Ich habe mich einmal damit auseinander gesetzt, wie man einen sehr einfacher Programmer für Padauk Microcontroller mit einem CH32V003 umsetzen kann: https://github.com/cpldcpu/Splinter Aktuell ist das eher als Test zu verstehen, eine komplette Toolchain gibt es noch nicht. Immerhin funktioniert das schreiben und auslesen. Die Hauptherausforderung war die minimalistische Generierung der nötigen Spannungen.
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Tim . schrieb: > Ich habe mich einmal damit auseinander gesetzt, wie man einen sehr > einfacher Programmer für Padauk Microcontroller mit einem CH32V003 > umsetzen kann: > > https://github.com/cpldcpu/Splinter > > Aktuell ist das eher als test zu verstehen, eine komplette Toolchain > gibt es noch nicht. Immer funktioniert das schreiben und auslesen. > > Die Hauptherausforderung war die minimalistische Generierung der nötigen > Spannungen. Schön! Mal ne Frage: Du machst die Boost-Regelung im uC. Kommt es da nicht zu Spitzen, wenn die abgehenden „Lasten“ geschaltet werden?
Harald A. schrieb: > Mal ne Frage: Du machst die Boost-Regelung im uC. Kommt es da nicht zu > Spitzen, wenn die abgehenden „Lasten“ geschaltet werden? Ja klar, das muss man mit einer Regelung des Boosters und genug Overhead abfangen. Der Opamp kann mit Schwankungen der Versorgungsspannung umgehen.
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Und die Motivation dahinter war vermutlich die Verwendung von möglichst Standard-Bauteilen? Ich meine so ein TLV61046 kostet bei LCSC ja auch nur 17ct, ne China-Version vermutlich nochmal die Hälte.
Harald A. schrieb: > Und die Motivation dahinter war vermutlich die Verwendung von > möglichst > Standard-Bauteilen? Ich meine so ein TLV61046 kostet bei LCSC ja auch > nur 17ct, ne China-Version vermutlich nochmal die Hälte. Der 2N7002 clone kostet 1ct und ist bei JLCPCB als basic component verfügbar. D.h. 5ct vs. 5$ für einen Assembly-run. (ok, 11ct mit Diode) Was mich aber eher genervt hat, ist die wechselnde Verfügbarkeit von Booster-ICs. Der aus dem vorherigen Minimalprogrammer war zwischendurch nicht mehr verfügbar. (https://github.com/free-pdk/easy-pdk-programmer-lite-hardware) ... und natürlich war das Projekt so viel Interessanter :)
Tim . schrieb: > Was mich aber eher genervt hat, ist die wechselnde Verfügbarkeit von > Booster-ICs. Der aus dem vorherigen Minimalprogrammer war zwischendurch > nicht mehr verfügbar. > (https://github.com/free-pdk/easy-pdk-programmer-lite-hardware) > > ... und natürlich war das Projekt so viel Interessanter :) Smile, ich habe mir das ganze einmal angesehen und bin gespannt, was daraus werden wird. Ich hatte ja vor einiger Zeit (in der Pandemie) einen Programmer gemacht gehabt mit Arduino, sogar mit einem Startausgangspunkt von dir und hatte auch zuerst versucht gehabt, Spannungen für den Padauk direkt über den Arduino zu erzeugen und war gescheitert (ohne Operationsverstärker). Dann hatte ich schlichtweg einen uralten MC34063 genommen gehabt. Ich glaube die Kombination mit Boost aus dem Controller und OP habe ich nicht versucht. Ich bin sehr gespannt, was aus deinem Projekt werden wird, wobei mein "innerer Hype" um den PFS154 deutlich abgenommen hat und umso stärker jetzt mit CH32V003 ein Hype zurück gekommen ist. Von daher hoch faszinierend, wenn dir hier ein Programmer glückt. Für mich verwende ich, wie du wohl auch, einen eigenen EASY-PDK-Programmer bei dem ich die Programmierspannungen und Datenleitungen mit Schiebeschalter umschalten kann, so dass ich einen Programmiersockel in ein Steckbrett oder auf ein entsprechend gerouetetes Board stecke kann. Auf github gibst du an, dass "rvusb as a later step" angedacht ist, auch darauf bin ich sehr gespannt. :-) auch wenn ich da mittlerweile meinem Clone des EASY-PDK verhaftet bin (einfach weil in der Handhabung pragmatischer). Vllt. wird dein Programmer ja so gut, dass ich da noch einmal eine kleinere Schaltung hinbekomme. Gespannt bin ich wie das mit den Programmierspannungen für den PFS hinhauen wird. Ich weiß aus Erfahrung, dass das bei diesen Chips hochkritisch ist und ich habe es bspw. nicht geschaft, diese Spannung mittels Analogschalter an den Chip zu führen so, dass diese zwischen Programmiermodus und Runmodus umschaltbar sind. Viel Erfolg !
Ralph S. schrieb: > Gespannt bin ich wie das mit den Programmierspannungen für den PFS > hinhauen wird. Ich weiß aus Erfahrung, dass das bei diesen Chips > hochkritisch ist und ich habe es bspw. nicht geschaft, diese Spannung > mittels Analogschalter an den Chip zu führen so, dass diese zwischen > Programmiermodus und Runmodus umschaltbar sind. Das programmieren usw funktioniert schon: https://github.com/cpldcpu/Splinter/blob/master/Design/README.md Ralph S. schrieb: > Ich bin sehr gespannt, was aus deinem Projekt werden wird, wobei mein > "innerer Hype" um den PFS154 deutlich abgenommen hat und umso stärker > jetzt mit CH32V003 ein Hype zurück gekommen ist. Ja, ich bin auch etwas hin- und hergerissen. Eigentlich wollte ich den programmer nutzen, um mit dem PML100 herumzuspielen. Allerdings scheint der einen sehr merkwürdigen Programmieralgorithmus zu verwenden, für den man Pegelwandler braucht... Mal schauen, wann ich wieder dazu komme.
Man kann die Spannung auch mit Kapazitiver Ladungspumpe vervielfachen Da braucht man keine Regelung. Es reichen dazu zwei PWM Ausgänge die genau invertiert zueinander arbeiten. Ich nutze das in meinem PIC/AVR Programmer auf Basis vom CH552. Schlagwort Dickson Charge Pump
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