Hallo,
hat jemand Erfahrung damit, ein Auto als "Dienstwagen" sich anzuschaffen, ohne dass der Wagen über die Firma, in der man arbeitet, stammt.
Hintergrund: Die Firma, in der ich arbeite, stellt keine Dienstwagen zu Verfügung. Idee wäre jetzt eine kleine Firma selber zu gründen (als Nebenjob sozusagen) und über diese Firma dann einen "Dienstwagen" laufen zu lassen. Steuerlich wird dann ja meines Wissens alles in einen Topf geworfen: Verdienst als Angestellter und Umsatz über eigene Kleinfirma.
Macht das Sinn? Hat jemand Erfahrung damit? Man würde doch zumindest die Mehrwertsteuer bei der Anschaffung sich ersparen!?
Sorry, aber weshalb kommentierst du als MOD den Quatsch..anstatt ihn zu
löschen?
Kommt schon noch. Nur nicht heute. Man soll ja nicht gleich jede
unliebsame Diskussion im Keim ersticken. Wir sind hier nicht in
Nordkorea.
Scheinbar doch, hier wird über Musikgeschmack und Mittagessen über Wochen diskutiert, aber solche Themen sollen dann gelöscht werden ? Ist doch Off-Topic-Folder, warum dann solche Zensur ?
Man würde doch zumindest die
Mehrwertsteuer bei der Anschaffung sich ersparen!?
Dafür fällt sie woanders wieder an. Wenn Du als Unternehmer die 1%-Regelung nutzt, zahlst Du auf 80% davon zusätzlich Umsatzsteuer. Übrigens auch dann, wenn bei der Einkommensteuer nur 0.5% oder 0.25% (PHEV oder EV) angesetzt werden.
Verbindliche Beratung gibt's natürlich nur beim Steuerberater, aber auch der wird (wenn auch vielleicht nicht wörtlich) von einer Schnapsidee sprechen.
Steuerlich wird dann ja meines Wissens alles in einen Topf
geworfen: Verdienst als Angestellter und Umsatz über eigene Kleinfirma.
Macht das Sinn? Hat jemand Erfahrung damit? Man würde doch zumindest die
Mehrwertsteuer bei der Anschaffung sich ersparen!?
Wenn nicht der Umsatz der Kleinfirma so hoch ist, daß er die Kosten für das Auto übersteigt, und dein Arbeitgeber einen solchen nicht ganz unerheblichen Nebenjob erlaubt, und du das Auto auch tatsächlich für die Nebenberufliche Firma brauchst, und du die private Nutzung dann auch versteuerst, kann man das machen.
Eine Selbstständigkeit, die dauerhaft nur Kosten erzeugt, aber keinen Gewinn abwirft, führt zu allergischen Reaktionen beim Finanzamt.
Natürlich müsste der Dienstwagen für die betriebliche Zwecke deiner kleinen neugegründeten Firma verwendet werden, und zwar zum überwiegenden Teil. Und was sollte das sein? Transport von Angestellten zu einer anderen Firma? Und wer wäre dann der Auftraggeber? Sonst kommst du nicht in Genuss der Dienstwagenprivilegien (die, wenn wir ehrlich sind, eigentlich ungerechte aber politisch gewollte Schlupflöcher sind).
Steuerehrlichkeit ist eine Tugend, die immer mehr verloren geht. Man kann sich doch einfach eingestehen, dass im Fall eines Angestellten der Privat-PKW eben doch zum Privatvermögen gehört und dann auch aus versteuerten privaten Mitteln bezahlt wird (wie deine Kartoffeln auch).
Die Möglichkeit, die Fahrten von/zum Arbeitsplatz und evtl. Dienstreisen steuerlich abzusetzen, hast du doch weiterhin.
Und nein, zusammengeworfen wird nichts. Eine neue Firma ist - je nach Rechtsform - erstmal ein neues steuerliches Subjekt und muss auch eigene Steuererklärungen abgeben. Zusammengeführt wird das hinterher in deiner persönlichen Einkommensteuererklärung.
Glaube die Lösung habe ich vor 1,5 Stunden neben dem Edaka gesehen. Da war eine junge Frau gestanden, rauchend, ne Wodka-Bottle auf der Tonne, ganz kurze Jaeanshose, T-Shirt, darüber eine Jacke, bei nur 4 Grad und telefonierte nach ihrem Dienstwagen.
ein Auto als "Dienstwagen" sich
anzuschaffen, ohne dass der Wagen über die Firma, in der man arbeitet,
stammt.
Ganz einfach indem Du eine Zeitarbeitsfirma gründest, die Dir den Dienstwagen verschafft und Dich an die Firma verleihst, die Dir keinen Dienstwagen stellt.
Alle diese steuersparenden Konstrukte, wie eine Firma zur Aufzucht von Menschenkindern zu gründen, oder eben eine Firma die den Zweck hat dich vom Wohnort zum Arbeitsort zu bringen und dort deinem Arbeitgeber als Arbeitskraft zur Verfügung zu stellen, mit denen man in unserem kapitalistischen Steuersystem Unmengen an Steuerlasten einsparen könnte, z.B. das Fahrzeug von unversteuerten Einnahmen ohne Mehrwertsteuer kaufen zu können statt von versteuerten Einkommen unter Abführung von Mehrwertsteuer und damit doppelt so teuer, werden alle vom Finanzamt kassiert.
Da muss schon deine Frau eine Arbeitnehmerüberlassung aka Zeitarbeitsfirma gründen und mehr als bloss dich vermitteln, dann geht es teilweise.
Und nein, zusammengeworfen wird nichts. Eine neue Firma ist - je nach
Rechtsform - erstmal ein neues steuerliches Subjekt und muss auch eigene
Steuererklärungen abgeben. Zusammengeführt wird das hinterher in deiner
persönlichen Einkommensteuererklärung.
Doch, es wird zusammen geworfen. Das ist die Info von einem Steuerfachmann. Aber ich habe ja hier nach Erfahrungen gefragt, die einer damit gemacht hat.
Das geht eigentlich nur gut mit einem Onkel, der außerhalb der EU wohnt. Dieser vermietet Dich an Deine Firma und stellt Dir über einen anderen Neffen oder Sohn den Dienstwagen zur Verfügung. Somit brauchst Du auch keine 0,5% pro Monat für den Dienstwagen zu versteuern.
Steuerehrlichkeit ist eine Tugend, die immer mehr verloren geht.
Wenn man sieht, wie ein Teil der Gelder sinnlos verschleudert wird, ist das nachvollziehbar. Ich schaue immer böse, wenn xxx die von mir gezahlten 5 Euro in der Kasse registriert anstatt sie einfach so zu vereinnahmen.
Steuerlich wird dann ja meines Wissens alles in einen Topf
geworfen: Verdienst als Angestellter und Umsatz über eigene Kleinfirma.
Doch, es wird zusammen geworfen. Das ist die Info von einem
Steuerfachmann. Aber ich habe ja hier nach Erfahrungen gefragt,
die einer damit gemacht hat.
Ist halt trotzdem Quatsch. Ihr werdet vermutlich aneinander vorbeigeredet haben, weil du die Fachbegriffe nicht kennst. "Kleinfirma" zum Beispiel ist kein steuerlicher Begriff, "Kleinunternehmer" im UStG hingegen schon.
Wenn aber nach deiner Theorie eh alles zusammengeworfen wird, dann kommst du als Angestellter mit normalem Gehalt ja sowieso nicht unter die Grenzen, auch wenn du mit deinem Nebengewerbe gar keinen Umsatz machst.
Ich habe Erfahrungen mit Dienstwagen in der eigenen Firma und bin da einigermaßen auf Stand. Zur Sinnhaftigkeit deines Vorschlags habe ich schon alles gesagt.
Ganz einfach indem Du eine Zeitarbeitsfirma gründest, die Dir den
Dienstwagen verschafft und Dich an die Firma verleihst, die Dir keinen
Dienstwagen stellt.
Für den Verleih von Arbeitnehmern braucht man eine behördliche Genehmigung. Wie die Behörde auf den Plan reagiert, nur sich selbst zu verleihen, überlasse ich der Phantasie.
Ganz einfach indem Du eine Zeitarbeitsfirma gründest, die Dir den
Dienstwagen verschafft und Dich an die Firma verleihst, die Dir keinen
Dienstwagen stellt.
Für den Verleih von Arbeitnehmern braucht man eine behördliche
Genehmigung. Wie die Behörde auf den Plan reagiert, nur sich selbst zu
verleihen, überlasse ich der Phantasie.
Echt blöd, dass man der Behörde bei Firmengründung seine gesamten Zukunftspläne haargenau in allen Einzelheiten darlegen muss.