Hat das mal wer von euch praktiziert: https://www.deutschlandfunknova.de/nachrichten/anders-denken-macht-alkohol-kreativer Und was is dabei raus gekommen? Dann Prost Mahlzeit!
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Man sollte nur ungeöffnete volle, oder leere Flaschen am Arbeitsplatz haben. Das erspart Diskussionen.
Gesünder sein und Übung machen kreativer. Alkohol gar nicht, der führt eher zu Unfällen, wenn man damit ein E-Fahrzeug fährt oder ein Fahrzeug mit klassischem Motor. Hinsichtlich der Lösungskompetenz sind "Disneyland"-Mäuse vorne, das heißt, viel Spiel und Abwechslung können auch helfen. Außerdem gibt es ja bestimmte Alkohol-im-Blut-Profile, die ähnlich verschieden sein können wie Fingerabdrücke. Meistens natürlich nicht - aber so tendentiell halt. Hinsichtlich der "Kreativität" muss man immer auf fragen, wie diese gemessen wurde, denn ganz allgemein fällt auch die Begriffsfestlegung von "Kreativität" schwer. Wirkliche Leistungsträger wie Gauß kommen schon aufgrund der riesigen Menge ihrer Bearbeitungen auf ganz andere Ideen oder Lösungen als die Normalos, bzw. die Arbeitsscheuen. Die Messgeschichte fing - soweit ich das kenne mit alten Armee-Rekrutierungen in den USA an. Da hatten sich regelrechte Testblumensträuße gebildet, da kann dann auch "Kreativität" vor. Die Geschichte bzw. die Auseinandersetzung damit kann recht interessant sein, falls sich jemand dafür interessiert. (hier wäre ein schneller Überblick zu generellen Fragen: https://www.pedocs.de/volltexte/2014/9115/pdf/Karg_Hefte_2_2011_Urban_Moeglichkeiten_und_Grenzen.pdf - den Krampen in der Literaturliste hatte ich sogar selbst noch als Professor) Wikitext zu einem der Tests: "The Remote Associates Test (RAT) is a creativity test used to determine a human's creative potential. The test typically lasts forty minutes and consists of thirty to forty questions each of which consists of three common stimulus words that appear to be unrelated. The subject must think of a fourth word that is somehow related to each of the first three words.[1] Scores are calculated based on the number of correct questions." (https://en.wikipedia.org/wiki/Remote_Associates_Test)
Zum Eingangsbeitrag – das Phänomen ist schon seit Jahren bekannt https://xkcd.com/323/ Und wenn man die Scheuklappen mal weglässt, kann man durchaus finden, dass man unter Einfluss einer verhältnismäßig geringen Menge Alkohol manchmal auf Problemlösungsansätze kommt, an die man im nüchternen Zustand nicht gedacht hätte. Ob die dann sonderlich sinnvoll sind, ist eine andere Frage – ausgeschlossen ist’s allerdings nicht. Klar, wenn man sich auf bayrisch-christfanatische Art die Kante gibt, ist’s natürlich gar nix mehr mit der Kreativität. Rbx schrieb: > Alkohol gar nicht, der führt > eher zu Unfällen, wenn man damit ein E-Fahrzeug fährt oder ein Fahrzeug > mit klassischem Motor. Glaube, Kreativität, die laut Ausgangshypothese durch EtOH gesteigert werden können soll, spielt beim Autofahren keine große Rolle.
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Jack V. schrieb: > Glaube, Kreativität, die laut Ausgangshypothese durch EtOH gesteigert > werden können soll, spielt beim Autofahren keine große Rolle. Vielleicht am WE bei der Nachhausefahrt im Suff schon.. Einer der Effekte ist ja langsameres Denken und Reagieren - praktisch der Umkehreffekt von Kaffee - aber man findet schon Störvariablen, die man raushalten müsste. Die verlinkte Untersuchung oben macht sich nicht die Mühe, diese Störvariablen zu entschärfen. (nur oberflächliche Stichproben-Unterscheidung) Hier hätte die Untersuchung deutlich mehr statistische Aussagekraft herausarbeiten können um auf diese Weise die Objektivität zu verbessern. Beim Gedächtnis ist es u.a. oft so, dass es sich an Umgebungsvariablen orientiert, an Ordnungen, Zusammenhänge, Zeiten, Wiederholungen - so gibt es z.B. auch Wünsche, sich gar nicht an X erinnern - weil z.B. bestimmte Musiken an die verhasste Bundeswehrzeit erinnern - oder ähnliches dieser Art. Oft kann man aber auch besser erinnern, wenn man direkt vor Ort ist, hinsichtlich des zu Erinnernden. Das klappt teilweise auch mit Imitierungen - je nach Zusammenhang. Andererseits wäre ja auch die Partymusik, die an die Bundeswehrzeit erinnert, kein so großes Problem ;) Was grob so ein wenig darauf hinausläuft, wäre zu fragen, warum das Testverfahren in der Untersuchung so gut auf Alkoholisierte reagiert. Man könnte dann schon genauere Aussagen bekommen.
Rbx schrieb: > Vielleicht am WE bei der Nachhausefahrt im Suff schon. Was ich eigentlich umschrieben haben wollte: DARUM GEHT’S IN DIESEM THREAD GAR NICHT.
Jack V. schrieb: > Was ich eigentlich umschrieben haben wollte: DARUM GEHT’S IN DIESEM > THREAD GAR NICHT. Worum jetzt genau nicht?
Jack V. schrieb: > Ich habe den Bezug jeweils gequotet. naja, die Kreativität bei besoffenen Fahrzeug fahren konnte man bisher ja eher schlecht überprüfen. Die Frage ist doch: worin unterscheiden sich die (Test-)Fälle?
