Kaum schreibt man was über KNX kommen kurze Zeit später irgendwelche "Experten-Troglodyten" hervorgekrochen und loben den Mist in den höchsten Tönen. Dabei gibt es echte Alternativen auf dem Stand von 2026 und nicht aus der Steinzeit. Sind das bezahlte Strolche? KI-Bots wohl eher nicht!
Worauf beziehst du dich bitte? Welchen thread?
Hast du auch fach-/sachbezogene Argumente, oder was soll der Sinn dieses Beitrags sein? Ich meine sowas wie: „Folgendes ist bei XYZ besser gelöst, als bei KNX: [detaillierte Darstellung des Sachverhalts]“ – das wäre cool, da hätte jeder was von.
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Jack V. schrieb: > Ich meine sowas wie: „Folgendes ist bei XYZ besser gelöst, als bei KNX: > [detaillierte Darstellung des Sachverhalts]“ Alleine die Alternativen die er in Head genannt hat spricht Bände 😁
Jack V. schrieb: > Ich meine sowas wie: „Folgendes ist bei XYZ besser gelöst, als bei KNX: Ja geht doch und da ist schon einer! IPv6? Matter, Thread? KNX ist natürlich sicher, stimmts? Immer nach neusten Standards.
Hi! Habe kein Smarthome daheim, aber immer mal wieder im gewerblichen Umfeld damit zu tun: KNX ist zwar recht teuer und umfangreich (manche würden auch sagen kompliziert) zu programmieren, aber: es ist wartbar! Shelly und Co sind alles mehr oder weniger Bastellösungen und wir haben schon nicht nur einmal alles wieder auf nicht-smart zurückgerüstet weil nach Mieterwechsel nix mehr ging und auch nicht mehr in Gang zu bringen war. Und bei 500+X Aktoren bleiben eh nur noch Profilösungen. Für daheim mal schnell nen zugestellten Lichtschalter ersetzen oder ne Steckdose im Gartenhäuschen schaltbar zu machen reichen dann auch die Smarthometeile von Aldi... . Und machen wir uns nix vor: Smarthome ist immer noch was für Nerds, kein normaler nicht-technisch-interessierte Mensch will und braucht sowas. Anderes Beispiel: smarte Küchrngeräte: wird lt Statistik alles mal ausprobiert, aber der Standard-Drehregler am Herd ist immer noch die bevorzugte Bedienmöglichkeit. VG
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Benedikt L. schrieb: > Ja geht doch und da ist schon einer! > IPv6? Matter, Thread? > > KNX ist natürlich sicher, stimmts? Immer nach neusten Standards. Du schreibst in Brocken. Bekommst du’s hin, zusammenhängend zu schreiben, was du ausdrücken möchtest? Wäre dir sehr dankbar.
Ich hatte die einmalige Gelegenheit in unserem alten Haus ALLES ausprobieren zu können was nur möglich war weil das Haus von RWE gekauft und dann abgerissen werden mußte (Braunkohlenumsiedler). Da habe ich alles verbaut was mir so beruflich und hobbymäßig unter die Finger kam: FS20, KNX, LNC, DigitalStrom, ZigBee, Shelly, etwas Loxone usw. LEIDER hatte ich mich für das neue Haus auf HomeMatic Wired eingelassen was kurz nach Fertigstellung des Hauses von eQ3 wieder eingestampft wurde. Und GENAU DAS ist für mich der Grund niemals nie ein anderes System zu wählen als eines das mindestens jeder zweite Elektriker in Deutschland kennt oder zu kennen glaubt und seit über 30 Jahren produziert und unterstützt wird: KNX/EIB. UND niemals nie wieder FUNK nachdem uns letztes Jahr ein Raffstore vom Wind weggerissen wurde weil wieder einmal das Funksignal zum Hochfahren nicht rechtzeitig durchgekommen war. Und wir haben ein Holzhaus, der einzige Beton steckt in der Bodenplatte.... Nun könnt ihr gern auf mich einprügeln ;-))
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Der große Vorteil von KNX ist, dass es nicht das Produkt eines einzelnen Herstellers ist, sondern eine Technologie als Quasi-Standard, die von einem ganzen Konsortium (Hager, Bosch, Siemens, Gira ...) produziert und vertrieben wird. Wenn Loxone, Shelly oder LCN morgen keine Lust mehr haben oder pleite sind, ist Ende im Gelände. Dieses Risiko kann man im Privaten jederzeit eingehen, in einem (quasi) öffentlichen Gebäude (Bürohaus, Schule, Uni, Hotel ...) niemals, da greifen u.a. Garantiebedingungen ...
Ich mag Systeme, die langlebig sind. Mindestens so langlebig wie das Haus (zumindest so langlebig reparierbar). Daher käme für mich nur so ein System infrage, das auf mehreren Herstellern mit irgend einem Standard basiert. Alle Smarthome Lösungen sind teuer. Wenn man meint man kauft billig, dann sind diese Komponenten meist auch schon schneller kaputt und müssen getauscht/repariert werden. Was gutes kostet nunmal etwas. Ein YT Beispiel: Hier einer, der ein Kanal hat, viel experimentiert mit SmartHome & Co und sich nun ein Haus gekauft hat das er renovieren möchte. Und da dann will man ja auch für die Zukunft gerüstet sein und das Zeug muss über viele Jahre funktionieren. Also einer der wohl schon viel Ahnung mit vielen Komponenten hat setzt auf KNX: https://www.youtube.com/watch?v=F5hlMashnJM Sein Kanal hat wohl nicht Grundlos über 300000 Abonenten.
Der Vollständigkeit halber muß man aber auch Irrungen im Bereich KNX/EIB erwähnen. So hatten wir in der Gebäudetechnik ein sehr großes EIB System mit Hensel Komponenten zu betreuen. Hensel hatte dabei einen Sonderweg beschritten weil man die Anzahl der Geräte dadurch reduzieren wollte indem man in der UV EINEN Busankoppler auf die Hutschiene setzte der dann bis zu 10 Module direkt daneben über eine proprietäre Steckverbindung handhaben konnte. Das war zwar sehr platzsparend aber ein Ersatz einzelner Aktoren mußte damit zwangsläufig von Hensel kommen. Natürlich konnte man einen beliebigen Aktor eines Fremdfabrikates als Ersatz nehmen; der mußte dann aber auf der EIB Ebene angebunden werden und brauchte wesentlich mehr Platz in der Verteilung. Besonders schlimm weil Hensel den Support etwa 2010 eingestellt hat.
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Thomas R. schrieb: > Und GENAU DAS ist für mich der Grund niemals nie ein anderes System zu > wählen als eines das mindestens jeder zweite Elektriker in Deutschland > kennt oder zu kennen glaubt und seit über 30 Jahren produziert und > unterstützt wird: KNX/EIB. Genau aus diesem Grunde stehe ich voll auf KNX: Ist teuer, ja! Aber nur am Anfang. Wenn in 5..10 Jahren was ersetzt oder erweitert werden soll dreht sich das blitzschnell: Einen KNX-Profi bekomme ich immer, KNX-Aktoren auch. > UND niemals nie wieder FUNK nachdem uns letztes Jahr ein Raffstore vom > Wind weggerissen wurde weil wieder einmal das Funksignal zum Hochfahren > nicht rechtzeitig durchgekommen war. Und wir haben ein Holzhaus, der > einzige Beton steckt in der Bodenplatte.... Alter Spruch aus der Gebäudetechnik: Wer Funk kennt nimmt Draht :-) > Nun könnt ihr gern auf mich einprügeln ;-)) Nö, vollste Zustimmung
Jack V. schrieb: > oder was soll der Sinn dieses > Beitrags sein? Genau. Benedikt sucht wohl wieder jemanden zum Quatschen ..
Benedikt L. schrieb: > und loben den Mist in den > höchsten Tönen. Welcher Standard ist denn deiner Meinung nach besser? ZigBee? Matter? Thread? Alles nett und schnell nachrüstbar und wenn mal die Beleuchtung im Sideboard nicht angeht ist das auch egal. Ich habe im Haus überall KNX mit der statischen Grundfunktionalität, ober drauf sitzt Home Assistant (völlig optional für den statischen Betrieb) und überall wo es nachträglich nochmal irgend eine Spielerei gibt läuft es über ZigBee mit 95% Verfügbarkeit. Wer Funk kennt nimmt Kabel ;).
Benedikt L. schrieb: > "Experten-Troglodyten" hervorgekrochen und loben den Mist in den > höchsten Tönen. Wer von Technik wirklich Ahnung hat, macht um Smart Home einen großen Bogen (ausgenommen elektrische Rolläden).
Martin S. schrieb: > Wer von Technik wirklich Ahnung hat, macht um Smart Home einen großen > Bogen "Ich glaube an das Pferd, das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung" - letzter deutscher Kaiser. "Ich glaube, es gibt einen Weltmarkt für vielleicht fünf Computer" - Thomas J. Watson - IBM Chef Und ich persönlich glaube ja dieses Internet wird sich niemals durchsetzen und morgen eröffne ich eine Videothek. Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.
Paul B. schrieb: > Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Ja, richtig. Nur löst Smart Home nahezu kein Problem, während es gleichzeitig sehr viel mehr Probleme schafft. Das Pferd muss schlafen und fressen. Ein Auto begnügt sich mit etwas Zuwendung alle paar Jahre (Ölwechsel) und 5-minütigen inversen Pinkelpausen alle 500-1000km. Der Computer löst das Problem, dass Menschen bei monotonen, primitiven Rechenaufgaben viel zu langsam ist. Das Internet bringt vernetztes Wissen und Unterhaltung. Was bringt Dir, dass Du ein Wohnzimmerlicht mit "Alexa, mach das Licht lilablassblau!" mit "Ich habe kein Gerät in der Gruppe Lilablassblau gefunden" beantwortet wird? Zu 99% ist das, was als "Smart home" betitelt wird, nichts weiter als eine teure, fehleranfällige Spielerei, damit man seinen faulen Arsch nicht zum Lichtschalter bewegen muss. Und außer irgendwelchen tollen "Schau dir mal an, wie cool ich das Licht mit der App anmachen kann" hat mir auch noch niemand glaubhaft machen können, dass "Smart home" eine Bereicherung ist. "Ich sehe, wann die Waschmaschine fertig ist!" - ja, ist mir scheiß egal. Ich mach sie an, bevor ich in die Arbeit fahre und abends ist sie fertig. Und wenn sie zwischendrin auf Störung geht, bin ich auch nicht früher daheim.
Martin S. schrieb: > Ja, richtig. Nur löst Smart Home nahezu kein Problem, während es > gleichzeitig sehr viel mehr Probleme schafft. Kein Auto, kein Problem. Da bleibst du nie stehen und keiner fährt dir rein. Kein Pferd, kein Problem. Frisst nicht, stirbt nicht weg. Kein Computer, kein Problem. Usw. Natürlich kann man auf alles verzichten was das Leben leichter und komfortabler macht. Aber du sitzt ja auch nicht mehr in der Höhle am Feuer. Wobei: Kein Feuer, kein Problem ;). Ich genieße es wenn ich an einem kalten Tag im Wald per Handy meinen Pelletofen in der Stube fernzünden kann und die Heizung das mitbekommt und entsprechend regeln kann, wenn ich den PV Überschuss intelligent in Heizung, Klima und Warmwasser stecken kann. Die Rollläden fahren je nach Jahreszeit und Sonnenstand automatisch nach Himmelsrichtung gegliedert. Ich sehe im Eingangsbereich anhand einer roten Lampe ob noch Fenster offen sind, der Herd noch läuft, ich sehe an einer kleinen LED im Schlafzimmerlichtschalter ob noch Licht in der Garage oder im Hof brennt oder ob der Kompressor noch aktiv ist. Und noch vieles mehr. Du musst nichts davon nutzen wenn du es nicht im Griff hast oder es so einsetzt das es mehr Probleme macht als löst. Es ist 100% optional ;) Smart ist es, wenn ich mich um nichts kümmern muss oder nur einen Wunsch äußere um gewisse Aktionen zu triggern.
Dann wird das hier wohl eine Grundsatzdiskussion? In den über 20 Jahren Erfahrung mit Hausbussteuerungen habe ich mich von vielen Spielereien verabschiedet. Alexa kam mir aus Datenschutzgründen sowieso nie ins Haus (und auch kein vernetzter Rasenroboter, Staubsauger oder ähnliches; selbst meine HomeMatic aus 2015 läuft als Insel ohne den IP Dreck) Aber wer schon einmal SZENEN aufgesetzt hat (Programmieren ist da etwas hoch gegriffen) weiß diesen Komfort doch zu schätzen. Um einen Fernsehabend lichttechnisch zu gestalten müßte ich sonst ein halbes Dutzend Lichttaster abschreiten, so geht das auf einen Knopfdruck. Oder bei Starkwind die Raffstores hochfahren, bei zuviel Sonneneinstrahlung dagegen temperaturgesteuert und raumweise heraunter. Mehrere ROTE Taster im Haus (neben der Haustür, Ausgang zur Garage, neben den Betten) als "Alles Aus" oder Alarmtaster "Alles Ein", oder oder oder Und wir haben ein STINKNORMALES Tasterprogramm von Merten, kein Glas Schicki Micki. Das war tatsächlich eine WAF Entscheidung!!
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Thomas R. schrieb: > Oder bei Starkwind die Raffstores hochfahren, Das sollte jede Anlage per Windwächter und sonstiges "Smart" können... .
Thomas R. schrieb: > Aber wer schon einmal SZENEN aufgesetzt hat (Programmieren ist da etwas > hoch gegriffen) weiß diesen Komfort doch zu schätzen. Dem muss ich zu 100% zustimmen. Ich habe seit 2001 eine KNX-Installation, die sehr unscheinbar aussieht. Einiges passiert automatisch (Stores, Veluxfenster), es gibt keine Alexa und auch keine App (ich hatte eine Zeit lang OpenHab auf dem Telefon, habe das aber nur zum Angeben benutzt), aber die Szenen und Statusmeldungen sind einfach prima. Das gesamte obere Stockwerk mit einem Taster neben dem Bett ausschalten zu können, ist schon klasse. Oder zwischen Dinner/home cinema/Putzen mit einem Taster umschalten zu können. Auch die Raffstore-Automatik ist schön. Aber dass hier eine KNX-Installation läuft, nehmen die allermeisten Gäste nicht wahr. An den kleinen LEDs an den Schaltern (ein Merten Schalterprogramm, sehr diskret) könnte man es sehen, aber es ist so unscheinbar, dass es wirklich nicht auffällt. Zur Langlebigkeit der Komponenten hatte ich hier schon was geschrieben. Mir sind in 25 Jahren drei kaputtgegangen: Das Netzteil, weil ich am Anfang aus Geiz zum 160mA genommen habe, die dann mehrere Jahre auf Anschlag liefen, ein Raffstsore-Aktor, bei dem ein X2-Kondensator explodiert ist (läuft wieder), und ein Regensensor, den ich aus Blödheit gegrillt habe, weil ich unter Spannung eine Modifikation im Verteiler gemacht habe und 230V auf die 24V-Leitung gegeben habe. Ersatz ist leicht von vielen Herstellern verfügbar; das Merten-Netzteil habe ich durch ABB ersetzt, den Aktor aus der Schweiz durch Siemens - und der neue Regensensor ist von MDT. Das wichtigste aber ist, dass die Anlage von einem Elektriker gewartet werden kann. Sollte ich morgen tot umfallen, weiss ich, dass meine Frau einfach jemanden anrufen kann, sofern hier Wartungsbedarf besteht. Für den Wiederverkauf der Immobilie spielt das auch eine Rolle. Aber jetzt habe ich soviel geschrieben, dass gleich wieder jemand mit Glaubensdiskussion und so kommt.
Matthias B. schrieb: > Thomas R. schrieb: >> Oder bei Starkwind die Raffstores hochfahren, > > Das sollte jede Anlage per Windwächter und sonstiges "Smart" können... . Und was hilft der Sensor wenn die Funkübertragung zum Raffstore gestört ist? Selbstverständlich ist da ein Windwächter verbaut der seine Daten per Draht an die Zentrale liefert. Leider ging es von da an die Raffstores per Funk. Jetzt nicht mehr, alles "hard-wired".
Zum Thema Funk: ich werde nie das Gesicht des Nachbarn vergessen dessen nagelneue BOSCH Alarmanlage sich mit einem einfachen 5 Watt Handfunkgerät komplett lahmlegen ließ. Zumal er blöderweise durch die netten "Alarmgesichert" Aufkleber das Fabrikat und damit die Arbeitsfrequenzen der Anlage jedermann bekannt gegeben hatte. Ist allerdings schon 20 Jahre her, heute sollte mit Frequency Hopping etc. störsicherer sein.
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Thomas R. schrieb: > Und was hilft der Sensor wenn die Funkübertragung zum Raffstore gestört > ist? Genau deswegen kabelgebunden, wie du es dann auch umgesetzt hast. Nur sparen sich eben viele Leute die Steuerleitungen... . VG
Ich habe mir ein "Shelly 1 Gen 4" besorgt. Ich wollte damit sicherstellen, dass draußen den Strahler Tagsüber nicht einschalten kann und Abends der Strahler nach spätestens 1h wieder aus geht. Der Shelly benötigt 17mA Strom bei 27V Versorgungsspannung (bei nicht geschaltetem Relais). Hochgerechnet auf das Jahr sind das 4000 Watt. Und so viel verbraucht der Strahler im Jahr niemals, wie der unnötig leuchtet, denn das kommt auch nur selten vor. Somit, Ersparnis ist im Grund negativ, nur dass man damit noch zusätzliche neue Probleme schafft, die ich noch nicht alle kenne. Wäre interessant was so ein KNX Schalter / Relaiskontakt an Strom verbraucht?
Markus M. schrieb: > Hochgerechnet auf das Jahr sind das 4000 Watt. Stunden! Also 4kWh. Wo hast du denn die Stromaufnahme dazu her? Ich finde da auf der HP von Shelly nur eine Angabe <1W. Markus M. schrieb: > Wäre interessant was so ein KNX Schalter / Relaiskontakt an Strom > verbraucht? Kannst du ja beim Hersteller deines Vertrauens nachschauen. Ein Beispiel: Nennspannung: DC 21 ... 32 V SELV Stromaufnahme KNX nur KNX Taster 4,9 ... 8,2 mA mit Taster Erweiterung 6,6 ... 9,4 mA mit externen Schaltkontakten 7,7 ... 11 mA
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Shellys haben simple monostabile Relais die in der Schaltstellung Strom brauchen um angezogen zu bleiben. Übliche KNX Aktoren haben bistabile Relais die in ihren Schaltstellungen gar keinen Strom verbrauchen. Da bleibt maximal der Strom der Elektronik an sich und der steht im Datenblatt jedes Aktors. Anbei beispielhaft von einem simplen ABB 2 Kanal REG Aktor. Der angegebene Strom aus dem Bus ist der maximale Strom zu jeder beliebigen Zeit, also auch während des Anziehens der Relais. Das braucht man für die Auslegung des Netzteils. Die Geräteverlustleistung ergibt sich aus dem Spannungsfall über den Relaiskontakten bei Nennstrom. Die dauernde Busbelastung ist hier <0,25W
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N. M. schrieb: > Wo hast du denn die Stromaufnahme dazu her? Ich finde da auf der HP von > Shelly nur eine Angabe <1W. Ich habe dies an 27V an meinem Platz angeschlossen und das Multimeter zeigt einen Stromfluss von ca. 17mA an. Gut zu wissen, KNX ist etwas stromsparender.
Markus M. schrieb: > Ich habe dies an 27V an meinem Platz angeschlossen und das Multimeter > zeigt einen Stromfluss von ca. 17mA an. Hmmm, da Frage ich mich ob das Multimeter schnell genug ist und wirklich alle Strompeaks mitbekommt um den tatsächlichen Strom richtig berechnen zu können oder ob das irgendein Fantasiewert ist.
Thomas R. schrieb: > Zum Thema Funk: ich werde nie das Gesicht des Nachbarn vergessen dessen > nagelneue BOSCH Alarmanlage sich mit einem einfachen 5 Watt > Handfunkgerät komplett lahmlegen ließ. Zumal er blöderweise durch die > netten "Alarmgesichert" Aufkleber das Fabrikat und damit die > Arbeitsfrequenzen der Anlage jedermann bekannt gegeben hatte. > Die sollte Alarm geben, wenn der Funk gestört ist. Wenn man die lahmlegen kann, dann reklamieren.
Jens schrieb: > Thomas R. schrieb: >> Zum Thema Funk: ich werde nie das Gesicht des Nachbarn vergessen dessen >> nagelneue BOSCH Alarmanlage sich mit einem einfachen 5 Watt >> Handfunkgerät komplett lahmlegen ließ. Zumal er blöderweise durch die >> netten "Alarmgesichert" Aufkleber das Fabrikat und damit die >> Arbeitsfrequenzen der Anlage jedermann bekannt gegeben hatte. >> > > Die sollte Alarm geben, wenn der Funk gestört ist. Wenn man die > lahmlegen kann, dann reklamieren. Habe gerade nachgesehen: das war in 1997. Damals war wohl keine Totmannschaltung vorgesehen ;-)
Markus M. schrieb: > Der Shelly benötigt 17mA Strom bei 27V Versorgungsspannung (bei nicht > geschaltetem Relais). Hochgerechnet auf das Jahr sind das 4000 Watt. Sind 4kWh, also ca. 1,60€ ... da wirst du aber arm dran ...
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