Lupe für Fußpflege

OP #8006353
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Guten Abend.

Ich würde gerne das Forum zum Thema Lupen mit größerem Betrachtungsabstand befragen. Aufgrund eines Problems mit einem Zehennagel müsste ich eine Zeit lang eine Nagelschere benutzen und der Nagel wächst an den seitlichen Rändern unter dem Fleisch.

Der minimal mögliche Abstand zwischen meinen Augen und Zehennagel beträgt mindestens 50 cm. Damit ich mir nicht ins Fleisch schneide, würde ich gerne meinen Zeh stark vergrößert betrachten. Dabei muss ich aber beide Hände frei haben. Eine Kopflupe besitze ich, aber die funktioniert nur im Nahbereich. Es gibt zwar teurere chirurgische Kopflupen mit größerem Betrachtungsabstand, der liegt aber wohl immer noch deutlich unter 50 cm.

Dann gibt es noch so Handsfree Lupen mit Schwanenhals, den man zurechtbiegen und sich um den Hals hängen kann. Möglicherweise billigstes Chinazeugs mit Plastiklinse. Es gibt auch noch Lupen mit Ständer, Lupen mit Gestell die über ein Buch gestellt werden können, und es gibt sogar kleine Mikroskope mit Stativ, die man an einem Computerbildschirm betrachten kann.

Das Problem: ich weiß nicht mal was vom optischen Prinzip her sinnvoll wäre, also ob ich z.B. mit diesen umgehängten Schwanenhals-Lupen die 50 cm problemlos überbrücken kann. Davon abgesehen scheinen die beworbenen Vergrößerungen (z.B. 5x und 10x) laut manchen Rezensionen dreist gelogen zu sein.

Vielleicht kann mir hier jemand sagen, was für meinen Zweck das richtige wäre.

Herzlichen Dank

Graukopf

: Verschoben durch Moderator
#8006432
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Andreas schrieb:

Suche Dir eine Podologie in Deiner Nähe. Da sitzen die Fachleute mit den Spezialwerkzeugen. Der Hausarzt schreibt sicher gern eine Überweisung.

MfG. Andreas

Richtig, das sage ich aus Erfahrung. Selbst bekommt man das nicht gebacken.

MfG Kein Graukopf, aber ein 81 Jähriger alter Weißkopf

P.S. Thomas schrieb im Beitrag #8006353:

Der minimal mögliche Abstand zwischen meinen Augen und Zehennagel beträgt mindestens 50 cm.

Da bist du aber Recht beweglich mit den Armen.... ;--))))

: Bearbeitet durch User
(Firma: ;-) gibt es auch) #8006439
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Genau, Podologie ist die richtige Vorgehensweise! Das was die passiert liegt genau daran, dass du dir (oder wer auch immer) die Nägel an den Kanten zu weit ausgeschnitten hast, quasi zu rund geschnitten. Ein guter Podologe klebt dir eine Fomspamge auf den Nagel, der hebt die Kante. Dazu des öfteren einen Tropfen Teebaumöl und dann verschwindet auch die Entzündung. Vergiss es, das selber zu machen, du machst es wieder falsch und damit immer schlimmer. Aber das ist nun off topic! Sorry 4 that!

: Bearbeitet durch User
Beitrag #8006440 wurde vom Autor gelöscht.
(Firma: Hobbytheoretiker) #8006449
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Du brauchst ein Smartphone, ein Tablet und ein Videotelefonieprogramm dazu. Das Smartphone filmt den Fuß und auf dem Tablett siehst Du alles in ganz groß.

Auf dem Display wirst Du dann erkennen, wie Grobmotorik trotzdem der Umgang mit der Schere ausfällt. Du wirst dann vorziehen das Metallfeilenset aus dem Werkzeugkeller zu holen und die Nägel damit zu feilen.

Trotzdem wirst Du um die medizinische Podologie nicht herumkommen. Nicht verwechseln mit der Kosmetikpodologie, die in der Überzahl sind.

#8006475
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Thomas schrieb:

Nagelschere

Ich benutze dazu einen Seitenschneider, und meine Leuchtlupe, das schwere Trumm von Conrad. Auf dem Aufkleber steht "Toolcraft Model 8069DC". Man braucht zur Befestigung eine stabile Tischplatte.

Bei Conrad finde ich nichts dazu, aber Bürklin hat sie noch https://www.buerklin.com/de/p/bjz/lupenleuchten/8069/03L3238/ Soviel habe ich damals aber nicht bezahlt. Otto hat sie auch: https://www.otto.de/p/semplix-led-arbeitslicht-led-lupen-lampe-3d-linse-189-x-157-mm-tischklemme-S0DE00AX/# beide schwarz, meine ist weiß

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Beitrag #8006498 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #8006577
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Thomas schrieb:

Ich würde gerne das Forum zum Thema Lupen mit größerem Betrachtungsabstand befragen. [...] Das Problem: ich weiß nicht mal was vom optischen Prinzip her sinnvoll wäre,

Ein Fernrohr mit Vorsatzlinse, bekannt unter dem Namen "Fernrohrlupe". (Das Fernrohr kann auch ein Feldstecher oder Opernglas sein.)

Die Brennweite der Vorsatzlinse sollte etwa dem gewünschten Arbeitsabstand entsprechen, d.h. 1,5dpt ergibt ungefähr 70cm Arbeitsabstand.

Die Vergrößerung entspricht der Eigenvergrößerung des benutzten Fernglases.

Ach so: Für eine binokulare Optik (Fernglas) bräuchte man theoretisch ZWEI gleiche Vorsatzlinsen; beidäugige Betrachtung in der Nähe wird aber nicht funktionieren, weil der Winkel der optischen Achsen für die Nähe nicht stimmt. --> einäugige Verwendung.

HTH

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