Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Backofendefekt aufgrund von Platine?


von Alfred (area5150)


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Hey,

hab mir eben ein Account hier erstellt, da ich mir nicht weiter zu 
helfen weiß und von Platinen und wahrscheinlich alledem worum es hier in 
diesem Forum geht keine Ahnung habe (aber ihr dafür umso mehr) und auch 
mein Umfeld überfragt ist. Im Folgenden erstmal die Ausgangssituation:

Backofen: Siemens HB44255/01

Symptom: Zwangsbelüftung läuft im Kaltzustand, sobald der Ofen Strom hat 
und Fehlercode Er4 (Problem mit Temperaturfühler) wird angezeigt.

Verlauf: Habe als erstes den Temperaturbegrenzer gewechselt, bevor ich 
den Fehlercode gesehen habe und noch nicht wusste, dass dieser bei 
"neueren" Öfen nur eine Schutzschaltung ist. Danach begriffen, dass das 
Uhrenmodul die Zwangsbelüftung steuert. Neues Relais eingelötet, aber 
weiterhin Problem. Dann Fehlercode bemerkt (den sieht man erst, wenn man 
den Backofen in Betrieb nehmen möchte). Daraufhin Temperatursensor 
gemessen-->535Ohm im Kaltzustand. Sollte passen([?]...Original-Sollwerte 
sind nicht zu ermitteln). Und als PTC steigt der Widerstand auch stetig, 
wenn ich ihn erwärme. Sensor abgesteckt und Zwangsbelüftung wird 
unterbrochen (Relais schaltet). Setzt jedoch kurz darauf ein und zeigt 
Fehlercode Er1 an. Zurückgesteckt an die Platine und wieder am Strom 
bleibt es erstmal ruhig und nach ca. 1 Minute geht wieder 
Zwangsbelüftung an und Fehlercode Er4.

Frage: Nun bin ich aber bisschen überfragt was sonst das Problem ist. 
Nach Aussschlussverfahren bin ich bei der Steuerplatine gelandet und das 
dort das Problem entsteht, aber bin da komplett überfragt und auf 
Neuland gestoßen. Zumindest sollte es ja eine Art Referenzwiderstand 
geben und vielleicht ist er gedriftet? Wie ihr seht, ich tappe ich im 
Dunkel. Es finden sich keine Schaltpläne online und habe auch nur 
theoretisches Wissen aber kein Know-How, um nachvollziehen zu können was 
nach dem Sensorkontakt passiert und wo die Fehlerquelle am 
wahrscheinlichsten liegen könnte. Sprich: Wo ersetze ich welches Bauteil 
bzw. löte ich nach oder oder. Optisch alles ok und bei nachmessen weiß 
ich gar wo und was ich erwarten sollte.

Ich hoffe jemand von euch kann sich da reindenken und mir halbwegs 
laienfreundlich helfen. Oder gebt mir eine ehrliche Einschätzung, ob das 
alles ein bisschen zu blauäugig von mir ist das als Laie angehen zu 
wollen. Auf Wunsch kann ich natürlich noch mehr Bilder und Informationen 
liefern.

Vielen Dank euch fürs Lesen :)

p.s.. Der Eingang vom Temperatursensor ist der erste Kontakt oben links 
auf der Platine

: Bearbeitet durch User
von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Alfred schrieb:
> Der Eingang vom Temperatursensor ist der erste Kontakt oben links auf
> der Platine
Dann mach doch mal von diesem linken oberen Bereich ein Bild, auf dem 
man die Beschriftung der Bauteile lesen kann.

von Alfred (area5150)


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Hoffe alles ausreichend erkennbar. Kann sonst auch mit der Lupe genaue 
Bezeichnungen nachschauen.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #8004934 wurde vom Autor gelöscht.
von Chris K. (kathe)


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Hmm.
Wie alt ist der Backofen ?
ER1 und ER4 laut google Fehler mit dem PT 5000 - Google glaub ich hier 
nicht ganz.
Woher bekommt die Platine ihre Spannung (DC) ?
Die Lötstellen am st lm2904 (OpAmp) sehen nicht schlecht aus.
Was steht auf dem großen dreibeinigen TO220 rechts unten  ?

Beitrag #8005021 wurde vom Autor gelöscht.
von Alfred (area5150)



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Der Ofen ist gut über 20 Jahre alt. Hatte die Tage glaube irgendwas von 
Produktionsjahren 2001/2002 gelesen.

Bei der Spannung bin ich mir nicht ganz sicher, wäre der Meinung gewesen 
sie bekommt sie über die Leistungsplatine (?), also den unteren weißen 
Flachstecker. Hab nochmal ein Foto angehangen wo man beide Platinen 
hintereinander verbaut sieht. Wäre der Meinung gewesen man kann die 
Spannungsversorgen der Leistungsplatine bei dem roten Anschluss im 
Vordergrund erkennen.

Die Kennzeichnung des TO220 hab ich mal als weiteres Foto angehangen.

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Alfred schrieb:
> Die Kennzeichnung des TO220 hab ich mal als weiteres Foto angehangen.
Das ist ein linearer Spannungsregler. Dort würde ich im eingebauten und 
bestromen Zustand mal messen, ob die erwarteten 5V herauskommen.

von Alfred (area5150)


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An welchen zwei der drei Beinen am besten messen? oder ist das egal?

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Alfred schrieb:
> An welchen zwei der drei Beinen am besten messen? oder ist das egal?
Ich epfehle hier das Datenblatt. Dort kannst du dann sehen, dass an 
Mitte Masse ist und links (im Foto oben) eine Spannung von >8V 
hineingehen muss, damit am rechten Pin (im Foto unten) eine Spannung von 
5V herauskommt.

von Heinrich K. (minrich)


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Am dem rechten liegen 5Volt an, keine Kurzschlüsse durch Abrutschen der 
Messspitzen produzieren. Masse liegt an der Kühlfahne an. Aber:

Der Controller arbeitet aber richtig, sonst würden gar keine 
Fehlermeldungen produziert werden. Dein Temperatursensor ist defekt. 
Besorge Dir ein paar 470 Ohm Widerstände an und schliesse einen, zwei 
oder drei davon in Parallelschaltung statt des PTCs an. Damit bietest Du 
dem Controller niedrigere Widerstandswerte an, etwa 470, 235, 150 und 
kannst Deine Versuche fortsetzen. So ein 10er-Packel bedrahtete 
Widerstände kosteten im Bastlerladen (blau) an der Theke mal 1,-, viel 
billiger als der Tempfühler.
Irgendwo an der Frontseite gibts ein Typenschild mit E-Nr und einem 
Fertigungsdatum "FD xxxx"- Kalenderwoche und Baujahr+20.

Deine bisherigen Versuche zeigen, dass im Stromkreis des PTC, der als 
Analogwert digitalisiert wird, Kabelbruch/Stecker nicht angesteckt, zu 
niedrige und zu hohe Werte erfasst werden, reine Softwaresache.

Da Dein Backofen wahrscheinlich Pyrolyse hat wird der PTC auch arg 
strapaziert, plus Alterung.
Zum probieren sind die Pfennigartikel-Widerstände aber risikolos.

von H. H. (Gast)


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Heinrich K. schrieb:
> Dein Temperatursensor ist defekt.
> Besorge Dir ein paar 470 Ohm Widerstände an und schliesse einen, zwei
> oder drei davon in Parallelschaltung statt des PTCs an.

Da werkelt aber ein Pt500!

von Alfred (area5150)


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Lothar M. schrieb:
> Ich epfehle hier das Datenblatt. Dort kannst du dann sehen, dass an
> Mitte Masse ist und links (im Foto oben) eine Spannung von >8V
> hineingehen muss, damit am rechten Pin (im Foto unten) eine Spannung von
> 5V herauskommt.

Ich konnte stabile 4,99V messen.

von Alfred (area5150)


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Heinrich K. schrieb:
 Dein Temperatursensor ist defekt.
> Besorge Dir ein paar 470 Ohm Widerstände an und schliesse einen, zwei
> oder drei davon in Parallelschaltung statt des PTCs an. Damit bietest Du
> dem Controller niedrigere Widerstandswerte an, etwa 470, 235, 150 und
> kannst Deine Versuche fortsetzen.

Ja, ich hatte auch schon die Idee einen Poti kurzzeitig anzulöten und 
dann mit Aus- und Zuschaltung der Sicherung einen Bereich zwischen 
100Ohm bis 1000Ohm schrittweise abzugrasen und zu schauen, ob die 
Elektronik ab einem bestimmten Punkt die Belüftung abschaltet und ebenso 
die Fehlermeldung. Dachte nur, dass ich dann, wenn dieser Punkt 
eintritt, immernoch nicht weiß, ob der PTC oder ein Referenzwiderstand 
seinen Wert geändert hat.

von Pete K. (pete77)


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Schon mal den Präzisionswiderstand oben links nachgelötet oder gemessen?

von Klaus F. (klaus27f)


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Alfred schrieb:
> ein Referenzwiderstand

Den gibt es hier eher nicht.
Üblicherweise wird der Meßwert im uC mit einer dort intern verfügbaren 
Referenzspannung verglichen.

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Alfred schrieb:
> ob der PTC ... seinen Wert geändert hat
Den PTC kannst du leicht prüfen. Denn das dürfte wie vermutet ein PT500 
sein.
Der hat bei 20°C einen Widerstand von 538 Ohm:
- 
https://www.unternehmensberatung-babel.de/industriegase-lexikon/widerstandsthermometer/pt50-pt1000.html

Wenn dann andere Widerstände auch passen (kochendes Wasser hat 100°C und 
der Widerstand sollte dann bei 690 Ohm liegen), dann ist der Fehler 
woanders.

> ein Referenzwiderstand seinen Wert geändert hat
Zur näheren Analyse müsste man dafür die Konditionierungsschaltung 
zwischen Widerstand und ADC herauszeichnen.


BTW: es könte auch die Referenzspannung für den ADC weggedriftet sein, 
wenn z.B. ein Kerko einen Kurzen hat...

von Alfred (area5150)


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Pete K. schrieb:
> Schon mal den Präzisionswiderstand oben links nachgelötet oder gemessen?

Welcher genau ist das? :D
Gern in Foto einzeichnen, falls umständlich zu erklären.

von Alfred (area5150)


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> Der hat bei 20°C einen Widerstand von 538 Ohm:

Das passt. Verhält sich auch entsprechend der Temperaturänderung.

> Zur näheren Analyse müsste man dafür die Konditionierungsschaltung
> zwischen Widerstand und ADC herauszeichnen.

Das übersteigt dann mein Können, zumal ich nichtmal jedem Bauteil seine 
korrekte Funktion zuordnen kann. na gut...mit google sollte es gehen. 
gibt ja die bezeichnungen auf den meisten Elementen.

> BTW: es könte auch die Referenzspannung für den ADC weggedriftet sein,
> wenn z.B. ein Kerko einen Kurzen hat...

Hm dachte Referenzspannung steht genrell gerade in Frage? Klaus hatte 
immerhin Bedenken geäußert.

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Alfred schrieb:
> Klaus hatte immerhin Bedenken geäußert.
Klaus hatte den Wandlungsvorgang beschrieben. Das, was du da mit 4,99V 
gemessen hast, war nicht (direkt) die Referenzspannung, sondern die 
Versorgungsspannung. Die könnte zwar durchaus auch als Referenzspannung 
verwendet werden, dann aber über eine Zusatzschaltung, denn sonst käme 
Versorgungsspannung als Fehlerursache icht in Betracht, weil sie ja 
exakt stimmt.

Kannst du mal die Bezeichung des Controllers leserlich fotografieren? 
Evtl. findet man ein Datenblatt und kann die Referenzspannngserzeugung 
abschätzen.

von Alfred (area5150)



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Bitteschön :)

von H. H. (Gast)


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Alfred schrieb:
> Bitteschön :)

Der Controller ist der Chip mit dem gelben Klecks.

von Alfred (area5150)


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Controller 1:0 ich

von H. H. (Gast)


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Alfred schrieb:
> Controller

Kundenspezifisches Marking.

von Alfred (area5150)


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Konnte über die Bezeichnung des controllers nichts finden :(
Jmd von euch?

von Dieter S. (ds1)


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Laut Maskset ein MC68HC705B16, MC68HC705B16N oder MC68HC705B32.

von Alfred (area5150)


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Habe zwar Datenblätter gefunden, aber so ganz was damit anfangen kann 
ich nicht. So wie ich es verstanden habe, hat der Controller keine feste 
Referenzspannung? Hm aber scheint ja auch uneindeutig welches Modell es 
genau ist, oder?

von Jörg (41089)


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Dieter S. schrieb:
> Laut Maskset ein MC68HC705B16, MC68HC705B16N oder MC68HC705B32.

Wenn schon dann MC68HC05xx nicht HC705..

von Klaus F. (klaus27f)


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Alfred schrieb:
> der Controller

ist kundenspezifisch, den kannst wohl weder auslesen noch was ändern.
Wenn der hinüber ist, kannst Herd zum Wertstoffhof bringen.

Suche besser den Temperatursensor und dessen Eingangsschaltung.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Dieter S. schrieb:
> Laut Maskset ein MC68HC705B16, MC68HC705B16N oder MC68HC705B32.

Wie kommst Du auf diese Familie?

Jörg schrieb:
>> Laut Maskset ein MC68HC705B16, MC68HC705B16N oder MC68HC705B32.
> Wenn schon dann MC68HC05xx nicht HC705..

Weil.. ? MC68HC705 klingt nicht abwegig, ist ein OTP-Controller, also 
EPROM ohne Löschfenster.

Klaus F. schrieb:
> Alfred schrieb:
>> der Controller
> ist kundenspezifisch, den kannst wohl weder auslesen noch was ändern.

Auslesen könnte man, wenn der Schutz nicht gesetzt wurde. Ändern kann 
man am 705 nichts, weil dessen EPROM nicht löschbar ist. Das ist aber 
rein theoretisch und scheitert sowohl am Wissen als auch der fehlenden 
Hardware.

> Wenn der hinüber ist, kannst Herd zum Wertstoffhof bringen.

So funktioniert Wachstum, Geräte so zu konstruieren, dass sie nicht 
reparierbar sind.

von Dieter S. (ds1)


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Jörg schrieb:
>
> Wenn schon dann MC68HC05xx nicht HC705..

Die MC68HC705... sind die OTP Varianten der MC68HC05... mit ROM.

von Jörg (41089)


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Manfred P. schrieb:

> Weil.. ? MC68HC705 klingt nicht abwegig

Das Maskset 0D60J kenne ich nur als maskenprogrammiert ab Werk. Sind 
auch in verschiedenen KFZ Steuergeräten älteren Baujahres zu finden. Und 
sie steigen mit zunehmenden Alter gern aus.
Das Kundenspezifisches Marking spricht auch dafür.


> Auslesen könnte man, wenn der Schutz nicht gesetzt wurde. Ändern kann
> man am 705 nichts, weil dessen EPROM nicht löschbar ist. Das ist aber
> rein theoretisch und scheitert sowohl am Wissen als auch der fehlenden
> Hardware.

Wenn er nicht geschützt ist kann man ihn auslesen und damit einen HC705 
programmieren. Hab ich eventuell noch da. Aber lohnt das für einen über 
20 Jahre alten Backofen...

von Dieter S. (ds1)


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Man könnte prüfen ob das Signal vom Temperatursensor am Mikrocontroller 
ankommt, das sind die "ANx" Pins für den AD Wandler. Eine 
Temperaturänderung sollte sich an einem der "ANx" Pins bemerkbar machen.

Der Mikrocontroller hat einen EEPROM, denkbar wäre auch das dort etwas 
nicht mehr passt. Nur wird man in diesem Fall relativ wenig machen 
können, auch wenn man den EEPROM auslesen könnte braucht man einen 
Vergleich.

Beitrag #8005990 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8006029 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8006494 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Bitte beim Thema bleiben!
Der TO sucht keine Vorschläge für einen leichter zu reparierenden Ofen, 
sondern Vorschläge für die Reparatur seines Ofens.

von Klaus F. (klaus27f)


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Lothar M. schrieb:
> Der TO sucht ...
> Vorschläge für die Reparatur seines Ofens.

Ja, und dann darf man also nicht schreiben,
daß das Unterfangen wirtschaftlicher Unsinn ist?

Abgesehen davon, daß der TO viel zu wenig Kenntnisse hat, die 
Fehlerursache zu finden, geschweige denn reparieren zu können.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Klaus F. schrieb:
> Ja, und dann darf man also nicht schreiben,
> daß das Unterfangen wirtschaftlicher Unsinn ist?

Richtig, was wirtschaftlich ist oder auch nicht, entscheidet einzig der 
Eigentümer des Gerätes und nicht Du.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Klaus F. schrieb:
> daß das Unterfangen wirtschaftlicher Unsinn ist?

Wenn ein gebrauchter Herd ohne den ausfallenden elektronischen 
Schnickschnack um die 80 Euronen kostet, sollte bedacht werden, dass die 
Anfahrt des Kundendienstes bereits einen ähnlichen Betrag auffrißt. Wenn 
die Regierung motzt, weil sie nicht mehr auf die Heißluft-Friteuse 
ausweichen will, sollte er einen Plan B haben.

Wenn die Reparatur gelingt, dann hat er ein Thema, welches sich leicht 
in Kapiteln über 20 Minuten spannend erzählen läßt in der Wirtschaft. Da 
kann er auch die schönsten Einwände der Postenden zum Besten geben. Das 
ist sicherlich bei weitem mehr gehaltvoller, als was sonst in der 
Wirtschaft am Tisch geplaudert wird - also doppelt wirtschaftlich 
sinnvoll.

von Heinrich K. (minrich)


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SuperDiets Blödsinn wurde gelöscht, prompt erzählt er neuen Blödsinn.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Als erstes würde ich bei dem Temperaturfühler auch noch an eine andere 
Fehlerquelle denken. Meistens haben die Temperaturfühler relativ kleine 
Amplituden und benötigen noch eine Verstärkung. Damit sind deren 
Messwerte auch empfindlicher auf Störungseinflüsse.

Es ist auch nicht ungewönlich, dass solche Elektronik von einem 
Kondensatornetzteil versorgt wird. Wenn dieses nachläßt, kann es sein, 
dass der µC noch arbeitet, aber die Signale der Sensoren bereits versaut 
werden und Fehlfunktionen verursachen. Um sowas herauszufinden, müßte 
unter Spannung gemessen werden, was ich keinem Anfänger empfehlen würde 
zu versuchen.

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