Andreas schrieb:
Sockelkunststoff mit dem Seitenschneider/Werkzeug der Wahl in Krümel und
Brocken zerlegen.
Sofern man 'rankommt und man bei der Aktion nicht das Mainboard beschädigt, würde ich das auch so machen.
G. K. schrieb:
Für die paar Kröten funzt dieses Ding recht gut:
https://www.amazon.de/-/en/gp/product/B012HN6ZEC
Damit wäre ich vorsichtig - keine Temperaturregelung (also potentiell deutlich zu heiß) und wegen des Rückstoßes beim Auslösen hohes Risiko für die Beschädigung der Lötaugen/Leiterbahnen.
Diese Probleme hat man hiermit nicht, kost' aber auch das neunfache:
https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/entloetstation_zd-8965_1-kanal_140_w_esd-393094
(anderswo vielleicht auch günstiger zu bekommen)
Für JBC C245 gibt es lange Lötspitzen, mit denen man mehrere nebeneinanderliegende Lötstellen gleichzeitig erhitzen kann. Damit würde es genügen, den defekten Sockel in mehrere Segmente passender Länge zu zerbrechen, was weniger Aufwand ist, als den Kunststoff komplett wegzuknabbern.
(Siehe Bild)
So etwas gibt es natürlich auch als Nachbau via Aliexpress zum dann doch genehmeren Preis.
Fun Fact ohne Belang:
Ich hatte mal ein 386er-Mainboard, auf dem acht dieser Sockel untergebracht waren, und /zusätzlich/ acht Sipp-Sockel, also gedrehte Buchsenleisten.
War damals ein teures Vergnügen, aber ich konnte einen 386er mit 16 MB RAM betreiben ...