Hallo, hat jemand Erfahrung damit, ein Auto als "Dienstwagen" sich anzuschaffen, ohne dass der Wagen über die Firma, in der man arbeitet, stammt. Hintergrund: Die Firma, in der ich arbeite, stellt keine Dienstwagen zu Verfügung. Idee wäre jetzt eine kleine Firma selber zu gründen (als Nebenjob sozusagen) und über diese Firma dann einen "Dienstwagen" laufen zu lassen. Steuerlich wird dann ja meines Wissens alles in einen Topf geworfen: Verdienst als Angestellter und Umsatz über eigene Kleinfirma. Macht das Sinn? Hat jemand Erfahrung damit? Man würde doch zumindest die Mehrwertsteuer bei der Anschaffung sich ersparen!?
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H. H. schrieb: > Pathologischer Steuersparwahn. Es hat halt nicht jeder das Privileg einen Dienstwagen zu bekommen
Lothar M. schrieb: > Bernd Laura schrieb: >> Hat jemand Erfahrung damit? > Frag (d)einen Steuerberater. Sorry, aber weshalb kommentierst du als MOD den Quatsch..anstatt ihn zu löschen?
Du willst eine Scheinfirma (die nichts tut) gründen, um beim Auto Steuern zu sparen? Wenn das funktioniert, warum macht das dann nicht jeder? Lass mich raten: Weil die Aufwände (Gebühren, gewerbliche Steuererklärung, Pflichten, etc.) den Nutzen überwiegen.
Jörg R. schrieb: > Sorry, aber weshalb kommentierst du als MOD den Quatsch..anstatt ihn zu > löschen? Kommt schon noch. Nur nicht heute. Man soll ja nicht gleich jede unliebsame Diskussion im Keim ersticken. Wir sind hier nicht in Nordkorea.
Nemopuk schrieb: > Jörg R. schrieb: >> Sorry, aber weshalb kommentierst du als MOD den Quatsch..anstatt ihn zu >> löschen? > > Kommt schon noch. Nur nicht heute. Man soll ja nicht gleich jede > unliebsame Diskussion im Keim ersticken. Wir sind hier nicht in > Nordkorea. Scheinbar doch, hier wird über Musikgeschmack und Mittagessen über Wochen diskutiert, aber solche Themen sollen dann gelöscht werden ? Ist doch Off-Topic-Folder, warum dann solche Zensur ?
H. H. schrieb: > Bernd Laura schrieb: >> Zensur ? > > Es gibt hier keine. Warum gibt es dann Forderungen, solche Fragen zu löschen?
Bernd Laura schrieb: > Warum gibt es dann Forderungen, solche Fragen zu löschen? Weil nicht alle Menschen gleiche Wünsche haben.
Bernd Laura schrieb: > Idee wäre jetzt eine kleine Firma selber zu gründen (als > Nebenjob sozusagen) und über diese Firma dann einen "Dienstwagen" laufen > zu lassen. https://de.wikipedia.org/wiki/Liebhaberei Bernd Laura schrieb: > Man würde doch zumindest die > Mehrwertsteuer bei der Anschaffung sich ersparen!? Dafür fällt sie woanders wieder an. Wenn Du als Unternehmer die 1%-Regelung nutzt, zahlst Du auf 80% davon zusätzlich Umsatzsteuer. Übrigens auch dann, wenn bei der Einkommensteuer nur 0.5% oder 0.25% (PHEV oder EV) angesetzt werden. Verbindliche Beratung gibt's natürlich nur beim Steuerberater, aber auch der wird (wenn auch vielleicht nicht wörtlich) von einer Schnapsidee sprechen.
Wenn mich meine Fa. irgendwohin schicken will, dann lasse ich mir von der Reiseabteilung die Fortbewegung buchen. Je nach Ziel: Bus/Zug/Taxi/Flugzeug war alles schon dabei. Warum sollte man sich einen "Dienstwagen" ans Bein binden?
Matthias S. schrieb: > Wenn mich meine Fa. irgendwohin schicken will, dann lasse ich mir von > der Reiseabteilung die Fortbewegung buchen. Richtig, habe auch schon mal den Dienstwagen vom Chef bekommen. @ TO Denk daran das du dann IHK für das Gewerbe und GEZ für den "Firmenwagen" zahlen musst.
Bernd Laura schrieb: > Steuerlich wird dann ja meines Wissens alles in einen Topf > geworfen: Verdienst als Angestellter und Umsatz über eigene Kleinfirma. > > Macht das Sinn? Hat jemand Erfahrung damit? Man würde doch zumindest die > Mehrwertsteuer bei der Anschaffung sich ersparen!? Wenn nicht der Umsatz der Kleinfirma so hoch ist, daß er die Kosten für das Auto übersteigt, und dein Arbeitgeber einen solchen nicht ganz unerheblichen Nebenjob erlaubt, und du das Auto auch tatsächlich für die Nebenberufliche Firma brauchst, und du die private Nutzung dann auch versteuerst, kann man das machen. Eine Selbstständigkeit, die dauerhaft nur Kosten erzeugt, aber keinen Gewinn abwirft, führt zu allergischen Reaktionen beim Finanzamt. Oliver
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Oliver S. schrieb: > Eine Selbstständigkeit, die dauerhaft nur Kosten erzeugt, aber keinen > Gewinn abwirft, führt zu allergischen Reaktionen beim Finanzamt. Und das Gewerbeamt wird dann das Gewerbe zwangsabmelden, gebührenpflichtig.
H. H. schrieb: > Bernd Laura schrieb: >> Zensur ? > > Es gibt hier keine. Na ja, auf bestimmte Wörter wird hochgradig reagiert und es werden sogar Sanktionen angedroht. ;--))) Ist das Zensur???? MfG ein Aufmerksamer
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Hmmm schrieb: > Wohl eher jemand, der Aufmerksamkeit sucht. Das ist hier nur Training und Ablenkung. Gefällt mir aber was es hier so versteckte Charakteren gibt. so reicht für OT MfG ein alter 81 Jähriger
Komische Vorstellung hast du da. Natürlich müsste der Dienstwagen für die betriebliche Zwecke deiner kleinen neugegründeten Firma verwendet werden, und zwar zum überwiegenden Teil. Und was sollte das sein? Transport von Angestellten zu einer anderen Firma? Und wer wäre dann der Auftraggeber? Sonst kommst du nicht in Genuss der Dienstwagenprivilegien (die, wenn wir ehrlich sind, eigentlich ungerechte aber politisch gewollte Schlupflöcher sind). Steuerehrlichkeit ist eine Tugend, die immer mehr verloren geht. Man kann sich doch einfach eingestehen, dass im Fall eines Angestellten der Privat-PKW eben doch zum Privatvermögen gehört und dann auch aus versteuerten privaten Mitteln bezahlt wird (wie deine Kartoffeln auch). Die Möglichkeit, die Fahrten von/zum Arbeitsplatz und evtl. Dienstreisen steuerlich abzusetzen, hast du doch weiterhin. Und nein, zusammengeworfen wird nichts. Eine neue Firma ist - je nach Rechtsform - erstmal ein neues steuerliches Subjekt und muss auch eigene Steuererklärungen abgeben. Zusammengeführt wird das hinterher in deiner persönlichen Einkommensteuererklärung.
Klar ist das eine Schnapsidee, aber garantiert eine Wochenenddiskussion. ;--))) MfG Der Alte
Glaube die Lösung habe ich vor 1,5 Stunden neben dem Edaka gesehen. Da war eine junge Frau gestanden, rauchend, ne Wodka-Bottle auf der Tonne, ganz kurze Jaeanshose, T-Shirt, darüber eine Jacke, bei nur 4 Grad und telefonierte nach ihrem Dienstwagen.
Bernd Laura schrieb: > ein Auto als "Dienstwagen" sich > anzuschaffen, ohne dass der Wagen über die Firma, in der man arbeitet, > stammt. Ganz einfach indem Du eine Zeitarbeitsfirma gründest, die Dir den Dienstwagen verschafft und Dich an die Firma verleihst, die Dir keinen Dienstwagen stellt.
Bernd Laura schrieb: > Macht das Sinn? Nein. Alle diese steuersparenden Konstrukte, wie eine Firma zur Aufzucht von Menschenkindern zu gründen, oder eben eine Firma die den Zweck hat dich vom Wohnort zum Arbeitsort zu bringen und dort deinem Arbeitgeber als Arbeitskraft zur Verfügung zu stellen, mit denen man in unserem kapitalistischen Steuersystem Unmengen an Steuerlasten einsparen könnte, z.B. das Fahrzeug von unversteuerten Einnahmen ohne Mehrwertsteuer kaufen zu können statt von versteuerten Einkommen unter Abführung von Mehrwertsteuer und damit doppelt so teuer, werden alle vom Finanzamt kassiert. Da muss schon deine Frau eine Arbeitnehmerüberlassung aka Zeitarbeitsfirma gründen und mehr als bloss dich vermitteln, dann geht es teilweise.
Jörg P. R. schrieb: > > @ TO > Denk daran das du dann IHK für das Gewerbe und GEZ für den "Firmenwagen" > zahlen musst. Guter Punkt, doppelte GEZ, daran hätte ich jetzt nicht gedacht! (Und die meisten Steuerberater wohl auch nicht)
O. D. schrieb: > > Und nein, zusammengeworfen wird nichts. Eine neue Firma ist - je nach > Rechtsform - erstmal ein neues steuerliches Subjekt und muss auch eigene > Steuererklärungen abgeben. Zusammengeführt wird das hinterher in deiner > persönlichen Einkommensteuererklärung. Doch, es wird zusammen geworfen. Das ist die Info von einem Steuerfachmann. Aber ich habe ja hier nach Erfahrungen gefragt, die einer damit gemacht hat.
Bernd Laura schrieb: > Aber ich habe ja hier nach Erfahrungen gefragt, die > einer damit gemacht hat. Der sitzt noch.
Das geht eigentlich nur gut mit einem Onkel, der außerhalb der EU wohnt. Dieser vermietet Dich an Deine Firma und stellt Dir über einen anderen Neffen oder Sohn den Dienstwagen zur Verfügung. Somit brauchst Du auch keine 0,5% pro Monat für den Dienstwagen zu versteuern.
O. D. schrieb: > Steuerehrlichkeit ist eine Tugend, die immer mehr verloren geht. Wenn man sieht, wie ein Teil der Gelder sinnlos verschleudert wird, ist das nachvollziehbar. Ich schaue immer böse, wenn xxx die von mir gezahlten 5 Euro in der Kasse registriert anstatt sie einfach so zu vereinnahmen.
Dieter D. schrieb: > Somit brauchst Du auch > keine 0,5% pro Monat für den Dienstwagen zu versteuern. Aber die Kontaktpersonen machen das bestimmt nicht umsonst, bei solchen dubiosen Lösungen... MfG #ein Aufmerksamer Alter
Al. K. schrieb: > Aber die Kontaktpersonen... Auch dafür gibt es Lösungen. Wo ein Wille, da ein Weg. https://www.steuern.de/unterhaltszahlungen
H. H. schrieb: > Bernd Laura schrieb: >> Aber ich habe ja hier nach Erfahrungen gefragt, die >> einer damit gemacht hat. > > Der sitzt noch. Auch im Sitzen kann man Erfahrungen weitergeben :-)
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