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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik BleiAkku Reaktion bei Überladung?


Autor: Kreuzer Sebastian (Gast)
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Hallo,

Kann man Bleiakkus überladen, so das sie kaputt gehen?

Meiner Theorie nach, geht doch der Ladestrom geger null, wenn der akku 
die maximale Spannung "aufgenommen hat", oder?

Und im PKW wird die Batterie von der Lichtmaschine auch quasi 
dauergeladen, in den älteren PKWs ohne Laderegelung.

Oder muss ich doch Komplikationen erwarten.

Wäre Dankbar um eine Antwort ob möglich oder nicht.

Autor: Stefan (Gast)
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Hallo!

Jeden Akku kann mann töten.
Blei-Akkus sterben wenn die Ladespannung nicht begrenzt wird
(Im Auto übernimmt das der Laderegler der Lichtmaschine)
Wird der Akku voll nimmt der Ladestrom ab, die Spannung steigt und der 
Akku beginnt zu gasen, besonders tragisch bei blei-gel-akkus da die 
blasen ja nicht  bzw schlecht entweichen können und somit die 
Plattenoberfläche verringert wird und damit die kapazität abnimmt.

Also spannung begrenzen (je nach akkutyp und ladeverfahren 13,8 .. 14,5 
V)
dann passiert nix.

mfg

Autor: Kreuzer Sebastian (Gast)
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ok, perfekt !

höhere spannung liegt sowieso nicht an!

danke!

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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> Wird der Akku voll nimmt der Ladestrom ab, die Spannung steigt und der
> Akku beginnt zu gasen, besonders tragisch bei blei-gel-akkus da die
> blasen ja nicht  bzw schlecht entweichen können und somit die
> Plattenoberfläche verringert wird und damit die kapazität abnimmt.

Abgesehen davon fehlt nachher Wasser (das Gas ist in Wasserstoff und 
Sauerstoff aufgetrenntes Wasser). Das ist auch bei sogenannten 
"wartungsfreien Autobatterien" ein Problem. Da kann man nämlich kein 
Wasser nachfüllen. Sie sind also nur insofern wartungsfrei, dass man sie 
nicht mehr warten kann.

Autor: Hubert.g (Gast)
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Es ist allerdings darauf zu achten das die Ladeschlußspannung erreicht 
wird, ansonst ist der Akku nicht voll und hat dann entsprechend weniger 
Kapazität.

Autor: Stefan Gemmel (steg13)
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> Und im PKW wird die Batterie von der Lichtmaschine auch quasi
> dauergeladen, in den älteren PKWs ohne Laderegelung.

Hat es sowas wirklich mal gegeben?

Autor: .... (Gast)
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die Regelung der Bordspannung ist eben keine Ladereglung

Autor: Dieter Werner (Gast)
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Falls ja muss es schon seeehr lange her sein.
Ich habe schon bei Oldtimern ab etwa Baujahr 1930 unter die Haube 
geschaut, da war immer ein Regler drin.

Autor: Der Techniker (_techniker_)
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Wie hat denn so ein Regler von 1930 funktioniert? Mit Röhren? ;)

Autor: Dieter Werner (Gast)
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Nein, da sind 2 Teile drin die wie große Relais aussehen.

Das eine hat viele Windungen dünner Draht und zieht an wenn die Spannung 
eine bestimmte Höhe erreicht hat. Das zweite hat wenige Windungen sehr 
dicken Draht und zieht an wenn genug (Lade)Strom fließt.
Mit den Kontakten wird dann der Erregerstrom der Lichtmaschine 
geschaltet.

Es gibt auch Regler mit 3 Spulen aber wie die arbeiten weiss ich nicht, 
vielleicht findet sich was im wiki.

Autor: Marvin (Gast)
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Bei einem ehemaligen Motorrad von mir gabs auch keinen Regler, war Bj. 
1974.
Die 6 Spulen der Lichtmaschine waren so verschaltet, dass bei 
Fahrbetrieb ohne Licht nur 2 Spulen in Betrieb waren, mit Licht alle 6 
Spulen (wurde tatsächlich im Lichtschalter mit umgeschaltet). Bei 
durchgebrannter Birne gabs ne nette Sauerei im Batteriefach :(

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