Hallo in die Runde, ich habe einen digitalen Tacho für den SR 50 gebaut. Das Teil läuft soweit selbst einwandfrei. Einzig, wenn die Hupe betätigt wird sind plötzlich 400 m mehr aufm Zähler und km/h werden angezeigt. Ich habe mal die Stromaufnahme der Hupe und am Eingang des Hallsensors gemessen. Die Einkopplung zieht den Pull down im Takt der DC Hupe runter. Der Hallsensor wird mit 12 V DC versorgt und der Kreis wurde schon etwas für Störungen "optimiert" Hat jemand eine Idee, wie ich den Eingang (größerer Pull down ?, größeres C ?) besser beschalten / schützen kann? Danke
Egon schrieb: > Ich habe mal die Stromaufnahme der Hupe und am Eingang des Hallsensors > gemessen. Was sieht man da auf welchem Bild? Wie sieht das Tachosignal normalerweise aus? Wieviele Pulse kommen pro Radumdrehung? > wie ich den Eingang (größerer Pull down ?, In der gezeigten Schaltung ist kein Pulldown. > größeres C ? Als Tipp: rechne mal die Zeitkonstante dieses RC-Gliedes mit den 10pF aus. Du wirst sehen: die Radumdrehungen kommen um viele Zehnerpotenzen langsamer als im Zeitbereich um 5ns, wo das RC-Glied wirkt.
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Was sieht man da auf welchem Bild? Wie sieht das Tachosignal Auf den ersten zwei Bildern die 5 V, welche normalerweise vom Hall auf GND gezogen werden. Hier zieht / koppelt die Hupe ein und „zieht auf GND“ normalerweise aus? Wieviele Pulse kommen pro Radumdrehung? 1 Impuls high -> low-> high pro Umdrehung, Radumfang 1,5 m wie ich den Eingang (größerer Pull down ?, In der gezeigten Schaltung ist kein Pulldown. Stimmt, die 5 V werden mit Open Kollektor vom Hall auf GND gezogen Danke
Egon schrieb: > Hat jemand eine Idee, 10pF sind zu wenig, 1-10nF, und 1N4004 sind zu langsam, BAV199 macht das besser. Ansonsten: eine Prinzipschaltung hinzuzeichnen ist einfach, eine störsichere und betriebssichere Schaltung aufzubauen ist halt erheblich schwieriger, es gibt ganze Kurse und Lehrgänge und Spezialisten für EMV. Die Schaltung braucht EINEN Massebezugspunkt, die Betriebsspannung wird gefiltert und an ihr abgestützt, jede wichtige Masseverbindung führt auf kurzem Wege zu diesem Punkt. Dein Hallsensor auch, mach L1 da weg, die stört ungemein. Wenn, dann kommt sie in die Leitung von R9.
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Mach in die Betriebsppannungsleitung eine Diode und einen großen Elko, dann kann die Hupe dem Hallgeber nicht mehr so leicht die Spannung runter ziehen.
Mich würde auch interessieren, was nach diesem "Eingangsfilter-RC-Glied" kommt: wohin geht das Signal RAD_RPM? Falls danach ein µC kommt und du selber die SW in der Hand hast, dann könntest du die Filterung auch ganz einfach in der SW machen. Denn du weißt ja dank einer Messung sicher, welche Pulsdauern bei diesem Signal relistisch und sinnvoll sind.
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Beitrag #8003027 wurde von einem Moderator gelöscht.
Egon schrieb: >> Wieviele Pulse kommen pro Radumdrehung? > 1 Impuls high -> low-> high pro Umdrehung, Radumfang 1,5 m Wie ist das Tastverhältnis des Signals? Wie lange ist es bei der Maximalgeschwindigkeit low und wie lange ist es high? Mal eine überschlägige Rechnung: wenn der Hallgeber 10° von den 360° einer Radumdrehuung belegt ist und der Göppel 80km/h (bergab mit Rückenwind) schafft, dann hast du 22m/s. Mit 1,5m Radumfang sind das ca. 15Hz und damit 66ms. Davon 10°/360° sind knapp 2ms. Somit ist dein RC-Glied mit der 5ns Zeitkonstante fast "tausendmal zu schnell". Und lässt damit auch "tausendfach zu viele unnötige Störungen" durch. Ein Tipp: je kleiner der Belegungswinkel des Hallsensors ist, umso "hochfrequenter" muss das Eingangsfilter ausgelegt werden. Im Sinne der Störsicherheit wäre es am besten, wenn der Hallgeber eine halbe Radumdrehung belegt wäre und eine halbe Radumdrehung frei. Rechne das einfach mal selber durch. > wie ich den Eingang (größerer Pull down ?, >> In der gezeigten Schaltung ist kein Pulldown. > Stimmt, die 5 V werden mit Open Kollektor vom Hall auf GND gezogen Und der 6k-Pullup dürfte dafür ruhig ein wenig niederohmiger sein. Meine Eingangsschaltung sähe etwa so aus (wenn es bedrahtete Bauteile sein müssen):
1 | .----------------------o---------o----- 5V |
2 | | | | |
3 | | - | |
4 | | ^ BAT41 2k2 |
5 | | | | |
6 | Sensor ----------100R----o---------o-----> µC |
7 | | | | |
8 | | - === 220n |
9 | | ^ BAT41 | |
10 | | | | |
11 | '----------------------o---------o------ GND |
Mit 220n und 2k2 Pullup ergibt sich eine Ladezeitkonstante von knapp einer halben ms. Das ist allemal schnell genug für das bei 80km/h entstehende 2ms-high-Signal. Und der Eingang am µC ist selbstverständlich **kein Interrupteingang**. Egon schrieb: > Auf den ersten zwei Bildern die 5 V, welche normalerweise vom Hall auf > GND gezogen werden. Hier zieht / koppelt die Hupe ein und „zieht auf GND“ Ja, da sind einfach "die üblichen Störungen zu sehen". Was ist auf dem dritten Bild? Die Versorgung sähe bei mir etwa so aus:
1 | 4007 |
2 | Bordnetz ---->|--10R--o-----o-------7805----o-- 5V |
3 | | | | | |
4 | - | 470µ | | 100µ |
5 | 4007 ^ === | === |
6 | | | | | |
7 | Masse -------------o-----o---------o-----o-- GND |
Stefan S. schrieb: > Mach in die Betriebsppannungsleitung eine Diode und einen großen Elko, > dann kann die Hupe dem Hallgeber nicht mehr so leicht die Spannung > runter ziehen. Oder vorher einfach erst mal an zwei Massepunkten "Masse gegen Masse" messen, um zu sehen, ob das nicht auch von einer ungünstigen Masseführung kommt.
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