Forum: Haus & Smart Home Messung der aktuellen COP (?) SCOP (?) JAZ (?)


von Christof (bergq)


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Hallo allerseits,

wir haben seit September eine Wärmepumpe. Ich habe über die letzten 
Monate so einiges via Modbus ausgelesen und protokolliert. Daraus möchte 
ich mir nun die aktuelle COP bestimmen. Oder Effizienz oder .... Also 
die Energiemenge, die vom Stromnetz bezogen wird und die Wärmemenge, die 
im Wasserkreislauf endet.

Ich habe den aktuellen Strombedarf, die Vor- und die Rücklauftemperatur. 
Und zwar am Innengerät, also VOR dem Pufferspeicher. Eigentlich fehlt 
mir doch nur die Durchlaufmenge des Kreislaufs durch die WP (und das 
Innengerät), dann kann ich aus dem Delta-T, der Menge und dem 
Strombedarf was ausrechnen?

Sehe ich das zu naiv?

Vielen Dank schon mal!

Christof

von Pete K. (pete77)


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Hat die WP keinen Wärmemengenmesser?

COP: https://de.wikipedia.org/wiki/Leistungszahl

: Bearbeitet durch User
von Thomas R. (thomasr)


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Du siehst das völlig richtig, es fehlt nur der Durchflußmesser. 
Wärmemengenzähler sind zwar in manchen WPs verbaut jedoch vom Hersteller 
nicht gerne freigegeben bzw. aufpreispflichtig weil man damit dem 
Hersteller sofort seine geschönten Angaben unter die Nase halten kann.

von Christof (bergq)


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Ich habe noch keinen Wärmemengenzähler entdeckt, ich frage mal beim 
Hersteller nach.

Danke erstmal!

Christof

von Jörg K. (joergk)


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Bau einen Wärmemengenzähler ein. Gibt es für 130€ + 40€ Einbausatz.
Die Leitungen zwischen WP und Speicher sollten speicherseitig absperrbar 
sein, Du verlierst also kaum Wasser.

Wenn Du Dir das nicht zutraust: Investiere eine Handwerkerstunde.
Einem in die WP integrierten WMZ würde ich nicht trauen, ein externer 
ist nach MID gebaut und damit vertrauenswürdig.

von Christof (bergq)


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Gut möglich daß ich das noch beauftrage. Aber natürlich war ich 
ungeduldig und habe nochmal und nochmal die Docs des WP Herstellers 
vorwärts, rückwärts und mal auf dem Kopf gelesen und plötzlich folgende 
Zahlen gefunden:

Wasserdurchfluss 0,172 m³ / (h * kW)

und zwar bei den verschiedenen Modellen und Heiz- und Kühlbetriebsarten 
überall denselben. Also größere WPs pumpen mehr, so lese ich das.

Ich habe eine WP mit nominell 10 kW. Also pumpt meine 1,72 m³ pro Stunde 
im Kreis? Mal sehen, ich messe momentan ziemlich genau 5 K Unterschied 
zwischen VL und RL, für die muss man ... 
(https://www.omnicalculator.com/de/physik/wasser-erwaermen-rechner) 
10,01 kW reinstecken .... Nein! Doch! Oooh!

Könnte also der richtige Wert sein. Erklärt auch warum ich noch kein 
höheres Delta gesehen habe ... einmal 5.2, aber ich glaube das war das 
Max. ACHTUNG Zuheizer ist noch NICHT in Betrieb.

Glaube ich dem Stromwert aus dem Modbus Register (wird später noch 
extern gemessen werden), dann krabbelt die WP über 0 Grad 
Außentemperatur zwischen 4.0 und 5.0 rum. Da fehlt wahrscheinlich noch 
was, aber meine sporadischen zählerablesungen lassen das leidlich 
plausibel erscheinen.

Unter 0 Grad sind es dann eher 3 - 4. Alles in allem erstmal 
zufriedenstellend!

Achso: Da ich mich selber immer über Leute aufrege die die Hälfte 
verschweigen:

WP ist Outes AHb10VR9HP außen und Outes AHb10VH/H innen. Haus von 1971, 
ein bissel Innendämmung, bisher ungefähr 23000 kWh Energiebedarf via 
Ölheizung. Peu-a-peu gibt's neue Fenster und vor allem Rollläden.

MfG Christof

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Christof schrieb:
> wir haben seit September eine Wärmepumpe.

Was für einen Type?
Luft/Wasser, Wasser/Wasser, Sole/Wasser oder einen Exoten mit Compiler.

Du hast sicher eine Umwälzpumpe, wenn die Intelligent ist, kannst du 
über Drehzahl und Leistung aufgrund der Pumpenkennlinie den Durchfluss 
bestimmen.
Sogar eine Temperaturkompensation könntest du rechnerisch durchführen.

> Ich habe eine WP mit nominell 10 kW. Also pumpt meine 1,72 m³ pro Stunde
> im Kreis?

Nein!
Jeder Heizkreis hat eine anderen "Widerstand" der bestimmt, wie viel cbm 
bei der gleichen Umwälzpumpe gefördert wird.
Mittels Pi x Daumen kann man ungefähr vllt. Werte Ermitteln. Aber nur 
ein Durchflussmesser oder eine Auswertung der Umwälzpumpe können valide 
Werte liefern.

Anhand der Kennlinie der WP lassen sich ungefähre Werte ermitteln, sind 
aber auch wieder mehr Pi x Daumen.

: Bearbeitet durch User
von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Christof schrieb:
> 23000 kWh Energiebedarf via
> Ölheizung.

?????????
23000 kWh -----> das wären ja weniger als 2000l Heizöl!

von Ralf X. (ralf0815)


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Cha-woma M. schrieb:
> Christof schrieb:
>> 23000 kWh Energiebedarf via
>> Ölheizung.
>
> ?????????
> 23000 kWh -----> das wären ja weniger als 2000l Heizöl!

Falls Du google o.ä. bedienen kannst, such mal nach Brenn-/Heizwert für 
Heizöl oder Diesel.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Ralf X. schrieb:
> Falls Du google o.ä. bedienen kannst, such mal nach Brenn-/Heizwert für
> Heizöl oder Diesel.

Sag doch gleich, dass du zu dämlich bist, das selbst zu finden!

von Peter L. (pelikan)


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moin,

>>Peu-a-peu gibt's neue Fenster und vor allem Rollläden.

Meine Fenster: Rahmendicke 92mm. Das 3fach Glas 48mm dick.
Seitdem haben wir regelmäßig Eisblumen am Fenster.

Rollläden: Die Wirkung wird oft überschätzt, wenn sie offen sind sind 
sie auch wirkungslos. Habe ich bei den neuen Fenstern abgebaut.

Beim Hauskauf 2017 war der Energiebedarf mit 202 kWh/(m²a) angegeben.
Derzeit liegen wir bei 55..60 kWh/(m²a).

VG
Peter

von Christof (bergq)


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Cha-woma M. schrieb:
> Was für einen Type?
> Luft/Wasser, Wasser/Wasser, Sole/Wasser oder einen Exoten mit Compiler.

Luft/Wasser
WP ist Outes AHb10VR9HP außen und Outes AHb10VH/H innen.

> Du hast sicher eine Umwälzpumpe, wenn die Intelligent ist, kannst du

Da habe ich mich nicht klar ausgedrückt, sorry:

Es gibt einmal einen Kreislauf durch das Außengerät, das Innengerät und 
den Pufferspeicher. Diesen meine ich. Dessen Durchfluss müsste, aufgrund 
des Pufferspeichers, unabhängig vom Durchfluss des eigentlichen 
Heizkreises sein. Die Umwälzpumpe im Heizkreis ist variabel und kann mit 
konstantem Druck oder konstantem Durchfluss und noch was intelligentem 
arbeiten, aber die meine ich nicht.
Aber ich betrachte hier rein den WP Kreis!

MfG Christof

von Christof (bergq)


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Cha-woma M. schrieb:
> Ralf X. schrieb:
>> Falls Du google o.ä. bedienen kannst, such mal nach Brenn-/Heizwert für
>> Heizöl oder Diesel.
>
> Sag doch gleich, dass du zu dämlich bist, das selbst zu finden!

Junge junge, man kann hier nicht die simpelsten Sachen posten ohne daß 
die Leute gleich übereinander herfallen.
Mein Jahresverbrauch lag bei durschnittlich 2400 Litern, meine Heizung 
war damals recht modern, irgendwas zwischen Niedertemperatur und 
Brennwert. Ich habe also immer über den Daumen mit 96% gerechnet :-)

Das wären dann 23.040 kWh im Jahr.

Achtung, ich schweife ab:

Ja, alle Wärmepumpenanbieter waren da auch etwas erstaunt. Alle haben 
mich nach meiner konstanten Vorlauftemperatur gefragt?!? Anscheinend war 
das 2001 (dem Einbaujahr) noch normal???
Natürlich hatte die Heizung einen Außen und einen Innentemperaturfühler 
und hat über eine einstellbare Gewichtung die Vorlauftemperatur nur so 
hoch gedreht wie notwendig. Das erschien mir schon 2001 als vollkommen 
logisch.

Umso erstaunlicher erschien mir aber dann, daß die meisten Wärmepumpen 
sich überhaupt nicht für die echte Temperatur im Haus und dem Delta zum 
Soll interessieren. Sieht für mich wie ein Rückschritt aus.

Aber alles Egal, Schnee von gestern. Wärmepumpe ist da und läuft, 
Ölheizung ist weg, Tank offiziell stillgelegt, nie wieder TÜV, ....

MfG Christof

von Frank D. (Firma: Spezialeinheit) (feuerstein7)


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Hast du auch die Ausentemperatur mit erfasst? Hast du die Messwerte in 
Exel oder anderer verwertbarer Form da?
Echte Messwerte zu Wärmepumpen finde ich immer interessant.

von Christof (bergq)


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Peter L. schrieb:
>>>Peu-a-peu gibt's neue Fenster und vor allem Rollläden.
> Rollläden: Die Wirkung wird oft überschätzt, wenn sie offen sind sind
> sie auch wirkungslos. Habe ich bei den neuen Fenstern abgebaut.

Auch da hätte ich präziser von Rollladenkästen schreiben sollen, sorry.

Die sind bei uns fast ungedämmt und von dort zieht die Außenluft gerne 
zwischen Wand und Innendämmung durch bis zu Steckdosen, Schaltern, 
Gurtöffnungen, ....

In zwei Räumen haben wir seit 2 Jahren neue Fenster mit Aufsatzrollläden 
drin. Da ist alles isoliert und es gibt keine Verbindung mehr zur 
Außenluft. Es ist wirklich krass wie viel wärmer diese Räume in der 
Nacht bleiben, trotz der Nachtabsenkung die die Ölheizung ja fuhr.

MfG Christof

von Christof (bergq)


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Frank D. schrieb:
> Hast du auch die Ausentemperatur mit erfasst? Hast du die Messwerte in

Ja, das Innengerät hat eine Modbus-Schnittstelle. Es liefert auch die 
"Ambienttemperature". Wird kurz vor den Lamellen gemessen. Das 
Außengerät steht an der Nordseite, ist also (außer im Sommer nach etwa 
18:00 Uhr) immer im Schatten.

> Exel oder anderer verwertbarer Form da?

Einen Excel-Export habe ich mir noch nicht gebastelt, aber das steht auf 
meiner ToDo. Aber, please, "don't hold Your breath" :-)

von Christof (bergq)



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Frank D. schrieb:
> Echte Meßwerte zu Wärmepumpen finde ich immer interessant.

Ganz roh, auf die Schnelle. Anbei die Datei von heute und die 
Registerliste, Outes hat mir erlaubt die weiterzugeben.

Das Log enthält Zeilen dieser Art:
2026-02-10 00:00:03|4999 381|5000 424|5001 10|5002 65441|5003 483|5004 
429|5005 1364|

Timestamp|Registernummer Rohwert|Registernummer Rohwert| ....

Im PDF steht zu Registernummer die Bedeutung. Rohwert ist UINT16, eine 
negative Außentemperatur sieht man also z.B. als 65531 !!
Die 6.te Spalte im PDF ist ein Skalierungsfaktor, die meisten 
Temperaturen stehen z.B. als 1/10 Grad im Register.
Register die 0 enthalten logge ich gar nicht mit.
Ich polle abwechselnd die UINT16 Register und die Bool Register.

Es kann auch mal Schrott kommen! Oder ein Register ist angeblich mal 0, 
obwohl das nicht sein kann. Nicht wundern. Und ja, Modbus hat eine 
Prüfsumme und ja die ist korrekt, trotzdem sind manche Pakete komisch. 
Wird nicht weiter untersucht.

Dann noch ein Screenshot was mein Anzeigetool daraus macht, aber den 
Sourcecode kann ich Euch leider nicht geben, weil das teilweise von 
Kunden bezahlt wurde und ich es nur für mich selber weiterverwenden 
darf.

COMPRESSOR_ROTATION_SPEED scheinen % zu sein, habe ich zwischen 0 und 10 
skaliert.
AC_INPUT_CURRENT ist im Diagramm direkt in A ablesbar, im Register in 
1/10 A.
COP rechne ich wie weiter oben beschrieben aus.

MfG Christof

von Rainer W. (rawi)


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Pete K. schrieb:
> COP: https://de.wikipedia.org/wiki/Leistungszahl

"COP" aka "Leistungszahl" ist nur eine verklausulierte Bezeichnung für 
den Wirkungsgrad - herausgehende Wärmeleistung geteilt durch 
reingesteckte elektrische Leistung.

von Rainer W. (rawi)


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Christof schrieb:
> Aber natürlich war ich
> ungeduldig und habe nochmal und nochmal die Docs des WP Herstellers
> vorwärts, rückwärts und mal auf dem Kopf gelesen und plötzlich folgende
> Zahlen gefunden:
>
> Wasserdurchfluss 0,172 m³ / (h * kW)

Woher weiß das Papier den Strömungswiderstand DEINER Installation. Die 
Verluste sollten doch von deinen Gegebenheiten abhängen.
Da würde ich doch nachmessen wollen, was da wirklich im Wasserkreislauf 
bewegt wird.

von Christof (bergq)


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Genau, für die herausgehende Wärmeleistung nehme ich wie oben 
beschrieben das Delta T zwischen VLT und RLT und den anscheinend 
konstanten Durchsatz von 1,72 m³/h im WP Kreislauf. Für die elektrische 
Leistung nehme ich im Moment die aktuelle Stromstärke aus Register 5021.

Die Einbrüche nach unten sind die Abtauvorgänge. Und manchmal 
Warmwasser. Und was in 5021 genau gemessen wird weiß ich auch nicht. 
D.h. die wirkliche COP über Tage oder das ganze Jahr hinweg ist 
natürlich schlechter.

Aber es ist zumindest ein plausibler Wert.

MfG Christof

von Udo S. (urschmitt)


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Christof schrieb:
> Natürlich hatte die Heizung einen Außen und einen Innentemperaturfühler
> und hat über eine einstellbare Gewichtung die Vorlauftemperatur nur so
> hoch gedreht wie notwendig. Das erschien mir schon 2001 als vollkommen
> logisch.
>
> Umso erstaunlicher erschien mir aber dann, daß die meisten Wärmepumpen
> sich überhaupt nicht für die echte Temperatur im Haus und dem Delta zum
> Soll interessieren. Sieht für mich wie ein Rückschritt aus.

Was nützt dir die Innentemperatur an einem Ort. Das Schlafzimmer soll 
wenn möglich kühler sein, das Bad ist 2K wärmer.
Die Vorlauftemperatur wird jetzt so gering wie möglich gewählt, dass 
nach dem hydraulischen Abgleich alle Räume auf Solltemperatur gehalten 
werden können.

Was nützt dir das alles, wenn jemand im Bad vergessen hat die Fenster zu 
schließen und es nur noch 10°C hat. Nichts wenn der Sensor im 
Wohnbereich sitzt.
Sinnvoller ist da eine Regelung, die die Wärmeabnahme des Hauses durch 
Volumenstrom und die Differenz von Vor und Rücklauftemperatur mit 
einbezieht.

von Christof (bergq)


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Rainer W. schrieb:
> Woher weiß das Papier den Strömungswiderstand DEINER Installation. Die

Das weiß es nicht. Aber es geht hier NICHT um die Umwälzpumpe im 
Heizkreislauf, also Haus und alle Heizkörper. Sondern um den WP 
Kreislauf der quasi nur waagerecht von Außengerät --> Innengerät --> 
Pufferspeicher läuft. Und das ist unabhängig davon ob meine Heizkörper 
gerade offen oder zu sind und wie hoch das Haus ist und wieviel die 
Umwälzpumpe gerade ballert.

MfG Christof

von Christof (bergq)


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Udo S. schrieb:
> Was nützt dir die Innentemperatur an einem Ort. Das Schlafzimmer soll
> wenn möglich kühler sein, das Bad ist 2K wärmer.

Sagen wir mal so, es hat 25 Jahre sehr gut funktioniert. Natürlich sind 
nicht alle Räume genau gleich warm gewesen/gewünscht. Und es geht nur um 
eine weitere Information für die Heizung, die die Regelung verbessert 
und nicht plötzlich perfekt macht! Mehr nicht.

> Was nützt dir das alles, wenn jemand im Bad vergessen hat die Fenster zu
> schließen und es nur noch 10°C hat. Nichts wenn der Sensor im

Na und? Passiert so selten. Der Thermostat hat dann die ersten 30 
Minuten eh zugemacht.
Aber das ist Vergangenheit.

> Volumenstrom und die Differenz von Vor und Rücklauftemperatur mit

Das ist natürlich besser, damit werde ich auch experimentieren wenn die 
Installation komplett fertig gestellt ist.

MfG Christof

von Kay-Uwe R. (dfias)


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Peter L. schrieb:
> Beim Hauskauf 2017 war der Energiebedarf mit 202 kWh/(m²a) angegeben.
> Derzeit liegen wir bei 55..60 kWh/(m²a).
Diese Angaben stehen nicht für Energien, sondern für Leistungsdichten 
(Leistung pro Fläche).
Mit der Fläche und der Standzeit des Hauses (vom Bau zum Abriss) kann 
man dann den Energiebedarf berechnen.
So, der Daumen-runter-Button steht bereit für alle Nicht-Physiker …

von Ralf X. (ralf0815)


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Kay-Uwe R. schrieb:
> Diese Angaben stehen nicht für Energien, sondern für Leistungsdichten
> (Leistung pro Fläche).

Wo lehrt/lernt man sowas?
Oder bist Du der Erfinder?

von Udo S. (urschmitt)


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Kay-Uwe R. schrieb:
> So, der Daumen-runter-Button steht bereit für alle Nicht-Physiker …

Nö dafür gibts nur den Kommentar "Erbsenzähler".
Wahrscheinlich misst du den Druck in deinen Reifen in Pascal und 
rechnest die Geschwindigkeitsbegrenzungsschilder auf der Straße erst auf 
m/s um
:-)

von Christof (bergq)


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Neumodischer Kram! An der Uni haben wir noch vernünftige Einheiten 
benutzt, Geschwindigkeiten z.B. in Ångström / Woche, Jawollja!

von Rainer W. (rawi)


Angehängte Dateien:

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Udo S. schrieb:
> Wahrscheinlich misst du den Druck in deinen Reifen in Pascal und
> rechnest die Geschwindigkeitsbegrenzungsschilder auf der Straße erst auf
> m/s um

Was meinst du, warum die Buchsen bei deinem Labornetzgerät 
höchstwahrscheinlich den Standardabstand von 19,05 mm haben?

Da kam der Metrisierungswahn zu spät und es ist bei (glatten) 3/4" 
geblieben - aber das will ja keiner hören. Oder guck dir im Haus die 
Standards der Installationstechnik für Rohr-/Wasserhahnverschraubungen 
an - meist Inch-Maße.

Mit der Umrechnerei tut man sich nicht immer einen Gefallen.
Zum Glück ist die (falsche) Einheit auf den 
Geschwindigkeitsbegrenzungsschilder entfallen, frei nach dem Motte: "Wer 
nichts hinschreibt, kann auch keine Fehler machen" - oder so ähnlich.

Genug OT ...

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Christof schrieb:
> Aber ich betrachte hier rein den WP Kreis!
>
> MfG Christof

Gut, dann kannst du die Leistung der Umwälzpumpe messen.
Damit kannst du aus der Pumpenkennlinie die Fördermenge ermitteln.
Vorlauf- und Rücklauftemperatur hast du ja.
Damit ermittelst du die Wärmeleistung.
Aufsummiert ergibt das die Wärmemenge pro Stunde, Tag oder Jahr!

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Christof schrieb:
> Sondern um den WP
> Kreislauf der quasi nur waagerecht von Außengerät --> Innengerät -->
> Pufferspeicher läuft.

Mir klar nur musst du nur mehr den echten Durchfluss über die WP 
ermitteln.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Kay-Uwe R. schrieb:
> So, der Daumen-runter-Button steht bereit für alle Nicht-Physiker …

Wer kWh/a angibt, bringt damit zum Ausdruck den Verbrauch pro Jahr.

von Kay-Uwe R. (dfias)


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Cha-woma M. schrieb:
> Wer kWh/a angibt, bringt damit zum Ausdruck den Verbrauch pro Jahr.
Und was ist Verbrauch pro Jahr resp. Arbeit pro Zeit?
Und wenn du dann dieses Zwischenergebnis durch eine Fläche teilst?
Tante Google meint dazu:
Arbeit pro Zeit pro Fläche ist eine physikalische Größe, die die 
Leistungsdichte oder den Energiefluss (Intensität) beschreibt.

von Udo S. (urschmitt)


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Kay-Uwe R. schrieb:
> Tante Google meint dazu:
> Arbeit pro Zeit pro Fläche ist eine physikalische Größe, die die
> Leistungsdichte oder den Energiefluss (Intensität) beschreibt.

Holst du dir deine physikalischen Ergüsse immer von der Google KI?
Viel Glück damit

von Re D. (re_d272)


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Christof schrieb:
> Auch da hätte ich präziser von Rollladenkästen schreiben sollen, sorry.

Das war präzise genug. Hier gibt es halt komische Leute.

Peter L. schrieb:
> Habe ich bei den neuen Fenstern abgebaut.

Sonne scheint ihm im Sommer scheinbar nicht in die Fenster Punkt und 
abdunklen tut er wahrscheinlich mit einer Decke vor den Fenstern. 
Rollläden sind ja überschätzt.

von Re D. (re_d272)


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Kay-Uwe R. schrieb:
> Diese Angaben stehen nicht für Energien, sondern für Leistungsdichten
> (Leistung pro Fläche).

Diese Angabe ist die übliche Einheit. Sie ist physikalisch korrekt und 
du bist ein Troll.

von Rainer W. (rawi)


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Cha-woma M. schrieb:
> Wer kWh/a angibt, bringt damit zum Ausdruck den Verbrauch pro Jahr.

Das nennt sich dann auch mittlere Leistung
scnr

von Karsten B. (kastenhq2010)


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Frage am Rande: Braucht man nicht zwingend einen Wärmemengenzähler, 
damit die Anlage förderfähig ist? Hattest du kein Interesse an dem 
Zuschuss?

von Christof (bergq)


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Cha-woma M. schrieb:
> Mir klar nur musst du nur mehr den echten Durchfluss über die WP
> ermitteln.

Ja, für einen wirklich korrekten Wert werde ich das noch tun, da hast Du 
recht. Momementan habe ich mit dem nominellen Wert aber zumindest eine 
Orientierung.

MfG Christof

von Christof (bergq)


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Karsten B. schrieb:
> Frage am Rande: Braucht man nicht zwingend einen Wärmemengenzähler,

Nicht daß ich wüsste. Das WP Modell steht in den entsprechenden Listen 
so wie es ist als förderfähig. Aber der Einbau eines WMZ ist ebenfalls 
förderfähig, evtl. hast Du das mal wo gelesen?

MfG C. Reetz

von Karsten B. (kastenhq2010)


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Christof schrieb:
> Nicht daß ich wüsste.

Doch doch, die Erfassung aller Wärmemengen und elektrischen Verbräuche 
ist fest vorgeschrieben gemäß Förderrichtlinie. In der großen Liste der 
förderfähigen Anlagen ist ausgewiesen, ob die Wärmepumpe bereits intern 
zählt oder man einen externen Zähler nachrüsten muss, um Förderung 
erhalten zu können.

von Christof (bergq)


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Karsten B. schrieb:
> Doch doch, die Erfassung aller Wärmemengen und elektrischen Verbräuche
> ist fest vorgeschrieben gemäß Förderrichtlinie. In der großen Liste der
> förderfähigen Anlagen ist ausgewiesen, ob die Wärmepumpe bereits intern

Ah, das ist diese EE-Anzeige. Hat meine wohl nicht. Ich frage beim 
Installateur nach, wird dann im Innengerät sein.

Danke für die Aufklärung.

MfG Christof

von Karsten B. (kastenhq2010)


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Hast du trotzdem die Förderung bekommen? Und falls ja, hatte der 
Installateur keine Ahnung von der Richtlinie? Rein aus Neugier

von Christof (bergq)


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Karsten B. schrieb:
> Hast du trotzdem die Förderung bekommen? Und falls ja, hatte der
> Installateur keine Ahnung von der Richtlinie? Rein aus Neugier

Die Förderung ist noch nicht ausbezahlt. Ob der Installateur keine 
Ahnung von der Richtlinie hat wird sich noch rausstellen. Ist allerdings 
bei weitem nicht seine erste WP. Trotzdem, muss ich checken.

MfG Christof

von Le X. (lex_91)


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Thomas R. schrieb:
> Wärmemengenzähler sind zwar in manchen WPs verbaut jedoch vom Hersteller
> nicht gerne freigegeben bzw. aufpreispflichtig weil man damit dem
> Hersteller sofort seine geschönten Angaben unter die Nase halten kann.

Hast du da genauere Informationen zu?
Gibts dazu irgendwo eine Aufstellung externe Messung vs. interne 
Messung?

von Udo S. (urschmitt)


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Was ist es denn für eine WP? Hersteller und Typ?

von Le X. (lex_91)


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Udo S. schrieb:
> Was ist es denn für eine WP? Hersteller und Typ?

Es hätte mich eher generell interessiert ob es dazu irgendwo Belege 
gibt.
Die Aussage von Thomas R. war ja auch eher allgemein gehalten und nicht 
auf einen bestimmten hersteller bezogen.

Aber falls dir das was bringt:
Konkret werkelt hier eine Wolf CHA-10.
Die Wärmemenge wird von der WP bereitgestellt und lässt sich auslesen, 
elektrische Energie zählt ein externer, modbusfähiger Eastron-Zähler 
(MID).

von Karsten B. (kastenhq2010)


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Christof schrieb:
> Die Förderung ist noch nicht ausbezahlt. Ob der Installateur keine
> Ahnung von der Richtlinie hat wird sich noch rausstellen. Ist allerdings
> bei weitem nicht seine erste WP. Trotzdem, muss ich checken.

Mach das lieber, denn auf der (alten) Liste der förderfähigen Anlagen 
steht explizit unter Punkt 5, dass der Wärmemengenzähler auf der 
Rechnung auftauchen muss, sollte er nicht obligatorisch in der 
Wärmepumpe verbaut sein:

https://www.bafa.de/SharedDocs/Downloads/DE/Energie/beg_waermepumpen_anlagenliste.pdf?__blob=publicationFile&v=8

In der Förderrichtlinie steht es auch in der Anlage Technische 
Mindestanforderungen, Punkt 3.1

https://www.energiewechsel.de/KAENEF/Redaktion/DE/PDF-Anlagen/BEG/bundesfoerderung-f%C3%BCr-effiziente-gebaeude-einzelmassnahmen-20231229.pdf?__blob=publicationFile&v=3


Auf die Installateure kann man sich leider nicht zwangsläufig verlassen. 
Meiner z.B. wusste zwar, dass die Energiemengen erfasst werden müssen. 
Aber dass die Geräte in der Regel alle intern zählen, war ihm neu.

Le X. schrieb:
> Es hätte mich eher generell interessiert ob es dazu irgendwo Belege
> gibt.
> Die Aussage von Thomas R. war ja auch eher allgemein gehalten und nicht
> auf einen bestimmten hersteller bezogen.

Soweit ich weiß müssen die Energiezähler in den Geräten auch irgendeinem 
Standard genügen. Elektrisch sehe ich bei meinem Gerät kaum Abweichungen 
zu einem externen Shelly, Wärme ist laut Erfahrungsberichten anderer 
User auch sehr genau, Abweichungen im einstelligen Prozentbereich.

von Chris K. (kathe)


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: Bearbeitet durch User
von Mi N. (msx)


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@TO
Weil ich immer neugierig bin:
Wie bist Du auf Outes gekommen, in welcher Region steht Dein Haus, warum 
hast du zusätzlich ein 'Hydromodul' und wie hoch lagen die 
Installationskosten?

Christof schrieb:
> Nein! Doch! Oooh!

Kommt das von missbräuchlichem Verzehr von Bersteigermüslie?
;-)

von Christof (bergq)


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Mi N. schrieb:
> Wie bist Du auf Outes gekommen, in welcher Region steht Dein Haus, warum

Vorschlag der Installationsfirma, da das vorgesehene Produkt erst Monate 
später verfügbar gewesen wäre. Ich hatte da keine großartigen 
Präferenzen.

> hast du zusätzlich ein 'Hydromodul' und wie hoch lagen die

Das ist einfach das Innengerät, zwischen WP und Puffer. Darin sind die 
Regelung, Modbus, Ansteuerung des 3 Wegeventils (HHeizung / WW), 
Zuheizer, und undefinierbarer Kleinkram.

> Installationskosten?

Das ganze Projekt sind 40.000, aber da sind auch Entsorgung des alten 
Öltanks (nicht nur der Heizung selbst) und Wallboxvorbereitung und ein 
gigantischer Zählerschrank mit drin. Die drei Angebote die ich einholte 
lagen alle sehr ähnlich. Natürlich ist das viel zu teuer, alle 
Handwerker preisen halt die Förderung gleich mit ein, das war mir schon 
vorher schnell klar..

>> Nein! Doch! Oooh!
> Kommt das von missbräuchlichem Verzehr von Bersteigermüslie?

Zu viele Louis de Funès Filme in der Jugend.


MfG Christof

von Mi N. (msx)


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Danke für Deine Rückmeldung!

Christof schrieb:
> Die drei Angebote die ich einholte
> lagen alle sehr ähnlich. Natürlich ist das viel zu teuer, alle
> Handwerker preisen halt die Förderung gleich mit ein, das war mir schon
> vorher schnell klar..

So sehe ich das auch und das läßt mich (immer noch) von einer 
Eigeninstallation träumen. Hinzu kommt meine Handwerkerallergie.

Outes hatte ich von Dir zum ersten Mal gehört. Es ist ein CN-Hersteller, 
mit vermutlich günstigerem Preis gegenüber Herstellern hierzulande. Dein 
Außengerät ist deutlich leichter (ca. 1/2) als in der Leistung 
vergleichbarer Geräte der altbekannten EU-Hersteller.
Das Hydromodul hatte ich lediglich als elektr. 'Nachbrenner' gesehen, es 
scheint aber unbedingt notwendig zu sein. Ich muß mich dazu weitergehend 
informieren.

Da ich ähnliche Verbrauchswerte (mit Gas) wie Du zuvor mit Öl habe, 
interessiert mich, ob Du die letzten 6 Wochen ähnliches Wetter wie hier 
im Berliner Raum hattest und mit Deiner 10 kW WP gut hingekommen bist 
oder die Funktion bei durchgehenden Minustemperaturen grenzwertig wurde.

Die Tage lief im TV (Tagesschau 24?) ein Film über den Winter 78/79. 
Anschließend habe ich meine Heizung gestreichelt und zu ihr gesagt: "Gut 
gemacht!"
;-)

von Christof (bergq)


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Mi N. schrieb:
> Da ich ähnliche Verbrauchswerte (mit Gas) wie Du zuvor mit Öl habe,
> interessiert mich, ob Du die letzten 6 Wochen ähnliches Wetter wie hier

Wir leben in der Pfalz, der Toskana Deutschlands, da sind 
Minustemperaturen eher selten :-)

Die kälteste Nacht war bisher der 7.1., da hat die WP über ein paar 
Stunden eine AT von etwa -7 Grad gemessen. Dabei lief sie immer noch 
nicht ganz volle Kanne, eher so 85% PWM, weil ich die VL-Solltemperatur 
über die Heizkurve etwas knapp eingestellt hatte (noch in der 
Experimentierphase). In der Nacht waren nicht mehr alle Räume über 20 
Grad.

ABER 1: Mittlerweile ist die ST etwas höher, die WP wäre dann mit 100% 
PWM gelaufen.
ABER 2: Ich habe mich davon verabschiedet, die unteren Räume, weil 
selten benutzt, kühler zu lassen. Ist Quatsch, in meinem Haus von 1971 
mit 8 alten Heizkörpern (von 13), keine Fußbodenheizung, brauche ich 
HEIZFLÄCHE :-) --> Die Räume sind jetzt normal beheizt, die Wärme steigt 
schließlich nach oben. Mir ist schon klar daß damit durch die Außenhülle 
etwas mehr Verlust ist. So what!
ABER 3: Der Zuheizer ist noch nicht verwendbar, die 3 Extra kW liegen 
momentan noch brach.

--> Denke ich mir den Zuheizer dazu, plus richtige Heizkurve, sollte ich 
bis mindestens -12, -13 Safe sein

Historisch (Sep 2004 bis heute) war die tiefste Temperarur an der DWD 
Messstation Worms (das ist die nächstgelegene) -17.4 Grad ein Stunde 
lang am 20.12.2009.

--> Für so Nächte würde der Kamin zum Einsatz kommen. Den wir eh jeden 
Winter immer mal wieder anfeuern.

Mfg Christof

von Mi N. (msx)


Lesenswert?

Christof schrieb:
> Wir leben in der Pfalz, der Toskana Deutschlands, da sind
> Minustemperaturen eher selten :-)

Da sind doch nächste Woche die Kirschblütenfeste? ;-)
Wenn mir hier wegen Dauerfrostes die Temperaturen viel zu tief waren, 
habe ich als Antidepressivum beim Wetterbericht immer Aachen oder 
Freiburg angeklickt.

> ABER 3: Der Zuheizer ist noch nicht verwendbar, die 3 Extra kW liegen
> momentan noch brach.

Es ist auch fraglich, ob die Zusatzheizung bei Deinen Außentemperaturen 
sinnvoll ist. Der Wirkungsgrad der WP wird immer besser sein als die der 
elektrischen Zusatzheizung.

Ob jetzt der Wirkungsgrad bei optimal >=99 % liegt oder 'nur' bei 90 %, 
ist mir eigentlich egal, wenn man allzuviel Technik vermeiden kann.

Weiterhin viel Erfolg und Zufriedenheit mit Deiner Anlage!

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