Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Frage zu Instrumentenverstärker


von L.S. (lagerschaden)


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Was ist denn das besondere an den Instrumentenverstärkern im Vergleich 
zu einem herkömmlichen OPV? Ich kann doch auch einen herkömmlichen OPV 
mit IN+ und IN- an einen Shunt anschliessen und den Strom messen=?

von Jens G. (jensig)


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L.S. schrieb:
> Was ist denn das besondere an den Instrumentenverstärkern im
> Vergleich
> zu einem herkömmlichen OPV? Ich kann doch auch einen herkömmlichen OPV
> mit IN+ und IN- an einen Shunt anschliessen und den Strom messen=?

Bei einem IV hast zwei hochohmige Eingänge trotz Rückkopplungs-Netzwerk, 
beim OPV nur den einen nichtinvertierenden ...

von Sebastian R. (sebastian_r569)


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Jens G. schrieb:
> Bei einem IV hast zwei hochohmige Eingänge trotz Rückkopplungs-Netzwerk,
> beim OPV nur den einen nichtinvertierenden ...

Man könnte sich den IV aus drei normalen OP-Amps bauen, aber meist sind 
die in IVs doch besser aufeinander abgestimmt und entsprechend getrimmt.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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L.S. schrieb:
> Instrumentenverstärkern

An einen Instrumentenverstaerker kannst Du nicht nur eine EGitarre 
anschliessen.

Übrigens steht die Antwort auch auf Wikipedia. Bitte lesen, damit die 
Schlagworte reichen und keine langatmigen Erklaerungen gebraucht werden.

von Sebastian R. (sebastian_r569)


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Dieter D. schrieb:
> Übrigens steht die Antwort auch auf Wikipedia. Bitte lesen, damit die
> Schlagworte reichen und keine langatmigen Erklaerungen gebraucht werden.

Wenn du nichts beitragen möchtest oder gar kannst, weshalb sparst du dir 
und auch uns dann nicht einfach deinen Kommentar?

von Sandra (sdr_f169)



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Sebastian R. schrieb:
> Jens G. schrieb:
>> Bei einem IV hast zwei hochohmige Eingänge trotz Rückkopplungs-Netzwerk,
>> beim OPV nur den einen nichtinvertierenden ...
>
> Man könnte sich den IV aus drei normalen OP-Amps bauen, aber meist sind
> die in IVs doch besser aufeinander abgestimmt und entsprechend getrimmt.

Richtig und man kann auch eine Instrumenten-Verstärkerschaltung mit nur 
zwei OPVs realisieren. Im Anhang die Kurzdarstellung der Vor- und 
Nachteile von Schaltungen mit einem, zwei oder drei OPVs, um eine 
Differenzspannung zu verstärken/messen zu können.

von Klaus R. (klara)


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L.S. schrieb:
> Was ist denn das besondere an den Instrumentenverstärkern im Vergleich
> zu einem herkömmlichen OPV? Ich kann doch auch einen herkömmlichen OPV
> mit IN+ und IN- an einen Shunt anschliessen und den Strom messen=?

Instrumentenverstärker setzt man für präzise Messungungen ein. Ich hatte 
mal vor zig Jahren einen mittels 4-Fach IC nachgebaut. Da staunt man 
dann was Offsetspannungen so alles bewirken können.

https://de.wikipedia.org/wiki/Instrumentenverst%C3%A4rker

https://www.ti.com/de-de/product-category/amplifiers/instrumentation/overview.html

Ein Text von TI:
1
Mit zukunftsweisender Prozess- und Dünnschichttechnologie erzielen unsere Instrumentenverstärker ein sehr hohes Maß an Gleichstrompräzision (DC), zum Beispiel hinsichtlich Offsetspannung, Verstärkungsfehler, Drift und Gleichtaktunterdrückung. Innovative Designs ermöglichen, dass unsere Instrumentenverstärker ein beispielloses Maß an Geschwindigkeit, Rauschen und Leistung erzielen, während hochmoderne Gehäuse mit QFN-Optionen im Format 3 x 3 mm in Bezug auf die Größe neue Grenzen für maximale Platzeinsparung setzen.

Es hab früher mal den µA741. Heute ist man etwas weiter.
Wenn man mal Schaltungen mit dem gebaut hat, dann weiss man die 
aktuellen IC zu schätzen.

mfg Klaus

: Bearbeitet durch User
von L.S. (lagerschaden)


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Sandra schrieb:

Danke für den Anhang, ist mir jetzt klar

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Sebastian R. schrieb:
> Wenn du nichts beitragen möchtest ...

Es kommt öfters vor, dass das Naheliegende, wie zum Beispiel in 
Wikipedia schauen, gerade nicht einfällt.

In Wikipedia steht immer noch mehr:
https://de.wikipedia.org/wiki/Instrumentenverst%C3%A4rker

von Manfred P. (pruckelfred)


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Klaus R. schrieb:
> Instrumentenverstärker setzt man für präzise Messungungen ein. Ich hatte
> mal vor zig Jahren einen mittels 4-Fach IC nachgebaut. Da staunt man
> dann was Offsetspannungen so alles bewirken können.

Wenn man z.B. einen LM324 nimmt, damit hatte das Analoginstrument hinter 
ihm keinen stabilen Nullpunkt. Mit einem TL074 läuft das seit 
zweistelligen Jahren sauber, aber um den Preis einer zusätzlich 
negativen Versorgung.

Noch länger her, hatte ich mir NS LH0038 bemustern lassen. Oops, anstatt 
DIP ein Blechgehäuse mit goldenen Beinchen. Dazu nannte der Kollege aus 
dem Einkauf einen Preis, der uns fast vom Stuhl fallen ließ. Die Werte 
als Meßverstärker waren exzellent, intern alles sauber abgeglichen.

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