Bei einem der letzten Updates (Fedora 42) gab es eine Java-Grundüberholung - in dessen Folge javac nur noch als Dateileiche - oder erst noch als Geist im Rauschen??- verfügbar war - letztlich also gar nicht. Problem: Java 25 im Soll - aber nur zur Hälfte oder irgendwie so - technisch als "broken link". zuletzt hatte ich dnf install javac gemacht, dann gab es wohl Java 21 javac - jedenfalls: rbx@fe1:~$ javac --version javac 21.0.9 Andere Befehle diesbezüglich waren sinnlos, da kam immer die Antwort: aktuellstes Java ist schon da. Das ist der 2. Verschwindibus-Vorfall, den ich mitbekommen habe. Der erste war, dass das Desktop-Hintergrundbild nach einem Update einfach weg war.
Rbx schrieb: > Das ist der 2. Verschwindibus-Vorfall, den ich mitbekommen habe. Der > erste war, dass das Desktop-Hintergrundbild nach einem Update einfach > weg war. OMG!! mit Windows waer' das nicht passiert... Bei LFS wird jetzt die Sysvinit Unterstuetzung aufgegeben (zu "Gunsten" von systemd). Was ist da schon ein fehlendes Hintergrundbild oder fehlender Java-Kack dagegen? scnr, WK
Rbx schrieb: > Bei einem der letzten Updates (Fedora 42) gab es eine > Java-Grundüberholung - in dessen Folge javac nur noch als Dateileiche - > oder erst noch als Geist im Rauschen??- verfügbar war - letztlich also > gar nicht. > Problem: Java 25 im Soll - aber nur zur Hälfte oder irgendwie so - > technisch als "broken link". > > zuletzt hatte ich dnf install javac gemacht, dann gab es wohl Java 21 > javac - > jedenfalls: > > rbx@fe1:~$ javac --version > javac 21.0.9 > > Andere Befehle diesbezüglich waren sinnlos, da kam immer die Antwort: > aktuellstes Java ist schon da. > > Das ist der 2. Verschwindibus-Vorfall, den ich mitbekommen habe. Der > erste war, dass das Desktop-Hintergrundbild nach einem Update einfach > weg war. Das sieht eher nach einem Problem mit deinem Paket Manager aus. Ich hatte hier 21.0.10 JRE laufen und dann 25.0.2 dazu installiert. Default ist dann die neueste Version 25 Aber man kann frei manuell wählen mit: * /usr/lib/jvm/java-21-openjdk-amd64/bin/java * /usr/lib/jvm/java-25-openjdk-amd64/bin/java Und wenn wie bei dir javac nicht da ist, dazu braucht's noch das JDK. Aber alles Debian Stable (Trixie 13)
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Rbx schrieb: > [verhältnismäßig wirre Umschreibung eines JDK-Problems] Tipp: Wenn du deine Probleme im richtigen Forum (https://fedoraforum.de/) stellst, beschreibe dein Problem präzise, gib soviele Informationen wie möglich und lege ein normales Maß an Höflichkeit an den Tag – insbesondere Abfälligkeit wie im Eingangsbeitrag wird die Aussicht auf Unterstützung massiv ruinieren. Bei den Distributionen, die ich verwende, kann man mehrere JDKs und JREs parallel installiert haben und muss dann halt in der Systemkonfiguration hinterlegen, welches Default ist. Ich würde annehmen, dass es bei Fedora ähnlich ist. Rbx schrieb: > Das ist der 2. Verschwindibus-Vorfall, den ich mitbekommen habe. Der > erste war, dass das Desktop-Hintergrundbild nach einem Update einfach > weg war. Soll dies ein „Bei Windows ist alles besser!“-Thread werden? In dem Fall könnte ich dir ’nen Roman schreiben, was nach diversen Windows-Updates über die Zeit so verschwunden oder kaputt war – Desktophintergrund war auch ab und zu dabei, würde es aber angesichts der ganzen anderen Dinge aber vermutlich nicht in das Buch schaffen. Was willst du also wirklich? Aufmerksamkeit? Hier, bitte.
Rbx schrieb: > Bei einem der letzten Updates (Fedora 42) gab es eine > Java-Grundüberholung - in dessen Folge javac nur noch als Dateileiche - > oder erst noch als Geist im Rauschen??- verfügbar war - letztlich also > gar nicht. > Problem: Java 25 im Soll - aber nur zur Hälfte oder irgendwie so - > technisch als "broken link". > > zuletzt hatte ich dnf install javac gemacht, dann gab es wohl Java 21 > javac - > jedenfalls: > > rbx@fe1:~$ javac --version > javac 21.0.9 > Andere Befehle diesbezüglich waren sinnlos, da kam immer die Antwort: > aktuellstes Java ist schon da. Laut Internet ist das die Java-Version, die mit Fedora 42 ausgeliefert wird. Wenn Du Java in der Version 25 haben möchtest, mußt Du auf Fedora Version 43 aktualisieren. Gemeinhin installiert man auch nicht nur den Java-Compiler javac(1), sondern das Java Software Development Kit (JDK), im Falle von Fedora und der freien Version von Java das OpenJDK. Wie das geht, steht natürlich im feinen Manuel [1], für Dich wäre der Befehl unter Fedora 43( und vorausgesetzt, Du benutzt eine x86_64-Hardware) also:
1 | dnf install java-25-openjdk.x86_64 |
Du kannst natürlich auch ein aktuelles Java Version 25 unter Fedora 42 nutzen, aber das kannst Du dann nicht per dnf(1) aus den Distributions-Repositories, sondern mußt es manuell installieren. Davon würde ich Dir allerdings abraten, denn die Pflege manueller Installationen bedarf einiger Erfahrung. Einerseits versuchst Du aktuellste Software zu verwenden, weigerst Dich aber, die dazu notwendige aktuellste Betriebssystemversion zu benutzen. Andererseits installierst Du anscheinend gerne nur einzelne Teile einer Gesamtumgebung, im vorliegenden Fall also nur den Java-Compiler javac(1) anstelle der kompletten Entwicklungsumgebung -- so ähnlich hatten wir das ja erst im "rustup"-Thread mit dem Rust-Compiler rustc(1) anstelle des Build-Werkzeuges cargo(1). Auch wenn mitunter die Möglichkeit existiert, Einzelpakete anstelle gesamter Umgebungen zu installieren, ist das nur für besondere Anwendungsfälle und für erfahrene Entwickler sinnvoll. Für Deine Anwendungsfälle solltest Du -- auch wenn Du glaubst, die anderen Pakete nicht zu benötigen -- davon absehen, um Dir das Leben nicht unnötig schwer zu machen. [1] https://docs.fedoraproject.org/en-US/quick-docs/installing-java/ > Das ist der 2. Verschwindibus-Vorfall, den ich mitbekommen habe. Der > erste war, dass das Desktop-Hintergrundbild nach einem Update einfach > weg war. Das wäre tatsächlich beides recht ungewöhnlich. Hattest Du eventuell ein eigenes Hintergrundbild eingerichtet und das entsprach nicht den Vorgaben Deines aktualisierten Desktop Environment?
Dergute W. schrieb: > Was ist da schon ein fehlendes Hintergrundbild oder > fehlender Java-Kack dagegen? oder der Untergang von Solaris ;) Ein T. schrieb: > Wenn Du Java in der Version 25 haben möchtest, mußt Du auf Fedora > Version 43 aktualisieren. Ist mir eigentlich egal. Ich schrieb oben von einem Update. Stell dir mal vor, du nutzt den Emacs in Cygwin und plötzlich verschwindet das Ding nach einem Windows-Update. Jack V. schrieb: > „Bei Windows ist alles besser!“-Thread werden? Vor dem Hintergrund, dass ich lieber bei Linux bleibe? Gut, als ich mit Sidux auf dem USB-Stick angefangen hatte, gab es auch noch schon ein Problem mit Java. Man musste wohl selbst noch was in einer Config-Datei eintragen - hatte aber so um die 2 Stunden gebraucht, das erstmal herauszufinden. Also nix mit gleich loslegen. Aber das ist Vergangenheit. Eigentlich entpuppt sich Linux als supergute Plattform für Spiele. Hätte ich gar nicht gedacht, bzw. erwartet. Außerdem gibt es auch schöne Bücher über Linux embedded, oder so Realzeit oder Multiuser und andere Sachen. Der Punkt ist doch eher, dass Linux so wenig Leute nutzen. Community kann ein Problem werden. Aber solange man sich darüber unterhalten kann, ist doch alles im grünen Bereich - oder etwa nicht?
Rbx schrieb: > Also nix > mit gleich loslegen. Das war bei Knoppix übrigens anders, da war vieles zum gleich loslegen und ausprobieren auf der CD.
Rbx schrieb: > Ein T. schrieb: >> Wenn Du Java in der Version 25 haben möchtest, mußt Du auf Fedora >> Version 43 aktualisieren. > > Ist mir eigentlich egal. Warum eröffnest Du deswegen dann diesen Thread? > Ich schrieb oben von einem Update. Du wolltest oben eine aktuelle Version von Java haben, oder habe ich Dich flashc verstanden? Ein aktuelles Java kannst Du, wie ich oben schrieb, mit einer aktuellen Version Deines Betriebssystems erhalten, oder indem Du das Java manuell installierst, was ich Dir allerdings nicht empfehlen kann. > Stell dir > mal vor, du nutzt den Emacs in Cygwin und plötzlich verschwindet das > Ding nach einem Windows-Update. Dann dürfte das wahrscheinlich an Windows, Cygwin, oder am Emacs liegen. Es fällt mir allerdings ausgesprochen schwer, zu glauben, daß irgendetwas durch ein Minor Update einfach so verschwinden sollte. dnf(1) gilt seit Jahren und rpm(1) sogar seit Jahrzehnten als sehr stabil und gut getestet, daher frage ich mich, was da wohl passiert sein könnte. Wie kommst Du darauf, daß da etwas verschwunden sei? Was genau hast Du denn gemacht? Was genau ist denn verschwunden? Wie hattest Du es installiert? Wo und wie hast Du danach gesucht? > Vor dem Hintergrund, dass ich lieber bei Linux bleibe? Gut, als ich mit > Sidux auf dem USB-Stick angefangen hatte, gab es auch noch schon ein > Problem mit Java. > Man musste wohl selbst noch was in einer Config-Datei eintragen - hatte > aber so um die 2 Stunden gebraucht, das erstmal herauszufinden. Also nix > mit gleich loslegen. Das ist, wenn ich Dich richtig verstehe, wohl schon eine ganze Weile her, denn Sidux ist ja schon vor 15 Jahren verstorben und heißt seitdem Atopsid. Deshalb werden wir wohl nicht mehr nachvollziehen können, was da passiert ist. Aaaber wenn ich mich recht entsinne, hat Debian vor etwa 15 Jahren -- also zu einer Zeit, als Sidux in Atopsid umbenannt wurde -- den Wechsel von dem proprietären Sun-Java auf das freie OpenJDK vollzogen. Vieleicht hattest Du unter Sidux das proprietäre Java von Sun, und wenn ich mich richtig erinnere, mußte man da bei der Installation die Lizenzbedingungen akzeptieren -- und das konnte man über eine Konfigurationsdatei oder das dialog-Frontend von dpkg(1) tun, IIRC. > Aber das ist Vergangenheit. Eigentlich entpuppt sich Linux als supergute > Plattform für Spiele. Hätte ich gar nicht gedacht, bzw. erwartet. Das ist schön zu lesen, und ich wünsche Dir auch weiterhin viel Spaß damit. > Außerdem gibt es auch schöne Bücher über Linux embedded, oder so > Realzeit oder Multiuser und andere Sachen. Dazu möchte ich Dir das Standardwerk "Linux -- Installation, Konfiguration, Anwendung" von Dr. Michael Kofler beim Rheinwerk-Verlag empfehlen. > Der Punkt ist doch eher, dass Linux so wenig Leute nutzen. > Community kann ein Problem werden. Aber solange man sich darüber > unterhalten kann, ist doch alles im grünen Bereich - oder etwa nicht? Jeder benutzt Linux, die meisten allerdings, ohne es zu wissen. Aber es gibt so viele Router, Gateways, Web-, Mail-, Datei-, Druck- und Sonstwas-Server, daß sicherlich jeder Internet-Nutzer regelmäßig Linux benutzt. Ich meine... sogar in Microsofts Azure-Cloud laufen nach Aussagen eines Segelfreundes ungefähr zwei Drittel der Systeme unter Linux, und der sollte es wissen -- schließlich ist er einer der Verantwortlichen für Azure in Deutschland. Auf der anderen Seite wissen mindestens 80% dieser Linux-Nutzer gar nichts davon, daß sie Linux nutzen, und von denen, die es wissen, ist sicherlich ungefähr 80% nicht bekannt, daß Linux auch auf dem Desktop und sogar für Spiele eine großartige Figur macht. Und das erklärt dann auch die geringe Desktop-Nutzeranteile von vielleicht 4% (20% von 20%...). Andererseits bin ich mir aber nicht so sicher, ob es nicht sogar gut ist für Linux, daß es auf dem Desktop nur von wenigen, und dann meist von klugen und erfahrenen Benutzern eingesetzt wird. Bessere Benutzer sind solche, die mit Dokumentation -- sowohl bei den Projekten selbst als auch in ihren Weblogs, Zeitschriftenartikeln und so weiter --, brauchbaren Bugreports und mit etwas Glück sogar Bugfixes, Übersetzungen, oder anderweitig mit helfen. Derartige Benutzer produzieren also etwas ganz anderes als die "ich weiß nicht was ich wie und womit gemacht habe und nun ist alles kaputt"-Benutzer, die ich besser beim Support kommerzieller Hersteller aufgehoben sehe als in Supportkanälen von OpenSource-Projekten. Ich meine, OpenSource-Projekte leiden ohnehin schon unter Ressourcenmangel, und unbedarfte Anwender mit bisweilen ziemlich dreist vorgetragenen Anspruchshaltungen führen womöglich schnell dazu, daß auch noch Motivationsprobleme hinzu kommen könnten. Ich meine, wie manche Anwender bisweilen auftreten, wenn etwas nicht sofort genau so funktioniert, wie sie sich das vorstellen, das sehen wir ja schon hier im Forum oft genug. Möchtest Du die wirklich alle ungefiltert auf die OpenSource-Community loslassen? Dann gibts bald keine OpenSource-Community mehr, fürchte ich, denn mit solchen Leuten haben die meisten von uns schon beruflich viel zu viel zu tun -- und keinerlei Bedarf, uns das auch noch in unserer ohnehin viel zu raren Freizeit anzutun. Wir sind keine Masochisten, und unser Idealismus unterliegt gewissen Grenzen. :-) Andererseits sehe ich auch nicht, daß es der OpenSource-Community irgendeinen Nutzen bringen würde, wenn sie mehr unbedarfte Anwender hätte. Ich meine, was wäre der konkrete Nutzen davon, für unsere Community und unsere Software, was würdest Du da sehen?
Rbx schrieb: > Gut, als ich mit > Sidux auf dem USB-Stick angefangen hatte, gab es auch noch schon ein > Problem mit Java. > Man musste wohl selbst noch was in einer Config-Datei eintragen - hatte > aber so um die 2 Stunden gebraucht, das erstmal herauszufinden. Also nix > mit gleich loslegen. Ich umschreibe das mal, damit die Mitleser, die nicht soviel mit Linux zu tun haben, das einschätzen können: Du hast als Einsteiger eine Basteldistribution genommen, die sich recht ausdrücklich an Leute richtet, die sich bereits etwas damit auskennen. Sidux wird direkt aus Debian Sid, dem Codenamen für „Unstable“, abgeleitet, und in Sid können, dürfen und sollen Fehler auftreten (um sie nämlich dort erkennen und fixen zu können, bevor die Pakete und Konfigurationen in Testing landen, wo sie dann hoffentlich nichts mehr fatal zerstören). Die Fehler landen halt auch mal in Sidux, wobei erwartet wird, dass man damit umgehen kann. Du musstest dann verhältnismäßig viel Zeit aufwenden, weil du dem angedachten Anwenderprofil nicht entsprochen hast, dich also nicht im ausreichenden Maß damit auskanntest. Nix verkehrt damit – durch sowas lernt man oft am meisten – doch ich sehe nicht, was du damit nun rüberbringen möchtest. Rbx schrieb: > Das war bei Knoppix übrigens anders, da war vieles zum gleich loslegen > und ausprobieren auf der CD. Dann hast du also ein anderes auf Debian basierendes System hergenommen, das sich im Gegensatz zu Sidux ausdrücklich an „[Noch-]Nichtuser“ richtet und bei dem der Ersteller, Herr Knopper, sich wirklich viel Mühe gegeben hat, dass es ohne manuelle Eingriffe auf möglichst vielen unterschiedlichen Maschinen läuft und einen netten Eindruck hinterlässt, und das hat für dich funktioniert. Das ist schön, Hunderttausende haben zu der Zeit ähnliche Erfahrungen gemacht. Aber auch hier sehe ich nicht, was du damit rübergebracht haben wolltest. Was ist denn nun deine Frage oder das, was du im Eingangsbeitrag mitteilen wolltest? Oder wolltest du nur ’nen Thread machen, in dem jeder, der mag, seine eigenen Geschichten zum Besten geben soll? Dann wär’s geschickt gewesen, das im Eingangsbeitrag zu erwähnen (und insbesondere das Deppenleerzeichen zu vermeiden – SCNR).
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Jack V. schrieb: > Dann > wär’s geschickt gewesen, das im Eingangsbeitrag zu erwähnen Habe ich da was verpasst? Ist die Überschrift nicht offen genug? Jack V. schrieb: > Dann hast du also ein anderes auf Debian basierendes System hergenommen, > das sich im Gegensatz zu Sidux ausdrücklich an „[Noch-]Nichtuser“ > richtet und bei dem der Ersteller, Herr Knopper, sich wirklich viel Mühe > gegeben hat, Abgesehen, von der Tatsache, dass sich der Herr Knopper wirklich viel Mühe hinsichtlich der Werbung für Linux gemacht hatte, war Sidux gar nicht so "unstabil" bzw.so sehr vorrangig Bastel-Linux wie du das hier den Lesern weiszumachen versuchst. Hier hast du einfach eine übertriebene Dramatik hervorgerufen. Problematisch bei Sidux waren eigentlich nur die Grafiksituation und die Community. Dabei waren die Grundarbeiten schon sehr gut, und Sidux hatte sehr viele Treiber, so dass vieles schon ab Start gut funktionierte. Sogar USB-Sticks, wo man bei Knoppix noch ein wenig warten musste. So ganz generell war Sidux hinsichtlich mobiler Datenträger das bessere OS gegenüber Knoppix z.B. Der Hintergrundgedanke, den Thread aufzumachen, war u.a., dass bei einem Update mal sehr viele Xen-Versionen reinkamen, und diese den Grub-Ordner überladen hatten. Es ist - oder ich denke es ist - doch gut, wenn man manche Sachen einfach etwas transparenter machen kann. Ein T. schrieb: > Wir sind keine Masochisten, und unser Idealismus Ich bin auch Idealist, aber gelegentlich kann ich auch Pragmatismus. Weswegen ich ja auch kein Bock auf die neuen Windowsversionen habe. Ein T. schrieb: > denn mit solchen Leuten Persönlichkeitsdiagnostik kann ich auch besser als du, wetten?
Rbx schrieb: > Habe ich da was verpasst? > Ist die Überschrift nicht offen genug? Es ist kein sinnvoller Satz; tatsächlich ist es nicht mal eine zusammenhängende Wortgruppe, sondern nur zwei kontextlos in einer Zeile stehende Substantive. Also ja: Du hast verpasst, vor dem Absenden einen aussagekräftigen Titel dort zu hinterlegen. Rbx schrieb: > Abgesehen, von der Tatsache, dass sich der Herr Knopper wirklich viel > Mühe hinsichtlich der Werbung für Linux gemacht hatte, war Sidux gar > nicht so "unstabil" > bzw.so sehr vorrangig Bastel-Linux wie du das hier den Lesern > weiszumachen versuchst. Hier hast du einfach eine übertriebene Dramatik > hervorgerufen. Es basierte direkt auf Sid, und Sid ist per Definition nicht stabil und schon gar nicht fehlerfrei; daher der Name „Unstable“. Kannst verdrängen oder nicht – das machte es ausdrücklich nicht zu einer Distribution für Leute, die mit Kleinigkeiten, zu denen hier auch „Backup zur kompletten Systemwiederherstellung in selbst vorgegebener Zeit“ zählt, oder eben auch mit kleineren Anpassungen in der Konfiguration, überfordert sind. Ich hatte die Diskussion allerdings auch oft genug in einschlägigen Foren – interessanterweise schienen manche Siduction-User an einer ähnlichen Wahrnehmungsverzerrung gelitten zu haben, wie man es auch bei manchen Windowsusern sieht: „Mein System ist stabil, da muss ich nicht dran basteln und überhaupt!“, während man darüber und darunter Threads von dem User zu Problemen sieht, bei denen man sich fragt, wie das denn nun wohl zu der Aussage passen könnte … Rbx schrieb: > So ganz generell war Sidux hinsichtlich mobiler Datenträger das bessere > OS gegenüber Knoppix z.B. Generell war’s so ziemlich das Gleiche, weil Herr Knopper einen guten Teil aus Testing genommen hat. Unterschiede lagen hauptsächlich in der Auswahl der vorinstallierten Pakete und der Konfiguration, sowie im Einzelfall bei den Versionen. Bei Sachen, die für damals moderne Systeme wichtig waren, hat Herr Knopper aber bei Bedarf auch mal was aus Sid genommen.
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Rbx schrieb im Beitrag #8006989:> Ein T. schrieb: > Ein T. schrieb: >> Wir sind keine Masochisten, und unser Idealismus > > Ich bin auch Idealist, aber gelegentlich kann ich auch Pragmatismus. > Weswegen ich ja auch kein Bock auf die neuen Windowsversionen habe. Wo ist der Zusammenhang zu dem, was ich geschrieben hatte? > Ein T. schrieb: >> denn mit solchen Leuten > > Persönlichkeitsdiagnostik kann ich auch besser als du, wetten? Für den Anfang würde es mir schon vollkommen ausreichen, wenn Deine Antworten etwas mit meinen Aussagen zu tun hätten. Viel Spaß, Glück, und Erfolg.
Rbx schrieb: > Persönlichkeitsdiagnostik kann ich auch besser als du, wetten? Genau das ist das Problem mit Dunning Kruger.
Alexander schrieb: > Genau das ist das Problem mit Dunning Kruger. Eher eines mit typischen Linux-Admins. Viele haben wohl ein Problem, nicht auf der Sachebene bleiben zu können, und versuchen dann Erklärungen auf der Persönlichkeitsebene zu finden. Diese typische Angewohnheit, immer wieder zu versuchen "Argumente" auf der Persönlichkeitsebene zu verklappen, kann man oft finden. Letztlich ist auch das Bewertungssystem diesbezüglich verseucht. Das war sicher nicht das, was Andreas im Sinn hatte.
Rbx schrieb: > Eher eines mit typischen Linux-Admins. Viele haben wohl ein Problem, > nicht auf der Sachebene bleiben zu können, und versuchen dann > Erklärungen auf der Persönlichkeitsebene zu finden. Bisher sehe ich allerdings nur Dich auf persönlicher Ebene argumentieren -- beispielsweise hier mit verallgemeinernden Unterstellungen gegenüber nicht näher bezeichneten, demzufolge also wohl allen "typischen Linux-Admins".
Beitrag #8012282 wurde von einem Moderator gelöscht.
Ein T. schrieb: > Bisher sehe ich allerdings nur Dich auf persönlicher Ebene argumentieren > -- beispielsweise hier mit verallgemeinernden Unterstellungen gegenüber > nicht näher bezeichneten, demzufolge also wohl allen "typischen > Linux-Admins". Also erstens schrieb ich viele, und nicht alle was nur darauf hindeutet, das man bei denen damit rechnen muss. Ausnahmen gibt es sicher auch, das weiß ich vor allem von hier. Trotzdem ist dein zitiertes Posting "Gaslighting" - Weil du selbst in den Diskussionen hier immer wieder auf der Persönlichkeitsebene landest - wo keine Sachargumente mehr gelten. Sicher ist das mit der Schlagseite gewisser "Linux-Admins" auf der Persönlichkeitsebene teilweise auch technisch bedingt - aber das ist keine Ausrede dafür, ständig User auf die Persönlichkeitsebene zu framen und zu beleidigen. Es geht ja auch anders, kenne ich auch von hier. Und wenn übrigens meine Beleidigungen ständig gelöscht werden - die mir gegenüber aber nicht - dann kann ich mich auch noch an ganz anderer Stelle beschweren. https://hateaid.org/beleidigung-im-internet/ Solange die Beleidigungen oder die Unfairness mir gegenüber stehen bleiben, habe ich ja genug Material zum Kopieren. Deswegen schreibe ich aber eigentlich nicht sondern ehern wegen https://ai.fedoraproject.org/running-an-open-source-ai-chatbot-on-lean-hardware-with-fedora-part-1-our-first-chat/ Das auf der Seite beschriebene Problem "Enshittification" kennt man doch vor allem von Supermarktprodukten. Viele Einzelheiten diesbezüglich hatte Udo Polmer dokumentiert. Ob sich das Internet ähnlich entwickelt glaube ich eher nicht, denn die Hardware entwickelt sich ja weiter und ist außerdem ganz oft AI-Freundlich. Darüber hinaus ist Internet meist doch eine offene Diskussion mit all ihren Heilswirkungen. Blöd wird es immer dann wenn die offene Diskussion unterbunden wird.
Rbx schrieb: > Ein T. schrieb: >> Bisher sehe ich allerdings nur Dich auf persönlicher Ebene argumentieren >> -- beispielsweise hier mit verallgemeinernden Unterstellungen gegenüber >> nicht näher bezeichneten, demzufolge also wohl allen "typischen >> Linux-Admins". > > Also erstens schrieb ich viele, und nicht alle was nur darauf hindeutet, > das man bei denen damit rechnen muss. Ausnahmen gibt es sicher auch, das > weiß ich vor allem von hier. Entschuldige bitte, aber: nein, das ist offensichtlich falsch. Zuerst -- also: erstens -- hattest Du, ohne Einschränkungen, von "typischen Linux-Admins" geschrieben. Erst im folgenden Satz, also zweitens, hast Du Deine Vorwürfe, mit einem spezifischen Vorwurf gegenüber wiederum unspezifizierten "vielen" geringfügig konkretisiert. Ja, das ist jetzt spitzfindig, aber das ist exakt das, was Du in dieser Reihenfolge und mit diesen Verallgemeinerungen unterstellt hattest. Jetzt erklärst Du mir, meine Antwort darauf seien Beleidigungen, nichtmal auf einer persönlichen, sondern sogar auf einer "Persönlichkeitsebene", und dabei unterstellst Du mir angelegentlich gar, "Gaslighting" zu betreiben. Wenn es jetzt schon "Gaslighting" auf der "Persönlichkeitsebene" sein soll, wenn ich auf Deine Äußerungen eingehe, dann kann HateAid uns vielleicht helfen, diese Differenzen zwischen unser beider Wahrnehmungen aufzuklären. > Deswegen schreibe ich aber eigentlich nicht sondern ehern wegen > https://ai.fedoraproject.org/running-an-open-source-ai-chatbot-on-lean-hardware-with-fedora-part-1-our-first-chat/ > Das auf der Seite beschriebene Problem "Enshittification" kennt man doch > vor allem von Supermarktprodukten. Die gibt es ja nicht nur im KI-Umfeld, bei Software höre ich leider oft von fortschreitender Enshittification. Als OpenSource-Nutzer bleibe ich davon zum Glück weitgehend verschont, nur auf Webseiten ist es oft schwer und aufwändig, das zu vermeiden und für eine Website, die ich selten nutze, bin ich viel zu faul, meine user.css anzupassen oder mir einen Proxy zu entwickeln. > Viele Einzelheiten diesbezüglich hatte Udo Polmer dokumentiert. Udo Pollmer ist meines Wissens ein Lebensmittelchemiker -- schreibt er jetzt auch etwas über Künstliche Intelligenz?
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