Forum: Haus & Smart Home Braucht man mit Telekom Glasfaser einen Router?


von Bauform B. (bauformb)


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Guten Morgen,

eigentlich will ich vom dem ganzen Glasfaser-Kram überhaupt nichts 
wissen, aber diese konkrete Konfiguration wäre doch interessant:

Ist: Telekom-VDSL, FritzBox 7530, 2...3 normale PCs, 1 DECT-Telefon.

Nicht mag: Telekom-Glasfaser, Speedport, ...

Langweilig: Telekom-Glasfaser, Glasfaser-Modem2, FritzBox 7530, ...

Die Idee: Telekom-Glasfaser, Glasfaser-Modem2, 1 normaler PC, kein 
Telefon

könnte das funktionieren? NAT sollte mit IPv6 eigentlich nicht mehr 
nötig sein. Der PC muss seine Adresse wahrscheinlich trotz IPv6 per DHCP 
bekommen, na gut. ABER: "host duckduckgo.com" liefert nur 
40.114.177.156?! Wie funktioniert das dann?

WLAN und Telefon sind dann eine andere Baustelle für lange Winterabende. 
Das wird schon irgendwie oder nicht.

von Gerd E. (robberknight)


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Der PC kann die Funktion des Routers problemlos übernehmen. Brauchst 
halt ein Betriebssystem was das kann mit der passenden Konfiguration.

Du brauchst VLAN mit VLAN-Tag 7, PPPoE und PPP für die Einwahl.

Wenn Du nur den einen PC hast, brauchst Du weder NAT noch sonstwas.

Wenn Du mehrere Geräte anschließen willst, brauchst Du NAT für IPv4 und 
für IPv6 DHCPv6 mit Prefix Delegation.

von Harald K. (kirnbichler)


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Bauform B. schrieb:
> Die Idee: Telekom-Glasfaser, Glasfaser-Modem2, 1 normaler PC, kein
> Telefon

Die Idee, einen PC quasi komplett ungefiltert ins Internet zu hängen, 
war schon zu Zeiten von Analogmodems gar keine gute.

Es mag zwar mittlerweile bessere Firewalls geben, die man auf so einem 
PC laufen lassen kann, aber ...

Bauform B. schrieb:
> Langweilig: Telekom-Glasfaser, Glasfaser-Modem2, FritzBox 7530, ...

Das mag "langweilig" sein, aber es funktioniert zuverlässig.

von Bauform B. (bauformb)


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Gerd E. schrieb:
> Du brauchst VLAN mit VLAN-Tag 7, PPPoE und PPP für die Einwahl.

Sehr schön, VLAN ist zwar Neuland, aber das müsste zu schaffen sein, 
danke.

> Wenn Du mehrere Geräte anschließen willst, brauchst Du NAT für IPv4 und
> für IPv6 DHCPv6 mit Prefix Delegation.

Das ist der einfache Teil, die mehreren Geräte selbst brauchen kein 
IPv4 mehr. Aber wie erreicht man überhaupt externe IPv4?


Harald K. schrieb:
> Es mag zwar mittlerweile bessere Firewalls geben, die man auf so einem
> PC laufen lassen kann, aber ...

Ist das ohne NAT noch ein Argument? Die FritzBox ist dann doch kaum mehr 
als ein Switch?

von Gerd E. (robberknight)


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Bauform B. schrieb:
>> Wenn Du mehrere Geräte anschließen willst, brauchst Du NAT für IPv4 und
>> für IPv6 DHCPv6 mit Prefix Delegation.
>
> Das ist der einfache Teil, die mehreren Geräte selbst brauchen kein
> IPv4 mehr. Aber wie erreicht man überhaupt externe IPv4?

Das verstehe ich jetzt nicht ganz.

Du bekommst von der Telekom eine einzige, öffentlich erreichbare und 
routbare IPv4 zugewiesen. Das geht per PPP. Wenn Du nur einen einzigen 
PC hast kannst Du die direkt verwenden. Wenn mehrere Systeme, dann 
brauchst Du NAT.

> Harald K. schrieb:
>> Es mag zwar mittlerweile bessere Firewalls geben, die man auf so einem
>> PC laufen lassen kann, aber ...
>
> Ist das ohne NAT noch ein Argument? Die FritzBox ist dann doch kaum mehr
> als ein Switch?

Eine Firewall macht schon Sinn. Dein PC mit seiner einzigen Adresse ist 
direkt aus dem Internet erreichbar, alle Dienste die dieser PC auf der 
externen Adresse bereitstellt sind direkt aus dem Internet ansprechbar. 
Da sollte man schon filtern. Aber ein Betriebssystem das die Einwahl per 
PPP hinbekommt, sollte auch eine Firewall haben die man konfigurieren 
kann.

von Rolf (rolf22)


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Gerd E. schrieb:
> Der PC kann die Funktion des Routers problemlos übernehmen. Brauchst
> halt ein Betriebssystem was das kann mit der passenden Konfiguration.

Das Wort "problemlos" im ersten Satz passt nicht so ganz zum zweiten 
Satz.

von Rolf (rolf22)


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Harald K. schrieb:
> Die Idee, einen PC quasi komplett ungefiltert ins Internet zu hängen,
> war schon zu Zeiten von Analogmodems gar keine gute.

Ich war (im Jahr 2000?) DSL-Pilotkunde. Da bekamen wir ein Modem von 
Orckit, das war eine reine transparente Bridge auf Level 2.
Falls das heutige Glasfaser-Modem auch so was Simples ist ...

von Rolf (rolf22)


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Gerd E. schrieb:
> Aber ein Betriebssystem das die Einwahl per
> PPP hinbekommt, sollte auch eine Firewall haben die man konfigurieren
> kann.

Ja. Nur: Wie sicher ist so ein System gegen manipulative Angriffe? Die 
Software der Fritzbox ist im Prinzip sicherer, weil da niemand dran 
rumfummelt und sich beim Benutzen (Surfen, Downloads, Mails, ...) des PC 
irgendwelche Sachen einfängt.

von (prx) A. K. (prx)


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Rolf schrieb:
> Da bekamen wir ein Modem von
> Orckit, das war eine reine transparente Bridge auf Level 2.

Oder eine recht voluminöse Siemens Kiste zur besseren Raumheizung. Ja, 
das war damals so üblich, und Direktanschluss an PCs auch. Wem das nicht 
behagte, der setzte einen FLI4L als Router dazwischen.

Aber das ist Schnee von gestern. Im Verzicht auf einen Router kann ich 
wenig Sinn erkennen. Muss ja nicht der stromhungrigste sein, denn man 
finden kann. Bei den Fritzen beispielsweise gibts beträchtliche 
Unterschiede zwischen den Modellen. Mit Hausnummer 5W ist man dabei, 
wenn kein Wifi 7 und 2,5 Gbit/s sein muss.

: Bearbeitet durch User
von Bauform B. (bauformb)


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Rolf schrieb:
> Gerd E. schrieb:
>> Der PC kann die Funktion des Routers problemlos übernehmen. Brauchst
>> halt ein Betriebssystem was das kann mit der passenden Konfiguration.
>
> Das Wort "problemlos" im ersten Satz passt nicht so ganz zum zweiten
> Satz.

Nicht mehr; früher hätte ein "echo 1 > /proc/sys/net/ipv4/ip_forward" 
gereicht ;)

Gerd E. schrieb:
> Eine Firewall macht schon Sinn. Dein PC mit seiner einzigen Adresse ist
> direkt aus dem Internet erreichbar, alle Dienste die dieser PC auf der
> externen Adresse bereitstellt sind direkt aus dem Internet ansprechbar.

Die sollen ja auch ansprechbar sein. Aber wenn der sshd auf einem 
5-stelligen Port der einzige Dienst ist? Ja, gerade der hatte mal eine 
Hintertür vom feinsten. Aber die eigentliche Gefahr bleibt natürlich

Rolf schrieb:
> ...sich beim Benutzen (Surfen, Downloads, Mails, ...) des PC
> irgendwelche Sachen einfängt.

von (prx) A. K. (prx)


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Bauform B. schrieb:
> Nicht mehr; früher hätte ein "echo 1 > /proc/sys/net/ipv4/ip_forward"
> gereicht ;)

Nicht ganz. Bissel was für NAT war schon noch fällig.
Man kann nach wie vor ganz gut ohne IPv6 leben. Aber nicht ohne IPv4.

: Bearbeitet durch User
von Karl B. (gustav)


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Der heutige 0815-Router hat Telefon, PC (4 Ports), WiFi bzw WLAN 
optional.
Bei Glasfaser hast Du eben noch ein Extra-Umsetzer davor auf den 
"normalen" Router. Gibt auch Router, die arbeiten direkt mit GBICs.
Die heutigen Verträge bieten doch nicht nur PC-Anschluss.
Was möchtest Du also sparen?

ciao
gustav

von (prx) A. K. (prx)


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Karl B. schrieb:
> Gibt auch Router, die arbeiten direkt mit GBICs.

Es kann aber etwas Überzeugungsarbeit erfordern, das gesetzlich 
verbriefte Recht auf einen Router mit integriertem ONT beim Anbieter 
durchzudrücken. Da nimmt man dann doch lieber die Lösung des Anbieters, 
zumal wenn der zum ONT auch einen normalen Fritz stellt.

Hinzu kommt dann noch, dass der Router nicht immer dort landet, wo man 
das beste WLAN benötigt. Läuft es ganz blöd, liegt die Faser im Keller 
auf und niemand dort braucht WLAN. Und dann stellt man ganz naiv fest, 
dass reine Access Points oft teurer sind als Router mit Access Point.

: Bearbeitet durch User
von Bauform B. (bauformb)


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Gerd E. schrieb:
> Du bekommst von der Telekom eine einzige, öffentlich erreichbare und
> routbare IPv4 zugewiesen. Das geht per PPP.

Das ist ja der totale Luxus, damit wäre ja alles bis auf Telefon 
erledigt. Kann es sein, dass das bei anderen Anbietern anders ist? Ich 
hatte gelegentlich "funktioniert bei mir nicht" gelesen.

von Gerd E. (robberknight)


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Bauform B. schrieb:
> Gerd E. schrieb:
>> Du bekommst von der Telekom eine einzige, öffentlich erreichbare und
>> routbare IPv4 zugewiesen. Das geht per PPP.
>
> Das ist ja der totale Luxus, damit wäre ja alles bis auf Telefon
> erledigt. Kann es sein, dass das bei anderen Anbietern anders ist? Ich
> hatte gelegentlich "funktioniert bei mir nicht" gelesen.

Es gibt schon einige andere Verfahren die auch noch üblich sind. Z.B. 
IP-Zuweisung per DHCP statt PPP. Mit und ohne VLAN. Hin und wieder mal 
noch Bindung des Zugangs an eine spezielle MAC-Adresse der 
Netzwerkkarte.

Aber das wärs dann eigentlich auch schon an üblichen Varianten - also 
alles nicht so schwer umzusetzen wenn man weiß was der Anbieter 
eigentlich will.

von (prx) A. K. (prx)


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Bauform B. schrieb:
> Kann es sein, dass das bei anderen Anbietern anders ist?

Die Telekom hat sich rechtzeitig mit IPv4 Adressen eingedeckt. Andere 
Anbieter haben einfach nicht genug Adressen, um jedem aktiven Kunden 
eine zu geben. Die sind froh, wenn sie genug für gewerbliche Kunden 
haben. Das ist das Kernproblem, egal auf welchem Weg man technisch an 
eine individuelle Adresse kommt, ob statisch, dynamisch oder wie auch 
immer.

: Bearbeitet durch User
von Frank O. (frank_o)


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Harald K. schrieb:
> Es mag zwar mittlerweile bessere Firewalls geben, die man auf so einem
> PC laufen lassen kann, aber ...

Na ja ...
So eine FritzBox ist im Grunde auch nur ein Computer und auch mit 
Firewall.
Sobald du den Stecker in die Wand steckst und mit der Welt verbunden 
bist, bist du auch von der gesamten Welt angreifbar. Da spielt die 
Hardware eine untergeordnete Rolle. Vielleicht ist ein PC sogar besser 
wartbar und updatebar als irgendeine Box, weil da vielleicht aktuellere 
Schutzsoftware und schneller verfügbar ist?
Aber grundsätzlich gilt, es gehört immer Mut dazu die Welt in dein 
Wohnzimmer zu lassen.

von Bauform B. (bauformb)


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Karl B. schrieb:
> Der heutige 0815-Router hat Telefon, PC (4 Ports), WiFi bzw WLAN
> optional.
> Bei Glasfaser hast Du eben noch ein Extra-Umsetzer davor auf den
> "normalen" Router.

Das (Telekom-Glasfaser-Modem) finde ich auch total ok. Hinter dem Modem 
kann ich basteln was ich will und bei Störungen gibt es trotzdem keine 
Ausreden. Das Modem hat einen schnellen Webserver und eine Setup-Seite. 
Was es alles kann, bleibt leider ein Geheimnis: " Please enter the PLOAM 
password below. It is also called 'ONT‑Installationskennung (ONT-IK)' or 
'Registrierungs-ID'."

Jedenfalls wird das Modem für meinen Anschluss konfiguriert und hat eine 
normale Ethernet-RJ45. Deshalb wundert mich die Anmeldung per PPPoE, 
aber meinetwegen.

> Die heutigen Verträge bieten doch nicht nur PC-Anschluss.
> Was möchtest Du also sparen?

Telefon und FAX sind zweifellos ein netter Bonus. Aber wirklich wichtig? 
Heutzutage? Jedenfalls habe ich ein Gerät mehr. Außer, ich kann den 
Router sparen.

(prx) A. K. schrieb:
> Hinzu kommt dann noch, dass der Router nicht immer dort landet, wo man
> das beste WLAN benötigt. Läuft es ganz blöd, liegt die Faser im Keller
> auf und niemand dort braucht WLAN.

Tatsächlich kann genau das passieren. Die Handwerker sind nach einer 
halben Stunde einfach abgehauen, weil sie in diesem alten Mietshaus kein 
geeignetes Leerrohr gefunden haben. Die Faser endet in der Waschküche - 
ohne "1. Dose". Ob und wie und wann es weiter geht, ist offen. In der 
Zwischenzeit komme ich auf seltsame Ideen ;)

von Harald K. (kirnbichler)


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(prx) A. K. schrieb:
> Es kann aber etwas Überzeugungsarbeit erfordern, das gesetzlich
> verbriefte Recht auf einen Router mit integriertem ONT beim Anbieter
> durchzudrücken.

Hier ist von der Telekom die Rede - die machen da mit Abstand die 
wenigsten Schwierigkeiten.

von Hmmm (hmmm)


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Bauform B. schrieb:
> Was es alles kann, bleibt leider ein Geheimnis: " Please enter the PLOAM
> password below. It is also called 'ONT‑Installationskennung (ONT-IK)' or
> 'Registrierungs-ID'."

Das hat nichts mit verborgenen Geräte-Features zu tun, sondern wird für 
die Aktivierung von alten Telekom-GPON-Anschlüssen benötigt. Bei neueren 
brauchst Du nur die Glasfaser-ID (steht auf der Dose) und die Modem-ID 
(steht auf dem Modem).

Ein paar Bastelmöglichkeiten gibt es beim Glasfasermodem 2, das ist ein 
umgelabeltes Sercomm FG1000B.11. Ob das sinnvoll ist, steht auf einem 
anderen Blatt, im Endeffekt ist das ja nur eine GPON-Ethernet-Bridge.

Bauform B. schrieb:
> Jedenfalls wird das Modem für meinen Anschluss konfiguriert und hat eine
> normale Ethernet-RJ45. Deshalb wundert mich die Anmeldung per PPPoE,
> aber meinetwegen.

Die Verknüpfung von Modem und Anschluss ist für das GPON-Handling 
notwendig. Darüber wird dann halt wie bei VDSL PPPoE gefahren, mit 
aktiviertem "Easy Login" dürfte das auch ohne Zugangsdaten 
funktionieren.

Harald K. schrieb:
> Hier ist von der Telekom die Rede - die machen da mit Abstand die
> wenigsten Schwierigkeiten.

Kann ich bestätigen. Man bekommt das Glasfasermodem nicht aufgedrängt 
und hat auch bei der Aktivierung keine Nachteile, wenn man ein anderes 
anschliesst.

von G. K. (zumsel)


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von Gerd E. (robberknight)


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Hmmm schrieb:
> Bauform B. schrieb:
>> Was es alles kann, bleibt leider ein Geheimnis: " Please enter the PLOAM
>> password below. It is also called 'ONT‑Installationskennung (ONT-IK)' or
>> 'Registrierungs-ID'."
>
> Das hat nichts mit verborgenen Geräte-Features zu tun, sondern wird für
> die Aktivierung von alten Telekom-GPON-Anschlüssen benötigt. Bei neueren
> brauchst Du nur die Glasfaser-ID (steht auf der Dose) und die Modem-ID
> (steht auf dem Modem).

Weißt Du (oder jemand anderes) zufällig wie die Zuweisung des 
PLOAM-Passworts ans Modem bei neuen Telekom-Anschlüssen (1.7 / Gigabit 
Geschäftssystem) funktioniert?

Also das Glasfasermodem selbst braucht das PLOAM Passwort um die Daten 
verschlüsseln zu können. Aber anstatt dass man es manuell ins Modem 
eintragen muss, wird es jetzt anhand von Home-ID/Glasfaser-ID und 
Modem-ID zugewiesen.

Also vermutlich über irgendein Remote-Management-Protokoll übertragen. 
Aber wie genau geht das und vor allem wie genau wird das so gemacht, 
dass kein anderer Teilnehmer das Passwort im Moment der Übermittlung 
mitlesen kann?

von Hmmm (hmmm)


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Gerd E. schrieb:
> Aber wie genau geht das und vor allem wie genau wird das so gemacht,
> dass kein anderer Teilnehmer das Passwort im Moment der Übermittlung
> mitlesen kann?

Soweit ich weiss, basiert die Sicherheit ausschliesslich darauf, dass 
der Key auf Anforderung des OLT durch den ONT erzeugt wird, also nur 
über den Upstream (von dem nur sehr wenig bei anderen ONTs landen 
sollte) übertragen wird.

Aus demselben Grund wird der Upstream-Traffic auch meistens nicht 
verschlüsselt, sondern nur (notwendigerweise) der Downstream-Traffic.

von Stefan R. (stefan_r_bs)


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Nur so in den Raum geworfen: Hier tragen die Leute 
Hardware-Informationen zu diversen Glasfaser-Modems zusammen, 
https://hack-gpon.org/, z.B. https://hack-gpon.org/ont-nokia-g-010g-q/ .

von Harry L. (mysth)


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Wer solche Fragen stellt, sollte besser den vom Provider (Telekom) 
bereitgestellten Router nutzen!

Alles Andere führt nur zu einem unbenutzbaren Internet-Zugang.

btw. haben die Daten bei der Einrichtung eines GF-Modem nichts mit 
Verschlüsselung zu tun.

Dabei geht es um die korrekte Zuordnung des Zeitschlitz (TDM) auf der 
Glasfaser.

Das erlaubt es, die Aufteilung auf die verschiedenen Haushalte passiv 
über optische Splitter zu realisieren, was massiv Energie spart.

von Bauform B. (bauformb)


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Harry L. schrieb:
> Wer solche Fragen stellt, sollte besser den vom Provider (Telekom)
> bereitgestellten Router nutzen!
>
> Alles Andere führt nur zu einem unbenutzbaren Internet-Zugang.

Nun, ich gehe inzwischen davon aus, dass der nur benutzbar wird, wenn 
ich per Funk durch 2 Betondecken quer durchs Haus komme. Realistischer 
ist evt.: durchs Fenster und per Reflexion am Nachbarhaus? Soviel zu: Im 
Keller braucht man kein WLAN.

Die Hotline weiß ziemlich viele und genaue Details, hat aber auch keine 
Rückmeldung von den Handwerkern und meint, der nächste Termin wäre im 
August, aber ich sollte lieber im Januar 2027 nochmal fragen :) Bis 
dahin fällt mir noch ganz anderer Blödsinn ein.

Edit: das wichtigste: vielen Dank euch allen, es war wirklich lehrreich!

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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Bauform B. schrieb:
> wenn ich per Funk durch 2 Betondecken quer durchs Haus komme

Eine kann funktionieren, natürlich mit Verlusten, aber an zwei wirst du 
scheitern, wenn du dich nicht mit dem Zwischenbewohner auf einen 
Repeater einigen kannst.

von (prx) A. K. (prx)


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Bauform B. schrieb:
> durchs Fenster und per Reflexion am Nachbarhaus

Nette Idee. Am besten mit High-Performance-Laser und wenn der Nachbar 
raus guckt, rückst du ein. :)

Da such dir lieber ein Regenfallrohr, oder eine andere schattige Stelle. 
Um in einer Nacht-und-Nebel-Aktion ein gut getarntes Faserpaar an der 
Aussenwand hochzuziehen. Auch ein zufällig passendes Leerrohr namens 
Schornstein hatte bereits jemand ins Auge gefasst.

: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


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Bauform B. schrieb:
> Nun, ich gehe inzwischen davon aus, dass der nur benutzbar wird, wenn
> ich per Funk durch 2 Betondecken quer durchs Haus komme.

Was hat dieses "Angst-vor-Kabeln"-Symptom mit der ursprünglichen 
Fragestellung zu tun?

von Bauform B. (bauformb)


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(prx) A. K. schrieb:
> Bauform B. schrieb:
>> durchs Fenster und per Reflexion am Nachbarhaus
>
> Nette Idee. Am besten mit High-Performance-Laser und wenn der Nachbar
> raus guckt, rückst du ein. :)

Ja, irgendwas ist immer :) Also gut, Reflexion am Erdboden, da liegt 
Kies. Der streut und ein kleiner Teil wird auch in die richtige Richtung 
reflektiert. Da geht's dann durch ein Fenster an die Decke, durch eine 
Holztür und schon sind wir beim Repeater. Der muss nur in der richtigen 
Höhe stehen. Bei Neuschnee könnte es eng werden.

Oder durch ein anderes Fenster. Das kostet zwar mehr Kabel im Keller, 
dafür ist der Funkweg ist viel direkter. Aber als Reflektor dient die 
Holzwand von einem Pferdestall. Wie gut reflektiert Holz? Jedenfalls 
gibt es da keine Fenster ;)

von Bauform B. (bauformb)


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Harald K. schrieb:
> Was hat dieses "Angst-vor-Kabeln"-Symptom mit der ursprünglichen
> Fragestellung zu tun?

Nicht Angst-vor-Kabeln, eher Angst-vor-kaputten-Fliesen. Und das ist der 
Anlass für diese Frage. So: wie funktioniert das Ganze eigentlich, wo 
könnte man ansetzen, wenn es auf dem "Dienstweg" nicht geht.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Bauform B. schrieb:
> So: wie funktioniert das Ganze eigentlich, wo könnte man ansetzen, wenn
> es auf dem "Dienstweg" nicht geht.

Dort, wo auch andere Dinge senkrecht durch gehen, Wasserleitungen zum 
Beispiel. Eine Glasfaser dort lang ziehen?

Aber das hat natürlich mit deiner ursprünglichen Frage nichts mehr zu 
tun.

Was / wie funktioniert denn beim Ist-Zustand?  Kann man dort ansetzen?

: Bearbeitet durch Moderator
von Gerd E. (robberknight)


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Bauform B. schrieb:
> Nicht Angst-vor-Kabeln, eher Angst-vor-kaputten-Fliesen.

Hattest Du schon mal ein Glasfaser-Patchkabel (Simplex) in der Hand? Die 
sind ziemlich dünn und flexibel. Die kann man sehr gut unter 
Boden/Sockelleisten und in Türspalten verlegen, das braucht nur ganz 
kleine Bohrungen oder Ritzen. Oder einfach mit einer Silikonfuge an Wand 
oder Decke ankleben. Oder oder oder. Wenn man will gibt es da viele 
unkonventionelle Wege.

von Rüdiger B. (rbruns)


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Entweder die Glasfaser direkt in einen geiegneten Router z.B. mit einem 
SFP Modul. Oder von Glasfaser zu Ethernet zu Router z.B. Fritzbox 
LAN1/WAN

von Harald K. (kirnbichler)


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Bauform B. schrieb:
> Angst-vor-kaputten-Fliesen. Und das ist der
> Anlass für diese Frage.

Und "Angst-vor-Fliesen" lässt einen auf die Idee kommen, einen PC direkt 
mit dem GF-Modem verbinden zu wollen?

Irgendein Detail muss mir da entgangen sein.

(Überhaupt: Fliesen. Geht es um eine Installation in einem Badezimmer?)

von H. H. (Gast)


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Harald K. schrieb:
> (Überhaupt: Fliesen. Geht es um eine Installation in einem Badezimmer?)

Geflieste Wände gibts nicht nur in Badezimmern und Küchen.

von Reinhard S. (rezz)


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Bauform B. schrieb:
> Das ist der einfache Teil, die mehreren Geräte selbst brauchen kein
> IPv4 mehr. Aber wie erreicht man überhaupt externe IPv4?

Durch passende Wahl des Anbieters. Nicht jeder bietet dir eine eigene, 
öffentliche IPv4. Manche wollen dich auch auf deren eigenen ONT 
festlegen.

> Harald K. schrieb:
>> Es mag zwar mittlerweile bessere Firewalls geben, die man auf so einem
>> PC laufen lassen kann, aber ...
>
> Ist das ohne NAT noch ein Argument? Die FritzBox ist dann doch kaum mehr
> als ein Switch?

Ja, das ist ein Argument. Weil die FB dann halt doch mehr macht/kann.

Gerd E. schrieb:
> Aber wie genau geht das und vor allem wie genau wird das so gemacht,
> dass kein anderer Teilnehmer das Passwort im Moment der Übermittlung
> mitlesen kann?

Meine Theorie wäre, dass das Passwort ja bereits berechnet ist, weil 
Modem-ID und Glasfaser-ID (durch letztere auch OLT und dessen Port) 
bekannt sind bei der Anmeldung.

von Harald K. (kirnbichler)


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H. H. schrieb:
> Geflieste Wände gibts nicht nur in Badezimmern und Küchen.

Naja, im Kinderzimmer ist das schon praktisch, aber nur, wenns einen 
Fußbodenablauf gibt - dann muss man nur den Kärcher reinhalten, und es 
ist sauber.

Sonst aber fällt mir die Vorstellung von Fliesen im Wohnbereich schwer.

von Bauform B. (bauformb)


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Gerd E. schrieb:
> Hattest Du schon mal ein Glasfaser-Patchkabel (Simplex) in der Hand? Die
> sind ziemlich dünn und flexibel. Die kann man sehr gut unter
> Boden/Sockelleisten und in Türspalten verlegen, das braucht nur ganz
> kleine Bohrungen.

Von der Sorte hab' ich vorsorglich 30 Meter bestellt. Die Steckern sind 
geteilt, das viereckige Gehäuse mit Verriegelung ist abnehmbar. Der Rest 
ist 2.8mm dünn.

Aber was nützt das, wenn es keine Glasfaser-DOSE gibt. Inzwischen habe 
ich die Hotline gefragt: der offizielle Termin ist August, aber ich soll 
lieber im Januar 2027 nochmal fragen :) Falls irgendwann jemand kommt, 
bin ich schon zufrieden, wenn er überhaupt etwas installiert, egal wo.

Deshalb hatte diverse Varianten durchgespielt. So: wo kann man welches 
Gerät unterbringen und wie kommt man dahin. Und teilweise war ein Router 
einfach überflüssig.

Jörg W. schrieb:
> Was / wie funktioniert denn beim Ist-Zustand?

Nichts. Keine Glasfaserdose, keine Kekse. OK, VDSL funktioniert fast 
perfekt und LTE geht auch ganz leidlich.

Harald K. schrieb:
> Überhaupt: Fliesen. Geht es um eine Installation in einem Badezimmer?

Ja, beinahe :) Zwischendurch hatte ich vorgeschlagen: da lang, nur eine 
Wand im Weg, senkrecht nach oben, durch die Nachbarwohnung. Aber ich 
hatte den Grundriss nicht so richtig im Kopf und wir wären sogar unter 
seine Badewanne raus gekommen.

> Und "Angst-vor-Fliesen" lässt einen auf die Idee kommen, einen PC direkt
> mit dem GF-Modem verbinden zu wollen?
>
> Irgendein Detail muss mir da entgangen sein.

Du bist noch nicht lange in diesem Forum ;) Hier bleibt kein Thread 
lange beim Thema - na und?

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Bauform B. schrieb:
>> Was / wie funktioniert denn beim Ist-Zustand?
>
> Nichts. Keine Glasfaserdose, keine Kekse. OK, VDSL funktioniert fast
> perfekt und LTE geht auch ganz leidlich.

Und wie kommt das VDSL durch die zwei Betondecken?

von Bauform B. (bauformb)


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Jörg W. schrieb:
> Und wie kommt das VDSL durch die zwei Betondecken?

An der Außenwand entlang, an den Decken vorbei, nicht durch. Das wurde 
ja schon beim Neubau vor ein paar Jahrzehnten verlegt. Da waren 
Telefonkabel noch an hohen Holzsäulen befestigt. Also kommt das Kabel 
direkt unter dem Dach rein. Als das Kabel in der Straße verbuddelt 
wurde, hat man natürlich möglichst wenig verändert.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Und da kannst du die Glasfaser nicht mit lang ziehen (lassen)?

Bei mir hat der Telekommunist das anstandslos bis zum 19"-Rack in der 
Wohnung gelegt, wo mein IT-Equipment drin ist.

von Reinhard S. (rezz)


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Bauform B. schrieb:
> Gerd E. schrieb:
>> Hattest Du schon mal ein Glasfaser-Patchkabel (Simplex) in der Hand? Die
>> sind ziemlich dünn und flexibel. Die kann man sehr gut unter
>> Boden/Sockelleisten und in Türspalten verlegen, das braucht nur ganz
>> kleine Bohrungen.
>
> Von der Sorte hab' ich vorsorglich 30 Meter bestellt. Die Steckern sind
> geteilt, das viereckige Gehäuse mit Verriegelung ist abnehmbar. Der Rest
> ist 2.8mm dünn.

Klingt nach dem falschen Stecker :D

> Deshalb hatte diverse Varianten durchgespielt. So: wo kann man welches
> Gerät unterbringen und wie kommt man dahin. Und teilweise war ein Router
> einfach überflüssig.

Router ist eigentlich immer nötig/sinnvoll, allein schon, weil der dein 
Heimnetzwerk managet, unabhängig von der Art der Außenanbindung. Außer 
du willst einen PC oder so ewig laufen lassen.

Bauform B. schrieb:
> Jörg W. schrieb:
>> Und wie kommt das VDSL durch die zwei Betondecken?
>
> An der Außenwand entlang, an den Decken vorbei, nicht durch. Das wurde
> ja schon beim Neubau vor ein paar Jahrzehnten verlegt. Da waren
> Telefonkabel noch an hohen Holzsäulen befestigt.

Gibts auch als Glasfaser, abhängig von der Kostenfrage bzw. 
Förderbedingungen.

> Also kommt das Kabel
> direkt unter dem Dach rein. Als das Kabel in der Straße verbuddelt
> wurde, hat man natürlich möglichst wenig verändert.

Geh mit der Glasfaser halt außen hoch?

von Manfred P. (pruckelfred)


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Reinhard S. schrieb:
> Nicht jeder bietet dir eine eigene,
> öffentliche IPv4. Manche wollen dich auch auf deren eigenen ONT
> festlegen.

Was hat der ONT mit der öffentlichen IP zu tun?

Jörg W. schrieb:
>> Nichts. Keine Glasfaserdose, keine Kekse. OK, VDSL funktioniert fast
>> perfekt und LTE geht auch ganz leidlich.
> Und wie kommt das VDSL durch die zwei Betondecken?

Zwar keine zwei Betondecken, aber trotzdem: Bei mir kommt DSL über einen 
eher schlechten Klingeldraht zweiadrig zu Modem/Router. Wenn Glasfaser 
kommt, habe ich ein ähnliches Problem, Ethernet vom ONT bekomme ich 
nicht über diesen Weg. Eine neue Leitung oder Glasfaser zu ziehen, ist 
ein gewisser Aufwand.

Jörg W. schrieb:
> Und da kannst du die Glasfaser nicht mit lang ziehen (lassen)?
>
> Bei mir hat der Telekommunist das anstandslos bis zum 19"-Rack in der
> Wohnung gelegt, wo mein IT-Equipment drin ist.

Das wird mein Anbieter nicht wollen. Wie bekomme ich die Stecker auf die 
Glasfaser, ohne teure Ausrüstung zu kaufen? Heise hat in der c't mehrere 
Beiträge zum Thema Glasfaser gemacht, aber keiner davon ist mir konkret 
hilfreich.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Reinhard S. schrieb:
> Router ist eigentlich immer nötig/sinnvoll, allein schon, weil der dein
> Heimnetzwerk managet, unabhängig von der Art der Außenanbindung.

Ist halt immer die Frage, was man unter „Router“ konkret versteht. Bei 
mir ist das ein kleiner ARM-SBC (aber einer mit SSD, nicht bloß schnell 
verschleißender SD-Karte). Damit habe ich alle Funktionen von Firewall 
bis DHCP etc. selbst in der Hand. Ist aber natürlich 'ne Sonderlocke, 
keine Frage – aber es gibt auch keinen Grund, warum man nicht genau 
diese Funktionalität auf einem normalen PC unterbringen kann, das 
Betriebssystem ist auf beiden in meinem Fall das gleiche. Die 
Bedingungen, die das OS erfüllen muss, wurden oben ja genannt 
(insbesondere 802.1q VLAN tagging und PPPoE).

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Manfred P. schrieb:

>> Bei mir hat der Telekommunist das anstandslos bis zum 19"-Rack in der
>> Wohnung gelegt, wo mein IT-Equipment drin ist.
>
> Das wird mein Anbieter nicht wollen.

Hier ging's ja um die Telekom.

von H. H. (Gast)


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Harald K. schrieb:
> Sonst aber fällt mir die Vorstellung von Fliesen im Wohnbereich schwer.

Manche lassen sich sogar Fliesen aus Bernstein...


Aber du bist wohl nicht viel auf der Welt rumgekommen.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Jörg W. schrieb:
>> Das wird mein Anbieter nicht wollen.
> Hier ging's ja um die Telekom.

Jörg W. schrieb:
> Bei mir hat der Telekommunist das anstandslos bis zum 19"-Rack in der
> Wohnung gelegt, wo mein IT-Equipment drin ist.

Du bist sicher, dass Telekom das überall und generell macht?

von Gerd E. (robberknight)


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Manfred P. schrieb:
>> Bei mir hat der Telekommunist das anstandslos bis zum 19"-Rack in der
>> Wohnung gelegt, wo mein IT-Equipment drin ist.
>
> Du bist sicher, dass Telekom das überall und generell macht?

Wenn ich mich richtig erinnere haben die ne Policy für Wunschposition x 
Meter vom Wohnungseingang ist umsonst. Wenn Du es weiter weg haben 
willst musst Du Aufpreis zahlen.

Und wahrscheinlich schaut der Monteur vor Ort auch dass er da möglichst 
wenig Aufwand und Ärger hat. Wenn das Rack also einfach erreichbar und 
alles schnell montiert ist dann wird der da vermutlich kein Fass 
aufmachen.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Gerd E. schrieb:
> Und wahrscheinlich schaut der Monteur vor Ort auch dass er da möglichst
> wenig Aufwand und Ärger hat.

Der war einfach pragmatisch.  Er war froh, dass er das Kabel durch einen 
alten Schornsteinschacht ziehen konnte, statt im Treppenhaus neue 
Metall-Kabelkanäle bis ins 3. OG legen zu müssen (was auch nicht im 
Sinne des Vermieters gewesen wäre und ihn sicherlich viel mehr Arbeit 
gekostet hätte).  Wie viele Meter das dann in der Wohnung sind, war ihm 
nicht wichtig, das zählt eh keiner nach.

Ob das nun jeder so macht – aber das sind Menschen wie du und ich, man 
kann mit ihnen reden, auch das Anbieten einer Tasse Kaffee dürfte noch 
nicht als Bestechungsversuch zählen. :-)

Eigentlich hätte er das Glasfasermodem an der Wand anbringen wollen, vor 
der das Rack steht.  Kam er natürlich nicht ran.  Als ich ihn fragte, ob 
man das nicht auch einfach auf einen Fachboden im Rack legen kann, 
meinte er: "Hmm, wenn ich in einer Firma installiere, mach ich das ja 
auch."  Ich habe ihm dann noch versichert, dass ich es selbst an der 
Wand anschraube, wenn ich mal ausziehe, damit war die Angelegenheit 
erledigt.

von Frank O. (frank_o)


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Harald K. schrieb:
> Sonst aber fällt mir die Vorstellung von Fliesen im Wohnbereich schwer.

Boden?

von (prx) A. K. (prx)


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Harald K. schrieb:
> Sonst aber fällt mir die Vorstellung von Fliesen im Wohnbereich schwer.

Im Bereich eines Ofens ist das keine so schlechte Idee.

von Bauform B. (bauformb)


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Manfred P. schrieb:
> Wie bekomme ich die Stecker auf die
> Glasfaser, ohne teure Ausrüstung zu kaufen?

Einfach fertig konfektioniert kaufen? Vor vielen Jahren war das garkein 
Problem, jede Länge mit jedem Stecker, auf Wunsch mit "Stacheldraht" 
gegen Nagetiere ;) Vor 3 Tagen hab ich so eins bestellt:

https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/ftth_vorkonfektionierte_kabel_singlemode_1_faser-410814

Das sollte eigentlich bald kommen, dann sehen wir, ob der Stecker nicht 
doch ins Modem passt, von wegen

Reinhard S. schrieb:
> Klingt nach dem falschen Stecker :D

von Jens B. (dasjens)


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Frank O. schrieb:
> Harald K. schrieb:
>> Es mag zwar mittlerweile bessere Firewalls geben, die man auf so einem
>> PC laufen lassen kann, aber ...
>
> Na ja ...
> So eine FritzBox ist im Grunde auch nur ein Computer und auch mit
> Firewall.
Jo.
> Sobald du den Stecker in die Wand steckst und mit der Welt verbunden
> bist, bist du auch von der gesamten Welt angreifbar. Da spielt die
> Hardware eine untergeordnete Rolle. Vielleicht ist ein PC sogar besser
> wartbar und updatebar als irgendeine Box, weil da vielleicht aktuellere
> Schutzsoftware und schneller verfügbar ist?

Nö. Mit Router müssen 2 Geräte gehackt werden um auf dem PC zu landen.
Wenn der Wartungsport am Router offen ist, dann wird es einfacher.
Auch ohne laufende Dienste ist ein PC nicht unbedingt sicherer.
"Ping of death" brauch keinen Server.

Beitrag #8004479 wurde vom Autor gelöscht.
von Reinhard S. (rezz)


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Manfred P. schrieb:
> Reinhard S. schrieb:
>> Nicht jeder bietet dir eine eigene,
>> öffentliche IPv4. Manche wollen dich auch auf deren eigenen ONT
>> festlegen.
>
> Was hat der ONT mit der öffentlichen IP zu tun?

Nichts, der ONT ist ein eigenes Thema. Wieso ich das so 
zusammengeschrieben habe, keine Ahnung mehr...
>
> Das wird mein Anbieter nicht wollen. Wie bekomme ich die Stecker auf die
> Glasfaser, ohne teure Ausrüstung zu kaufen?

Jemanden beauftragen, der die teure Ausrüstung hat. Fertige Kabel 
kaufen. Halbfertige Kabel kaufen, wo man am Ende nur das Steckergehäuse 
einklippst.
https://www.kaiser-elektro.de/de_DE/produkte/connectivity-glasfaser-breitbandausbau/e3s-connect-das-steckbare-glasfasersystem-fuer-das-elektrohandwerk/

von Reinhard S. (rezz)


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Manfred P. schrieb:
> Jörg W. schrieb:
>> Bei mir hat der Telekommunist das anstandslos bis zum 19"-Rack in der
>> Wohnung gelegt, wo mein IT-Equipment drin ist.
>
> Du bist sicher, dass Telekom das überall und generell macht?

Bis 20m Kabel sind mit vorbereitetem Kabelweg bei Telekom kostenlos mit 
dabei.

: Bearbeitet durch User
von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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> Manfred P. schrieb:
>> Wie bekomme ich die Stecker auf die
>> Glasfaser, ohne teure Ausrüstung zu kaufen?

Für rel. kurze Entfernungen (im Bereich bis ca. 8..10m) gibt es 
Kunststoff-LWL. Die kann man mit einer frischen Cutter- oder 
Rasierklinge sauber schneiden. Die üblichen Netzwerk-Zubehör-Hersteller 
haben dafür auch besondere Seitenschneider im Angebot.

von Harald K. (kirnbichler)


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Reinhard S. schrieb:
> Bis 20m Kabel sind mit vorbereitetem Kabelweg bei Telekom kostenlos mit
> dabei.

Im Mehrfamilienhaus zählen diese 20m ab dem Übergabepunkt /in die 
individuelle Wohnung/, eine Verkabelung im Keller/Treppenhaus hat damit 
nichts zu tun.

btdt.

Bei mir sinds gute 10 m Faser, die die tatsächlich freundlichen 
Telekommunisten* in meinem Flur verlegt haben.


In einem Einfamilienhaus sieht die Lage natürlich anders aus.



*) Jörg W.

von Reinhard S. (rezz)


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Harald K. schrieb:
> Reinhard S. schrieb:
>> Bis 20m Kabel sind mit vorbereitetem Kabelweg bei Telekom kostenlos mit
>> dabei.
>
> Im Mehrfamilienhaus zählen diese 20m ab dem Übergabepunkt /in die
> individuelle Wohnung/, eine Verkabelung im Keller/Treppenhaus hat damit
> nichts zu tun.

Ja, richtig. 20m ab Wohungseintritt.

> In einem Einfamilienhaus sieht die Lage natürlich anders aus.

Nein, die Längen sind da genauso. Also 20m ab Wohnungseintritt, sprich 
Hauseinführung.

von Bauform B. (bauformb)


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Reinhard S. schrieb:
> Halbfertige Kabel kaufen, wo man am Ende nur das Steckergehäuse
> einklippst.
> 
https://www.kaiser-elektro.de/de_DE/produkte/connectivity-glasfaser-breitbandausbau/e3s-connect-das-steckbare-glasfasersystem-fuer-das-elektrohandwerk/

Du verwirrst mich. Die Stecker scheinen die gleichen zu sein wie bei 
meinem Kabel von Reichelt. Aber warum zwei Fasern? Das Modem braucht nur 
eine.

von Bauform B. (bauformb)


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Jens B. schrieb:
> Vielleicht ist ein PC sogar besser
>> wartbar und updatebar als irgendeine Box, weil da vielleicht aktuellere
>> Schutzsoftware und schneller verfügbar ist?
>
> Nö. Mit Router müssen 2 Geräte gehackt werden um auf dem PC zu landen.
> Wenn der Wartungsport am Router offen ist, dann wird es einfacher.

Zum Ausgleich gibt es Millionen Router mit den gleichen Fehlern. Und der 
PC-Benutzer merkt nicht, dass der Router befallen ist. Beim PC fällt es 
evt. eher auf. Inzwischen sollte man auch das Glasfasermodem angreifen. 
Die Teile haben reichlich Rechenleistung und wer würde da die 
Fernwartung abschalten.

von Hmmm (hmmm)


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Bauform B. schrieb:
> Inzwischen sollte man auch das Glasfasermodem angreifen. Die Teile haben
> reichlich Rechenleistung und wer würde da die Fernwartung abschalten.

Die sind aber nicht von aussen per IP erreichbar, da müsste man erstmal 
Zugriff auf den OLT haben.

Und selbst im unwahrscheinlichen Fall, dass jemand das schafft und das 
Modem kompromittiert, sitzt er nur auf der WAN-Seite Deines Routers, das 
ist weit von Zugriff auf Deinen PC entfernt.

von Reinhard S. (rezz)


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Bauform B. schrieb:
> Du verwirrst mich. Die Stecker scheinen die gleichen zu sein wie bei
> meinem Kabel von Reichelt. Aber warum zwei Fasern? Das Modem braucht nur
> eine.

Richtig, aber wenn der Hersteller das halt nur mit 2 oder 4 Fasern 
anbietet ist dem so.

von (prx) A. K. (prx)


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Gibt es Faser-Anbindungen im FTTH Internet Kontext, die in einer Faser 
beide Übertragungsrichtungen implementieren? Technisch ist das 
sicherlich möglich, aber wird das auch real genutzt?

Was kann man in diesem Zusammenhang mit 4 Fasern am Modem anfangen?

Einzelfasern kann ich mit etwa für Videoübertragung gut vorstellen, wenn 
diese direkt das Signal übertragen, nicht über IP gehen.

: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


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(prx) A. K. schrieb:
> Gibt es Faser-Anbindungen im FTTH Internet Kontext, die in einer Faser
> beide Übertragungsrichtungen implementieren?

Das gesamte derzeit verlegte Glasfaser-Internet macht genau das.

Ich habe kürzlich den Glasfaserausbau "meines" Mehrfamilienhauses (ca. 
25 WE) durch die Telekom betreut, d.h. die verschiedenen Gewerke in die 
Kellerräume gelassen und ihnen im Gegenzug auf die Finger gesehen. Ich 
war auch bei der Ersterkundung, bei der die Situation in den 
Treppenhäusern etc. begutachtet wurde, dabei.

Straßenseitig eingeblasen wurde ein Kabel mit 12 Fasern, das im "HÜP" 
endet. Dort ist eine Faser an einem optischen Splitter angeschlossen, 
die andern sind als stille Reserve aufgerollt.

Von diesem optischen Splitter geht jeweils ein Kabel mit sechs Fasern in 
jede Etage in den Treppenhäusern, und endet dort in einem kleinen 
Aufputzverteiler. In diesen Verteilern sitzt wiederum ein optischer 
Splitter, an denen die ein oder zwei Wohnungen angeschlossen sind - von 
den sechs Fasern, die zum Verteiler geführt werden, wird nur eine 
genutzt, die anderen sind wieder als stille Reserve aufgerollt.

Vom Verteiler in die Wohnung ist ein Kabel mit genau einer Faser 
verlegt, das an der Glasfaserdose endet.

Noch nutzt nur eine bessere Handvoll der Bewohner des Hauses einen 
GF-Anschluss, so daß die über eine Faser übertragbare Bandbreite genügt.

Reicht das nicht mehr, können leicht weitere der 12 Fasern im HÜP in 
Betrieb genommen werden.

Alternativ kann auch die Faser selbst mit anderer Übertragungstechnik 
betrieben werden, da wird dann aus GPON (2.5/1.25 Gbit/sec) XGS-PON (10 
Gbit/sec symmetrisch), was aber wohl einen Tausch der Endgeräte 
erfordert.

In alle Fällen aber wird --anders als im Serverschrank-- immer eine 
Faser im Duplexverfahren betrieben.

von Nevs (noname_user)


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(prx) A. K. schrieb:
> Gibt es Faser-Anbindungen im FTTH Internet Kontext, die in einer Faser
> beide Übertragungsrichtungen implementieren? Technisch ist das
> sicherlich möglich, aber wird das auch real genutzt?

Wie sonst soll das ServerAnfrageSignal denn wieder in Richtung Internet 
gehen wenn nicht durch den ONT als Sender? Damit muß die GF-Strecke 
duplexfähig sein, pro GF-Anschluß gibt es nur eine aktive Faser.

von (prx) A. K. (prx)


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Nevs schrieb:
> pro GF-Anschluß gibt es nur eine aktive Faser

Das genau war eine Antwort auf die von mir gestellte Frage.

Eine Frage, die auch enthält, ob und an welche Stelle möglicherweise von 
einer Duplexfaser auf zwei Fasern aufgeteilt wird.

von Reinhard S. (rezz)


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(prx) A. K. schrieb:
> Gibt es Faser-Anbindungen im FTTH Internet Kontext, die in einer Faser
> beide Übertragungsrichtungen implementieren? Technisch ist das
> sicherlich möglich, aber wird das auch real genutzt?

Ja, das ist sogar Standard. Die ganze PON-Linie (GPON, XGS-PON) macht 
das so und auch als BiDi-Ethernet gibts das.

> Was kann man in diesem Zusammenhang mit 4 Fasern am Modem anfangen?

Nichts. Da das Kabel aber eh immer nur bis zur Abschlussdose (Gf-TA) 
geht und manche da lieber viele Fasern wollen gibts das halt auch.

von Reinhard S. (rezz)


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Harald K. schrieb:
> Noch nutzt nur eine bessere Handvoll der Bewohner des Hauses einen
> GF-Anschluss, so daß die über eine Faser übertragbare Bandbreite genügt.

Die ist auch im Vollausbau ausreichend, weil...

> Reicht das nicht mehr, können leicht weitere der 12 Fasern im HÜP in
> Betrieb genommen werden.

...man am HÜP eigentlich nicht mehr arbeiten will wegen zusätzlicher 
Kunden, also baut man den fürs Endstadium.

> Alternativ kann auch die Faser selbst mit anderer Übertragungstechnik
> betrieben werden, da wird dann aus GPON (2.5/1.25 Gbit/sec) XGS-PON (10
> Gbit/sec symmetrisch), was aber wohl einen Tausch der Endgeräte
> erfordert.

Ja, richtig.

von Reinhard S. (rezz)


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(prx) A. K. schrieb:
> Eine Frage, die auch enthält, ob und an welche Stelle möglicherweise von
> einer Duplexfaser auf zwei Fasern aufgeteilt wird.

Im FTTH-Bereich gar nicht. Das SFP am OLT hat nur Anschluss für eine 
Faser und die wird halt dann gesplittet. Im aktuellen Ausbau empfängt 
dieses SFP auf 2 Wellenlängen (GPON 1310nm & XGS-PON 1277nm) und sendet 
auf 1490nm (GPON) und 1577nm (XGS).

von Nevs (noname_user)


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Bauform B. schrieb:
> Einfach fertig konfektioniert kaufen? Vor vielen Jahren war das garkein
> Problem, jede Länge mit jedem Stecker, auf Wunsch mit "Stacheldraht"
> gegen Nagetiere ;) Vor 3 Tagen hab ich so eins bestellt:
>
> 
https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/ftth_vorkonfektionierte_kabel_singlemode_1_faser-410814
>
> Das sollte eigentlich bald kommen, dann sehen wir, ob der Stecker nicht
> doch ins Modem passt, von wegen

Du hast also den ONT schon, weil ein Modem ist das nicht wirklich, dann 
schau dir mal die Buchse für die Faser darin an. Oder hast du eine 
GF-Fritzbox, dann passt das spez. Kabel von dir, wie ich gerade bei der 
5690 sehe
https://fritz.com/cdn/shop/files/fritzbox_5690_anschlussgrafik_2000x2000_de.webp?v=1763054140&width=2000

1 x fibre optic connection (LC/APC) for direct connection to AON or GPON 
networks

Nur bei reichelt mit 20 Euro plus 6,-€ Versand schon ganz schön teuer 
ggn. das dort
https://www.elektro4000.de/Kabel-Leitungen/Daten-Kommunikationskabel/Patchkabel/Patchkabel-LWL/E-P-Elektrik-LC-APC-Glasfaserkabel-GFS-1-50::1785305.html
mit 9,53 € auf 50 mtr. zu 7,-€ Versand.! Wofür braucht man denn 30 mtr. 
solches Kabel, doch nicht privat?
Mit 20 mtr. wie dort sollte doch völlig reichen zu 6,14 Euro plus 7,- 
VK.
https://www.elektro4000.de/Kabel-Leitungen/Daten-Kommunikationskabel/Patchkabel/Patchkabel-LWL/E-P-Elektrik-LC-APC-Glasfaserkabel-GFS-1-20::1785302.html

: Bearbeitet durch User
von Bauform B. (bauformb)


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Nevs schrieb:
> 
https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/ftth_vorkonfektionierte_kabel_singlemode_1_faser-410814
>>
>> Das sollte eigentlich bald kommen, dann sehen wir, ob der Stecker nicht
>> doch ins Modem passt, von wegen
>
> Du hast also den ONT schon, weil ein Modem ist das nicht wirklich

Was weiß ich, was "ONT" ist. Ich habe ein Original Telekom "Glasfaser 
Modem 2", da war ein kurzes Kabel mit 2 gleichen Steckern dabei. Das 
Digitus-Kabel kam eben an und die Stecker passen in mein Modem. Die sind 
auch wie auf dem Bild geteilt. Beim Einziehen ist die Verriegelung also 
nicht dabei, das ist entscheidende Punkt.

Zwei kleine Aber: das dicke Ende ist gute 5mm dick, 2.8mm ist das Kabel 
selbst. Und: man kann die Stecker nur einmal zusammenbauen, zum Zerlegen 
braucht einen "Uhrmacher-Kuhfuß" oder besser zwei. Goobay hat fast die 
gleichen Kabel, also passend, aber die Stecker sind schon 
zusammengebaut.

> Wofür braucht man denn 30 mtr. solches Kabel, doch nicht privat?

Reichelt hat 10, 30 oder 50 Meter und 10 sind zu wenig, 30 reicht vom 
Keller bis in die Wohnung -- theoretisch, wenn ich einen Weg finde.

> Nur bei reichelt mit 20 Euro plus 6,-€ Versand schon ganz schön teuer

Naja, ich hatte noch 4 SMD-Sicherungen gebraucht, das wären 7.-€ extra 
für den anderen Laden gewesen ;)

von Reinhard S. (rezz)


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Bauform B. schrieb:
>> Du hast also den ONT schon, weil ein Modem ist das nicht wirklich
>
> Was weiß ich, was "ONT" ist.

Das Ende des optischen Netzes, wie eben z.B. das Glasfaser-Modem (2) 
oder das Steckmodul der Fiber-FritzBoxen.

von Nevs (noname_user)


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Bauform B. schrieb:
> Was weiß ich, was "ONT" ist
Optical Network Terminator, also das gleiche wie dein Telekom GF-Modem 
2.
Ist das wohl ein MFHs wgn. der Länge, oder wie bei uns ein größeres EFHs 
mit zig Mtr. Leitungsweg vom HAR über zig Strecken bis in jeden 
Wohnbereich, da sind im HAR schon locker 7 - 10 mtr. weg eh man aus dem 
raus ist.
Bei MFHs hätte man sich aber den GF-APL in die Whng. setzen lassen 
können?
Wie lange hat das eigentlich gedauert bei der IBN, von der Beauftragung 
des Anschlusses bis es dann ging, vorausgesetzt der GF-APL im Keller war 
schon gebaut und gespleißt mit den Pigtails und geprüft?
Oder die Frage an den Reinhard wenn er das weiß, wie lange das so i.d.R. 
dauert, oder ob hier jemand als Kd. bei der DGN dabei ist, weil die 
dafür schon 2 Monate brauchen wegen Nachbestellung. Die erste IBN hat 
wohl auch 3 Monate damals voriges Jahr gebraucht, nur waren dabei die 
ganzen Wechsler noch bei ihrem alten Telekom-VDSL bis das GF ging.
Sichtbares Licht in der Faser gibt es ja auch nicht wie ich feststellen 
musste, weil ich jeden Tag 2x mal in den Keller muß um zu schauen ob das 
schon oder endlich mal geht. An dem aktiven Anschluß ist nämlich auch 
nichts zu sehen, außer wenn ich meinen ONT dran stecke dass der dann das 
Blinken anfängt, so nur wieder die rote Alarm-Led durchweg. Messen 
rückwärts wird ja auch nicht gehen wie weit die Faser durchgeht, bei der 
CuDA Tal wäre das vllt. noch einfach möglich gewesen über die Kapazität, 
aber so wird es wohl am NVT unterbrochen sein.
Die Faser legt man dan am Besten in ein flex. Rohr um Beschädigngen 
vorzubeugen, denn so ein stabiles Röhrchen, was die ja ins Erdreich 
legen im Verbund, da passt der Stecker wieder nicht durch, die Faser mit 
3 mm würde ja gehen, und so ein 11er sw flex-Rohr erzeugt auch wieder 
jedermanns Interesse was da drin wäre. Geht denn dein Anschluß jetzt 
schon am GF-APL mit dem kurzen Kabel, oder muß der noch freigegeben 
werden? Und ein NW-Kabel in der Länge aus der Whng. bis zum GF-APL an 
das Modem wäre nicht einfacher gewesen, oder NW über FM-Leitung der 
Hausverkabelung als 4x Drähte mit 100 Mbit wenn auch nur vorübergehend?

von Reinhard S. (rezz)


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Nevs schrieb:
> Bei MFHs hätte man sich aber den GF-APL in die Whng. setzen lassen
> können?

Du willst vom Keller/Hauseinführung bis in eine Wohnung gehen, dort den 
Gf-AP/HÜP setzen und von dort aus alle Wohnungen erschließen? :D

> Oder die Frage an den Reinhard wenn er das weiß, wie lange das so i.d.R.
> dauert,

Von mehreren Jahren bis wenigen Monaten ist alles dabei. Ich bspw. hab 
meinen Anschluss aber auch erst recht spät beauftragt. Als schon lange 
klar war, das der Ausbau kommt.

> Messen
> rückwärts wird ja auch nicht gehen wie weit die Faser durchgeht,

Natürlich geht das. Aber da sind wir, mal wieder, im Offtopic.

: Bearbeitet durch User
von Bauform B. (bauformb)


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Nevs schrieb:
> Geht denn dein Anschluß jetzt schon am GF-APL mit dem kurzen Kabel,
> oder muß der noch freigegeben werden?

Soweit sind wir noch lange nicht. Seit letzter Woche enden 2 Fasern in 
einer Spleißbox im Keller. GF-APL soll offiziell im August installiert 
werden, aber nette (ehrlich) Dame von Hotline meint, es wird wohl Januar 
'27 werden. Die Auftragsbestätigung ist vom 14. November '23 :)

> Und ein NW-Kabel in der Länge aus der Whng. bis zum GF-APL an
> das Modem wäre nicht einfacher gewesen

Im Moment denke ich, es könnte halbe/halbe werden, also so 12m Glasfaser 
im Keller bis zum Modem und dann weiter mit NW-Kabel. Angeblich gibt es 
ganz flache, die an der Dichtung vorbei durch ein geschlossenes Fenster 
passen. Das müsste nur noch weiß sein, damit es außen an der Wand nicht 
so auffällt. Aber für die Strecke müsste auch WLAN funktionieren.

von Nevs (noname_user)


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Reinhard S. schrieb:
> Du willst vom Keller/Hauseinführung bis in eine Wohnung gehen, dort den
> Gf-AP/HÜP setzen und von dort aus alle Wohnungen erschließen? :D

Nö, auf diese Idee bist du ja mit der Frage erst gekommen, dann doch in 
der Whng. eine GF-Abschlußdose, kommste aber wieder selber nicht drauf, 
gelle?;-)
Versuch mal wen anders zu veräppeln, klappt bei mir nicht!

Reinhard S. schrieb:
> Von mehreren Jahren bis wenigen Monaten ist alles dabei. Ich bspw. hab
> meinen Anschluss aber auch erst recht spät beauftragt. Als schon lange
> klar war, das der Ausbau kommt.

Vllt. mal alles lesen, und so spät war es noch gar nicht. Beauftragung 
für die GebäudeErschließung gehört nicht dazu, erst ab erfolgter 
nutzungsfähiger NetzÜbergabe. Also das auch unbekannt.

Bzgl. Messen war ja wohl gemeint mit den herkömml. Mitteln die man so 
hat auch ohne GF-Meßkoffer, also mit Laserpointer u.ä. Mitteln, oder 
über den ONT, der aber wohl gar kein NW aufbaut ohne Aktivierung aus dem 
GF-Netz.
Du bist schon eine tolle Hilfe. ;-)

von Reinhard S. (rezz)


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Nevs schrieb:
> Reinhard S. schrieb:
>> Du willst vom Keller/Hauseinführung bis in eine Wohnung gehen, dort den
>> Gf-AP/HÜP setzen und von dort aus alle Wohnungen erschließen? :D
>
> Nö, auf diese Idee bist du ja mit der Frage erst gekommen,

Dein Zitat, worauf ich mich beziehe, klingt da ganz anders.

> Versuch mal wen anders zu veräppeln, klappt bei mir nicht!

Bisher klappt das aber super. :D

> Reinhard S. schrieb:
>> Von mehreren Jahren bis wenigen Monaten ist alles dabei. Ich bspw. hab
>> meinen Anschluss aber auch erst recht spät beauftragt. Als schon lange
>> klar war, das der Ausbau kommt.
>
> Vllt. mal alles lesen, und so spät war es noch gar nicht. Beauftragung
> für die GebäudeErschließung gehört nicht dazu,

Das musst du dazu schreiben...

> erst ab erfolgter nutzungsfähiger NetzÜbergabe.

Das ist bei Telekom-basiertem Ausbau dann minimal, mit Angabe von 
Glasfaser-ID (auf der Dose) und Modem-ID kannst du das ab dem 
darauffolgenden Tag der Montage/Übergabe machen.

> Bzgl. Messen war ja wohl gemeint mit den herkömml. Mitteln die man so
> hat auch ohne GF-Meßkoffer

Das OTDR ist das herkömmliche Mittel für den Gf-Monteur, für deine 
beschränkten Mittel kann ich nichts.

von Nevs (noname_user)


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Reinhard S. schrieb:
> Das musst du dazu schreiben...
Das stand zu lesen, oder soll ich es noch mal alles wiederholen?

>> erst ab erfolgter nutzungsfähiger NetzÜbergabe.
>
> Das ist bei Telekom-basiertem Ausbau dann minimal, mit Angabe von
> Glasfaser-ID (auf der Dose) und Modem-ID kannst du das ab dem
> darauffolgenden Tag der Montage/Übergabe machen.

Vom Telekombasierten Ausbau, welchen ja die GF-Plus ausführt, war auch 
schon anderes öffentlich zu lesen, dass es ganz schön gedauert hat, weil 
die Schritte, welche dazu gehören wie GF-ID und Kommunikation wgn. 
Modem-ID und Reg. wie Freischaltung. Aber was da alles so netzseitug 
dazugehört und wie der Bauablauf im Einzelnen ist, ob alle Fasern auf 
den GF-APL im NVT durchgespleißt oder auf den Splitter aufgelegt werden 
und und und, muß ich dann wieder die DGN fragen, weil ihr ja alle nur 
das macht was man euch sagt.

Reinhard S. schrieb:
> Das OTDR ist das herkömmliche Mittel für den Gf-Monteur, für deine
> beschränkten Mittel kann ich nichts.
Für dein beschränktes Wissen und die wenigen Fähigkeiten danken wir dir 
ganz herzlich. Du bist schon eine große Hilfe hier, immer. ;-)

von Reinhard S. (rezz)


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Nevs schrieb:
> Vom Telekombasierten Ausbau, welchen ja die GF-Plus ausführt,

Nein, Telekom baut auch weiterhin noch selbst aus, Gf+ baut nicht alles.

> war auch
> schon anderes öffentlich zu lesen, dass es ganz schön gedauert hat, weil
> die Schritte, welche dazu gehören wie GF-ID und Kommunikation wgn.
> Modem-ID und Reg. wie Freischaltung.

Ist mir nichts bekannt. Bei mir kam am Tag der Montage im Haus ne Mail 
mit Erfolgsmeldung und das ich dann eben umstellen kann/muss von meinem 
Telekom-Kupferanschluss. Ich hätte also praktisch sofort via Glasfaser 
online gehen können.

> Aber was da alles so netzseitug
> dazugehört und wie der Bauablauf im Einzelnen ist, ob alle Fasern auf
> den GF-APL im NVT durchgespleißt oder auf den Splitter aufgelegt werden
> und und und, muß ich dann wieder die DGN fragen, weil ihr ja alle nur
> das macht was man euch sagt.

Das interessiert den Kunden ja normal auch nicht und ist nicht sein 
Bereich. Selbst wenn dir jemand die Infos gibt kannst du dir davon ja 
auch nichts kaufen und hast bestenfalls deine Neugier befriedigt.

von Nevs (noname_user)


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Reinhard S. schrieb:
> Von mehreren Jahren bis wenigen Monaten ist alles dabei. Ich bspw. hab
> meinen Anschluss aber auch erst recht spät beauftragt. Als schon lange
> klar war, das der Ausbau kommt.

Reinhard S. schrieb:
> Ist mir nichts bekannt. Bei mir kam am Tag der Montage im Haus ne Mail
> mit Erfolgsmeldung und das ich dann eben umstellen kann/muss von meinem
> Telekom-Kupferanschluss. Ich hätte also praktisch sofort via Glasfaser
> online gehen können.

_Bei mir kam am Tag der Montage - ja klaro, also kannst du gar nichts 
dazu sagen wie der zeitliche Ablauf ist, ich mach meine Montage des ONT 
selber, der GF-APL ist schon lange montiert und beschalten auf 3x 
Abgänge.

Reinhard S. schrieb:
> Das interessiert den Kunden ja normal auch nicht und ist nicht sein
> Bereich. Selbst wenn dir jemand die Infos gibt kannst du dir davon ja
> auch nichts kaufen und hast bestenfalls deine Neugier befriedigt.

Das typische Schema wenn man immer von sich selber ausgeht und den 
Gegenüber in eine untere Schublade stecken will.
Die meisten Kd. kapieren ja auch gar nicht warum es so lange dauert wenn 
es so ist, und was dabei alles abgeht. Beim eigenwirtschaftlichen Ausbau 
war mir von Anfang an klar dass es auf solche Probleme hinausläuft.
Den Nachbarn ggn.über haben sie auf seinen Antrag gar nicht erst 
ausgebaut, typische Blindgänger in der Baukoordinierung, weil da so 
Leute sitzen die von Nichts einen Plan haben, genau wie an der DGN-HL 
oder im Vertrieb.
Wie man vom TO hier drüber lesen kann ist es bei der Telekom aber auch 
nicht großartig anders.

von Harald K. (kirnbichler)


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Reinhard S. schrieb:
> mit Angabe von Glasfaser-ID (auf der Dose) und Modem-ID kannst
> du das ab dem darauffolgenden Tag der Montage/Übergabe machen.

So lange muss das nicht dauern, bei mir war das keine halbe Stunde, und 
der Internetzugang lief wieder.

von Bauform B. (bauformb)


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Nevs schrieb:
> Wie man vom TO hier drüber lesen kann ist es bei der Telekom aber auch
> nicht großartig anders.

Aber schnell sind sie! Heute, 09:56 ein Anruf: "Sie brauchen noch eine 
Glasfaserdose, aber die konnte nicht installiert werden, weil kein 
Kabelkanal vorbereitet war (im 2-Parteien Mietshaus??). Wir würden 
deshalb gerne einen Termin ausmachen, passt es um 10:00?"

Gegen 11:40 kommt auch ein Monteur, schaut sich das Elend an und meint 
"ich habe kein Kabel dabei, mein Kollege ruft diese oder nächste Woche 
an und verlegt das Kabel. Ich komme dann und schließe das an"

Sicherheitshalber hat er kein Jahr dazu gesagt :)

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Bauform B. schrieb:
> Sicherheitshalber hat er kein Jahr dazu gesagt :)

"diese oder nächste Woche" impliziert allerdings ein Jahr …

von Hans (ths23)


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(prx) A. K. schrieb:
> Hinzu kommt dann noch, dass der Router nicht immer dort landet, wo man
> das beste WLAN benötigt. Läuft es ganz blöd, liegt die Faser im Keller
> auf und niemand dort braucht WLAN.
oder man spricht mit der Firma die das Glasfaserkabel in der Straße 
verlegt, daß sie das Schutzrohr nicht nach Hauseinführung abzwicken, 
sondern noch ein paar Meter mehr dran lassen. Hat bei mir und einigen 
Leuten in der Straße bestens funktioniert. Bei mir waren es knapp 20m 
zusätzlich. Hat mich nichts zusätzlich gekostet, ich habe den Leuten 
freiwillig einen Pott frisch gebrühten Kaffees für ihr Entgegenkommen 
spendiert. Das Schutzrohr habe ich dann selbst im Haus zum gewünschten 
Punkt verlegt (bei mir in der ersten Etage). 14 Tage später kam der 
Trupp der die Glasfaser eingezogen und den Übergabepunkt installiert 
hat. Denenen war es völlig egal wo das Schutzrohr endet. Die haben 
einfach die Glasfaser eingebunden und gut war es. Zum Abschluß der 
Arbeiten haben die mir noch 10m konfektioniertes Glasfaserkabel gegeben 
und sind von Dannen gezogen.
Ich habe dann in aller Ruhe die alte FB abgeklemmt und die neue FB5590 
angeschlossen. Hätte mir auch von der Telekom ein Glasfasermodem geben 
lassen können, dann wär's mit Umstecken des Kabels zur FB gut gewesen.
Aber warum soll ich noch einen Stromfresser zusätzlich betreiben, wenn 
es passende FB gibt.

von Hans Markus G. (stromspannung)


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Harald K. schrieb:

> Alternativ kann auch die Faser selbst mit anderer Übertragungstechnik
> betrieben werden, da wird dann aus GPON (2.5/1.25 Gbit/sec) XGS-PON (10
> Gbit/sec symmetrisch), was aber wohl einen Tausch der Endgeräte
> erfordert.
> In alle Fällen aber wird --anders als im Serverschrank-- immer eine
> Faser im Duplexverfahren betrieben.

Man kann sogar G-PON und XGS-PON über die selbe Faser gleichzeitig 
betreiben da die Wellenlängen anderst sind!

von Harald K. (kirnbichler)


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Beitrag #8012438 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Hans Markus G. (stromspannung)


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„Anders“ klingt wie etwas, das schnell fertig geworden ist.
Kurz. Knapp. Sparversion.

Aber „anderst“?

Das hat ein T am Ende.
Und dieses T steht für: Turbo. Tiefgang. Talent.

Wenn jemand sagt:
„Das ist anders.“
Dann denkt man: Okay.

Wenn jemand sagt:
„Das ist anderst.“
Dann weiß man:
Oh. Das ist nicht nur anders. Das ist anderst™.

Das „T“ ist nämlich das kleine rebellische Extra.
Es ist wie das letzte Stück Pizza, das sich heimlich noch auf den Teller 
legt.
Wie die Socke, die doch noch aus der Waschmaschine auftaucht.
Wie ein Plot-Twist in einem Film.

Sprachlich gesehen (also in dieser alternativen 
Parallel-Universums-Grammatik) ist „anderst“ die Premium-Version von 
anders.
Mit eingebautem Nachdruck.
Mit emotionaler Endung.
Mit dramatischem Abgang.

Und mal ehrlich:
Wörter mit T am Ende fühlen sich einfach stabiler an.
„Fest“ – stabil.
„Hart“ – stabil.
„Anderst“ – siehst du?

Deshalb ist „anderst“ richtig.
Nicht laut Duden.
Aber laut Bauchgefühl.
Und das Bauchgefühl hat noch nie gelogen. (Außer bei Käsekuchen.)

Beitrag #8012452 wurde vom Autor gelöscht.
von Marcel V. (mavin)


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Dank dieses Threads habe ich heute erst begriffen, um welche Geräte es 
sich handelt, die bei mir unten schon seit Jahren im Keller an der Wand 
rumhängen. Ich gehe davon aus dass das Gerät mit den vielen LEDs das 
Glasfasermodem ist und das andere Gerät die Glasfaserspleißbox.

Ohh! ich sehe gerade auf dem Foto, dass der Installateur beim Schließen 
des Deckels das gelbe Glasfaserkabel eingequetscht hat. Ich hoffe dass 
das nicht so schlimm ist.

Hans schrieb:
> Aber warum soll ich noch einen Stromfresser zusätzlich betreiben, wenn
> es passende FB gibt?

Die Spleißbox funktioniert bei mir ohne Strom, aber das Glasfasermodem 
braucht dagegen jedoch Strom.

von Hmmm (hmmm)


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Hans Markus G. schrieb:
> Wie die Socke, die doch noch aus der Waschmaschine auftaucht.

Ab da wurde es unrealistisch, verschwundene Socken tauchen nicht wieder 
auf.

Marcel V. schrieb:
> Ich gehe davon aus dass das Gerät mit den vielen LEDs das Glasfasermodem
> ist

Genau, ein handelsüblicher Medienkonverter mit SFP-Modul. Demnach ist 
bei euch kein GPON, sondern AON verbaut - GPON-Module haben vorne noch 
einen "Anbau", weil da ein komplettes Embedded-System drinsteckt.

Marcel V. schrieb:
> Ohh! ich sehe gerade auf dem Foto, dass der Installateur beim Schließen
> des Deckels das gelbe Glasfaserkabel eingequetscht hat. Ich hoffe dass
> das nicht so schlimm ist.

Das ist bei LWL ziemlich digital: Erst passiert lange nichts, bei genug 
Gewalt hörst Du ein fieses Knacken und bist offline.

Wenn Du das beheben kannst, solltest Du es tun.

von Ralf L. (ralfmitkurzschluss)


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Gibt es da eine Norm? Bei mir sind die Kabel auch gelb!

von (prx) A. K. (prx)


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Die Farben von GF-Kabeln codieren den Fasertyp.

von Ralf L. (ralfmitkurzschluss)


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Ich meinte aber das Ethernet-Patchkabel. (Kupfer nicht Glas)

von Hmmm (hmmm)


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Ralf L. schrieb:
> Gibt es da eine Norm? Bei mir sind die Kabel auch gelb!

Singlemode. Der Stecker ist bei Dir SC/PC, bei Mavin LC/PC.

Ralf L. schrieb:
> Ich meinte aber das Ethernet-Patchkabel. (Kupfer nicht Glas)

Da bekommst Du die Farbe, die Du bestellst. Gelb sieht man häufig.

Edit: Mist, auf den dümmlichen Liebau-Troll reagiert.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #8012525 wurde vom Autor gelöscht.
von Marcel V. (mavin)


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Hmmm schrieb:
> Erst passiert lange nichts, bei genug Gewalt hörst Du ein fieses Knacken
> und bist offline.
> Wenn Du das beheben kannst, solltest Du es tun.

Auf deinen Rat hin, habe ich den Deckel aufgeklappt und das 
Glasfaserkabel wieder vernünftig in die Box reingestopft, damit die 
Quetschungen beseitigt sind!

Bei der Gelegenheit kann man auch gleich mal sehen was da so unter der 
geöffneten Haube drunter steckt.

von Hans Markus G. (stromspannung)


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Hast du zwei Glasfaser Anschlüsse?

Das schwarze ist das Kabel aus der Straße und das gelbe geht zu den 
Modems?

von Reinhard S. (rezz)


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(prx) A. K. schrieb:
> Die Farben von GF-Kabeln codieren den Fasertyp.

Kann man aber auch in diversen anderen Farben codieren. Netzbetreiber 
codieren damit gerne die Patchkabellängen in ihren Verteilern.

Marcel V. schrieb:
> Bei der Gelegenheit kann man auch gleich mal sehen was da so unter der
> geöffneten Haube drunter steckt.

Den gelben Deckel könntest du auch noch abheben, wenn du ganz neugierig 
bist.

: Bearbeitet durch User
von Hmmm (hmmm)


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Marcel V. schrieb:
> Bei der Gelegenheit kann man auch gleich mal sehen was da so unter der
> geöffneten Haube drunter steckt.

Die Spleissverbindungen sind unter der weissen Haube, man sieht ja nur 
die Kupplungen.

Warum eigentlich zwei LWL-Kabel? Hängen da zwei Haushalte dran, oder 
hängt an der zweiten Faser ein Umsetzer für Kabel-TV?

von Marcel V. (mavin)


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Hans Markus G. schrieb:
> Das schwarze ist das Kabel aus der Straße?

Ja, das dicke schwarze Glasfaserkabel kommt direkt aus dem Erdboden raus 
und geht in die Spleißbox rein, wo die dicke Glasfaser auf 4 einzelne 
Anschlüsse verteilt gleichmäßig aufgesplissen wird. Davon werden 
momentan aber nur zwei Anschlüsse benötigt.

Hans Markus G. schrieb:
> Hast du zwei Glasfaser Anschlüsse?

Ja, ein gelbes Glasfaserkabel geht von der Spleißbox zum Glasfasermodem 
und von da aus geht's dann mit einem gelben Netzwerkkabel (RJ45) weiter 
zur Fritzbox (Router).

Das zweite gelbe Glasfaserkabel aus der Spleißbox geht dann zu einem 
speziellen Home Optical Receiver, der aus dem Glasfasersignal, in dem ja 
auch das Internet rumschwirrt, das Radio- und Fernsehsignal rausfiltert 
und auf eine 75 Ohm F-Buchse ausgibt, an der ein 10dB Dämpfungsglied 
nachgeschaltet ist, bevor das Radio- und Fernsehsignal dann weiter über 
ein 75 Ohm Koaxkabel an die Wohnräume verteilt wird.

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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Wobei ich eine Variante kenne, in der aus dem ONT auch das TV-Kabel 
kommt. Da liegt zwar noch eine zweite Faser aus der Zentrale des 
Wohnblocks rum, die aber ungenutzt ist. Vmtl falls die erste defekt ist.

von Hmmm (hmmm)


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Marcel V. schrieb:
> Das zweite gelbe Glasfaserkabel aus der Spleißbox geht dann zu einem
> speziellen Home Optical Receiver, der aus dem Glasfasersignal, in dem ja
> auch das Internet rumschwirrt, das Radio- und Fernsehsignal rausfiltert
> und auf eine 75 Ohm F-Buchse ausgibt

Der filtert nichts raus, das ist bei Dir eine separate Faser für das 
TV-Signal.

Es gibt zwar auch Systeme mit Internet und Kabel-TV auf einer Faser 
(unterschiedliche Wellenlängen), aber in dem Fall würde nur ein Kabel 
aus der Spleissbox kommen.

von Marcel V. (mavin)


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Hmmm schrieb:
> Der filtert nichts raus, das ist bei Dir eine separate Faser für das
> TV-Signal.

Das würde wiederum bedeuten, dass das dicke schwarze Kabel aus dem 
Erdboden in Wirklichkeit zwei optisch komplett getrennte Glasfaserkabel 
sind, die in einer gemeinsamen schwarzen Gummiummantelung untergebracht 
sind.

von Reinhard S. (rezz)


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Marcel V. schrieb:
> Das würde wiederum bedeuten, dass das dicke schwarze Kabel aus dem
> Erdboden in Wirklichkeit zwei optisch komplett getrennte Glasfaserkabel
> sind, die in einer gemeinsamen schwarzen Gummiummantelung untergebracht
> sind.

Das ist aber auch Standard. Es gibt keine (Außen-)Kabel mit nur einer 
Faser. Üblich sind 4-24 Fasern in einem Kabel/Bündel. Wohin die dann 
draußen verbunden werden ist dann ein eigenes Thema :)

von Hmmm (hmmm)


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Marcel V. schrieb:
> Das würde wiederum bedeuten, dass das dicke schwarze Kabel aus dem
> Erdboden in Wirklichkeit zwei optisch komplett getrennte Glasfaserkabel
> sind, die in einer gemeinsamen schwarzen Gummiummantelung untergebracht
> sind.

Klar. Das werden ziemlich sicher mindestens 4 sein, eher 12.

von Hans Markus G. (stromspannung)


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Reinhard S. schrieb:
> Es gibt keine (Außen-)Kabel mit nur einer
> Faser.

Bei mir liegt sowas: 
https://gt-netstore.de/LWL-Mikrokabel-A-D-ZN-2Y-1x12-E9-125-m-G657A1-Aussenkabel/FCA-AD2Y12A1

von Marcel V. (mavin)


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Hmmm schrieb:
> Klar. Das werden ziemlich sicher mindestens 4 sein, eher 12.

Ok, wenn das soo ist, dann wird höchstwahrscheinlich in der Spleißbox 
nix gespleißt, sondern jeweils von den insgesamt 12 einzelnen Fasern die 
beiden erforderlichen Fasern für den jeweiligen Anwendungsfall 
verwendet, nämlich eins fürs Internet und das andere für Radio und 
Fernsehen.

Reinhard S. schrieb:
> Den gelben Deckel könntest du auch noch abheben, wenn du ganz neugierig
> bist.

...dann könnte man genau sehen, was da eigentlich gemacht wurde. Ich 
habe aber ein bisschen Schiss, dass mir dann die ganzen Fasern aus der 
Spleißbox rausfallen und wenn man die einatmet bekommt man eventuell 
Asthma oder sogar Lungenkrebs, so wie bei Asbest!

von Hmmm (hmmm)


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Marcel V. schrieb:
> Ok, wenn das soo ist, dann wird höchstwahrscheinlich in der Spleißbox
> nix gespleißt, sondern jeweils von den insgesamt 12 einzelnen Fasern die
> beiden erforderlichen Fasern für den jeweiligen Anwendungsfall verwendet

Ich glaube, Dir ist nicht klar, was Spleissen ist. Das ist eine rein 
passive Verbindung zweier Faserenden, die (abgesehen von Spezialfällen 
wie feldkonfektionierbaren Steckern) für die Verwendung notwendig ist.

Marcel V. schrieb:
> Ich habe aber ein bisschen Schiss, dass mir dann die ganzen Fasern aus
> der Spleißbox rausfallen

Die Fasern sind aufgerollt, und die Spleisse sind mitsamt Schutz sicher 
befestigt, da fällt nichts raus.

Marcel V. schrieb:
> wenn man die einatmet bekommt man eventuell Asthma oder sogar
> Lungenkrebs, so wie bei Asbest!

Glaubst Du, der Monteur hat da Faserreste reingekippt, damit nichts 
wackelt?

von Reinhard S. (rezz)


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Marcel V. schrieb:
> Ok, wenn das soo ist, dann wird höchstwahrscheinlich in der Spleißbox
> nix gespleißt,

Doch, weil dafür ist es ja die Spleißbox. Und wenn man nur ein paar 
Fasern auf Pigtails/Stecker spleißt.

> Reinhard S. schrieb:
>> Den gelben Deckel könntest du auch noch abheben, wenn du ganz neugierig
>> bist.
>
> ...dann könnte man genau sehen, was da eigentlich gemacht wurde. Ich
> habe aber ein bisschen Schiss, dass mir dann die ganzen Fasern aus der
> Spleißbox rausfallen

Wäre schlechte Montage.

> und wenn man die einatmet bekommt man eventuell
> Asthma oder sogar Lungenkrebs, so wie bei Asbest!

Glasfaser kannst du nicht einatmen, die sind ja wie lange Schlangen. Und 
da die noch mit dem üblichen 250µm-Coating versehen sind kann man die 
sogar beschädigungsfrei um Finger wickeln. Das darüber dann wegen zu 
hoher Dämpfung kein Signal mehr geht ist aber klar :)

Gefährlich sind die unummantelten Glasfasern (125µm), aber die bekommt 
man nur als Spleißer (wie ich) zu Gesicht.

von Marcel V. (mavin)


Angehängte Dateien:

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Hmmm schrieb:
> Ich glaube, Dir ist nicht klar, was Spleissen ist.

Der Ausdruck "Spleißen" hat eigentlich nur 2 Bedeutungen. Einmal können 
Haare auseinanderspleißen, oder Glasfaserkabel können dauerhaft als 
feste Verbindung zusammengespleißt werden. Bei Haaren geht das zwar 
auch, das nennt sich dann aber Extensions.

Neu für mich ist allerdings, dass man die lösbaren Spleißverbindungen, 
die mit Steckern versehen sind, auch als Spleißverbindungen bezeichnet.

Wenn überhaupt, wird da nur der Stecker angespleißt, so wie Reinhard das 
schon richtig formuliert hat.

von Hmmm (hmmm)


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Marcel V. schrieb:
> Neu für mich ist allerdings, dass man die lösbaren Spleißverbindungen,
> die mit Steckern versehen sind, auch als Spleißverbindungen bezeichnet.

Tut man nicht. Die Spleisse sind wie gesagt unter der weissen Abdeckung 
und verbinden die Fasern, die von draussen reinkommen, mit den Pigtails, 
die an den Kupplungen hängen.

von Michael B. (alter_mann)


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Marcel V. schrieb:
> Der Ausdruck "Spleißen" hat eigentlich nur 2 Bedeutungen.

Steile These.
https://de.wikipedia.org/wiki/Splei%C3%9Fen

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