Die Idee: Telekom-Glasfaser, Glasfaser-Modem2, 1 normaler PC, kein Telefon
könnte das funktionieren? NAT sollte mit IPv6 eigentlich nicht mehr nötig sein. Der PC muss seine Adresse wahrscheinlich trotz IPv6 per DHCP bekommen, na gut. ABER: "host duckduckgo.com" liefert nur 40.114.177.156?! Wie funktioniert das dann?
WLAN und Telefon sind dann eine andere Baustelle für lange Winterabende. Das wird schon irgendwie oder nicht.
Wenn Du mehrere Geräte anschließen willst, brauchst Du NAT für IPv4 und
für IPv6 DHCPv6 mit Prefix Delegation.
Das ist der einfache Teil, die mehreren Geräte /selbst/ brauchen kein
IPv4 mehr. Aber wie erreicht man überhaupt externe IPv4?
Das verstehe ich jetzt nicht ganz.
Du bekommst von der Telekom eine einzige, öffentlich erreichbare und routbare IPv4 zugewiesen. Das geht per PPP. Wenn Du nur einen einzigen PC hast kannst Du die direkt verwenden. Wenn mehrere Systeme, dann brauchst Du NAT.
Es mag zwar mittlerweile bessere Firewalls geben, die man auf so einem
PC laufen lassen kann, aber ...
Ist das ohne NAT noch ein Argument? Die FritzBox ist dann doch kaum mehr
als ein Switch?
Eine Firewall macht schon Sinn. Dein PC mit seiner einzigen Adresse ist direkt aus dem Internet erreichbar, alle Dienste die dieser PC auf der externen Adresse bereitstellt sind direkt aus dem Internet ansprechbar. Da sollte man schon filtern. Aber ein Betriebssystem das die Einwahl per PPP hinbekommt, sollte auch eine Firewall haben die man konfigurieren kann.
Die Idee, einen PC quasi komplett ungefiltert ins Internet zu hängen,
war schon zu Zeiten von Analogmodems gar keine gute.
Ich war (im Jahr 2000?) DSL-Pilotkunde. Da bekamen wir ein Modem von Orckit, das war eine reine transparente Bridge auf Level 2.
Falls das heutige Glasfaser-Modem auch so was Simples ist ...
Aber ein Betriebssystem das die Einwahl per
PPP hinbekommt, sollte auch eine Firewall haben die man konfigurieren
kann.
Ja. Nur: Wie sicher ist so ein System gegen manipulative Angriffe? Die Software der Fritzbox ist im Prinzip sicherer, weil da niemand dran rumfummelt und sich beim Benutzen (Surfen, Downloads, Mails, ...) des PC irgendwelche Sachen einfängt.
Da bekamen wir ein Modem von
Orckit, das war eine reine transparente Bridge auf Level 2.
Oder eine recht voluminöse Siemens Kiste zur besseren Raumheizung. Ja, das war damals so üblich, und Direktanschluss an PCs auch. Wem das nicht behagte, der setzte einen FLI4L als Router dazwischen.
Aber das ist Schnee von gestern. Im Verzicht auf einen Router kann ich wenig Sinn erkennen. Muss ja nicht der stromhungrigste sein, denn man finden kann. Bei den Fritzen beispielsweise gibts beträchtliche Unterschiede zwischen den Modellen. Mit Hausnummer 5W ist man dabei, wenn kein Wifi 7 und 2,5 Gbit/s sein muss.
Eine Firewall macht schon Sinn. Dein PC mit seiner einzigen Adresse ist
direkt aus dem Internet erreichbar, alle Dienste die dieser PC auf der
externen Adresse bereitstellt sind direkt aus dem Internet ansprechbar.
Die sollen ja auch ansprechbar sein. Aber wenn der sshd auf einem 5-stelligen Port der einzige Dienst ist? Ja, gerade der hatte mal eine Hintertür vom feinsten. Aber die eigentliche Gefahr bleibt natürlich
Der heutige 0815-Router hat Telefon, PC (4 Ports), WiFi bzw WLAN optional.
Bei Glasfaser hast Du eben noch ein Extra-Umsetzer davor auf den "normalen" Router. Gibt auch Router, die arbeiten direkt mit GBICs.
Die heutigen Verträge bieten doch nicht nur PC-Anschluss.
Was möchtest Du also sparen?
Es kann aber etwas Überzeugungsarbeit erfordern, das gesetzlich verbriefte Recht auf einen Router mit integriertem ONT beim Anbieter durchzudrücken. Da nimmt man dann doch lieber die Lösung des Anbieters, zumal wenn der zum ONT auch einen normalen Fritz stellt.
Hinzu kommt dann noch, dass der Router nicht immer dort landet, wo man das beste WLAN benötigt. Läuft es ganz blöd, liegt die Faser im Keller auf und niemand dort braucht WLAN. Und dann stellt man ganz naiv fest, dass reine Access Points oft teurer sind als Router mit Access Point.
Du bekommst von der Telekom eine einzige, öffentlich erreichbare und
routbare IPv4 zugewiesen. Das geht per PPP.
Das ist ja der totale Luxus, damit wäre ja alles bis auf Telefon erledigt. Kann es sein, dass das bei anderen Anbietern anders ist? Ich hatte gelegentlich "funktioniert bei mir nicht" gelesen.
Du bekommst von der Telekom eine einzige, öffentlich erreichbare und
routbare IPv4 zugewiesen. Das geht per PPP.
Das ist ja der totale Luxus, damit wäre ja alles bis auf Telefon
erledigt. Kann es sein, dass das bei anderen Anbietern anders ist? Ich
hatte gelegentlich "funktioniert bei mir nicht" gelesen.
Es gibt schon einige andere Verfahren die auch noch üblich sind. Z.B. IP-Zuweisung per DHCP statt PPP. Mit und ohne VLAN. Hin und wieder mal noch Bindung des Zugangs an eine spezielle MAC-Adresse der Netzwerkkarte.
Aber das wärs dann eigentlich auch schon an üblichen Varianten - also alles nicht so schwer umzusetzen wenn man weiß was der Anbieter eigentlich will.
Kann es sein, dass das bei anderen Anbietern anders ist?
Die Telekom hat sich rechtzeitig mit IPv4 Adressen eingedeckt. Andere Anbieter haben einfach nicht genug Adressen, um jedem aktiven Kunden eine zu geben. Die sind froh, wenn sie genug für gewerbliche Kunden haben. Das ist das Kernproblem, egal auf welchem Weg man technisch an eine individuelle Adresse kommt, ob statisch, dynamisch oder wie auch immer.
Es mag zwar mittlerweile bessere Firewalls geben, die man auf so einem
PC laufen lassen kann, aber ...
Na ja ...
So eine FritzBox ist im Grunde auch nur ein Computer und auch mit Firewall.
Sobald du den Stecker in die Wand steckst und mit der Welt verbunden bist, bist du auch von der gesamten Welt angreifbar. Da spielt die Hardware eine untergeordnete Rolle. Vielleicht ist ein PC sogar besser wartbar und updatebar als irgendeine Box, weil da vielleicht aktuellere Schutzsoftware und schneller verfügbar ist?
Aber grundsätzlich gilt, es gehört immer Mut dazu die Welt in dein Wohnzimmer zu lassen.
Der heutige 0815-Router hat Telefon, PC (4 Ports), WiFi bzw WLAN
optional.
Bei Glasfaser hast Du eben noch ein Extra-Umsetzer davor auf den
"normalen" Router.
Das (Telekom-Glasfaser-Modem) finde ich auch total ok. Hinter dem Modem kann ich basteln was ich will und bei Störungen gibt es trotzdem keine Ausreden. Das Modem hat einen schnellen Webserver und eine Setup-Seite. Was es alles kann, bleibt leider ein Geheimnis: " Please enter the PLOAM password below. It is also called 'ONT‑Installationskennung (ONT-IK)' or 'Registrierungs-ID'."
Jedenfalls wird das Modem für meinen Anschluss konfiguriert und hat eine normale Ethernet-RJ45. Deshalb wundert mich die Anmeldung per PPPoE, aber meinetwegen.
Die heutigen Verträge bieten doch nicht nur PC-Anschluss.
Was möchtest Du also sparen?
Telefon und FAX sind zweifellos ein netter Bonus. Aber wirklich wichtig? Heutzutage? Jedenfalls habe ich ein Gerät mehr. Außer, ich kann den Router sparen.
Hinzu kommt dann noch, dass der Router nicht immer dort landet, wo man
das beste WLAN benötigt. Läuft es ganz blöd, liegt die Faser im Keller
auf und niemand dort braucht WLAN.
Tatsächlich kann genau das passieren. Die Handwerker sind nach einer halben Stunde einfach abgehauen, weil sie in diesem alten Mietshaus kein geeignetes Leerrohr gefunden haben. Die Faser endet in der Waschküche - ohne "1. Dose". Ob und wie und wann es weiter geht, ist offen. In der Zwischenzeit komme ich auf seltsame Ideen ;)
Was es alles kann, bleibt leider ein Geheimnis: " Please enter the PLOAM
password below. It is also called 'ONT‑Installationskennung (ONT-IK)' or
'Registrierungs-ID'."
Das hat nichts mit verborgenen Geräte-Features zu tun, sondern wird für die Aktivierung von alten Telekom-GPON-Anschlüssen benötigt. Bei neueren brauchst Du nur die Glasfaser-ID (steht auf der Dose) und die Modem-ID (steht auf dem Modem).
Ein paar Bastelmöglichkeiten gibt es beim Glasfasermodem 2, das ist ein umgelabeltes Sercomm FG1000B.11. Ob das sinnvoll ist, steht auf einem anderen Blatt, im Endeffekt ist das ja nur eine GPON-Ethernet-Bridge.
Jedenfalls wird das Modem für meinen Anschluss konfiguriert und hat eine
normale Ethernet-RJ45. Deshalb wundert mich die Anmeldung per PPPoE,
aber meinetwegen.
Die Verknüpfung von Modem und Anschluss ist für das GPON-Handling notwendig. Darüber wird dann halt wie bei VDSL PPPoE gefahren, mit aktiviertem "Easy Login" dürfte das auch ohne Zugangsdaten funktionieren.
Hier ist von der Telekom die Rede - die machen da mit Abstand die
wenigsten Schwierigkeiten.
Kann ich bestätigen. Man bekommt das Glasfasermodem nicht aufgedrängt und hat auch bei der Aktivierung keine Nachteile, wenn man ein anderes anschliesst.
Was es alles kann, bleibt leider ein Geheimnis: " Please enter the PLOAM
password below. It is also called 'ONT‑Installationskennung (ONT-IK)' or
'Registrierungs-ID'."
Das hat nichts mit verborgenen Geräte-Features zu tun, sondern wird für
die Aktivierung von alten Telekom-GPON-Anschlüssen benötigt. Bei neueren
brauchst Du nur die Glasfaser-ID (steht auf der Dose) und die Modem-ID
(steht auf dem Modem).
Weißt Du (oder jemand anderes) zufällig wie die Zuweisung des PLOAM-Passworts ans Modem bei neuen Telekom-Anschlüssen (1.7 / Gigabit Geschäftssystem) funktioniert?
Also das Glasfasermodem selbst braucht das PLOAM Passwort um die Daten verschlüsseln zu können. Aber anstatt dass man es manuell ins Modem eintragen muss, wird es jetzt anhand von Home-ID/Glasfaser-ID und Modem-ID zugewiesen.
Also vermutlich über irgendein Remote-Management-Protokoll übertragen. Aber wie genau geht das und vor allem wie genau wird das so gemacht, dass kein anderer Teilnehmer das Passwort im Moment der Übermittlung mitlesen kann?
Aber wie genau geht das und vor allem wie genau wird das so gemacht,
dass kein anderer Teilnehmer das Passwort im Moment der Übermittlung
mitlesen kann?
Soweit ich weiss, basiert die Sicherheit ausschliesslich darauf, dass der Key auf Anforderung des OLT durch den ONT erzeugt wird, also nur über den Upstream (von dem nur sehr wenig bei anderen ONTs landen sollte) übertragen wird.
Aus demselben Grund wird der Upstream-Traffic auch meistens nicht verschlüsselt, sondern nur (notwendigerweise) der Downstream-Traffic.
Wer solche Fragen stellt, sollte besser den vom Provider (Telekom)
bereitgestellten Router nutzen!
Alles Andere führt nur zu einem unbenutzbaren Internet-Zugang.
Nun, ich gehe inzwischen davon aus, dass der nur benutzbar wird, wenn ich per Funk durch 2 Betondecken quer durchs Haus komme. Realistischer ist evt.: durchs Fenster und per Reflexion am Nachbarhaus? Soviel zu: Im Keller braucht man kein WLAN.
Die Hotline weiß ziemlich viele und genaue Details, hat aber auch keine Rückmeldung von den Handwerkern und meint, der nächste Termin wäre im August, aber ich sollte lieber im Januar 2027 nochmal fragen :) Bis dahin fällt mir noch ganz anderer Blödsinn ein.
Edit: das wichtigste: vielen Dank euch allen, es war wirklich lehrreich!
wenn ich per Funk durch 2 Betondecken quer durchs Haus komme
Eine kann funktionieren, natürlich mit Verlusten, aber an zwei wirst du scheitern, wenn du dich nicht mit dem Zwischenbewohner auf einen Repeater einigen kannst.
Nette Idee. Am besten mit High-Performance-Laser und wenn der Nachbar raus guckt, rückst du ein. :)
Da such dir lieber ein Regenfallrohr, oder eine andere schattige Stelle. Um in einer Nacht-und-Nebel-Aktion ein gut getarntes Faserpaar an der Aussenwand hochzuziehen. Auch ein zufällig passendes Leerrohr namens Schornstein hatte bereits jemand ins Auge gefasst.
Nette Idee. Am besten mit High-Performance-Laser und wenn der Nachbar
raus guckt, rückst du ein. :)
Ja, irgendwas ist immer :) Also gut, Reflexion am Erdboden, da liegt Kies. Der streut und ein kleiner Teil wird auch in die richtige Richtung reflektiert. Da geht's dann durch ein Fenster an die Decke, durch eine Holztür und schon sind wir beim Repeater. Der muss nur in der richtigen Höhe stehen. Bei Neuschnee könnte es eng werden.
Oder durch ein anderes Fenster. Das kostet zwar mehr Kabel im Keller, dafür ist der Funkweg ist viel direkter. Aber als Reflektor dient die Holzwand von einem Pferdestall. Wie gut reflektiert Holz? Jedenfalls gibt es da keine Fenster ;)
Was hat dieses "Angst-vor-Kabeln"-Symptom mit der ursprünglichen
Fragestellung zu tun?
Nicht Angst-vor-Kabeln, eher Angst-vor-kaputten-Fliesen. Und das ist der Anlass für diese Frage. So: wie funktioniert das Ganze eigentlich, wo könnte man ansetzen, wenn es auf dem "Dienstweg" nicht geht.
Nicht Angst-vor-Kabeln, eher Angst-vor-kaputten-Fliesen.
Hattest Du schon mal ein Glasfaser-Patchkabel (Simplex) in der Hand? Die sind ziemlich dünn und flexibel. Die kann man sehr gut unter Boden/Sockelleisten und in Türspalten verlegen, das braucht nur ganz kleine Bohrungen oder Ritzen. Oder einfach mit einer Silikonfuge an Wand oder Decke ankleben. Oder oder oder. Wenn man will gibt es da viele unkonventionelle Wege.
Aber wie genau geht das und vor allem wie genau wird das so gemacht,
dass kein anderer Teilnehmer das Passwort im Moment der Übermittlung
mitlesen kann?
Meine Theorie wäre, dass das Passwort ja bereits berechnet ist, weil Modem-ID und Glasfaser-ID (durch letztere auch OLT und dessen Port) bekannt sind bei der Anmeldung.
Geflieste Wände gibts nicht nur in Badezimmern und Küchen.
Naja, im Kinderzimmer ist das schon praktisch, aber nur, wenns einen Fußbodenablauf gibt - dann muss man nur den Kärcher reinhalten, und es ist sauber.
Sonst aber fällt mir die Vorstellung von Fliesen im Wohnbereich schwer.
Hattest Du schon mal ein Glasfaser-Patchkabel (Simplex) in der Hand? Die
sind ziemlich dünn und flexibel. Die kann man sehr gut unter
Boden/Sockelleisten und in Türspalten verlegen, das braucht nur ganz
kleine Bohrungen.
Von der Sorte hab' ich vorsorglich 30 Meter bestellt. Die Steckern sind geteilt, das viereckige Gehäuse mit Verriegelung ist abnehmbar. Der Rest ist 2.8mm dünn.
Aber was nützt das, wenn es keine Glasfaser-DOSE gibt. Inzwischen habe ich die Hotline gefragt: der offizielle Termin ist August, aber ich soll lieber im Januar 2027 nochmal fragen :) Falls irgendwann jemand kommt, bin ich schon zufrieden, wenn er überhaupt etwas installiert, egal wo.
Deshalb hatte diverse Varianten durchgespielt. So: wo kann man welches Gerät unterbringen und wie kommt man dahin. Und teilweise war ein Router einfach überflüssig.
Überhaupt: Fliesen. Geht es um eine Installation in einem Badezimmer?
Ja, beinahe :) Zwischendurch hatte ich vorgeschlagen: da lang, nur eine Wand im Weg, senkrecht nach oben, durch die Nachbarwohnung. Aber ich hatte den Grundriss nicht so richtig im Kopf und wir wären sogar unter seine Badewanne raus gekommen.
Und "Angst-vor-Fliesen" lässt einen auf die Idee kommen, einen PC direkt
mit dem GF-Modem verbinden zu wollen?
Irgendein Detail muss mir da entgangen sein.
Du bist noch nicht lange in diesem Forum ;) Hier bleibt kein Thread lange beim Thema - na und?
Und wie kommt das VDSL durch die zwei Betondecken?
An der Außenwand entlang, an den Decken vorbei, nicht durch. Das wurde ja schon beim Neubau vor ein paar Jahrzehnten verlegt. Da waren Telefonkabel noch an hohen Holzsäulen befestigt. Also kommt das Kabel direkt unter dem Dach rein. Als das Kabel in der Straße verbuddelt wurde, hat man natürlich möglichst wenig verändert.
Hattest Du schon mal ein Glasfaser-Patchkabel (Simplex) in der Hand? Die
sind ziemlich dünn und flexibel. Die kann man sehr gut unter
Boden/Sockelleisten und in Türspalten verlegen, das braucht nur ganz
kleine Bohrungen.
Von der Sorte hab' ich vorsorglich 30 Meter bestellt. Die Steckern sind
geteilt, das viereckige Gehäuse mit Verriegelung ist abnehmbar. Der Rest
ist 2.8mm dünn.
Klingt nach dem falschen Stecker :D
Deshalb hatte diverse Varianten durchgespielt. So: wo kann man welches
Gerät unterbringen und wie kommt man dahin. Und teilweise war ein Router
einfach überflüssig.
Router ist eigentlich immer nötig/sinnvoll, allein schon, weil der dein Heimnetzwerk managet, unabhängig von der Art der Außenanbindung. Außer du willst einen PC oder so ewig laufen lassen.
Und wie kommt das VDSL durch die zwei Betondecken?
An der Außenwand entlang, an den Decken vorbei, nicht durch. Das wurde
ja schon beim Neubau vor ein paar Jahrzehnten verlegt. Da waren
Telefonkabel noch an hohen Holzsäulen befestigt.
Gibts auch als Glasfaser, abhängig von der Kostenfrage bzw. Förderbedingungen.
Also kommt das Kabel
direkt unter dem Dach rein. Als das Kabel in der Straße verbuddelt
wurde, hat man natürlich möglichst wenig verändert.
Nichts. Keine Glasfaserdose, keine Kekse. OK, VDSL funktioniert fast
perfekt und LTE geht auch ganz leidlich.
Und wie kommt das VDSL durch die zwei Betondecken?
Zwar keine zwei Betondecken, aber trotzdem: Bei mir kommt DSL über einen eher schlechten Klingeldraht zweiadrig zu Modem/Router. Wenn Glasfaser kommt, habe ich ein ähnliches Problem, Ethernet vom ONT bekomme ich nicht über diesen Weg. Eine neue Leitung oder Glasfaser zu ziehen, ist ein gewisser Aufwand.
Und da kannst du die Glasfaser nicht mit lang ziehen (lassen)?
Bei mir hat der Telekommunist das anstandslos bis zum 19"-Rack in der
Wohnung gelegt, wo mein IT-Equipment drin ist.
Das wird mein Anbieter nicht wollen. Wie bekomme ich die Stecker auf die Glasfaser, ohne teure Ausrüstung zu kaufen? Heise hat in der c't mehrere Beiträge zum Thema Glasfaser gemacht, aber keiner davon ist mir konkret hilfreich.
Router ist eigentlich immer nötig/sinnvoll, allein schon, weil der dein
Heimnetzwerk managet, unabhängig von der Art der Außenanbindung.
Ist halt immer die Frage, was man unter „Router“ konkret versteht. Bei mir ist das ein kleiner ARM-SBC (aber einer mit SSD, nicht bloß schnell verschleißender SD-Karte). Damit habe ich alle Funktionen von Firewall bis DHCP etc. selbst in der Hand. Ist aber natürlich 'ne Sonderlocke, keine Frage – aber es gibt auch keinen Grund, warum man nicht genau diese Funktionalität auf einem normalen PC unterbringen kann, das Betriebssystem ist auf beiden in meinem Fall das gleiche. Die Bedingungen, die das OS erfüllen muss, wurden oben ja genannt (insbesondere 802.1q VLAN tagging und PPPoE).
Bei mir hat der Telekommunist das anstandslos bis zum 19"-Rack in der
Wohnung gelegt, wo mein IT-Equipment drin ist.
Du bist sicher, dass Telekom das überall und generell macht?
Wenn ich mich richtig erinnere haben die ne Policy für Wunschposition x Meter vom Wohnungseingang ist umsonst. Wenn Du es weiter weg haben willst musst Du Aufpreis zahlen.
Und wahrscheinlich schaut der Monteur vor Ort auch dass er da möglichst wenig Aufwand und Ärger hat. Wenn das Rack also einfach erreichbar und alles schnell montiert ist dann wird der da vermutlich kein Fass aufmachen.
Und wahrscheinlich schaut der Monteur vor Ort auch dass er da möglichst
wenig Aufwand und Ärger hat.
Der war einfach pragmatisch. Er war froh, dass er das Kabel durch einen alten Schornsteinschacht ziehen konnte, statt im Treppenhaus neue Metall-Kabelkanäle bis ins 3. OG legen zu müssen (was auch nicht im Sinne des Vermieters gewesen wäre und ihn sicherlich viel mehr Arbeit gekostet hätte). Wie viele Meter das dann in der Wohnung sind, war ihm nicht wichtig, das zählt eh keiner nach.
Ob das nun jeder so macht – aber das sind Menschen wie du und ich, man kann mit ihnen reden, auch das Anbieten einer Tasse Kaffee dürfte noch nicht als Bestechungsversuch zählen. :-)
Eigentlich hätte er das Glasfasermodem an der Wand anbringen wollen, vor der das Rack steht. Kam er natürlich nicht ran. Als ich ihn fragte, ob man das nicht auch einfach auf einen Fachboden im Rack legen kann, meinte er: "Hmm, wenn ich in einer Firma installiere, mach ich das ja auch." Ich habe ihm dann noch versichert, dass ich es selbst an der Wand anschraube, wenn ich mal ausziehe, damit war die Angelegenheit erledigt.
Wie bekomme ich die Stecker auf die
Glasfaser, ohne teure Ausrüstung zu kaufen?
Einfach fertig konfektioniert kaufen? Vor vielen Jahren war das garkein Problem, jede Länge mit jedem Stecker, auf Wunsch mit "Stacheldraht" gegen Nagetiere ;) Vor 3 Tagen hab ich so eins bestellt:
Es mag zwar mittlerweile bessere Firewalls geben, die man auf so einem
PC laufen lassen kann, aber ...
Na ja ...
So eine FritzBox ist im Grunde auch nur ein Computer und auch mit
Firewall.
Jo.
Sobald du den Stecker in die Wand steckst und mit der Welt verbunden
bist, bist du auch von der gesamten Welt angreifbar. Da spielt die
Hardware eine untergeordnete Rolle. Vielleicht ist ein PC sogar besser
wartbar und updatebar als irgendeine Box, weil da vielleicht aktuellere
Schutzsoftware und schneller verfügbar ist?
Nö. Mit Router müssen 2 Geräte gehackt werden um auf dem PC zu landen.
Wenn der Wartungsport am Router offen ist, dann wird es einfacher.
Auch ohne laufende Dienste ist ein PC nicht unbedingt sicherer.
"Ping of death" brauch keinen Server.
Wie bekomme ich die Stecker auf die
Glasfaser, ohne teure Ausrüstung zu kaufen?
Für rel. kurze Entfernungen (im Bereich bis ca. 8..10m) gibt es Kunststoff-LWL. Die kann man mit einer frischen Cutter- oder Rasierklinge sauber schneiden. Die üblichen Netzwerk-Zubehör-Hersteller haben dafür auch besondere Seitenschneider im Angebot.
Bis 20m Kabel sind mit vorbereitetem Kabelweg bei Telekom kostenlos mit
dabei.
Im Mehrfamilienhaus zählen diese 20m ab dem Übergabepunkt /in die individuelle Wohnung/, eine Verkabelung im Keller/Treppenhaus hat damit nichts zu tun.
btdt.
Bei mir sinds gute 10 m Faser, die die tatsächlich freundlichen Telekommunisten* in meinem Flur verlegt haben.
In einem Einfamilienhaus sieht die Lage natürlich anders aus.
Bis 20m Kabel sind mit vorbereitetem Kabelweg bei Telekom kostenlos mit
dabei.
Im Mehrfamilienhaus zählen diese 20m ab dem Übergabepunkt /in die
individuelle Wohnung/, eine Verkabelung im Keller/Treppenhaus hat damit
nichts zu tun.
Ja, richtig. 20m ab Wohungseintritt.
In einem Einfamilienhaus sieht die Lage natürlich anders aus.
Nein, die Längen sind da genauso. Also 20m ab Wohnungseintritt, sprich Hauseinführung.
wartbar und updatebar als irgendeine Box, weil da vielleicht aktuellere
Schutzsoftware und schneller verfügbar ist?
Nö. Mit Router müssen 2 Geräte gehackt werden um auf dem PC zu landen.
Wenn der Wartungsport am Router offen ist, dann wird es einfacher.
Zum Ausgleich gibt es Millionen Router mit den gleichen Fehlern. Und der PC-Benutzer merkt nicht, dass der Router befallen ist. Beim PC fällt es evt. eher auf. Inzwischen sollte man auch das Glasfasermodem angreifen. Die Teile haben reichlich Rechenleistung und wer würde da die Fernwartung abschalten.
Inzwischen sollte man auch das Glasfasermodem angreifen. Die Teile haben
reichlich Rechenleistung und wer würde da die Fernwartung abschalten.
Die sind aber nicht von aussen per IP erreichbar, da müsste man erstmal Zugriff auf den OLT haben.
Und selbst im unwahrscheinlichen Fall, dass jemand das schafft und das Modem kompromittiert, sitzt er nur auf der WAN-Seite Deines Routers, das ist weit von Zugriff auf Deinen PC entfernt.
Gibt es Faser-Anbindungen im FTTH Internet Kontext, die in einer Faser beide Übertragungsrichtungen implementieren? Technisch ist das sicherlich möglich, aber wird das auch real genutzt?
Was kann man in diesem Zusammenhang mit 4 Fasern am Modem anfangen?
Einzelfasern kann ich mit etwa für Videoübertragung gut vorstellen, wenn diese direkt das Signal übertragen, nicht über IP gehen.
Gibt es Faser-Anbindungen im FTTH Internet Kontext, die in einer Faser
beide Übertragungsrichtungen implementieren?
Das gesamte derzeit verlegte Glasfaser-Internet macht genau das.
Ich habe kürzlich den Glasfaserausbau "meines" Mehrfamilienhauses (ca. 25 WE) durch die Telekom betreut, d.h. die verschiedenen Gewerke in die Kellerräume gelassen und ihnen im Gegenzug auf die Finger gesehen. Ich war auch bei der Ersterkundung, bei der die Situation in den Treppenhäusern etc. begutachtet wurde, dabei.
Straßenseitig eingeblasen wurde ein Kabel mit 12 Fasern, das im "HÜP" endet. Dort ist eine Faser an einem optischen Splitter angeschlossen, die andern sind als stille Reserve aufgerollt.
Von diesem optischen Splitter geht jeweils ein Kabel mit sechs Fasern in jede Etage in den Treppenhäusern, und endet dort in einem kleinen Aufputzverteiler. In diesen Verteilern sitzt wiederum ein optischer Splitter, an denen die ein oder zwei Wohnungen angeschlossen sind - von den sechs Fasern, die zum Verteiler geführt werden, wird nur eine genutzt, die anderen sind wieder als stille Reserve aufgerollt.
Vom Verteiler in die Wohnung ist ein Kabel mit genau einer Faser verlegt, das an der Glasfaserdose endet.
Noch nutzt nur eine bessere Handvoll der Bewohner des Hauses einen GF-Anschluss, so daß die über eine Faser übertragbare Bandbreite genügt.
Reicht das nicht mehr, können leicht weitere der 12 Fasern im HÜP in Betrieb genommen werden.
Alternativ kann auch die Faser selbst mit anderer Übertragungstechnik betrieben werden, da wird dann aus GPON (2.5/1.25 Gbit/sec) XGS-PON (10 Gbit/sec symmetrisch), was aber wohl einen Tausch der Endgeräte erfordert.
In alle Fällen aber wird --anders als im Serverschrank-- immer eine Faser im Duplexverfahren betrieben.
Gibt es Faser-Anbindungen im FTTH Internet Kontext, die in einer Faser
beide Übertragungsrichtungen implementieren? Technisch ist das
sicherlich möglich, aber wird das auch real genutzt?
Wie sonst soll das ServerAnfrageSignal denn wieder in Richtung Internet gehen wenn nicht durch den ONT als Sender? Damit muß die GF-Strecke duplexfähig sein, pro GF-Anschluß gibt es nur eine aktive Faser.
Gibt es Faser-Anbindungen im FTTH Internet Kontext, die in einer Faser
beide Übertragungsrichtungen implementieren? Technisch ist das
sicherlich möglich, aber wird das auch real genutzt?
Ja, das ist sogar Standard. Die ganze PON-Linie (GPON, XGS-PON) macht das so und auch als BiDi-Ethernet gibts das.
Was kann man in diesem Zusammenhang mit 4 Fasern am Modem anfangen?
Nichts. Da das Kabel aber eh immer nur bis zur Abschlussdose (Gf-TA) geht und manche da lieber viele Fasern wollen gibts das halt auch.
Noch nutzt nur eine bessere Handvoll der Bewohner des Hauses einen
GF-Anschluss, so daß die über eine Faser übertragbare Bandbreite genügt.
Die ist auch im Vollausbau ausreichend, weil...
Reicht das nicht mehr, können leicht weitere der 12 Fasern im HÜP in
Betrieb genommen werden.
...man am HÜP eigentlich nicht mehr arbeiten will wegen zusätzlicher Kunden, also baut man den fürs Endstadium.
Alternativ kann auch die Faser selbst mit anderer Übertragungstechnik
betrieben werden, da wird dann aus GPON (2.5/1.25 Gbit/sec) XGS-PON (10
Gbit/sec symmetrisch), was aber wohl einen Tausch der Endgeräte
erfordert.
Eine Frage, die auch enthält, ob und an welche Stelle möglicherweise von
einer Duplexfaser auf zwei Fasern aufgeteilt wird.
Im FTTH-Bereich gar nicht. Das SFP am OLT hat nur Anschluss für eine Faser und die wird halt dann gesplittet. Im aktuellen Ausbau empfängt dieses SFP auf 2 Wellenlängen (GPON 1310nm & XGS-PON 1277nm) und sendet auf 1490nm (GPON) und 1577nm (XGS).
Einfach fertig konfektioniert kaufen? Vor vielen Jahren war das garkein
Problem, jede Länge mit jedem Stecker, auf Wunsch mit "Stacheldraht"
gegen Nagetiere ;) Vor 3 Tagen hab ich so eins bestellt:
Das sollte eigentlich bald kommen, dann sehen wir, ob der Stecker nicht
doch ins Modem passt, von wegen
Du hast also den ONT schon, weil ein Modem ist das nicht wirklich
Was weiß ich, was "ONT" ist. Ich habe ein Original Telekom "Glasfaser Modem 2", da war ein kurzes Kabel mit 2 gleichen Steckern dabei. Das Digitus-Kabel kam eben an und die Stecker passen in mein Modem. Die sind auch wie auf dem Bild geteilt. Beim Einziehen ist die Verriegelung also nicht dabei, das ist entscheidende Punkt.
Zwei kleine Aber: das dicke Ende ist gute 5mm dick, 2.8mm ist das Kabel selbst. Und: man kann die Stecker nur einmal zusammenbauen, zum Zerlegen braucht einen "Uhrmacher-Kuhfuß" oder besser zwei. Goobay hat fast die gleichen Kabel, also passend, aber die Stecker sind schon zusammengebaut.
Wofür braucht man denn 30 mtr. solches Kabel, doch nicht privat?
Reichelt hat 10, 30 oder 50 Meter und 10 sind zu wenig, 30 reicht vom Keller bis in die Wohnung -- theoretisch, wenn ich einen Weg finde.
Nur bei reichelt mit 20 Euro plus 6,-€ Versand schon ganz schön teuer
Naja, ich hatte noch 4 SMD-Sicherungen gebraucht, das wären 7.-€ extra für den anderen Laden gewesen ;)
Optical Network Terminator, also das gleiche wie dein Telekom GF-Modem 2.
Ist das wohl ein MFHs wgn. der Länge, oder wie bei uns ein größeres EFHs mit zig Mtr. Leitungsweg vom HAR über zig Strecken bis in jeden Wohnbereich, da sind im HAR schon locker 7 - 10 mtr. weg eh man aus dem raus ist.
Bei MFHs hätte man sich aber den GF-APL in die Whng. setzen lassen können?
Wie lange hat das eigentlich gedauert bei der IBN, von der Beauftragung des Anschlusses bis es dann ging, vorausgesetzt der GF-APL im Keller war schon gebaut und gespleißt mit den Pigtails und geprüft?
Oder die Frage an den Reinhard wenn er das weiß, wie lange das so i.d.R. dauert, oder ob hier jemand als Kd. bei der DGN dabei ist, weil die dafür schon 2 Monate brauchen wegen Nachbestellung. Die erste IBN hat wohl auch 3 Monate damals voriges Jahr gebraucht, nur waren dabei die ganzen Wechsler noch bei ihrem alten Telekom-VDSL bis das GF ging.
Sichtbares Licht in der Faser gibt es ja auch nicht wie ich feststellen musste, weil ich jeden Tag 2x mal in den Keller muß um zu schauen ob das schon oder endlich mal geht. An dem aktiven Anschluß ist nämlich auch nichts zu sehen, außer wenn ich meinen ONT dran stecke dass der dann das Blinken anfängt, so nur wieder die rote Alarm-Led durchweg. Messen rückwärts wird ja auch nicht gehen wie weit die Faser durchgeht, bei der CuDA Tal wäre das vllt. noch einfach möglich gewesen über die Kapazität, aber so wird es wohl am NVT unterbrochen sein.
Die Faser legt man dan am Besten in ein flex. Rohr um Beschädigngen vorzubeugen, denn so ein stabiles Röhrchen, was die ja ins Erdreich legen im Verbund, da passt der Stecker wieder nicht durch, die Faser mit 3 mm würde ja gehen, und so ein 11er sw flex-Rohr erzeugt auch wieder jedermanns Interesse was da drin wäre. Geht denn dein Anschluß jetzt schon am GF-APL mit dem kurzen Kabel, oder muß der noch freigegeben werden? Und ein NW-Kabel in der Länge aus der Whng. bis zum GF-APL an das Modem wäre nicht einfacher gewesen, oder NW über FM-Leitung der Hausverkabelung als 4x Drähte mit 100 Mbit wenn auch nur vorübergehend?
Bei MFHs hätte man sich aber den GF-APL in die Whng. setzen lassen
können?
Du willst vom Keller/Hauseinführung bis in eine Wohnung gehen, dort den Gf-AP/HÜP setzen und von dort aus alle Wohnungen erschließen? :D
Oder die Frage an den Reinhard wenn er das weiß, wie lange das so i.d.R.
dauert,
Von mehreren Jahren bis wenigen Monaten ist alles dabei. Ich bspw. hab meinen Anschluss aber auch erst recht spät beauftragt. Als schon lange klar war, das der Ausbau kommt.
Messen
rückwärts wird ja auch nicht gehen wie weit die Faser durchgeht,
Natürlich geht das. Aber da sind wir, mal wieder, im Offtopic.
Geht denn dein Anschluß jetzt schon am GF-APL mit dem kurzen Kabel,
oder muß der noch freigegeben werden?
Soweit sind wir noch lange nicht. Seit letzter Woche enden 2 Fasern in einer Spleißbox im Keller. GF-APL soll offiziell im August installiert werden, aber nette (ehrlich) Dame von Hotline meint, es wird wohl Januar '27 werden. Die Auftragsbestätigung ist vom 14. November '23 :)
Und ein NW-Kabel in der Länge aus der Whng. bis zum GF-APL an
das Modem wäre nicht einfacher gewesen
Im Moment denke ich, es könnte halbe/halbe werden, also so 12m Glasfaser im Keller bis zum Modem und dann weiter mit NW-Kabel. Angeblich gibt es ganz flache, die an der Dichtung vorbei durch ein geschlossenes Fenster passen. Das müsste nur noch weiß sein, damit es außen an der Wand nicht so auffällt. Aber für die Strecke müsste auch WLAN funktionieren.
Du willst vom Keller/Hauseinführung bis in eine Wohnung gehen, dort den
Gf-AP/HÜP setzen und von dort aus alle Wohnungen erschließen? :D
Nö, auf diese Idee bist du ja mit der Frage erst gekommen, dann doch in der Whng. eine GF-Abschlußdose, kommste aber wieder selber nicht drauf, gelle?;-)
Versuch mal wen anders zu veräppeln, klappt bei mir nicht!
Von mehreren Jahren bis wenigen Monaten ist alles dabei. Ich bspw. hab
meinen Anschluss aber auch erst recht spät beauftragt. Als schon lange
klar war, das der Ausbau kommt.
Vllt. mal alles lesen, und so spät war es noch gar nicht. Beauftragung für die GebäudeErschließung gehört nicht dazu, erst ab erfolgter nutzungsfähiger NetzÜbergabe. Also das auch unbekannt.
Bzgl. Messen war ja wohl gemeint mit den herkömml. Mitteln die man so hat auch ohne GF-Meßkoffer, also mit Laserpointer u.ä. Mitteln, oder über den ONT, der aber wohl gar kein NW aufbaut ohne Aktivierung aus dem GF-Netz.
Du bist schon eine tolle Hilfe. ;-)
Von mehreren Jahren bis wenigen Monaten ist alles dabei. Ich bspw. hab
meinen Anschluss aber auch erst recht spät beauftragt. Als schon lange
klar war, das der Ausbau kommt.
Vllt. mal alles lesen, und so spät war es noch gar nicht. Beauftragung
für die GebäudeErschließung gehört nicht dazu,
Das musst du dazu schreiben...
erst ab erfolgter nutzungsfähiger NetzÜbergabe.
Das ist bei Telekom-basiertem Ausbau dann minimal, mit Angabe von Glasfaser-ID (auf der Dose) und Modem-ID kannst du das ab dem darauffolgenden Tag der Montage/Übergabe machen.
Bzgl. Messen war ja wohl gemeint mit den herkömml. Mitteln die man so
hat auch ohne GF-Meßkoffer
Das OTDR ist das herkömmliche Mittel für den Gf-Monteur, für deine beschränkten Mittel kann ich nichts.
Das stand zu lesen, oder soll ich es noch mal alles wiederholen?
erst ab erfolgter nutzungsfähiger NetzÜbergabe.
Das ist bei Telekom-basiertem Ausbau dann minimal, mit Angabe von
Glasfaser-ID (auf der Dose) und Modem-ID kannst du das ab dem
darauffolgenden Tag der Montage/Übergabe machen.
Vom Telekombasierten Ausbau, welchen ja die GF-Plus ausführt, war auch schon anderes öffentlich zu lesen, dass es ganz schön gedauert hat, weil die Schritte, welche dazu gehören wie GF-ID und Kommunikation wgn. Modem-ID und Reg. wie Freischaltung. Aber was da alles so netzseitug dazugehört und wie der Bauablauf im Einzelnen ist, ob alle Fasern auf den GF-APL im NVT durchgespleißt oder auf den Splitter aufgelegt werden und und und, muß ich dann wieder die DGN fragen, weil ihr ja alle nur das macht was man euch sagt.
Vom Telekombasierten Ausbau, welchen ja die GF-Plus ausführt,
Nein, Telekom baut auch weiterhin noch selbst aus, Gf+ baut nicht alles.
war auch
schon anderes öffentlich zu lesen, dass es ganz schön gedauert hat, weil
die Schritte, welche dazu gehören wie GF-ID und Kommunikation wgn.
Modem-ID und Reg. wie Freischaltung.
Ist mir nichts bekannt. Bei mir kam am Tag der Montage im Haus ne Mail mit Erfolgsmeldung und das ich dann eben umstellen kann/muss von meinem Telekom-Kupferanschluss. Ich hätte also praktisch sofort via Glasfaser online gehen können.
Aber was da alles so netzseitug
dazugehört und wie der Bauablauf im Einzelnen ist, ob alle Fasern auf
den GF-APL im NVT durchgespleißt oder auf den Splitter aufgelegt werden
und und und, muß ich dann wieder die DGN fragen, weil ihr ja alle nur
das macht was man euch sagt.
Das interessiert den Kunden ja normal auch nicht und ist nicht sein Bereich. Selbst wenn dir jemand die Infos gibt kannst du dir davon ja auch nichts kaufen und hast bestenfalls deine Neugier befriedigt.
Von mehreren Jahren bis wenigen Monaten ist alles dabei. Ich bspw. hab
meinen Anschluss aber auch erst recht spät beauftragt. Als schon lange
klar war, das der Ausbau kommt.
Ist mir nichts bekannt. Bei mir kam am Tag der Montage im Haus ne Mail
mit Erfolgsmeldung und das ich dann eben umstellen kann/muss von meinem
Telekom-Kupferanschluss. Ich hätte also praktisch sofort via Glasfaser
online gehen können.
_Bei mir kam am Tag der Montage - ja klaro, also kannst du gar nichts dazu sagen wie der zeitliche Ablauf ist, ich mach meine Montage des ONT selber, der GF-APL ist schon lange montiert und beschalten auf 3x Abgänge.
Das interessiert den Kunden ja normal auch nicht und ist nicht sein
Bereich. Selbst wenn dir jemand die Infos gibt kannst du dir davon ja
auch nichts kaufen und hast bestenfalls deine Neugier befriedigt.
Das typische Schema wenn man immer von sich selber ausgeht und den Gegenüber in eine untere Schublade stecken will.
Die meisten Kd. kapieren ja auch gar nicht warum es so lange dauert wenn es so ist, und was dabei alles abgeht. Beim eigenwirtschaftlichen Ausbau war mir von Anfang an klar dass es auf solche Probleme hinausläuft.
Den Nachbarn ggn.über haben sie auf seinen Antrag gar nicht erst ausgebaut, typische Blindgänger in der Baukoordinierung, weil da so Leute sitzen die von Nichts einen Plan haben, genau wie an der DGN-HL oder im Vertrieb.
Wie man vom TO hier drüber lesen kann ist es bei der Telekom aber auch nicht großartig anders.
Wie man vom TO hier drüber lesen kann ist es bei der Telekom aber auch
nicht großartig anders.
Aber schnell sind sie! Heute, 09:56 ein Anruf: "Sie brauchen noch eine Glasfaserdose, aber die konnte nicht installiert werden, weil kein Kabelkanal vorbereitet war (im 2-Parteien Mietshaus??). Wir würden deshalb gerne einen Termin ausmachen, passt es um 10:00?"
Gegen 11:40 kommt auch ein Monteur, schaut sich das Elend an und meint "ich habe kein Kabel dabei, mein Kollege ruft diese oder nächste Woche an und verlegt das Kabel. Ich komme dann und schließe das an"
Hinzu kommt dann noch, dass der Router nicht immer dort landet, wo man
das beste WLAN benötigt. Läuft es ganz blöd, liegt die Faser im Keller
auf und niemand dort braucht WLAN.
oder man spricht mit der Firma die das Glasfaserkabel in der Straße verlegt, daß sie das Schutzrohr nicht nach Hauseinführung abzwicken, sondern noch ein paar Meter mehr dran lassen. Hat bei mir und einigen Leuten in der Straße bestens funktioniert. Bei mir waren es knapp 20m zusätzlich. Hat mich nichts zusätzlich gekostet, ich habe den Leuten freiwillig einen Pott frisch gebrühten Kaffees für ihr Entgegenkommen spendiert. Das Schutzrohr habe ich dann selbst im Haus zum gewünschten Punkt verlegt (bei mir in der ersten Etage). 14 Tage später kam der Trupp der die Glasfaser eingezogen und den Übergabepunkt installiert hat. Denenen war es völlig egal wo das Schutzrohr endet. Die haben einfach die Glasfaser eingebunden und gut war es. Zum Abschluß der Arbeiten haben die mir noch 10m konfektioniertes Glasfaserkabel gegeben und sind von Dannen gezogen.
Ich habe dann in aller Ruhe die alte FB abgeklemmt und die neue FB5590 angeschlossen. Hätte mir auch von der Telekom ein Glasfasermodem geben lassen können, dann wär's mit Umstecken des Kabels zur FB gut gewesen.
Aber warum soll ich noch einen Stromfresser zusätzlich betreiben, wenn es passende FB gibt.
Alternativ kann auch die Faser selbst mit anderer Übertragungstechnik
betrieben werden, da wird dann aus GPON (2.5/1.25 Gbit/sec) XGS-PON (10
Gbit/sec symmetrisch), was aber wohl einen Tausch der Endgeräte
erfordert.
In alle Fällen aber wird --anders als im Serverschrank-- immer eine
Faser im Duplexverfahren betrieben.
Man kann sogar G-PON und XGS-PON über die selbe Faser gleichzeitig betreiben da die Wellenlängen anderst sind!
„Anders“ klingt wie etwas, das schnell fertig geworden ist.
Kurz. Knapp. Sparversion.
Aber „anderst“?
Das hat ein T am Ende.
Und dieses T steht für: Turbo. Tiefgang. Talent.
Wenn jemand sagt:
„Das ist anders.“
Dann denkt man: Okay.
Wenn jemand sagt:
„Das ist anderst.“
Dann weiß man:
Oh. Das ist nicht nur anders. Das ist anderst™.
Das „T“ ist nämlich das kleine rebellische Extra.
Es ist wie das letzte Stück Pizza, das sich heimlich noch auf den Teller legt.
Wie die Socke, die doch noch aus der Waschmaschine auftaucht.
Wie ein Plot-Twist in einem Film.
Sprachlich gesehen (also in dieser alternativen Parallel-Universums-Grammatik) ist „anderst“ die Premium-Version von anders.
Mit eingebautem Nachdruck.
Mit emotionaler Endung.
Mit dramatischem Abgang.
Und mal ehrlich:
Wörter mit T am Ende fühlen sich einfach stabiler an.
„Fest“ – stabil.
„Hart“ – stabil.
„Anderst“ – siehst du?
Deshalb ist „anderst“ richtig.
Nicht laut Duden.
Aber laut Bauchgefühl.
Und das Bauchgefühl hat noch nie gelogen. (Außer bei Käsekuchen.)
Dank dieses Threads habe ich heute erst begriffen, um welche Geräte es sich handelt, die bei mir unten schon seit Jahren im Keller an der Wand rumhängen. Ich gehe davon aus dass das Gerät mit den vielen LEDs das Glasfasermodem ist und das andere Gerät die Glasfaserspleißbox.
Ohh! ich sehe gerade auf dem Foto, dass der Installateur beim Schließen des Deckels das gelbe Glasfaserkabel eingequetscht hat. Ich hoffe dass das nicht so schlimm ist.
Ich gehe davon aus dass das Gerät mit den vielen LEDs das Glasfasermodem
ist
Genau, ein handelsüblicher Medienkonverter mit SFP-Modul. Demnach ist bei euch kein GPON, sondern AON verbaut - GPON-Module haben vorne noch einen "Anbau", weil da ein komplettes Embedded-System drinsteckt.
Ohh! ich sehe gerade auf dem Foto, dass der Installateur beim Schließen
des Deckels das gelbe Glasfaserkabel eingequetscht hat. Ich hoffe dass
das nicht so schlimm ist.
Das ist bei LWL ziemlich digital: Erst passiert lange nichts, bei genug Gewalt hörst Du ein fieses Knacken und bist offline.
Erst passiert lange nichts, bei genug Gewalt hörst Du ein fieses Knacken
und bist offline.
Wenn Du das beheben kannst, solltest Du es tun.
Auf deinen Rat hin, habe ich den Deckel aufgeklappt und das Glasfaserkabel wieder vernünftig in die Box reingestopft, damit die Quetschungen beseitigt sind!
Bei der Gelegenheit kann man auch gleich mal sehen was da so unter der geöffneten Haube drunter steckt.
Ja, das dicke schwarze Glasfaserkabel kommt direkt aus dem Erdboden raus und geht in die Spleißbox rein, wo die dicke Glasfaser auf 4 einzelne Anschlüsse verteilt gleichmäßig aufgesplissen wird. Davon werden momentan aber nur zwei Anschlüsse benötigt.
Ja, ein gelbes Glasfaserkabel geht von der Spleißbox zum Glasfasermodem und von da aus geht's dann mit einem gelben Netzwerkkabel (RJ45) weiter zur Fritzbox (Router).
Das zweite gelbe Glasfaserkabel aus der Spleißbox geht dann zu einem speziellen Home Optical Receiver, der aus dem Glasfasersignal, in dem ja auch das Internet rumschwirrt, das Radio- und Fernsehsignal rausfiltert und auf eine 75 Ohm F-Buchse ausgibt, an der ein 10dB Dämpfungsglied nachgeschaltet ist, bevor das Radio- und Fernsehsignal dann weiter über ein 75 Ohm Koaxkabel an die Wohnräume verteilt wird.
Wobei ich eine Variante kenne, in der aus dem ONT auch das TV-Kabel kommt. Da liegt zwar noch eine zweite Faser aus der Zentrale des Wohnblocks rum, die aber ungenutzt ist. Vmtl falls die erste defekt ist.
Das zweite gelbe Glasfaserkabel aus der Spleißbox geht dann zu einem
speziellen Home Optical Receiver, der aus dem Glasfasersignal, in dem ja
auch das Internet rumschwirrt, das Radio- und Fernsehsignal rausfiltert
und auf eine 75 Ohm F-Buchse ausgibt
Der filtert nichts raus, das ist bei Dir eine separate Faser für das TV-Signal.
Es gibt zwar auch Systeme mit Internet und Kabel-TV auf einer Faser (unterschiedliche Wellenlängen), aber in dem Fall würde nur ein Kabel aus der Spleissbox kommen.
Der filtert nichts raus, das ist bei Dir eine separate Faser für das
TV-Signal.
Das würde wiederum bedeuten, dass das dicke schwarze Kabel aus dem Erdboden in Wirklichkeit zwei optisch komplett getrennte Glasfaserkabel sind, die in einer gemeinsamen schwarzen Gummiummantelung untergebracht sind.
Das würde wiederum bedeuten, dass das dicke schwarze Kabel aus dem
Erdboden in Wirklichkeit zwei optisch komplett getrennte Glasfaserkabel
sind, die in einer gemeinsamen schwarzen Gummiummantelung untergebracht
sind.
Das ist aber auch Standard. Es gibt keine (Außen-)Kabel mit nur einer Faser. Üblich sind 4-24 Fasern in einem Kabel/Bündel. Wohin die dann draußen verbunden werden ist dann ein eigenes Thema :)
Das würde wiederum bedeuten, dass das dicke schwarze Kabel aus dem
Erdboden in Wirklichkeit zwei optisch komplett getrennte Glasfaserkabel
sind, die in einer gemeinsamen schwarzen Gummiummantelung untergebracht
sind.
Klar. Das werden ziemlich sicher mindestens 4 sein, eher 12.
Klar. Das werden ziemlich sicher mindestens 4 sein, eher 12.
Ok, wenn das soo ist, dann wird höchstwahrscheinlich in der Spleißbox nix gespleißt, sondern jeweils von den insgesamt 12 einzelnen Fasern die beiden erforderlichen Fasern für den jeweiligen Anwendungsfall verwendet, nämlich eins fürs Internet und das andere für Radio und Fernsehen.
Den gelben Deckel könntest du auch noch abheben, wenn du ganz neugierig
bist.
...dann könnte man genau sehen, was da eigentlich gemacht wurde. Ich habe aber ein bisschen Schiss, dass mir dann die ganzen Fasern aus der Spleißbox rausfallen und wenn man die einatmet bekommt man eventuell Asthma oder sogar Lungenkrebs, so wie bei Asbest!
Ok, wenn das soo ist, dann wird höchstwahrscheinlich in der Spleißbox
nix gespleißt, sondern jeweils von den insgesamt 12 einzelnen Fasern die
beiden erforderlichen Fasern für den jeweiligen Anwendungsfall verwendet
Ich glaube, Dir ist nicht klar, was Spleissen ist. Das ist eine rein passive Verbindung zweier Faserenden, die (abgesehen von Spezialfällen wie feldkonfektionierbaren Steckern) für die Verwendung notwendig ist.
Den gelben Deckel könntest du auch noch abheben, wenn du ganz neugierig
bist.
...dann könnte man genau sehen, was da eigentlich gemacht wurde. Ich
habe aber ein bisschen Schiss, dass mir dann die ganzen Fasern aus der
Spleißbox rausfallen
Wäre schlechte Montage.
und wenn man die einatmet bekommt man eventuell
Asthma oder sogar Lungenkrebs, so wie bei Asbest!
Glasfaser kannst du nicht einatmen, die sind ja wie lange Schlangen. Und da die noch mit dem üblichen 250µm-Coating versehen sind kann man die sogar beschädigungsfrei um Finger wickeln. Das darüber dann wegen zu hoher Dämpfung kein Signal mehr geht ist aber klar :)
Gefährlich sind die unummantelten Glasfasern (125µm), aber die bekommt man nur als Spleißer (wie ich) zu Gesicht.
Ich glaube, Dir ist nicht klar, was Spleissen ist.
Der Ausdruck "Spleißen" hat eigentlich nur 2 Bedeutungen. Einmal können Haare auseinanderspleißen, oder Glasfaserkabel können dauerhaft als feste Verbindung zusammengespleißt werden. Bei Haaren geht das zwar auch, das nennt sich dann aber Extensions.
Neu für mich ist allerdings, dass man die lösbaren Spleißverbindungen, die mit Steckern versehen sind, auch als Spleißverbindungen bezeichnet.
Wenn überhaupt, wird da nur der Stecker angespleißt, so wie Reinhard das schon richtig formuliert hat.
Neu für mich ist allerdings, dass man die lösbaren Spleißverbindungen,
die mit Steckern versehen sind, auch als Spleißverbindungen bezeichnet.
Tut man nicht. Die Spleisse sind wie gesagt unter der weissen Abdeckung und verbinden die Fasern, die von draussen reinkommen, mit den Pigtails, die an den Kupplungen hängen.
Aber schnell sind sie! Heute, 09:56 ein Anruf: "Sie brauchen noch eine
Glasfaserdose, aber die konnte nicht installiert werden, weil kein
Kabelkanal vorbereitet war (im 2-Parteien Mietshaus??). Wir würden
deshalb gerne einen Termin ausmachen, passt es um 10:00?"
Daraufhin passiert 4 Wochen lang garnichts und am 16.03.2026 wird es richtig hektisch
15:26 sehe ich, dass die AB falsch ist und von DSL auf Glasfaser
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umgestellt werden soll. Ich hatte aber einen Neuanschluss bestellt.
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Die Telekom-Glasfaser-Hotline ist ganz sicher "das geht nicht".
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Der Wunsch ist anscheinend so ungewöhnlich, dass ich 20 Minuten
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gebraucht hab' um sie zu überreden und dann: "kein Problem, das
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kostet mich nur ein paar Maus-Clicks".
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15:59 Rückruf(!) weil der falsche Auftrag erst storniert werden
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kann, wenn der richtige ausgeführt ist. OK, meinetwegen.
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16:01 EMail: AB für den richtigen Auftrag mit neuen Telefonnummern.
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19:00 bis 17.03.2026, 13:10: nichts
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13:10 Nachfrage bei Euronet, ob dem Monteur etwas zugestoßen ist:
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"Im Gegenteil, laut Computer ist die Installation abgeschlossen".
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Vermutlich schon seit Anfang Februar, weil keine Anschlussdose
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installiert wird - entgegen allen Beschreibungen bei der Telekom
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und mehreren Aussagen von Euronet. Der Hausübergabepunkt hat
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nämlich zwei LC-Buchsen und einen Aufkleber mit der Internet-ID.
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15:52 SMS: "Die Konfiguration ihres Glasfaseranschlusses ist
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abgeschlossen (...) Sie können die Datenübertragungsrate unter
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breitbandmessung.de messen"
Die Messung liefert zwar einen brauchbaren Ping mit 20 bis 104ms,
bricht aber mit 0.4 Megabit/s Download ab :) Schräg durch zwei
Betondecken und Wände ist dann doch zu weit, DECT funktioniert
allerdings perfekt.
Vermutlich schon seit Anfang Februar, weil keine Anschlussdose
installiert wird - entgegen allen Beschreibungen bei der Telekom
und mehreren Aussagen von Euronet. Der Hausübergabepunkt hat
nämlich zwei LC-Buchsen und einen Aufkleber mit der Internet-ID.
EFH? Da wäre das Standard. Im Zwei-Familen-Haus ist der HÜP auch so, ich hab aber keine Ahnung, ob dann nicht doch eine Anschlussdose (Gf-TA) gesetzt wird. Nötig wäre sie ja eigentlich.
Ach da werden Erinnerungen wach...
Kleiner Erfahrungsbericht:
Orga:
Bei den Eltern im EFH mit Einliegerwohnung wurde auch Telekom Glasfaser ausgebaut
Schwester hat beim lokalen Kollaborateuer im Laden den Vertrag dazu abgeschlossen
Ich durfte mich dann darum kümmern dass der dahingehend angepasst wurde dass der Glasfaservertrag parallel zum alten Festnetzvertrag läuft (Internet war da noch Vodafone-Cable), da ihm wichtig ist das er bei Stromausfall noch telefonieren kann (die 5 Minuten im Jahr, evtl, hatte da da tatsächlich mal nen Testanruf von ihm bekommen...)
Durch die Umstellung wurde bei uns der erste Ausbautermin dann nochmal gelöscht weil das laut Aussage am Telefon nicht anders geht was uns nochmal ein paar Wochen gekostet hat (später habe ich gesehen man hätte es auch mit wenigen clicks im Onlineportal ändern können...)
Nachdem der Ausbautrupp dann endlich mal da war hat sich rausgestellt dass die Umstellung doch nicht richtig vermerkt wurde, nochmal anrufen usw usv und warten bis es geändert wurde, danach nochmal die Fritzbox einrichten usw usv, aber am Ende doch da gelandet wo wir hin wollten...
Technik:
Nachdem die Telekom nur bis zu 25m hinter dem Hauseintritt die Verkabelung macht und die Glasfaser-Fritzbox mit dem guten WLAN in die EW der Schwester soll hab ich selber ein Glasfaser-Patchkabel verlegt
Hat folgende Vorteile, ich konnte Erfahrung damit sammeln, konnte dafür sorgen das alles schön unterputz mit Keystone-Modulen und dem passenden Schalterprogramm ist (Busch-Jäger Duro 2000 SI), und ausserdem war der Kabelweg schon da (Twin-Cat7 für den alten WLAN-AP)
Bei der Gelegenheit die Cat6 Keystones und das LSA-Panel auf Cat7 hochgezogen
Nachdem ich mit dem Vorbereiten bei der Ausbaugeschwindigkeit der Telekom schon ein halbes Jahr vorher fertig wurde, war ich dann schon ziemlich erleichtert dass die Techniker nach dem durchmessen bestätigt haben dass alles passt, und der zwischenzeitliche Knick vom in die UP-Dose fummeln doch nicht so schlimm war wie zuerst befürchtet ;D
Falls sich jemand drann orientieren will, hier was ich an Hardware genommen hab:
Normale tiefe Kaiser UP-Dosen (Besser wären moderne Elektronik-Dosen mit extra Platz gewesen)
Zusatz-Infos:
Rahmen und Schalterprogramm haben zueinander gepasst mit schrägem Auslass, da gibts wohl noch einige mehr, das waren aber die ersten die ich gefunden die explizit von einem der Herstellern zueinander kompatibel benannt wurden (Das mit dem Steg wegbrechen bei der Zentralscheibe stand sogar so in der
Die Keystone Einsätze musste ich noch leicht zurechtschnitzen (Blinddeckel) oder leicht abschleifen (RJ45-Cat7 so ca. 1...2 Zehntel) bevor das gepasst hat (diese Deleycon Cat7 Module sind leicht breiter als die anderen Cat6 Module die man sonst so sieht), waren die günstigsten die ich gefunden hatte, würde ich nicht unbedingt nochmal so machen und schauen ob es mittlerweile was Besseres dazu gibt oder auch was nicht explizit passend gelistetes ausprobieren...
Bei der Verwandtschaft wurden für Netzwerk Rahmen und Cat6 Keystones von Digitus genommen, was in Summe besser zueinander gepasst hat und auch mit BJ kompatibel war (Nur Kupfer, keine LWL)
Ich durfte mich dann darum kümmern dass der dahingehend angepasst
wurde dass der Glasfaservertrag parallel zum alten Festnetzvertrag läuft
(Internet war da noch Vodafone-Cable), da ihm wichtig ist das er bei
Stromausfall noch telefonieren kann (die 5 Minuten im Jahr, evtl, hatte
da da tatsächlich mal nen Testanruf von ihm bekommen...)
Naiv ist es, davon auszugehen, daß ein jetzt noch betriebener Festnetzanschluss in irgendeiner Weise bei Stromausfall funktioniert.
Die Zeiten, wo der Anschluss von der nächsten Vermittlungsstelle mit großen Akkupaketen notgespeist wurde, sind schon lange vorbei; der Anschluss endet in irgendeinem Einschub in einem Outdoor-DSLAM bzw. einer ähnlichen Kiste. Und die hat keine Notstromversorgung.
Somit ist, sofern der Stromausfall auch nur etwas mehr als das individuelle Wohnhaus betrifft, derartiger Firlefanz ziemlich sinnlos.
Aber man kann sich auch nicht auf Mobilfunk verlassen, weil nämlich auch deren Sendemasten keine Notstromversorgung haben, wie man sehr deutlich beim längsten Stromausfall der Nachkriegsgeschichte (Fünf Tage im Januar 2026 im Südwesten Berlins) sehen durfte. Und nein, auch wenn in Berlin vieles besonders schlecht funktioniert, das ist keine regionale Spezialität.
Viel von dem beeindruckenden Installationsaufwand, den Du betrieben hast, wäre überflüssig gewesen, hättest Du darauf verzichtet, eine Fritzbox mit integriertem GF-Modem zu verwenden. Dann nämlich hättest Du die bereits bestehende Ethernet-Infrastruktur nutzen können, um das separate GF-Modem an einem sinnvollen Ort in der Nähe des GF-Übergabepunkts unterzubringen, und die Fritzbox abgesetzt davon mit Ethernet mit dem Modem verbinden.
Aber gut, dann hättest Du auch nicht so viel über Unterputz-GF-Dosen etc. herausfinden und für die Nachwelt hier veröffentlichen können ...
Naiv ist es, davon auszugehen, daß ein jetzt noch betriebener
Festnetzanschluss in irgendeiner Weise bei Stromausfall funktioniert.
Die Zeiten, wo der Anschluss von der nächsten Vermittlungsstelle mit
großen Akkupaketen notgespeist wurde, sind schon lange vorbei;
Bei FTTH ist das weiterhin der Standard (war nie anders), mindestens bei Telekom. Bei Koax-Anschlüssen kommt der Ausfall dagegen sehr schnell, wegen Ausfall von Verstärkern im Haus und auf der Strecke.
Der Anschluss endet in irgendeinem Einschub in einem Outdoor-DSLAM bzw.
einer ähnlichen Kiste. Und die hat keine Notstromversorgung.
Falsch.
Aber man kann sich auch nicht auf Mobilfunk verlassen, weil nämlich auch
deren Sendemasten keine Notstromversorgung haben, wie man sehr deutlich
beim längsten Stromausfall der Nachkriegsgeschichte (Fünf Tage im Januar
2026 im Südwesten Berlins) sehen durfte.
Quasi kein Technik-Standort, besonders kein Mobilfunkstandort, ist auf 5 Tage Batteriepuffer ausgelegt oder hat Notstrom für die Zeit. Auch wenn 5 Tage viel Zeit ist, um Kraftstoff oder ein Aggregat ranzubringen, für reine Mobilfunkstandorte ist sowas großteils gar nicht vorgesehen oder möglich. Z.B. bei Standorten auf dem Dach von Häusern oder so.
Bei FTTH ist das weiterhin der Standard (war nie anders), mindestens bei
Telekom. Bei Koax-Anschlüssen kommt der Ausfall dagegen sehr schnell,
wegen Ausfall von Verstärkern im Haus und auf der Strecke.
Das ist jetzt ein Missverständnis. Ich beziehe mich auf einen KUPFER-Festnetzanschluss, nicht auf einen GF-Anschluss.
Der Kupfer-Festnetzanschluss ("POTS", klassische analoge Telephonie) funktioniert(e) bei Stromausfall, weil das angeschlossene Telephon über die Kupferdoppelader mit Schleifenstrom versorgt wurde, der aus der Vermittlungsstelle kam.
So war es über hundert Jahre lang.
Für manche Zeitgenossen bietet/bot die Telekom noch eine Art Nachbildung klassicher Telephonie an, bei der die Kupferdoppelader, die in die Wohnung führt, sich verhält wie bei der klassischen analogen Telephonie, nur endet sie, wie ich beschrieb, in irgendeinem Outdoor-DSLRM oder einer ähnlichen Kiste, die keine Notspeisefähigkeit hat.
Sofern man Festnetztelephonie über irgendeinen Router und einen Internetanschluss durchführt, und dafür sorgt, daß der in der eigenen Wohnung mit einer USV betrieben wird, dann hat man, wie Du sehr richtig anmerkst, mit Glasfaser die besten Chancen, weil die zwischen der entsprechenden "Vermittlungsstelle" (bewusst in Anführungszeichen gesetzt, wie man das jetzt korrekt nennt, entzieht sich meiner Kenntnis) und dem Anschluss in der Wohnung komplett passiv ohne irgendwelche Zwischenelektronik auskommt.
Quasi kein Technik-Standort, besonders kein Mobilfunkstandort, ist auf 5
Tage Batteriepuffer ausgelegt oder hat Notstrom für die Zeit.
Die Mobilfunkversorgung im vom Terroranschlag betroffenen Gebiet brach sehr viel früher zusammen. Ich kann Dir jetzt keinen konkreten Zeitraum nennen, aber die komplette Notrufinfrastruktur fiel nicht nur bei diesem Ausfall, sondern auch bei vorangehenden aus (2025 Berlin-Adlershof, 2019 Berlin-Köpenick) und musste durch selektiv aufgestellte Einsatzfahrzeuge ersetzt werden. Der Ausfall von 2019 war nur knapp anderthalb Tage lang.
Das ist jetzt ein Missverständnis. Ich beziehe mich auf einen
KUPFER-Festnetzanschluss, nicht auf einen GF-Anschluss.
Ah, für mich ist ein Gf-Anschluss halt auch Festnetz.
Der Kupfer-Festnetzanschluss ("POTS", klassische analoge Telephonie)
funktioniert(e) bei Stromausfall, weil das angeschlossene Telephon über
die Kupferdoppelader mit Schleifenstrom versorgt wurde, der aus der
Vermittlungsstelle kam.
So war es über hundert Jahre lang.
Bis zum Schluss.
Für manche Zeitgenossen bietet/bot die Telekom noch eine Art Nachbildung
klassicher Telephonie an, bei der die Kupferdoppelader, die in die
Wohnung führt, sich verhält wie bei der klassischen analogen Telephonie,
nur endet sie, wie ich beschrieb, in irgendeinem Outdoor-DSLRM oder
einer ähnlichen Kiste, die keine Notspeisefähigkeit hat.
Nein, diese MSAN-POTS-Anschlüsse kamen auch immer aus der Vermittlungsstelle. Nur war/ist die Verbreitung halt eher gering, weil wer hat(te) noch einen Telefon-Anschluss ohne DSL/Internet? Inzwischen sind die wohl auch gar nicht mehr neu bestellbar.
Die Mobilfunkversorgung im vom Terroranschlag betroffenen Gebiet brach
sehr viel früher zusammen.
Naiv ist es, davon auszugehen, daß ein jetzt noch betriebener
Festnetzanschluss in irgendeiner Weise bei Stromausfall funktioniert.
Mir schon klar dass das alles irgendwo seine Grenzen hat und irgendwann alte Technik ausläuft, hier hat es auf jeden Fall im Juni 2022 beim letzten mehrstündigen Stomausfall noch getan ;D
(Und es war ausdrücklicher Wunsch meines alten Herrn, da macht man sich doch die Arbeit gerne...)
Viel von dem beeindruckenden Installationsaufwand, den Du betrieben
hast, wäre überflüssig gewesen, hättest Du darauf verzichtet, eine
Fritzbox mit integriertem GF-Modem zu verwenden. Dann nämlich hättest Du
die bereits bestehende Ethernet-Infrastruktur nutzen können, um das
separate GF-Modem an einem sinnvollen Ort in der Nähe des
GF-Übergabepunkts unterzubringen, und die Fritzbox abgesetzt davon mit
Ethernet mit dem Modem verbinden.
War auch ne perspektivische Investition bzgl. eventueller Vermietung später mal, ausserdem musste eh ein neuer Router her weil der alte zu sehr in die Jahre gekommen war.
War auch ne perspektivische Investition bzgl. eventueller Vermietung
später mal, ausserdem musste eh ein neuer Router her weil der alte zu
sehr in die Jahre gekommen war.
Eine ähnliche, wenn auch sehr andere Situation hatte ich im letzten Dezember. Da habe ich mich zugunsten eine GF-Anschlusses von meinem VDSL-Anschluss getrennt. Nicht, daß der VDSL-Anschluss nicht gut und eigentlich auch ausreichend funktioniert hätte, aber einerseits war die damit verbundene Festnetztelephonie schweineteuer, wenn es darum ging, Mobilrufnummern anzurufen (das SECHSFACHE eines Ferngesprächs nach Australien sollte das kosten), und andererseits war meine Fritzbox angezählt, da diese das Wireguard-VPN nicht unterstützte.
Da ich aber in einem Mehrfamilienhaus wohne, fand sämtliche Installation innerhalb meiner Wohnung statt, und da reichten die 20m, die die Telekom auf eigene Kappe verlegt, aus, um in meinen "Medienschacht" zu kommen (eine Holzverkleidung in einer Nische, in der die Fritzbox sowie der zentrale Switch hängt, und die praktischerweise so gelegen ist, daß sowohl DECT als auch WLAN in der ganzen Wohnung brauchbar funktionieren). Das war mit einem simplen auf die eh' schon vorhandenen Galerieschienen geklebtem Kabelkanal leicht erledigt, und im "Medienschacht" hängt jetzt direkt neben der neuen Fritzbox auch das GF-Modem.
Diese Trennung habe ich aus bitterer Erfahrung angestellt; die alte Fritzbox war mal ein teures "Spitzenmodell", das aber schneller aus dem Support fiel als andere, und so wollte ich einerseits keine teure Fritzbox haben und andererseits eine, die noch nicht allzulang verkauft wird. Da mir schnelles WLAN nicht besonders wichtig ist, wurde es die nur etwa 110 Euro teure 4050.
Zwar hätte es für den Preis 4050 + Glasfasermodem auch die 5530 mit integriertem Glasfasermodem gegeben, die aber ist schon seit über fünf Jahren im Handel, sprich, wird schneller aus dem Support fallen.
Wenn die 4050 ersetzt werden muss, kann ich das GF-Modem behalten.
Der Stromverbrauch des Modems dürfte einerseits durch den potentiell geringeren Stromverbrauch der Nicht-Spitzenmodell-Fritzbox und den geringeren Anschaffungspreis zumindest für einige Jahre mehr als kompensiert sein.
Frage am Rande:
Beitrag "Re: Braucht man mit Telekom Glasfaser einen Router?"
Auf dem Patchpanel vermisse ich die GBIcs (SFPs).
Und Patchfeld für Glasfaser heißt doch Optical Distribution Frame (ODF) oder? Dass das mit "Koax" gemischt angeboten wird, ist mir neu.
Wer kann Glasfaser mit Bordmitteln selber an den FC/PC-, FC/SC-, E2000-Konnektoren, und was da sonst noch so kreucht und fleucht, schon anspleißen?
Ich jedenfalls nicht.
Wer kann Glasfaser mit Bordmitteln selber an den FC/PC-, FC/SC-,
E2000-Konnektoren, und was da sonst noch so kreucht und fleucht, schon
anspleißen?
Ich jedenfalls nicht.
Verlegt werden fertig konfektionierte Patchkabel.
Überlängen muß man dann eben irgendwo "auftrommeln".
Sowas gibts auch in robust:
https://www.amazon.de/dp/B0DT1455G7
Bezog sich auf Bild im Link im Post:
Beitrag "Re: Braucht man mit Telekom Glasfaser einen Router?"
Das ist doch ein Patchfeld.
rechts zwei Fibres.
Die daneben (orange) sehen für mich wie CAT-Kabel aus. Oder?
ciao
gustav
Genau, ist ein Aufputz Keystone Patchfeld für 12 Module, links Werkzeugfreie CAT-7 RJ45 Keystone-module, rechts ein LWL LC-APC Keystone-Modul zum durchschleifen mit Innen/Aussen jeweils Buchsen.
Aber auch ich hab den Kern der Frage (bzw. den Zusammenhang) in diesem und dem vorherigen von gustav nicht erfassen können ^^'
(Hab aber auch die gelöschten Posts nicht mehr gesehen...)
Glasfaser vom Netzbetreiber
->
Übergabepunkt Haus (Keller)
->
Patchkabel zu Patchpanel (1 Faser)
->
Patchkabel 30m in Wohneinheit UP-Dose (2 Fasern)
->
Patchkabel zu Router (Fritzbox 5590 mit SFP-Schacht und mitgeliefertem Modul)
Und Patchfeld für Glasfaser heißt doch Optical Distribution Frame (ODF)
oder?
Nein, ein ODF ist dann ein ganzes Gestell/Rack voller Patchfelder und nur für Glasfaser.
Dass das mit "Koax" gemischt angeboten wird, ist mir neu.
Das ist der Vorteil von Keystones.
Wer kann Glasfaser mit Bordmitteln selber an den FC/PC-, FC/SC-,
E2000-Konnektoren, und was da sonst noch so kreucht und fleucht, schon
anspleißen? Ich jedenfalls nicht.
Das kann keiner, weils dafür mehr als Bordmittel braucht. Hat man dieses "mehr", bspw. weil man damit seine Brötchen verdient, ist es aber kein großer Akt. Im FTTH-Bereich ist übrigens LC/APC Standard und FC-Stecker sind mir noch nie begegnet. E2000 willst/brauchst du privat nicht, die sind schweineteuer.
Faserverbindungen im LAN gehen über 2 Fasern, eine pro Richtung. Das sieht man auch beim Modul von quantelectronic. Das Modul im Heimanschluss geht, wie man unschwer erkennen kann, über eine Faser für beide Richtungen. Es kann sich also nicht um die gleiche Art von Modul handeln.
Es kann sich also nicht um die gleiche Art von Modul
handeln.
Und wie bezeichnet man das dann korrekt?
Das ist schon ein SFP-Modul. Nur gibt es die halt in sehr vielen verschiedenen Ausprägungen. Z.B. für Ethernet mit einer Faser in jede Richtung, für Ethernet mit einer gemeinsamen Faser für beide Richtungen, für GPON, für XGS-PON,...
Wenn Du Telekom-Glasfaser hast dann ist das immer GPON. Andere Anbieter verwenden oft auch GPON, aber es gibt auch welche die Ethernet mit einer Faser in jede Richtung verwenden. Das wird dann oft als AON bezeichnet.
Im Bild "Glasfasermodem"
Beitrag "Re: Braucht man mit Telekom Glasfaser einen Router?"
steckt rechts im "Modem" ein Teil, das ich als GBIC oder SFP bezeichnen
würde, oder liege ich da absolut daneben?
Ja, das ist ein SFP-Modul, in diesem Fall für AON. Aber es steckt in einem Medienkonverter, Du sprachst wiederum davon: