Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Probleme bei DTL auf Streifenplatinen


von Laurin K. (laurin_k)



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Hallo,
ich möchte eigentlich eine ALU in DTL Technik bauen, den ersten 4 Bit 
Volladdierer mit Subtrahierungsfunktion habe ich noch mit wenigen 
Problemen bauen können, aber jetzt beim zweiten kommen Haufenweise 
Fehler zusammen und ich kann mir nicht erklären woher die kommen. Könnte 
mir da irgendwer helfen? Ob alle Leiterbahnen richtig getrennt oder ob 
etwas falsch getrennt ist habe ich kontrolliert, ob irgendwas unten oder 
oben einen Kurzschluss ergibt ebenso, teilweise auch ob die Bauteile 
funktionieren, ich find viele Fehler einfach nicht.
Bei den Fotos sind beide Eingänge auf Plus aber irgendwie ist die Base 
auf Minus geschaltet und ich hab keine Ahnung warum Typischerweise ist 
dann auf der Rückseite eine Leiterbahn nicht getrennt, das ist hier aber 
nicht der Fall. Der Ausgang ist auf Minus was mich nur noch mehr 
verwundert.

VG Laurin

: Bearbeitet durch User
von Rainer W. (rawi)


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Laurin K. schrieb:
> Der Ausgang ist auf Minus was mich nur noch mehr verwundert.

Wieso gibt es überhaupt negative Spannungen in deiner Schaltung?

Für die Fehlersuche prüfe die Einzelbaugruppen, also die Halbaddierer 
und deren Bestandteile, das EXOR für die Subtraktion und das 
Ausgangsgatter.
Vielleicht hat auch eins deiner Kabel oder das Steckbrett ein Problem.
Bei einigen Lötverbindungen auf der Streifenleiterplatte ist schon nicht 
ganz klar, ob das so gemeint ist.
Besitzt du einen Schaltplan oder nur die Photos?
Warum machst du kein Platinenlayout und lässt dir ein paar Exemplare 
fertigen. Dann hättest du einen großen Teil der Fummelarbeit nur einmal 
und nicht bei jedem Exemplar.

: Bearbeitet durch User
von Michael B. (laberkopp)


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Laurin K. schrieb:
> Bei den Fotos sind beide Eingänge auf Plus aber irgendwie ist die Base
> auf Minus geschaltet und ich hab keine Ahnung warum

Oh ha, bei diesem Aufbau kann alles mögliche sein.

Es hilft nur messen, an jedem einzelnen Anschluss, also nicht glauben 
dass alles was verbunden sein soll auch verbunden ist, selbst ein von 
Lötzinn umschlossener Draht kann manchmal keinen Kontakt geben.

Du darfst sicher sein, dass die Leute die damals (1950?) so was aus 
Einzeltransistoren aufgebaut haben das sauberer gemacht haben eben 
gerade um Fehler zu vermeiden nach denen sie ewig suchen würden.

Auch haben die eventuell fertig gelötete Module, die nicht funktionieren 
einfach weggeschmissen, weil die Fehletsuche aufwändiger gewesen wäre 
als der Neubau (auf einer geätzten Platine mit ordentlich angeordneten 
Bauelementen).

Wenn sich heute jemand so was antut, dann zeichnet er wohl eine Platine 
und lässt sie bei jlcpcb fertigen und mit SMD bestücken.

: Bearbeitet durch User
von Laurin K. (laurin_k)


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Rainer W. schrieb:
> Wieso gibt es überhaupt negative Spannungen in deiner Schaltung?

Bei Nicht Und Gattern in DTL gibt es für 0 einen Minuspol, 1 ist wenn 
überhaupt kein Strom durch die Dioden fließt und das Plus von den 470k 
Widerständen kommt.

Ich teste doch schon jeden Einzelnen Draht, aber das Problem ist dass 
irgendwoher minus kommt und ich hab keine Ahnung warum.

Schaltplan habe ich nicht. Hab nur mal ne Skizze von der Kaputten 
Schaltung gemacht.

Ja wäre vielleicht besser das irgendwo sich bestellen zu lassen, dann 
hätte ich es aber nicht mehr selbst verlötet.

von Nemopuk (nemopuk)


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Wenn du die Widerstände zu hochohmig machst, können schon kleine 
Leckströme fehlfunktionen auslösen. Mehr als 50k Ohm haben in digitalen 
Schaltungen eigentlich nur selten etwas verloren.

von Marci W. (marci_w)


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Laurin K. schrieb:
> Schaltplan habe ich nicht.

Uuups, wie geht das denn?! Alles aus dem Kopf zusammengebastelt? Alle 
Achtung! Beim zweiten Addierer nicht aufgepasst und alles 
spiegelverkehrt gebaut / verlötet? Oder nen anderen systematischen 
Fehler gemacht?

Dass Du alles geprüft hast, heißt noch lange nicht, dass es auch korrekt 
ist. ;-) Ich hatte schon Fehler, die ich ewig nicht gefunden habe. Als 
ich dann die Funktion meiner lieben Siggi erklärte, war mir das Problem 
recht schnell klar ...  ;-)

ciao

Marci

von Nemopuk (nemopuk)


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Vielleicht hast du beim Löten einen Transistor eingeschmolzen. Du hast 
ja schon einen verdächtigen identifiziert. Messe seine B-E und B-C 
Strecken mit einen Diodentester durch.

von Laurin K. (laurin_k)


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Fehler gefunden. Der Transistor ist defekt. An sich funktioniert er noch 
aber anscheinend dann doch nicht.

Hier mal ein Bild.
Eingang und Ausgang sind auf 0 obwohl es eine Nicht Schaltung ist.

Jetzt geht es an die Reparatur. Ich hoffe nicht allzu viele Transistoren 
sind kaputt. Sollte ich vielleicht meinen Lötkolben von 400 auf 350 Grad 
reduzieren?

von Rainer W. (rawi)


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Laurin K. schrieb:
> Hab nur mal ne Skizze von der Kaputten Schaltung gemacht.

Wenn die Schaltung genauso chaotisch wie deine Skizze aufgebaut ist, 
stelle ich mir die Fehlersuche schwierig vor, sorry.

> Ja wäre vielleicht besser das irgendwo sich bestellen zu lassen, dann
> hätte ich es aber nicht mehr selbst verlötet.

Eine Leiterplatte dafür zu bestellen, schließt doch nicht aus, dass du 
sie selbst verlötest.

von Nemopuk (nemopuk)


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Laurin K. schrieb:
> Hier mal ein Bild.
> Eingang und Ausgang sind auf 0 obwohl es eine Nicht Schaltung ist.

Sorry, ich kann in dem Bild keine Spannungspegel sehen.

> Sollte ich vielleicht meinen Lötkolben von 400 auf 350 Grad reduzieren?

Ja.

Poliere die Platine nächstes mal vor dem Löten auf Hochglanz. Dann geht 
das Löten schneller. Zusätzliches Flussmittel hilft auch etwas.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #8002769 wurde vom Autor gelöscht.
von Rainer W. (rawi)


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Laurin K. schrieb:
> Sollte ich vielleicht meinen Lötkolben von 400 auf 350 Grad
> reduzieren?

400 °F wäre bei Bismut-Lötzinn (Legierung Sn42 Bi57 Ag1) ok, aber 
wahrscheinlich meinst du °C, oder?

Ja nach dem, was du für Lötzinn verwendest (meist SN60 PB40 oder 
Sn96,5AgCu0,5), liegt der Schmelzpunkt wahrscheinlich bei 183 °C bzw. 
217 °C. 400 °C wären in beiden Fällen "unpassend". Da ist das 
Flussmittel schneller verdampft/-brannt, als du löten kannst.

von Laurin K. (laurin_k)


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@Rainer W.
Joa könnte ich theoretisch machen eine vorgeätzte Platte zu nehmen.

SN99,3 Cu0,7

Ich erhitze die Bauteile erst und dann gebe Lötzinn hinzu, da habe ich 
keine Probleme mit dem Verdampfen.

@Nemopuk
LED An=1
LED Aus=0

Mit was poliert man die?

von Nemopuk (nemopuk)


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Laurin K. schrieb:
> Mit was poliert man die?

Topfreiniger-Schwamm oder Stahlwolle und Seife. Kennst du AKO Pads? Die 
sind dafür perfekt. Für kleine Stücke tut es auch das blaue Ende eines 
rot/blauen Radiergummis.

Damit gelötete Platinen nicht total oxidieren, benutze ich "Plastik 70" 
Spray von Kontakt Chemie. Man kann später durch den Lack hindurch löten, 
ohne daß er kokelt.

: Bearbeitet durch User
von Rainer W. (rawi)


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Laurin K. schrieb:
> Ich erhitze die Bauteile erst und dann gebe Lötzinn hinzu, da habe ich
> keine Probleme mit dem Verdampfen.

Einige Lötstellen sehen aber schon so aus, als ob das Flussmittel knapp 
war.
Stefan hatte das auch schon erwähnt.

Nemopuk schrieb:
> Zusätzliches Flussmittel hilft auch etwas.

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Laurin K. schrieb:
> Der Transistor ist defekt. An sich funktioniert er noch aber
> anscheinend dann doch nicht.
Oder du betreibst ihn in einem ungünstigen Arbeitsbereich, wo 
Bauteilschwankungen reinfunken können. Aber dazu bräuchte man einen 
Schaltplan...

Laurin K. schrieb:
> Hab nur mal ne Skizze von der Kaputten Schaltung gemacht.
Da fehlen die Bauteilwerte. Und die Verbindungspunkte.

: Bearbeitet durch Moderator
von Harald K. (kirnbichler)


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Laurin K. schrieb:
> Ich erhitze die Bauteile erst und dann gebe Lötzinn hinzu, da habe ich
> keine Probleme mit dem Verdampfen.

Und mit welcher Temperatur und überhaupt, was für einer Art Lötkolben 
machst Du das?

von Marci W. (marci_w)


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Servus Laurin,

Laurin K. schrieb:
> @Nemopuk
> LED An=1
> LED Aus=0

diese Angabe, auch zusammen mti deinem letzten Foto, nützen _absolut gar 
nichts_ für die Fehlersuche und die Hilfe hier im Forum! Du brauchst 
keine "Beweisfotos" einzustellen, wir glauben dir auch so, dass deine 
Schaltung nicht funktioniert. ;-) Beweise lieber mal, dass deine 
Schaltung funktioniert!
Im übrigen glaube ich ehrlich gesagt nicht, dass der Transistor kaputt 
ist. Du wirst ja nicht minutenlang dran rumgebraten haben...

btw: wieso ist dein Arbeitsplatz so eklig verdreckt? Und was ist das für 
ein weißes Zeug überall? Koks? :-)

ciao

Marci

von Laurin K. (laurin_k)


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Zählt das als Schaltplan?

von Laurin K. (laurin_k)


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Marci W. schrieb:
> Servus Laurin,
>

> diese Angabe, auch zusammen mti deinem letzten Foto, nützen _absolut gar
> nichts_ für die Fehlersuche und die Hilfe hier im Forum! Du brauchst
> keine "Beweisfotos" einzustellen, wir glauben dir auch so, dass deine
> Schaltung nicht funktioniert. ;-) Beweise lieber mal, dass deine
> Schaltung funktioniert!
> Im übrigen glaube ich ehrlich gesagt nicht, dass der Transistor kaputt
> ist. Du wirst ja nicht minutenlang dran rumgebraten haben...

Ok dann poste ich halt nur noch wenn was funktioniert.

>
> btw: wieso ist dein Arbeitsplatz so eklig verdreckt? Und was ist das für
> ein weißes Zeug überall? Koks? :-)

Modellbaufarbe.

von Rainer W. (rawi)


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Laurin K. schrieb:
> IMG_5809.jpeg

Wenn du DTL-Logik diskret aufbaust, sollten im Schaltplan Transistoren, 
Dioden und Widerstände auftauchen. In dem Bild sieht man Logikgatter, 
d.h. eine auf deutlich höherer Ebene abstrahierte Prinzipschaltung.
Auch nützt es niemandem, wenn du jedes Exemplar deiner Addierstufe 
zeigst. Ein Volladdierer besteht aus zwei Halbaddierern und einem 
Oder-Gatter am Ausgang. Die Stufen deiner Schaltung sollten alle 
identisch aufgebaut sein. Es reicht also völlig, wenn du einen 
Volladdierer mit seinen 3 Ein- und 2 Ausgängen zeigst und diese im 
Schaltplan auch klar erkennbar benennst. Übliche Bezeichnungen wären 
z.B. für die Eingänge A, B, C_in und für die Ausgänge Y und C_out, 
manchmal auch S und C_out. Bevor nicht jede Stufe funktioniert, kannst 
du sowieso nicht erwarten, dass sich die Gesamtschaltung richtig 
benimmt.

p.s.
Es gibt eine Screenshot-Funktion, um auf rein digitalem Wege 
Bildschirmphotos als PNG zu erzeugen.

: Bearbeitet durch User
von Laurin K. (laurin_k)


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Zufrieden oder ist das immer noch zu Bunt?

Durch den Austausch von dem Einen Transistor funktioniert auch einiges 
anscheinend wieder. Keine Ahnung warum.

Das einzige was nicht funktioniert ist der Transistor in der obersten 
(8.) Reihe der 3. von Links.

VG Laurin

von G. K. (zumsel)


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Nemopuk schrieb:
> Laurin K. schrieb:
>> Mit was poliert man die?
>
> Topfreiniger-Schwamm oder Stahlwolle und Seife. Kennst du AKO Pads? Die
> sind dafür perfekt. Für kleine Stücke tut es auch das blaue Ende eines
> rot/blauen Radiergummis.
>
> Damit gelötete Platinen nicht total oxidieren, benutze ich "Plastik 70"
> Spray von Kontakt Chemie. Man kann später durch den Lack hindurch löten,
> ohne daß er kokelt.

Die Oxid-Schicht kriegt man auch mit Zitronensäure (Entkalker) weg, 
danach ordentlich mit Wasser spülen, dann zügig trocknen lassen (Fön) 
und dann zügig Lötlack (1) drauf.

(1) 
https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/flussmittel_und_lackartiges_schutzharz_loetlack_sk_10_400_ml-9486

Danach zieht das Kupfer das Lötzinn regelrecht an.

: Bearbeitet durch User
von Michael B. (laberkopp)


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Laurin K. schrieb:
> Zufrieden

Die skizzierte Schaltung kann nicht funktionieren.

von Laurin K. (laurin_k)


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Widerstandwechsel hat funktioniert, jetzt macht der nächste Transistor 
Probleme. (1 weiter links.)

Michael B. schrieb:
> Die skizzierte Schaltung kann nicht funktionieren.

Dann erklär mir mal warum? Es funktionieren doch der erste bis dritte. 
Nur der vierte macht Probleme. Hinweis: Es sind alles Nichtund Gatter. 
Wo ich Oder hingeschrieben hab sind die Eingänge schon invertiert.

G. K. schrieb im Beitrag:
> Danach zieht das Kupfer das Lötzinn regelrecht an.

Danke, merk ich mir für den nächsten Einkauf.

von Rainer W. (rawi)


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Laurin K. schrieb:
> Das einzige was nicht funktioniert ist der Transistor in der obersten
> (8.) Reihe der 3. von Links.

In Schaltplänen hat es sich bewährt, den Bauteilen eindeutige Namen zu 
geben, damit man darüber sprechen kann, ohne "mehrzeilige Romane" zu 
verfassen und an den Fingern abzählen zu müssen. Üblich ist "R<n>" für 
Widerstände, "Q<n>" oder "T<n>" für Transistoren und D<n> für Dioden.
'<n>' steht für eine natürliche Zahl und die Zuordnung erfolgt 
gewöhnlich so, dass man sich nicht totsuchen muss, um ein Bauteil im 
Schaltplan zu lokalisieren.

: Bearbeitet durch User
von Michael B. (laberkopp)


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Laurin K. schrieb:
> Dann erklär mir mal warum?

Nur in Prosa weil du NATURLICH keine Bauteilnumerierung gemacht hast

Wei der durchgeschaltete Transistor (0.4V) über die Diode (+0.7V) den 
Folgetransistor nicht abschalten (<0.7V) kann.

> Es funktionieren doch der erste bis dritte.

Offenbar weicht Schaltplan vom Aufbau ab.

von Laurin K. (laurin_k)


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Funktioniert jetzt alles.

Ja ich könnte noch Bauteilnummerierung machen, aber das stellt für mich 
keinen Mehrwert dar.

Außerdem

Michael B. schrieb:

> Wei der durchgeschaltete Transistor (0.4V) über die Diode (+0.7V) den
> Folgetransistor nicht abschalten (<0.7V) kann.

Widerstand 9V  Minus Diode und Transistor sind 7.9 V aber auch gut.
Ich bin eigentlich nicht dafür dar dir DTL Technik zu erklären, es 
funktioniert jetzt alles und das ist das wichtigste.

> Offenbar weicht Schaltplan vom Aufbau ab.

Nein tut er nicht. Ich habe auf dem Schaltplan nur ein Viertel 
dargestellt wenn du das meinst.

von Jens K. (jensky)


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Wäre es nicht sinnvoller die Platine unten nochmals mit Lötfett 
einzupinseln und dann im Herd als Reflow zu löten? Dann sollten auch die 
unförmigen Lötstellen wieder sauber geformt sein und der Kurzschluss 
wäre dann weg?

von Laurin K. (laurin_k)


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Hallo Jens,
hab jetzt alle Probleme gelöst und außerdem trenne ich alles immer mit 
Skalpell egal ob Leiterbahn oder Kurzschluss. Das Lötzinn und der 
Skalpell vertragen sich nämlich überhaupt nicht.
Außerdem ist die Platine 50 cm Groß, die müsste ich dann erstmal 
durchsägen.

VG Laurin

: Bearbeitet durch User
von Laurin K. (laurin_k)


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So als Nächstes kommen die 8Bit Reigister. Mal schauen ob es da immer 
noch so viele Probleme gibt, dadurch dass ich den Lötkolben etwas 
runtergestellt hab.

von Joachim B. (jar)


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Laurin K. schrieb:
>> Offenbar weicht Schaltplan vom Aufbau ab.
>
> Nein tut er nicht. Ich habe auf dem Schaltplan nur ein Viertel
> dargestellt wenn du das meinst.

willst du Hilfe oder weißt du eh alles besser?

Zu vergessene Leitungen, es ist immer besser alle Verbindungen im 
Schaltplan auszudrucken und jede nach dem verdrahten durchzumessen 0 Ohm 
und zu den Nachbarlötstellen hochohmig und danach mit Textmarker 
abzuzeichnen.

Man sieht sofort ob man eine Verbindung vergessen hat zu verdrahten.

von Rainer W. (rawi)


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Laurin K. schrieb:
> Außerdem ist die Platine 50 cm Groß, die müsste ich dann erstmal
> durchsägen.

Das wäre der erste Schritt weg vom "Kuchenblech" zu einer 
Modularisierung.
Gerade wenn du mehrere Identische Funktionsgruppen hast, kannst du dann 
zur Fehlersuche Module gegeneinander tauschen und gucken, ob der Fehler 
mitwandert oder handliche Ersatzmodule bereithalten.
Das 19-Zoll-Rack-System bspw. basiert auf Platinen im Europakartenformat 
(100x160 mm) als Grundgröße für modular aufgebaute Systeme. Die Platinen 
gibt es auch als Streifenleiter.

: Bearbeitet durch User
von Andreas M. (amesser)


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Jens K. schrieb:
> Wäre es nicht sinnvoller die Platine unten nochmals mit Lötfett

Und danach dann die Platine entsorgen? Lötfett hat an Elektronik absolut 
gar nix verloren, die Rückstände davon sind nämlich elektrisch relativ 
leitfähig.

Laurin K. schrieb:
> Ich erhitze die Bauteile erst und dann gebe Lötzinn hinzu, da habe ich
> keine Probleme mit dem Verdampfen.

Was hat das damit zu tun? Damit Flussmittel chemisch wirken kann Bedarf 
es einer gewissen Einwirkzeit (1...2 Sekunden). Wenn die Löttemperatur 
zu hoch ist, verdampft das Lösungsmittel des Flussmittels in kürzester 
Zeit oder das Flussmittel verbrennt einfach - und zwar unabhängig von 
der Reihenfolge - und damit kann es seine Aufgabe nicht erfüllen.

Ich löte zumeist mit ~ 300°C, bei bleifreiem Lot. Nur wenns thermisch 
schwierig wird (Größere Flächen) gehe mal auf 350°C oder so hoch. Hätte 
ich einen besseren Lötkolben, dann könnte ich noch weiter runter.

Deine Hartpapierplatinen sind für niedrige Temperaturen auch dankbar.

Bei Deinen Fotos fällt mir auf, das gerade die Beinchen der Dioden oft 
gefährlich nahe beieinander liegen.

Laurin K. schrieb:
> Skalpell egal ob Leiterbahn oder Kurzschluss. Das Lötzinn und der
> Skalpell vertragen sich nämlich überhaupt nicht.

Was genau willst Du damit sagen "Lötzinn und Skalpell vertragen sich 
nicht" ? Für solche Platinen gibt es eigentlich spezielles Werkzeug zum 
Auftrennen mit dem die Verbindung auch sicher, sichtbar getrennt wird. 
Sieht so ähnlich aus wie ein Bohrer, schimpft sich 
"Leiterbahnunterbrecher" Alternativ gehts auch mit einem scharfen Bohrer 
passender Größe (~3mm) den man von Hand kurz in der Bohrung dreht.

von Teo D. (teoderix)


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G. K. schrieb:
> Die Oxid-Schicht kriegt man auch mit Zitronensäure (Entkalker) weg

Profis nehmen Scheuerpulver mit ~30% Ascorbinsäure. Das hält ein paar 
Stunden vor.

von Harald K. (kirnbichler)


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Andreas M. schrieb:
> Für solche Platinen gibt es eigentlich spezielles Werkzeug zum
> Auftrennen

Vermutlich stört sich der Nichtverwender an den dadurch entstehdenden 
leeren Löchern, die die mögliche Bestückungsdichte reduzieren.

von Andreas M. (amesser)


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Harald K. schrieb:
> Vermutlich stört sich der Nichtverwender an den dadurch entstehdenden
> leeren Löchern, die die mögliche Bestückungsdichte reduzieren.

Es gibt wohl auch so Teile die man in eine Bohrung steckt als Fixpunkt 
steckt und die in etwas Abstand dann ne Klinge haben. Damit trennt es 
dann genau zwischen zwei Bohrungen.

von Harald K. (kirnbichler)


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Ah, das würde das Problem umgehen helfen.


Ich habe mich mit Streifenrasterplatinen nie wirklich anfreunden können, 
sondern gleich Lochraster verwendet und dann mit Fädeldraht (aber ohne 
Fädelkämme!) gearbeitet. Das mach ich heute auch noch manchmal; kleinere 
ICs im SO-Gehäuse löte ich da auch drauf, nachdem ich mit 'ner feinen 
Trennscheibe mir die nötigen Lötaugen halbiert habe.

von Marci W. (marci_w)


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Hi Laurin,

darf ich fragen, warum du solche Schaltungen bastelst?

ciao

Marci

von Laurin K. (laurin_k)


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Hallo Marci,
will halt versuchen nen kleinen Computer zusammenzubasteln.
Hat in Logisim nicht funktioniert also bau ich ihn so.

VG Laurin

von Frank O. (frank_o)


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Laurin K. schrieb:
> ALU in DTL

Wat?
Guck mal in die BesAnLwUKdo.

: Bearbeitet durch User
von Marci W. (marci_w)


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Laurin K. schrieb:
> Hallo Marci,
> will halt versuchen nen kleinen Computer zusammenzubasteln.

Hallo Laurin,

OK, dachte ich mir schon. Aber so weit "unten" anfangen? Da sind dann 
halt die (Erweiterungs-)Möglichkeiten arg begrenzt, und der Lerneffekt, 
naja.
Das einzige, was du danach gut kannst, ist, Fehler in Hühnerfutter auf 
selbstgebastelten Streifenraster Platinen zu finden. ;-)

Zum Experimentieren, naja, da kann man eigentlich hier nix ohne spätere 
Reue schreiben, aber dennoch:

Hättest Du mit 74ern angefangen, könntest Du schon komplexere 
Schaltungen bauen. Ich stelle mir gerade vor, du möchtest zwei 
7-Segment-Anzeigen von einem Zähler steuern zu lassen. Sowas würde mir 
auf DTL-Ebene echt keinen Spaß machen...

Un natürlich könntest Du auch mit einem sehr einfachen uC, gerne auch in 
Assembler, starten. Denn prinzipiell willst Du ja auch nen "Computer" 
basteln, halt auf Transistorebene. Aber das ist halt doch seeehr zäh...

ciao

Marci

von Harald K. (kirnbichler)


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Ein Wahnsinnger hat sich einen 6502 aus diskreten Transistoren 
nachgebaut:

https://monster6502.com/

von Frank O. (frank_o)


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Harald K. schrieb:
> Ein Wahnsinnger hat sich einen 6502 aus diskreten Transistoren
> nachgebaut:

Sehr schön, danke dafür!
Ich frage mich immer woher die Menschen so viel Zeit für solche Sachen 
haben.

: Bearbeitet durch User
von Nick (b620ys)


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Marci W. schrieb:
> Hättest Du mit 74ern angefangen, könntest Du schon komplexere
> Schaltungen bauen.

Ist ihm halt zu einfach. Der Eine baut Neuschwahnstein aus 
Streichhölzern, der Andere schafft sowas nicht mal mit Lego.

von Günter L. (Firma: Privat) (guenter_l)


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von Laurin K. schrieb:
>Schaltplan habe ich nicht. Hab nur mal ne Skizze von der Kaputten
>Schaltung gemacht.

Wenn du dir die Schaltung selber ausgedacht hast, sollte
es doch kein Problem sein von einer einzigen NOR-Schaltstufe
oder NAND-Schaltstufe einen sauberen Schaltplan zu zeichnen.
oder die Quelle zu nennen wo du das her hast.
Danach kannst du vereinfachen und alle Schaltstufen als
Rechteck zeichnen wo nur die Eingangsleitungen und
Ausgangsleitungen zu sehen sind, weil sie sind ja alle
gleich.
Also zeige einen sauberen Schaltplan einer einzigen
Schaltstufe

Hier sind Beispiele von NAND und NOR:
https://www.elektronik-kompendium.de/sites/dig/0710091.htm


von Rainer W. schrieb:
>Wieso gibt es überhaupt negative Spannungen in deiner Schaltung?

Das hat man früher oft so gemacht um das Schaltverhalten zu
verbessern. Da gab es dann +, Masse, und eine negative
Hilfsspannung.

von Joachim B. (jar)


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Frank O. schrieb:
> Laurin K. schrieb:
>> ALU in DTL
>
> Wat?

DiodenTransistorLogik ist ein in Kreisen bekannter Begriff und hat 
normalerweise nichts mit AKÜFI zu tun.
Nur ECL (EmitterCoppleLogic) brauchte -Spannungen

: Bearbeitet durch User
von Günter L. (Firma: Privat) (guenter_l)


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Die Übersichtlichkeit verbessert sich, wenn du dir viele
kleine Leiterplatten machst wo nur ein oder zwei NAND oder NOR
drauf ist, also Modulbauweise. Diese kommen dann senkrecht auf
eine größere Leiterplatte. Die Module kannst du dann einzeln
auf Fehler testen.

von Rainer W. (rawi)


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Günter L. schrieb:
> Das hat man früher oft so gemacht um das Schaltverhalten zu
> verbessern. Da gab es dann +, Masse, und eine negative
> Hilfsspannung.

In den Schaltskizzen kann ich davon nichts erkennen.

von Günter L. (Firma: Privat) (guenter_l)


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von Rainer W. schrieb:
>Wieso gibt es überhaupt negative Spannungen in deiner Schaltung?

Das mit den Hilfsspannungen hat man früher oft angetroffen.
Die Netzteile hatten dann zum Beispiel Masse +5V -5V +12V -12V.
Das gab es schon bei Röhrencomputer, Masse +300V -300V,
damit die Röhren sich als Schalter verhalten.

: Bearbeitet durch User
von Frank O. (frank_o)


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Joachim B. schrieb:
> DiodenTransistorLogik ist ein in Kreisen bekannter Begriff und hat
> normalerweise nichts mit AKÜFI zu tun.
> Nur ECL (EmitterCoppleLogic) brauchte -Spannungen

Joachim leider ist es selbst im Fernsehen mittlerweile so und auch 
überall auf der Welt,  dass alles abgekürzt wird.  Da steht nicht mehr 
"gleich Pressekonferenz mit dem Kanzler",  obwohl der Platz dafür 
gereicht hätte, steht da nur noch "PK" und das leider in allen Bereichen 
von Technik und dem gesamten Leben.
Es gibt sicher bald für jeden die Notwendigkeit Abkürzungen zu googeln, 
weil alles unüberschaubar wird.

von Nick (b620ys)


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Frank O. schrieb:
> Es gibt sicher bald für jeden die Notwendigkeit Abkürzungen zu googeln,
> weil alles unüberschaubar wird.

Kann man sagen. Aber DTL kam vor TTL. Zumindest das sollte dir geläufig 
sein. Ohne zu googeln.

von H. H. (Gast)


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Frank O. schrieb:
> Joachim leider ist es selbst im Fernsehen mittlerweile so und auch
> überall auf der Welt,  dass alles abgekürzt wird.

Die Abkürzungen für die verschiedenen Logikfamilien sind aber schon 
ziemlich alt. DTL stammt aus den frühen 1950ern...

von G. K. (zumsel)


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H. H. schrieb:
> Frank O. schrieb:
>> Joachim leider ist es selbst im Fernsehen mittlerweile so und auch
>> überall auf der Welt,  dass alles abgekürzt wird.
>
> Die Abkürzungen für die verschiedenen Logikfamilien sind aber schon
> ziemlich alt. DTL stammt aus den frühen 1950ern...

Früher war alles besser.

von Frank O. (frank_o)


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H. H. schrieb:
> DTL stammt aus den frühen 1950ern

So alt bin ich dann noch nicht. Auch die Logikgatter sind an mir vorbei 
gegangen. Aber eigentlich geht es nicht darum, wenn ich jetzt schreibe 
"Dafür sollte man eine van Wersch Gelenkkappe und einen Stempel nehmen", 
ist das sicher schon für die meisten Menschen unverständlich. Würde ich 
jetzt noch die Abkürzung "VK17" (viktiv) nehmen,  wüsste nur noch jemand 
aus dem Bergbau von was ich spreche.
Es ist eigentlich eine allgemeine Regel,  dass man zu Anfang das Wort 
mit Abkürzung nennt und erst im weiteren Verlauf nur noch die Abkürzung.

: Bearbeitet durch User
von Frank O. (frank_o)


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Geht doch schon bei modernen Autos los.
AGR werden die meisten kennen, beim Fehler SCR musste ich erst 
nachschauen.
Hätte da AdBlue gestanden,  so hätte es so ziemlich jeder verstanden.
ECU oder MCU verstehen hier auch noch viele, aber bei PDU wird es bei 
einigen schon aufhören.
Man schreibt doch hier für ein eventuell auch fachfremdes Publikum.
Das ist einfach unhöflich.
Das kann man auf einem Symposium machen,  wo man von einem ähnlichen 
Wissensstand ausgehen muss.
Aber ich will jetzt auch nicht länger damit nerven.
Vielleicht denkt der Eine oder Andere drüber nach.

von Harald K. (kirnbichler)


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Frank O. schrieb:
> Es ist eigentlich eine allgemeine Regel,  dass man zu Anfang das Wort
> mit Abkürzung nennt und erst im weiteren Verlauf nur noch die Abkürzung.

In einem Fachforum, und ja, das hier ist eines, ist so etwas für 
Grundbegriffe nicht erforderlich.

Hier muss auch nicht jedesmal erklärt werden, was NAND* und NOR sind, 
oder was ein µC ist. TTL, ECL und auch DTL sollte man schon mal gehört 
haben - und bei der Schaltung hier, bei der bis auf die fehlende Logik 
alle beteiligten Komponenten klar zu erkennen sind ...


*) bis auf die unsäglich dumme Marotte der US-Amerikaner, das wichtige 
wegzulassen, und "NAND-Flash" folglich als "NAND" zu bezeichnen. Und das 
muss man hier natürlich nachäffen.

von Michael B. (laberkopp)


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Frank O. schrieb:
> Geht doch schon bei modernen Autos los.

Kurz gesagt: Abkürzungen sind immer Scheisse, kennzeichnen nur die 
Faulheit des Schreibenden, ein Faulpelz mit dem man sich nicht 
beschäftigen sollte.

von Joachim B. (jar)


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Harald K. schrieb:
> In einem Fachforum, und ja, das hier ist eines, ist so etwas für
> Grundbegriffe nicht erforderlich.

nun ja, aber Buchstaben kosten ja nichts und für die Faulheit einiger 
Hilfesuchenden habe ich auch kein Verständnis.
Ich bin sicher mit einige Buchstaben mehr finden sich auch mehr 
Hilfewillige.

Nicht jeder hat genug Restlebenszeit um erst mal zu googeln und dann 
doch falsche Tips zu geben die dann auch nicht helfen. Manchmal sind 
aber Quergedanken doch hilfreich denn viele Wege führen nach Rom.

von Rainer W. (rawi)


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Michael B. schrieb:
> Kurz gesagt: Abkürzungen sind immer Scheisse, kennzeichnen nur die
> Faulheit des Schreibenden, ein Faulpelz mit dem man sich nicht
> beschäftigen sollte.

Na denn ...

Michael B. schrieb:
> ... und lässt sie bei jlcpcb fertigen und mit SMD bestücken.

JiaLiChuang
Surface-mounted device

: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


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Rainer W. schrieb:
> JiaLiChuang

Du hast "printed circuit board" vergessen!

von Marci W. (marci_w)


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Frank O. schrieb:
> Es ist eigentlich eine allgemeine Regel,  dass man zu Anfang das Wort
> mit Abkürzung nennt

Aber nicht, wenn man davon ausgehen kann, dass die Leserschaft mit dem 
Vokabular und den Abkürzungen vertraut ist.

ciao

Marci

von Frank O. (frank_o)


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Marci W. schrieb:
> Aber nicht, wenn man davon ausgehen kann, dass die Leserschaft mit dem
> Vokabular und den Abkürzungen vertraut ist.

Und woher kommt die Annahme, dass die "Leserschaft" das kann, so im 
ganzen WWW?
Vielleicht trauen sich viele deshalb nur zu lesen?

Aber mal die Provokation beiseite und nur auf das bezogen,  was ich 
anfangs zitiert hatte. Ich finde das hätte man schon besser und 
verständlicher schreiben können.
Nur, dass das hier so ausartet und auch noch vom eigentlichen Thema 
wegleitet, das wollte ich nicht damit erreichen.

: Bearbeitet durch User
von Nemopuk (nemopuk)


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Im Elektronik Forum ist DTL genau so eine gebräuchliche Abkürzung wie 
HDI in einem Forum für Fahrzeuge. Kein Grund zu meckern. Wer keine 
Ahnung hat und sich nicht informieren will und dann auch noch andere die 
sich besser auskennen dafür hasst, der hat einen Sockenschuss.

: Bearbeitet durch User
von Nick (b620ys)


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Frank O. schrieb:
> so im ganzen WWW?

Was bedeutet denn das schon wieder?

von Marci W. (marci_w)


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Frank O. schrieb:
> Ich finde das hätte man schon besser und
> verständlicher schreiben können.

Das "DTL"? Nö!

von H. H. (Gast)


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Nick schrieb:
> Frank O. schrieb:
>> so im ganzen WWW?
>
> Was bedeutet denn das schon wieder?

https://de.wikipedia.org/wiki/Weck,_Worscht_un_Woi

von Frank O. (frank_o)


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Frank O. schrieb:
> Laurin K. schrieb:
>> ALU in DTL
>
> Wat?
> Guck mal in die BesAnLwUKdo.

Es ging nur darum.
Hätte man nicht einfach schreiben können "Ich will einen Rechner in DTL 
bauen!"
Aber egal. So weit sollte das alles nicht gehen und ich ziehe hier alles 
zurück.

von Michael W. (miks)


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Nick schrieb:
> Frank O. schrieb:
>> so im ganzen WWW?
>
> Was bedeutet denn das schon wieder?

World Wait Web...

Weiß man doch!

von Harald K. (kirnbichler)


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Frank O. schrieb:
> Es ging nur darum.

Gut, daß Dir der Begriff ALU auch ungeläufig ist ...

Das steht für arithmetical-logical unit und ist der Kern jedes 
Mikroprozessors. Für vier Bit gibt es das "diskreten" Baustein in Form 
des 74xx181:

https://de.wikipedia.org/wiki/74181

von Wastl (hartundweichware)


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Ich lese ja erst seit kurzem mit, aber im ganzen Thread habe
ich kein einziges Mal das Wort "Kondensator" gefunden.
Braucht's hier keine .....

Wer Digital-Schaltungen ohne Abblock-Kondensatoren aufbaut,
nachmacht oder verfälscht, insbesondere bei existierenden
Schaltungen die Abblock-Kondensatoren weglässt oder falsch
verschaltet oder selbst solche Schaltungen entwirft, in Verkehr
bringt und/oder aufbaut ohne Abblock-Kondensatoren nach Hersteller-
Empfehlungen zu verwenden, wird mit Zugangs-Ausschluss vom
Mikrokontroller-Forum nicht unter zwei Jahren bestraft.

von H. H. (Gast)


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Wastl schrieb:
> Ich lese ja erst seit kurzem mit, aber im ganzen Thread habe
> ich kein einziges Mal das Wort "Kondensator" gefunden.
> Braucht's hier keine .....

Nö.

von Nemopuk (nemopuk)


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Wastl schrieb:
> Ich lese ja erst seit kurzem mit, aber im ganzen Thread habe
> ich kein einziges Mal das Wort "Kondensator" gefunden.
> Braucht's hier keine .....

Braucht es bei DTL tatsächlich nicht so sehr, wie bei CMOS. Außerdem was 
klar, daß eventuell fehlende Kondensatoren hier nicht die Ursache für 
das Problem sein können. Noch geht es um statische Signale.

von Frank O. (frank_o)


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Harald K. schrieb:
> Gut, daß Dir der Begriff ALU auch ungeläufig ist ...

https://de.wikipedia.org/wiki/Arithmetisch-logische_Einheit
"Die ALU berechnet arithmetische und logische Funktionen."

Ich könnte jetzt noch mehr Beispiele bringen, aber ich habe von Anfang 
an keine Lust gehabt Haare zu spalten.
Mir ging es nur darum, darauf hinzuweisen, dass diese Abkürzungen einen 
Text teilweise unlesbar machen.

: Bearbeitet durch User
von Rainer W. (rawi)


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Frank O. schrieb:
> Hätte man nicht einfach schreiben können "Ich will einen Rechner in DTL
> bauen!"

Hätte man schreiben können, wäre aber eine andere ganz andere Aussage 
und trifft die Sache nicht.
Ein Rechner umfasst weit mehr als eine ALU. Selbst innerhalb des 
Prozessors des Rechners ist die ALU nur ein Bestandteil.

von Joachim B. (jar)


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H. H. schrieb:
> Wastl schrieb:
>> ich kein einziges Mal das Wort "Kondensator" gefunden.
>> Braucht's hier keine .....
>
> Nö.

Die Antwort "nö" auf "keine?" bedeutet ja?

von Harald K. (kirnbichler)


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Joachim B. schrieb:
> Die Antwort "nö" auf "keine?" bedeutet ja?

Abblockkondensatoren sind zur Stabilisierung der Versorgungsspannung bei 
dynamischen Schaltvorgängen nötig; je schneller die Schaltvorgänge sind, 
je steiler die Schaltflanken sind, um so mehr.

Diese Konstruktion hier aber ist so weit von jeder Form von Dynamik 
entfernt, daß Hinz mit seinem "nö" wirklich "nö", im Sinne von, "Nein, 
hier sind keine Abblockkondensatoren erforderlich" gemeint haben wird.

Mehr als ein paar Kilohertz Takt wird dieser Aufbau recht sicher nie zu 
Gesicht bekommen. Und von steilen Schaltflanken ist diese Art der Logik 
auch sehr weit entfernt.

von Joachim B. (jar)


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Harald K. schrieb:
> daß Hinz mit seinem "nö" wirklich "nö", im Sinne von, "Nein,
> hier sind keine Abblockkondensatoren erforderlich" gemeint haben wird.

war eigentlich klar, nur gewöhne ich mir langsam ab zu spekulieren wer 
was gemeint haben könnte!
Spekulationen helfen oft ja nicht.

von J. T. (chaoskind)


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Noch zum Thema Abkürzungen, es geht doch schon damit los, das 
Abkürzungen nicht eindeutig sind.
Meint "er" mit "AVR" jetzt nen Mikrocontroller, eine automatic voltage 
regulation oder einen AudioVideoRekorder?

von Axel S. (a-za-z0-9)


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Frank O. schrieb:
> Marci W. schrieb:
>> Aber nicht, wenn man davon ausgehen kann, dass die Leserschaft mit dem
>> Vokabular und den Abkürzungen vertraut ist.
>
> Und woher kommt die Annahme, dass die "Leserschaft" das kann, so im
> ganzen WWW?

Er hat seinen Post aber nicht "im ganzen WWW" abgesetzt, sondern hier im 
Forum. In der Hoffnung auf Hilfe. Wie kommst du darauf, jemand der die 
gebräuchlichen Abkürzungen nicht kennt, könnte ihm helfen?

> Vielleicht trauen sich viele deshalb nur zu lesen?

Vielleicht ist das auch besser so?

von Harald K. (kirnbichler)


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J. T. schrieb:
> es geht doch schon damit los, das
> Abkürzungen nicht eindeutig sind

Die meisten Abkürzungen werden in einem gewissen Kontext verwendet. 
Und in diesem --durch den Ort, hier also das Forum µC.net gegebenen-- 
Kontext ist die meistverbreitete Bedeutung von "AVR" die 
8-Bit-RISC-Familie von Atmel.

Im Analog- oder Hausgeräteforum könnte jemand auch auf die Idee kommen, 
"AVR" zu verwenden, wenn er von seinem "Audio-Video-Receiver" von Denon 
redet, aber das wird er, sofern er nicht völlig verplant ist, nicht ohne 
Vorwarnung machen.

von J. T. (chaoskind)


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Harald K. schrieb:
> aber das wird er, sofern er nicht völlig verplant ist, nicht ohne
> Vorwarnung machen.

schon oft genug vorgekommen, daher wählte ich das Beispiel.

von Alexander D. (abadu)


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Bei Hackaday findet man ein ähnliches Projekt: 
https://hackaday.io/project/163507-simple-alu-from-discrete-components

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