on to your seat:
* https://www.youtube.com/shorts/SnuokvPzOKE
* https://www.youtube.com/shorts/WinNGTefpf4
* https://www.youtube.com/watch?v=hjlFzpjBpBE

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Bradward B. schrieb:
> hold on to your seat:

... aha. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts galt Pink übrigens als 
besonders männliche Farbe und war in der Herrenmode beliebt.

von Lotta  . (mercedes)


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Huch?!?

Warum pinke Benutzeroberflächen?
Die freuen doch nur die Anwälte der Telekom, die ja
dann eine neue Einnahmequelle mit Dem Recht der Hebung
von Uhren haben.;-))


Zukünftige biologische Programme und deren Benutzeroberflächen,
ob in Hardware als selektive biologische Waffen  und
deren Steuersoftware müssen maskulin und männerbedienbar
gestaltet werden,da es in den kommenden Auseinandersetzungen
zu wenig Soldatinnen geben wird, die beim Kampf ums "Rechthaben"
unserer hohen Pharaonen beim Ausrotten ihrer oder gegnericher
Völker beteiligt sein können.
Ein Atomkrieg hat leider zu viel Kollateralschäden und
kann ja nur als Drohgebärde benutzt werden.
Da haben dann "Pinkigkeit" und andere Niedlichkeiten
dann keinen Platz. :-((((

Warum haben wir noch keine Aliens entdecken können?
Vielleicht, weil alle Lebensformen, die die technologische
Möglichkeit der Selbstvernichtung erreicht haben, diese
Möglichkeit auch reichlich benutzt haben? :-O

mfg

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Niklas G. schrieb:
> Yalu X. schrieb:
>> Wenn du eigene, nichttriviale (Hobby-)Projekte vorweisen kannst, hast du
>> IMHO zumindest eine reelle Chance.
> Meiner Erfahrung nach interessieren sich Arbeitgeber (in der Embedded
> Branche) Null für Privat/Hobby-Projekte, wenig für Studienleistungen,
> kaum für Studien-/Extrakurrikulare Projekte.
Meine Erfahrungen sind anders. Ich interessiere mich beim 
Vorstellungsgespräch durchaus dafür, was der potentielle Neuling in der 
Freizeit und über das "zwingend Notwendige" hinaus macht.

Allerdings schaffen es die wenigsten "Artfremden" überhaupt über die 
HR-Abteilung bis zum VG. Deshalb wäre ein Gespräch auf einer 
Real-life-Jobbörse sehr, sehr ratsam.

von Dirk K. (knobikocher)


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Niklas G. schrieb:
> Yalu X. schrieb:
>> Wenn du eigene, nichttriviale (Hobby-)Projekte vorweisen kannst, hast du
>> IMHO zumindest eine reelle Chance.
>
> Meiner Erfahrung nach interessieren sich Arbeitgeber (in der Embedded
> Branche) Null für Privat/Hobby-Projekte, wenig für Studienleistungen,
> kaum für Studien-/Extrakurrikulare Projekte.
>
> Das einzige was zählt, ganz entscheidend auch für das Gehalt, sind die
> Jahre an Berufserfahrung im Embedded-Bereich.
>
> Yalu X. schrieb:
>> Man muss das dem Wunscharbeitgeber nur
>> irgendwie klar machen
>
> Meiner Erfahrung nach praktisch nicht möglich.

Als ehemaliger Teamleiter eines Hardware-Entwicklungsteams widerspreche 
ich.
Ich habe einen Bewerber als Hardware-Entwickler eingestellt, nicht weil 
er die tollsten Noten hatte, sondern genau weil er aufgezeigt hat, was 
er in seiner Freizeit wie entwickelt hat.

Sprachbarriere leicht-mittel vorhanden, Ursprungszeugnisse aus Nicht-EU 
Land waren schlecht einschätzbar, deutsche Zeugnisse entsprechend 
durchwachsen, in DE durchgekämpft mit Jobs, welche nicht ganz der 
HW-Entwicklung entsprachen.
Aber - privat nebenbei Hardware + Low-Level-SW auf beinahe 
professionellem Niveau entwickelt. DAS hat mich überzeugt und ich bereue 
die Entscheidung kein Stück (und die Firma soweit ich das weiß auch 
nicht).

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Dirk K. schrieb:
> Als ehemaliger Teamleiter eines Hardware-Entwicklungsteams widerspreche
> ich.

Es gibt immer Ausnahmen, aber unter der beträchtlichen Menge an 
Vorstellungsgesprächen die ich hatte war kein Unternehmen, welches sich 
für Privatprojekte interessiert hat. Vielleicht war ich auch sonst so 
toll qualifiziert dass es nicht nötig war auf Privatprojekte zu achten, 
wer weiß...

von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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>>> Wenn du eigene, nichttriviale (Hobby-)Projekte vorweisen kannst, hast du
>>> IMHO zumindest eine reelle Chance.
...
>> Meiner Erfahrung nach praktisch nicht möglich.
>
> Als ehemaliger Teamleiter eines Hardware-Entwicklungsteams widerspreche
> ich.
> Ich habe einen Bewerber als Hardware-Entwickler eingestellt, nicht weil
> er die tollsten Noten hatte, sondern genau weil er aufgezeigt hat, was
> er in seiner Freizeit wie entwickelt hat.

Ja, das ist ist im Technik-Bereich und insbesonders bei Absolventen 
nicht ungewöhnlich. OK, wer ne Latte ein Referenzprojekten aus seinem 
Berufsleben vorweisen kann, hat das nicht nötig.

Und es ist natürlich auch die Frage, wer sonst so in der Wunsch-Firma 
ist.
Hat man bereits "Alte Hasen" mit reichlich Berufserfahrung kann man auch 
mal einen Vollblut-Akademiker mit zwei linken Händen und ringsrum Daumen 
einstellen - ein Absolvent der Wirtschaftsinformatik studiert hat und 
jetzt in die Hardware-Embedded-Entwicklung einsteigen will, weil er den 
Belastungen als Programmierhansel nicht gewachsen ist, kommt IMHO dieser 
Beschreibung schon recht nahe.

von Cyblord -. (cyblord)


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Niklas G. schrieb:
> Die Biologinnen, die z.B. ihre eigenen Satelliten fürs Wildlife-Tracking
> starten, haben ihre Terminals sicher auf Pink gestellt.

Oh ja da wird es sicher viele geben, du kannst sicher aus dieser 
unübersehbaren Masse von Biologinnen welche Satelliten starten mal ein 
Beispiel verlinken?

von René H. (mumpel)


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Projekt ICARUS. Das ist aber kein Projekt über das man sich lustig 
machen muss.

: Bearbeitet durch User
von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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René H. schrieb:
> Projekt ICARUS. Das ist aber kein Projekt über das man sich lustig
> machen muss.

Exakt, ICARUS und ICARUS 2. Die haben Satelliten im Orbit im Gegensatz 
zu unserer animierten Sternenflotten-Witzfigur oder unserem Lord 
Helmchen.

von Cyblord -. (cyblord)


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Niklas G. schrieb:
> Exakt, ICARUS und ICARUS 2. Die haben Satelliten im Orbit im Gegensatz
> zu unserer animierten Sternenflotten-Witzfigur oder unserem Lord
> Helmchen.

Fragt sich nur wie da jetzt deine Biologinnen ins Spiel kommen.

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Cyblord -. schrieb:
> Fragt sich nur wie da jetzt deine Biologinnen ins Spiel kommen.

Ich habe keinen direkten Zugang zu den Personaldaten der 
Satellitenfirma, aber die Biologinnen des MPI betreiben und nutzen die 
Satelliten und die damit gewonnen Daten, inklusive natürlich eigener 
Software für die Verarbeitung der großen Datenmengen.

Dich wird es sicherlich auch erfreuen zu wissen, dass die von ebendiesen 
Biologinnen gewonnenen revolutionären Forschungsergebnisse zur 
Sozialstruktur von Baboons z.B. auf dem Titelblatt des renommierten 
"Science"-Magazins gelandet sind - nämlich, dass die Primaten eben keine 
"Alpha-Männchen" haben sondern Entscheidungen trotz komplexer 
Sozialstruktur gemeinsam treffen. Selbst die Paviane wissen es besser 
als gewisse Homo "Sapiens" Exemplare.

: Bearbeitet durch User
von Cyblord -. (cyblord)


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Niklas G. schrieb:
> Ich habe keinen direkten Zugang zu den Personaldaten der
> Satellitenfirma, aber die Biologinnen des MPI betreiben und nutzen die
> Satelliten und die damit gewonnen Daten

Ach so, du weißt es also gar nicht. Grade noch hast du das Bild 
gezeichnet von Biologinnen welche an Terminals (die nicht Pink sind) 
Satelliten starten.
Jetzt weißt du nicht mal ob da überhaupt Frauen arbeiten und an was 
genau?

von Rahul D. (rahul)


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Niklas G. schrieb:
> Satelliten und die damit gewonnen Daten, inklusive natürlich eigener
> Software für die Verarbeitung der großen Datenmengen.

Klingt als würdest du dich darüber wundern, dass Frauen programmieren 
können... 5 Euro in die Chauvikasse, bitte!
Warum sollten die (Biologinnen) sich um den Betrieb der Satelliten 
kümmern?

Dafür gibt es andere Menschen, die ich eher in der Astrophysik verorten 
würde.

von Udo S. (urschmitt)


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Rahul D. schrieb:
> Klingt als würdest du dich darüber wundern, dass Frauen programmieren
> können... 5 Euro in die Chauvikasse, bitte!

Da wirst du hier im Forum reich. Es gibt hier ziemlich viele für die 
eine Frau gefälligst am Herd zu stehen hat.
Wäre interessant zu erfahren wie viele von denen in einem Ein-Personen 
Haushalt leben :-)

von Joachim B. (jar)


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Lothar M. schrieb:
> Meine Erfahrungen sind anders. Ich interessiere mich beim
> Vorstellungsgespräch durchaus dafür, was der potentielle Neuling in der
> Freizeit und über das "zwingend Notwendige" hinaus macht.

dann bist du aber besonders, ich erinnere mich an meine Vorstellung in 
der Industrie,

ein Abteilungsleiter fragte den Diplomingenieur ob er sich mit Commodore 
mit kleiner Tastaur auskenne (gedanklich bei PET2001) der Kandidat sagte 
ja und dachte an den Commodore Taschenrechner 
https://www.ebay.de/itm/123986762022

ein Direktor freute sich seinen ersten Dr. Ing eingestellt zu haben der 
auch prompt einen Testautomaten baute welcher auch ohne Prüfling nach 
Start "GUT" testete.

Also Fehleinschätzungen von Vorgestzten waren keine Seltenheit weil 
damals noch das Peterprinzip vorherrschte

https://de.wikipedia.org/wiki/Peter-Prinzip

von Harald K. (kirnbichler)


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Joachim B. schrieb:
> weil damals noch das Peterprinzip vorherrschte
>
> https://de.wikipedia.org/wiki/Peter-Prinzip

Damals? Das hat um sich gegriffen, in allen Bereichen ...

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Cyblord -. schrieb:
> Ach so, du weißt es also gar nicht. Grade noch hast du das Bild
> gezeichnet von Biologinnen welche an Terminals (die nicht Pink sind)
> Satelliten starten.

Erwartest du von einer zynischen Konter auf Mackersprüche präzise 
Faktenlagen? Fakt ist das Biologinnen wunderbar mit komplexer Technik 
arbeiten, ob pink oder nicht.

Cyblord -. schrieb:
> Jetzt weißt du nicht mal ob da überhaupt Frauen arbeiten und an was
> genau?

Ist es für dich so wichtig? Möchtest du beweisen dass Frauen nicht in 
der Raumfahrt arbeiten können? Die Absurdität dieses Vorhabens muss man 
dir wohl kaum darlegen.

Rahul D. schrieb:
> Klingt als würdest du dich darüber wundern, dass Frauen programmieren
> können... 5 Euro in die Chauvikasse, bitte!

Es war "Bradward B.", der solche Theorien von sich gegeben hat.

Rahul D. schrieb:
> Warum sollten die (Biologinnen) sich um den Betrieb der Satelliten
> kümmern?

In der Praxis arbeiten Biolog:innen tatsächlich nicht ausschließlich in 
der Tundra direkt am Tier, sondern entwickeln auch eine Menge eigene 
Technik z.B. für das Tracking - von den Trackern an sich bis zur 
Software. Das könnt ihr euch höchstpersönlich in Radolfszell anschauen. 
Wie Cyblord jedoch messerscharf kombiniert hat, kann ich nicht beweisen 
dass die Biolog:innen auch die Raumfahrzeuge (die Icarus 1-Antenne sowie 
die Icarus 2-Satelliten) selbst entwickeln/betreiben. Dabei ist der 
Begriff "betreiben" sowieso weit gefasst, als Auftraggeber der 
Satelliten werden die Biolog*innen sicher viele Details des Betriebs 
vorgeben.

Warum hintefragt ihr nicht mal Bradward's Theorie mit den pinken 
Benutzeroberflächen? Oder sind Rahul, Cyblord und Bradward ein und 
dieselbe Person?

von Cyblord -. (cyblord)


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Niklas G. schrieb:
> Ist es für dich so wichtig? Möchtest du beweisen dass Frauen nicht in
> der Raumfahrt arbeiten können? Die Absurdität dieses Vorhabens muss man
> dir wohl kaum darlegen.

Ich nehme dich nur beim Wort.
Fazit ist: Du laberst halt einfach mal was drauf los. Weil dich 
irgendwas mit Pink getriggert hat. Ich würde dir raten dich etwas mehr 
im Griff zu haben.

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Niklas G. schrieb:
> sondern Entscheidungen trotz komplexer
> Sozialstruktur gemeinsam treffen.

Das ist aber eine schöne Umschreibung für die Mobbingstrukturen 
innerhalb der Affengruppe. Es kam sogar auf BR2 letzte Woche im Programm 
von 18-19 Uhr.

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Cyblord -. schrieb:
> Weil dich irgendwas mit Pink getriggert hat. Ich würde dir raten dich
> etwas mehr im Griff zu haben.

Und wie lautet dein weiser Rat für Chauvis und Haarspalter wie Bradward 
und dich selbst? Ist mein Einzeiler vom Anfang ein Fall von 
"getriggert"? Dein obsessives Nachbohren ob Biologinnen tatsächlich an 
Satelliten arbeiten können hingegen nicht?

Dieter D. schrieb:
> . Es kam sogar auf BR2 letzte Woche im Programm von 18-19 Uhr.

Na das ist natürlich seriöser als die Science.

: Bearbeitet durch User
von Thomas R. (singlefreiheit-01)


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Ist ein Winf sowas wie ein BWLer?
Haut beide wech.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Niklas G. schrieb:
> Na das ist natürlich seriöser als die Science.

Natürlich. Schließlich war der Sprecher schon häufiger bei der Sendung 
Faktenfuchs zu hören.

von Cyblord -. (cyblord)


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Niklas G. schrieb:
> Dein obsessives Nachbohren ob Biologinnen tatsächlich an
> Satelliten arbeiten können hingegen nicht?

Es ist lediglich kritisches Nachfragen bezüglich eines nicht so schlauen 
Einwands.

von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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> Es war "Bradward B.", der solche Theorien von sich gegeben hat.

Also eigentlich ging es lediglich um die Notwendigkeit eines Nebenfaches 
ergänzend zu "Informatik" in Bezug auf Erstellung "Nutzerfreundlicher 
Bedienschnittstellen".
Ingenieure bauen halt gern Gerätschaften mit denen am besten Ingenieure 
zurecht kommen und werden deswegen von ihren Frauen geschimpft. ;-)

Volvo hat mal 'ne zeitlang damit geworben, das bei denen Frauen Autos 
für Frauen konstruieren:

https://www.spiegel.de/auto/aktuell/volvo-ycc-der-kleine-unterschied-a-289004.html

So als Hinweis für den TO das Nebenfach (Wirtschaft-) hervorzuheben wenn 
die Bewerbung wegen dem Hauptfachabschluß (-sinformatik) scheitert.



> Und wie lautet dein weiser Rat für Chauvis und Haarspalter wie Bradward
> und dich selbst?

"Chauvi" weise ich in Rücksprache mit meinen Frauen (Ehefrau, Tochter) 
entschieden zurück.

Und bezüglich "Haarespalter", mancher begnügt sich halt nicht mit der 
Oberfläche, gräbt tiefer und seziert das Ganze in seine Einzelteile. 
Solange das nicht zur krankhaften Manie ausartet, die man nicht mehr 
kontrollieren kann, ist daran nichts auszusetzen.

https://youtu.be/Dx6HojLBsnw?t=30

: Bearbeitet durch User
von Nick (b620ys)


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Thomas R. schrieb:
> Ist ein Winf sowas wie ein BWLer?

Das ist ein BWLer, der eigentlich SAP-Berater werden wollte.

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