Forum: Offtopic Die Mode der Reparatur von Haushaltsgeräten


von Fazinur (fazinur)


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Ich bin ein Reparaturfachmann aus Russland und würde gerne wissen, wie 
es in Deutschland mit der Reparatur von Haushaltsgeräten aussieht.
Stimmt es, dass man in Deutschland einen neuen Kühlschrank kauft, wenn 
der alte kaputt geht, ohne über eine Reparatur nachzudenken?

In Russland werden beispielsweise fast alle Haushaltsgeräte repariert.

Ich schreibe mit Hilfe eines Übersetzers und entschuldige mich daher im 
Voraus für eventuelle Fehler.

Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)

Beitrag #8006565 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Oliver S. (oliverso)


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Da antwortet Radio Eriwan: im Prinzip ja, außer eine Reparatur lohnt 
sich.

Oliver

von Wolfgang R. (Firma: www.wolfgangrobel.de) (mikemcbike)


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Fazinur schrieb:
> Stimmt es, dass man in Deutschland einen neuen Kühlschrank kauft, wenn
> der alte kaputt geht, ohne über eine Reparatur nachzudenken?

Ja, das stimmt in den meisten Fällen. Ein günstiger Kühlschrank kostet 
400 Euro. Eine Elektrikerstunde Arbeit kostet 120 Euro, wenn es einer 
ist, der auch Ahnung hat. Dann musst du das Gerät noch hinbringen und 
abholen und eine Garantie dafür, dass die Reparatur erfolgreich ist, 
gibt es auch nicht. Und die ersatzteile kosten auch noch mal Geld.

Deswegen kauft man sich oft lieber ein Neugerät.

Wenn man es selber machen kann, dann ist das was Anderes: ich habe bei 
diversen Kühlschränken schon Scharniere und Thermostaten gewechselt - 
leben möchte ich davon nicht!

Beitrag #8006573 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Michael B. (laberkopp)


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Fazinur schrieb:
> Stimmt es, dass man in Deutschland einen neuen Kühlschrank kauft, wenn
> der alte kaputt geht, ohne über eine Reparatur nachzudenken?

Im Prinzip ja.

Bei einfachen Defekten, wie einer kaputten Ablageschale, abgerissenem 
Türgriff oder undichten Türgummi denken manche Leute noch über ein 
Ersatzteil und Reparatur nach.

Aber wenn der Kuhlkreislauf oder Kompressor defekt ist, sieht man das 
als Totalschaden an und kauft einen Neuen.

Das hat mehrere Günde:

Es ist in Deutschland verboten, Kühlkreisläufe zu reparieren, es sei 
denn man hat eine Ausbildung als Kältetechniker. So einen Fachmann 
anreisen zu lassen "100€" kostet schon mehr als ein gebrauchter 
funktionierender Kühlschrank. Und selbst wenn der Handwerker das Gerät 
reparieren kann sind die Gesamtkosten "250€" sicher über dem 
Zeitrestwert des Kühlschranks.

Ähnlich bei Autos: defekte Kleinteile lässt man noch reparieren, aber 
geht der Motor kaputt, wird er nicht ausgebaut und getauscht oder 
Ventile etc. repariert, das Auto gilt als Totalschaden, ausser es ist 
noch ganz neu in der Garantie. Selbst Computer oder Fernseher sind 
inzwischen zu billig um sie zu reparieren.

Reparatur lohnt nur bei wirklich teuren Sachen, wie dem Haus (neues 
Dach, geborstene Wasserleitung) oder Industrietechnik.

Oder wenn man es selber kann und macht. Daher gibt es durchaus 
Privatleute die reparieren, aber wenig  Reparaturbetriebe.

von Harald K. (kirnbichler)


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Wolfgang R. schrieb:
> Ja, das stimmt in den meisten Fällen. Ein günstiger Kühlschrank kostet
> 400 Euro.

Dazu kommt noch der Aspekt des Alters. Ein älterer Kühlschrank 
verbraucht mehr Strom als ein neuer, weil er schlechter isoliert ist 
etc., und Strom ist hierzulande recht teuer, was unter anderem daran 
liegt, daß ein gewisses Land sich aus der Gemeinschaft der ziviliserten 
Staaten verabschiedet hat und unter anderem die EU, die größte 
zivilisatorische Errungenschaft, die dieser Planet in den letzten paar 
Jahrhunderten hervorgebracht hat, als Feind betrachtet und zu zerstören 
sucht.
Dieses Land lieferte bislang recht kostengünstig fossile Energieträger, 
was einerseits zu gewissen Abhängigkeiten führte, von denen man sich 
jetzt mehr oder weniger mühsam befreit, und andererseits dem Planeten an 
sich auch nicht gutgetan hat.

Bizarrerweise fördert dieses Land aktiv Nazis und andere Faschisten, um 
gezielt die EU zu zersetzen, währenddem es einen Überfall auf eines 
seiner Nachbarländer wiederum mit angeblicher "Entnazifizierung" 
begründet.

So, der Thread kann geschlossen werden, die Nutzungsbedingungen dürften 
jetzt ausreichend gründlich verletzt worden sein.

Beitrag "Regeln im OT-Forum, insbes. für Politik-Themen"

von Georg M. (g_m)


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von Nick (b620ys)


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Michael B. schrieb:
> aber
> geht der Motor kaputt, wird er nicht ausgebaut und getauscht oder
> Ventile etc. repariert,

Stimmt so nicht ganz. Wenn die Karre einen Zeitwert von 2000 €, dann 
wird verschrottet (oder selbst repariert). Aber bei 20000 € Zeitwert 
werden Motoren repariert und es lohnt sich. Auch wenn die Reparatur 5000 
... 7000 € kostet. Kommt halt drauf an. Und solche Reparaturen machen 
Profis, die darauf achten müssen, dass die Reparatur wirtschaftlich 
sinnvoll ist. Zumindest im Sinne von Verlust reduzieren.

von Falk B. (falk)


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Fazinur schrieb:
> Ich bin ein Reparaturfachmann aus Russland und würde gerne wissen, wie
> es in Deutschland mit der Reparatur von Haushaltsgeräten aussieht.
> Stimmt es, dass man in Deutschland einen neuen Kühlschrank kauft, wenn
> der alte kaputt geht, ohne über eine Reparatur nachzudenken?

Wie schon mehrfach geschrieben liegen die Reperaturkosten in Deutschland 
relativ hoch, vor allem die Arbeitskosten. Es gibt massenhaft sehr 
preiswerte Neuware. In Russland ist es vermutlich genau anders herum. 
Darum loht sich Repratur dort oft bzw. ist sie die einzige, sinnvolle 
Alternative. So wie in Kuba und allen anderen Ländern mit massiver 
Mangelwirtschaft. In der DDR war es ganu so.

Druschba!

von Falk B. (falk)


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Einer der sehr wenigen Idealisten.

https://www.youtube.com/watch?v=6KLG1XAMdio

Beitrag #8006605 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8006607 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8006611 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8006613 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Fazinur (fazinur)


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https://www.youtube.com/watch?v=VcYPnj6yiE8

Hier ist ein Video, wie russische Meister Ihren Lieblingskühlschrank von 
Liebherr reparieren.

Mit Öffnen des Systems. Mit Beseitigung des Lecks! Mit Einfüllen von 
Freon!

von Fazinur (fazinur)


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Die Europäische Union begann, Gesetze zu fördern, die Hersteller dazu 
verpflichteten, ihre Geräte reparaturfreundlicher zu gestalten und den 
Markt mit Ersatzteilen zu versorgen. All dies diente dazu, die Menge an 
Elektronikschrott zu reduzieren.
Haben diese Gesetze eine Wirkung gezeigt? Haben die Hersteller begonnen, 
Ersatzteile zu verkaufen?

von Jörg K. (joergk)


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Michael B. schrieb:
> Es ist in Deutschland verboten, Kühlkreisläufe zu reparieren, es sei
> denn man hat eine Ausbildung als Kältetechniker.

Äh Michael,
Von Kühlmöbeln welchen Alters sprichst Du?
Die F-Gase-Verordnung heißt so, weil sie sich mit flourierten 
Kältemittel beschäftigt. Ich kenne kein einziges Kühlmöbel in meiner 
Nähe welches noch F-Gase im Kältemittelkreislauf enthält. Entgegen der 
damaligen Meinung der Industrie funktionieren Propan und Butan 
ausgezeichnet in Kühl- und Gefrierschränken und sind daher schon lange 
Standard.
Ein Kühlmöbel daß noch F-Gase enthält sollte man bei einem Defekt 
tatsächlich austauschen - weil es uralt und ineffizient ist.

Also: Niemand verbietet die Reparatur durch den Elektriker :-)

von Georg M. (g_m)


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von Jörg K. (joergk)


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Fazinur schrieb:
> Haben diese Gesetze eine Wirkung gezeigt? Haben die Hersteller begonnen,
> Ersatzteile zu verkaufen?

Haben die Großen (z.B. BSH, Miele) immer schon gemacht. Ob die 
Ersatzteilpreise plus Arbeitskosten das Ganze noch wirtschaftlich 
erscheinen lassen ist eine andere Frage.

Bei Noname-Ware sieht es meist düster aus. Und falls doch Teile zu 
bekommen sind ist der Neukauf meist billiger - außer man kann selbst 
Schrauben.

von Jörg K. (joergk)


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Georg M. schrieb:
> Falk B. schrieb:
>> Reperaturkosten
>
> https://www.mikrocontroller.net/attachment/609781/Reparatur.png

Au Scheiße :-[
Das ist mir lange nicht mehr passiert

: Bearbeitet durch User
Beitrag #8006628 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8006630 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Fazinur (fazinur)


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Es stellt sich heraus, dass meine Fähigkeiten in der Reparatur von 
Kühlgeräten und Haushaltsgeräten in der Europäischen Union nicht gefragt 
sind.
Ich habe das schon vermutet, danke, dass Sie meine Befürchtungen 
bestätigt haben...

von Fazinur (fazinur)


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Derzeit werden alle neuen Kühlschränke mit dem Kältemittel R600A 
hergestellt.
Das Kältemittel R134A findet man nur noch in sehr alten Kühlschränken.

Beitrag #8006637 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8006638 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Ralf X. (ralf0815)


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Fazinur schrieb:
> Es stellt sich heraus, dass meine Fähigkeiten in der Reparatur von
> Kühlgeräten und Haushaltsgeräten in der Europäischen Union nicht gefragt
> sind.
> Ich habe das schon vermutet, danke, dass Sie meine Befürchtungen
> bestätigt haben...

Kälte-/Klimafachbetriebe suchen auch in DE immer gutes Fachpersonal.
Kühlschränke von privat fallen bei denen allerdings durchs Raster.

von Fazinur (fazinur)


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Sie benötigen höchstwahrscheinlich Fachleute für industrielle 
Kälteanlagen. Kältemaschinen

von Jörg K. (joergk)


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Fazinur schrieb:
> Sie benötigen höchstwahrscheinlich Fachleute für industrielle
> Kälteanlagen. Kältemaschinen

Nehmen aber gerne auch Elektriker und lassen sie den großen 
Kältemittelschein machen.

von Ralf X. (ralf0815)


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Fazinur schrieb:
> Sie benötigen höchstwahrscheinlich Fachleute für industrielle
> Kälteanlagen. Kältemaschinen

Im Privatbereich natürlich immer mehr im Bereich der Klimaanlagen und 
Wärmepumpen, im Gewerbebereich über alle erdenklichen Bereiche.
Problematisch ist oft, dass nicht nur das Können zählt, sondern auch die 
belegbare Ausbildung und anerkannte Zeugnisse.
Egal ob als Angestellter oder noch mehr als Selbstständiger.

von Fazinur (fazinur)


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Nun, ich habe einen Hochschulabschluss (Bachelor) in Elektrotechnik und 
Elektrotechnik.

In Russland gibt es ein fertiges Projekt, nach dem man einen 
Frequenzumrichter zusammenbauen kann.
Viele Elektronikingenieure aus Russland haben es nachgebaut.
Das ist mein Bauprojekt. https://www.youtube.com/watch?v=DM-f5JLvSmU

von Jörg K. (joergk)


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Ralf X. schrieb:
> Fazinur schrieb:
>> Sie benötigen höchstwahrscheinlich Fachleute für industrielle
>> Kälteanlagen. Kältemaschinen
>
> Im Privatbereich natürlich immer mehr im Bereich der Klimaanlagen und
> Wärmepumpen, im Gewerbebereich über alle erdenklichen Bereiche.
Wobei auch im Wärmepumpenbereich die F-Gase dem Untergang geweiht sind.
R32 als Übergangslösung ist auch schon bald vorbei.

Mal sehen wo es hingehen wird: R290 ist für Luft/Luft-Wärmepumpen kein 
Problem, bei Klimaanlagen ist die Brenn- bzw. Explosionsfähigkeit ein 
großes Thema.
Im Gewerbebereich (z.B. Supermärkte) geht der Weg eindeutig Richtung 
CO2.

Ich bin gespannt.

Beitrag #8006691 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Fazinur schrieb:
> In Russland gibt es ein fertiges Projekt, nach dem man einen
> Frequenzumrichter zusammenbauen kann.

Nicht nur in Russland. Sowas haben wir hier auch:
https://www.mikrocontroller.net/articles/3-Phasen_Frequenzumrichter_mit_AVR
Keine Ahnung, wieviele Leute den schon nachgebaut haben.

Beitrag #8006700 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8006705 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8006709 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8006716 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8006736 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Karl B. (gustav)


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Mein Bosch Kühlschrank läuft schon seit 20 Jahren.
Wenn der kaputt ist, lass ich den nicht mehr reparieren.
Es gibt heute die GPSR-Informationspflicht, die 
CE-Kennzeichnungspflicht, die Pflicht der Zugehörigkeit zu EAR.
Und die Verfahren kosten Extra-Geld.
Und die Mitgliedschaft zu EAR ist einmal pauschal, dann für jedes 
einzelne Gerät extra zu bezahlen.
Wo soll da noch gespart werden? An einer Reparatur verdient man nichts 
und man macht sich sogar strafbar, wenn Gerät nach Reparatur nicht den 
euesten Vorschriften nach Klimaschutz, Energiesparen und fachgerechter 
Entsorgung (FCKW) entspricht.

ciao
gustav

P.S.: Zitate:
Wesentliche Änderung: Wenn eine Werkstatt oder ein Händler einen 
Kühlschrank so stark verändert, dass sich die Sicherheitsrisiken ändern 
(z. B. durch technische Modifikationen), gilt diese Person rechtlich als 
Hersteller. In diesem Fall müssen alle Herstellerpflichten der GPSR 
erfüllt werden (Risikoanalyse, technische Dokumentation, 
CE-Konformität).
Fristen: Hersteller müssen Ersatzteile für Kühlschränke in der Regel für 
7 Jahre nach dem Inverkehrbringen des letzten Geräts eines Modells 
vorhalten.
https://www.klimatechniker.net/magazin/kuehlschrank-reparieren-20131215
/Zitate
Nach 20 Jahren Standzeit ist's vorbei.

: Bearbeitet durch User
von Fazinur (fazinur)


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Die Variante, die Sie mir geschickt haben, verwendet skalare 
Berechnungen.  Das Projekt, das ich wiederholt habe, verwendet 
Vektorberechnungen.

von Fazinur (fazinur)


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Ein 20 Jahre alter Bosch ist ein Synonym für Zuverlässigkeit. Damals 
wurde nicht an Metall gespart. Dicke Kupferrohre und kein Aluminium.
Ich finde es amüsant, wie sich die EU um die Treibhausgasemissionen 
sorgt, dabei aber vergisst, dass die Lebensdauer neuer Haushaltsgeräte 
maximal 5 Jahre beträgt.
Wie viele schädliche Emissionen entstehen durch Reparaturen und durch 
eine ganze Fabrik zur Herstellung von Haushaltsgeräten?

von Fazinur (fazinur)


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Die Kompressoren waren schwerer. Sie enthielten Kupfer. Sie erwärmten 
sich weniger und waren viel zuverlässiger als moderne Kompressoren mit 
Aluminiumwicklungen.

Inverter haben viele Schwachstellen, insbesondere die Elektronik.

von Fazinur (fazinur)


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Was ist mit 3D-Druck? In welchen Bereichen ist er gefragt?

von Karl B. (gustav)


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Reparaturen an Kühlkreisläufen ist in Deutschland für normale 
Reparateure verboten. Grund: R600 ist brennbar. Butan.
Kältemittel R600a: Moderne Kühlschränke nutzen meist Isobutan (R600a), 
welches hochentzündlich ist. Reparaturen sollten nur in gut belüfteten 
Bereichen durchgeführt werden.
Fachpersonal: Eingriffe am geschlossenen Kältekreislauf sollten 
idealerweise von zertifizierten Kältetechnikern durchgeführt werden, um 
Verletzungen und Umweltschäden zu vermeiden.

Die Frage "Die Mode der Reparatur von Haushaltsgeräten" ist aber 
globaler gestellt und nicht auf Kühlschränke alleine fixiert.

Ich reparierte sehr viel und habe auch reparierte Geräte über E*bay 
verkauft.
Das ging so lange gut, bis mir die neuesten Vorschriften einen Strich 
durch die Rechnung gemacht hatten. Hatte hier schon berichtet über den 
misslungenen Verkauf von Glühlampen aufgrund mangelner 
(EAR)WEEE-Registrierung.
Auch alte Radios sind reparabel, wenn man z.B. neue Gleichrichter und 
Trafos einbaut. Zum Teil kommen Röhren aus Tschechien und Russland. Zum 
Beispiel das "magische Auge" 6E5C wurde in Russland bestellt (vor 2022). 
Ging problemlos durch den Zoll.
Bei der Kaffemaschine war nur der Kondensator des Kondensatornetzteiles 
defekt. Sowas traue ich mir noch zu. Aber bei der Waschmaschine hörte es 
auf. Der Techniker sagte mir, die Lavamat bräuchte eine neue 
Motorsteuerungsplatine, die wäre fast doppelt so teuer wie eine neue 
Waschmaschine. Und Dichtungen der Laugenpumpe war so durchgedröselt, 
dass Wäsche schwarze Stippen hatte. Also Gerät hatte Läuse und Flöhe.
Also keine Reparatur.

ciao
gustav

Beitrag #8006855 wurde von einem Moderator gelöscht.
von H. H. (Gast)


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Karl B. schrieb:
> Reparaturen an Kühlkreisläufen ist in Deutschland für normale
> Reparateure verboten. Grund: R600 ist brennbar.

Das Betanken von Kraftfahrzeugen ist bestimmt auch verboten...

Beitrag #8006864 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8006868 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8006869 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Nemopuk (nemopuk)


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Fazinur schrieb:
> Haben diese Gesetze eine Wirkung gezeigt?

Geduld! So schnell kann man noch kein Fazit abgeben.

von Nemopuk (nemopuk)


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Fazinur schrieb:
> Es stellt sich heraus, dass meine Fähigkeiten in der Reparatur von
> Kühlgeräten und Haushaltsgeräten in der Europäischen Union nicht gefragt
> sind.

Wenn du solche Geräte samt Fahrkosten und Ersatzteile für unter 200€ 
reparieren kannst, dann wirst du bestimmt leicht Kunden finden. Ich 
fürchte allerdings, dass du dann verhungern wirst.

Beitrag #8006889 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Peter M. (r2d3)


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Hallo Fazinur,

Fazinur schrieb:
> Ich bin ein Reparaturfachmann aus Russland und würde gerne wissen, wie
> es in Deutschland mit der Reparatur von Haushaltsgeräten aussieht.
> Stimmt es, dass man in Deutschland einen neuen Kühlschrank kauft, wenn
> der alte kaputt geht, ohne über eine Reparatur nachzudenken?

ich glaube ja!
Meine Eltern haben mal ihren alten Kühlschrank für einen hohen Preis 
reparieren lassen und das hat dann vielleicht ein Jahr gehalten aber 
dann musste doch ein neuer Kühlschrank gekauft werden.

Dank günstiger Produkte aus China auf der einen Seite und hohere Löhne 
für Reparaturpersonal auf der anderen Seite lohnen sich viele 
Reparaturen nicht.

Wahrscheinlich taugt Deutschland als Absatzmarkt für reparierte weiße 
Ware (noch?) nicht. Vielleicht kannst Du hier aber defekte Ware zum 
Reparieren beschaffen?

Ich wünsche Dir viel Erfolg!

P.S.: Für dieses Forum braucht man ein sogenanntes "dickes Fell", 
genauso wie für den Winter in Sibirien! :)

: Bearbeitet durch User
von H. H. (Gast)


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Peter M. schrieb:
> Vielleicht kannst Du hier aber defekte Ware zum
> Reparieren beschaffen?

Darf nicht einfach exportiert werden.

von Karl B. (gustav)


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Fazinur schrieb:
> Die Europäische Union begann, Gesetze zu fördern, die Hersteller dazu
> verpflichteten, ihre Geräte reparaturfreundlicher zu gestalten und den
> Markt mit Ersatzteilen zu versorgen. All dies diente dazu, die Menge an
> Elektronikschrott zu reduzieren.
> Haben diese Gesetze eine Wirkung gezeigt? Haben die Hersteller begonnen,
> Ersatzteile zu verkaufen?

Noch nicht. Sind ja erst gerade herausgekommen.
Andersherum: Neugeräte werden höchstwahrscheinlich teurer, weil eine 
effiziente Ersatzteillagerung und blitzschnelle -verfügbarkeit 
zusätzliche Kosten verursacht.
Kenne das von renommierten Firmen. In allen möglichen Filialen 
"Präsenzlager" für Teile, die laut langjähriger Erfahrunbg eine erhöhte 
Ausfallwahrscheinlichkeit haben. Trotzdem noch ein Zentrallager, das 
europaweit einen 24-Stunden-Service bietet. Und zum Auffüllen der 
Präsenzlagerstandorte dient. Erst wenn im Zentrallager Teil nicht 
verfügbar, geht ein Produktionsauftrag an den Hersteller raus.

Und Hersteller haben immer schon Ersatzteile verkauft. Zunächst noch an 
Privat. Z.B. Grundig, Sony etc. habe das irgendwann nur noch auf B2B 
beschränkt.
Damals gab es noch die Differenz in der Besteuerung. Man konnte Geräte 
(ohne Garantie und Fachhandelservice) beim sogenannten "Großhandel" 
kaufen. Man trat als "Pseudo"-Geschäftsmann mit "Gewerbeschein" auf und 
konnte sich die Umsatzsteuer sparen. Irgendwann in den 1970-ern hat man 
dann im Zuge der Mehrwertsteuereinführung die Steuersätze zwischen 
Hersteller-Großhandel-Einzelhandel-Endverbraucher egalisiert, so dass 
diese Geschäftsidee zusammengebrochen ist.
Aber das ist eigentlich eine andere Geschichte.

Welche Auswirkungen die neuen Regularien, wie GPSR-Informationspflicht, 
CE-Kennzeichnungspflicht und WEEE (EAR) Pflicht haben werden, wird die 
Zukunft zeigen. Jedenfalls ist gerade im Bereich der Kleinunternehmer 
der Aufschrei unüberhörbar. Viele sehen sich in ihrer Existenz bedroht, 
da es für Großunternehmen einfacher ist, die kostspieligen 
Zertifizierungsverfahren und Mitgliedsbeiträge finanziell zu stemmen. Im 
Netz ist zu lesen, dass etliche Leute ihren Onlineshop deswegen 
geschlossen haben.
Anzunehmende Folge: Die Konzentration auf wenige Marktführer schreitet 
voran.
Und für die Reparaturbranche wird es auch nicht viel anders aussehen.
Letztendlich haben dann die größeren Firmen die Preisgestaltung - auch 
im Hinblick auf die Nicht-EU-Konkurrenz - voll im Griff.

ciao
gustav

Beitrag #8006901 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8006902 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8006903 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Fazinur (fazinur)


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In Russland wird der Kühlschrank durch Löten und Austausch des 
Kompressors direkt beim Kunden zu Hause repariert. Das ist nicht schwer.
Es befindet sich nur sehr wenig Gas im Kühlschrank, sodass sich keine 
explosionsgefährliche Mischung ansammeln kann. In den meisten Fällen 
befindet sich aufgrund von Undichtigkeiten im Schaumstoffteil gar kein 
Gas mehr im Kühlschrank.
Nach einer solchen Reparatur funktioniert der Kühlschrank noch 5-7 Jahre 
lang ohne Störungen.

von Fazinur (fazinur)


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1 Jahr nach der Reparatur funktioniert?
Das ist sehr wenig. Möglicherweise wurde das Leck nicht behoben, sondern 
nur Freon nachgefüllt. So verfahren viele Fachleute, auch in Russland. 
Übrigens wird in der Fachwelt Russlands nur das Nachfüllen von Freon 
kritisiert. Vor dem Nachfüllen müssen wir das Leck finden, beheben und 
druckprüfen.

Beitrag #8006913 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Fazinur (fazinur)


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Verwenden Sie die 3D-Drucktechnologie bei Reparaturen?

von Philipp K. (philipp_k59)


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Privat für mich selbst nehme ich Geräte schon komplett auseinander bevor 
ich ein neues kaufen würde.

Bei Bekannten wird da schon  Kosten/Nutzen mit 4 Augen zudrücken 
unwirtschaftlich.

Wenn man Glück hat ist es halt etwas einfaches.. wenn nicht, alles 
umsonst.

Nachtrag.. z.B. habe ich bei der WaMa meiner MaMa ;) zuerst die Kohlen 
getauscht, ein halbes Jahr später Lagerschaden.. Lager bestellt, dann 
war das ganze Ding verklebt+geschraubt.. also neu.

: Bearbeitet durch User
von Fazinur (fazinur)


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Nimm eine Waschmaschine von Miele, die hat einen Kreuzsteg aus 
Edelstahl.

von Jörg K. (joergk)


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Karl B. schrieb:
> Reparaturen an Kühlkreisläufen ist in Deutschland für normale
> Reparateure verboten. Grund: R600 ist brennbar.

Magst Du bitte die entsprechende Rechtsgrundlage (Gesetz, Verordnung) 
aufzeigen?

von Ralf X. (ralf0815)


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Karl B. schrieb:
> Und Hersteller haben immer schon Ersatzteile verkauft. Zunächst noch an
> Privat. Z.B. Grundig, Sony etc. habe das irgendwann nur noch auf B2B
> beschränkt.
> Damals gab es noch die Differenz in der Besteuerung. Man konnte Geräte
> (ohne Garantie und Fachhandelservice) beim sogenannten "Großhandel"
> kaufen. Man trat als "Pseudo"-Geschäftsmann mit "Gewerbeschein" auf und
> konnte sich die Umsatzsteuer sparen. Irgendwann in den 1970-ern hat man
> dann im Zuge der Mehrwertsteuereinführung die Steuersätze zwischen
> Hersteller-Großhandel-Einzelhandel-Endverbraucher egalisiert, so dass
> diese Geschäftsidee zusammengebrochen ist.


Ja, bis 1967 betrug die USt/MwSt 4% und wurde bei jeder Weitergabe bis 
zum Privatverbraucher erneut erhoben.
Ab 1968 begann das neue Zeitalter, wobei für die USt/MwSt die 
Differenzbesteuerung eingeführt wurde, jeder weitere in der Handelskette 
erhöhte die gesamte Steuerlast nur noch um den Anteil der jeweiligen 
Preiserhöhung.
Und der Satz betrug anfangs dann 10%.

58 Jahre her und daher überaus wichtig in diesem Thread...

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Ich habe meine TK von Liebherr schon zweimal repariert, aber nur, weil 
jedesmal der X2 des Kondensatornetzteils im Eimer war. An den Kompressor 
und das Umschaltventil (ist ein Zweikreiser) würde ich nicht rangehen. 
D.h., ich war schon mal dran, aber nur um ein Mäusenest zu entfernen.

Lasst doch den Politikkram bitte weg. Überzeugen wird man die Gegenseite 
sowieso nicht, dazu ist das alles viel zu festgefahren und überdeckt von 
Agitprop.

Beitrag #8007002 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Andreas M. (amesser)


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Auch in DE wird durchaus repariert. Aber vorher schaut man halt auf 
Kosten/Nutzen. Denn im Unterschied zu den Gegenden wo alles Mangelware 
ist, bekommt man hier halt alles in neu, sofort und (meist) zu 
bezahlbaren Preisen. Es gab Zeiten da war das in einem Teil von 
Deutschland aber auch anders. Im Keller liegen heute noch reichlich 
Radlager vom Trabant, einfach weil wenn man den nicht repariert hat, war 
man halt die nächsten 10 Jahre zu Fuß unterwegs...

Das ist heute nicht anders, da wo es nix gibt, versucht man die Sachen 
so lange wie es geht am Leben zu halten. Hier ist anders, warum sollte 
ich meinen 15 Jahre alten Kühlschrank nochmal reparieren wenn der kaputt 
geht? Ersatzteile wird's nicht mehr geben, man sieht ihm die Jahre 
inzwischen an und ein Neuer wäre sogar sparsamer. Davon abgesehen dauert 
es nur ein paar Stunden einen Neuen zu besorgen während man auf 
Reparatur, etc. Tage wenn nicht sogar Wochen warten muss.

Das heißt nicht das ich ständig neu Kaufe. hier läuft alles solange bis 
es zerfällt, die meisten Haushaltsgeräte sind hier inzwischen älter als 
15 Jahre. Außer das RG28, das ist wohl sogar älter als ich :-D

Und es gibt durchaus Hersteller mit normalen Preisen für Ersatzteile. 
z.B. AVM und Gardena.

Beitrag #8007122 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Uwe B. (uwebre)


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Fazinur schrieb:
> Es stellt sich heraus, dass meine Fähigkeiten in der Reparatur von
> Kühlgeräten und Haushaltsgeräten in der Europäischen Union nicht gefragt
> sind.

Doch, eigentlich schon. Aber, um gewerblich solche Reparaturen machen zu 
dürfen brauchst du einen Meisterbrief, musst Mitglied der 
Handwerkskammer sein. Krankenversicherung, Rentenversicherung... Das 
sind erstmal die größten Hürden und die machen den Stundensatz schon mal 
teuer und für Kunden unattraktiv.
Daß Bedarf da ist sieht man an den Repaircafes. Aber natürlich, der 
Konsument hat sich daran gewöhnt daß Dinge nicht repariert werden, 
mangels Alternativen.

Ich bin des öfteren beeindruckt was und wie in anderen Ländern repariert 
wird. Wir konnten das auch mal, damals, im letzten Jahrhundert :-(

Uwe

Beitrag #8007133 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Manfred P. (pruckelfred)


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G. K. schrieb im Beitrag #8007122:
> Hier ein wenig Lesestoff für dich:

Was soll dieser Müll? Der Fazinur stellt eine sachlich fachliche Frage, 
anstatt diese neutral zu beantworten, kommen die Bessermensch-Ärsche mit 
Politik um die Ecke.

Gibt das Eure einfache Denkstruktur nicht her, zu differenzieren, wann 
das (un)angemessen ist?

Uwe B. schrieb:
> Doch, eigentlich schon. Aber, um gewerblich solche Reparaturen machen zu
> dürfen brauchst du einen Meisterbrief, musst Mitglied ...
>
> Ich bin des öfteren beeindruckt was und wie in anderen Ländern repariert
> wird. Wir konnten das auch mal, damals, im letzten Jahrhundert :-(

Es klemmt an den (Neben-)Kosten, für eine Stunde Handwerker muß man 
selbst netto 3..5 Stunden arbeiten. Über Ersatzteilpreise redet man auch 
lieber nicht, die stehen in keimen Verhältnis zu deren Fertigungskosten.

Damit wird das neue Gerät oftmals billiger als eine Reparatur, wobei 
dessen Fertigung natürlich in Ost-Europa oder noch weiter weg erfolgt.

Beitrag #8007137 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8007148 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Marci W. (Gast)


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H. H. schrieb:
> Das Betanken von Kraftfahrzeugen ist bestimmt auch verboten...

Und Deos mit Treibgas erst Recht! ;-) Das sind "hochentzündliche 
Aerosole"!

ciao

Marci

Beitrag #8007151 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8007169 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8007171 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8007182 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8007197 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Clara (clara)


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Georg M. schrieb im Beitrag #8007197:
> Arbitrariness!!!!!!

Lustig, die politischen Postings wurden nicht gelöscht, sollen wohl noch 
ein bisschen Traffic erzeugen.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Doch. Wurden sie. Auch wir schlafen ab und zu.

Und nun bitte zurück zum Thema.

: Bearbeitet durch Moderator
von Georg M. (g_m)


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Clara schrieb:
> ein bisschen Traffic erzeugen

As long as the horse is not completely dead, riding will continue.

von Udo S. (urschmitt)


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Fazinur schrieb:
> dabei aber vergisst, dass die Lebensdauer neuer Haushaltsgeräte
> maximal 5 Jahre beträgt.

Fake News. Gilt vielleicht für weiße Ware von Alibaba.

Beitrag #8007223 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8007226 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Daniel A. (daniel-a)


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Bei meinen Eltern war mal im Ofen eine Lampe kaputt. Niemand hat was 
gemacht, wäre ja zu teuer jemanden kommen zu lassen, und selber könne 
man das nicht. (Keine Ahnung, woher die Info kam, eventuell vom 
Hersteller?). Dann ist die zweite ausgefallen, und man konnte es nicht 
mehr auf die lange Bank schieben. Meine Eltern hätten das dann fast 
teuer reparieren lassen, aber ich hab dann einfach selbst eine 
Backofenlampe gekauft und rein gedreht.

War eigentlich nicht schwer, einfach 4 Sternschrauben raus, Fenster 
abnehmen, Lampe rein, wieder anschrauben.
Das einzige, was etwas Problematisch war, war diese Silikongummimatte 
oder was auch immer das ist, zwischen den Lampenfenstern und dem 
Ofengehäuse. Das wird über die Jahre spröde. Die Fenster kleben da auch 
etwas daran, gar nicht so einfach die abzukriegen.
Weiss jemand, was das für Zeug ist / woher man das bekommt? Nächstes mal 
wenn die Lampen kaputt gehen will ich die auch mal ersetzen.

Beitrag #8007228 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8007236 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8007237 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8007240 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8007251 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8007257 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Ich glaube fast, **das Thema** an sich ist durch.

Trotzdem meine Beobachtungen dazu: zu mir kommen manchmal Leute, die 
wissen, dass ich ihr defektes Gerät reparieren könnte. Fast alle 
scheinen irgendwie froh, wenn ich ihnen sage, dass sich das im Grunde 
nicht lohnt. Eigentlich wollen sie von mir nur die Absolution, so dass 
sie ohne schlechtes Gewissen ein neues Gerät kaufen können.

Und vor einiger Zeit, als ich eine Ausbildung zum Fernsehklempner 
gemacht habe, habe ich (nicht selten und meist in der Stadt) 4-5 Jahre 
alte Geräte gegen Neugeräte ausgetauscht (dann meist mit wenig Aufwand 
repariert und gegen eine Kiste Bier an die Bekanntschaft vertickt). 
Offenbar kam diesen "Early-Adotpern" der (kleine) Defekt am "alten" 
Gerät grade recht.

Oder wie sagte mein Freund, als ich ihm aufgezählt habe, was an meinem 
13 Jahre alten Auto alles nicht funktioniert: "Sag doch gleich, dass du 
ein Neues willst!"

: Bearbeitet durch Moderator
von BirnKichler S. (Firma: Papier & Knalltüten Manufaktur) (max707)


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Warum wird hier immer so viel gelöscht? Ich hätte die gelöschten 
Informationen gerne gelesen.

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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BirnKichler S. schrieb:
> Ich hätte die gelöschten Informationen gerne gelesen.
Zu spät. Aber sei dir sicher: es ging nicht um das Thema "Reparatur". 
Sondern um Wohnungsnot und Idioten und Ausländer usw.usf.

> Warum wird hier immer so viel gelöscht?
Weil hier immer so viel geschrieben wird, was von dieser Ansage 
betroffen ist:
- Beitrag "Regeln im OT-Forum, insbes. für Politik-Themen"


Ein Tipp: wenn du schnell genug bist, kannst du den Müll noch lesen, vor 
er gelöscht wird. Du musst dazu nur auf "Thread beobachten" klicken und 
dann zügig reagieren, wenn du eine PN bekommst.

: Bearbeitet durch Moderator
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Beitrag #8007303 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8007343 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8007349 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Karl B. (gustav)


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Dieter D. schrieb:
> Eine deutliche Sprache sprechen die Statistiken.

https://www.stiftung-ear.de/anleitungen/kosten-und-gebuehren/

ciao
gustav

Beitrag #8007477 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8007480 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8007482 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8007490 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8007492 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite


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Bleibt bitte beim Thema und unterlasst bitte die penetranten 
Selbstdarstellungen. Dafür gibt es geeignetere Plattformen.

Danke.

Beitrag #8007506 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8007509 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Allerdings sehe ich bei Haushaltsgeräten mit IoT sehr dunkle Wolken 
hochziehen.

Begründet ist dies darin, dass dieser Anteil die 
IT-Sicherheitsvorschriften erfüllen muss. Dies wird erreicht durch 
Verschlüsselungen und Verdongelung. Zwar muss der Hersteller das Gerät 
für zehn Jahre, sofern dieser nicht Pleite macht, mit Sicherheitsupdates 
versorgen, aber danach wird alles zum reinen Glückspiel.

von Al. K. (alterknacker)


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Nun , ich habe jedenfalls einen Doppelfeldinduktionskocher, von Aldi
Preis 79 Euro repariert.

Großer Blauer Blitz und lauter Knall bei ausgeschalteten Kocher.

14 Schrauben lösen, Fehler war am Netzeingang, Überschlag über fast 3 
Cm.
Freigekratzt , gesäubert,Jetzt lackiert.

Würde sagen Netto  1 Std.

Jetzt macht er es noch einige Zeit.

MfG
ein Alter Sack

von Dieter W. (dds5)


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Manfred P. schrieb:
> Über Ersatzteilpreise redet man auch
> lieber nicht, die stehen in keimen Verhältnis zu deren Fertigungskosten.

Weil gerade der Bürostuhl eines Bekannten davon betroffen ist, hier ein 
abschreckendes Beispiel:
2 popelige Plastikteile für 62€.

https://www.buerostuehle-4u.de/martinstoll-armlehnenverbindungsstuecke?srsltid=AfmBOopjT0CH_PWcldjKMw5irsA4-DLaqNcmotTLzyReGU11OcXyKYiEAEo

Beitrag #8007559 wurde von einem Moderator gelöscht.
von H. H. (Gast)


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von Manfred P. (pruckelfred)


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Chris D. schrieb:
> Doch. Wurden sie. Auch wir schlafen ab und zu.

Danke!

Daniel A. schrieb:
> aber ich hab dann einfach selbst eine
> Backofenlampe gekauft und rein gedreht.
>
> War eigentlich nicht schwer, einfach 4 Sternschrauben raus, Fenster
> abnehmen, Lampe rein, wieder anschrauben.

Mistkonstruktion, bei meinem kann ich das Abdeckglas einfach von Hand 
rausdrehen. Aber schön, dass es bei Dir nicht auch noch eine 
Sonderbauform von Lampe war.

Ich kann mich an einen Thread erinnern, wo die Lampe über einen 
Transistor oder Triac angesteuert wird und es die Ansteuerung zerrissen 
hatte - neumodischer Elektronikscheiß. Da würde der Service die Platine 
tauschen, die mit Kurzem gestorbene Birne kostet dann 200 Euro?

Lothar M. schrieb:
> Und vor einiger Zeit, als ich eine Ausbildung zum Fernsehklempner
> gemacht habe, habe ich in (nicht selten und meist in der Stadt) 4-5
> Jahre alte Geräte gegen Neugeräte ausgetauscht (dann meist mit wenig
> Aufwand repariert und gegen eine Kiste Bier an die Bekanntschaft
> vertickt). Offenbar kam diesen "Early-Adotpern" der (kleine) Defekt am
> "alten" Gerät grade recht.

Zu der Zeit hatte ich einen 51cm-SW-FS, beim nahen Gerätewerk fielen 
immer einige Teile vom Laster. Den habe ich über 10 Jahre betrieben, 
dann aber die Lust verloren, weil alle paar Monate irgendwas war und ich 
auch gerne aufsteigen wollte. Ich habe einen Farbfernseher mit Multinorm 
und Stereoton gekauft, Blaupunkt, war einigermaßen teuer. Als der dann 
zum ersten Mal zickte, habe ich gesehen, dass das ein Modulchassis war. 
Nette Idee, im Fehlerfall vom Hersteller Bauklötze zum Tausch zu 
beziehen, was ich eher als Reparaturerschwernis mit höheren Kosten 
empfand.

Al. K. schrieb:
> Würde sagen Netto  1 Std.
> Jetzt macht er es noch einige Zeit.

Ich würde sagen Glück gehabt, das es so einfach war. Oder 
Scheißkonstruktion, dass es überhaupt zum Durchschlag kommen konnte.

von Al. K. (alterknacker)


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Manfred P. schrieb:
> Ich würde sagen Glück gehabt, das es so einfach war. Oder
> Scheißkonstruktion, dass es überhaupt zum Durchschlag kommen konnte.

Beides kann man unter Zufall abbuchen..


Ein 81 Jähriger

von Udo S. (urschmitt)


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Manfred P. schrieb:
> Ich würde sagen Glück gehabt, das es so einfach war. Oder
> Scheißkonstruktion, dass es überhaupt zum Durchschlag kommen konnte.

Wahrscheinlich waren die Nudel übergekocht und Wasser reingekommen.

von Al. K. (alterknacker)



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Manfred P. schrieb:
> Ich würde sagen Glück gehabt, das es so einfach war. Oder
> Scheißkonstruktion, dass es überhaupt zum Durchschlag kommen konnte.

Auf der Kontaktplatte hat sich bestimmt Staub und ähnliches was in der 
Küchenluft beim kochen entsteht abgelagert.
Es sind schließlich auch 2 Lüfter eingebaut.
Erstaunlich ist das über diese Strecke ein Überschlag sich gebildet
hat, was eine 16 A  Leitungsschutz Sicherung auslösen ließ.


Udo S. schrieb:
> Wahrscheinlich waren die Nudel übergekocht und Wasser reingekommen.
Ich koche nie  Nudeln.
;--))


MfG
ein 81 Jähriger Bastler

von Nemopuk (nemopuk)


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Al. K. schrieb:
> ich habe (etwas) von Aldi Preis 79 Euro repariert.
> Würde sagen Netto  1 Std.

Siehst du, der Fall bestätigt, warum das kommerziell nicht mehr läuft. 
Eine Stunde Arbeit kostet mehr als 50 Euro. Dazu kommen Ersatzteile samt 
Versand und zweimal der Transport oder Versand des Gerätes. So viel 
würde niemand für die Reparatur ausgeben wollen.

: Bearbeitet durch User
von BirnKichler S. (Firma: Papier & Knalltüten Manufaktur) (max707)


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Nemopuk schrieb:
> Al. K. schrieb:
>> ich habe (etwas) von Aldi Preis 79 Euro repariert.
>> Würde sagen Netto  1 Std.
>
> Siehst du, der Fall bestätigt, warum das kommerziell nicht mehr läuft.
> Eine Stunde Arbeit kostet mehr als 50 Euro. Dazu kommen Ersatzteile samt
> Versand und zweimal der Transport oder Versand des Gerätes. So viel
> würde niemand für die Reparatur ausgeben wollen.

- Ersatzteile wurden nicht benötigt
- wieso Transport? Der Kunde wohnt nebenan und bringt die das Teil
- 30 € sind schnell verdientes Geld

Fazit: es lohnt sich

von Joachim B. (jar)


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Uwe B. schrieb:
> Ich bin des öfteren beeindruckt was und wie in anderen Ländern repariert
> wird.

ich eher schockiert, Thailand die Bootsmotorreparatur direkt am Fluß, 
die Fernsehreparatur mit (falsch) angelernten Personal, Tastertausch am 
MB Entlötlolben mit verstopfter Spitze wurde genutzt, dich dann 
gewundert warum das Lot immer noch drin ist, zur Zange gegriffen Taster 
gewaltsam entfernt und das Beinchen mit Lot ausgebohrt. So gehts 
natürlich auch.

von Nick (b620ys)


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BirnKichler S. schrieb:
> Fazit: es lohnt sich

Ich wohne auf dem Land, da ist es noch üblich, dass man sich gegenseitig 
hilft.

Sonntags Mähdrescher reparieren, der geht natürlich nur in der Erntezeit 
kaputt. Sonst wird er ja auch nicht benutzt.

Mal schnell eine Schaufel eines Radladers geschweißt.

Neuen Stecker einer Sähmaschine angelötet.

Anhänger-Ladebordwand schweißen.
...

Was ich dafür bekomme? Ich bekomme Hilfe wenn ich alleine nicht 
weiterkomme. Mal irgendwas mit dem LKW transportieren, einen halben Sack 
Rotband, ...

von Al. K. (alterknacker)


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Nemopuk schrieb:
> Siehst du, der Fall bestätigt, warum das kommerziell nicht mehr läuft.

Da bin ich ganz bei dir.

Es wird sich auch wenig daran ändern da auf Teufel komm raus neu 
produziert
und verkauft werden soll.

Auf Privatbasis kann noch vieles laufen, aber da verstößt man in allen 
Ecken und Kanten gegen verschiedene Deutschen Gesetzen.

Auch bei meiner Reparatur habe ich ja Versicherungsrechtlich nicht 
richtig gehandelt.
Passiert was, habe ich Ärger,leider.

MfG
ein 81 Jähriger

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Al. K. schrieb:
> Auch bei meiner Reparatur habe ich ja Versicherungsrechtlich nicht
> richtig gehandelt.

Wieso? Hast du denn gegen die allgemein gültigen Regeln der 
Elektrotechnik gehandelt? Wenn das alles elektrisch sicher ist und keine 
höhere Gefahr für den Anwender als vor der Reparatur, ist alles gut. 
Oder meinst du, weil du das Filter entfernt hast? Pfeif drauf, das ist 
nicht sicherheitsrelevant.

Lass mal sehen, was hier die Woche war - Wechselrichter für die 
Filmfirma auf Widerange Input umgebaut, Musikanlage eines befreundeten 
Bassers (mal wieder) vom Kabelsalat befreit...

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Al. K. schrieb:
> Passiert was, habe ich Ärger,leider.

Die Produkthaftung schwebt über allem, auch die Reparaturleistungen 
fallen darunter. Für unentgeldliche Gefälligkeitsleistungen gibt es 
Erleichterungen, aber ...

https://www.juraindividuell.de/artikel/haftung-im-gefaelligkeitsverhaeltnis/
https://www.deurag.de/blog/gefaelligkeitsschaeden/
https://mlp.de/finanzen-versicherungen/versicherung/themen/gefaelligkeitsschaden/

Der Satz ist zwar nicht aus den Links sondern von Juraassessoren:
Das Produkthaftungsgesetz (ProdHaftG) findet auf reine unentgeldlichen, 
gegenleistungsfreie oder naturalienleistungsfreie Gefälligkeiten meist 
keine Anwendung, da diese keinen „Inverkehrbringen“ zu gewerblichen 
Zwecken darstellen.

Allerdings sind die Klagefälle auf Basis der zum 13. Dezember 2024 neuen 
EU-Produkthaftungsrichtlinie (RL (EU) 2024/2853) noch nicht durch die 
Instanzen bis zu den Bundesgerichten gekommen.

von Marci W. (Gast)


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Dieter D. schrieb:
> Die Produkthaftung schwebt über allem,

Sag das mal den Firmen, in deren Geräten die Akkus hochgehen! Ich habe 
zwar keine konkreten Infos, allerdings auch noch nirgendwo gelesen, dass 
es bei solchen Unfällen/Bränden Schadensersatz gab. Ich meine, wenn 
einem die Wohnung wegen eines Akkus abbrennt, dann müsste da ja 
ordentlich Schadensersatz geben, und erst bei schweren Verbrennungen! 
Ich jedenfalls habe davon "in den Medien" noch nichts gehört und 
gelesen, gemessen an dem Medientrubel, der um die Brandgefahr von Akkus 
gemacht wird.

ciao

Marci

von Al. K. (alterknacker)


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Marci W. schrieb:
> Sag das mal den Firmen, in deren Geräten die Akkus hochgehen! Ich habe
> zwar keine konkreten Infos, allerdings auch noch nirgendwo gelesen, dass
> es bei solchen Unfällen/Bränden Schadensersatz gab. Ich meine, wenn
> einem die Wohnung wegen eines Akkus abbrennt, dann müsste da ja
> ordentlich Schadensersatz geben, und erst bei schweren Verbrennungen!
> Ich jedenfalls habe davon "in den Medien" noch nichts gehört und
> gelesen, gemessen an dem Medientrubel, der um die Brandgefahr von Akkus
> gemacht wird.


Da ist mir auch aufgefallen,ich nehme an das in diesen wenigen Fällen 
die Versicherungen Großzügig und ohne viel Aufhebens alles absichern.

Könnten dies sogar mit dem Verursachen abgesprochen haben???

MfG
ein 81 Jähriger alter Knacker

Beitrag #8008805 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Daniel A. (daniel-a)


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Marci W. schrieb:
> Dieter D. schrieb:
>> Die Produkthaftung schwebt über allem,
>
> Sag das mal den Firmen, in deren Geräten die Akkus hochgehen!

Die die es können, kümmern sich selbst um die Akku Herstellung, und 
kontrollieren dann auch, dass da alles richtig / sicher zusammengesetzt 
ist. Ein Handy z.B. Hersteller kann es sich nicht leisten, dass die 
Handies in den Taschen der Kunden hochgehen.
Am anderen Extrem, wenn man weniger auf die Herkunft der Akkus achtet 
und sie einfach von irgendwem bestellt, können die schon mal hoch gehen. 
So wie früher häufig diese E-Roller usw.

von Marci W. (Gast)


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Daniel A. schrieb:
> Ein Handy z.B. Hersteller kann es sich nicht leisten, dass die
> Handies in den Taschen der Kunden hochgehen.

es passiert allerdings dennoch, und wenn man den Medien auch nur ein 
wenig Glauben schenken darf gar nicht mal so selten!

ciao

Marci

von Joachim B. (jar)


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Marci W. schrieb:
> Dieter D. schrieb:
>> Die Produkthaftung schwebt über allem,
>
> Sag das mal den Firmen

wieso, ich kenne das Produkthaftungsgesetz nur bei Personenschäden, eine 
abgebrannte Wohnung ohne Personenschäden gehörte zu meiner Industriezeit 
nicht dazu

von Marci W. (Gast)


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Al. K. schrieb:
> Auf Privatbasis kann noch vieles laufen, aber da verstößt man in allen
> Ecken und Kanten gegen verschiedene Deutschen Gesetzen.

Nein, das kann so pauschal definitiv nicht gesagt werden.
So gesehen würde das in den meisten Fällen bereits zutreffen, wenn man 
wenige Minuten das Haus verlässt. Beim Führen eines PKW sowieso.
Das Gesetz ist hier ganz einfach das BGB, welches einen verpflichtet, 
für einen Schaden, den man einem anderen zugefügt hat, einzustehen bzw. 
zu haften (mit einigen wenigen Ausnahmen).

>
> Auch bei meiner Reparatur habe ich ja Versicherungsrechtlich nicht
> richtig gehandelt.

Ach ja, mit welcher Begründung?

> Passiert was, habe ich Ärger,leider.
Das ist in allen Bereichen unseres Lebens so! Verursacht man, direkt 
oder indirekt, einen Schaden, hat man meist Ärger.

Im Übrigen halte ich es an dieser Stelle für überaus sinnvoll zu 
befürworten, sich die bestmögliche Privathaftpflichtversicherung für 
max. ca. 100,- bis 150,- EUR pro Jahr zuzulegen. Ohne eine solche kann 
es echt an die Existenz gehen. Ich weiß, die zahlt auch nicht jeden 
Unfug, allerdings ist man damit in den meisten Fällen auf der sicheren 
Seite. Selbst wenn die Versicherung einen in Regress nehmen sollte, 
handelt es sich dabei AFAIK in den wenigsten Fällen um die komplette 
Schadenssumme. Aber genaues kann ich dazu nicht sagen, bin kein Jurist.

ciao

Marci

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Al. K. schrieb:
> Könnten dies sogar mit dem Verursachen abgesprochen haben???

Es gibt Faelle, da nimmt eine Versicherung eine andere Versicherung in 
Regress. D.h. wenn die Hausrat zahlt und die Produkthaftung in Regress 
nimmt, dann bekommen wir gewoehnlichen Buerger das nicht mit.

: Bearbeitet durch User
von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Nick schrieb:
> Sähmaschine
Sieht zwar blöd aus, ist aber richtig:  **Sämaschine**
- 
https://amazone.de/de-de/produkte-digitale-loesungen/landtechnik/saetechnik

> auf dem Land, da ist es noch üblich, dass man sich gegenseitig hilft.
Mein Freund hat eine Zeit lang ganz schön geschwitzt, als ein Bauernhof 
teilweise abgebrannt ist, ausgehend von einem Silo, an dem er 2 Wochen 
zuvor an der Elektrik herumgeschraubt hat. Er war froh, dass der 
Gutachter dann letzlich ein heißgelaufenes Getriebe als Ursache 
ausgemacht hat.

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Fazinur schrieb:
> Stimmt es, dass man in Deutschland einen neuen Kühlschrank kauft, wenn
> der alte kaputt geht, ohne über eine Reparatur nachzudenken?

und weil man bisweilen stundenlang beim Wertstoffhof warten muss,
werden Geräte immer wieder wild entsorgt. Das ist sicherlich
nur eine kleine Minderheit, die sowas macht.
Aber selbst daraus resultierende Funde sind soviel, dass
ich mir aussuchen kann, was ich davon mitnehmen könnte.

von Uwe B. (uwebre)


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.● Des|ntegrator ●. schrieb:
> und weil man bisweilen stundenlang beim Wertstoffhof warten muss,
> werden Geräte immer wieder wild entsorgt.

So sieht das dann in meiner Nachbarschaft aus:
https://www.youtube.com/watch?v=4lyGths0xzc

Uwe

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Hier ragte irgendwann in den 80ern
aus einer Kiesgrube ein weises Lenkrad raus.
Obba sprach früher von "Pottkuhle".

Da dürfte auch noch mehr unter der Erde schlummern.

Der Begriff scheint wohl auch andernorts
etwas öfter genutzt worden zu sein.

https://www.teutoburgerwald.de/region/ausflugsziele/mein-ziel/pottkuhle

...eine herrliche Idylle...

(¬‿¬)

: Bearbeitet durch User
von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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.● Des|ntegrator ●. schrieb:
> Hier ragte irgendwann in den 80ern
> aus einer Kiesgrube ein weises Lenkrad raus.
> Obba sprach früher von "Pottkuhle".
>
> Da dürfte auch noch mehr unter der Erde schlummern.

Aber ja. Bei mir im Lauenburgischen gab es in praktisch jedem Dorf eine 
"Schuttkuhle" Bei uns war sie wenige hundert Meter außerhalb des Dorfes 
am Waldrand. Dorthin wurde sämtlicher Hausmüll inkl. solcher 
umweltschädlicher Stoffe wie Farben, Altöle etc. und Sperrmüll 
verfrachtet.

Nachdem in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts im Landkreis eine 
zentrale Müllentsorgung aufgebaut wurde und die Schuttkuhle nicht mehr 
gebraucht wurde, ist sie mit Unmengen von Kies abgedeckt worden und 
schlummert noch heute so dahin (mit welchem Verfahren der Kies dorthin 
transportiert wurde, würdet ihr mir nicht glauben).

Der Kreisverwaltung ist das Problem bekannt, ich habe mit einem 
Mitarbeiter der Umweltabteilung darüber gesprochen. Es fehlen schlicht 
die Geldmittel, um die latente Gefahr zu beseitigen.

Aber wehe, wehe, Du fällst einen Baum auf Deinem eigenen Grundstück.

von Claus H. (Firma: 🪄 Hokuspokus 🪄) (hottab) Benutzerseite


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Fazinur schrieb:
> Ich bin ein Reparaturfachmann aus Russland und würde gerne wissen, wie
> es in Deutschland mit der Reparatur von Haushaltsgeräten aussieht.

Als junger Funkmechaniker-Lehrling habe ich immer unseren 
Werkstattmeister bestaunt, sein Andenken, sein Wissen bewahre ich, wie 
er alles repariert hat. Z.B. einen Tauchsieder mit angeschweißtem Kabel 
mit Kabelbruch am Griffansatz. Der Tauchsieder war vergossen mit 
schwarzem Thermoplast am Griff mit der Kabeleinführung. Nach dem das 
neue Kabel angeklemmt war, hat er eine Pappform geschnitten und einen 
neuen Griff, die Kabeleinführung mit Epoxidharz gegossen. Natürlich 
wurde der neue Griff noch schwarz lackiert. Und wir konnten wieder Kaffe 
kochen.

Selbst als Rentner muss man überlegen, wie viel Zeit man noch in eine 
Reparatur investieren will, welche Techniken jetzt sinnvoll und 
energiesparend sind. An Kühlschränken habe ich nur den Türschalter, den 
Thermostaten gewechselt oder den Kondensatablauf und den Verdunster 
gereinigt. Meine persönliche Grenze ist bei einem Arbeitstag also ca 8 
Stunden. Die Räumung der enteigneten Garage nach dem 
Sachenrechtsbereinigungsgesetz (tolles Wort für Klauen), hat leider drei 
Tage gedauert, spart aber dann 20 € im Monat, also netto 80 € pro Tag 
zur jährlichen Rente dazu verdient.

Ein ehemaliger Funkmechanikermeister und Wartungsingenieur der 
Computertechnik wünscht Ihnen -
viel Erfolg als Reparaturfachmann.

Удачи вам в работе ремонтным техником!

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Rainer Z. schrieb:
> Es fehlen schlicht die Geldmittel, um die latente Gefahr zu beseitigen.

Wäre das nicht etwas für die neue Fachberufsausbildung zum Expurgamenta?
Fachkäfte und Umschüler sollte es ohne Vollbeschäftigung genügend geben.

von Al. K. (alterknacker)


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Claus H. schrieb:
> Удачи вам в работе ремонтным техником!

Merke das ich noch etwas Kyrillisch Lesen kann, sogar noch ein 
(sehr)wenig sprechen.
Das letzte mal vor 60 Jahren anwenden können.
;-))

MfG
ein 81 Jähriger

P.S.
"Sie müssen die Reparaturtechnik verwenden"
Stimmt das was der Übersetzer raus haut

: Bearbeitet durch User
von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Al. K. schrieb:
> P.S.
> "Sie müssen die Reparaturtechnik verwenden"
> Stimmt das was der Übersetzer raus haut

Edge (wohl Google) übersetzt anders:
"Viel Erfolg bei deiner Arbeit als Reparaturtechniker!"

Scheint mir im Kontext zum Thema des Threads passender/treffender.

von Claus H. (Firma: 🪄 Hokuspokus 🪄) (hottab) Benutzerseite


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Das Wort «Фацинур» kommt aus dem Rumänischen und bedeutet auf Deutsch 
wörtlich: Der Faszinierende (Troll?).

Naja, macht nichts, trotzdem kann ich ab und zu und immer noch diverse 
Computer heil "zaubern". 🪛🛠️⚙️

von Al. K. (alterknacker)


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Rainer Z. schrieb:
> Edge (wohl Google) übersetzt anders:
> "Viel Erfolg bei deiner Arbeit als Reparaturtechniker!"

Das stimmt auf keinen Fall.
Das ist schon eine Beschreibung des Inhaltes.


Is ja auch egal, mich hat es nur Interessiert...

MfG
der 81 Jährige

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Al. K. schrieb:
> Rainer Z. schrieb:
>> Edge (wohl Google) übersetzt anders:
>> "Viel Erfolg bei deiner Arbeit als Reparaturtechniker!"
>
> Das stimmt auf keinen Fall.
> Das ist schon eine Beschreibung des Inhaltes.

Ich will nicht streiten, weil ich des Russischen nicht mächtig bin.
Habe es nur als Gag und aus Neugier mit dem Übersetzer ausprobiert.

von Harald K. (kirnbichler)


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Deepl.com und translate.google.com sind sich einig, Deepl siezt, Google 
duzt.

Oh, und auch die "KI" sieht das so:

(via duck.ai)

GPT-4o mini

Die Übersetzung von "Удачи вам в работе ремонтным техником!" ins 
Deutsche lautet: "Viel Erfolg bei der Arbeit als Reparaturtechniker!"

laude Haiku 3.5

Ich kann Ihnen gerne helfen! Die Übersetzung dieser russischen Phrase 
ins Deutsche lautet:

"Viel Erfolg bei Ihrer Arbeit als Wartungstechniker!"

Zur Erläuterung:

    "Удачи вам" bedeutet wörtlich "Viel Glück Ihnen"
    "в работе" heißt "bei der Arbeit"
    "ремонтным техником" übersetzt sich zu "als Wartungstechniker" oder 
"als Reparaturtechniker"

Die Übersetzung ist eine freundliche Wendung, um jemandem Erfolg und 
gutes Gelingen in seiner beruflichen Tätigkeit als Techniker zu 
wünschen.

: Bearbeitet durch User
von Falk B. (falk)


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Endloses Geschwätz! Hier reicht ein herzliches Na Starowje! ;-)

von Georg M. (g_m)


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Falk B. schrieb:
> Endloses Geschwätz!

Schwätzer wollen schwätzen.

von Al. K. (alterknacker)


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Falk B. schrieb:
> Endloses Geschwätz! Hier reicht ein herzliches Na Starowje! ;-)

Dann schreib das wenigstens in Kyrillisch.
Eben Länderspezifisch....

Musst dich aber auch als Schwätzer offenlegen....

MfG
ei 81 Jähriger

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Georg M. schrieb:
> Schwätzer wollen schwätzen.

Darum postest Du auch immer mit in solche Threads.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Hier wäre mal was zum Lesen, was zu dem Themenkreis auch passt:

https://www.zdh.de/themen-und-positionen/zdh-positionen/zdh-kompakt/produkthaftungsrichtlinie/

von Marci W. (Gast)


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Lothar M. schrieb:
> Mein Freund hat eine Zeit lang ganz schön geschwitzt, als ein Bauernhof
> teilweise abgebrannt ist, ausgehend von einem Silo, an dem er 2 Wochen
> zuvor an der Elektrik herumgeschraubt hat.

Uuuuh, das ist natürlich echt scheiße. Da ich kein so cooler Typ bin, 
müsste ich mich da bis zum Ergebnis unter Drogen setzen, um die Zeit zu 
überstehen. :-/ Mir stellen sich schon beim Gedanken die Haare auf...

ciao

Marci

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Rainer Z. schrieb:
> Nachdem in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts im Landkreis eine
> zentrale Müllentsorgung aufgebaut wurde und die Schuttkuhle nicht mehr
> gebraucht wurde, ist sie mit Unmengen von Kies abgedeckt worden und
> schlummert noch heute so dahin (mit welchem Verfahren der Kies dorthin
> transportiert wurde, würdet ihr mir nicht glauben).

Mit Wasser eingeschlämmt?

Obba kam auch aus Lauenburg...

Rainer Z. schrieb:
> Aber wehe, wehe, Du fällst einen Baum auf Deinem eigenen Grundstück.

Nicht anfragen, Fakten schaffen.
Absterben lassen.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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.● Des|ntegrator ●. schrieb:
> Mit Wasser eingeschlämmt?

Korrekt. Es stimmt!
Gab's das etwa öfters?

von Ralf X. (ralf0815)


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Rainer Z. schrieb:
> .● Des|ntegrator ●. schrieb:
>> Mit Wasser eingeschlämmt?
>
> Korrekt. Es stimmt!
> Gab's das etwa öfters?

Wie sollte sonst eine gewisse Stabilisierung erreicht werden?

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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.● Des|ntegrator ●. schrieb:
> Mit Wasser eingeschlämmt?

Ich kann's nun etwas genauer erzählen.
Die Schuttkuhle war wahrlich nicht klein. Der Sand/Kies wurde aus einem 
Gebiet geholt, durch welches ein Bach floss. In diesem Gebiet ist über 
eine Rohrleitung von ca. 50 cm Durchmesser auf einer Länge von mehr als 
zwei Kilometern der Sand mitten durch das Dorf zur Schuttkuhle im Wald 
gespült worden.

Das Loch, welches durch die Entnahme des Sandes entstanden ist, ist 
heute ein künstlicher See mit Ferienhäuschen drumherum.

Also zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Schuttkuhle ist 
zugeschüttet und Ferienhaussiedlung entstanden.

Inzwischen taucht mehr und mehr Müll aus der Kiesdecke auf.

von Wollvieh W. (wollvieh)


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Nick schrieb:

> Sonntags Mähdrescher reparieren, der geht natürlich nur in der Erntezeit
> kaputt. Sonst wird er ja auch nicht benutzt.

Kenn ich von meinen Feuerlöschern vom Schrott. Hängen 30 Jahre lang 
tadellos an der Wand, und kaum brennts mal versagen sie sofort. :)

> Was ich dafür bekomme? Ich bekomme Hilfe wenn ich alleine nicht
> weiterkomme. Mal irgendwas mit dem LKW transportieren, einen halben Sack
> Rotband, ...

Den Begriff "Rotband" habe ich das erste Mal von Markus Wipperfürth 
gehört, damals in einem seiner täglichen Liveberichte aus dem Ahrtal. 
Inklusive der umfangreichen Vermittlung sämtlicher nicht bezifferbarer 
zwischenmenschlicher Werte in der Landwirtschaft und auch sonst im 
(Bau-)Handwerk. Hat mir einen Ein- und Überblick verschafft, den ich 
sonst nie bekommen hätte.

Und jetzt verstehe ich auch, warum die erstmal alle morgens um 7 mit 
einer Tasse Kaffee dastehen. :)

Um Ontopicer zu werden, da gabs eine große "Elektro-Seelsorge", wo 
schlamm- und wassergeschädigte Geräte repariert wurden. Natürlich keine 
Flachfernseher, aber praktisch alles mit hinten Kabel wo vorne 
Bauwerkzeug rausschaut (Bohrer, Meißel, Sägen) ließ sich instandsetzen.

Trockeneisstrahlen und Walnußschalen-Peeling waren sehr beliebt bei den 
Geräten.

: Bearbeitet durch User
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Rainer Z. schrieb:
> Inzwischen taucht mehr und mehr Müll aus der Kiesdecke auf.

Klingt interessant, wo ist das?

:-]

von Kilo S. (kilo_s)


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.● Des|ntegrator ●. schrieb:
> Klingt interessant, wo ist das?

Ich war ja in meiner Jugend schon "spät dran", aber aus so nem Loch würd 
ich nix in die Hand nehmen!

Du weißt leider nie ob die da auch irgendwelche Kampfstoffe (Gasgranaten 
ect.) reingeworfen haben.

: Bearbeitet durch User
von Wollvieh W. (wollvieh)


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.● Des|ntegrator ●. schrieb:
> Rainer Z. schrieb:
>> Inzwischen taucht mehr und mehr Müll aus der Kiesdecke auf.
>
> Klingt interessant, wo ist das?
>
> :-]

Und sind da auch E.T.-Spielkassetten für Atari dabei? :)

Es gibt ja moderne Archäologie auf alten Müllhalden. Das meiste was ich 
dazu gelesen habe, war aber in Wüstengegenden Amilands, weil da nix 
vermodert.

Da zieht man dann einen tiefen Graben durch und hat sofort 50 oder 80 
Jahre alte Haushaltsgegenstände griffbereit. Perfekt datiert durch die 
ebenfalls weggeworfenen Tageszeitungen von damals.

In Köln und Trier macht man dasselbe mit römischen Latrinen, das 
Ergebnis ist aber nicht ganz so spannend.

: Bearbeitet durch User
von Einhart P. (einhart)


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Wollvieh W. schrieb:
> In Köln und Trier macht man dasselbe mit römischen Latrinen, das
> Ergebnis ist aber nicht ganz so spannend.

Das ist ja scheiße!

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Einhart P. schrieb:
> Das ist ja scheiße!

Sei froh, dass das nicht Deine ist.

von Al. K. (alterknacker)


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Kilo S. schrieb:
> Du weißt leider nie ob die da auch irgendwelche Kampfstoffe (Gasgranaten
> ect.) reingeworfen haben.

Als Kind , ca 7 Jahre haben wir eine Granate in der Kiesgrube gefunden
in der wir immer gespielt hatten.Der älteste war ca 12 Jahre Alt.

Wir haben die Granate, bestimmt 12 cm Durchmesser, auf dem Arm tragend 2 
Km
bis ins Rathaus geschleppt.
Abwechselnd getragen.
Als wir in dem Polizeizimmer waren haben die Insassen Eigenartig für uns 
reagiert.

Was aus der Granate wurde haben wir nie erfahren, es war auch noch 
Stalinzeit.

MfG
der alte 81 Jährige knacker

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Siessu, 'sgeht eben doch.

Und da riegeln die immer halbe Städte ab,
wenn sich irgendwo ein Blindgänger findet.
-völlich unnötig

von Kilo S. (kilo_s)


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.● Des|ntegrator ●. schrieb:
> Und da riegeln die immer halbe Städte ab,
> wenn sich irgendwo ein Blindgänger findet.

Als ich jünger war, haben die für ne 60mm Mörsergranate nur vier Blocks 
rund um die Wohnung meines Kupel gesperrt, direkte Nachbarn, wir müssten 
auch mit raus.

Hat er damals vom acker mit genommen, seine Oma hat sie erkannt und die 
cops gerufen.

Kommt immer drauf an wie groß der Mist ist, schlimmer als 
Spreng/Splitter sind allerdings echt die chemischen.

Könnt in meiner alten Gegend auch was liegen, was die in der Geschichte 
häufig verschweigen, wir haben da Teile für die V2 hergestellt! Außerdem 
Leica, Optiken für Waffen und Piloten. (angeblich auch 
Kreiselstabilisatoren. Da hab ich aber nie Reste von finden können!)
Im Leitzbunker war ich sogar schon persönlich drin.

https://www.industriekultur-lahn-dill.de/carolinenhuette-wetzlar

Und in der passenden Richtung vom Leitzbunker aus, steht/stand ne Hütte 
im Wald, alles voller Linsen da drin usw..

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Claus H.

Claus H. schrieb:

> Selbst als Rentner muss man überlegen, wie viel Zeit man noch in eine
> Reparatur investieren will, welche Techniken jetzt sinnvoll und
> energiesparend sind. An Kühlschränken habe ich nur den Türschalter, den
> Thermostaten gewechselt oder den Kondensatablauf und den Verdunster
> gereinigt. Meine persönliche Grenze ist bei einem Arbeitstag also ca 8
> Stunden.

Es ist überhaupt zu überlegen, welche Haushaltsgeräte man überhaupt 
braucht. Was man nicht hat, kann auch nicht kaputt gehen und muss dann 
repariert werden.
Ich brauche einen Wasserkocher, eine Kochplatte und eine Waschmaschine.

Der Rest ist eigentlich kein "Haushaltsgerät" oder funktioniert 
Stromlos.

Mit freundlichem Gruß
Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

: Bearbeitet durch User
von Peter N. (alv)


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Bernd W. schrieb:
> Ich brauche einen Wasserkocher, eine Kochplatte und eine Waschmaschine.

Was ist mit dem Kühlschrank?
Mikrowelle und Kaffeemaschine (einfache reicht!) muß auch sein.

von Le X. (lex_91)


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Bernd W. schrieb:
> Ich brauche einen Wasserkocher, eine Kochplatte und eine Waschmaschine.

Wie dekadent.
Wasser kriegst du auf der Kochplatte auch heiß.
Und seit wann braucht es zwingend technische Unterstützung zum 
Wäschewaschen?

von Ove M. (Firma: ;-) gibt es auch) (hasenstall)


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Hab hier letzens einen echt alten Toaster zur Reparatur aus den 
Nachbarschft bekommen. Reingeschaut und ok, wegschmeissen, da hat jemand 
den Heizdraht mit ner Gabel oder Messer …reell zerstört. Wer macht denn 
sowas?

Nun lag das coole alte Ding, teils aus massiven Alu, made in UK bei mir, 
halb zerlegt, rum und wartete auf die Entsorgung. In irgendeinem Wahn 
habe ich es dann weiter zerlegt. Dann mal den Rest des Drahtes 
abgewickelt. Messschieber und Ohmmeter ergaben dann die Daten des 
Heizdrahtes. Zettel damit gefüllt. Wochen später im Web gestöbert und 
Heizdraht kostengünstig gefunden. Denk ich, ach, probierste mal aus. Im 
Verlauf des Homeoffice gab es dann mehrere Meetings, wo ich nur zuhören 
musste. Die Zeit habe ich quasi parallel genutzt, um den Heizdraht auf 
die Toastbrot grosse echte Glimmerscheibe im genieteten Blechrahmen 
aufzufädeln oder besser einzufädeln. Nun toastet er wieder, Nachbar 
happy!
Geiles altes Teil gerettet. Aber!, wenn das jemand hätte bezahlen 
müssen…
So war es eben auch nachhaltig 🤪

By this way: ich habe dabei dazugelernt:
In dem Teil waren Schrauben mit Muttern. Mein Steckschlüssel mit 6mm war 
zu klein, der mit 7mm zu groß. Nun, 6,5mm gab die Kiste nicht her. Was 
ein blödes Maß. War aber nicht bereit, mir für 12€ incl. Porto so eine 
blöde Aufstecknuss zu kaufen. Gesucht wo es das billiger für den 
Einmalgebrauch gibt.
Dabei: 6,5mm ist die Aufnahme für diese kleinen, 0815-Bits. Heisst mein 
Griffstück hat die 6,5mm. Das war mir zuvor nicht klar!

Viele Grüsse Ove

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Ich könnte mir vorstellen, dass man den zertrennten Heizdraht
evtl mit nem Röhrchen aus Edelstahl (aus nem Thermostat)
quetschverbinden kann, ohne alles abzuwickeln.

von Uwe B. (uwebre)


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Ove M. schrieb:
> Mein Steckschlüssel mit 6mm war
> zu klein, der mit 7mm zu groß. Nun, 6,5mm gab die Kiste nicht her. Was
> ein blödes Maß.

Was sagt dir "made in UK" in diesem Zusammenhang?

Uwe

von Peter N. (alv)


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.● Des|ntegrator ●. schrieb:
> Ich könnte mir vorstellen, dass man den zertrennten Heizdraht
> evtl mit nem Röhrchen aus Edelstahl

Eine Windung abwickeln und verknoten...

Ich habe mal einen Wasserkocher repariert, lohnte sich nur, weil er die 
Form eines alten Wasserkessels (mit Pfeife!) hatte.

Es war zwar nur die Thermosicherung durch, aber diese war verschweißt!
Da mußte ich mir dann etwas einfallen lassen, wie ich die neue Sicherung 
Hitzefest kontakte...

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Peter N. schrieb:
> .● Des|ntegrator ●. schrieb:
>> Ich könnte mir vorstellen, dass man den zertrennten Heizdraht
>> evtl mit nem Röhrchen aus Edelstahl
>
> Eine Windung abwickeln und verknoten...
>
> Ich habe mal einen Wasserkocher repariert, lohnte sich nur, weil er die
> Form eines alten Wasserkessels (mit Pfeife!) hatte.
>
> Es war zwar nur die Thermosicherung durch, aber diese war verschweißt!
> Da mußte ich mir dann etwas einfallen lassen, wie ich die neue Sicherung
> Hitzefest kontakte...

Wenn das werkseitig verpresst wird, machen die das mit Messing-Hülsen.
Kannst dafür also Rohrniete nehmen.

von Uwe B. (uwebre)


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Ove M. schrieb:
> Dabei: 6,5mm ist die Aufnahme für diese kleinen, 0815-Bits.

Genau 6,35mm, 1/4". Muß ein Engländer (oder Ami) gewesen sein der sich 
das ausgedacht hat.
Du hast darfst also deinen Bithalter weiterhin zum Antrieb von Schrauben 
mit 1/4" Sechskant benutzen

Uwe

von Harald K. (kirnbichler)


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Uwe B. schrieb:
> Was sagt dir "made in UK" in diesem Zusammenhang?

Daß das Ding ganz schön alt sein muss. Versuch mal, in Großbritannien 
nichtmetrische Schrauben zu kaufen. Das ist nur geringfügig einfacher 
als hier.

Kurz: Großbritannien ist schon seit langem weitestgehend metrisch. Nur 
nicht bei Entfernungs- und Geschwindigkeitsangaben. Bier und Milch 
werden parallel auch noch in nichtmetrischen Verpackungen verkauft, was 
beim Bier auch sinnvoll ist: Ein Pint ist mit seinem 568 ml genau der 
eine Schluck mehr, der dem halben Liter fehlt.

von Falk B. (falk)


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Harald K. schrieb:
> Bier und Milch
> werden parallel auch noch in nichtmetrischen Verpackungen verkauft, was
> beim Bier auch sinnvoll ist: Ein Pint ist mit seinem 568 ml genau der
> eine Schluck mehr, der dem halben Liter fehlt.

Das Pint haben sie aber AFAIK erst wieder nach dem BREXIT eingeführt. 
Old habbits die hard. Chers!

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Inselbier ist eh Plörre

von Teo D. (teoderix)


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Peter N. schrieb:
> Da mußte ich mir dann etwas einfallen lassen, wie ich die neue Sicherung
> Hitzefest kontakte...

Wurden als Presshülsen, früher bei Pollin und Conrad, gleich mit zu den 
Sicherungen angeboten. Heute ????

von Udo S. (urschmitt)


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.● Des|ntegrator ●. schrieb:
> Inselbier ist eh Plörre

Hast du das schon mal selber getestet?

von Uwe B. (uwebre)


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Harald K. schrieb:
> Daß das Ding ganz schön alt sein muss.
Alt. Hat er ja auch geschrieben.

> Versuch mal, in Großbritannien
> nichtmetrische Schrauben zu kaufen.

Vor ein paar Jahren in der Werkstatt eines Baumaschinenherstellers in 
Kanada (Nähe Niagra Falls also nicht weit zum (heute nicht mehr so) 
guten Nachbarn) erlebt:

Die arbeiten - wohl aus gutem Grund - viel mit verstellbaren 
Schraubenschlüsseln. (Engländer, Franzose) Dort Adjustable genannt.
"Gib mal den Adjustabele rüber." "Welchen? Den zölligen oder den 
metrischen?"
War natürlich für den Deutschen gedacht, der Witz :-)

Ist aber wirklich ein übles Durcheinander dort, mit den Schrauben.

Uwe

von Harald K. (kirnbichler)


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Falk B. schrieb:
> Das Pint haben sie aber AFAIK erst wieder nach dem BREXIT eingeführt.

O nein, da irrst Du Dich.

Es gab Bestrebungen von irgendeinem Tory-Ministerdarsteller, die 
Altersheimbewohner zu passendem Wahlverhalten zu animieren, in dem an 
die vermeintlich "gute alte Zeit" erinnert werden sollte.

Das hat nicht viel gebracht, die Tories sind zumindest im Moment nicht 
an der Macht. Allerdings sind die übleren Exemplare wie z.B. Braverman 
jetzt direkt zu Farages Putinpudeln gewechselt ...

Uwe B. schrieb:
> Ist aber wirklich ein übles Durcheinander dort, mit den Schrauben.

Kanada ist nicht Großbritannien, auch wenn sie sich den König teilen. 
Und Kanada ist stark durchseucht durch den Einfluss des 
fundamentalistischen Gottesstaates im Süden.

Umso erstaunlicher, daß sie dort Entfernungen und Geschwindigkeiten 
metrisch messen ...

von H. H. (hhinz)


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Harald K. schrieb:
> fundamentalistischen Gottesstaates im Süden.

Das heißt jetzt nicht mehr Gott, sondern Trump!

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