Forum: Haus & Smart Home KNX oder lassen? Shelly Pro, Swiss-Strom, etc etc


von Benedikt L. (Firma: Dem Ben seine Leiche) (dembenseineleiche) Flattr this


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Kaum schreibt man was über KNX kommen kurze Zeit später irgendwelche 
"Experten-Troglodyten" hervorgekrochen und loben den Mist in den 
höchsten Tönen. Dabei gibt es echte Alternativen auf dem Stand von 2026 
und nicht aus der Steinzeit.
Sind das bezahlte Strolche? KI-Bots wohl eher nicht!

von Thomas R. (thomasr)


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Worauf beziehst du dich bitte? Welchen thread?

von Jack V. (jackv)


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Hast du auch fach-/sachbezogene Argumente, oder was soll der Sinn dieses 
Beitrags sein?
Ich meine sowas wie: „Folgendes ist bei XYZ besser gelöst, als bei KNX: 
[detaillierte Darstellung des Sachverhalts]“ – das wäre cool, da hätte 
jeder was von.

: Bearbeitet durch User
von N. M. (mani)


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Jack V. schrieb:
> Ich meine sowas wie: „Folgendes ist bei XYZ besser gelöst, als bei KNX:
> [detaillierte Darstellung des Sachverhalts]“

Alleine die Alternativen die er in Head genannt hat spricht Bände 😁

von Benedikt L. (Firma: Dem Ben seine Leiche) (dembenseineleiche) Flattr this


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Jack V. schrieb:
> Ich meine sowas wie: „Folgendes ist bei XYZ besser gelöst, als bei KNX:

Ja geht doch und da ist schon einer!
IPv6? Matter, Thread?

KNX ist natürlich sicher, stimmts? Immer nach neusten Standards.

von Matthias B. (turboholics)


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Hi!

Habe kein Smarthome daheim, aber immer mal wieder im gewerblichen Umfeld 
damit zu tun: KNX ist zwar recht teuer und umfangreich (manche würden 
auch sagen kompliziert) zu programmieren, aber: es ist wartbar! Shelly 
und Co sind alles mehr oder weniger Bastellösungen und wir haben schon 
nicht nur einmal alles wieder auf nicht-smart zurückgerüstet weil nach 
Mieterwechsel nix mehr ging und auch nicht mehr in Gang zu bringen war.
Und bei 500+X Aktoren bleiben eh nur noch Profilösungen.

Für daheim mal schnell nen zugestellten Lichtschalter ersetzen oder ne 
Steckdose im Gartenhäuschen schaltbar zu machen reichen dann auch die 
Smarthometeile von Aldi... .

Und machen wir uns nix vor: Smarthome ist immer noch was für Nerds, kein 
normaler nicht-technisch-interessierte Mensch will und braucht sowas.
Anderes Beispiel: smarte Küchrngeräte: wird lt Statistik alles mal 
ausprobiert, aber der Standard-Drehregler am Herd ist immer noch die 
bevorzugte Bedienmöglichkeit.

VG

: Bearbeitet durch User
von Jack V. (jackv)


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Benedikt L. schrieb:
> Ja geht doch und da ist schon einer!
> IPv6? Matter, Thread?
>
> KNX ist natürlich sicher, stimmts? Immer nach neusten Standards.

Du schreibst in Brocken. Bekommst du’s hin, zusammenhängend zu 
schreiben, was du ausdrücken möchtest? Wäre dir sehr dankbar.

von Thomas R. (thomasr)


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Ich hatte die einmalige Gelegenheit in unserem alten Haus ALLES 
ausprobieren zu können was nur möglich war weil das Haus von RWE gekauft 
und dann abgerissen werden mußte (Braunkohlenumsiedler).

Da habe ich alles verbaut was mir so beruflich und hobbymäßig unter die 
Finger kam: FS20, KNX, LNC, DigitalStrom, ZigBee, Shelly, etwas Loxone 
usw.

LEIDER hatte ich mich für das neue Haus auf HomeMatic Wired eingelassen 
was kurz nach Fertigstellung des Hauses von eQ3 wieder eingestampft 
wurde.

Und GENAU DAS ist für mich der Grund niemals nie ein anderes System zu 
wählen als eines das mindestens jeder zweite Elektriker in Deutschland 
kennt oder zu kennen glaubt und seit über 30 Jahren produziert und 
unterstützt wird: KNX/EIB.

UND niemals nie wieder FUNK nachdem uns letztes Jahr ein Raffstore vom 
Wind weggerissen wurde weil wieder einmal das Funksignal zum Hochfahren 
nicht rechtzeitig durchgekommen war. Und wir haben ein Holzhaus, der 
einzige Beton steckt in der Bodenplatte....

Nun könnt ihr gern auf mich einprügeln ;-))

: Bearbeitet durch User
von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Der große Vorteil von KNX ist, dass es nicht das Produkt eines einzelnen 
Herstellers ist, sondern eine Technologie als Quasi-Standard, die von 
einem ganzen Konsortium (Hager, Bosch, Siemens, Gira ...) produziert und 
vertrieben wird.

Wenn Loxone, Shelly oder LCN morgen keine Lust mehr haben oder pleite 
sind, ist Ende im Gelände. Dieses Risiko kann man im Privaten jederzeit 
eingehen, in einem (quasi) öffentlichen Gebäude (Bürohaus, Schule, Uni, 
Hotel ...) niemals, da greifen u.a. Garantiebedingungen ...

von Markus M. (Firma: EleLa - www.elela.de) (mmvisual)


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Ich mag Systeme, die langlebig sind. Mindestens so langlebig wie das 
Haus (zumindest so langlebig reparierbar).
Daher käme für mich nur so ein System infrage, das auf mehreren 
Herstellern mit irgend einem Standard basiert.
Alle Smarthome Lösungen sind teuer. Wenn man meint man kauft billig, 
dann sind diese Komponenten meist auch schon schneller kaputt und müssen 
getauscht/repariert werden. Was gutes kostet nunmal etwas.

Ein YT Beispiel:
Hier einer, der ein Kanal hat, viel experimentiert mit SmartHome & Co 
und sich nun ein Haus gekauft hat das er renovieren möchte.
Und da dann will man ja auch für die Zukunft gerüstet sein und das Zeug 
muss über viele Jahre funktionieren. Also einer der wohl schon viel 
Ahnung mit vielen Komponenten hat setzt auf KNX:

https://www.youtube.com/watch?v=F5hlMashnJM

Sein Kanal hat wohl nicht Grundlos über 300000 Abonenten.

von Thomas R. (thomasr)


Angehängte Dateien:

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Der Vollständigkeit halber muß man aber auch Irrungen im Bereich KNX/EIB 
erwähnen. So hatten wir in der Gebäudetechnik ein sehr großes EIB System 
mit Hensel Komponenten zu betreuen.

Hensel hatte dabei einen Sonderweg beschritten weil man die Anzahl der 
Geräte dadurch reduzieren wollte indem man in der UV EINEN Busankoppler 
auf die Hutschiene setzte der dann bis zu 10 Module direkt daneben über 
eine proprietäre Steckverbindung handhaben konnte. Das war zwar sehr 
platzsparend aber ein Ersatz einzelner Aktoren mußte damit zwangsläufig 
von Hensel kommen.

Natürlich konnte man einen beliebigen Aktor eines Fremdfabrikates als 
Ersatz nehmen; der mußte dann aber auf der EIB Ebene angebunden werden 
und brauchte wesentlich mehr Platz in der Verteilung.

Besonders schlimm weil Hensel den Support etwa 2010 eingestellt hat.

: Bearbeitet durch User
von Jörg K. (joergk)


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Thomas R. schrieb:
> Und GENAU DAS ist für mich der Grund niemals nie ein anderes System zu
> wählen als eines das mindestens jeder zweite Elektriker in Deutschland
> kennt oder zu kennen glaubt und seit über 30 Jahren produziert und
> unterstützt wird: KNX/EIB.
Genau aus diesem Grunde stehe ich voll auf KNX:
Ist teuer, ja!
Aber nur am Anfang. Wenn in 5..10 Jahren was ersetzt oder erweitert 
werden soll dreht sich das blitzschnell: Einen KNX-Profi bekomme ich 
immer, KNX-Aktoren auch.

> UND niemals nie wieder FUNK nachdem uns letztes Jahr ein Raffstore vom
> Wind weggerissen wurde weil wieder einmal das Funksignal zum Hochfahren
> nicht rechtzeitig durchgekommen war. Und wir haben ein Holzhaus, der
> einzige Beton steckt in der Bodenplatte....
Alter Spruch aus der Gebäudetechnik: Wer Funk kennt nimmt Draht :-)

> Nun könnt ihr gern auf mich einprügeln ;-))
Nö, vollste Zustimmung

von Uuu B. (hansdampf2)


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Jack V. schrieb:
> oder was soll der Sinn dieses
> Beitrags sein?

Genau. Benedikt sucht wohl wieder jemanden zum Quatschen ..

von Paul B. (paule201)


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Benedikt L. schrieb:
> und loben den Mist in den
> höchsten Tönen.

Welcher Standard ist denn deiner Meinung nach besser?
ZigBee?
Matter?
Thread?

Alles nett und schnell nachrüstbar und wenn mal die Beleuchtung im 
Sideboard nicht angeht ist das auch egal.

Ich habe im Haus überall KNX mit der statischen Grundfunktionalität, 
ober drauf sitzt Home Assistant (völlig optional für den statischen 
Betrieb) und überall wo es nachträglich nochmal irgend eine Spielerei 
gibt läuft es über ZigBee mit 95% Verfügbarkeit.

Wer Funk kennt nimmt Kabel ;).

von Martin S. (sirnails)


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Benedikt L. schrieb:
> "Experten-Troglodyten" hervorgekrochen und loben den Mist in den
> höchsten Tönen.

Wer von Technik wirklich Ahnung hat, macht um Smart Home einen großen 
Bogen (ausgenommen elektrische Rolläden).

von Paul B. (paule201)


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Martin S. schrieb:
> Wer von Technik wirklich Ahnung hat, macht um Smart Home einen großen
> Bogen

"Ich glaube an das Pferd, das Automobil ist eine vorübergehende 
Erscheinung"
- letzter deutscher Kaiser.

"Ich glaube, es gibt einen Weltmarkt für vielleicht fünf Computer" - 
Thomas J. Watson - IBM Chef

Und ich persönlich glaube ja dieses Internet wird sich niemals 
durchsetzen und morgen eröffne ich eine Videothek.

Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.

von Martin S. (sirnails)


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Paul B. schrieb:
> Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.

Ja, richtig. Nur löst Smart Home nahezu kein Problem, während es 
gleichzeitig sehr viel mehr Probleme schafft.

Das Pferd muss schlafen und fressen. Ein Auto begnügt sich mit etwas 
Zuwendung alle paar Jahre (Ölwechsel) und 5-minütigen inversen 
Pinkelpausen alle 500-1000km.

Der Computer löst das Problem, dass Menschen bei monotonen, primitiven 
Rechenaufgaben viel zu langsam ist.

Das Internet bringt vernetztes Wissen und Unterhaltung.

Was bringt Dir, dass Du ein Wohnzimmerlicht mit "Alexa, mach das Licht 
lilablassblau!" mit "Ich habe kein Gerät in der Gruppe Lilablassblau 
gefunden" beantwortet wird?

Zu 99% ist das, was als "Smart home" betitelt wird, nichts weiter als 
eine teure, fehleranfällige Spielerei, damit man seinen faulen Arsch 
nicht zum Lichtschalter bewegen muss. Und außer irgendwelchen tollen 
"Schau dir mal an, wie cool ich das Licht mit der App anmachen kann" hat 
mir auch noch niemand glaubhaft machen können, dass "Smart home" eine 
Bereicherung ist. "Ich sehe, wann die Waschmaschine fertig ist!" - ja, 
ist mir scheiß egal. Ich mach sie an, bevor ich in die Arbeit fahre und 
abends ist sie fertig. Und wenn sie zwischendrin auf Störung geht, bin 
ich auch nicht früher daheim.

von Paul B. (paule201)


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Martin S. schrieb:
> Ja, richtig. Nur löst Smart Home nahezu kein Problem, während es
> gleichzeitig sehr viel mehr Probleme schafft.

Kein Auto, kein Problem. Da bleibst du nie stehen und keiner fährt dir 
rein. Kein Pferd, kein Problem. Frisst nicht, stirbt nicht weg. Kein 
Computer, kein Problem. Usw. Natürlich kann man auf alles verzichten was 
das Leben leichter und komfortabler macht. Aber du sitzt ja auch nicht 
mehr in der Höhle am Feuer. Wobei: Kein Feuer, kein Problem ;).

Ich genieße es wenn ich an einem kalten Tag im Wald per Handy meinen 
Pelletofen in der Stube fernzünden kann und die Heizung das mitbekommt 
und entsprechend regeln kann, wenn ich den PV Überschuss intelligent in 
Heizung, Klima und Warmwasser stecken kann. Die Rollläden fahren je nach 
Jahreszeit und Sonnenstand automatisch nach Himmelsrichtung gegliedert. 
Ich sehe im Eingangsbereich anhand einer roten Lampe ob noch Fenster 
offen sind, der Herd noch läuft, ich sehe an einer kleinen LED im 
Schlafzimmerlichtschalter ob noch Licht in der Garage oder im Hof brennt 
oder ob der Kompressor noch aktiv ist. Und noch vieles mehr.

Du musst nichts davon nutzen wenn du es nicht im Griff hast oder es so 
einsetzt das es mehr Probleme macht als löst. Es ist 100% optional ;)

Smart ist es, wenn ich mich um nichts kümmern muss oder nur einen Wunsch 
äußere um gewisse Aktionen zu triggern.

von Thomas R. (thomasr)


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Dann wird das hier wohl eine Grundsatzdiskussion?

In den über 20 Jahren Erfahrung mit Hausbussteuerungen habe ich mich von 
vielen Spielereien verabschiedet. Alexa kam mir aus Datenschutzgründen 
sowieso nie ins Haus (und auch kein vernetzter Rasenroboter, Staubsauger 
oder ähnliches; selbst meine HomeMatic aus 2015 läuft als Insel ohne den 
IP Dreck)

Aber wer schon einmal SZENEN aufgesetzt hat (Programmieren ist da etwas 
hoch gegriffen) weiß diesen Komfort doch zu schätzen. Um einen 
Fernsehabend lichttechnisch zu gestalten müßte ich sonst ein halbes 
Dutzend Lichttaster abschreiten, so geht das auf einen Knopfdruck.

Oder bei Starkwind die Raffstores hochfahren, bei zuviel 
Sonneneinstrahlung dagegen temperaturgesteuert und raumweise heraunter. 
Mehrere ROTE Taster im Haus (neben der Haustür, Ausgang zur Garage, 
neben den Betten) als "Alles Aus" oder Alarmtaster "Alles Ein", oder 
oder oder

Und wir haben ein STINKNORMALES Tasterprogramm von Merten, kein Glas 
Schicki Micki. Das war tatsächlich eine WAF Entscheidung!!

: Bearbeitet durch User
von Matthias B. (turboholics)


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Thomas R. schrieb:
> Oder bei Starkwind die Raffstores hochfahren,

Das sollte jede Anlage per Windwächter und sonstiges "Smart" können... .

von Tim (timgabinski)


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Thomas R. schrieb:
> Aber wer schon einmal SZENEN aufgesetzt hat (Programmieren ist da etwas
> hoch gegriffen) weiß diesen Komfort doch zu schätzen.

Dem muss ich zu 100% zustimmen. Ich habe seit 2001 eine 
KNX-Installation, die sehr unscheinbar aussieht. Einiges passiert 
automatisch (Stores, Veluxfenster), es gibt keine Alexa und auch keine 
App (ich hatte eine Zeit lang OpenHab auf dem Telefon, habe das aber nur 
zum Angeben benutzt), aber die Szenen und Statusmeldungen sind einfach 
prima. Das gesamte obere Stockwerk mit einem Taster neben dem Bett 
ausschalten zu können, ist schon klasse. Oder zwischen Dinner/home 
cinema/Putzen mit einem Taster umschalten zu können. Auch die 
Raffstore-Automatik ist schön. Aber dass hier eine KNX-Installation 
läuft, nehmen die allermeisten Gäste nicht wahr. An den kleinen LEDs an 
den Schaltern (ein Merten Schalterprogramm, sehr diskret) könnte man es 
sehen, aber es ist so unscheinbar, dass es wirklich nicht auffällt.

Zur Langlebigkeit der Komponenten hatte ich hier schon was geschrieben. 
Mir sind in 25 Jahren drei kaputtgegangen: Das Netzteil, weil ich am 
Anfang aus Geiz zum 160mA genommen habe, die dann mehrere Jahre auf 
Anschlag liefen, ein Raffstsore-Aktor, bei dem ein X2-Kondensator 
explodiert ist (läuft wieder), und ein Regensensor, den ich aus Blödheit 
gegrillt habe, weil ich unter Spannung eine Modifikation im Verteiler 
gemacht habe und 230V auf die 24V-Leitung gegeben habe. Ersatz ist 
leicht von vielen Herstellern verfügbar; das Merten-Netzteil habe ich 
durch ABB ersetzt, den Aktor aus der Schweiz durch Siemens - und der 
neue Regensensor ist von MDT.

Das wichtigste aber ist, dass die Anlage von einem Elektriker gewartet 
werden kann. Sollte ich morgen tot umfallen, weiss ich, dass meine Frau 
einfach jemanden anrufen kann, sofern hier Wartungsbedarf besteht. Für 
den Wiederverkauf der Immobilie spielt das auch eine Rolle. Aber jetzt 
habe ich soviel geschrieben, dass gleich wieder jemand mit 
Glaubensdiskussion und so kommt.

von Thomas R. (thomasr)


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Matthias B. schrieb:
> Thomas R. schrieb:
>> Oder bei Starkwind die Raffstores hochfahren,
>
> Das sollte jede Anlage per Windwächter und sonstiges "Smart" können... .

Und was hilft der Sensor wenn die Funkübertragung zum Raffstore gestört 
ist?

Selbstverständlich ist da ein Windwächter verbaut der seine Daten per 
Draht an die Zentrale liefert. Leider ging es von da an die Raffstores 
per Funk.

Jetzt nicht mehr, alles "hard-wired".

von Thomas R. (thomasr)


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Zum Thema Funk: ich werde nie das Gesicht des Nachbarn vergessen dessen 
nagelneue BOSCH Alarmanlage sich mit einem einfachen 5 Watt 
Handfunkgerät komplett lahmlegen ließ. Zumal er blöderweise durch die 
netten "Alarmgesichert" Aufkleber das Fabrikat und damit die 
Arbeitsfrequenzen der Anlage jedermann bekannt gegeben hatte.

Ist allerdings schon 20 Jahre her, heute sollte mit Frequency Hopping 
etc. störsicherer sein.

: Bearbeitet durch User
von Matthias B. (turboholics)


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Thomas R. schrieb:
> Und was hilft der Sensor wenn die Funkübertragung zum Raffstore gestört
> ist?

Genau deswegen kabelgebunden, wie du es dann auch umgesetzt hast. Nur 
sparen sich eben viele Leute die Steuerleitungen... .

VG

von Markus M. (Firma: EleLa - www.elela.de) (mmvisual)


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Ich habe mir ein "Shelly 1 Gen 4" besorgt. Ich wollte damit 
sicherstellen, dass draußen den Strahler Tagsüber nicht einschalten kann 
und Abends der Strahler nach spätestens 1h wieder aus geht.

Der Shelly benötigt 17mA Strom bei 27V Versorgungsspannung (bei nicht 
geschaltetem Relais). Hochgerechnet auf das Jahr sind das 4000 Watt.
Und so viel verbraucht der Strahler im Jahr niemals, wie der unnötig 
leuchtet, denn das kommt auch nur selten vor.

Somit, Ersparnis ist im Grund negativ, nur dass man damit noch 
zusätzliche neue Probleme schafft, die ich noch nicht alle kenne.

Wäre interessant was so ein KNX Schalter / Relaiskontakt an Strom 
verbraucht?

von N. M. (mani)


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Markus M. schrieb:
> Hochgerechnet auf das Jahr sind das 4000 Watt.

Stunden! Also 4kWh.
Wo hast du denn die Stromaufnahme dazu her? Ich finde da auf der HP von 
Shelly nur eine Angabe <1W.

Markus M. schrieb:
> Wäre interessant was so ein KNX Schalter / Relaiskontakt an Strom
> verbraucht?

Kannst du ja beim Hersteller deines Vertrauens nachschauen. Ein 
Beispiel:
Nennspannung:
DC 21 ... 32 V SELV
Stromaufnahme KNX
nur KNX Taster
4,9 ... 8,2 mA
mit Taster Erweiterung
6,6 ... 9,4 mA
mit externen Schaltkontakten
7,7 ... 11 mA

: Bearbeitet durch User
von Thomas R. (thomasr)


Angehängte Dateien:

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Shellys haben simple monostabile Relais die in der Schaltstellung Strom 
brauchen um angezogen zu bleiben.

Übliche KNX Aktoren haben bistabile Relais die in ihren Schaltstellungen 
gar keinen Strom verbrauchen. Da bleibt maximal der Strom der Elektronik 
an sich und der steht im Datenblatt jedes Aktors.

Anbei beispielhaft von einem simplen ABB 2 Kanal REG Aktor. Der 
angegebene Strom aus dem Bus ist der maximale Strom zu jeder beliebigen 
Zeit, also auch während des Anziehens der Relais. Das braucht man für 
die Auslegung des Netzteils. Die Geräteverlustleistung ergibt sich aus 
dem Spannungsfall über den Relaiskontakten bei Nennstrom. Die dauernde 
Busbelastung ist hier <0,25W

: Bearbeitet durch User
von Markus M. (Firma: EleLa - www.elela.de) (mmvisual)


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N. M. schrieb:
> Wo hast du denn die Stromaufnahme dazu her? Ich finde da auf der HP von
> Shelly nur eine Angabe <1W.

Ich habe dies an 27V an meinem Platz angeschlossen und das Multimeter 
zeigt einen Stromfluss von ca. 17mA an.

Gut zu wissen, KNX ist etwas stromsparender.

von N. M. (mani)


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Markus M. schrieb:
> Ich habe dies an 27V an meinem Platz angeschlossen und das Multimeter
> zeigt einen Stromfluss von ca. 17mA an.

Hmmm, da Frage ich mich ob das Multimeter schnell genug ist und wirklich 
alle Strompeaks mitbekommt um den tatsächlichen Strom richtig berechnen 
zu können oder ob das irgendein Fantasiewert ist.

von Jens (iirational)


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Thomas R. schrieb:
> Zum Thema Funk: ich werde nie das Gesicht des Nachbarn vergessen dessen
> nagelneue BOSCH Alarmanlage sich mit einem einfachen 5 Watt
> Handfunkgerät komplett lahmlegen ließ. Zumal er blöderweise durch die
> netten "Alarmgesichert" Aufkleber das Fabrikat und damit die
> Arbeitsfrequenzen der Anlage jedermann bekannt gegeben hatte.
>

Die sollte Alarm geben, wenn der Funk gestört ist. Wenn man die 
lahmlegen kann, dann reklamieren.

von Thomas R. (thomasr)


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Jens schrieb:
> Thomas R. schrieb:
>> Zum Thema Funk: ich werde nie das Gesicht des Nachbarn vergessen dessen
>> nagelneue BOSCH Alarmanlage sich mit einem einfachen 5 Watt
>> Handfunkgerät komplett lahmlegen ließ. Zumal er blöderweise durch die
>> netten "Alarmgesichert" Aufkleber das Fabrikat und damit die
>> Arbeitsfrequenzen der Anlage jedermann bekannt gegeben hatte.
>>
>
> Die sollte Alarm geben, wenn der Funk gestört ist. Wenn man die
> lahmlegen kann, dann reklamieren.

Habe gerade nachgesehen: das war in 1997. Damals war wohl keine 
Totmannschaltung vorgesehen ;-)

von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Markus M. schrieb:
> Der Shelly benötigt 17mA Strom bei 27V Versorgungsspannung (bei nicht
> geschaltetem Relais). Hochgerechnet auf das Jahr sind das 4000 Watt.

Sind 4kWh, also ca. 1,60€ ... da wirst du aber arm dran ...

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