Forum: /dev/null Unterschiedliche Qualitätsstufen von µCs


von Bernd Laura (Gast)


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: Verschoben durch Moderator
von Helmut -. (dc3yc)


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Bernd Laura schrieb:
> Chips, insbesondere µCs wie PIcs, Arduinos, ESPs etc, werden
> offensichtlich bewusst in unterschiedlichen Qualitätsstufen produziert
> und verkauft.

Woher weisst du das? Der Originalhersteller produziert und verkauft nur 
Teile, die dem Datenblatt entsprechen. Was allerdings chinesische 
Refurbisher und Umlabler verkaufen, weiss man nicht. Deshalb sollte mal 
bei kritischen Bastelteilen immer das Original bevorzugen.

von Nick (b620ys)


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Bernd Laura schrieb:
> werden offensichtlich bewusst in unterschiedlichen Qualitätsstufen
> produziert und verkauft.

Wie stellst Du das fest? Haben 32-Bit µC dann nur noch 31 Bit? Hast Du 
bemerkt, dass es Clones von ST gibt die mit Hilfe von geklauten Masken 
produziert werden oder irgendeine Hinterhofklitsche in China PIC32 mit 
alter Batteriesäure und einem Diaprojektor vom Sperrmüll produziert?

Oder gar die Original-Hersteller zweite und dritte Wahl auf den Markt 
werfen um sich so einen guten Ruf zu erarbeiten?

von Gerhard (sgssn)


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Kann ich bestätigen. Bei Halblitern aus China wird man schon mal 
betrogen. Seit ich mal Operationsverstärker in China bei ebay gekauft 
habe, die innen wohl leer waren, kauf ich auch lieber wieder bei 
Reichelt und Co.
Gruß

von Ralf X. (ralf0815)


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Bei Markenzucker kann man immerhin auf die Kristallstruktur achten.

von Helmut -. (dc3yc)


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Nachdem der TO sein Geschwurbel gelöscht hat, kann sicher dieser ganze 
Frad wech!

von Harald K. (kirnbichler)


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Nicht nur der ... haben Bernd und/oder Laura in den knapp anderthalb 
Monaten, in denen sie dieses Forum beglücken, schon irgendwas sinnvolles 
beitragen können?

von Cartman E. (cartmaneric)


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Gerhard schrieb:
> ... Bei Halblitern aus China

Das kann ja auch nichts werden. Meine Halbliter kaufe ich ganz
einfach im Subbamarkt.

Die gute(TM) Kristallstruktur von Tschips, kann man am besten
mit einem Test der AD-Wandler und interner Oszillatoren prüfen.
Da fallen Fakes schnell auf die Nase.

von Kilo S. (kilo_s)


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So ganz abwegig ist das aber gar nicht.

Aus den Vapes die PY32F030 identifizieren sich mit einer inoffiziellen 
ID. Wenn ich das richtig interpretiere sind das Zwischenstufen mit 
größerem Flash, vorstufen Peripherie mit x8 Speicherausbau. (64kb)

Nur ob das jetzt Zwischenschritte aus der Entwicklung sind, 
"funktionsfahiger Ausschuss" oder gar sogar speziell für die Vapes 
produziert wird, das kann man daran aber nicht Erkennen.

Ob es sich lohnt MCU von Puya zu fälschen? Vermutlich nicht.

Es gibt tatsächlich MCU die man nicht direkt als "Vollwertig" bezeichnen 
kann. Ein vollständiger F030x8 sollte eigentlich eine funktionierende 
RTC haben.

von H. H. (hhinz)


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Cartman E. schrieb:
> Die gute(TM) Kristallstruktur von Tschips, kann man am besten
> mit einem Test der AD-Wandler und interner Oszillatoren prüfen.

Die Industrie nimmt einen Texturanalysator.

von Cartman E. (cartmaneric)


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H. H. schrieb:
> Cartman E. schrieb:
>> Die gute(TM) Kristallstruktur von Tschips, kann man am besten
>> mit einem Test der AD-Wandler und interner Oszillatoren prüfen.
>
> Die Industrie nimmt einen Texturanalysator.

Hast du denn einen?
Es gibt auch einen Unterschied zwischen "prüfen" und "messen". ☺

: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Cartman E. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Cartman E. schrieb:
>>> Die gute(TM) Kristallstruktur von Tschips, kann man am besten
>>> mit einem Test der AD-Wandler und interner Oszillatoren prüfen.
>>
>> Die Industrie nimmt einen Texturanalysator.
>
> Hast du denn einen?

Bin kein Industrieller.


> Es gibt auch einen Unterschied zwischen "prüfen" und "messen". ☺

Da wär ich ja gar nie nicht drauf gekommen.

von F. P. (fail)


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Gerhard schrieb:
> Kann ich bestätigen. Bei Halblitern aus China wird man schon mal
> betrogen.

Stimmt, neulich bekam ich statt eines Halbliters aus China nur 373 
Milliliter.

von Cartman E. (cartmaneric)


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H. H. schrieb:
> Cartman E. schrieb:
>> H. H. schrieb:
>>> Cartman E. schrieb:
>>>> Die gute(TM) Kristallstruktur von Tschips, kann man am besten
>>>> mit einem Test der AD-Wandler und interner Oszillatoren prüfen.
>>>
>>> Die Industrie nimmt einen Texturanalysator.
>>
>> Hast du denn einen?
>
> Bin kein Industrieller.

Da wär ich ja gar nie nicht drauf gekommen.

von H. H. (hhinz)


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Cartman E. schrieb:
> Da wär ich ja gar nie nicht drauf gekommen.

Ah, ELIZA.

von Cartman E. (cartmaneric)


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H. H. schrieb:
> Cartman E. schrieb:
>> Da wär ich ja gar nie nicht drauf gekommen.
>
> Ah, ELIZA.

Die ist schon lange in Rente, und war vergleichsweise sparsam
im Unterhalt.
Aber immer noch sehr effektiv. ☺

von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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Es gibt speedgrades und zulässige Temperaturbereiche (-I, -C), aber das 
gibt es schon seit Jahrzehnten.

Schon 'ne intel 80286 CPU von 4 bis 25 MHz und schon damals hiess es, 
das wird zwar nach der Produktion anhand Teststrukturen ausgemessen wie 
schnell (gut) der Wafer/Chip geworden ist - aber wenn halt 4 MHz Typen 
geordert sind aber das Produktions-Los nun für 8 MHz schnell geraten 
ist, wird halt ne langsamere Taktrate auf's package geschrieben.

https://www.iro.umontreal.ca/~pift1214/Transparents/micro-generations.html

: Bearbeitet durch User
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