Forum: Offtopic Würde mich mal interessieren wer hier Musiker ist/war


von Al. K. (alterknacker)


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Habe hier aus Erfahrung schon manchen Musiker kennengelernt.
Es werden hier die Musiker in einen techn. Forum angesprochen.
In einen Musikerdforum Treiben sich  gefühlt zu viel Experten rum.
Hier sind die Musiker mit techn. Verständnis oder Techniker mit 
musikalischen Verständnis angesprochen.
Für reine Musikalische Diskussion ist das Forum nicht geeignet.
Es ist die Kombination.
Wer hat hier von den Techn. Usern schon aktiv  Professionell oder eben 
Amateurhaft wie ich , der Musikleidenschaft gefrönt.

Wie konntet ihr Musik, Technik und Privates in die Reihe bekommen.

MfG
ein 81 Jähriger techn. Interessierter Ex- Musiker

von Frank D. (Firma: Spezialeinheit) (feuerstein7)


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Mich hat immer die Geige fasziniert, wollte ich immer mal anfangen aber 
es fehlt die Zeit… und die Motivation
Vielleicht wird das mal was zur Rente, nicht professionell, nicht gut, 
nicht für empfindliche Ohren, einfach nur für mich weil ich es will.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Ich habe mal einen Wersi Synthesizer MK1 als Bausatz zusammengebaut. Der 
funktioniert immer noch und gelegentlich klimpere ich drauf herum.

Ein musikalisches Talent ist dabei nicht wirklich aufgetaucht. Ja ich 
hatte mal ein paar Jahre Klavierstunden. Blockflöte und drei Akkorde auf 
der Gitarre kann ich auch noch irgendwie. Aber damit möchte ich wirklich 
niemanden belästigen. Ein Klavier steht auch noch rum und müsste mal 
gestimmt werden.

von Al. K. (alterknacker)


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Frank D. schrieb:
> Mich hat immer die Geige fasziniert, wollte ich immer mal anfangen aber
> es fehlt die Zeit… und die Motivation
> Vielleicht wird das mal was zur Rente, nicht professionell, nicht gut,
> nicht für empfindliche Ohren, einfach nur für mich weil ich es will.

Das finde ich gut!
Ich habe zwar >20 Jahre Amateurmusik (Tanzmusik) gemacht,
als Trommler(Schlagzeuger), war eben so.
Keine Spitzenleistung.
Jetzt bin ich bissel besser, mache es aber nicht wegen der Musik
sondern aus Spass  und Körperlichen Ertüchtigung.

MfG

Ein 81 jähriger Ex-Trommler

von H. H. (hhinz)


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von Al. K. (alterknacker)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> Ein musikalisches Talent ist dabei nicht wirklich aufgetaucht. Ja ich
> hatte mal ein paar Jahre Klavierstunden. Blockflöte und drei Akkorde auf
> der Gitarre kann ich auch noch irgendwie. Aber damit möchte ich wirklich
> niemanden belästigen. Ein Klavier steht auch noch rum und müsste mal
> gestimmt werden.

Gitarre und Klavierakkorde habe ich zum besseren Musikverständnis auch 
geübt.
Wenn ich früher in der Kneipe "Trink Brüderlein trink" spielte wurde 
fleisig mitgesungen.

Sonst konnte ich nur bissel Grundtakt...
Walzer ist immer gut angekommen , so 23 Uhr 30

Ein 81 jähriger

: Bearbeitet durch User
von Rbx (rcx)


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Naja, Musik. Oft braucht man andere dazu, z.B. zum Zusammenüben - sowas 
geht bei uns aber allenfalls im (Spielmannzug-) Verein.
Mir geht es im Moment so, dass ich eigentlich Musik machen sollte - bzw. 
wollte auch ein wenig - weil mein musikalisches Verständnis viel besser 
ist als früher.
Beispielsweise kennt man ja Lautmalerei - welche mir vorher in der Musik 
gar nicht so aufgefallen war.
(https://www.youtube.com/watch?v=KVQJjZKoNf0)

von Hippelhaxe (hippelhaxe)


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Christoph db1uq K. schrieb:

> Ein musikalisches Talent ist dabei nicht wirklich
> aufgetaucht.

Talent korreliert stark mit dem Spaß am Üben :O)

von Al. K. (alterknacker)


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Rbx schrieb:
> weil mein musikalisches Verständnis viel besser
> ist als früher.


So geht es auch mir.
Muss mit meinen Sohn wieder ein wenig mit zwei Schlagzeugen Trainieren.

Leider sind im Umfeld so 96% der Alten Musiker verstorben.

Und das Musikverständnis bei 20 bis 50 Jahre Jüngeren geht nicht immer 
Konform.
Bei "Offener Bühne"  bin ich immer der Älteste, gehe aber noch mit 60 
Durch.
und da geht es manchmal bis 4 Uhr früh...

MfG
ein Alter

P.S.
Mein Sohn ist aber ein gestandener Drummer,
habe mit ihm angefangen als er 4 Jahre alt war.
Meine Tochter interessierte es nicht, aber der Sohnemann hat mich schon 
seit Jahrzehnten überflügelt.

: Bearbeitet durch User
von Hippelhaxe (hippelhaxe)


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Al. K. schrieb:

> Und das Musikverständnis bei 20 bis 50 Jahre Jüngeren
> geht nicht immer Konform.

Das ist unabhängig vom Alter.

von Al. K. (alterknacker)


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Hippelhaxe schrieb:
> Das ist unabhängig vom Alter.

Ich meine das auch nicht strittig.

Mit den Meisten dieser nachwachsenden Generation Drummer,
kann ich mithalten.
Nur die Schnelligkeit lässt nach, aber die Technik kennen die wenigsten.
Das ist aber nicht ausschlaggebend.

MfG
ein 81 Jähriger

von Rudi K. (ykabel)


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als ich 16 war hatten wir in der Clique die Idee, eine Band zu gründen. 
Dixieland war damals angesagt. Jedem wurde ein Instrumenet zugeteilt, 
ich wurde zum Drummer auserkoren.  Aus der Band wurde nie was, lediglich 
2 Kumpels und ich ich fingen an, ein Instrument zu lernen.
Als Lehrling kaufte ich mir auf Raten ein Schlagzeug "the New Beat" von 
Sonor, und nahm bei einem Profidrummer Unterricht.
Dann hatte ich das Glück in einer bereits bestehenden Jazzband - die 
ständige Hausband in einem der Jazzkeller in Stuttgart war - unter zu 
kommen. So war ich von Anfang an gefordert, vor Publikum zu spielen. Das 
war die beste Übung.
Heute bin ich 84, nach jahrzehntelanger Tanzmusik (damals gab es in 
jeder Stadt die Tanzcafes) und unzähligen Gigs bei den "Amis"  spiele 
immer noch in diversen Bands, aber auch Walzer und Tango im 
Seniorenorchester.
Die nächste jazzige Jamsession ist dann am kommenden Faschings-Dienstag.

Neben Schlagzeug habe ich mich laienhaft an Tasteninstrumenten versucht.
Akkordeon, Orgel, Keyboard.
Zum Thema Orgel: meine erste war eine Thomas. Modell weiss ich nicht 
mehr.
Danach habe ich mehrere WERSI-Bausätze zusammengelötet. Bin mehrmals in 
den Hunsrück zu den Franz-Brüdern gefahren, als die noch aus der 
Waschküche lieferten.
W248 als Heimorgel und eine transportable für unseren Orgler, der vorher 
mit der Hohner Elektavox gespielt hat.
Dann eine HELIOS für mich und im Auftrag eines Bekannten eine SATURN.
Alles noch mit einem normalen 25 Watt Weller Lötkolben, keine 
Lötstation.

Dann kamen die Keyboards auf. Ich hatte zuerst ein Solton MS-50, dann 
ein Ketron X-1.  Wobei Solton und Ketron dieselbe Firmierung waren.
Heute trommle ich aber nur noch, allerdings ziemlich regelmässig. Ich 
hätte auch nie behauptet, dass ich Orgel oder Keyboard spielen kann. Das 
war nur für den Heimgebrauch und im Falle WERSI der Spass am Basteln.

Noch kurz angefügt: ich habe Fernmeldemonteur gelernt, löte seit meinem 
12. Lebensjahr an Röhrenradios herum, bastle heute dann mit Arduino und 
Modellbahn.

Rudi, ein 84-jähriger Jazzer

: Bearbeitet durch User
von Al. K. (alterknacker)


Angehängte Dateien:

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Hallo,
leider habe ich keinen Schlagzeuglehrer gehabt.
Aber Anfang der 60er in der Lehre war auch die Einstellung zum 
Instrument recht einfach.Auftritte und auf der Bühne stehen war schon 
wichtig.
Wir waren die einzige  Lehrlings-band in Wernigerode, ELMO.

Na da haste ja auch viel erlebt.
Leider ging bei uns in der Wendezeit alles in die Brüche.

Seit 25 Jahren ist "Trommeln" der wichtigste Gesundheitsfaktor um Alt zu 
werden.
Jamsession, mache ich wenn es möglich ist.
Leider ist bei uns in der Provinz nicht viel los.
Und viele mir bekannte Musiker sind schon verstorben.
Aber bei diesen Musikerkreisen  ist der Älteste ca.  35 bis max 40 
Jahre.
Hier noch ein Bild 25 Jahre her und jetzt.

MfG
ein 81 Jähriger alter Ex-Trommler

P.S.
und immer fleißig das Fell versohlen...
;-))

: Bearbeitet durch User
von Rene K. (xdraconix)


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Ich spiele Gitarre, in der Jugendzeit in einer Ska / Punk Band. In 
meinen "zwanzigern" dann in einer Deathmetal Band.

Gesundheitlich war dies in der Zeit zwischen 14 und 30 eigentlich so 
absolut gar nicht gut. Alkohol und Drogen waren an der Tagesordnung - 
viele Krankenhausaufenthalte wegen Schlägereien und ich habe absolut 
keinen blassen Schimmer wieviel kleine "Renés" da draußen nun rumlaufen. 
So mit 29 habe ich dann meine erste feste Freundin kennen gelernt die 
mich da raus holte und ich in ein "normales" Leben fand. War aber 
dennoch ne geile Zeit! :-D Gehörte halt mit zum Leben. Mein Bruder hat 
den Absprung leider nicht geschafft, er verstarb mit 32 Jahren an einer 
Überdosis, er spielte Bass bei uns.

Heute spiele ich noch ab und an Gitarre zu Hause.

von Jörg P. R. (jrgp_r)


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Ich habe in jungen Jahren mal leidlich Gitarre gespielt. Ein Buch von 
Peter Bursch und los ging es. Heute steht noch ein Yamaha Keyboard in 
der Ecke, welches meine Tochter bespielen wollte und wird nun von mir ab 
und an gequält (über Kopfhörer). Meine Tochter spielt Geige. Blockflöte 
konnte ich mal ganz gut und der Hit in meiner Jugend auf einer 
Ferienfreizeit war Kammblasen. Noten kann ich keine lesen.

Egal für welches Instrument man sich Interessiert, man sollte für sich 
daran Spass haben und wenn es nur für einen selber im stillen Kämmerlein 
ist.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)



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Damit würde ich mitspielen. Nur übe ich immer etwas zu wenig. Aktuell 
versuchen wir uns in dem Notenbuch durchzukämpfen oder durchzuklampfen, 
wie es die Lästerer nennen:
https://www.stretta-music.de/von-bayern-bis-tirol-nr-102570.html

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