Forum: PC Hard- und Software Thunderbird gerade kaputt?


von Gustav K. (hauwech)


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Hallo,

habe mir vor einigen Tagen eine zweite eMail-Adresse eingerichtet, die 
ich nun in meinen Thunderbird integrieren wollte. Passte auch alles wie 
beschrieben, nur am Ende sehe ich wiederholt die Fehlermeldung:

Anmeldung auf dem Server fehlgeschlagen.

Habe alle Daten und die vorgeschlagenen Einstellungen überprüft, stimmt 
alles. Auf einem Youtube-Video punktgenau die gleiche Vorgehensweise, 
nur leuchtet dort am Ende grün und bei mir rot.

Auf der Seite meines Providers passt alles, ein Konto mit zwei 
eMail-Adressen zur Auswahl, siehe Foto. So war es gedacht.

Was tun? Gerade was kaputt und einfach paar Tage zuwarten?

Gustav

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Bei t-online ist das "normale" Login-Passwort (für webmail etc.) nicht 
das Passwort für IMAP/SMTP/POP3 (also das was man bei Thunderbird 
angibt). Man muss im Webportal irgendwo explizit ein separates Passwort 
für Mailprogramme einstellen.

von Gustav K. (hauwech)


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Niklas G. schrieb:
> Man muss im Webportal irgendwo explizit ein separates Passwort
> für Mailprogramme einstellen.

Das wäre eine Erklärung, nur ist mir im Webportal von t-online nirgends 
eine solche Einstellung begegnet, wo man ein weiteres Passwort vergeben 
könnte.

von Jörg R. (solar77)


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Gustav K. schrieb:
> Niklas G. schrieb:
>> Man muss im Webportal irgendwo explizit ein separates Passwort
>> für Mailprogramme einstellen.
>
> Das wäre eine Erklärung, nur ist mir im Webportal von t-online nirgends
> eine solche Einstellung begegnet, wo man ein weiteres Passwort vergeben
> könnte.

https://www.telekom.de/hilfe/apps-dienste/e-mail/programm-passwort-verwalten?samChecked=true

von Gustav K. (hauwech)


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Irgendwie verstehe ich es nicht mit den eMail-Adressen, deshalb will ich 
mal etwas weiter ausholen:

Seit ca. 20 Jahren sind wir (meine Frau und ich) bei t-online, zu dem 
Vertrag gehörte von Anfang an eine einzige eMail-Adresse, ich nenne sie 
mal aaa@t-online.de, die ich von Anfang an nutze. Meine Frau hat sich 
deshalb eine eMail-Adresse bei web.de eingerichtet, ich nenne sie mal 
bbb@web.de. Soweit so gut.

Vor ca. 10 Jahren gab es dann die Möglichkeit, weitere eMail-Adressen 
einzurichten, ich habe also für meine Frau bbb@t-online.de eingerichtet. 
Selbige hat jedoch weiterhin ihre bbb@web.de benutzt.

Vor paar Wochen habe ich nun für mich eine dritte eMail-Adresse bei 
t-online eingerichtet, ich nenne sie mal ccc@t-online.de. Die wollte ich 
gestern - wie im 1. Beitrag beschrieben - in meinen Thunderbird 
integrieren, was misslang. Das soll aber im Moment nicht das Thema sein.

Um einige Dinge zu testen, habe mich eben auf dem Webportal von t-online 
unter aaa@t-online.de angemeldet und von dort jeweils eine Testmail an 
bbb@t-online.de und ccc@t-online.de verschickt. Kein Problem.

Dann als bbb@t-online.de angemeldet und jeweils eine Testmail an 
aaa@t-online.de und ccc@t-online.de verschickt. Ebenfalls kein Problem. 
Nebenbei: Ich war als bbb@t-online.de angemeldet.

Dann als ccc@t-online.de angemeldet und jetzt kommts: Ich bin als 
aaa@t-online.de angemeldet, habe aber die Möglichkeit, zwischen 
aaa@t-online.de und ccc@t-online.de zu wählen, siehe Foto im 1. Beitrag. 
Seltsamerweise wird mir hier bbb@t-online.de nicht zur Wahl angeboten 
und ich kann bbb@t-online.de hier auch nicht einrichten, obwohl eine 
Einrichtung angeboten wird. bbb@t-online.de und ccc@t-online.de scheinen 
einen unterschiedlichen Status zu haben.

Aber es kommt noch besser: Meine Frau berichtet eben, Sie habe zwei 
Testmails unter bbb@web.de erhalten. Ich habe mit 100%iger Sicherheit 
keine Testmails an bbb@web.de verschickt, sondern an bbb@t-online.de. 
Eine irgendwie geartete automatische Weiterleitung hat hier niemand 
eingerichtet.

Was geht da ab, ich blicke es nicht mehr

von Jörg R. (solar77)


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Gustav K. schrieb:
> (..)
> Aber es kommt noch besser: Meine Frau berichtet eben, Sie habe zwei
> Testmails unter bbb@web.de erhalten. Ich habe mit 100%iger Sicherheit
> keine Testmails an bbb@web.de verschickt, sondern an bbb@t-online.de.
> Eine irgendwie geartete automatische Weiterleitung hat hier niemand
> eingerichtet.
>
> Was geht da ab, ich blicke es nicht mehr

Das sind 2 voneinander vollkommen unabhängige Mailprovider. Daher liegt 
der Fehler mit großer Wahrscheinlichkeit schon bei dir. Entweder ist 
etwas falsch konfiguriert, oder im eMail-Programm deiner Frau werden 
alle eingehenden Mails unter einem Eingangsordner angezeigt..um mal 2 
mögliche Ursachen zu nennen.

Ansonsten ist es schwierig auf deine lange Erklärungen einzugehen, ohne 
die Konfiguration bzw. weitere Informationen zu kennen. Daher ist Hilfe 
zu geben sehr schwierig.

von Oliver R. (orb)


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Gustav K. schrieb:
> Dann als ccc@t-online.de angemeldet und jetzt kommts: Ich bin als
> aaa@t-online.de angemeldet, habe aber die Möglichkeit, zwischen
> aaa@t-online.de und ccc@t-online.de zu wählen,

Das klingt, als ob ccc@ nur ein Alias für aaa@ ist und kein 
eigenständiges Mailkonto.

von Gustav K. (hauwech)


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Jörg R. schrieb:
> Entweder ist
> etwas falsch konfiguriert, oder im eMail-Programm deiner Frau werden
> alle eingehenden Mails unter einem Eingangsordner angezeigt.

Ich wüsste nicht, was falsch konfiguriert sein soll (web.de wurde und 
konnte auch nirgends eingetragen werden) und meine Frau nutzt kein 
eMail-Programm, sondern ausschließlich web.de. Sie hat da auch nichts 
eingerichtet.

Niklas G. schrieb:
> Bei t-online ist das "normale" Login-Passwort (für webmail etc.) *nicht*
> das Passwort für IMAP/SMTP/POP3 (also das was man bei Thunderbird
> angibt). Man muss im Webportal irgendwo explizit ein separates Passwort
> für Mailprogramme einstellen.

Guter Tipp! Tatsächlich finde ich in meinen Unterlagen für die zum 
Vertrag gehörende eMail-Adresse (aaa@t-online.de) ein weiteres E-Mail 
Passwort, das mir unbekannt ist. Das könnte es sein.

Müsste ich dann für ccc@t-online.de ebenfalls dieses Passwort verwenden, 
da ccc@t-online.de ja irgendwie zu aaa@t-online.de gehört. Ich kann auch 
kein eMail-Passwort für ccc@t-online.de erzeugen, weil ich automatisch 
als aaa@t-online.de angemeldet bin, wenn ich mich als ccc@t-online.de 
einlogge.

Die Frage ist also: Braucht man für weitere eMail-Adressen jeweils ein 
eigenes separates Passwort für Mailprogramme? Oder kann es auch sein, 
dass ein solches Passwort für zwei eMail-Adressen gelten kann?

von Manfred P. (pruckelfred)


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Oliver R. schrieb:
> Das klingt, als ob ccc@ nur ein Alias für aaa@ ist und kein
> eigenständiges Mailkonto.

So ist das. Um mit dem Alias Mails zu versenden, muß man ihn im 
Thunderbird einrichten. Kommende Mails bringt der Abruf des Grundkontos 
mit. Damit ist klar, dass diese auch im selben Ordner Eingang landen.

Ärgerlich ist, dass bei Verwendung des Alias' im Mailheader auch der 
Name des Grundkontos erscheint.

Gustav K. schrieb:
> Die Frage ist also: Braucht man für weitere eMail-Adressen jeweils ein
> eigenes separates Passwort für Mailprogramme?

Ja.

> Oder kann es auch sein,
> dass ein solches Passwort für zwei eMail-Adressen gelten kann?

Ja, weil es keine unabhängigen Konten sind, wie Oliver es richtig 
vermutet.

Als Hinweis: t-online ist seit Jahren von Telekom unabhängig. Du kannst 
dort zusätzlich unabhängige Postfächer einrichten, auch xx@magenta.de 
gehört dazu.

von Hmmm (hmmm)


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Gustav K. schrieb:
> Oder kann es auch sein,
> dass ein solches Passwort für zwei eMail-Adressen gelten kann?

Ja, so ist das bei Aliases. In dem Fall musst Du in Thunderbird auch 
keinen weiteren Account anlegen, sondern eine zusätzliche Identität. 
Beim Versenden kannst Du dann auswählen, mit welcher davon Deine Mail 
rausgehen soll.

Manfred P. schrieb:
> Als Hinweis: t-online ist seit Jahren von Telekom unabhängig.

Jein, nur das Webportal www.t-online.de wird von Ströer betrieben. Die 
Domain selbst liegt weiterhin bei der Telekom, und auch die MX-Records 
zeigen auf Telekom-Server.

: Bearbeitet durch User
von Manfred P. (pruckelfred)


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Hmmm schrieb:
> Manfred P. schrieb:
>> Als Hinweis: t-online ist seit Jahren von Telekom unabhängig.
> Jein, nur das Webportal www.t-online.de wird von Ströer betrieben. Die
> Domain selbst liegt weiterhin bei der Telekom, und auch die MX-Records
> zeigen auf Telekom-Server.

Dann so, ist keine Diskussion wert. Auf jeden Fall kann man eine 
t-online-Adresse nutzen, ohne DSL von Telekom zu haben, das war früher 
anders.

von Oliver S. (oliverso)


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Manfred P. schrieb:
> Dann so, ist keine Diskussion wert. Auf jeden Fall kann man eine
> t-online-Adresse nutzen, ohne DSL von Telekom zu haben, das war früher
> anders.

Die bieten halt inzwischen auch freemail an. Ansonsten hat die Telekom 
die Marke t-online eigentlich komplett wieder eingesammelt. Das ist 
heute alles einfach nur noch Telekom.

Oliver

von Gustav K. (hauwech)


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Erhielt den Tipp, doch den T-Punkt ein paar Orte weiter aufzusuchen. 
Also sind wir ohne Termin dorthin geeilt und haben Glück gehabt. War 
gerade nicht viel los und ein wirklich kompetenter Mitarbeiter hatte 
Zeit für uns.

Nochmal kurz zur History: Vor ca. 10 Jahren hatte ich für meine Frau 
eine zweite eMail-Adresse eingerichtet, das ging damals klick klick 
klick und fertig.

Heute ist das eine Kirbe, die Ihresgleichen sucht. Tausend mal doppelte 
und dreifache Authentifizierung per Mail und SMS. Die Seitenstruktur 
alles andere als intuitiv, nichts mal eben für Tante Erna. Ich hatte 
deshalb beim Versuch der Einrichtung der dritten eMail-Adresse das 
Handtuch geworfen. Meine Frau hat das dann mit Hilfe der Telekom-Hotline 
zusammengefrickelt.

Herausgekommen ist dann eine eMail-Adresse für Kinder, die dem 
Elternkonto untergeordnet ist. Laut dem T-Punkt Mitarbeiter hätte es in 
meinem Fall eine sog. Freemail-Adresse sein müssen.

Da die Bindung des Kinderkontos an das Elternkonto nicht aufgehoben 
werden kann, muss die zuletzt eingerichtet eMail-Adresse gelöscht 
werden. Der Name ist dann für 90 Tage gesperrt :-(

Ärgerlich ist, dass der Telekom Mitarbeiter das Problem mal eben aus der 
Welt hätte schaffen können. Aber dies ist nicht vorgesehen, Datenschutz 
und Haftung usw. Also alles nochmal zurück auf Start und nochmal die 
dritte eMail-Adresse neu eingerichtet. Wer es nicht hinbekommt, hat eben 
Pech gehabt.

Man fängt bei der Telekom an und landet irgendwann im eMail-Center von 
t-online. Wer das laufend macht, kommt klar damit, für jeden anderen ist 
die Einrichtung ein Zumutung.

Und ja, es braucht für jede eigenständige eMail-Adresse ein weiteres 
"Passwort für eMail-Programme". Dieses muss man sich bei der Einrichtung 
der eMail-Adresse um 5 Ecken und erneuter Authentifizierung bei t-online 
rauslassen. Das Hinzufügen der neuen eMail-Adressen in Thunderbird ist 
dann eine bessere Fingerübung, Ergebnis siehe Bild oben.

An der Stelle vielen Dank an alle für die Tipps und Hinweise. Ganz 
besonders an Niklas G. für den Tipp mit dem Passwort für 
eMail-Programme. Das hatte ich nach 20 Jahren nicht mehr auf dem Schirm.

: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


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Man hat erheblich weniger Stress, wenn man sich z.B. das kleinste 
Webangebot von Hetzner anlandet. Ja, das kostet Geld, ist kein 
"freemail", dafür bleibt man aber von Reklame verschont.

Das* kostet etwa 30 Euro im Jahr und erlaubt beliebig viele Mailboxen 
(die sich allerdings 10 GB Gesamtspeicher teilen). Und diese Mailboxen 
kann man einfach selbst anlegen, nach Belieben.

Ansonsten gibt es natürlich auch andere reklamefinanzierte Emailprovider 
(gmx, google, microsoft ...) und auch Bezahl-Emailprovider wie z.B. 
posteo

*) "Webhosting S", 1.90 pro Monat zuzüglich ca. 6 Euro für .de-Domain im 
Jahr.

von Gustav K. (hauwech)


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Harald K. schrieb:
> Man hat erheblich weniger Stress, wenn man sich z.B. das kleinste
> Webangebot von Hetzner anlandet. Ja, das kostet Geld, ist kein
> "freemail", dafür bleibt man aber von Reklame verschont.

Letzteres ist der Grund, warum ich den Thunderbird nutze. Das Programm 
läuft hier auch auf einem älteren Notebook im Standgas. Wenn ich hier 
web.de oder das Webportal von t-online öffne, läuft mein Notebook unter 
Vollast und geht am Ende in die Knie. Kann nicht sein, dass ich hier 
eine heiße Maschine betreibe, nur damit die total mit Werbung 
überfrachteten Seiten laufen.

Telekom bzw. t-online.de halte ich immer noch für das kleinste Übel. Da 
gibt es immerhin noch menschliche Ansprechpartner in Ladengeschäften. 
Auch an den tel. Hotlines erreicht man jemanden in zumutbarer Zeit. Und 
die Technik bei denen läuft zuverlässig.

von Gustav K. (hauwech)


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Wollte noch von einem weiteren Problem berichten, das wir bei der 
Einrichtung hatten:

Für die Authentifizierung per SMS muss man irgendwann eine Tel.Nr. 
angeben. Speziell für die Übermittlung von Bestätigungscodes 
(PayPal-Zahlungen) haben wir ein altes Mobiltelefon in der Schublade 
liegen. Funktioniert seit 20 Jahren ohne Probleme.

Schon bei der ersten Übermittlung des Bestätigungscodes kommen da 
ziemlich unregelmäßig 6 SMS an. Auf der Webseite steht zu lesen, dass 
die Übermittlung bis zu 3 Minuten dauern könne. Und es kommt noch 
besser: Die SMS sind allesamt nicht lesbar. Ich sehe Zeichensalat und 
viele Klammeraffen (@). Also wieder mal Ende.

Mehr oder weniger zufällig erkennt meine Frau, dass zwischen den 
Klammeraffen "normale" Buchstaben stehen und fängt an, diese "normalen" 
Buchstaben aufzuschreiben. Es ergibt sich tatsächlich ein lesbarer Text. 
Da die 6 SMS nicht hintereinander kamen, musste man die 6 Textfragmente 
erst in der richtigen Reihenfolge aneinander setzen. War eine echt 
sportliche Leistung von ihr, kommt wohl vom vielen Kreuzworträtsel 
lösen.

Also am Anfang standen unnütze Hinweise im Format "den Hund bitte nicht 
in die Waschmaschine" und "die Katze nicht in Mikrowelle" und am Ende 
stand er dann, der Bestätigungscode. Also den Code eingegeben und was 
muss man lesen: Zeitlimit überschritten, bitte neu anmelden. Also alles 
wieder zurück auf Start.

Der zweite Versuch scheiterte ebenfalls am (nicht sichtbaren) Zeitlimit, 
denn die Reihenfolge der 6 SMS war diesmal eine andere und war auch bei 
weiteren Versuchen jedes mal anders. Am Ende brauchten wir ca. 10 
Versuche und ca. 2 Stunden, bis wir den Bestätigungscode innerhalb des 
Zeitlimits extrahiert und eingeben konnten.

Nebenbei: Wir waren natürlich längst nicht mehr bei der Einrichtung der 
eMail, sondern dabei, die hinterlegte Tel.Nr. zu ändern. Muss man auch 
erst finden, wo diese Funktion versteckt ist. Denn natürlich haben wir 
auch ein neueres Smartphone. Dummerweise braucht man auch für die 
Änderung der Tel.Nr. einen Bestätigungscode aus der gleichen Routine. 
Man ist sozusagen am Ende der Sackgasse angekommen und hat keinen 
Rückwärtsgang.

Der technische Hintergrund ist wohl, dass t-online ein Zeichen in einer 
SMS im 2-Byte-Format versendet. Deshalb stand zwischen zwei Klammeraffen 
(@) immer ein lesbares Zeichen. Das 160 Zeichen Limit pro SMS wird wohl 
mit irgendwelchen Tricks umgangen. Auf dem Smartphone kam dann nur eine 
einzige SMS, das war von der Länge eher eine eMail. Die Anzahl der 
Zeichen habe ich nicht gezählt.

Warum man bei der SMS eine solche Extrawurst auflegt, bleibt ein Rätsel. 
Warum kann man es nicht machen wie PayPal und schreiben:
Hier ist ihr Bestätigungscode: xxxxxx - FERTIG !

Am Ende hat uns die Einrichtung einer einzigen neuen eMail-Adresse 4 
Tage aufgehalten und eine Menge Nerven gekostet.

: Bearbeitet durch User
von Manfred P. (pruckelfred)


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Gustav K. schrieb:
> Am Ende hat uns die Einrichtung einer einzigen neuen eMail-Adresse 4
> Tage aufgehalten und eine Menge Nerven gekostet.

Und wieviele Nerven im Forum?

Irgendwas habe ich (vor Jahren) verkehrt gemacht, hier läuft ein 
Thunderbird mit vier Mailprovidern und ein paar Aliases, ohne zuvor im 
Forum kaspern zu müssen.

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Gustav K. schrieb:
> haben wir ein altes Mobiltelefon in der Schublade liegen. Funktioniert
> seit 20 Jahren ohne Probleme.

Achtung: Das wird nicht mehr lange funktionieren, da 2G abgeschaltet 
wird. Da wird eventuell die Anschaffung eines modernen Mobiltelefons ins 
Haus stehen, und dann könnt ihr auch wieder SMS empfangen.

von Ralf X. (ralf0815)


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Niklas G. schrieb:
> Gustav K. schrieb:
>> haben wir ein altes Mobiltelefon in der Schublade liegen. Funktioniert
>> seit 20 Jahren ohne Probleme.
>
> Achtung: Das wird nicht mehr lange funktionieren, da 2G abgeschaltet
> wird. Da wird eventuell die Anschaffung eines modernen Mobiltelefons ins
> Haus stehen, und dann könnt ihr auch wieder SMS empfangen.

Du meinst eher, die nächsten Problemthreads eröffnen..
Abgesehen von den vielen, die vorher noch anfallen.

von Jörg R. (solar77)


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Gustav K. schrieb:
> (..)
> Niklas G. schrieb:
>> Bei t-online ist das "normale" Login-Passwort (für webmail etc.) *nicht*
>> das Passwort für IMAP/SMTP/POP3 (also das was man bei Thunderbird
>> angibt). Man muss im Webportal irgendwo explizit ein separates Passwort
>> für Mailprogramme einstellen.
>
> Guter Tipp!

Auf den Hinweis von Niklas G. antwortest du zum 2ten mal. Ich hatte dir 
einen Link dazu gepostet. Du solltest schon auf die Kommentare 
reagieren, anstatt neue ellenlange Romane zu schreiben.

Die Titelzeile ist auch wieder eine von denen die man nicht braucht.

: Bearbeitet durch User
von Soul E. (soul_eye)


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Gustav K. schrieb:
> Der technische Hintergrund ist wohl, dass t-online ein Zeichen in einer
> SMS im 2-Byte-Format versendet.

Aua. Ja, SMS kennen nur 8 bit ASCII. Sobald da ein Sonderzeichen oder 
Smiley dabei ist, wird eine MMS verschickt. Dein altes Handy versteht 
anscheinend keine MMS. Die kamen erst mit den Fotohandies.

Während SMS bei den meisten Tarifen kostenlos sind oder zumindest ein 
Freikontingent enthalten ist, kostet der Versand von MMS heutzutage noch 
richtig Geld.

> (...) Auf dem Smartphone kam dann nur eine
> einzige SMS, das war von der Länge eher eine eMail. Die Anzahl der
> Zeichen habe ich nicht gezählt.

Eine MMS. Smartphones können damit umgehen.


> Warum man bei der SMS eine solche Extrawurst auflegt, bleibt ein Rätsel.
> Warum kann man es nicht machen wie PayPal und schreiben:
> Hier ist ihr Bestätigungscode: xxxxxx - FERTIG !

Du weißt, was für Leute solche Webapplikationen programmieren? Da 
wundert man sich über gar nichts mehr.

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Soul E. schrieb:
> Aua. Ja, SMS kennen nur 8 bit ASCII. Sobald da ein Sonderzeichen oder
> Smiley dabei ist, wird eine MMS verschickt

Ne, MMS werden komplett anders übermittelt. Das ist schon eine SMS, bzw. 
eben 6 Stück davon, aber mit anderem Zeichensatz. Nicht-prähistorische 
Geräte können die anzeigen.

von Nemopuk (nemopuk)


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Soul E. schrieb:
> SMS kennen nur 8 bit ASCII. Sobald da ein Sonderzeichen oder Smiley
> dabei ist, wird eine MMS verschick

Dann stimmt etwas mit deinem Smartphone nicht.

Tatsächlich gibt es SMS nicht mit 8 Bit Zeichensatz, sondern mit 7 und 
16 Bit.
https://de.wikipedia.org/wiki/GSM_03.38

: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


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Gustav K. schrieb:
> Der zweite Versuch scheiterte ebenfalls am (nicht sichtbaren) Zeitlimit,
> denn die Reihenfolge der 6 SMS war diesmal eine andere und war auch bei
> weiteren Versuchen jedes mal anders. Am Ende brauchten wir ca. 10
> Versuche und ca. 2 Stunden, bis wir den Bestätigungscode innerhalb des
> Zeitlimits extrahiert und eingeben konnten.

In der Zeit hätte ich die SIM aus dem Fossil in ein aktuelleres Telephon 
eingelegt ...

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Soul E. schrieb:
> Während SMS bei den meisten Tarifen kostenlos sind oder zumindest ein
> Freikontingent enthalten ist, kostet der Versand von MMS heutzutage noch
> richtig Geld.

Huch, war mir nicht bewusst und ist mir nicht aufgefallen, weil ich 
entweder nur einfache SMS und ansonsten Mails verschicke.
Wie werden Emoticons in der SMS behandelt?

von Soul E. (soul_eye)


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Rainer Z. schrieb:
> Wie werden Emoticons in der SMS behandelt?

Mein Samsung A40 verschickt die Nachricht dann als MMS. So ist mir das 
aufgefallen.

Gemäß

Nemopuk schrieb:
> Soul E. schrieb:
>> SMS kennen nur 8 bit ASCII. Sobald da ein Sonderzeichen oder Smiley
>> dabei ist, wird eine MMS verschick
>
> Dann stimmt etwas mit deinem Smartphone nicht.
>
> Tatsächlich gibt es SMS nicht mit 8 Bit Zeichensatz, sondern mit 7 und
> 16 Bit.
> https://de.wikipedia.org/wiki/GSM_03.38

scheint das aber implementierungsabhängig zu sein. Du müsstest es also 
ausprobieren.

von Nemopuk (nemopuk)


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Rainer Z. schrieb:
> Wie werden Emoticons in der SMS behandelt?

Das sind bei meinem Gerät Unicode Zeichen, also im 16 Bit Zeichensatz.

: Bearbeitet durch User
von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Bin der Sache in meinem Tarif (Norma connect Prepaid) mal nachgegangen.
MMS ist nicht im Flat-Tarif enthalten und kostet jeweils 0,39 Euro.

Interessante Anmerkung dabei: "Der Versand und Empfang von MMS ist nur 
noch bis 30.06.2026 Vertragsbestandteil. Danach steht der Dienst MMS 
nicht mehr zur Verfügung."

Auch das ist mir neu, aber ebenso wenig relevant. Habe jahrelang keine 
MMS mehr verschickt.

von Harald K. (kirnbichler)


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Soul E. schrieb:
> Mein Samsung A40 verschickt die Nachricht dann als MMS. So ist mir das
> aufgefallen.

Dann solltest Du Dich von dem Ding trennen; MMS ist nämlich derb teuer 
und nicht in den SMS-Flatrates der Anbieter enthalten. Oder prüfen, ob 
man das abschalten kann.

von Soul E. (soul_eye)


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SMS/MMS stirbt ohnehin aus. Die linksgrüne Fraktion hat Telegram, die 
Techniker Signal, der Rest WhatsApp. SMS kommen eigentlich nur noch mit 
2FA-Codes oder halt Telemetrie.

Bei GSM liefen die SMS über den Signalisierungskanal. Das war für den 
Anbieter eine nette Gelegenheit, neben den Gesprächskanälen noch weitere 
Bandbreite zu verkaufen. Heute sind das alles IP-Pakete und es ist dem 
Netz völlig latte ob die von dem SMS-Client, einem Messenger oder aus 
einer Email stammen. Ohne GSM geht die SMS als VoLTE raus.

Beitrag #8005634 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8005637 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Martin (Gast)


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Soul E. schrieb:
> Die linksgrüne Fraktion

Und braunschwarz ist die Haselnuss. So ein Stuss!

https://de.wikipedia.org/wiki/Telegram

Pawel wars. Also der Ölpaul mit dem Sturm aufs Kapitöl.

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Soul E. schrieb:
> Bei GSM liefen die SMS über den Signalisierungskanal. ... . Heute sind das alles 
IP-Pakete und es ist dem
> Netz völlig latte

Absolut richtig... Daher war ein netter Vorteil dass SMS auch dann 
funktionierte wenn die Empfangsbedingungen so schlecht waren dass keine 
Paketverbindung per GPRS zustande kam. Bei LTE erübrigt sich das weil es 
eben nur Paket gibt

von Martin (Gast)


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Niklas G. schrieb:
> Daher war

jaja, früher wars besser... wers glaubt macht Rauchzeichen &

Wer früher stirbt ist länger tot.

von Hans H. (wen_h)


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Gustav K. schrieb:
> Am Ende hat uns die Einrichtung einer einzigen neuen eMail-Adresse 4
> Tage aufgehalten und eine Menge Nerven gekostet.

Die Digitalisierung macht vieles einfacher und die Zeitersparnis für den 
einzelnen ist enorm, so zumindest das allgegenwärtige Mantra. Die 
Realität sieht oft anders aus.

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Martin schrieb:
> jaja, früher wars besser

Hä? Das habe ich nicht im Geringsten behauptet.

von Gustav K. (hauwech)


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Niklas G. schrieb:
> Gustav K. schrieb:
>> haben wir ein altes Mobiltelefon in der Schublade liegen. Funktioniert
>> seit 20 Jahren ohne Probleme.
>
> Achtung: Das wird nicht mehr lange funktionieren, da 2G abgeschaltet
> wird.

Immer langsam, totgesagte leben oft länger.

Laut Auto-Motor-Sport und ADAC hängen ca. 5 Mio. Fahrzeuge mit ihrem 
Notruf-System an 2G. Neufahrzeuge wurden noch bis vor zwei Jahren mit 
diesem System verkauft. Weil dieses Notruf-System meist tief in der 
Systemarchitektur der Fahrzeuge integriert ist, ist ein Austausch 
aufwändig und oft überhaupt nicht möglich. Dann hängen da noch eine 
unzählige Anzahl an industriellen Anwendungen dran. In jeder 
Windkraftanlage soll solch ein 2G-Funkmodul installiert sein.

Nach der Abschaltung von 2G wären einige Milliarden Euro für Umrüstungen 
fällig. Hier stellt sich die Frage, wer das bezahlen soll.

Dann ist 2G mit 99% Abdeckung mit Abstand das beste Netz, was wir haben. 
Laut Wirtschaftswoche wünscht die Industrie, dass 2G noch mindestens 20 
Jahre weiter in Betrieb bleibt.

Bleibt abzuwarten, welche Seite die bessere Lobbyarbeit macht. Zudem hat 
die notleidende Industrie gerade gute Karten, gehört zu werden.

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Gustav K. schrieb:
> Neufahrzeuge wurden noch bis vor zwei Jahren mit diesem System verkauft

Und die hatten bis zum Schluss ausschließlich 2G?

Gustav K. schrieb:
> Nach der Abschaltung von 2G wären einige Milliarden Euro für Umrüstungen
> fällig. Hier stellt sich die Frage, wer das bezahlen soll.

Durch die freiwerdenden Frequenzen würde die Mobilfunkbranche vermutlich 
viele Milliarden zusätzlich Umsatz generieren und Einsparungen 
realisieren. Wenn die das teilweise an die Kunden weitergeben würden (2G 
Tarife nach und nach verteuern, 4/5G Tarife vergünstigen) wären die 
Kosten nicht mehr so schlimm.

4G Modems sind übrigens auch einfacher in Produkte zu integrieren, und 
2G Modems werden schon lange nicht mehr weiterentwickelt und hinken 
daher im allgemeinen Technologielevel "hinterher". International ist 2G 
in Industrieländern nicht mehr viel verbreitet, extra für Deutschland 
und andere Entwicklungsländer noch 2G zu unterstützen ist unattraktiv. 
Wenn man mit irgendeinem IoT-Anbieter redet und nach 2G fragt, wird man 
komisch angeschaut.

Daher wäre es für die Industrie schon interessant, 2G im 
Embedded-Bereich ganz bleiben zu lassen.

Gustav K. schrieb:
> Dann ist 2G mit 99% Abdeckung mit Abstand das beste Netz, was wir haben

Hängt davon ab, welche Metrik für "gut" zählt.

von Gustav K. (hauwech)


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Harald K. schrieb:
> In der Zeit hätte ich die SIM aus dem Fossil in ein aktuelleres Telephon
> eingelegt ...

Das hatte ich mir tatsächlich auch überlegt.

Das Problem: Das Fossil nutzt eine SIM im Standardformat, während das 
hier vorliegende aktuelle Telefon eine SIM im Nano-Format nutzt. Ich 
hatte die 20 Jahre alte SIM aus dem Fossil in der Hand, da war nichts 
vorgestanzt, man hätte mit der Kneifzange den Chip raus zwicken müssen. 
Das war mir zu riskant, denn wenn die SIM dabei draufgeht, wären wir 
doppelt am Arsch gewesen. Einmal am Arsch sollte uns reichen.

Außerdem liegt auf der SIM ein 3-stelliges Guthaben, das wäre bei 
zerstörter SIM wohl auch am Arsch.

Das war zu viel Risiko, deswegen haben wir es vorgezogen, den 
Bestätigungs-Code doch irgendwie innerhalb des Zeitlimits zu erwischen.

Soul E. schrieb:
> Du weißt, was für Leute solche Webapplikationen programmieren? Da
> wundert man sich über gar nichts mehr.

Zustimmung. Auf die Idee, einen 6-stelligen Bestätigungs-Code mittels 
einer Multi-Media-SMS zu versenden, muss man auch erst mal kommen.

von Hmmm (hmmm)


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Gustav K. schrieb:
> Außerdem liegt auf der SIM ein 3-stelliges Guthaben, das wäre bei
> zerstörter SIM wohl auch am Arsch.

Nein. Und wenn Du Angst vor der Schnippelei hast, einfach beim Anbieter 
eine Ersatzkarte bestellen.

von (prx) A. K. (prx)


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Es kann auch sein, dass mit der Abschaltung von 2G bestimmte Dienste 
eines der 3 Netze länger erhalten bleiben. Das würde Autos und manche 
IoT retten, nicht aber normale Telefonie.

von (prx) A. K. (prx)


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Achtung: Nano-SIMs sind eine Spur dünner. Das kann dazu führen, dass die 
zurecht geschnippelte SIM zwar rein, aber nur noch schwer oder überhaupt 
nicht mehr raus geht. Hatte das bereits.

Besser Küchenschere statt Kneifzange.

: Bearbeitet durch User
von Ralf X. (ralf0815)


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Gustav K. schrieb:
> Das Problem: Das Fossil nutzt eine SIM im Standardformat, während das
> hier vorliegende aktuelle Telefon eine SIM im Nano-Format nutzt. Ich
> hatte die 20 Jahre alte SIM aus dem Fossil in der Hand, da war nichts
> vorgestanzt, man hätte mit der Kneifzange den Chip raus zwicken müssen.
> Das war mir zu riskant, denn wenn die SIM dabei draufgeht, wären wir
> doppelt am Arsch gewesen. Einmal am Arsch sollte uns reichen.

Bei mir haben die unterschiedlichsten Provider mir zu unterschiedlichen 
Zeiten von sich aus neue Simkarten mit Begleitschreiben zugeschickt oder 
aber Schreiben/Mails, die mir deren Anforderung nahelegten für den Fall 
eines evtl. Wechsel des Handys oder Nutzung der neuen Techniken...
Auch die Prepaidanbieter.

> Außerdem liegt auf der SIM ein 3-stelliges Guthaben, das wäre bei
> zerstörter SIM wohl auch am Arsch.

Wie kommst Du darauf?
Das Guthaben liegt nicht in der kleinen Karte.
Bei Kreditkarten, etc. auch nicht. *gg

von Oliver S. (oliverso)


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Niklas G. schrieb:
> Gustav K. schrieb:
>> Neufahrzeuge wurden noch bis vor zwei Jahren mit diesem System verkauft
>
> Und die hatten bis zum Schluss ausschließlich 2G?

Hatten die.

Die Lösung dazu ist ja auch schon länger absehbar: bei den Autos 
funktioniert der Notruf dann halt nicht mehr. Was bei der HU dann zu der 
absurden Situation führt, daß eine leere Batterie als Mangel gesehen 
wird, aber der Wegfall der Funkfrequenzen nicht. Das System im Auto 
funktioniert dann ja, also gibt’s eine Plakette.

Oliver

von Soul E. (soul_eye)


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Gustav K. schrieb:
> Das Problem: Das Fossil nutzt eine SIM im Standardformat, während das
> hier vorliegende aktuelle Telefon eine SIM im Nano-Format nutzt. Ich
> hatte die 20 Jahre alte SIM aus dem Fossil in der Hand, da war nichts
> vorgestanzt, man hätte mit der Kneifzange den Chip raus zwicken müssen.

Da wird die alte Karte auch noch mit 5 V laufen, während die aktuellen 
Nano-SIMs 1,8 V bekommen. Lass Dir vom Provider eine neue schicken. Wenn 
das aus technischen Gründen nötig ist, kostet die nichts.

> Außerdem liegt auf der SIM ein 3-stelliges Guthaben, das wäre bei
> zerstörter SIM wohl auch am Arsch.

Das könntest Du auch ohne SIM zurückfordern. Guthaben dürfen nur unter 
bestimmten Bedingungen verfallen, da muss einiges zusammenkommen.

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Soul E. schrieb:
> Lass Dir vom Provider eine neue schicken.

Oder direkt als eSIM-Profil in einem aktuellen Smartphone nutzen. Dann 
funktionieren auch die SMS mit Unicode Zeichensatz.

: Bearbeitet durch User
von Gustav K. (hauwech)


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Ralf X. schrieb:
>> Außerdem liegt auf der SIM ein 3-stelliges Guthaben, das wäre bei
>> zerstörter SIM wohl auch am Arsch.
> Wie kommst Du darauf?

Ich vergleiche die SIM mit einen Gutschein. Ist der Gutschein weg, ist 
auch das Geld weg. Außerdem rechne ich heute grundsätzlich mit dem Worst 
Case. Vor allem, wenn es um Geld zurück geht. Verbrauchersendungen haben 
kaum ein anderes Thema.

Aber nochmal zum eigentlichen Thread-Thema: Thunderbird gerade kaputt?

Stimmt nur halb, denn der Server aus dem ersten Beitrag hat nur keine 
Sprechstunde für meinen Thunderbird unter Windows. Der funktioniert mit 
meiner ursprünglichen eMail-Adresse zwar bestens, jemand will aber, dass 
da keine weitere eMail-Adresse hinzu kommt. Die Fehlermeldung oben habe 
ich eben (nach fünf Tagen) erneut gesehen.

Auf einem weiteren baugleichen Gerät hatte der Server sehr wohl 
Sprechstunde, allerdings für einen Thunderbird unter Ubuntu. Hier ließen 
sich beide eMail-Adressen problemlos einrichten.

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Gustav K. schrieb:
> Ich vergleiche die SIM mit einen Gutschein. Ist der Gutschein weg, ist
> auch das Geld weg.

Ist halt ein schlechter Vergleich. Und ein verlorener Gutschein heißt 
nicht dass das Geld weg ist, wenn man z.B. den Code noch hat. Und 
Mobilfunkverträge (ja, auch Prepaid ist im rechtlichen Sinne ein 
Vertrag) sind ja immer auf eine bestimmte Person registriert (nur ganz 
früher war es optional), und diese Person sollte immer an alles dran 
kommen, genau wie bei einem Bankkonto.

von Hmmm (hmmm)


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Gustav K. schrieb:
> Ich vergleiche die SIM mit einen Gutschein. Ist der Gutschein weg, ist
> auch das Geld weg.

Und wenn Dein Haustürschlüssel weg ist, verlierst Du Dein Haus?

Gustav K. schrieb:
> Die Fehlermeldung oben

Warum klickst Du nicht einfach auf "Überspringen und meine existierende 
E-Mail-Adresse verwenden"? Genau das willst Du doch tun, statt bei 
irgendeinem Anbieter eine anzulegen.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Hmmm schrieb:
> Gustav K. schrieb:
>> Die Fehlermeldung oben
>
> Warum klickst Du nicht einfach auf "Überspringen und meine existierende
> E-Mail-Adresse verwenden"? Genau das willst Du doch tun, statt bei
> irgendeinem Anbieter eine anzulegen.

Man kann seine Mail auch manuell anlegen, so habe ich das tun müssen. 
Dieser  Assistent ist nett gemeint, aber man kann sich nicht drauf 
verlassen.

von Stefan R. (stefan_r_bs)


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Gustav K. schrieb:
> Aber es kommt noch besser: Meine Frau berichtet eben, Sie habe zwei
> Testmails unter bbb@web.de erhalten. Ich habe mit 100%iger Sicherheit
> keine Testmails an bbb@web.de verschickt, sondern an bbb@t-online.de.
> Eine irgendwie geartete automatische Weiterleitung hat hier niemand
> eingerichtet.

Erklärung zu diesem Teilproblem: Da ist vermutlich im Web.de-Konto ein 
Abholservice eingerichtet. Der loggt sich regelmäßig bei t-online ein 
und holt die Mails nach web.de. (Bis man mal auf t-online-Seite das 
Passwort ändert - nur als Hinweis, falls es irgendwann nicht mehr 
funktioniert.)

von Εrnst B. (ernst)


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Gustav K. schrieb:
> Aber nochmal zum eigentlichen Thread-Thema: Thunderbird gerade kaputt?

Ist das ein Screenshot von Windows95?

Ich würde mal vermuten, dass das Problem dann schon auf der Ebene 
TLS/SSL liegt.
Deinem OS fehlen aktuelle Zertifikate und vmtl. auch 
Verschlüsselungsalgorithmen.


https://homepagecenter.telekom.de/hilfe/news-updates/14092022-abschaltung-tls-10-tls-11

: Bearbeitet durch User
von Gustav K. (hauwech)


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Hmmm schrieb:
> Und wenn Dein Haustürschlüssel weg ist, verlierst Du Dein Haus?

Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich ;-)

Hmmm schrieb:
> Warum klickst Du nicht einfach auf "Überspringen und meine existierende
> E-Mail-Adresse verwenden"?

Weil ich eine zweite eMail-Adresse hinzufügen wollte.
Die existierende eMail-Adresse funktioniert seit Urzeiten.

Εrnst B. schrieb:
> Ich würde mal vermuten, dass das Problem dann schon auf der Ebene
> TLS/SSL liegt.
> Deinem OS fehlen aktuelle Zertifikate und vmtl. auch
> Verschlüsselungsalgorithmen.

Keine Ahnung, die existierende eMail-Adresse funktioniert auf jeden Fall 
wie am ersten Tag. Es wäre nett, wenn man in einer Fehlermeldung das 
Problem benennen würde (z.B. Einrichtung einer weiteren eMail-Adresse 
nicht möglich), anstatt zu schreiben: Überprüfen sie ihre 
Verbindungskabel :-(

von Hmmm (hmmm)


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Gustav K. schrieb:
> Hmmm schrieb:
>> Warum klickst Du nicht einfach auf "Überspringen und meine existierende
>> E-Mail-Adresse verwenden"?
>
> Weil ich eine zweite eMail-Adresse hinzufügen wollte.

Die Adresse existiert doch schon, bloss noch nicht in Thunderbird!

Hätte nicht gedacht, dass man sowas falsch verstehen kann.

von Εrnst B. (ernst)


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Gustav K. schrieb:
> Keine Ahnung, die existierende eMail-Adresse funktioniert auf jeden Fall
> wie am ersten Tag.

Die wird vermutlich noch die unverschlüsselten Mailserver von t-online 
verwenden. Also "imap.t-online.de" statt "secureimap.t-online.de" usw.

Die Auto-Konfiguration wird jetzt aber die sicheren Server vorschlagen.

Wenn du für das neue Postfach auch die unverschlüsselten Server nutzen 
willst (oder musst, weil dein Betriebssystem hoffnungslos veraltet ist), 
dann musst du die eben von Hand konfigurieren, und kannst nicht den 
Assistenten verwenden.

: Bearbeitet durch User
von Hmmm (hmmm)


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Εrnst B. schrieb:
> Wenn du für das neue Postfach auch die unverschlüsselten Server nutzen
> willst (oder musst, weil dein Betriebssystem hoffnungslos veraltet ist)

Thunderbird bringt einen eigenen TLS-Stack mit, da ist das alte OS 
(scheint hier Win7 oder älter zu sein) irrelevant.

von Oliver S. (oliverso)


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Εrnst B. schrieb:
> Die wird vermutlich noch die unverschlüsselten Mailserver von t-online
> verwenden. Also "imap.t-online.de"

Aus welchen Jahrtausend stammt denn diese Irrung? Unverschlüsselte 
Mailserver gibts bei den üblichen Anbietern schon seit Jahren nicht 
mehr.

Oliver

von Gustav K. (hauwech)


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Der Vollständigkeit halber noch die Bestätigungs-MMS (eher eine eMail), 
die von einem Mobiltelefon als 6 SMS empfangen wird und dazu noch 
unleserlich ist. Die Reihenfolge der einzelnen SMS war auch jedes mal 
anders. So sah ein Wort real aus: @(@A@n@d@r@o@i@d@)@

Die beiden Probleme sind gelöst, nochmals vielen Dank für die vielen 
konstruktiven Lösungen. Bin damit raus.

: Bearbeitet durch User
von Gustav K. (hauwech)


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Nachtrag:

Εrnst B. schrieb:
> Die wird vermutlich noch die unverschlüsselten Mailserver von t-online
> verwenden. Also "imap.t-online.de" statt "secureimap.t-online.de" usw.

Nö, ich lese "secureimap.t-online.de"

von Mario M. (thelonging)


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Egal. Beide Hostnamen lösen auf die selben IPs auf.

von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Gustav K. schrieb:
> Der Vollständigkeit halber noch die Bestätigungs-MMS (eher eine eMail),
> die von einem Mobiltelefon als 6 SMS empfangen wird und dazu noch
> unleserlich ist. Die Reihenfolge der einzelnen SMS war auch jedes mal
> anders. So sah ein Wort real aus: @(@A@n@d@r@o@i@d@)@

Nochmal: Es ist KEINE MMS. Es sind SMS, 6 davon. Sie sind aber per 
Unicode kodiert, was das alte Handy nicht dekodieren kann.

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