Forum: PC Hard- und Software Ubuntu-HD geklont, bootet aber nicht richtig


von Dirk (dirki)


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Hallo,
habe eine Ubuntu-HD auf eine andere HD geklont. Nun kann man von der 
geklonten HD nicht starten.
Wenn ich sie anschließe und den Rechner normal einschalte, lande ich in 
einem Fenster mit folgender Anzeige:
1
GNU GRUB version 2.14
2
3
Minimal BASH-like line editing is supported. For the first word, TAB lists possible commands completitions. Anywhere else TAB lists possible device or file completitions. To enable less(1)-like paging, "set pager = 1".
4
5
grub>_


Kann jemand etwas damit anfangen und sagen, wie man nun am besten 
vorgeht, wenn ich das so naiv fragen darf?

von Stephan S. (uxdx)


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Hast Du die ganze Platte, z.B. /dev/sda geklont oder nur die 
Partitionen, z.B. /dev/sda1, /dev/sda2.

Womit hats Du geklont?

von L. (mikrohobby)


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Ist uns auch passiert ! Kommt auf Wissen/Ausrüstung bei Euch an, welche 
Lösung infrage kommt. Ist es eine Sata-SSD Platte oder eine mechanische 
?

: Bearbeitet durch User
von Richie (mikro123)


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Mit Linux Bootstick booten, Dateisysteme mounten (proc, sys, dev, run), 
chroot, grub-install bzw. update-grub, fertig.

von L. (mikrohobby)


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Richie schrieb:
> Mit Linux Bootstick booten, Dateisysteme mounten (proc, sys, dev, run),
> chroot, grub-install bzw. update-grub, fertig.

Wir arbeiten erst seit ein paar Monaten mit Linux-Mint. Kann man mit USB 
booten und dann ein grub-install auf einer fremden Partition auf einer 
Platte durchführen ?

von Stephan S. (uxdx)


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Richie schrieb:
> Mit Linux Bootstick booten, Dateisysteme mounten (proc, sys, dev,
> run), chroot, grub-install bzw. update-grub, fertig.

Und Du glaubst, dass jemand der wie der TE fragt, mit chroot 
zurechtkommt?

von 900ss (900ss)


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L. schrieb:
> Kann man mit USB booten und dann ein grub-install auf einer fremden
> Partition auf einer Platte durchführen ?

Das hab ich eben schnell mit einer Suchmaschine gefunden. Ich habe das 
selber auch schon gemacht nach anderer Anleitung. ;)
Ob die verlinkten Anleitung fehlerfrei ist, kann ich deshalb nicht sagen 
;)
Aber es hat sich niemand beklagt dort und meinem dafürhalten ist die OK.

https://forums.linuxmint.com/viewtopic.php?t=320504

Also im Prinzip das was Ritchie oben in Kurzform beschrieben hat.

: Bearbeitet durch User
von Gerd E. (robberknight)


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Stephan S. schrieb:
> Hast Du die ganze Platte, z.B. /dev/sda geklont oder nur die
> Partitionen, z.B. /dev/sda1, /dev/sda2.
>
> Womit hats Du geklont?

Diese beiden Fragen sind meiner Ansicht nach zentral. Denn wenn wichtige 
Teile fehlen oder auf der falschen Ebene kopiert wurde, kommt nach dem 
Problem mit dem grub gleich das nächste.

von Stephan S. (uxdx)


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Da fällt mir ein, dass der eine Rechner evtl UEFI im BIOS hatte und der 
andere nicht.

von Nemopuk (nemopuk)


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von 900ss (900ss)


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Stephan S. schrieb:
> Da fällt mir ein, dass der eine Rechner evtl UEFI im BIOS hatte und der
> andere nicht.

Ob sich dann überhaupt ein GRUB melden würde? Ich glaube kaum.

von Gerd E. (robberknight)


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900ss schrieb:
> Stephan S. schrieb:
>> Da fällt mir ein, dass der eine Rechner evtl UEFI im BIOS hatte und der
>> andere nicht.
>
> Ob sich dann überhaupt ein GRUB melden würde? Ich glaube kaum.

Eine Hybridinstallation, die sowohl mit klassischem BIOS als auch mit 
UEFI gebootet werden kann, ist nicht unüblich. Wenn es das ist dann war 
die hier aber nicht vollständig aufgesetzt so dass nur der eine Teil 
richtig funktioniert.

von Michael L. (nanu)


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Dirk schrieb:
> Hallo, habe eine Ubuntu-HD auf eine andere HD geklont. Nun kann man von der
> geklonten HD nicht starten.

Wie wurde denn geklont? Klonen ist so was wie "cp /dev/sdX /dev/sdY" mit 
sdX als Quelllaufwerk und sdY als Ziellaufwerk und sdY >= sdX.

Stephan S. schrieb:
> Da fällt mir ein, dass der eine Rechner evtl UEFI im BIOS hatte
> und der andere nicht.

Der TE schreibt nix von einem anderen Rechner

von Dirk (dirki)


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Hallo und schon mal Danke für die vielen Antworten!

Also, das Board hat UEFI Bios und Secure Boot ist aktiv.

Sowohl die alte, als auch die neue Platte sind mechanisch.

Der Klon wurde an einem Win-Rechner mit Minitool Shadowmaker erstellt 
(habe ich schon öfter mit Ubuntuplatten so gemacht und bis jetzt hat es 
immer problemlos funktioniert).


Im Shadowmaker-Fenster war über die beiden Platten zu lesen:

Source Disk: ... SCSI Disk Device
Destination Disk: ... ATA Bus


Beide Platten werden logischerweise über ein SCSI-Kabel angeschlossen 
(natürlich immer nur eine gleichzeitig).

von Dirk (dirki)


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Ach ja, es wurde die ganze Platte komplett und in einem geklont.

von Michael L. (nanu)


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Dirk schrieb:
> Ach ja, es wurde die ganze Platte komplett und in einem geklont.

Ja, und wie jetzt? Die vorgeblich geklonte Platte funktioniert am 
gleichen Rechner nicht? Dann wurde sie halt nicht geklont. Ein Klon ist 
funktionsgleich, ansonsten ist es kein Klon.

Du könntest jetzt ja mal beide Platten vergleichen, um Differenzen zu 
sehen.

Nachtrag:

Und wo ich's gerade auf der Webseite des Tools, von dem es eine 
kostenfreie (Test)version und Bezahlversionen gibt: Bei der kostenfreien 
Version steht explizit, daß sie das Klonen der Systemfestplatte nicht 
unterstützt. Solltest Du das Problem mit der Bezahlversion haben, richte 
Dich für Support an den Hersteller. Schließlich bezahlst Du dafür.

Wenn Du die kostenfrei Version hast und es ging früher mal, dann schau 
halt ob das noch die gleiche Softwareversion ist. Vielleicht hat sich ja 
was an der Unterstützung über die Versionen geändert.

: Bearbeitet durch User
von Ein T. (ein_typ)


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Vorweg: ich finde es großartig, daß hier so viele Leute versuchen, dem 
TO zu helfen, wenngleich ihre eigene Linux-Erfahrung noch überschaubar 
ist. Danke dafür, so geht Community, und deswegen macht es Spaß, selbst 
ein Teil dieser Community sein zu dürfen!

Dirk schrieb:
> habe eine Ubuntu-HD auf eine andere HD geklont.

Nicht wichtig, bin nur neugierig: warum?

> Wenn ich sie anschließe und den Rechner normal einschalte, lande ich in
> einem Fenster mit folgender Anzeige:
>
>
1
> GNU GRUB version 2.14
2
> 
3
> Minimal BASH-like line editing is supported. For the first word, TAB 
4
> lists possible commands completitions. Anywhere else TAB lists possible 
5
> device or file completitions. To enable less(1)-like paging, "set pager 
6
> = 1".
7
> 
8
> grub>_
9
>
>
> Kann jemand etwas damit anfangen und sagen, wie man nun am besten
> vorgeht, wenn ich das so naiv fragen darf?

Wichtig: meinen Kommentar bitte komplett lesen und erst dann etwas 
machen! :-)

Okay, das ist gut, denn es ist die normale Grub-Shell, also nicht einmal 
die Rescue-Shell. Normale Grub-Shell heißt: der Grub wurde ganz normal 
geladen, aber er konnte das konfigurierte Root-Device nicht finden.

Mit dem Befehl "ls" kannst Du jetzt herausfinden, welche Disks Grub in 
Deinem System findet, und auch in die Dateisysteme dieser Disks 
hineinschauen. Eine (wie ich finde) sehr gute Beschreibung findest Du 
hier [1], aber wenn Dir das zu schwierig ist, können wir es gerne 
gemeinsam Schritt für Schritt machen.

Wichtig ist: Grub2 bezeichnet die Disks anders als Linux; während unter 
Linux eine Disk zum Beispiel /dev/sda oder /dev/nvme0n1 heißt, numeriert 
Grub2 die Disks einfach durch: (hd0) ist die erste HD, (hd1) die zweite, 
und so weiter. Bei den Partitionen heißt es bei Linux dann /dev/sda1 
oder /dev/nvme0n1p1, in Grub2 hingegen sehen Bezeichner wie (hd0,1) für 
die erste Partition auf der ersten Disk oder (hd1,2) für die zweite 
Partition auf der zweiten Disk aus. Achtung: die Nummern der Disks 
beginnen mit 0, die der Partitionen mit 1.

Die Grub2-Shell unterstützt im Übrigen auch die Tab-Completion. Wenn Du 
also einen eindeutigen Beginn für eine Anweisung oder einen Parameter 
angibst und dann auf die <TAB>-Taste drückst, wird die Grub-Shell die 
Eingabe automatisch
vervollständigen. Wenn Deine bisherige Angabe nicht eindeutig war, hilft 
ein zweiter Druck auf die <TAB>-Taste, um Dir die Auswahlmöglichkeiten 
anzuzeigen. Nur wenn ein zweimaliger Druck auf die <TAB>-Taste weder 
vervollständigt noch eine Auswahl anzeigt, wurde keine Entsprechung zu 
Deiner Eingabe gefunden. Ah so, das klappt auch wenn Du noch gar keine 
Eingabe gemacht hast.

Wenn Du Dein System gebootet hast, mußt Du die Konfiguration bootfest 
machen. Dazu findest Du zuerst mit einem der Befehle "lsblk" oder 
"mount" heraus, wo Dein Root-Verzeichnis / ist, dann führst Du als root 
den Befehl "update-grub" zur Erzeugung einer neuen Grub2-Konfiguration 
und dann, ebenfalls als root, den Befehl "grub-install <Gerät>" -- und 
wenn Dein Root-Verzeichnis auf der Partition /dev/sda1 liegt, ist 
"Gerät" also die ganze Disk, also /dev/sda.

Zu viel, zu schnell, zu...? Dann laß' uns das gemeinsam 
Schritt-für-Schritt machen. Fang' mit "ls" an, was gibt das aus?

[1] 
https://www.linuxfoundation.org/blog/blog/classic-sysadmin-how-to-rescue-a-non-booting-grub-2-on-linux

von Daniel A. (daniel-a)


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Ich nehme mal an, die unbekannte Software welche zum "klonen" verwendet 
wurde, hat die UUID der Partitionen geändert.

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Als Alternative über ein Image gehen?

-braucht natürlich ein zusätzliches Laufwerk,
aber dann hat man gleich was lauffähiges als Backup liegen.

von Dirk (dirki)


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Hallo, Danke für die Antworten!

@Ein T. (ein_typ):
Vielen Dank für die ausführliche Antwort und das freundliche Angebot! :)
> Mit dem Befehl "ls" kannst Du jetzt herausfinden, welche Disks Grub in
> Deinem System findet, und auch in die Dateisysteme dieser Disks
> hineinschauen.
Das schaue ich heute Abend als erstes und melde mich dann wieder.


Daniel A. schrieb:
> Ich nehme mal an, die unbekannte Software welche zum "klonen" verwendet
> wurde, hat die UUID der Partitionen geändert.

Meinst du mit unbekannter Software das von mir verwendete "Minitool 
Shadowmaker Free 3.1"?


Michael L. schrieb:
> Ja, und wie jetzt? Die vorgeblich geklonte Platte funktioniert am
> gleichen Rechner nicht?

Meine Erfahrung, wenn man damit Win-HDs klont, muss man über den Klon 
anschließend noch chkdsk laufen lassen, damit es funktioniert. Ubuntu 
ging bis jetzt immer problemlos ohne irgendwelche Zusatzmaßnahmen zu 
klonen.


Daniel A. schrieb:
> Ich nehme mal an, die unbekannte Software welche zum "klonen" verwendet
> wurde, hat die UUID der Partitionen geändert.

Wie findet man das raus?

von Rolf (rolf22)


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Dirk schrieb:
> Ubuntu ging bis jetzt immer problemlos ohne irgendwelche Zusatzmaßnahmen zu
> klonen.

Hast du auf völlig leere Platten geklont? Wenn nicht, kann es z. B. 
sein, dass die zum Booten benötigten Daten bisher zufällig von früher 
auf der Platte waren. Dann wäre es kein echter Klon.

Der sich jetzt meldende Grub war dann vielleicht auch schon vorher da, 
passt nur jetzt nicht mehr ohne Nacharbeit.

von Dirk (dirki)


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Ein T. schrieb:
> Mit dem Befehl "ls" kannst Du jetzt herausfinden, welche Disks Grub in
> Deinem System findet, und auch in die Dateisysteme dieser Disks
> hineinschauen.

Das habe ich gemacht und das Ergebnis sieht so aus:
1
grub> ls
2
(memdisk) (proc) (hd0) (hd0,gpt2) (hd0,gpt1)
3
grub> _


Die Befehle "mount" und "lsblk" bringen jeweils den Error "can't find 
command"
So viel erst mal dazu.


Rolf schrieb:
> Hast du auf völlig leere Platten geklont?
Nein und das habe ich bisher immer so gemacht. Aber Danke für den 
Hinweis, da kann schon was dran sein. Wobei bei Ubuntu eins zu eins 
übertragen werden müsste, nur unter Win ist es dem Programm real 
möglich, nur genutzte Daten/Sektoren zu klonen (das kann man auch für 
Ubuntu-Klone anklicken, bringt aber nichts).

von Rbx (rcx)


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Nemopuk schrieb:
> https://wiki.ubuntuusers.de/GRUB_2/Reparatur/

Man könnte eine Grub-Repairdisk booten, und schauen, ob die hilft. Denn 
wenn der Grub-Bootordner schon vorher dicht war, dann kann das schon 
sein, dass der jetzt wenn auch nur ein klein wenig - überladen ist.

von Ein T. (ein_typ)


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Dirk schrieb:
> Ein T. schrieb:
>> Mit dem Befehl "ls" kannst Du jetzt herausfinden, welche Disks Grub in
>> Deinem System findet, und auch in die Dateisysteme dieser Disks
>> hineinschauen.
>
> Das habe ich gemacht und das Ergebnis sieht so aus:
>
>
1
> grub> ls
2
> (memdisk) (proc) (hd0) (hd0,gpt2) (hd0,gpt1)
3
> grub> _
4
>

Okay, prima, sieht doch super aus. Dann benutzen wir wieder den Befehl 
"ls", aber mit Parametern:
1
grub> ls (hd0,1)/

und
1
grub> ls (hd0,2)/

(Die beiden Befehle unterscheiden sich nur in der Partitionsnummer, den 
/ am Ende solltest Du IIRC auch weglassen können.)

In einer der beiden Partitionen sollte das Verzeichnis "boot" liegen, 
also entweder in (hd0,1) oder in (hd0,2). Das Verzeichnis "boot" zeigst 
Du dann mit der betreffenden Partition an, also zum Beispiel
1
grub> ls (hd0,1)/boot

oder
1
grub> ls (hd0,2)/boot

In dem betreffenden Verzeichnis "boot" liegen dann ein Kernel und eine 
Initrd; der Dateiname des Kernels beginnt mit "vmlinuz-" und der der 
Initrd mit -- was eine Überraschung -- mit "initrd.img-". Vermutlich 
liegen mehrere Kernels und mehrere Initrds in diesem Verzeichnis, wir 
nehmen die mit der höchsten Version -- und, wichtig: die Versionsnummern 
von Kernel und Initrd müssen gleich sein, also zum Beispiel 
vmlinuz-6.8.0-100-generic und initrd.img-6.8.0-100-generic.

Wenn Du unsicher bist, kannst Du die Ausgabe der Befehle jetzt noch 
einmal posten, ansonsten sehen die Befehle zum Booten zum Beispiel für 
die Partition (hd0,2) -- das ist unter Linux /dev/sda2, bitte beachte 
den Parameter "root" bei der Angabe des Kernels unten -- sowie meine 
Beispiele für Kernel und Initrd wie folgt aus:
1
grub> set root=(hd0,2)
2
grub> linux /boot/vmlinuz-6.8.0-100-generic root=/dev/sda2
3
grub> initrd /boot/initrd.img-6.8.0-100-generic
4
grub> boot

> Die Befehle "mount" und "lsblk" bringen jeweils den Error "can't find
> command"

Diese Befehle stehen Dir erst zur Verfügung, wenn das System gebootet 
ist. Aber dazu müssen wir es natürlich erst einmal booten. :-)

Viel Glück und Erfolg! :-)

von Ein T. (ein_typ)


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Rolf schrieb:
> Hast du auf völlig leere Platten geklont? Wenn nicht, kann es z. B.
> sein, dass die zum Booten benötigten Daten bisher zufällig von früher
> auf der Platte waren. Dann wäre es kein echter Klon.

Das ist, ebenso wie jene von Daniel, eine naheliegende Vermutung, wenn 
die kostenlose Version des Klon-Werkzeuges keine Systempartitionen, also 
wohl nicht den MBR und / oder die GPT kopiert. Vielleicht wäre dem TO 
besser mit GParted [1] gedient, der ist zwar nicht hübsch, funktioniert 
aber wunderbar ohne irgendwelche Einschränkungen. Aber laßt uns ihm 
erstmal helfen, sein System zu boooten, und danach kümmern wir uns um 
den Rest.

[1] https://gparted.org/

von Ein T. (ein_typ)


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Rbx schrieb:
> Man könnte eine Grub-Repairdisk booten, und schauen, ob die hilft.

Das könnte man machen, aber das wäre nicht besonders klug. Denn der TO 
kommt ja in die normale Grub-Shell, die mehr Funktionalität hat und zum 
Booten des Systems weniger Einstellungen benötigt als die Grub Rescue 
Shell.

von Stephan S. (uxdx)


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Ich würde erst mal die Super Grub2 Disk probieren und nachsehen, ob 
überhaupt ein System auf der Ziel-Platte ist, wenn ja, dann in dieses 
mit SGD hineinbooten und von Ubuntu aus Grub reparieren.

Ansonsten holst Du Dir Clonezilla, bootest das und klonst device-device 
und zwar die Platten, nicht die Partitionen. Dann hast Du einen exakten 
und überprüften Klon.

von Norbert (der_norbert)


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Man kann ja an diesem Problem herumdoktoren soviel man will, aber sollte 
der nächste Versuch nicht vielleicht ein RICHTIGES klonen sein?

Zumal die benötigte Art von korrekt arbeitenden Werkzeugen bereits 
kostenlos im »Linux Paket« enthalten sind?

von Ein T. (ein_typ)


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Stephan S. schrieb:
> Ich würde erst mal die Super Grub2 Disk probieren und nachsehen, ob
> überhaupt ein System auf der Ziel-Platte ist, wenn ja, dann in dieses
> mit SGD hineinbooten und von Ubuntu aus Grub reparieren.

Meine Güte, da hat ja mal einer richtig aufgepaßt... NICHT!

Warum das eine dumme Idee ist, hatte ich hier [2] bereits erklärt -- 
direkt über Deinem Beitrag übrigens.

[1] Beitrag "Re: Ubuntu-HD geklont, bootet aber nicht richtig"

von Ein T. (ein_typ)


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Norbert schrieb:
> Man kann ja an diesem Problem herumdoktoren soviel man will, aber sollte
> der nächste Versuch nicht vielleicht ein RICHTIGES klonen sein?

Genau dieses Klonen ist ja gerade das, was offensichtlich fehlgeschlagen 
ist und zu der aktuellen Situation geführt hat, daß das System nicht 
bootet. Dein Vorschlag ist jetzt also, genau diesen fehlgeschlagenen 
Vorgang nochmals zu wiederholen. Äh, ja.

"Wahnsinn ist, immer wieder dasselbe zu tun und unterschiedliche 
Ergebnisse zu erwarten." (Albert Einstein zugeschrieben, vermutlich 
fälschlich)

> Zumal die benötigte Art von korrekt arbeitenden Werkzeugen bereits
> kostenlos im »Linux Paket« enthalten sind?

Ja, aber damit fühlt sich der TO anscheinend nicht sicher genug, 
weswegen er lieber diese ehrwürdige Windows-Software benutzt hat.

Leute! Der TO kommt in eine ganz normale Grub Shell. Die 
Wahrscheinlichkeit, daß er nur ein paar einfache Befehle eingeben muß, 
damit das System bootet, liegt mindestens bei 95%. Und da empfehlt Ihr 
dem TO lieber kontraproduktive Maßnahmen wie das Booten in eine deutlich 
beschränkte Rescue Shell anstelle der normalen Grub Shell, die er ja 
schon hat -- beziehungsweise zeitaufwändige und potentiell destruktive 
Maßnahmen wie ein erneutes Klonen, obwohl das doch genau das ist, das 
überhaupt erst zu dieser Situation geführt hat?

Ehrlich, bisher hatte ich uxdx und Dich für vernünftig gehalten. Da muß 
ich wohl nochmal intensiv drüber nachdenken. :-)

von Norbert (der_norbert)


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Ein T. schrieb:
> Genau dieses Klonen ist ja gerade das, was offensichtlich fehlgeschlagen
> ist und zu der aktuellen Situation geführt hat, daß das System nicht
> bootet. Dein Vorschlag ist jetzt also, genau diesen fehlgeschlagenen
> Vorgang nochmals zu wiederholen. Äh, ja.

Nein, lies noch einmal, aber richtig.

Dieses windige Windows Werkzeug hat anscheinend gepatzt und nur partiell 
gearbeitet.

Mit den in jeder Distribution enthaltenen Werkzeugen geht es hingegen 
OHNE jeden Patzer (was schon Millionenfach bewiesen wurde).

von M. D. (derdiek)


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Wenn die Original-Festplatte noch normal funktioniert, würde ich 
Clonezilla auf ne CD brennen oder davon nen bootfähigen USB-Stick 
erstellen. Dann davon booten und eine Festplatten-Direktkopie machen. 
Funktioniert eigentlich immer gut und da gibts auch Anleitungen im 
Internet für.

: Bearbeitet durch User
von Stephan S. (uxdx)


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Ein T. schrieb:
> Stephan S. schrieb:
>> Ich würde erst mal die Super Grub2 Disk probieren und nachsehen, ob
>> überhaupt ein System auf der Ziel-Platte ist, wenn ja, dann in dieses
>> mit SGD hineinbooten und von Ubuntu aus Grub reparieren.
>
> Meine Güte, da hat ja mal einer richtig aufgepaßt... NICHT!
>
> Warum das eine dumme Idee ist, hatte ich hier [2] bereits erklärt --
> direkt über Deinem Beitrag übrigens.
>
> [1] Beitrag "Re: Ubuntu-HD geklont, bootet aber nicht richtig"

Es sprach der grosse Linux-Experte. Wenn der jemals mit der SGD 
gearbeitet hätte, wüsste er mehr.

von Rbx (rcx)


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Dirk schrieb:
> Meine Erfahrung, wenn man damit Win-HDs klont, muss man über den Klon
> anschließend noch chkdsk laufen lassen, damit es funktioniert.

Ehrlich gesagt, mir stehen bei diesem Satz die Haare zu Berge. Wenn du 
Pech hast, ist das Laufwerk beschädigt.

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Rbx schrieb:
> Wenn du Pech hast, ist das Laufwerk beschädigt.

von chkdsk?

von Rolf (rolf22)


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Norbert schrieb:
> Dieses windige Windows Werkzeug hat anscheinend gepatzt und nur partiell
> gearbeitet.

Möglich. Das wissen wir aber nicht wirklich sicher.

> Mit den in jeder Distribution enthaltenen Werkzeugen geht es hingegen
> OHNE jeden Patzer (was schon Millionenfach bewiesen wurde).

Möglich. Was wir aber nicht wissen, ist, ob das in unserem Fall zum 
gewünschten Erfolg führt.

Denn: Wir wissen ja nicht, ob die Disk, die der OP klonen möchte, 
wirklich  für sich alleine das darauf enthaltene Ubuntu booten kann. 
Davon hat er nichts gesagt, und beim Klonen war noch mindestens eine 
andere Disk im Rechner, nämlich die, auf der das Windows-Tool lief.

Kann also sein, dass man schon von der Original-Disk nur booten kann, 
wenn zu dem Zeitpunkt im selben Rechner auf einer anderen Disk 
entsprechende Daten sind. Zum Beispiel hat der OP vielleicht einen Grub 
oder anderen Bootmanager auf C:, der beim Klonen von D: natürlich nicht 
mitkommt – auch mit dem besten Klone-Tool der Welt nicht.

In diesem Licht betrachtet hat T. nicht so ganz unrecht.

von Rolf (rolf22)


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Norbert schrieb:
> Dieses windige Windows Werkzeug hat anscheinend gepatzt und nur partiell
> gearbeitet.

Möglich. Das wissen wir aber nicht wirklich sicher.

> Mit den in jeder Distribution enthaltenen Werkzeugen geht es hingegen
> OHNE jeden Patzer (was schon Millionenfach bewiesen wurde).

Möglich. Was wir aber nicht wissen, ist, ob das in unserem Fall zum 
gewünschten Erfolg führt.

Denn: Wir wissen ja nicht, ob die Disk, die der OP klonen möchte, 
wirklich  für sich alleine das darauf enthaltene Ubuntu booten kann. 
Davon hat er nichts gesagt, und beim Klonen war noch mindestens eine 
andere Disk im Rechner, nämlich die, auf der das Windows-Tool lief.

Kann also sein, dass man schon von der Original-Disk nur booten kann, 
wenn zu dem Zeitpunkt im selben Rechner auf einer anderen Disk 
entsprechende Daten sind. Zum Beispiel hat der OP vielleicht einen Grub 
oder anderen Bootmanager auf C:, der beim Klonen von D: natürlich nicht 
mitkommt – auch mit dem besten Klone-Tool der Welt nicht.

In diesem Licht betrachtet hat @T. nicht so ganz unrecht.

von Norbert (der_norbert)


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Rolf schrieb:
> Möglich. Was wir aber nicht wissen, ist, ob das in unserem Fall zum
> gewünschten Erfolg führt.

Nicht möglich, SICHER!
Es ging zunächst einmal um den Prozess des Klonens selbst.
Und … das … funktioniert mit den Linux Werkzeugen ›beyond any doubt‹

Und wenn man das zuvor geklonte Quell-Laufwerk durch das Ziel-Laufwerk 
ersetzt, dann sollte dieses – da es Bit für Bit identisch ist – genau so 
funktionieren.

Rolf schrieb:
> Zum Beispiel hat der OP vielleicht einen Grub
> oder anderen Bootmanager auf C:, der beim Klonen von D: natürlich nicht
> mitkommt – auch mit dem besten Klone-Tool der Welt nicht.

Und warum sollte sich der dann anders verhalten?

Ach ja, noch eines. Dass sich das Ganze dann eventuell auf einem anderen 
Rechner abspielen soll, dass gibt die ursprüngliche Beschreibung nicht 
im Geringsten her.

: Bearbeitet durch User
von Jens G. (jensig)


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Ein T. schrieb:
> Das ist, ebenso wie jene von Daniel, eine naheliegende Vermutung, wenn
> die kostenlose Version des Klon-Werkzeuges keine Systempartitionen, also
> wohl nicht den MBR und / oder die GPT kopiert.

Ich denke mal, diese Einschränkung gilt nur für eine System-Partition, 
von der man gerade gebootet hat. Also z.B., wenn er die gerade laufende 
Windows-C-Part. kopieren wöllte ...

Ein T. schrieb:
> "Wahnsinn ist, immer wieder dasselbe zu tun und unterschiedliche
> Ergebnisse zu erwarten." (Albert Einstein zugeschrieben, vermutlich
> fälschlich)

Komisch. Bei mir sind die Ergebnisse immer unterschiedlich.
Wenn ich eine Kohle in den Eimer werfe, dann ist eine Kohle drin.
Dann werfe ich wieder eine Kohle rein - nun sind zwei Kohlen drin - ein 
anderes Ergebnis ... ;-)

Rbx schrieb:
> Dirk schrieb:
>> Meine Erfahrung, wenn man damit Win-HDs klont, muss man über den Klon
>> anschließend noch chkdsk laufen lassen, damit es funktioniert.
>
> Ehrlich gesagt, mir stehen bei diesem Satz die Haare zu Berge. Wenn du
> Pech hast, ist das Laufwerk beschädigt.

Nur das Filesystem, nicht das Laufwerk ...

von Rolf (rolf22)


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Norbert schrieb:
>> Möglich. Was wir aber nicht wissen, ist, ob das in unserem Fall zum
>> gewünschten Erfolg führt.
>
> Nicht möglich, SICHER!
> Es ging zunächst einmal um den Prozess des Klonens selbst.
> Und … das … funktioniert mit den Linux Werkzeugen ›beyond any doubt‹

Was verstehst du an "in unserem Fall" nicht?

> Und wenn man das zuvor geklonte Quell-Laufwerk durch das Ziel-Laufwerk
> ersetzt, dann sollte dieses – da es Bit für Bit identisch ist – genau so
> funktionieren.

Circulus vitiosus. Außerdem hat der OP nicht von solchem Ersetzen 
gesprochen, sondern nur vom Anschließen. Beim zusätzlichen Anschließen 
kann das Booten je nach Einstellungen im BIOS anders ablaufen.

>> Zum Beispiel hat der OP vielleicht einen Grub
>> oder anderen Bootmanager auf C:, der beim Klonen von D: natürlich nicht
>> mitkommt – auch mit dem besten Klone-Tool der Welt nicht.
>
> Und warum sollte sich der dann anders verhalten?

Der verhält sich gar nicht, weil er nicht auf der geklonten Platte ist. 
:-P

> Dass sich das Ganze dann eventuell auf einem anderen
> Rechner abspielen soll, dass gibt die ursprüngliche Beschreibung nicht
> im Geringsten her.

Das Gegenteil gibt sie auch nicht her. Jedenfalls: Wenn ich so einen 
Laufwerk-Klone herstelle, dann tue ich das nur, um ein System auf einen 
anderen/weiteren Rechner zu übertragen.

von Norbert (der_norbert)


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Rolf schrieb:
> Das Gegenteil gibt sie auch nicht her. Jedenfalls: Wenn ich so einen
> Laufwerk-Klone herstelle, dann tue ich das nur, um ein System auf einen
> anderen/weiteren Rechner zu übertragen.

Also ich mache so etwas um zB. von einem kleineren auf ein größeres 
Laufwerk zu wechseln. Oder von Rost auf Silizium. Oder zurück. Und noch 
aus vielen anderen Gründen.

von L. (mikrohobby)


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Dirk schrieb:
> Hallo,
> habe eine Ubuntu-HD auf eine andere HD geklont. Nun kann man von der
> geklonten HD nicht starten.
>...............
>
> Kann jemand etwas damit anfangen und sagen, wie man nun am besten
> vorgeht, wenn ich das so naiv fragen darf?


Wir arbeiten noch nicht lange mit Linux, hatten aber in letzter Zeit
viel mit Partionen einrichten, klonen usw. zu tun.

Hier eine Beschreibung, wie wir vorgehen würden.
Ziel-Platte komplett löschen mit Gparted und z.B. mit Fat32 formatieren, 
um evtl. Datenreste zu überschreiben.
Darauf achten dass, Ziel-Platte etwas größer ist als Quell-Platte.
Dann mit erprobter Software klonen. Wir machen das üblicherweise täglich 
als Datensicherung für zwei Sata-Platten ohne Computer auf Knopfdruck 
mit einer preisgünstigen Docking-Station. Geht sehr schnell.

Wir wünschen viel Erfolg !

von Norbert (der_norbert)


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L. schrieb:
> Wir arbeiten noch nicht lange mit Linux,

Im Folgenden gut erkennbar …

L. schrieb:
> Ziel-Platte komplett löschen mit Gparted

Wenn es überhaupt irgendetwas gibt wozu gparted NICHT geeignet und auch 
nicht konzipiert ist, dann dies.

L. schrieb:
> mit Fat32 formatieren,
> um evtl. Datenreste zu überschreiben.

Ach du meine Güte, für so etwas gibt es geeignete Werkzeuge…

L. schrieb:
> Darauf achten dass, Ziel-Platte etwas größer ist als Quell-Platte.

Knapp daneben ist auch vorbei. Wenn man zehn Million LBAs kopieren 
möchte, dann braucht man Platz für zehn Million LBAs. Nicht ›etwas 
mehr‹…

von Dirk (dirki)


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Ein T. schrieb:
>> Das habe ich gemacht und das Ergebnis sieht so aus:
>>
>>> grub> ls
>> (memdisk) (proc) (hd0) (hd0,gpt2) (hd0,gpt1)
>> grub> _
>>
>
> Okay, prima, sieht doch super aus. Dann benutzen wir wieder den Befehl
> "ls", aber mit Parametern:
> grub> ls (hd0,1)/
>
> und
> grub> ls (hd0,2)/
>
> (Die beiden Befehle unterscheiden sich nur in der Partitionsnummer, den
> / am Ende solltest Du IIRC auch weglassen können.)
>
> In einer der beiden Partitionen sollte das Verzeichnis "boot" liegen,
> also entweder in (hd0,1) oder in (hd0,2). Das Verzeichnis "boot" zeigst
> Du dann mit der betreffenden Partition an, also zum Beispiel
> grub> ls (hd0,1)/boot
>
> oder
> grub> ls (hd0,2)/boot
>
> In dem betreffenden Verzeichnis "boot" liegen dann ein Kernel und eine
> Initrd

Hallo Ein T., wieder vielen Dank für die Hilfe!

Habe es gemacht und wenn ich 1. eingebe, kommt 2.:

1. grub> ls (hd0,1)/

2. efi/
   grub> _


Wenn ich dann 1. eingebe, kommt 2.:

1. grub> ls (hd0,2)/

2. grub> _

Von boot oder vmlinuz leider nichts zu sehen.



Habe dann noch sicherheitshalber das eingegeben:

grub> ls (hd0,1)/boot

und

grub> ls (hd0,2)/boot


Dann kommt beides Mal:

error: file '/boot' not found.

von Daniel A. (daniel-a)


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Sieht so aus, als ob dein linux nicht existiert. Die Partition scheint 
leer zu sein.

von Ein T. (ein_typ)


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Dirk schrieb:
> Hallo Ein T., wieder vielen Dank für die Hilfe!

Sehr gerne, allerdings...

> error: file '/boot' not found.

... das sieht, wie ja auch Daniel vermutet, bedauerlicherweise so aus, 
als hättest Du nicht das System, sondern womöglich nur die EFI System 
Partition geklont. Jetzt wäre sicher ein guter Zeitpunkt, um tatsächlich 
einmal die Super Grub2 Disk [1] zu versuchen, um das zu verifizieren.

Wenn Daniels und meine Vermutung zutrifft, dann bedeutet leider, daß Du 
den Klonvorgang noch einmal wiederholen mußt. Dieses Mal würde ich Dir 
allerdings empfehlen, ein anderes Werkzeug zu benutzen.

Der Klassiker unter Linux ist das Programm dd(1), allerdings mußt Du da 
sehr genau aufpassen, daß Du die richtigen Festplatten (nicht 
Partitionen, also /dev/sda statt /dev/sda1) als Quelle und Ziel 
auswählst. Zudem würde ich im Falle von dd(1) empfehlen, die Größe der 
kopierten Blocks mit dem Parameter "bs=10M" zu vergrößern, sonst kann 
die Veranstaltung seeehr lange dauern. Achtung: dd(1) zeigt 
normalerweise keinen Fortschritt an, was Anwender oft irritiert, der 
Parameter "status=progress" ändert das und der Parameter "conv=noerror" 
verhindert, daß das Programm bei Lesefehlern abbricht.

Sicherlich wird es auch geeignete Windows-Werkzeuge, aber von Windows 
habe ich überhaupt keine Ahnung, sicherlich können da andere Teilnehmer 
des Threads wie Daniel, Norbert oder Stefan Dir etwas passendes 
empfehlen. Ich persönlich habe viel Positives über CloneZilla [2] 
gehört, kenne es aber selbst nicht. [3] ist zwar für Windows, sollte 
aber analog für Linux-Disks funktionieren.

Ansonsten könntest Du auch eine Neuinstallation erwägen, denn das ist 
kein Hexenwerk. Die Paketkonfiguration kann mit dpkg (Parameter 
--get-selections und --set-selections), und die Konfigurationsdateien 
und Daten mit rsync(1) leicht von der alten auf die neue Disk gebracht 
werden.

Viel Glück und Erfolg! :-)

[1] https://www.supergrubdisk.org/super-grub2-disk/
[2] https://clonezilla.org/downloads.php
[3] 
https://www.thomas-krenn.com/de/wiki/Klonen_einer_Windows-Installation_mit_Clonezilla

von L. (mikrohobby)


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Norbert schrieb:
> L. schrieb:
>> Wir arbeiten noch nicht lange mit Linux,
>
> Im Folgenden gut erkennbar …

Für Typen wie Sie suchen wir noch nach einem Knopf zum Blockieren auf 
diesem Forum.

von Norbert (der_norbert)


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Ein T. schrieb:
> Sicherlich wird es auch geeignete Windows-Werkzeuge, aber von Windows
> habe ich überhaupt keine Ahnung, sicherlich können da andere Teilnehmer
> des Threads wie Daniel, Norbert oder Stefan Dir etwas passendes
> empfehlen.

Glücklicherweise bin ich seit mehreren Jahrzehnten in der vorteilhaften 
Situation nichts, aber auch gar nichts, über Windows sagen zu können.

Aber bei Linux erzeugt zum Beispiel
1
lsblk -f -o+MODEL
 eine gute Übersicht der Laufwerke und deren Hersteller sowie 
Device-Namen.

Da kann man dann bei ›dd‹ die entsprechenden ›if=‹ und ›of=‹ Parameter 
setzen, ohne Gefahr zu laufen das leere auf das volle Laufwerk zu 
klonen. ;-)

von Norbert (der_norbert)


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L. schrieb:
> Knopf zum Blockieren auf
> diesem Forum.

Wenn es auch noch einen gäbe um inhaltlich völlig falsche Posts zu 
blocken…

: Bearbeitet durch User
von Daniel A. (daniel-a)


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Ich nehme zum klonen normalerweise ddrescue. Das bricht nicht gleich ab, 
wenn es bei einer alten Disk mal einen Lesefehler gibt, und man sieht 
auch, was nicht kopiert werden konnte, und kann die teile nochmal 
versuchen zu kopieren.

Letztens hab ich mal meine Laptop SSD auf eine größere kopiert. Ich 
dachte, das ist ja ne M.2 SSD die noch nie Probleme gemacht hat, also 
hab ich mal das "pv" Programm zum Kopieren genommen. Natürlich gab es 
dann gegen Ende einen Lesefehler... (Aber ich wusste, wie viel es schon 
kopiert hatte, also hab ich dann halt selbst ein mapfile erstellt, und 
konnte den Rest kopieren lassen).

von Ein T. (ein_typ)


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L. schrieb:
> Norbert schrieb:
>> L. schrieb:
>>> Wir arbeiten noch nicht lange mit Linux,
>>
>> Im Folgenden gut erkennbar …
>
> Für Typen wie Sie suchen wir noch nach einem Knopf zum Blockieren auf
> diesem Forum.

Bitte entschuldige, aber... auch wenn ich mit ihm nicht immer einer 
Meinung bin, so gehört Norbert zweifellos zu den kompetentesten und 
hilfsbereitesten Linux-Fachleuten in diesem Forum, und in der Sache hat 
er leider Recht.

Davon abgesehen möchte ich Dir wärmstens ans Herz legen, Dir für dieses 
Forum und auch in der OpenSource-Community ein dickeres Fell zuzulegen. 
Wir neigen zu ausgesprochen sachlicher, sehr direkter Kommunikation. Das 
sieht dann zwar bisweilen unhöflich aus, ist aber einfach nur effizient.

von M. D. (derdiek)


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Clonezilla ist quasi dd mit GUI drumrum. Ich kanns nur empfehlen.

von Bauform B. (bauformb)


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M. D. schrieb:
> Clonezilla ist quasi dd mit GUI drumrum.

Vielleicht, vielleicht auch nicht. Wikipedia meint
1
For unsupported file systems, Clonezilla falls back to
2
indiscriminate block-level copying.
Warum sollte ich mir das antun, wenn ich sowieso schon gegen 
rätselhafte Fehler kämpfen muss? Wenn alles funktioniert, bietet 
Clonezilla einen Haufen nette Funktionen, dagegen sage ich nichts.

von Dirk (dirki)


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Hallo, ich habe die Platte nun mit dd geklont und vorher alle 
Partitionen auf der Zielplatte gelöscht.

Habe den Befehlssatz hier verwendet:
sudo dd if=/dev/sdb of=/dev/sda bs=64K status=progress conv=noerror,sync

Das Ergebnis ist ähnlich wie beim Klonen mit Minitool Shadowmaker.
Deshalb vermute ich, das das Problem irgendwo beim Quell-LW liegt.

Am liebsten möchte ich nun Ubuntu einfach auf der neuen HD (bisher = 
Ziellaufwerk) neu installieren.
Normalerweise mache ich das, indem ich die Ubuntu-Install-ISO auf einen 
Ventoy-Stick packe, von diesem boote und das Ubuntu sich dann 
installieren lasse.
Leider kann man jetzt nicht (mehr) vom Ventoy-Stock booten, da das vom 
Secure Boot verhindert wird. Secure Boot will ich dafür aber nicht 
abschalten, weil, wenn ich das für die Installation mache, könnte es 
sein, dass das W11 anschließend nicht mehr bootbar ist (das Problem 
hatte ich schon mal und musste dann W11 neu installieren).

Die Ubuntu-Platte und die W11-Platte sehen sich übrigens nie, weil die 
Energieversorgung für beide Platten über einen Wechselschalter 1xUM 
(selbstverständlich nur im ausgeschalteten Zustand) betrieben wird, um 
das jeweilige OS zu wählen. Es kann immer nur eine HD Strom bekommen.

Hat jemand eine weiterführende Idee dazu?

von Norbert (der_norbert)


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Dirk schrieb:
> … und vorher alle
> Partitionen auf der Zielplatte gelöscht.

Schadet nicht, bringt aber auch nichts, denn…

> Habe den Befehlssatz hier verwendet:
> sudo dd if=/dev/sdb of=/dev/sda bs=64K status=progress conv=noerror,sync

…das überschreibt wirklich die komplette Platte inkl. Bootsektor, 
Partition Table, Grub stage1 und 1.5. Eine absolut identische Kopie. 
(Selbst die UUIDs müssten identisch sein)

Damit ist also nicht zu erklären, warum diese Platte im Austausch gegen 
die alte nicht funktionieren soll. Unter der Voraussetzung, dass 
wirklich ein Austausch (und nicht eine zusätzliche Platte) stattgefunden 
hat. Ansonsten wären die UUIDs doppelt vergeben, was allgemein als 
unangenehm empfunden wird.

Die (für mich) einzige Erklärung wäre, dass im BIOS irgendwo die (nicht 
klonbare) PlattenID/Seriennummer geprüft wird und bei Änderung der 
Bootvorgang verhindert wird. Das ist sehr weit hergeholt, aber in 
Ermangelung einer besseren Idee…

: Bearbeitet durch User
von Holger T. (holgert)


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Dirk schrieb:
> Im Shadowmaker-Fenster war über die beiden Platten zu lesen:
>
> Source Disk: ... SCSI Disk Device
> Destination Disk: ... ATA Bus
>
> Beide Platten werden logischerweise über ein SCSI-Kabel angeschlossen
> (natürlich immer nur eine gleichzeitig).

Vornweg: Mit SCSI habe ich keine praktischen Erfahrungen.
Was mich stutzig macht:
1) Wie kann man eine Platte mit "ATA Bus" mittels SCSI-Kabel 
anschließen?
2) Braucht es für (S)ATA nicht andere Treiber, als für SCSI?

von Norbert (der_norbert)


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Holger T. schrieb:
> 2) Braucht es für (S)ATA nicht andere Treiber, als für SCSI?

Das stimmt. Hatte zwar seit Ewigkeiten kein SCSI mehr in den Händen, 
aber damals waren es /dev/sgX Devices, WIMRE.

von L. (mikrohobby)


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Ein T. schrieb:
> L. schrieb:
>> Norbert schrieb:
>>> L. schrieb:
>>>> Wir arbeiten noch nicht lange mit Linux,
>>>
>>> Im Folgenden gut erkennbar …
>>
>> Für Typen wie Sie suchen wir noch nach einem Knopf zum Blockieren auf
>> diesem Forum.
>

..........in der OpenSource-Community ein dickeres Fell zuzulegen.
Wir bilden uns unsere Meinung aufgrund von nachlesbaren Fakten und nicht 
nach Art des Hauses und von irgendwelchen Kumpel-Netzwerken.

> Wir neigen zu ausgesprochen sachlicher, sehr direkter Kommunikation. Das
> sieht dann zwar bisweilen unhöflich aus, ist aber einfach nur effizient.
Realitätsfremder geht's nicht mehr. Das Gegenteil ist der Fall. 
Unsachlicher, abstoßender, emotional-aggressiver und Lösungs-fremder 
gegen alles, was hier neu ist, geht es nicht mal in irgendeinem 
äh..Laden auf der Reeperbahn zu.

Wir haben einfach nur eine simple sachliche Beschreibung unseres 
Vorgehens geschildert, ohne jede Bewertung und Empfehlung.

Was darauf folgte, war eine vollkommen unsachliche sinnlose 
Beschimpfung, die nach Art eines Oberlehrers, der offenbar die Wahrheit 
gepachtet hat, jedes einzelne unserer Worte mit Hohn und Spott bedacht 
hat. In unserem Verein erhielte diese Person sofortiges Hausverbot.

Wer sich in so einer Umgebung (offenbar schon jahrelang) wohl fühlt, der 
hat auch nichts anderes verdient.

von Daniel A. (daniel-a)


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Dirk schrieb:
> Habe den Befehlssatz hier verwendet:
> sudo dd if=/dev/sdb of=/dev/sda bs=64K status=progress conv=noerror,sync
>
> Das Ergebnis ist ähnlich wie beim Klonen mit Minitool Shadowmaker.
> Deshalb vermute ich, das das Problem irgendwo beim Quell-LW liegt.

Wenn das Quell-LW Bootet, kann das eigentlich nicht sein. (Wenn es 
nicht mehr bootet, wurden eventuell Quelle und Ziel bei dd 
vertauscht?)

Was auch sein könnte - diese Festplatte, ist die echt? Es gibt ja diese 
Fälschungen, die 8TB angeschrieben haben und angezeigt wird, aber nur 
1GB oder so drinn ist.

Norbert schrieb:
> Holger T. schrieb:
>> 2) Braucht es für (S)ATA nicht andere Treiber, als für SCSI?
>
> Das stimmt. Hatte zwar seit Ewigkeiten kein SCSI mehr in den Händen,
> aber damals waren es /dev/sgX Devices, WIMRE.

Das hängt doch heute alles zusammen. SATA commands kännen über ATA 
gesendet werden und umgekehrt usw. 
https://unix.stackexchange.com/questions/144561/in-what-sense-does-sata-talk-scsi-how-much-is-shared-between-scsi-and-ata

Unter linux gibt es für die Festplatten, CD Laufwerke, etc. die ich 
angeschlossen habe, auch je ein /dev/sg* Device. Das braucht man aber 
nur, wenn man da direkt low level SCSI zu den Geräten senden will.
Der Kernel stellt eigentlich immer auch ein richtiges Blockdevice bereit 
(/dev/fd* (floppy), /dev/sd* (SATA HDDs), /dev/cdrom & /dev/sr* 
(CD/DVD/BluRay,etc.), /dev/mmcblk* (Per mmc angebundener Speicher (z.B. 
SD Karten)), /dev/nvmeXnY (per NVME angebundener Speicher, oft M.2 
SSDs)), etc. In der Regel nimmt man die, und kann den /dev/sg kram 
ignorieren.

von Dirk (dirki)


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Holger T. schrieb:
> 1) Wie kann man eine Platte mit "ATA Bus" mittels SCSI-Kabel
> anschließen?
> 2) Braucht es für (S)ATA nicht andere Treiber, als für SCSI?

Auf der Platte selber steht SATA 6.0

Warum weiter oben das Wort ATA auftaucht, verstehe ich auch nicht. Im 
Bios wird das angeblich automatisch verwaltet.

Habe leider auch keine andere Platte zur Hand, sonst würde ich die mal 
beim Klonen als Zielplatte verwenden.


Interessant wäre noch, wie man unter den gegebenen Umständen Ubuntu neu 
installieren könnte.
Ein DVD-LW habe ich noch irgendwo, aber ob das klappt, wenn man schon 
nicht vom Ventoy-Stick booten kann?

Oder eben Secure Boot ausschalten, mit dem wahrscheinlichen Ergebnis, 
dass dann das meisterhaft programmierte W11 nicht mehr läuft.

von Daniel A. (daniel-a)


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Dirk schrieb:
> Leider kann man jetzt nicht (mehr) vom Ventoy-Stock booten, da das vom
> Secure Boot verhindert wird. Secure Boot will ich dafür aber nicht
> abschalten, weil, wenn ich das für die Installation mache, könnte es
> sein, dass das W11 anschließend nicht mehr bootbar ist (das Problem
> hatte ich schon mal und musste dann W11 neu installieren).

Der Ubuntu Installer hat meines wissens einen Signierten Bootloader, den 
müsste man eigentlich hauch mit Secure Boot starten können. Eventuell 
muss das dann halt ohne Ventory machen. Ist aber nicht deren schuld, da 
sieht man die Abhängigkleit, die Secure Boot zu MS geschaffen hat. (Ja, 
die signieren den Bootloader von Ubuntu.).

von Dirk (dirki)


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Daniel A. schrieb:
> Wenn das Quell-LW Bootet, kann das eigentlich nicht sein. (Wenn es
> nicht mehr bootet, wurden eventuell Quelle und Ziel bei dd
> vertauscht?)

Das ist definitiv nicht der Fall! Die Quellplatte funktioniert nach wie 
vor.


> Was auch sein könnte - diese Festplatte, ist die echt? Es gibt ja diese
> Fälschungen, die 8TB angeschrieben haben und angezeigt wird, aber nur
> 1GB oder so drinn ist.

Davon gehe ich stakt aus, das ist eine etwas ältere, bisher nur für 
Archivzwecke verwendete Platte (2.5" mechanische HDD). Die Quellplatte 
ist auch mechanisch, aber 3.5".

von Dirk (dirki)


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Daniel A. schrieb:
> Eventuell
> muss das dann halt ohne Ventory machen.

Z.B. von DVD?

Kann man eventuell auch einen Installer auf der HD ablegen und den dann 
starten?

von Stephan S. (uxdx)


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Dirk schrieb:

> Davon gehe ich stakt aus, das ist eine etwas ältere, bisher nur für
> Archivzwecke verwendete Platte (2.5" mechanische HDD). Die Quellplatte
> ist auch mechanisch, aber 3.5".

Dabn zeige doch mal bitte, was   lsblk   ausgibt, wenn nur die 
Quellplatte dran ist und wenn beide Platten darn sind

von Norbert (der_norbert)


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L. schrieb:
> Wir haben einfach nur eine simple sachliche Beschreibung unseres
> Vorgehens geschildert, ohne jede Bewertung und Empfehlung.

Und die beinhaltete drei Dinge, welche allesamt falsch sind.
Die ersten beiden mal so richtig falsch, das dritte nur etwas falsch.

Und da diese Sachen hier nun einmal stehen bleiben und andere 
Beginner/Einsteiger dies und etwaige Folgen nicht abschätzen/einschätzen 
können, gab es den Kommentar.

Vor allem deshalb, da bei der Arbeit mit Datenträgern und vermutlich 
wichtigen Daten keine Fehler passieren dürfen.

Der Kommentar mag dir vielleicht harsch vorgekommen sein, aber frag dich 
mal ob er es tatsächlich war. Oder du nur einen Bremsklotz auf's Gleis 
bekommen hast, dies nicht mochtest und dich angegriffen fühltest.

von Bauform B. (bauformb)


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Dirk schrieb:
> Daniel A. schrieb:
>> Eventuell
>> muss das dann halt ohne Ventory machen.
>
> Z.B. von DVD?
>
> Kann man eventuell auch einen Installer auf der HD ablegen und den dann
> starten?

Probier mal als erstes, nur die ubuntu-iso-Datei auf einen USB-Stick 
zu schreiben. Also kein Dateisystem und keine extra Installer oder 
sonstwas. Z.B. mit "dd if=/pfad/zur/iso-datei of=/dev/sdx". Wenn die 
iso-Datei nicht gerade uralt ist, sollte man direkt von dem Stick booten 
können, das funktioniert mit Debian seit Jahren.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Dirk schrieb:
> Also, das Board hat UEFI Bios und Secure Boot ist aktiv.

Da liegt der Hund begraben.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Beim Lenovo wurden noch diese Partitionen benötigt:
1
Device Start End Sectors Size Type
2
/dev/sda1 2048 534527 532480 260M EFI System
3
/dev/sda2 534528 567295 32768 16M Microsoft reserved
4
/dev/sda7 974725120 976773119 2048000 1000M Lenovo boot partition

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Womit man sich noch auseinandersetzen müßte:
https://wiki.ubuntuusers.de/efibootmgr/

Und in Ruhe die Ausgabe studieren:

efibootmgr --verbose

von Norbert (der_norbert)


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Dieter D. schrieb:
> Beim Lenovo wurden noch diese Partitionen benötigt:

Dieter, die Platte wurde GEKLONT!
Das ergibt eine Bit-identische Kopie.
Was auf der einen ist, ist auch auf der anderen.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Norbert schrieb:
> Dieter, die Platte wurde GEKLONT!

Trotzdem gab es den Fall, wo sich später im Thread doch fehlerhaftes 
herausstellte.

Daher sollten von beiden Platten die Ausgaben von
fdisk -l

geprüft werden. Dessen Frage hat den gleichen Hintergrund:

Stephan S. schrieb:
> zeige doch mal bitte, was   lsblk   ausgibt,

von Norbert (der_norbert)


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Dieter D. schrieb:
> Trotzdem gab es den Fall, wo sich später im Thread doch fehlerhaftes
> herausstellte.


Selbst wenn man sich bei Vollmond um Mitternacht auf den Friedhof stellt 
und dreimal eine tote Katze über dem Kopf schwenkt, ›dd‹ liest bei LBA0 
beginnend solange von der einen und schreibt auf die andere Platte, bis 
ein Fehler passiert.

Da ›status=progress‹ den Fortschritt zeigt und der Kopiervorgang bis zum 
Plattenende durchlief, ist es praktisch ausgeschlossen das schon gleich 
zu Beginn bei LBA0 (Partitiontable) falsch gelesen/geschrieben wurde.

Nur eine Fehlbedienung könnte so etwas bewirken.
Da wir aber die Befehlszeile bekommen haben und diese korrekt war kann 
eine Fehlbedienung ebenfalls ausgeschlossen werden.

Ein:
1
dd if=/dev/sdX count=1 bs=1M|md5sum
wird bei beiden Platten den gleichen Hash zeigen.

: Bearbeitet durch User
von Daniel A. (daniel-a)


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Norbert schrieb:
> Ein:dd if=/dev/sdX count=1 bs=1M|md5sum
> wird bei beiden Platten den gleichen Hash zeigen.

Nur, wenn sie exakt gleich gross sind, was recht unwahrscheinlich ist.

von Stephan S. (uxdx)


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Dieter D. schrieb:
> Beim Lenovo wurden noch diese Partitionen benötigt:
>
1
> Device Start End Sectors Size Type
2
> /dev/sda1 2048 534527 532480 260M EFI System
3
> /dev/sda2 534528 567295 32768 16M Microsoft reserved
4
> /dev/sda7 974725120 976773119 2048000 1000M Lenovo boot partition
5
>

Da muss ich dir widersprechen: bei meinen 4 Lenovo-Laptops (2 private 
und 2 geschäftliche) mit Ubuntu hat keiner eine Miicrosoft reserved oder 
eine Lenovo Boot Partition gehabt. Das Geraffel braucht Linux nicht.

Das ist ein Lenovo X270, ein alter T430 sieht genauso aus, allerdings 
nicht mit nvme, sondern sda
1
xc@lap03:~$ sudo fdisk-l
2
Disk /dev/nvme0n1: 119,24 GiB, 128035676160 bytes, 250069680 sectors
3
Disk model: SSSTC CL1-8D128-HP
4
Units: sectors of 1 * 512 = 512 bytes
5
Sector size (logical/physical): 512 bytes / 512 bytes
6
I/O size (minimum/optimal): 512 bytes / 512 bytes
7
Disklabel type: gpt
8
Disk identifier: 6D896350-7B05-4CEB-940B-5EB0769BBC45
9
10
Device            Start       End   Sectors   Size Type
11
/dev/nvme0n1p1     2048   2203647   2201600     1G EFI System
12
/dev/nvme0n1p2  2203648  27369471  25165824    12G Linux filesystem
13
/dev/nvme0n1p3 27369472 247396351 220026880 104,9G Linux filesystem
14
xc@lap03:~$ sudo lsblk
15
NAME        MAJ:MIN RM   SIZE RO TYPE MOUNTPOINTS
16
nvme0n1     259:0    0 119,2G  0 disk
17
├─nvme0n1p1 259:1    0     1G  0 part /boot/efi
18
├─nvme0n1p2 259:2    0    12G  0 part /
19
└─nvme0n1p3 259:3    0 104,9G  0 part /home
20
xc@lap03:~$

Dieter D. schrieb:
> Dirk schrieb:
>> Also, das Board hat UEFI Bios und Secure Boot ist aktiv.

Bei Linux empfiehlt es sich, Secure Boot abzuschalten, macht nur Ärger, 
das will nur Redmont.

von Bauform B. (bauformb)


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Daniel A. schrieb:
> Norbert schrieb:
>> Ein:dd if=/dev/sdX count=1 bs=1M|md5sum
>> wird bei beiden Platten den gleichen Hash zeigen.
>
> Nur, wenn sie exakt gleich gross sind, was recht unwahrscheinlich ist.

Jetzt hast du es gesagt! Zwar ganz anders gemeint (wegen bs=1M), aber 
was passiert, wenn das Ziel kleiner ist? Die Kopie der Partition Table 
fehlt und die letzte Partition ist unvollständig. Aber für dd ist das 
kein Fehler.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Daniel A. schrieb:
> Sieht so aus, als ob dein linux nicht existiert. Die Partition scheint
> leer zu sein.

Sein Clonewerkzeug hat vermutlich ein Problem mit ext4 und mit ext3 ging 
es frueher.

von Ein T. (ein_typ)


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L. schrieb:
> [Unterstellungen, Übertreibungen, Mimosenhaftes]

Tut mir leid, ich wollte Eurer Majestät nur einen gut gemeinten Rat 
geben. Verzeihen Sie bitte, das wird nicht wieder vorkommen.

von Ein T. (ein_typ)


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Daniel A. schrieb:
> Wenn das Quell-LW Bootet, kann das eigentlich nicht sein. (Wenn es
> nicht mehr bootet, wurden eventuell Quelle und Ziel bei dd
> vertauscht?)

Ja, langsam wird es müsteriös. Bin gespannt, ob und wie sich das 
auflöst.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Norbert schrieb:
> Selbst wenn man sich bei Vollmond um Mitternacht auf den Friedhof stellt
> und dreimal eine tote Katze über dem Kopf schwenkt, ›dd‹ liest bei LBA0

Tut mir leid Dir jetzt ganz den Boden wegzuziehen, der TO verwendete 
kein "dd" auf der Kommandozeile:

Dirk schrieb:
> Der Klon wurde an einem Win-Rechner mit Minitool Shadowmaker erstellt

von Ein T. (ein_typ)


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Dieter D. schrieb:
> Norbert schrieb:
>> Selbst wenn man sich bei Vollmond um Mitternacht auf den Friedhof stellt
>> und dreimal eine tote Katze über dem Kopf schwenkt, ›dd‹ liest bei LBA0
>
> Tut mir leid Dir jetzt ganz den Boden wegzuziehen, der TO verwendete
> kein "dd" auf der Kommandozeile:
>
> Dirk schrieb:
>> Der Klon wurde an einem Win-Rechner mit Minitool Shadowmaker erstellt

Tut mir leid Dir jetzt ganz den Boden wegzuziehen, der TO verwendete 
"dd" auf der Kommandozeile:

Dirk schrieb:
> Habe den Befehlssatz hier verwendet:
> sudo dd if=/dev/sdb of=/dev/sda bs=64K status=progress conv=noerror,sync

Wenn Du den Thread nicht liest, dann schreib' auch nichts.

Als Du noch hin und wieder ein bisschen Quatsch geschrieben hast, ach 
G~tt. Aber daß Du mittlerweile andere hier mit Fehlinformationen 
böswillig in die Irre führst, das finde ich wirklich mies von Dir.

von Norbert (der_norbert)


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Daniel A. schrieb:
> Nur, wenn sie exakt gleich gross sind, was recht unwahrscheinlich ist.

Das sehe ich anders, Daniel.

Nach einem richtigen™ Klonvorgang müssen bei beiden Platten die 
jeweils ersten MiB identisch sein. Es wird ja keine neue 
Partitionstabelle mit evtl. unterschiedlichen Parametern angelegt, 
sondern schlicht und einfach alles kopiert. Bit für Bit, Byte für Byte.

von Norbert (der_norbert)


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Bauform B. schrieb:
> Jetzt hast du es gesagt! Zwar ganz anders gemeint (wegen bs=1M), aber
> was passiert, wenn das Ziel kleiner ist? Die Kopie der Partition Table
> fehlt und die letzte Partition ist unvollständig. Aber für dd ist das
> kein Fehler.

Die fehlt nicht, das kann sie gar nicht, die ist ganz am Anfang. Wenn 
die PT in LBA0 schon fehlen würde, dann wäre die Zielplatte gar nicht 
existent.

von Norbert (der_norbert)


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Es scheinen sich ja mittlerweile eine Menge falscher Informationen 
angesammelt zu haben.
Hier also mal nur ein Gedanke:

Was passiert wenn die Zielplatte größer ist?
Normalerweise nicht das geringste Problem, beim klonen wird ja nur der 
Teil überschrieben welcher der Größe der Quellplatte entspricht. Das 
steht – so hoffe ich doch – außer Zweifel.

Wenn aber die Dinger keine sogenannte gute alte ›MSDOS‹ Partitiontabelle 
sondern eine GPT enthalten. Davon gibt es noch eine Kopie ganz am Ende 
(welch natürlich auch geklont wird).

Nun haben wir ganz am Ende auf dem größeren? Ziellaufwerk vielleicht 
noch als Überbleibsel eine alte GPT (weil die nicht überschrieben wurde) 
und mit gewissem Abstand davor (aber ebenfalls Richtung Ende) die 
neuere/gültige zweite GPT.

Wie verhielte sich ein solches System?

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Ein T. schrieb:
> Tut mir leid Dir jetzt ganz den Boden wegzuziehen, der TO verwendete
> "dd"

Aber erst beim zweiten Versuch.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Es gibt mit dd aber noch eine Fehlerquelle, wenn die Festplatte kopiert 
wird, die gerade benutzt wird. Swapfile statt Swappartition waere dabei 
so ein Querschlaeger.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Norbert schrieb:
> Nun haben wir ganz am Ende auf dem größeren?

Die Angabe zu den groessen fehlt auch vom TO.

Es gibt bei SSD auch noch den unhaeufigen Fallstrick, dass das Levelling 
zur Lebensdauerverlaengerung in einem Fall mit Treiberunterstuetzung und 
anderen Fall ohne laeuft.

von Norbert (der_norbert)


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Norbert schrieb:
> Wie verhielte sich ein solches System?

So, gerade mal versucht, wird zuverlässig erkannt, scheint kein Problem 
zu sein:
1
#!/bin/bash
2
# Als user:
3
truncate -s 1024M QUELLE
4
truncate -s 1048M ZIEL
5
6
# Als root:
7
losetup -f --show QUELLE 
8
# --> /dev/loop0
9
losetup -f --show ZIEL
10
# --> /dev/loop1
11
chgrp norbert /dev/loop0
12
chgrp norbert /dev/loop1
13
14
# Wieder als user:
15
# Auf beiden "Laufwerken" eine GPT samt einer Partition angelegt
16
/usr/sbin/gparted /dev/loop0
17
/usr/sbin/gparted /dev/loop1
18
# Kopiervorgang klein auf größer
19
dd if=QUELLE of=ZIEL bs=1M status=progress
20
# 1024+0 Datensätze ein
21
# 1024+0 Datensätze aus
22
# 1073741824 Bytes (1,1 GB, 1,0 GiB) kopiert, 0,277343 s, 3,9 GB/s
23
24
/sbin/fdisk -l /dev/loop0
25
# Disk /dev/loop0: 1 GiB, 1073741824 bytes, 2097152 sectors
26
# Units: sectors of 1 * 512 = 512 bytes
27
# Sector size (logical/physical): 512 bytes / 512 bytes
28
# I/O size (minimum/optimal): 512 bytes / 512 bytes
29
# Disklabel type: gpt
30
# Disk identifier: 029FF7A1-03B5-485F-8346-A8F7B3B27F12
31
# 
32
# Device       Start     End Sectors  Size Type
33
# /dev/loop0p1  2048 2095103 2093056 1022M Linux filesystem
34
35
/sbin/fdisk -l /dev/loop1
36
# GPT PMBR size mismatch (2097151 != 2146303) will be corrected by write.
37
# The backup GPT table is not on the end of the device.
38
# Disk /dev/loop1: 1,02 GiB, 1098907648 bytes, 2146304 sectors
39
# Units: sectors of 1 * 512 = 512 bytes
40
# Sector size (logical/physical): 512 bytes / 512 bytes
41
# I/O size (minimum/optimal): 512 bytes / 512 bytes
42
# Disklabel type: gpt
43
# Disk identifier: 029FF7A1-03B5-485F-8346-A8F7B3B27F12
44
# 
45
# Device       Start     End Sectors  Size Type
46
# /dev/loop1p1  2048 2095103 2093056 1022M Linux filesystem

Man kann übrigens schön sehen, das Quell- und Zielpartition identisch 
sind (UUID und Größe)

: Bearbeitet durch User
von Norbert (der_norbert)


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Dieter D. schrieb:
> Swapfile statt Swappartition waere dabei
> so ein Querschlaeger.

Stimmt, das wäre tatsächlich wenig hilfreich.
Ein ›swapoff -a‹ wäre da vorher angebracht.

Aber auch ein drop in die Konsole,
killen aller unnötigen Prozesse,
sowie ein remount,ro aller Beteiligten.
Kopie erstellen, danach reboot.

: Bearbeitet durch User
von Daniel A. (daniel-a)


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Norbert schrieb:
> Nach einem richtigen™ Klonvorgang müssen bei beiden Platten die
> jeweils ersten MiB identisch sein.

Ja, ich habe das count=1 übersehen...

von Rbx (rcx)


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Ein T. schrieb:
> Sicherlich wird es auch geeignete Windows-Werkzeuge, aber von Windows
> habe ich überhaupt keine Ahnung, sicherlich können da andere Teilnehmer
> des Threads wie Daniel, Norbert oder Stefan Dir etwas passendes
> empfehlen.

Muss man hier so kleine Brötchen backen? Prinzipiell herrscht hier ein 
Denkfehler vor: hier geht es nicht primär um Linux, und auch nicht 
primär um Windows.
Es geht darum, beide Dualbootmäßig zu nutzen, und das braucht ein 
Extra-Kapitel. Diesbezüglich gab es in der c't schon einige Artikel, wo 
auch klar wurde, das Windows nicht sonderlich Grub-freundlich ist.
Vielleicht ist das "Klonen" in diesem Zusammenhang auch keine so gute 
Idee. Ach ja, und Windows-Erfahrung?: War da nicht immer: entweder gar 
nichts machen oder alles komplett neu die Devise?
Das dauert zwar eine Zeit, sein System von Grund auf neu aufzubauen - 
aber wir haben es ja gelernt - und wissen, dass die Neuinstallation, 
Listen und Original-Medien helfen, das OS wieder auf die Beine zu 
stellen.

Bei Linux gibt es etwas andere Sorgen - aber lassen wir die einfach mal 
weg.
Außerdem stört dieses Gockelhahnkamm-Aufstellen ebenfalls, hier bei der 
Sache zu bleiben.

von Norbert (der_norbert)


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Rbx schrieb:
> Es geht darum, beide Dualbootmäßig zu nutzen, und das braucht ein
> Extra-Kapitel.

Bei zwei separaten Festplatten, welche wechselseitig durch einen 
(physikalischen) Schalter aktiviert werden?
Das wird ein sehr kurzes Extra-Kapitel.

Rbx schrieb:
> wo
> auch klar wurde, das Windows nicht sonderlich Grub-freundlich ist.
> Vielleicht ist das "Klonen" in diesem Zusammenhang auch keine so gute
> Idee.

Ich zitiere mal die Überschrift:
 Ubuntu-HD geklont, bootet aber nicht richtig

: Bearbeitet durch User
von Stephan S. (uxdx)


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Hast Du denn jetzt Erfolg gehabt?
Falls nein, warum hast Du dann nicht mal Clonezilla versucht?

von Dirk (dirki)


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Ich versuche das Klonen einfach noch mal auf einem älteren Rechner ohne 
SB mit Clonzilla und teile dann das Ergebnis mit.

von Ein T. (ein_typ)


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Dirk schrieb:
> Ich versuche das Klonen einfach noch mal auf einem älteren Rechner ohne
> SB mit Clonzilla und teile dann das Ergebnis mit.

Ich bin sehr gepannt, ob Clonezilla kann, was mit dd(1) nicht geklappt 
hat. Viel Erfolg! :-)

von M. D. (derdiek)


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Ein T. schrieb:
> Ich bin sehr gepannt, ob Clonezilla kann, was mit dd(1) nicht geklappt
> hat.

Clonezilla zeigt zumindest an, ob was faul ist und später zu Problemen 
führen kann. Sowas wie "Ziellaufwerk ist zu klein" wird da direkt 
unterbunden.

von Norbert (der_norbert)


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M. D. schrieb:
> Ein T. schrieb:
>> Ich bin sehr gepannt, ob Clonezilla kann, was mit dd(1) nicht geklappt
>> hat.
>
> Clonezilla zeigt zumindest an, ob was faul ist und später zu Problemen
> führen kann. Sowas wie "Ziellaufwerk ist zu klein" wird da direkt
> unterbunden.

So etwas sollte man besser wissen noch bevor man überhaupt anfängt.
1
cat  /sys/block/sda/size  /sys/block/sdb/size 
2
390721968
3
488397168
Oder noch bequemer:
1
cat /sys/block/sd{a,b,c,d,e,f}/size

: Bearbeitet durch User
von Dirk (dirki)


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Vorab: es hat geklappt, juhuu :)


Also, habe die zu klonende Ubuntu-Platte und die Zielplatte an einen 
etwas älteren Rechner gehangen, dessen Bios noch kein Secure Boot hat. 
Habe Clonzilla.iso auf einen Ventoystick gepackt und das ganze dann vom 
Stick gebootet.
Clonezilla habe ich einfach in den empfohlenen Einstellungen für 
Anfänger genutzt, also immer auf ja geklickt.
Nach einem ziemlich zügigen Klonvorgang habe ich nach dem Runterfahren 
die Zielplatte an den eigentlichen Rechner (den mit Secure Boot) 
angeschlossen und zwar da, wo vorher das Quelllaufwerk angeschlossen 
war.
Nach dem Einschalten hat alles einwandfrei funktioniert und gebootet.

Jetzt hoffe ich, dass auch W11 normal bootet, wenn die Bootplatte 
umgeschaltet ist.


Wo jetzt der Fehler lag, keine Ahnung.
Beide Platten sind exakt gleich groß, die Quellplatte (mechanisch) 3,5", 
die Zielplatte (mechanisch) und 2,5".


Gibt es noch irgendwas, was man nach dem Klonen bei Ubuntu machen 
sollte? Irgendwelche Dateisysteme überprüfen oder so?

von Stephan S. (uxdx)


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Dirk schrieb:
> Vorab: es hat geklappt, juhuu :)

Das habe ich Dir schon vor 2 1/2 Tagen vorgeschlagen
Beitrag "Re: Ubuntu-HD geklont, bootet aber nicht richtig"

von Norbert (der_norbert)


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Erstens: Gratulation

Zweitens: Das alles ergibt absolut keinerlei Sinn. Egal wie lange und 
intensiv man darüber nachdenkt.

Außer wenn im Rechner BIOS das Überschreiben des LBA0 verboten ist und 
das dann tatsächlich auch irgendwie physikalisch unterbunden wird.

von Norbert (der_norbert)


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Stephan S. schrieb:
> Das habe ich Dir schon vor 2 1/2 Tagen vorgeschlagen

Aber – falls es wie gerade beschrieben gemacht wurde – funktionierte das 
nur an einem anderen PC.

Mich persönlich würde nun sehr interessieren, welcher originale PC 
(Hersteller/Typ/BIOS-Version) solch ein bisher nie beobachtetes 
Verhalten zeigt.

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Norbert schrieb:
> So etwas sollte man besser wissen noch bevor man überhaupt anfängt.

Das ist auch ein Punkt.

Das Vorgehen von Dirk ist allerdings nicht besonders systematisch und 
analytisch. Vielleicht hat die Platte auch geheime Partitionen?

Der erste Punkt wäre schon mal, was für Platten das sind. Es sind schon 
mal die Typen ATA, SATA und SCSI genannt worden.

Dirk schrieb:
> Source Disk: ... SCSI Disk Device
> Destination Disk: ... ATA Bus

Da stellt sich auch die Frage, wie groß die beiden Festplatten sind.

Von dem Befehl "fdisk -l" beider Platten wäre diese Zeile schon mal 
sinnvoll ein paar Ursachen auszuschließen:
Disk /dev/xxxx: 238.47 GiB, 256060514304 bytes, 500118192 sectors

Zum Beispiel bei einer alte kleine Festplatte funktionierte das auch 
nicht ohne manuelles Nachhelfen.

Zum Schluss hatte ich auf den Rechner ein Linux ohne GUI auf die neue 
große Festplatte im Expertenmodus installiert. Dabei hatte ich die 
Festplatte manuell partitioniert. Eine weitere Partition von 2GB wurde 
zusätzlich angelegt um ein Linux im Textmodus (ohne GUI) zu 
installieren. Die anderen Partitionen wurden manuell kopiert. Das 
Grub-Menü wurde erweitert um die anderen Betriebssysteme auf den anderen 
Partitionen zu starten.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Dirk schrieb:
> Vorab: es hat geklappt, juhuu :)

Gratulation. Dann geht es jetzt mit Linux weiter.

Dirk schrieb:
> etwas älteren Rechner gehangen, dessen Bios noch kein Secure Boot hat.

Damit lag es an dem secure boot, was mehrere im Thread schon im Verdacht 
hatten.

von Norbert (der_norbert)


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Dieter D. schrieb:
> Damit lag es an dem secure boot, was mehrere im Thread schon im Verdacht
> hatten.

Das halte ich für einen Trugschluss.

Welcher Wirkmechanismus (und vor allem wozu dienlich) soll denn 
verhindern, dass ein vollständig gebootetes Betriebssystem keinen Zugang 
zu seinen eigenen Festplatten haben soll und deshalb das Klonen 
fehlschlägt?

von Ein T. (ein_typ)


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Norbert schrieb:
> Dieter D. schrieb:
>> Damit lag es an dem secure boot, was mehrere im Thread schon im Verdacht
>> hatten.
>
> Das halte ich für einen Trugschluss.

Ich auch... das ist alles sehr, sehr merkwürdig.

> Welcher Wirkmechanismus (und vor allem wozu dienlich) soll denn
> verhindern, dass ein vollständig gebootetes Betriebssystem keinen Zugang
> zu seinen eigenen Festplatten haben soll und deshalb das Klonen
> fehlschlägt?

...zumal die ESP ja anscheinend kopiert worden ist, wenn ich die Angaben 
in diesem Beitrag [1] richtig interpretiere.

[1] Beitrag "Re: Ubuntu-HD geklont, bootet aber nicht richtig"

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Clone/Hard Disk Replacement: When using similar hard disks, the firmware 
might hold keys for the old disk. Resetting BIOS to factory defaults can 
sometimes clear these old references, allowing the new disk to initiate 
the required key exchange, as suggested in Microsoft Q&A.

von Norbert (der_norbert)


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Dieter D. schrieb:
> Clone/Hard Disk Replacement: When using similar hard disks, the firmware
> might hold keys for the old disk. Resetting BIOS to factory defaults can
> sometimes clear these old references, allowing the new disk to initiate
> the required key exchange, as suggested in Microsoft Q&A.

Erklärt überhaupt nicht warum das Klonen auf einem anderen PC 
funktionieren soll, auf diesem jedoch nicht.
Denn wenn es tatsächlich von irgendwelchen ›keys‹ abhängig wäre, dann 
gäbe die neue Platte auch weiterhin keinen Mucks von sich.

von Ob S. (Firma: 1984now) (observer)


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Stephan S. schrieb:

> Da muss ich dir widersprechen: bei meinen 4 Lenovo-Laptops (2 private
> und 2 geschäftliche) mit Ubuntu hat keiner eine Miicrosoft reserved oder
> eine Lenovo Boot Partition gehabt. Das Geraffel braucht Linux nicht.

Dafür aber oft eine Scheiß-Extra-Partitionen für die first stage von 
grub2. Das ist auch kein bissel besser.

Ich verstehe nicht wirklich, was die Typen da gebastelt haben. Warum war 
es nicht möglich, diesen Solms mit in die EFI-Partition zu packen? Da 
tobt sich grub2 ja durchaus auch aus und legt einen Haufen Scheiß ab.

Ich hatte bisher keine Lust, mir das genauer anzuschauen, aber es kommt 
mir auf jeden Fall ähnlich hilflos vor wie das MS-Gebastel.

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