Servus, vielleicht kann mir hier jemand bei einem Nebeneffekt während meiner Bachelorarbeit eine Erklärung geben: Eine quasi-ohmsche Last (1KW Leistung) wird mittels sogenannter Schwingungspaketsteuerung in der Leistung gesteuert. Ein SSR mit Nulldurchgangserkennung wird mit einer PWM angesteuert und nur ganze Sinus(halb)wellen werden an die Last gegeben. Kein Phasenanschnitt! Soweit, so gut. Die Leistungssteuerung funktioniert auch. Während dem Betrieb flackern allerdings die LED Leuchten im Labor, die offenbar an der gleichen Phase der Last hängen. Wie lässt sich dieser Effekt elektrotechnisch/physikalisch erklären? Laut Laborleiter ist die Phase über FI und 20A abgesichert (2,5mm²). Nach meinem Verständnis gibt es Spannungsschwankungen an den LEDs (die werden über ein 230V AC to 36 VDC Netzteil meines Wissens versorgt). Wie kommen diese durch die Steuerung zustande?
Thomas R. schrieb: > Welche Frequenz hat denn die PWM? Sie ist variabel, so dass keine Sinuswelle bis alle gesperrt werden (0Hz-1KHz). Das Flackern tritt aber immer auf sobald Sinuswellen im Lastkreis unterdrückt werden. Das Flackern ist nicht stark aber merklich und im Dauerbetrieb auch störend.
Hans-Werner K. schrieb: > Eine quasi-ohmsche Last (1KW Leistung) wird mittels sogenannter > Schwingungspaketsteuerung in der Leistung gesteuert. Ein SSR mit > Nulldurchgangserkennung wird mit einer PWM angesteuert Hans-Werner K. schrieb: >> Welche Frequenz hat denn die PWM? > Sie ist variabel, so dass keine Sinuswelle bis alle gesperrt werden > (0Hz-1KHz). Du studierst Lebensmitteltechnik mit Schwerpunkt Karnevalskrapfen und sollst die Fritteuse steuern? Wie lange dauert eine Halbwelle am 50Hz-Netz und wie soll da eine PWM mit kHz zu passen? Eine Schwingungspaketsteuerung macht z.B. mein Mikrowellenofen, für halbe Leistung 15 Sekunden ein und 15 Sekunden aus = PWM mit 0,033 Hz.
Moin, Hans-Werner K. schrieb: > Eine quasi-ohmsche Last Wassn das genau? Sowas wie eine quasi-schwangere Frau? Ansonsten wuerd' ich mal unter entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen die Netzspannung per Oszilloskop angucken, was sich da so tut (bevor alle entsetzt aufschreien: Das war mal ein Praktikumsversuch an der FH Schweinfurt mit interessanten Abweichungen vom erwarteten Sinus durch die umliegende Industrie, iirc hats da niemanden und keine Geraete dabei zerlegt). Gruss WK
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