Habe hier aus Erfahrung schon manchen Musiker kennengelernt. Es werden hier die Musiker in einen techn. Forum angesprochen. In einen Musikerdforum Treiben sich gefühlt zu viel Experten rum. Hier sind die Musiker mit techn. Verständnis oder Techniker mit musikalischen Verständnis angesprochen. Für reine Musikalische Diskussion ist das Forum nicht geeignet. Es ist die Kombination. Wer hat hier von den Techn. Usern schon aktiv Professionell oder eben Amateurhaft wie ich , der Musikleidenschaft gefrönt. Wie konntet ihr Musik, Technik und Privates in die Reihe bekommen. MfG ein 81 Jähriger techn. Interessierter Ex- Musiker
Mich hat immer die Geige fasziniert, wollte ich immer mal anfangen aber es fehlt die Zeit… und die Motivation Vielleicht wird das mal was zur Rente, nicht professionell, nicht gut, nicht für empfindliche Ohren, einfach nur für mich weil ich es will.
Ich habe mal einen Wersi Synthesizer MK1 als Bausatz zusammengebaut. Der funktioniert immer noch und gelegentlich klimpere ich drauf herum. Ein musikalisches Talent ist dabei nicht wirklich aufgetaucht. Ja ich hatte mal ein paar Jahre Klavierstunden. Blockflöte und drei Akkorde auf der Gitarre kann ich auch noch irgendwie. Aber damit möchte ich wirklich niemanden belästigen. Ein Klavier steht auch noch rum und müsste mal gestimmt werden.
Frank D. schrieb: > Mich hat immer die Geige fasziniert, wollte ich immer mal anfangen aber > es fehlt die Zeit… und die Motivation > Vielleicht wird das mal was zur Rente, nicht professionell, nicht gut, > nicht für empfindliche Ohren, einfach nur für mich weil ich es will. Das finde ich gut! Ich habe zwar >20 Jahre Amateurmusik (Tanzmusik) gemacht, als Trommler(Schlagzeuger), war eben so. Keine Spitzenleistung. Jetzt bin ich bissel besser, mache es aber nicht wegen der Musik sondern aus Spass und Körperlichen Ertüchtigung. MfG Ein 81 jähriger Ex-Trommler
Christoph db1uq K. schrieb: > Ein musikalisches Talent ist dabei nicht wirklich aufgetaucht. Ja ich > hatte mal ein paar Jahre Klavierstunden. Blockflöte und drei Akkorde auf > der Gitarre kann ich auch noch irgendwie. Aber damit möchte ich wirklich > niemanden belästigen. Ein Klavier steht auch noch rum und müsste mal > gestimmt werden. Gitarre und Klavierakkorde habe ich zum besseren Musikverständnis auch geübt. Wenn ich früher in der Kneipe "Trink Brüderlein trink" spielte wurde fleisig mitgesungen. Sonst konnte ich nur bissel Grundtakt... Walzer ist immer gut angekommen , so 23 Uhr 30 Ein 81 jähriger
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Naja, Musik. Oft braucht man andere dazu, z.B. zum Zusammenüben - sowas geht bei uns aber allenfalls im (Spielmannzug-) Verein. Mir geht es im Moment so, dass ich eigentlich Musik machen sollte - bzw. wollte auch ein wenig - weil mein musikalisches Verständnis viel besser ist als früher. Beispielsweise kennt man ja Lautmalerei - welche mir vorher in der Musik gar nicht so aufgefallen war. (https://www.youtube.com/watch?v=KVQJjZKoNf0)
Christoph db1uq K. schrieb: > Ein musikalisches Talent ist dabei nicht wirklich > aufgetaucht. Talent korreliert stark mit dem Spaß am Üben :O)
Rbx schrieb: > weil mein musikalisches Verständnis viel besser > ist als früher. So geht es auch mir. Muss mit meinen Sohn wieder ein wenig mit zwei Schlagzeugen Trainieren. Leider sind im Umfeld so 96% der Alten Musiker verstorben. Und das Musikverständnis bei 20 bis 50 Jahre Jüngeren geht nicht immer Konform. Bei "Offener Bühne" bin ich immer der Älteste, gehe aber noch mit 60 Durch. und da geht es manchmal bis 4 Uhr früh... MfG ein Alter P.S. Mein Sohn ist aber ein gestandener Drummer, habe mit ihm angefangen als er 4 Jahre alt war. Meine Tochter interessierte es nicht, aber der Sohnemann hat mich schon seit Jahrzehnten überflügelt.
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Al. K. schrieb: > Und das Musikverständnis bei 20 bis 50 Jahre Jüngeren > geht nicht immer Konform. Das ist unabhängig vom Alter.
Hippelhaxe schrieb: > Das ist unabhängig vom Alter. Ich meine das auch nicht strittig. Mit den Meisten dieser nachwachsenden Generation Drummer, kann ich mithalten. Nur die Schnelligkeit lässt nach, aber die Technik kennen die wenigsten. Das ist aber nicht ausschlaggebend. MfG ein 81 Jähriger
als ich 16 war hatten wir in der Clique die Idee, eine Band zu gründen. Dixieland war damals angesagt. Jedem wurde ein Instrumenet zugeteilt, ich wurde zum Drummer auserkoren. Aus der Band wurde nie was, lediglich 2 Kumpels und ich ich fingen an, ein Instrument zu lernen. Als Lehrling kaufte ich mir auf Raten ein Schlagzeug "the New Beat" von Sonor, und nahm bei einem Profidrummer Unterricht. Dann hatte ich das Glück in einer bereits bestehenden Jazzband - die ständige Hausband in einem der Jazzkeller in Stuttgart war - unter zu kommen. So war ich von Anfang an gefordert, vor Publikum zu spielen. Das war die beste Übung. Heute bin ich 84, nach jahrzehntelanger Tanzmusik (damals gab es in jeder Stadt die Tanzcafes) und unzähligen Gigs bei den "Amis" spiele immer noch in diversen Bands, aber auch Walzer und Tango im Seniorenorchester. Die nächste jazzige Jamsession ist dann am kommenden Faschings-Dienstag. Neben Schlagzeug habe ich mich laienhaft an Tasteninstrumenten versucht. Akkordeon, Orgel, Keyboard. Zum Thema Orgel: meine erste war eine Thomas. Modell weiss ich nicht mehr. Danach habe ich mehrere WERSI-Bausätze zusammengelötet. Bin mehrmals in den Hunsrück zu den Franz-Brüdern gefahren, als die noch aus der Waschküche lieferten. W248 als Heimorgel und eine transportable für unseren Orgler, der vorher mit der Hohner Elektavox gespielt hat. Dann eine HELIOS für mich und im Auftrag eines Bekannten eine SATURN. Alles noch mit einem normalen 25 Watt Weller Lötkolben, keine Lötstation. Dann kamen die Keyboards auf. Ich hatte zuerst ein Solton MS-50, dann ein Ketron X-1. Wobei Solton und Ketron dieselbe Firmierung waren. Heute trommle ich aber nur noch, allerdings ziemlich regelmässig. Ich hätte auch nie behauptet, dass ich Orgel oder Keyboard spielen kann. Das war nur für den Heimgebrauch und im Falle WERSI der Spass am Basteln. Noch kurz angefügt: ich habe Fernmeldemonteur gelernt, löte seit meinem 12. Lebensjahr an Röhrenradios herum, bastle heute dann mit Arduino und Modellbahn. Rudi, ein 84-jähriger Jazzer
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Hallo, leider habe ich keinen Schlagzeuglehrer gehabt. Aber Anfang der 60er in der Lehre war auch die Einstellung zum Instrument recht einfach.Auftritte und auf der Bühne stehen war schon wichtig. Wir waren die einzige Lehrlings-band in Wernigerode, ELMO. Na da haste ja auch viel erlebt. Leider ging bei uns in der Wendezeit alles in die Brüche. Seit 25 Jahren ist "Trommeln" der wichtigste Gesundheitsfaktor um Alt zu werden. Jamsession, mache ich wenn es möglich ist. Leider ist bei uns in der Provinz nicht viel los. Und viele mir bekannte Musiker sind schon verstorben. Aber bei diesen Musikerkreisen ist der Älteste ca. 35 bis max 40 Jahre. Hier noch ein Bild 25 Jahre her und jetzt. MfG ein 81 Jähriger alter Ex-Trommler P.S. und immer fleißig das Fell versohlen... ;-))
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Ich spiele Gitarre, in der Jugendzeit in einer Ska / Punk Band. In meinen "zwanzigern" dann in einer Deathmetal Band. Gesundheitlich war dies in der Zeit zwischen 14 und 30 eigentlich so absolut gar nicht gut. Alkohol und Drogen waren an der Tagesordnung - viele Krankenhausaufenthalte wegen Schlägereien und ich habe absolut keinen blassen Schimmer wieviel kleine "Renés" da draußen nun rumlaufen. So mit 29 habe ich dann meine erste feste Freundin kennen gelernt die mich da raus holte und ich in ein "normales" Leben fand. War aber dennoch ne geile Zeit! :-D Gehörte halt mit zum Leben. Mein Bruder hat den Absprung leider nicht geschafft, er verstarb mit 32 Jahren an einer Überdosis, er spielte Bass bei uns. Heute spiele ich noch ab und an Gitarre zu Hause.
Ich habe in jungen Jahren mal leidlich Gitarre gespielt. Ein Buch von Peter Bursch und los ging es. Heute steht noch ein Yamaha Keyboard in der Ecke, welches meine Tochter bespielen wollte und wird nun von mir ab und an gequält (über Kopfhörer). Meine Tochter spielt Geige. Blockflöte konnte ich mal ganz gut und der Hit in meiner Jugend auf einer Ferienfreizeit war Kammblasen. Noten kann ich keine lesen. Egal für welches Instrument man sich Interessiert, man sollte für sich daran Spass haben und wenn es nur für einen selber im stillen Kämmerlein ist.
Damit würde ich mitspielen. Nur übe ich immer etwas zu wenig. Aktuell versuchen wir uns in dem Notenbuch durchzukämpfen oder durchzuklampfen, wie es die Lästerer nennen: https://www.stretta-music.de/von-bayern-bis-tirol-nr-102570.html
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