Normalerweise liegt die Zykluszeit (d_t) zwischen 35 und 38 Sekunden und
die berechnete Wärmebilanz (esum) steigt oder fällt um einige Wh.
In der Zeile 367m:30s ist d_t aber 549 Sekunden groß. D.h. der Raspi war
mit etwas anderem beschäftigt und hat 9 Minuten kein Log geschrieben.
Die Wärmepumpe war angeschaltet und hat in dieser Zeit die
Heizwasser-Temp. von 29,5° auf 31,81° (2. Zahl in Klammer hinter t0)
erhöht.
Es ist zwar nichts passiert, aber so eine Pause könnte ja auch mal
länger dauern und dann ist es entweder zu kalt oder zu warm.
Außer dem Heizprogramm läuft nichts weiter auf diesem Raspi.
Wie kann ich rausfinden welcher linux-service mir in die Suppe spuckt?
Lothar S. schrieb:> Normalerweise liegt die Zykluszeit (d_t) zwischen 35 und 38 Sekunden und> die berechnete Wärmebilanz (esum) steigt oder fällt um einige Wh.
Wie wird die denn vorgegeben? Ein "sleep" in einer eigenen Software?
Wenn da schon ein Jitter von beträchtlichen 3 Sekunden besteht, scheint
die nicht allzu zuverlässig zu sein?
Lothar S. schrieb:> dann ist es entweder zu kalt oder zu warm.
Du benutzt den PI hoffentlich nicht für eine sicherheitskritische
Steuerung?
Lothar S. schrieb:> Wie kann ich rausfinden welcher linux-service mir in die Suppe spuckt?
Steht denn was im Syslog?
die RS232-Kommunikation mit Relaiskarten ist die Ursache für das
Schwanken.
wenn die Wärmepumpe nicht läuft, wird' s kalt und wenn sie zu lange
läuft wird' s zu warm. Aber zur Not schaltet die sich auch selber dank
eigener "Intelligenz" ab.
Dann werde ich mal das syslog suchen.
Die #142-Karten von Anderson (+2012) haben einen 8-Pin Microcontroller
von microchip und beantworten Relais-OPs und 1wire-Temps innerhalb
weniger Sekunden.
Die will ich aber ersetzen durch heutige Relaiskarten, die per gpio
direkt angesteuert werden. Die einzige Quelle, die den Zyklus intern
streckt ist ein Eimerleeren.py, das aber nur 20 Sekunden läuft.