Forum: Offtopic Würde mich mal interessieren wer hier Musiker ist/war


von Al. K. (alterknacker)


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Habe hier aus Erfahrung schon manchen Musiker kennengelernt.
Es werden hier die Musiker in einen techn. Forum angesprochen.
In einen Musikerdforum Treiben sich  gefühlt zu viel Experten rum.
Hier sind die Musiker mit techn. Verständnis oder Techniker mit 
musikalischen Verständnis angesprochen.
Für reine Musikalische Diskussion ist das Forum nicht geeignet.
Es ist die Kombination.
Wer hat hier von den Techn. Usern schon aktiv  Professionell oder eben 
Amateurhaft wie ich , der Musikleidenschaft gefrönt.

Wie konntet ihr Musik, Technik und Privates in die Reihe bekommen.

MfG
ein 81 Jähriger techn. Interessierter Ex- Musiker

von Frank D. (Firma: Spezialeinheit) (feuerstein7)


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Mich hat immer die Geige fasziniert, wollte ich immer mal anfangen aber 
es fehlt die Zeit… und die Motivation
Vielleicht wird das mal was zur Rente, nicht professionell, nicht gut, 
nicht für empfindliche Ohren, einfach nur für mich weil ich es will.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Ich habe mal einen Wersi Synthesizer MK1 als Bausatz zusammengebaut. Der 
funktioniert immer noch und gelegentlich klimpere ich drauf herum.

Ein musikalisches Talent ist dabei nicht wirklich aufgetaucht. Ja ich 
hatte mal ein paar Jahre Klavierstunden. Blockflöte und drei Akkorde auf 
der Gitarre kann ich auch noch irgendwie. Aber damit möchte ich wirklich 
niemanden belästigen. Ein Klavier steht auch noch rum und müsste mal 
gestimmt werden.

von Al. K. (alterknacker)


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Frank D. schrieb:
> Mich hat immer die Geige fasziniert, wollte ich immer mal anfangen aber
> es fehlt die Zeit… und die Motivation
> Vielleicht wird das mal was zur Rente, nicht professionell, nicht gut,
> nicht für empfindliche Ohren, einfach nur für mich weil ich es will.

Das finde ich gut!
Ich habe zwar >20 Jahre Amateurmusik (Tanzmusik) gemacht,
als Trommler(Schlagzeuger), war eben so.
Keine Spitzenleistung.
Jetzt bin ich bissel besser, mache es aber nicht wegen der Musik
sondern aus Spass  und Körperlichen Ertüchtigung.

MfG

Ein 81 jähriger Ex-Trommler

von H. H. (Gast)


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von Al. K. (alterknacker)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> Ein musikalisches Talent ist dabei nicht wirklich aufgetaucht. Ja ich
> hatte mal ein paar Jahre Klavierstunden. Blockflöte und drei Akkorde auf
> der Gitarre kann ich auch noch irgendwie. Aber damit möchte ich wirklich
> niemanden belästigen. Ein Klavier steht auch noch rum und müsste mal
> gestimmt werden.

Gitarre und Klavierakkorde habe ich zum besseren Musikverständnis auch 
geübt.
Wenn ich früher in der Kneipe "Trink Brüderlein trink" spielte wurde 
fleisig mitgesungen.

Sonst konnte ich nur bissel Grundtakt...
Walzer ist immer gut angekommen , so 23 Uhr 30

Ein 81 jähriger

: Bearbeitet durch User
von Rbx (rcx)


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Naja, Musik. Oft braucht man andere dazu, z.B. zum Zusammenüben - sowas 
geht bei uns aber allenfalls im (Spielmannzug-) Verein.
Mir geht es im Moment so, dass ich eigentlich Musik machen sollte - bzw. 
wollte auch ein wenig - weil mein musikalisches Verständnis viel besser 
ist als früher.
Beispielsweise kennt man ja Lautmalerei - welche mir vorher in der Musik 
gar nicht so aufgefallen war.
(https://www.youtube.com/watch?v=KVQJjZKoNf0)

von Hippelhaxe (hippelhaxe)


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Christoph db1uq K. schrieb:

> Ein musikalisches Talent ist dabei nicht wirklich
> aufgetaucht.

Talent korreliert stark mit dem Spaß am Üben :O)

von Al. K. (alterknacker)


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Rbx schrieb:
> weil mein musikalisches Verständnis viel besser
> ist als früher.


So geht es auch mir.
Muss mit meinen Sohn wieder ein wenig mit zwei Schlagzeugen Trainieren.

Leider sind im Umfeld so 96% der Alten Musiker verstorben.

Und das Musikverständnis bei 20 bis 50 Jahre Jüngeren geht nicht immer 
Konform.
Bei "Offener Bühne"  bin ich immer der Älteste, gehe aber noch mit 60 
Durch.
und da geht es manchmal bis 4 Uhr früh...

MfG
ein Alter

P.S.
Mein Sohn ist aber ein gestandener Drummer,
habe mit ihm angefangen als er 4 Jahre alt war.
Meine Tochter interessierte es nicht, aber der Sohnemann hat mich schon 
seit Jahrzehnten überflügelt.

: Bearbeitet durch User
von Hippelhaxe (hippelhaxe)


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Al. K. schrieb:

> Und das Musikverständnis bei 20 bis 50 Jahre Jüngeren
> geht nicht immer Konform.

Das ist unabhängig vom Alter.

von Al. K. (alterknacker)


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Hippelhaxe schrieb:
> Das ist unabhängig vom Alter.

Ich meine das auch nicht strittig.

Mit den Meisten dieser nachwachsenden Generation Drummer,
kann ich mithalten.
Nur die Schnelligkeit lässt nach, aber die Technik kennen die wenigsten.
Das ist aber nicht ausschlaggebend.

MfG
ein 81 Jähriger

von Rudi K. (ykabel)


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als ich 16 war hatten wir in der Clique die Idee, eine Band zu gründen. 
Dixieland war damals angesagt. Jedem wurde ein Instrumenet zugeteilt, 
ich wurde zum Drummer auserkoren.  Aus der Band wurde nie was, lediglich 
2 Kumpels und ich ich fingen an, ein Instrument zu lernen.
Als Lehrling kaufte ich mir auf Raten ein Schlagzeug "the New Beat" von 
Sonor, und nahm bei einem Profidrummer Unterricht.
Dann hatte ich das Glück in einer bereits bestehenden Jazzband - die 
ständige Hausband in einem der Jazzkeller in Stuttgart war - unter zu 
kommen. So war ich von Anfang an gefordert, vor Publikum zu spielen. Das 
war die beste Übung.
Heute bin ich 84, nach jahrzehntelanger Tanzmusik (damals gab es in 
jeder Stadt die Tanzcafes) und unzähligen Gigs bei den "Amis"  spiele 
immer noch in diversen Bands, aber auch Walzer und Tango im 
Seniorenorchester.
Die nächste jazzige Jamsession ist dann am kommenden Faschings-Dienstag.

Neben Schlagzeug habe ich mich laienhaft an Tasteninstrumenten versucht.
Akkordeon, Orgel, Keyboard.
Zum Thema Orgel: meine erste war eine Thomas. Modell weiss ich nicht 
mehr.
Danach habe ich mehrere WERSI-Bausätze zusammengelötet. Bin mehrmals in 
den Hunsrück zu den Franz-Brüdern gefahren, als die noch aus der 
Waschküche lieferten.
W248 als Heimorgel und eine transportable für unseren Orgler, der vorher 
mit der Hohner Elektavox gespielt hat.
Dann eine HELIOS für mich und im Auftrag eines Bekannten eine SATURN.
Alles noch mit einem normalen 25 Watt Weller Lötkolben, keine 
Lötstation.

Dann kamen die Keyboards auf. Ich hatte zuerst ein Solton MS-50, dann 
ein Ketron X-1.  Wobei Solton und Ketron dieselbe Firmierung waren.
Heute trommle ich aber nur noch, allerdings ziemlich regelmässig. Ich 
hätte auch nie behauptet, dass ich Orgel oder Keyboard spielen kann. Das 
war nur für den Heimgebrauch und im Falle WERSI der Spass am Basteln.

Noch kurz angefügt: ich habe Fernmeldemonteur gelernt, löte seit meinem 
12. Lebensjahr an Röhrenradios herum, bastle heute dann mit Arduino und 
Modellbahn.

Rudi, ein 84-jähriger Jazzer

: Bearbeitet durch User
von Al. K. (alterknacker)


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Hallo,
leider habe ich keinen Schlagzeuglehrer gehabt.
Aber Anfang der 60er in der Lehre war auch die Einstellung zum 
Instrument recht einfach.Auftritte und auf der Bühne stehen war schon 
wichtig.
Wir waren die einzige  Lehrlings-band in Wernigerode, ELMO.

Na da haste ja auch viel erlebt.
Leider ging bei uns in der Wendezeit alles in die Brüche.

Seit 25 Jahren ist "Trommeln" der wichtigste Gesundheitsfaktor um Alt zu 
werden.
Jamsession, mache ich wenn es möglich ist.
Leider ist bei uns in der Provinz nicht viel los.
Und viele mir bekannte Musiker sind schon verstorben.
Aber bei diesen Musikerkreisen  ist der Älteste ca.  35 bis max 40 
Jahre.
Hier noch ein Bild 25 Jahre her und jetzt.

MfG
ein 81 Jähriger alter Ex-Trommler

P.S.
und immer fleißig das Fell versohlen...
;-))

: Bearbeitet durch User
von Rene K. (xdraconix)


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Ich spiele Gitarre, in der Jugendzeit in einer Ska / Punk Band. In 
meinen "zwanzigern" dann in einer Deathmetal Band.

Gesundheitlich war dies in der Zeit zwischen 14 und 30 eigentlich so 
absolut gar nicht gut. Alkohol und Drogen waren an der Tagesordnung - 
viele Krankenhausaufenthalte wegen Schlägereien und ich habe absolut 
keinen blassen Schimmer wieviel kleine "Renés" da draußen nun rumlaufen. 
So mit 29 habe ich dann meine erste feste Freundin kennen gelernt die 
mich da raus holte und ich in ein "normales" Leben fand. War aber 
dennoch ne geile Zeit! :-D Gehörte halt mit zum Leben. Mein Bruder hat 
den Absprung leider nicht geschafft, er verstarb mit 32 Jahren an einer 
Überdosis, er spielte Bass bei uns.

Heute spiele ich noch ab und an Gitarre zu Hause.

von Jörg P. R. (jrgp_r)


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Ich habe in jungen Jahren mal leidlich Gitarre gespielt. Ein Buch von 
Peter Bursch und los ging es. Heute steht noch ein Yamaha Keyboard in 
der Ecke, welches meine Tochter bespielen wollte und wird nun von mir ab 
und an gequält (über Kopfhörer). Meine Tochter spielt Geige. Blockflöte 
konnte ich mal ganz gut und der Hit in meiner Jugend auf einer 
Ferienfreizeit war Kammblasen. Noten kann ich keine lesen.

Egal für welches Instrument man sich Interessiert, man sollte für sich 
daran Spass haben und wenn es nur für einen selber im stillen Kämmerlein 
ist.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)



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Damit würde ich mitspielen. Nur übe ich immer etwas zu wenig. Aktuell 
versuchen wir uns in dem Notenbuch durchzukämpfen oder durchzuklampfen, 
wie es die Lästerer nennen:
https://www.stretta-music.de/von-bayern-bis-tirol-nr-102570.html

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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In den 80ern Jazzrock als Bassist, immer mit selbstgebauter Anlage, weil 
du als Basser Leistung brauchst, die ich mir nicht leisten konnte.
Und dann in diesem Jahrhundert Deutschrock und wieder eine 
selbstgemachte Poweranlage diesmal mit DSP und viel, viel Leistung.
Seit etwa 10 Jahren inaktiv - Anlage habe ich aber noch.

von Johnny B. (johnnyb)


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Al. K. schrieb:
> Wer hat hier von den Techn. Usern schon aktiv  Professionell oder eben
> Amateurhaft wie ich , der Musikleidenschaft gefrönt.

Ich bin seit etwa 1.5 Jahren Musiker. Habe erst mit UDIO Musik gespielt 
und aktuell mit SUNO.
Zeitlich geht das gut; man muss sich die Zeit halt sinnvoll einteilen.

von Rudi K. (ykabel)


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Johnny B. schrieb:
> Ich bin seit etwa 1.5 Jahren Musiker. Habe erst mit UDIO Musik gespielt
> und aktuell mit SUNO.

wenn einer, der mit Mühe kaum
gekrochen ist auf einen Baum
schon meint, dass er ein Vogel wär,
so irrt sich der.

(Wilhelm Busch)

von Tom A. (toma)


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Das führt uns zu einem sehr kurzen Witz:

  "Gehen drei Musiker an einer Kneipe vorbei!"

Was daran witzig ist? Musiker gehen nicht an der Kneipe vorbei, sie 
gehen rein.

Tom

von Jack V. (jackv)


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Johnny B. schrieb:
> Ich bin seit etwa 1.5 Jahren Musiker. Habe erst mit UDIO Musik gespielt
> und aktuell mit SUNO.

Spielst du ein Instrument oder singst du? Wenn nicht, dann bist du auch 
kein Musiker. So, wie jemand, der Bilder von Modellen erstellen lässt, 
kein Maler oder Grafiker ist.

Tatsächlich kommt da kaum mal was raus, das tatsächlich künstlerischen 
Ansprüchen genügen würde, gerade bei den Musik-Modellen. Ich hab alle 
Mühe, dieses Zeugs beim von mir genutzten Musikstreaminganbieter aus den 
dynamischen Playlisten zu kegeln, um damit nicht noch mehr zugeschmissen 
zu werden.

Nennt euch doch einfach „Prompt Artists“, oder so – dann lässt es sich 
einfacher ausfiltern …


On-Topic: Ich spiele von Zeit zu Zeit auf/mit verschiedenen Instrumenten 
und bekomme das insbesondere auf der E-Gitarre schon nicht schlecht hin, 
wie mir mal gesagt wurde, würde mich aber auch nicht als „Musiker“ 
bezeichen.

: Bearbeitet durch User
von Jörg R. (solar77)


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Dieter D. schrieb:
> Damit würde ich mitspielen. Nur übe ich immer etwas zu wenig.

Wann sollst du auch üben..hängst doch 24/7 im Forum.

von Michael B. (laberkopp)


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Jack V. schrieb:
> Johnny B. schrieb:
>> Ich bin seit etwa 1.5 Jahren Musiker. Habe erst mit UDIO Musik gespielt
>> und aktuell mit SUNO.
>
> Spielst du ein Instrument oder singst du?

Er tippt.

Beides sind AI Musik-Generatoren.

Toppen problemlos Taylor Swift.

https://youtu.be/HPTqiuPlaFA

von Heinrich K. (minrich)


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Dieter hat insgesamt 17258 Beiträge gepostet, Jörg insgesamt 16450.


DAS ist natürlich ein Unterschied wie Tag und Nacht!

von Johnny B. (johnnyb)


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Jack V. schrieb:
> Spielst du ein Instrument oder singst du?

Ja, das Instrument ist wie gesagt Udio bzw. heutzutage Suno.

Zu den Kritikern; einer der einen Synthesizer spielt kann sich ja auch 
Musiker nennen und nicht nur einer, welcher ein Xylophon spielt. Die KI 
ist hier nur die logische Weiterentwicklung dieser Instrumente und auch 
damals gab es kritische Stimmen, dass Elektronische Klangerzeuger keine 
richtigen Instrumente seien.

von Xxx X. (Gast)


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Servus AI.K., ich bin kein Musiker und war es noch nicht. Aber ich 
stelle mal offtopic die Behauptung auf, dass Mitglieder, die Musiker 
sind eine hohe Wahrscheinlichkeit in dem Forum aufweisen, sachliche 
Antworten und Beiträge zu geben mit sozialer und emotionaler 
Intelligenz, was jetzt nicht unbedingt über die Qualität der Antwort 
eine Aussage geben soll aber über die soziale und emotionale Fähigkeit. 
Dich schätze ich nachdem was ich hier so gelesen habe auch so sein. Habe 
mir sagen lassen, dass dieser Counter rechts , bezeichnet als 
"Lesenswert" ein Sympathiecounter ist. Dieser würde dann bei dir nicht 
passen, schade eigentlich, denn deine Antworten, die ich in den letzten 
Tagen gelesen haben, waren alle sachlich, sympathisch und respektvoll.

von Jack V. (jackv)


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Michael B. schrieb:
>> Spielst du ein Instrument oder singst du?
>
> Er tippt.

Das war als rethorische Frage gedacht. Ich hätte erwartet, dass das aus 
der Weiterführung des Posts deutlich ersichtlich würde, dass mir diese 
Information durchaus bekannt ist – werd’s das nächste Mal dranschreiben.

Johnny B. schrieb:
> Ja, das Instrument ist wie gesagt Udio bzw. heutzutage Suno.

Nein, ganz sicher sind das keine Instrumente. Es sei denn, du kannst es 
live spielen – kannst du?

Sorry, aber deiner Definition nach wäre Musiker, wer jemanden bittet, 
ihm ein Lied zu singen, ihm dann einige Male sagt, was er ändern soll 
und das Ergebnis als sein Stück hochlädt.

: Bearbeitet durch User
von Johnny B. (johnnyb)


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Jack V. schrieb:
> Johnny B. schrieb:
>> Ja, das Instrument ist wie gesagt Udio bzw. heutzutage Suno.
>
> Nein, ganz sicher sind das keine Instrumente.

Gemäss der Definition in Wikipedia aber schon:
Ein Musikinstrument (von lateinisch instrumentum, „Werkzeug“; 
gleichbedeutend: griechisch ὄργανον organon) ist ein Gegenstand, der mit 
dem Ziel angefertigt wurde oder der verwendet wird, um Musik zu 
erzeugen. Im Prinzip kann jeder Gegenstand, der Töne oder Geräusche 
hervorbringen kann, als Musikinstrument dienen, jedoch wird der Begriff 
in der Regel nur für solche Gegenstände verwendet, die ausschließlich zu 
diesem Zweck hergestellt wurden. Die Abgrenzung ist manchmal schwierig.
https://de.wikipedia.org/wiki/Musikinstrument

Udio und Suno dienen nur dem Zweck, Musik zu machen und halten demnach 
der Definition stand, ein Instrument zu sein. Explizit führt Wikipedia 
auch auf: "Computer mit rein digitaler Klangerzeugung".

von Johnny B. (johnnyb)


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Jack V. schrieb:
> Es sei denn, du kannst es live spielen

Wenn dem so wäre, dann wären z.B. die meisten Keyboardspieler auch keine 
Musiker, weil sie das synthetisierte Originalinstrument meist auch nicht 
spielen könnten.
Das träfe auch auf Musiker zu welche z.B. mit "Cubase" Musik machen.

von Al. K. (alterknacker)


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https://www.mikrocontroller.net/attachment/689979/Trainingsecke.jpeg

https://www.mikrocontroller.net/attachment/690022/Firefox_Screenshot_2026-02-11T19-02-19.453Z.png

Hallo Dieter,
mit der Gitarre sollte man nicht mehr spielen wollen.
Habe das Teil Ende der 60er erstanden.
Hat glaube ich etwa 80M gekostet.
Ist noch fast unbespielt in DDR Zustand, sogar die Original Plastesaiten
sind noch aufgezogen.
Das ist DDR Nostalie und ein nettes dekoratives Andenken, was in so eine 
Trainingsecker passt.

MfG
ein 81 Jähriger Trommler

Die "Flachtrommel" an der Wand ist von meinen Amati das letzte Teil.

: Bearbeitet durch User
von Jack V. (jackv)


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Johnny B. schrieb:
> Explizit führt Wikipedia
> auch auf: "Computer mit rein digitaler Klangerzeugung".

Deiner Definition von „Musiker“ genügt es also, wenn jemand mit vier 
Mausklicks einen 4/4-Takt in etwa hydrogen erstellt bekommt? Ja dann 
nehme ich meine Aussage, mich mit meinen Fertigkeiten nicht als Musiker 
bezeichnen zu wollen, freilich zurück; dann bezeichne ich mich fortan 
ausdrücklich und voller Stolz als Weltklasse-Musiker.

/Ironie

Mal im Ernst: Ich find’s ziemlich anmaßend (tatsächlich wollte ich es 
anders ausdrücken, aber das hätte man als beleidigend werten können), 
sich als Nutznießer von Musikraub in unvorsellbarem Maßstab auch noch 
selbst als „Musiker“ zu bezeichnen. Egal, wie du’s dir nun schönreden 
willst. Man muss nicht viel können, um damit was hinzubekommen – 
rumprobieren genügt.

Johnny B. schrieb:
> Wenn dem so wäre, dann wären z.B. die meisten Keyboardspieler auch keine
> Musiker, weil sie das synthetisierte Originalinstrument meist auch nicht
> spielen könnten.

Dude, nun wird’s langsam absurd. Es ist nicht die Art der 
Klangerzeugung, die bestimmt, ob etwas ein Instrument ist. Es ist die 
Art, wie man diese Klangerzeugung auslöst.

„Mach mir mal ’nen Track in Musikrichtung X, soll klingen, wie 
$band_hier_einfügen, $song_hier_einfügen und folgenden Text haben: […]“ 
ist leicht etwas Anderes, als mit bis zu zehn Fingern bis zu zehn 
Tasten zur exakten Zeit mit der richtigen Geschwindigkeit zu treffen und 
zu halten. Letzteres ist der Keyboardspieler.

: Bearbeitet durch User
von Cartman E. (cartmaneric)


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Jack V. schrieb:

> ... als mit bis zu zehn Fingern bis zu zehn
> Tasten zur exakten Zeit mit der richtigen Geschwindigkeit zu treffen und
> zu halten. Letzteres ist der Keyboardspieler.

Und die chromatischen Rückungen erst!
Echte Keyboarder haben auch noch Füsse, und ein Basspedal.

von Rene K. (xdraconix)


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Ich glaube Johnny verwechselt da vollkommen etwas. Ein Instrument 
spielst du aktiv, wenn du aktiv ein Instrument spielst (Ja, auch die 
Stimme ist ein Instrument!) - dann bist du Musiker!

Auch ein Synthesizer ist ein aktives Instrument, welches du aktiv 
bedienen musst um zum Zeitpunkt der Betätigung eine Klangänderung 
herbeizuführen.

Das was du machst, was du in deinem "Programm" erstellst - dabei ist es 
völlig egal ob es ein AI Prompt ist, oder Cubase Editor oder ein 8-Spur 
Band schneidest - das sind Produzenten. Du Produzierst Musik, das macht 
ein Produktionstool (AI, Cubase, Spur-Band, etc...) nicht zu einem 
Instrument sondern zu einem Produktionstool, dich macht das nicht zu 
einem Musiker sondern zu einem Produzenten.

Wenn du zu deinen erzeugten Titeln dann singst, oder ein Instrument 
spielst - dann bist du Musiker.

p.s.: Ein Piano ist ein Instrument, welches synthetische Töne aktiv per 
Tastendruck zu der aktuellen Zeitlinie ausgibt. Das ist ein Instrument.

von Rudi K. (ykabel)


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ich habe mich mal mit einer Gruppe von Drehorgelspielern unterhalten. 
Die Orgeln hatten alle Computer eingebaut,  eine Menge Musikstücke 
digital abgespeichert und auf Knopfdruck abspielbar anstatt der in 
"richtigen" Drehorgeln vorhandenen Lochstreifen. Die Pfeifen wurden dann 
über Relais angesteuert.
Die ca. 10 Orgeln waren über Kabel miteinander verbunden und konnten 
synchron miteinander spielen.
Die Leute, die die Kurbeln für den Blasebalg drehten nannten sich 
Musiker. Ergo ist jemand, der eine Schallplatte abspielt oder eine CD 
einlegt, ein Musiker.
Oder jemand der in seinem Wohnzimmer die Heizung aufdreht, nennt sich 
Heizungsinstallateur.
Mit meinem Keyboard kann ich selbst spielen oder mittels MIDI-Files so 
tun als ob.

Und ein Synthesizer ist nochmal was ganz anderes als eine KI, die 
seelenlose "Musikstücke" kreiert.

: Bearbeitet durch User
von Rainer D. (rainer4x4)


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Ich wusste garnicht das man Schlagzeug in Boxhandschuhen spielt.
https://www.mikrocontroller.net/attachment/689979/Trainingsecke.jpeg

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Al. K. schrieb:
> ein nettes dekoratives Andenken

Vielleicht bald ein wertvolles Sammlerstück?

Meine erste Gitarre habe ich noch. Das Griffbrett ist etwas abgegriffen 
und einen Sprung im Hals habe ich selbst verleimt.

von Rudi K. (ykabel)


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Rainer D. schrieb:
> Ich wusste garnicht das man Schlagzeug in Boxhandschuhen spielt.

die hat er angezogen, wenn "the Boxer" von Simon und Garfunkel gespielt 
wurde

von Al. K. (alterknacker)


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Rainer D. schrieb:
> Ich wusste garnicht das man Schlagzeug in Boxhandschuhen spielt.
> https://www.mikrocontroller.net/attachment/689979/Trainingsecke.jpeg

Deshalb nenne ich das auch Trainingsecke.
Boxhandschuhe, Boxsack,Kraftklammern,Handeln, Sprungseil, den 
Fahrradtrainer sieht man nicht.
Trommeln ist auch körperliches Training, es gehört aber das Musikalische 
noch dazu wenn man die Kopfhörer aufsetzt.

MfG
ein 81 Jähriger alter "Trommler"

von Georg M. (g_m)


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Das Klopfgeräusch wird schon seit Ewigkeiten elektronisch erzeugt.

https://www.youtube.com/shorts/_XUfZLugZ3U

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Georg M. schrieb:
> Das Klopfgeräusch wird schon seit Ewigkeiten elektronisch erzeugt.

Nach dem Film mit Louis de Funès, "Hasch mich – ich bin der Mörder", ist 
die Quelle der Klopfgeräusche unter einem Pavillon.

von Hippelhaxe (hippelhaxe)


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Johnny B. schrieb:

> Udio und Suno dienen nur dem Zweck, Musik zu machen
> und halten demnach der Definition stand, ein Instrument
> zu sein.

Genau.

Und der Musikautomat, in den die Rotzgöre eine Maak
hineinwirft, ist natürlich auch ein Musikinstrument...


Echt jetzt?

von Hippelhaxe (hippelhaxe)


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Johnny B. schrieb:

> Jack V. schrieb:
>> Es sei denn, du kannst es live spielen
>
> Wenn dem so wäre, dann wären z.B. die meisten Keyboardspieler
> auch keine Musiker, weil sie das synthetisierte Originalinstrument
> meist auch nicht spielen könnten.

Quatsch. Völlig irrelevant.

Der Keyboarder kann (hoffentlich) KEYBOARD spielen. Die
Elektronik macht nur eine (bijektive?) Abbildung auf die
Klänge des synthetisierten Originalinstumentes.

Der Knackpunkt ist: Der Keyboarder bedient das Keyboard
in ECHTZEIT. (Wenn er das nicht kann, ist er ein Betrüger.)


> Das träfe auch auf Musiker zu welche z.B. mit "Cubase"
> Musik machen.

Wenn der Computer in Echtzeit bedient wird, ist der Bediener
ein Musiker.

Ansonsten ist er ein Komponist oder Arrangeur.

von Hippelhaxe (hippelhaxe)


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Rudi K. schrieb:

> Die Leute, die die Kurbeln für den Blasebalg drehten
> nannten sich Musiker.

Jaja... Putin nennt sich Demokrat, Trump nennt sich
Präsident, und Gert Postel nannte sich Dr. med.

Willkommen im postfaktischen Zeitalter...


> Ergo ist jemand, der eine Schallplatte abspielt oder
> eine CD einlegt, ein Musiker.

Unser alter Mathelehrer nannte die Straßenkehrer immer
"Halbkreisingenieure"...

von Andreas M. (elektronenbremser)


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Alter Knacker hat da doch mal was gemacht, Schlagzeug wie Phil Collins

von Michael B. (laberkopp)


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Jack V. schrieb:
> Nein, ganz sicher sind das keine Instrumente. Es sei denn, du kannst es
> live spielen – kannst du?

Uff, ne Menge Musiker spielen Instrumente die nicht live nutzbar sind. 
Seit langer Zeit ist das Tonstudio für den Klang zuständig. Heute halt 
der Computer.

Aber AI Musikerzeugung ist sicher kein Instrument, auch wenn ich AI 
Bildergenerierung für einen leistungsfähigeren Pinsel ansehe.

https://youtu.be/C6eE5T7t5tQ

von Rene K. (xdraconix)


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Michael B. schrieb:
> Uff, ne Menge Musiker spielen Instrumente die nicht live nutzbar sind.

Welche wären das zum Beispiel? Mir fällt da nämlich überhaupt gar keins 
ein.

: Bearbeitet durch User
von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Das Instrument, was sehr viele hier
perfekt beherrschen, ist die Arschgeige.

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


Angehängte Dateien:

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H. H. schrieb:
> Al. K. schrieb:
>> als Trommler(Schlagzeuger)
>
> https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Blechtrommel

pfft ... Blechtrommel...

schö'n Freidach!

von Jack V. (jackv)


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Rene K. schrieb:
> Welche wären das zum Beispiel?

Ich würde jemanden, der am Sequenzer mit ’nem Synthi-Backend Stücke 
erstellt, oder vielleicht in ’nem Editor wie Rosegarden komponiert, nun 
schon als Musiker bezeichnen. Nicht Instrumentalist, aber Musiker. Der 
Unterschied zum Prompt-Artist oder Vibe-Musiker oder wie auch immer man 
den Selbstbetrug nun nennen will, ist halt, dass er sich zumindest 
grundlegend mit Musik auskennen muss, damit da überhaupt etwas 
Sinnvolles rauskommt, und je mehr er sich auskennt, desto besser wird’s 
Ergebnis.

Das ist bei den einschlägigen Modellen halt grundsätzlich anders, und 
genau das ist auch deren Selling-Point: „Jeder kann …“. Und das stimmt 
ja im Grunde auch: Jeder kann da irgendwas rausbekommen, das irgendwie 
gut klingt (solange man nicht zu genau hinhört, jedenfalls). Tatsächlich 
ist’s eher schwer, da was Anderes rauszubekommen. Ich meine: Es würde 
sich ja auch keiner Schachspieler nennen, weil er unter Verwendung von 
Stockfish die Figuren gesetzt bekommt. Oder Rennfahrer, weil er sich von 
’nem Waymo-Dings im Kreis rumfahren lassen kann. Warum also Musiker, 
wenn er sich von ’ner Software was vorsingen lässt?

Nein – wer seine „Musik“ ausschließlich von ’nem Modell zusammenwürfeln 
lassen kann, ist in meinen Augen kein Musiker. Betonung auf 
„ausschließlich“: Man kann die Dinger auch nehmen, um sich ’nen 
Backingtrack oder Begleitung erstellen zu lassen, und dazu selbst 
spielen oder singen – wenn man denn kann.
Allerdings sollte man in meinen Augen auch dann davon absehen, das 
Ergebnis als „hab ich selbst gemacht“ verbreiten zu wollen.

: Bearbeitet durch User
von Johnny B. (johnnyb)


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Jack V. schrieb:
> Jeder kann da irgendwas rausbekommen, das irgendwie
> gut klingt

Obs am Ende gut klingt ist ja rein subjektiv und kein Kriterium dafür, 
ob ein Stück als Musik eingeordnet werden kann oder nur als Lärm.
Nach Deiner Definition wäre jemand der sowas hier kreiert wohl auch kein 
Musiker, weil viele es nicht als Musik empfinden.

Ilhan Mimaroglu - Agony
https://youtu.be/YAaSIpb9HmA?si=f7q7SaXyE7sk6zHr

von Jack V. (jackv)


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Johnny B. schrieb:
> Obs am Ende gut klingt ist ja rein subjektiv

Tatsächlich nicht. Kulturell bedingt gibt es einige Sachen, die von 
nahezu Jedem in diesem Kulturkreis als „eher angenehm klingend“ 
empfunden werden. Das ist eine der Kernkomponenten dieser Modelle, und 
deswegen kommt da auch musikalisch im Grunde nur leicht variierter 
Einheitsbrei raus.

Gut, letztlich ist das, was da rauskommt, sowieso nur ein Mix aus enorm 
vielen Werken von richtigen Musikern.

Johnny B. schrieb:
> und kein Kriterium dafür,
> ob ein Stück als Musik eingeordnet werden kann oder nur als Lärm.

Obacht: Es ging nicht darum, was als Musik eingeordnet werden könne, 
sondern was einen Musiker ausmachen würde. Bei den Modellen erzeugt das 
Modell die Musik nach deinen Vorgaben, sodass, wenn man den Begriff 
„Musiker“ auf Biegen und Brechen anwenden will, man diesen auf das 
Modell anzuwenden hätte.

Johnny B. schrieb:
> Nach Deiner Definition wäre jemand der sowas hier kreiert wohl auch kein
> Musiker, weil viele es nicht als Musik empfinden

Ob das, was aus den Lautsprechern kommt, gefällt oder nicht, ist 
hingegen kein Kriterium. Die Frage ist, wie es entstanden ist. Ich finde 
das Verlinkte gerade ziemlich genial, btw. – danke dafür :)

: Bearbeitet durch User
von Rbx (rcx)


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Dieter D. schrieb:
> Damit würde ich mitspielen. Nur übe ich immer etwas zu wenig. Aktuell
> versuchen wir uns in dem Notenbuch durchzukämpfen oder durchzuklampfen,
> wie es die Lästerer nennen:
> https://www.stretta-music.de/von-bayern-bis-tirol-nr-102570.html

Was hältst du von dem hier?:
R.L. Burnside: See My Jumper Hanging On the Line (1978)
https://www.youtube.com/watch?v=K_DOnKJ232M

(https://de.wikipedia.org/wiki/Valenz-Instrumentalit%C3%A4ts-Erwartungs-Theorie 
und
https://de.wikipedia.org/wiki/Motivation)

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Rbx schrieb:
> Was hältst du von dem hier?:

Gut. So wurde früher in dieser Gegend auch Musik gemacht und die Party 
unterhalten auf einem Platz, in einem Schuppen, oder ein Barbecue Abend.

von Nemopuk (nemopuk)


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Ich wollte Profimäßig Otamatone spielen, habe aber keine Anstellung 
gefunden.

von Jack V. (jackv)


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Anstellung findet man normalerweise nach der Ausbildung, wenn man das 
Instrument beherrscht.

Würdest du denn darauf zumindest eine C-Dur-Tonleiter sauber 
hinbekommen?

von Nemopuk (nemopuk)


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Jack V. schrieb:
> Würdest du denn darauf zumindest eine C-Dur-Tonleiter sauber
> hinbekommen?

Ich konnte damut so ziemlich alle Weihnachslieder quietschen.

von Johnny B. (johnnyb)


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Nemopuk schrieb:
> Jack V. schrieb:
>> Würdest du denn darauf zumindest eine C-Dur-Tonleiter sauber
>> hinbekommen?
>
> Ich konnte damut so ziemlich alle Weihnachslieder quietschen.

Ist halt schwierig einen Arbeitgeber zu finden für jemanden, der nur in 
der Weihnachtszeit eingesetzt werden kann.

von Jack V. (jackv)


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Nemopuk schrieb:
> Ich konnte damut so ziemlich alle Weihnachslieder quietschen.

Hattest du denn auch mal objektiv geschaut, ob du Tonhöhen und 
Intervalle getroffen hast?

Soweit ich das verstehe, zeichnet sich dieses Instrument ja dadurch aus, 
dass es keine abgestuften Töne gibt. Das würd’s auf die Stufe einer 
Violine mit einer Saite stellen, und die könnten schon die Wenigsten so 
bedienen, dass auch nur „Alle meine Entchen“ sauber(!) rauskommt.

: Bearbeitet durch User
von Nemopuk (nemopuk)


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Jack V. schrieb:
> Das würd’s auf die Stufe einer Violine mit einer Saite stellen, und die
> könnten schon die Wenigsten so bedienen, dass auch nur „Alle meine
> Entchen“ sauber(!) rauskommt.

Der Vergleich passt. Violine finde ich auch einfach, dafür habe ich wohl 
ein Talent. Allerdings nur auf eine Saite beschränkt. Das reicht 
freilich nicht, um irgendwen zu beeindrucken.

Als Partygag macht sich ein Bündel Otamatones immer gut. Leider sind sie 
teuer, obwohl da maximal 5€ Materialkosten drin stecken.

Oh, Aliexpress verkauft gefälschte für <10€.

: Bearbeitet durch User
von Jack V. (jackv)


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Nemopuk schrieb:
> Das reicht
> freilich nicht, um irgendwen zu beeindrucken.

Mich beeindruckt das mehr, als jemand, der’n Stück von Suno oder Udio 
anfordern kann. Ich brauche meine Bünde auf’m Griffbrett.

von Ob S. (Firma: 1984now) (observer)


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Al. K. schrieb:

> Hier sind die Musiker mit techn. Verständnis oder Techniker mit
> musikalischen Verständnis angesprochen.

Ich bin Techniker. Mein musikalisches Verständnis ist rein auf den 
Konsum beschränkt. Ich höre, wenn sich irgendwas grundsätzlich Scheiße 
anhört.

Allerdings muss man wohl sagen, dass dieses reine "Musikempfinden" wohl 
stark von der Umgebung geprägt ist, in der man aufgewachsen ist. Für 
europäische Ohren hört sich viele "klassische" südostasiatische Musik 
einfach mal grundsätzlich Scheiße an.

Moderne Musik aus dieser Gegend klingt oft schon sehr viel weniger 
schräg. Das liegt aber vermutlich vor allem daran, dass die dortige 
Jugend seit Jahrzehnten mit einem starken Einfluß durch westliche Musik 
aufgewachsen ist und so ihrereseits westlich geprägte Musik produziert.

von Al. K. (alterknacker)


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Ob S. schrieb:
> Für
> europäische Ohren hört sich viele "klassische" südostasiatische Musik
> einfach mal grundsätzlich Scheiße an.

Man gewöhnt sich daran wenn man es ein halbes Jahr ständig hört.
Habe Mitte der 60er in Bulgarien es mir anhören müssen.
War in der Zeit viel Türkisch geprägt.
Ich habe mir den Gesang übersetzen lassen damit ich dafür ein besseres 
Gefühl bekam,und es stimmt.
Das Verständnis wird besser wenn man den Inhalt kennt, auch über was die 
Musik sonst noch Einfluss hatte.

Jack V. schrieb:
> Gut, letztlich ist das, was da rauskommt, sowieso nur ein Mix aus enorm
> vielen Werken von richtigen Musikern.

Trotzdem war und bin ich der Meinung , wenn Jemand ein,nennen wir es, 
Instrument/Tonerzeugunginstrument zu bedienen lernt, opfert er viel 
Freizeit
welche Andere auf der Straße oder in der Kneipe mit Unfug oder 
Schlimmeres verbringen.
Und einige wenige erreichen durch Ständiges Üben einen Bekanntheitsgrad.
Für mich steht nicht mehr die Musik im Vordergrund(mangels Gelegenheit), 
sondern Bewegungstraining.

MfG
ein 81 Jähriger

: Bearbeitet durch User
von Rbx (rcx)


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Al. K. schrieb:
> Man gewöhnt sich daran

Wir haben früher viel chinesische Kung-Fu-Filme gesehen, darüberhinaus 
gibt es ja auch sehr gute "JRPGS" mit netter Musik, und früher als 
Kinder bzw. Jugendliche hatten wir entsetzlich viel griechische Musik in 
einer griechischen Kneipe anhören müssen ;)
Und wenn man etwas Übung mit Weltempfängern hat kann "HiFi" durchaus 
eine alternative Bedeutung sein ;)

Übrigens, was man teilweise aus Rudolstadt für Töne hören kann, da kann 
man auch nur staunen, wenn man gewissermaßen zum "offenen Geist" auch 
"offene Ohren" hat.

Beitrag #8009395 wurde vom Autor gelöscht.
von Nemopuk (nemopuk)


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Ob S. schrieb:
> Für europäische Ohren hört sich viele "klassische"
> südostasiatische Musik einfach mal grundsätzlich Scheiße an.

Das empfinde ich auch so. Allerdings habe ich mir vor ein paar Monaten 
mal ein historisches Drama von Palast des Kaisers mit Untertiteln 
angetan, wo die Musik ganz anders (nämlich passend) wirkte.

von Sandra (sdr_f169)


Angehängte Dateien:

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Ich spiele zwar Streich-Instrumente, aber da es hier ein Forum für 
Elektronik im weitesten Sinne ist, ist ein Theremin, was gewisse 
Ähnlichkeiten beim Spielen mit Streich-Instrumenten hat, dann wohl die 
bessere Wahl. Hat mir mal vor langer Zeit unser Sohn als 
Weihnachtsgeschenk aus schon damals alten Röhrenradio-Teilen (ECH81, 
EBF80, ECL82 Röhren, MW-Spulensatz, ZF-Filter und Ausgangstrafo usw.) 
nach einer Idee von mir (Heptode der ECH81 als selbstschwingende 
Mischstufe und festfrequenz Pitch-Oszillator sowie Triode als variabler, 
mit der Handkapazität gesteuerter Pitch-Oszillator, Pentode der EBF80 
als Volume-Oszillator und eine Diode als Amplituden-Detektor, der dann 
die Triode der ECL82, die das Mischprodukt aus fester und variabler 
Pitchfrequenz als NF vorwärtsgeregelt verstärkt und Pentode dann als 
NF-Endstufe). Das klangliche Ergebnis dann im Anhang, so gut ich das 
damals als Anfänger erzeugen konnte. Zwischenzeitlich hab ich da mal 
viel geübt und auch gespielt, aber das ist auch schon wieder Jahre her.

: Bearbeitet durch User
von Rudi K. (ykabel)


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Sandra schrieb:
> Das klangliche Ergebnis dann im Anhang

mein Lautsprecher bleibt stumm

von Jack V. (jackv)


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Rudi K. schrieb:
> mein Lautsprecher bleibt stumm

Ist eigentlich valides mp3 – stimmt was mit deinem Setup nicht?

Ich hab’s mir angehört und finde: Als Soloinstrument taugt es so eher 
nicht, aber im Zusammenspiel mit anderen Instrumenten kann ich mir das 
durchaus vorstellen. Allerdings dürfte es da sehr schwer werden, die 
Intonation so zu treffen, dass es zusammen klingt. Wer das schafft, hat 
dann aber auch höchsten Respekt verdient – das ist nochmal eine 
Größenordnung anspruchsvoller als etwa der bundlose Hals einer Geige 
oder dieses Otamatone, weil man halt im Raum spielt und keinen Bezug für 
die Haltung hat, sondern sich auf das Muskelgedächtnis verlassen muss.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Rudi K. schrieb:
> mein Lautsprecher bleibt stumm

VLC unter Linux kann die Datei abspielen. Aber da muss Sandra wirklich 
noch viel üben.

von Al. K. (alterknacker)


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Läuft bei mir unter Medien-Abgabe W10

Die Ton Qualität ist natürlich wesentlich besser wie das Teil welches
vor 50 Jahren gebastelt wurde.Weis nicht mehr wie das genannt wurde.
Prinzip,
zwei HF Oszillatoren wurden Gemischt, wobei einer per Antenne mit der 
Hand verändert wurde.
Die Differenzfrequenz war dann im hörbaren Bereich.
Wer es genauer wissen möchte ,Tante Gockel findet es bestimmt!

MfG
Der Alte

: Bearbeitet durch User
von Rob R. (robr)


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ich war Backgroundsänger und Gitarrist in den Cover Band "Straights". 
War eine coole Zeit. Ist vor 10 Jahren aber im Sand verlaufen, seitdem 
spiele ich nur noch gelegentlich auf Stadtfesten.

von Rob R. (robr)


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Sollen hier Bandmitglieder gesucht werden? Raum NRW/Dortmund, wäre 
vielleicht interessiert!????

von Roland E. (roland0815)


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Ich habe bis vor etwa 20 Jahren Klarinette gespielt. Saxophon habe ich 
mir dann nicht mehr gegeben.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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https://de.wikipedia.org/wiki/Theremin
1920 erfunden
Ich wusste noch das es von Hitchcock eingesetzt wurde.
Da steht noch, in "Good Vibrations" der Beach Boys wurde eine Variante 
benutzt.

von Johnny B. (johnnyb)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> https://de.wikipedia.org/wiki/Theremin
> 1920 erfunden

Das Waterphone ist auch ein sehr schönes Instrument. Ist halt nicht so 
breit einsetzbar wie Suno, aber durchaus sehr interessant um eine 
schaurige Atmosphäre zu schaffen.
https://youtu.be/foSJstDFDfg?si=qG4hG852pNEmrP8w

: Bearbeitet durch User
von Korax K. (korax)


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Sandra schrieb:
> Hat mir mal vor langer Zeit unser Sohn als
> Weihnachtsgeschenk aus schon damals alten Röhrenradio-Teilen ...
> nach einer Idee von mir

...gebaut? Wann, 1975? Mit 15? Dann bist Du jetzt mind. 85 Jahre alt?

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Vorsicht bei der Antwort, damit nicht die Leute mit den Holzpflöcken ...

Beitrag #8010725 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Sandra (sdr_f169)


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Ich hab damit kein Problem, weil so alt bin ich nicht. Meine Idee dazu 
hatte ich vor fast genau 25 Jahren und mit viel Freude hat das dann 
unser Sohn 2002 funktionsfähig zusammen gebastelt. Nach anfänglicher 
Begeisterung und vielem Üben mit dem Theremin steht das jetzt so ca. 
seit 10 Jahren irgendwo ganz weit hinten im Keller.

von Rbx (rcx)


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