Hallo zusammen, mein Name ist Viktor und ich bin das erste mal hier im Forum. Und: Ich bin nicht wirklich bewandert in Sachen Strom & Co. Aber deswegen frage ich ja. Für meine Modellbahn baue ich eine Oberleitung, die sowohl filigran, als auch robust sein soll. Die Fahrdrähte spanne ich aus Bronzedraht 0,3 mm CuSn6 federhart. Leider passen die Lötverbindungen optisch nicht zum filigraen Gesamteindruck. Deswegen meine Idee: Die Drähte (Widerstands)Schweißen. Im ersten Schritt will ich versuchen, zwei dieser Drähte rechtwinklig übereinanderzulegen und miteinander zu verschweißen. Im zweiten Schritt müssten die o.g. Bronzedrähte dann mit 1,0 mm Federstahldraht verschweißt werden. Ich vermute, die relevanten Daten sind - Spannung - Stromstärke - Impulsdauer Gibt es noch eine weitere erlevante Größe? Könnt ihr abschätzen, mit welchen Werten ich für mein kleines Projekt ins Rennen gehen sollte? Natürlich werde ich um Versuche nicht herumkommnen, hoffe aber durch euren Input schon mit einem kleinen "Grundwissen" starten zu können. Ich bin auf der Suche nach einem entsprechendem "Punktschweißgerät". Im Internet habe ich einige (chinesische) "Spot Welder für Akku Punktschweißen" gefunden. Welches Gerät könnt ihr mir für diesen Anwendungsfall empfehlen? Vielen Dank für eure Hilfe schon mal im Voraus. Gruß Viktor
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Viktor schrieb: > Die Fahrdrähte spanne ich aus Bronzedraht 0,3 mm > CuSn6 federhart. Leider passen die Lötverbindungen optisch nicht zum > filigraen Gesamteindruck. Deswegen meine Idee: Die Drähte > (Widerstands)Schweißen. Ich würde da spontan zum Hartlöten raten.
Ralf X. schrieb: > Ich würde da spontan zum Hartlöten raten. 0.3 mm hartlöten? Möchte ich sehen! Wie sieht denn Deine Wärmequelle aus? Ich hab so einen Brenner: https://beke.de/Mikroschweissbrenner-43N Selbst damit würde ich es nicht mal versuchen. Die kleinste Düse hat 0.23 mm Drm. Ja, der war damals deutlich billiger.
Viktor schrieb: > Ich bin auf der Suche nach einem entsprechendem "Punktschweißgerät". Du solltest vorher in Erfahrung bringen, ob das Material überhaupt sinnvoll punktschweißbar ist. Von den Sachen, die ich hier rumliegen und entsprechend probiert habe (Al, Cu, Pb, Fe, Ti, Pt, Ag, Messing, […] – was man halt so im Haus hat), war’s tatsächlich nur das vernickelte Band, mit dem sich tatsächlich gute Verbindungen machen ließen. Auch würde ich mir bei den dünnen Drähtchen den Abstand zwischen „zuwenig Energie, verschweißt nicht“ und „ups, weggebrannt“ als zu klein vorstellen, um das mit bezahlbaren Mitteln ordentlich hinzubekommen – vorausgesetzt eben, das Material lässt sich überhaupt auf diese Weise verbinden.
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Nick schrieb: > 0.3 mm hartlöten? Möchte ich sehen! Wie sieht denn Deine Wärmequelle > aus? Ich habe mit so einem Brenner: https://www.amazon.ca/Portable-soldering-Refillable-Lighters-Soldering/dp/B094XCP42J Mal eine Heizwendel eines Föns hartgelötet. Ist aber schon 30 Jahre her und war eine ziemliche Fummelei.
Mit einem der billigen Akkuzellenpunkter vom Chinamann sollte das problemlos möglich sein. Ich habe zwar einen Eigenbau, doch auch damit schon Kupfer an Stahl oder Alu an Alu gepunktet. Bronze noch nicht, sollte aber auch gehen. Wie immer beim Punkten sind erstmal viele Probeschüsse nötig, bevor man die Einstellerei passend hat. Old-Papa
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Viktor schrieb: > Für meine Modellbahn baue ich eine Oberleitung, die sowohl filigran, als > auch robust sein soll. Die Fahrdrähte spanne ich aus Bronzedraht 0,3 mm > CuSn6 federhart. Wie machen das denn andere Eisenbahn-Modellbauer?
Udo S. schrieb: > Ich habe mit so einem Brenner: > https://www.amazon.ca/Portable-soldering-Refillable-Lighters-Soldering/dp/B094XCP42J > Mal eine Heizwendel eines Föns hartgelötet. Ist aber schon 30 Jahre her > und war eine ziemliche Fummelei. Gabs damals schon Amazon? scnr
Viktor schrieb: > o.g. Bronzedrähte dann mit 1,0 mm > Federstahldraht verschweißt werden. Kannst du vergessen. Nick schrieb: > 0.3 mm hartlöten? Möchte ich sehen! Das geht problemlos. > Wie sieht denn Deine Wärmequelle > aus? > Ich hab so einen Brenner: Man braucht zum Hartlöten keine offene Flamme. In Falle des TE wäre induktives Heizen denkbar.
Old P. schrieb: > Ich habe zwar einen Eigenbau, doch auch damit schon Kupfer an Stahl oder > Alu an Alu gepunktet. Ich würde das gerne kurz festhalten. Könntest du das näher beschreiben, wenn das Anliegen des TE erledigt wurde (oder er sich in einigen Tagen nicht wieder gemeldet hat)? Weder das Eine, noch das Andere hab ich je hinbekommen – insbesondere Alu fände ich sehr interessant, aber das erschien mir ohne Sachen wie Schutzgas absolut unmöglich: Entweder hab ich Löcher reingebrannt, oder es hat nicht mal aneinander gehaftet.
such mal nach micro tig. ich fürchte nur dass die Kombination Viktor schrieb: > Im zweiten Schritt müssten die o.g. Bronzedrähte dann mit 1,0 mm > Federstahldraht verschweißt werden. ziemlich schlecht funktioniert (egal ob micro Tig oder Widerstandschweißen) https://amadaweldtech.com/blog/micro-tig-welding-what-is-it-and-how-can-i-use-it/
Und herkömmlich löten und die silberne Lötstelle dann mit Goldbronze anmalen, wäre keine Option? Alternativ ginge auch noch Tampongalvanisieren mit Kupfer oder Gold.
Gerald B. schrieb: > Tampongalvanisieren mit Kupfer Keine schlechte Idee, bleifreies Lot läss sich sehr gut verkupfern.
Jack V. schrieb: > Ich würde das gerne kurz festhalten. Könntest du das näher beschreiben, > wenn das Anliegen des TE erledigt wurde (oder er sich in einigen Tagen > nicht wieder gemeldet hat)? Weder das Eine, noch das Andere hab ich je > hinbekommen – insbesondere Alu fände ich sehr interessant, aber das > erschien mir ohne Sachen wie Schutzgas absolut unmöglich: Entweder hab > ich Löcher reingebrannt, oder es hat nicht mal aneinander gehaftet. Kupfer auf Kupfer oder (Edel)Stahl auf (Edel)Stahl ist eigentlich kein Problem, wenn man die Schweißleistung (über die Zeit) halbwegs einstellen kann. Auch Widerstandsdraht auf Messing hat schon gut geklappt, natürlich erst nach ein paar Versuchen. Alu auf Alu ist eine ganz andere Nummer, aber es gibt einen relativ einfachen Trick: Mindestens auf eine Seite (oder beide) zwischen Elektrode und Alu etwas dünnes Stahlblech legen. Das habe ich schon sehr erfolgreich mit meinen richtigen Punktschweißzangen gemacht. Mit dem Punkter für Akkufahnen war das bei dünnem Aludraht aber schon Gefrickel, klappt aber auch nach einigen Übungen. Egal womit und was, bei jedem Werkstück und -stoff muss man beim Punkten immer einige Probeschüsse machen, mit der Zeit bekommt man ein Gefühl dafür und muss weniger probieren. Dass die Punktflächen absolut sauber und blank sein müssen versteht sich von selber! Old-Papa
Viktor schrieb: > Leider passen die Lötverbindungen optisch nicht zum > filigraen Gesamteindruck. Kannst du das mal als Foto zeigen? Welche genau? Sind die technisch "perfekt" ausgeführt? Verdrillen / Schlaufen (+ Minimallöten)?? Am besten wäre "auf Stoß" punktschweißen/quasi-spleißen. Klaus.
Klaus R. schrieb: > Am besten wäre "auf Stoß" punktschweißen/quasi-spleißen. Rillenfahrdraht nehmen. ;-)
Udo S. schrieb: > Nick schrieb: >> 0.3 mm hartlöten? Möchte ich sehen! Wie sieht denn Deine Wärmequelle >> aus? > > Ich habe mit so einem Brenner: > https://www.amazon.ca/Portable-soldering-Refillable-Lighters-Soldering/dp/B094XCP42J > > Mal eine Heizwendel eines Föns hartgelötet. Ist aber schon 30 Jahre her > und war eine ziemliche Fummelei. Ich habe auch einen billigen Gaslötkolben mit Wechselaufsätzen, also auch Brennerdüse bis ~1300°C max per Butan, Bronze hartlöten braucht knapp 700°C. Draht auf Stoss per Punktschweissung zu verbinden braucht hohe Querschnitte bis zur Punktstelle und gleichzeitig müssen die Drahtenden auf Stoss unter Druck gehalten werden. Schon ab Stromeinspeisungen bis zur Schweissstelle wird der Draht bestrohmt völlig instabil. Aber versuchen kann man sowas natürlich auch, denke aber, das der TO damit keinen Erfolg hat.
...alter was ein Aufwand: https://www.lokschuppen-dominik.de/Spur%20H0/Oberleitung/Seite.htm Sieht man leider kaum wie das gemacht ist aber scheinbar gelötet. H0 ist natürlich auch etwas "dankbarer" bzgl. Feinheitsgrad. Klaus.
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Wäre spannend, wie solche Aufhängungen nachgebaut werden sollen: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/5c/Aufh%C3%A4ngung_Fahrleitung.jpg Als Kind in den 60ern hatte ich da weichgelötet und die Unterseite plangeschliffen. Ansonsten wurde der Fahrdraht wie im echten Leben an mehreren Stellen abgespannt und dort die Teilstücke elektrisch verbunden oder separat bespeist.
Man kann sich ja leicht[tm] eine Abbrenn-Stumpfschweißanlage in klein bauen: https://www.youtube.com/watch?v=VyrIgWIQZmA Ist das gleiche Prinzip in Bandsägen-Sägeband-Schweißanlagen.
Udo S. schrieb: > Wie machen das denn andere Eisenbahn-Modellbauer? "Endlos"-Draht, oder wie in echt abspannen. BTW: @TO: Wenn Du den Draht schwarz anmalst wirkt er filigraner! Gruss Chregu
Dazu würde ich heute CuSi3 nehmen. Allerdings würde ich das mit WIG und einzelnen CuSi3 Stäben machen. Hier ein Video wo man grundsätzlich etwas von CuSi3 sehen und Hintergründe sehen kann: https://youtu.be/_3PExNbAI8w?si=AtNg6_TOVlQpWGuo
Gebrauchtes Laserschweissgerät für Goldschmiede/Optiker auf kleinanzeigen? https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/laserschweissgeraet-lynx-stereo-dynascope/3277494720-168-8511
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Frank O. schrieb: > Allerdings würde ich das mit WIG und einzelnen CuSi3 Stäben machen. Hmmm ... hast du mal eine Bezugsquelle für dünnes CuSi? Irgendwie fangen die alle erst bei 1.6 mm an. Welchen Strom empfiehlst Du denn? Ich hab unter 10 A Probleme den Lichtbogen zu halten, wie machst Du das? Sprichst Du aus Erfahrung oder fantasierst du dir einfach was zusammen?
Hallo zusammen, Wahnsinn, in so kurzer Zeit so viele Meldungen. Danke! Mein momentanes Fazit: Eine Herausforderung, aber nicht unmöglich. Das finde ich schon mal gut; das Fazit hätte ja auch lauten können: Unmöglich. Üblicherweise werden selbsgebaute Oberleitungen (weich)gelötet. Aber Fahrdrahtdurchmesser von 0,3 mm kommen fast nie zum Einsatz, eher 0,5 mm und größer. Unter Modellbahnern spricht man dann von einer "Verrohrung" ... :-) Vorgefertigte (geschweißte) Elemente gibt es zu kaufen (Sommerfeld), aber halt nur wieder mit Durchmesser 0,5 mm und größer. Leider ist es mir nicht gelungen (mit meinem Telefonapparat) ein gutes Foto zu machen. Natürlich muss das Ganze noch farblich nachbehandelt werden; schwarz macht schlank, auch Oberleitungen :-) Das Tragseil soll ein 0,2 mm Nylonfaden werden, die Hänger 0,15 mm Federstahldraht mit angebogenen Haken. Die Hänger werden dann zwischen Fahrdraht und Tragseil eingehängt. Aber das nur am Rande. Das Löten ist natürlich schon schwierig, da es halt auf der Anlage stattfindet, in einer oft akrobatischen Haltung, und wackelig ist das ganze dann auch noch ... da ist es mit einer guten Lotqualität halt schon nicht ganz so einfach, wie an einem gut eingerichtetem Arbeitsplatz ... Aber zurück zum Schweißen. Ich werde mir ein kostengünstiges Akkuzellenpunkter zulegen und mal ein bisschen experimentieren. Gerne berichte ich hier über meine Erfahrungen. Gruß Viktor
... schick wäre du baust die erstmal einen Oberleitung schweißmontage Servicewagen der langsam über die Anlage fährt die Rollen mitnimmt und alles autark vor Ort schweißt und macht und tut und du sitzt mit deinem Bierchen daneben und schaust ihm bei der Arbeit zu? Klaus.
Hi Klaus, deine Beschreibung trifft meinen Plan schon ganz gut. Aber ich fürchte Schweißen kommt von Schweiß. Und bekanntlich haben ja die Götter von das Bierchen das Schweißen gestellt, oder so ähnlich ... :-) LG Viktor
Nick schrieb: > Hmmm ... hast du mal eine Bezugsquelle für dünnes CuSi? Irgendwie fangen > die alle erst bei 1.6 mm an. > Welchen Strom empfiehlst Du denn? Ich hab unter 10 A Probleme den > Lichtbogen zu halten, wie machst Du das? Kommt immer auf dein Schweißgerät an, aber teilweise klappt das bei 30A. Der Draht muss ja gar nicht so dünn sein. Und natürlich habe ich solche Anwendungen noch nicht gehabt. Habe es vor allem wegen des geringen Wärmeeintrag und der Verwendung bei unterschiedlichen Materialien empfohlen. Vielleicht hast du jemanden wo du das testen kannst? Ist ja auch nur ein Vorschlag, denn so was macht sicher hier kaum jemand. Vielleicht auch mal bei den Modelbauern fragen.
Frank O. schrieb: > Kommt immer auf dein Schweißgerät an, aber teilweise klappt das bei 30A. 20 .. 30 A ist gut für 1.5 mm Alu-Blech. Ein 0.3er Draht wird deutlich weniger Wärme wegziehen. Wenn dein WIG Einzelpulse kann, dann hast Du danach zwei Drahtenden mit jeweils einer Kugel am Ende. Oder das Lot pappt als komplette Stange, wenn du Glück hast, am Draht. Oder ist nicht mal warm geworden. Da kannst du die Elektrode noch so spitz schleifen, du wirst scheitern, zuverlässig. > Der Draht muss ja gar nicht so dünn sein. Der Draht IST dünn. Und wenn du mit "dünn" den Hartlötstab meinst, dann mach mal ein Bild von dem Klecks und frag den TO ob er sich das so vorgestellt hat. Ein Spezl hat so ein Puk-Schweißgerät. Den kann ich ja mal spaßeshalber fragen, ob das was wird. :-)) https://www.lampert.info/ Ich hab damit mal rumprobiert. Das ist echt irre was man damit für Winz-Schweißnähte hinbekommt. Ist auch echt einfach zu handhaben. Der Preis aber eher nicht.
Ich habe auch nicht behauptet, dass es leicht wird. Zumindest würde ich es damit versuchen.
Viktor schrieb: > Für meine Modellbahn baue ich eine Oberleitung, die sowohl filigran, als > auch robust sein soll. Die Fahrdrähte spanne ich aus Bronzedraht 0,3 mm > CuSn6 federhart. Leider passen die Lötverbindungen optisch nicht zum > filigraen Gesamteindruck. Also das Problem mit herkömmlichen Weichlötstellen ist wirklich rein die Optik? Was meinst Du genau? Dass sich die Drähte dabei meist für eine kurze Stecke überlappen? Oder die Farbe? Oder eine Lötzinn-Kugel? Wie man an Bauteilen wie z.B. WLCSP und 01005 erkennt, ist Weichlöten bei kleinsten Baugrößen gängig und üblich. Auch passendes Werkzeug ist gut verfügbar. Das spricht klar dafür. Die Lötverbindungen "aufzuhübschen" ist natürlich nicht so üblich. Aber wenn z.B. eine Lötzinn-Kugel das Problem ist dann würde ich mal probieren die hinterher vorsichtig mit Schmirgelpapier abzutragen. Beim Verlöten natürlich so wenig Zinn wie möglich verwenden. Ich würde es mal probieren beide Drahtenden sehr vorsichtig zu verzinnen, die Lötspitze sauber geputzt ohne extra Zinn und dann Fluxgel auf beide Drahtenden. Die Drahtenden dann sauber führen und nah an der Verbindungsstelle mit kleinen Klammern befestigen so dass Du mit der Lötspitze nur noch einmal kurz berühren musst.
Da nun schon einmal Lampert und PUK genannt wurde, werfe ich mal das "China-PUK" in den Raum, das unter Funktionsmodellbauern recht bekannt ist. Hier mal ein Link, muß man halt suchen, wo es das noch überall gibt. https://de.aliexpress.com/i/32831177986.html Zum Bruchteil des Lampert-Preises erhält man hier wesentlich klapprigere Gerätequalität, aber erstaunlicherweise kann es ganz ähnliche Dinge und das Schweißen macht echt Spaß damit.
Keine Ahnung, was das Puk inzwischen kostet. Ich schätz mal 2500 €. Als ich das vor etwa 15 Jahren probiert habe, konnte man kein Alu schweißen. Der Einbrand war nicht tief genug und die Schweißpunkt ist nach 1 Sekunde zuverlässig gerissen. Das geht aber inzwischen. Mein Spezl hatte vor einigen Jahren Lampert etwas bei der Entwicklung unterstützt. Ich glaub mich erinnern zu können, dass er etwas von einer "preiswerteren" Version von Lampert sagte. Da kann ich mich aber auch gerne täuschen. Löten geht natürlich immer. Wie macht denn die Bahn Stöße im Fahrdraht? Ich glaub mich an Schleifen erinnern zu können. Das ginge deutlich besser zu löten. Bin aber absolut kein Eisenbahner! Farblich müsste das Lot B-Cu86SnP-650/700 einigermassen passen. Ist aber ein Hartlot! Gibt es auch als Paste. https://www.sonderlote.de/Produkt-Shop/Lotpasten/Hartlotpasten/Kupfer-Phosphor-Lotpaste Zum löten wird man wohl nicht um eine Haltevorrichtung drumrumkommen. Direkt in der Modellbahnanlage wird das aber wohl bissl arg schwierig werden. :-)
Nick schrieb: > Farblich müsste das Lot B-Cu86SnP-650/700 einigermassen passen. Ist aber > ein Hartlot! Gibt es auch als Paste. > https://www.sonderlote.de/Produkt-Shop/Lotpasten/Hartlotpasten/Kupfer-Phosphor-Lotpaste > Zum löten wird man wohl nicht um eine Haltevorrichtung drumrumkommen. Wenn man das weiterspinnt ... Haltevorrichtung wie beim Bandschweißgerät. Auf die Enden des Drahtes einen winzigen Klecks Hartlotpaste geben. Enden zusammenführen und mit einem Labornetzteil in Strombegrenzung durch den Draht Strom geben bis das Lot schmilzt. Das sollte sich recht feinfühlig steuern lassen. Bevor man zu viel Zeit investiert, würde ich das schrittweise ausprobieren. 1. Durchgehenden Draht erhitzen. Glüht? 2. Weichlotpaste zusätzlich. Schmilzt? 3. Drahtenden gestossen. Lötet zusammen? 4. Schritt 2, aber mit Hartlot. 5. Schritt 3 mit Hartlot. 6. Hält nicht -> fluchen 7. Ich bin nicht schuld! Die Haltevorrichtung zu bauen kann fummelig werden. Kommt auf die verfügbaren Mittel drauf an. Es kann sein, dass ein Flußmittel die Sache besser macht. -> Beim Lieferanten nachfragen. Zumindest wird das auch für Kupferlegierungen beworben. Der Knackpunkt bei den flussmittelfreien Kupferloten ist der Phosphor.
Udo S. schrieb: > H. H. schrieb: >> Stoßklemme > > Ein echter Modellbauer baut auch die nach > :-) https://de.wikipedia.org/wiki/Nenngr%C3%B6%C3%9Fe_T
Ich habe schon als Kind nicht verstanden weshalb andere Kinder mit Eisenbahnen spielten. Bei Erwachsenen Menschen kann ich das überhaupt nicht verstehen. Aber jeder wie er will.
Frank O. schrieb: > Ich habe schon als Kind nicht verstanden weshalb andere Kinder mit > Eisenbahnen spielten. Bei Erwachsenen Menschen kann ich das überhaupt > nicht verstehen. > Aber jeder wie er will. Manche machen nur mit Uhren rum.. Aber womit hast Du eigentlich als junges Kind gespielt?
Frank O. schrieb: > Ich habe schon als Kind nicht verstanden weshalb andere Kinder mit > Eisenbahnen spielten. Bei Erwachsenen Menschen kann ich das überhaupt > nicht verstehen. Danke für diese unglaublich wichtige Information. Ironie beiseite: Ich frage mich gerade wirklich etwas kopfkratzend, was das nun ausdrücken soll: Du verstehst nicht, warum sich jemand für ein bestimmtes Hobby entschieden hat – soweit, so gut. Ich verstehe die Hobbies vieler Leuten auch nicht, so, wie viele Leute meine Hobbies ebenfalls nicht verstehen (Modelleisenbahn ist nicht darunter, aber hätte ich als Kind die Möglichkeit gehabt, wäre das vielleicht auch anders). Damit ist nichts verkehrt, das ist normal. Aber das dann völlig ohne weiteren Kontext in einen Thread schmeißen, dessen Fragestellung aus dem gegebenen Hobby entstand? Nein – verstehe ich wirklich nicht. Magst du mich aufklären?
Frank O. schrieb: > mit Eisenbahnen spielten Das ist ja auch kein Spielzeug, die Fahrzeuge sind vollgestopft mit Technik und Elektronik, und die ganze Infrastruktur drumrum... Gruss Chregu
Tatsächlich finde ich dieses Basteln an Minituarisierungen mittlerweile interessant und kann zumindest das verstehen, aber mich hinsetzen und einen Zug im Kreis fahren zu sehen, das kann ich mir nicht vorstellen. Entschuldigung wenn sich das negativ anhört. Ich wollte nicht despektierlich sein. Was ich gemacht habe? Wir waren früher die meiste Zeit draußen. Ich hatte auch Fischertechnik,aber da hatte eher mein Bruder mit gespielt. Mein Interesse war eher die Sachen zu zerlegen, weil ich wissen wollte wie sie funktionieren. Früher gab es den Begriff ADHS nicht, aber das hatte ich wohl und ein Stück weit steckt das wohl noch in mir. Deshalb betrachte ich solche Hobbys zwar mit Verwunderung, aber auch mit einer gewissen Bewunderung. Wenn ich beispielsweise Gerhard sehe, was er als provisorisch zusammen baut, das würde mir (natürlich nur für mich selbst) schon als fertig reichen.
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Frank O. schrieb: > Ich habe schon als Kind nicht verstanden weshalb andere Kinder mit > Eisenbahnen spielten. Bei Erwachsenen Menschen kann ich das überhaupt > nicht verstehen. > Aber jeder wie er will. So what? Es gab sicher auch viele eisenbahnspielende Kinder, die nicht verstehen konnten, das du nicht verstehen konntest ;-). Menschen sind halt unterschiedlich. Jack V. schrieb: > Aber das dann völlig ohne weiteren Kontext in einen Thread schmeißen, > dessen Fragestellung aus dem gegebenen Hobby entstand? Nein – verstehe > ich wirklich nicht. Magst du mich aufklären? Seh ich genauso. Frank O. schrieb: > Tatsächlich finde ich dieses Badteln an Militarisierungen mittlerweile > interessant und kann zumindest das verstehen, aber mich hinsetzen und > einen Zug im Kreis fahren zu sehen, das kann ich mir nicht vorstellen. So wird es auch viele geben, die sich das militärische nicht vorstellen können. Menschen sind halt verschieden. Ich zum Beispiel bin von projektilspuckenden Waffen fasziniert. Etwas auf unter nem Meter auf Überschallgeschwindigkeit zu bringen, das catcht mich schon irgendwie. Von der gedachten Anwendung (auf Menschen oder Tiere schießen) bin ich dann aber wieder angwidert. Aufm Schießstand schieß ich aber schon gern mal ne Runde. Frank O. schrieb: > Entschuldigung wenn sich das negativ anhört. Ich wollte nicht > despektierlich sein. Es kam schon, vor allem so völlig aus dem Nix und irgendwie zusammenhanglos, ziemlich dispektierlich rüber, aber du zeigst die Größe das anzuerkennen und dich zu entschuldigen. Das schaffen viele andere hier nicht. Als kleiner Butschi hab ich immer gern mit Papas Spur N Bahn gebastelt. Aber da ging es viel weniger ums "im Kreis fahren lassen" als ums Bauen. Wir hatten keine feste Anlage, sondern einfach ein paar Loks, ne handvoll Wagen und Gleise. Aus Lego hab ich dann irgendwelche Brücken dazu gebastelt oder auch mal nen Turm, an dem sich ein Gleis in die Höhe spiralisiert hat. Dann hab ich probiert welche Steigungen mit wieviel Wagen geschafft werden usw. Für mich war das schon schönes Spielzeug.
Ralf X. schrieb: > Aber womit hast Du eigentlich als junges Kind gespielt? Man kann auch Nachbarkinder verprügeln, leerstehende Fabriken anzünden, den ganzen Tag Toggolino gucken und später dann mit dem Moped rumheizen, es sei denn man schlägt den Weg des Drogenkonsumenten ein.
J. T. schrieb: > militärische Das habe ich dreimal geändert, aber beim Speichern macht das Mobiltelefon solche Sachen. Es sollte Miniaturisierung dort stehen.
J. T. schrieb: > Als kleiner Butschi hab ich immer gern mit Papas Spur N Bahn gebastelt. > Aber da ging es viel weniger ums "im Kreis fahren lassen" als ums Bauen. > Wir hatten keine feste Anlage, sondern einfach ein paar Loks, ne > handvoll Wagen und Gleise. Aus Lego hab ich dann irgendwelche Brücken > dazu gebastelt oder auch mal nen Turm, an dem sich ein Gleis in die Höhe > spiralisiert hat. Dann hab ich probiert welche Steigungen mit wieviel > Wagen geschafft werden usw. Für mich war das schon schönes Spielzeug. Danke für deine Schilderung! Das hilft mir das zu verstehen. Was ich durch ähnliche Beiträge mittlerweile schon verstanden hatte, dass auch viel Interesse an der Technik dahinter steht. Heute finde ich es ein bisschen schade, dass ich zu solchen Typen keinen Kontakt gehalten habe. Da waren früher schon welche mit Elektronik dran und ich mochte sie auch, aber die waren damals als komisch angesehen und ich hatte da noch nicht die Stärke mich mit denen abzugeben, obwohl ich sie doch immer gegen die bösen Jungs beschützt habe.
Nick schrieb: > Wenn man das weiterspinnt ... > Auf die Enden des Drahtes > einen winzigen Klecks Hartlotpaste geben. Enden zusammenführen und mit > einem Labornetzteil in Strombegrenzung durch den Draht Strom geben bis > das Lot schmilzt. Auf Modellniveau nachbilden, wie die großen ihre Schienen schweißen? Draht in ein Gesenk einlegen, Lötmittel dazu und dann Feuer machen.
Frank O. schrieb: > Ich habe schon als Kind nicht verstanden weshalb andere Kinder mit > Eisenbahnen spielten. Bei Erwachsenen Menschen kann ich das überhaupt > nicht verstehen. > Aber jeder wie er will. Und schon wieder einen Thread zugespammt, dein Verständnis von irgendwas ist für den Fahrdraht vollkommen irrelevant!
Ach übrigens, Bonzedraht (oder doch Messing?) wird mit CuSi3 wohl auch nur schwierig funktionieren, da die Schmelztemperaturen ungefähr auf einer Höhe liegen. Vielleicht wäre noch so ein Punkschweißgerät, wie für Akkus, für das auf Stoß schweißen eine Möglichkeit?
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