Forum: HF, Funk und Felder Vorteil des trapezoidalen Hohlleiters bei Sharp µWelle?


von Martin (Gast)


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Hier ist eine ältere Sharp µWelle, hab die Glimmerscheibe zum Reinigen 
abmontiert und staune über den Trapezquerschnitt des Hohlleiters.

Welchen Vorteil hat das, bessere Streuung, Bandbreite?

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von Stefan M. (derwisch)


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Eine homogenere "Ausleuchtung" des Garraums (komisches Wort) erscheint 
mir wahrscheinlich.
Die Länge des Hohlleiters ist aber im Verhältnis zur Wellenänge eher 
kurz.
Das kannn auch etwas damit zu tun haben.
Evtl. dient es auch der Impedanzanpassung zwischen Magnetron und 
Garraum.

von Ralf X. (ralf0815)


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: Wiederhergestellt durch Moderator
von Helmut -. (dc3yc)


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Ralf X. schrieb:
> Wenn das Kunst ist, kann das weg.

Kunst kommt von "können". Bei dir vom "wollen" und hieße "Wunst".

: Wiederhergestellt durch Moderator
von Rainer W. (rawi)


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Martin schrieb:
> hohlleiter.jpg

Guckst du das Zeugs, dass du hochlädst, vorher einmal an?
Mir würde dieses Photo die Schamröte ins Gesicht treiben.

> Welchen Vorteil hat das, bessere Streuung, Bandbreite?

Du fragst Mechaniker nach Hochfrequenzthemen?
Welche Abmessung hat dieses Trapez?

: Bearbeitet durch User
von GHz N. (ghz-nerd)


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Stefan M. schrieb:
> Eine homogenere "Ausleuchtung" des Garraums (komisches Wort) erscheint
> mir wahrscheinlich.

Das denke ich auch. Vermutlich wird durch das Anschneiden des 
Hohlleiters mehr als eine Polarisationsebene angeregt.
Oder zumindest wird die Polarisation des austretenden Felds gegenüber 
der Geometrie des Garraums etwas gedreht, um ein "mehrdimensionales" und 
nicht allzu streifenförmiges Stehwellenmuster zu erhalten.

Mit der Bandbreite wird es kaum zu tun haben, da das Magnetron selbst 
viel schmalbandiger als ein Hohlleiter ist

: Bearbeitet durch User
von Herbert Z. (herbertz)


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Rainer W. schrieb:
> Mir würde dieses Photo die Schamröte ins Gesicht treiben.

Mein Kamera würde sich echt weigern....wahrscheinlich wurde der Sensor 
von Resten der Mikrowellen zerstört.

von Martin (Gast)


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Rainer W. schrieb:
> Mir würde dieses Photo die Schamröte ins Gesicht treiben.

interessant, wie Du Dich für Dein Nichtwissen fremdschämst. Deine 
Fangemeinde dankt es Dir, aber eine Erklärung kannst vmtl. mangelns 
Kompetenz gar nicht liefern, oder kommt noch etwas Sachdienliches außer 
"Haudrauf weils noch zuckt"?

von Martin (Gast)


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Herbert Z. schrieb:
> Mein Kamera würde sich echt weigern....wahrscheinlich wurde der Sensor
> von Resten der Mikrowellen zerstört.

Soso, noch einer der nichts weiß.

von Martin (Gast)


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GHz N. schrieb:
> Das denke ich auch. Vermutlich wird durch das Anschneiden des
> Hohlleiters mehr als eine Polarisationsebene angeregt.

genau das hatte ich mit "bessere Streuung" vermutet und das wirds sein 
bis einer das vGegenteil beweist. Die sonst hier herumhüpfenden 
Heiopeis, die sich an der mangelhaften Bildauflösung aufgeilen ignoriere 
ich ab nun die "Haben ja sonst nichts mehr im ihrem armseligen Leben" - 
(ein Kommentar v. meiner Schwester)

von Silvio K. (exh)


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Es gibt rechteckige Hohlleiter, es gibt runde Hohlleiter. Das ist nun 
etwas dazwischen. Was der Vorteil ist, weiß ich leider nicht, aber 
Bandbreite ist nicht der Grund. Das Magnetron gibt was vor, die Frequenz 
lässt sich sicher ein bisschen ziehen durch den Blindwiderstand der 
Last, aber das ist auch wenig. Dann kommt noch die Amplitudenmodulation 
durch die Spannungserzeugung dazu. Die Bandbreite bleibt klein, vor 
allem für einen Hohlleiter.

von Martin (Gast)


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Silvio K. schrieb:
> es gibt runde Hohlleiter.

zeig!

von Frank E. (ffje)


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Martin schrieb:
> zeig!

Das braucht Dir niemand zu zeigen,
da kannst Du selbst bei Wiki gucken.

mfG  fE

von Silvio K. (exh)


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Ist wirklich nicht sehr schwer zu finden...

von Thomas R. (thomasr)


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Wobei mich interessiert wie genau die Einkopplung vom Magnetron in den 
Hohlleiter funktioniert:

Wodurch wird die genaue Position der Öffnung für die Antenne festgelegt? 
Wie hoch/weit entfernt von der Antennenspitze muß der Hohlleiter sein?

Ich habe mir immer diese Blechstücke aus der Mikrowelle ausgeschnitten 
und erst weiter entfernt die selbst gebauten Antennen angesetzt (meist 
Hörner).

Seit WLAN gibt es ja zumindest Hinweise im Netz für den Bau von 
"Richtantennen". Aber in den 80/90ern noch nicht

: Bearbeitet durch User
von Helmut -. (dc3yc)


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Thomas R. schrieb:
> Seit WLAN gibt es ja zumindest Hinweise im Netz für den Bau von
> "Richtantennen". Aber in den 80/90ern noch nicht

Dann hast du in dieser Zeit nie eine Bibliothek von innen gesehen! In 
den 70ern hatte ich zuhause! schon den Meinke-Gundlach stehen. Und 
Rothammels Antennenbuch und diverse Amateurfunkliteratur (UKW-Berichte, 
ARRL-Literatur und von der RSGB) gab's da auch. Meinen ersten 10GHz-TRX 
hatte ich in den frühen 70ern mittels Gunndiodenoszillator, Hornantenne 
und selbstgemachtem Parabolreflektor gebaut. Bei Fehleinstellungen der 
Frequenz konnte man wunderbar den Radarblitzer um die Ecke auslösen.

von Thomas R. (thomasr)


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Helmut -. schrieb:
> Thomas R. schrieb:
>> Seit WLAN gibt es ja zumindest Hinweise im Netz für den Bau von
>> "Richtantennen". Aber in den 80/90ern noch nicht
>
> Dann hast du in dieser Zeit nie eine Bibliothek von innen gesehen! In
> den 70ern hatte ich zuhause! schon den Meinke-Gundlach stehen. Und
> Rothammels Antennenbuch und diverse Amateurfunkliteratur (UKW-Berichte,
> ARRL-Literatur und von der RSGB) gab's da auch. Meinen ersten 10GHz-TRX
> hatte ich in den frühen 70ern mittels Gunndiodenoszillator, Hornantenne
> und selbstgemachtem Parabolreflektor gebaut. Bei Fehleinstellungen der
> Frequenz konnte man wunderbar den Radarblitzer um die Ecke auslösen.

Wieso Bibliothek? Dafür gab es doch Fachzeitschriften im Abo, nur stand 
da nichts über µW Technik drin. Jedenfalls nichts zum Nachbauen. Die 
Versuche mit µW Betonbauten abzureißen (50kW µW Generator vorne auf der 
Schaufel des Radladers :o) habe ich mit Interesse gelesen aber das war 
dann doch etwas zu viel.

Anfang der 70er habe ich allerdings als Schüler jeden Sonntag einen ca. 
1 Watt UKW Sender nahe der NL Grenze betrieben, angestiftet von Radio 
Veronika. Wurde uns aber irgendwann doch zu heiß zumal da ein RAF 
Stützpunkt in der Nähe war. Von Oberwellen keine Ahnung aber daß deren 
Frequenzen nicht allzu weit entfernt waren....

Und als Elektriker und Maschinenbauer ist µW Technik auch nicht gerade 
ausbildungsrelevant ;-)

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von Helmut -. (dc3yc)


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Thomas R. schrieb:
> Die
> Versuche mit µW Betonbauten abzureißen (50kW µW Generator vorne auf der
> Schaufel des Radladers

Ja was denn nun? Mikrowatt oder Kilowatt? Entscheide dich mal!

von Heinrich K. (minrich)


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Helmut -. schrieb:
> Ja was denn nun? Mikrowatt oder Kilowatt? Entscheide dich mal!

Der Repaircafe-Frickler hält seine Wortschöpfung als Abkürzung für 
"Mikrowelle" wahrscheinlich für genial.

von Thomas R. (thomasr)


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Ist das denn so schwer? Die Abkürzung µ ist doch wohl geläufig? Klar 
kann man auch "Mikrowelle" schreiben oder MW, genauso wie Mikrofarad 
oder µF. Aber wer Griechisch kann...

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von Helmut -. (dc3yc)


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Thomas R. schrieb:
> Klar
> kann man auch "Mikrowelle" schreiben oder MW, genauso wie Mikrofarad
> oder µF. Aber wer Griechisch kann...

... der weiß, dass "Welle" nicht griechischen Ursprungs ist. Sonst würde 
es κύμα heißen. Und MW heißt MegaWatt (SI-Einheit).

von Silvio K. (exh)


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