Forum: /dev/null Bier und Kreativität


von Benedikt L. (Firma: Dem Ben seine Leiche) (dembenseineleiche) Flattr this


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Hat das mal wer von euch praktiziert:
https://www.deutschlandfunknova.de/nachrichten/anders-denken-macht-alkohol-kreativer

Und was is dabei raus gekommen?

Dann Prost Mahlzeit!

: Gesperrt durch Moderator
von Teo D. (teoderix)


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Nein Chef, ich habe kein Alkoholproblem. Ich bin nur kreativ!

von Cartman E. (cartmaneric)


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Man sollte nur ungeöffnete volle, oder leere Flaschen
am Arbeitsplatz haben. Das erspart Diskussionen.

von Dergute W. (derguteweka)


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Drugs are bad, mkay?

von Rbx (rcx)


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Gesünder sein und Übung machen kreativer. Alkohol gar nicht, der führt 
eher zu Unfällen, wenn man damit ein E-Fahrzeug fährt oder ein Fahrzeug 
mit klassischem Motor.

Hinsichtlich der Lösungskompetenz sind "Disneyland"-Mäuse vorne, das 
heißt, viel Spiel und Abwechslung können auch helfen.

Außerdem gibt es ja bestimmte Alkohol-im-Blut-Profile, die ähnlich 
verschieden sein können wie Fingerabdrücke. Meistens natürlich nicht - 
aber so tendentiell halt.

Hinsichtlich der "Kreativität" muss man immer auf fragen, wie diese 
gemessen wurde, denn ganz allgemein fällt auch die Begriffsfestlegung 
von "Kreativität" schwer.
Wirkliche Leistungsträger wie Gauß kommen schon aufgrund der riesigen 
Menge ihrer Bearbeitungen auf ganz andere Ideen oder Lösungen als die 
Normalos, bzw. die Arbeitsscheuen.

Die Messgeschichte fing - soweit ich das kenne mit alten 
Armee-Rekrutierungen in den USA an.
Da hatten sich regelrechte Testblumensträuße gebildet, da kann dann auch 
"Kreativität" vor.
Die Geschichte bzw. die Auseinandersetzung damit kann recht interessant 
sein, falls sich jemand dafür interessiert.
(hier wäre ein schneller Überblick zu generellen Fragen: 
https://www.pedocs.de/volltexte/2014/9115/pdf/Karg_Hefte_2_2011_Urban_Moeglichkeiten_und_Grenzen.pdf 
- den Krampen in der Literaturliste hatte ich sogar selbst noch als 
Professor)

Wikitext zu einem der Tests:
"The Remote Associates Test (RAT) is a creativity test used to determine 
a human's creative potential. The test typically lasts forty minutes and 
consists of thirty to forty questions each of which consists of three 
common stimulus words that appear to be unrelated. The subject must 
think of a fourth word that is somehow related to each of the first 
three words.[1] Scores are calculated based on the number of correct 
questions."
(https://en.wikipedia.org/wiki/Remote_Associates_Test)

von Jack V. (jackv)


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Zum Eingangsbeitrag – das Phänomen ist schon seit Jahren bekannt 
https://xkcd.com/323/

Und wenn man die Scheuklappen mal weglässt, kann man durchaus finden, 
dass man unter Einfluss einer verhältnismäßig geringen Menge Alkohol 
manchmal auf Problemlösungsansätze kommt, an die man im nüchternen 
Zustand nicht gedacht hätte.

Ob die dann sonderlich sinnvoll sind, ist eine andere Frage – 
ausgeschlossen ist’s allerdings nicht. Klar, wenn man sich auf 
bayrisch-christfanatische Art die Kante gibt, ist’s natürlich gar nix 
mehr mit der Kreativität.

Rbx schrieb:
> Alkohol gar nicht, der führt
> eher zu Unfällen, wenn man damit ein E-Fahrzeug fährt oder ein Fahrzeug
> mit klassischem Motor.

Glaube, Kreativität, die laut Ausgangshypothese durch EtOH gesteigert 
werden können soll, spielt beim Autofahren keine große Rolle.

: Bearbeitet durch User
von Rbx (rcx)


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Jack V. schrieb:
> Glaube, Kreativität, die laut Ausgangshypothese durch EtOH gesteigert
> werden können soll, spielt beim Autofahren keine große Rolle.

Vielleicht am WE bei der Nachhausefahrt im Suff schon..
Einer der Effekte ist ja langsameres Denken und Reagieren - praktisch 
der Umkehreffekt von Kaffee - aber man findet schon Störvariablen, die 
man raushalten müsste.
Die verlinkte Untersuchung oben macht sich nicht die Mühe, diese 
Störvariablen zu entschärfen.
(nur oberflächliche Stichproben-Unterscheidung)

Hier hätte die Untersuchung deutlich mehr statistische Aussagekraft 
herausarbeiten können um auf diese Weise die Objektivität zu verbessern.

Beim Gedächtnis ist es u.a. oft so, dass es sich an Umgebungsvariablen 
orientiert, an Ordnungen, Zusammenhänge, Zeiten, Wiederholungen - so 
gibt es z.B. auch Wünsche, sich gar nicht an X erinnern - weil z.B. 
bestimmte Musiken an die verhasste Bundeswehrzeit erinnern - oder 
ähnliches dieser Art.
Oft kann man aber auch besser erinnern, wenn man direkt vor Ort ist, 
hinsichtlich des zu Erinnernden.
Das klappt teilweise auch mit Imitierungen - je nach Zusammenhang.
Andererseits wäre ja auch die Partymusik, die an die Bundeswehrzeit 
erinnert, kein so großes Problem ;)

Was grob so ein wenig darauf hinausläuft, wäre zu fragen, warum das 
Testverfahren in der Untersuchung so gut auf Alkoholisierte reagiert.

Man könnte dann schon genauere Aussagen bekommen.

von Jack V. (jackv)


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Rbx schrieb:
> Vielleicht am WE bei der Nachhausefahrt im Suff schon.

Was ich eigentlich umschrieben haben wollte: DARUM GEHT’S IN DIESEM 
THREAD GAR NICHT.

von Rbx (rcx)


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Jack V. schrieb:
> Was ich eigentlich umschrieben haben wollte: DARUM GEHT’S IN DIESEM
> THREAD GAR NICHT.

Worum jetzt genau nicht?

von Jack V. (jackv)


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Ich habe den Bezug jeweils gequotet.

: Bearbeitet durch User
von Rbx (rcx)


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Jack V. schrieb:
> Ich habe den Bezug jeweils gequotet.

naja, die Kreativität bei besoffenen Fahrzeug fahren konnte man bisher 
ja eher schlecht überprüfen.
Die Frage ist doch: worin unterscheiden sich die (Test-)Fälle?

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