Ich habe gerade eine Idee "erfasst" in meiner Firma von meinem dezeigien Job (Elektrotechniker, Testen und Hardware entwickeln) in die Lehrwerkstatt als Mechatronikausbilder zu wechseln. Mechanisch bin ich gut vorbelastet da Modellbau ein Hobby von mir ist und meine Lehre in der Industrie absolviert habe, mit allen mechanischen Gewerken, die ein Mechatroniker drauf haben soll. Erfahrung mit meinen Kindern(3) habe ich bereits gesammelt. Ü50 bin ich auch noch. Der ADA Schein müsste dann nachgeholt werden. Was spricht dagegen, was dafür?
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Dir werden die Haare zu Berge stehen wie wenig die Jugend heutzutage noch kann Aktuell bei unseren Azubis: was sind 70% von 30.000€ - keine Ahnung überleg Dir sehr gut ob Du Dir das antun willst, Du kannst in 3 Jahren nicht richten was die 15 Jahre davor versagt wurde Vor kurzem sollte einer unserer Azubis alte Schaltungen auseinander nehmen, es sortiert hinlegen - wir entscheiden was weggeworfen wird, was behalten wir Es lagen dann tatsächlich 10 teure Meanwell Netzteile in einer Reihe, in und out jeweils nach 3mm abgeschnitten....
Heinz R. schrieb: > Dir werden die Haare zu Berge stehen wie wenig die Jugend heutzutage > noch kann
Marcel V. schrieb: > Dir werden die Haare zu Berge stehen wie wenig die Jugend heutzutage > noch kann Meine Praktikanten über die letzten Jahre lassen mich allmählich an der allgemeinen Überlebensfähigkeit der Menschheit zweifeln. Aber es heißt doch Bildung und nicht Bildschirmung :D
Marcel V. schrieb: > ("Meme") Was soll das idiotische "Meme", hast Du Deine "Bildung" aus Russkigram-Gruppen? https://correctiv.org/faktencheck/2021/01/27/bildung-kommt-von-bildschirm-nein-sawsan-chebli-hat-diese-aussage-nicht-getroffen/
Die ersten drei Zeilen stimmen allerdings. Die anderen zwei sind von findigen Spitzbuben dazugedichtet worden. Es ist allerdings aus dem Zusammenhang gerissen. Mit dem Bildschirm waren die Tablets gemeint, weil: a) So jedes Kind immer alle Bücher dabei haben kann ohne sich zu Tode am Schulranzen zu schleppen, b) die zukünftigen kleineren Wohnungen zu wenig Platz bieten für eine "übliche Anzahl an Büchern" (tiny houses), c) die digitale Form auf den aktuellen poilitischen korrekten Inhalt gehalten werden könne.
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Das hat zur Folge, dass Buchhalter ein Beruf ist, der keine Tablets halten kann. :-) Christian M. schrieb: > Ich habe gerade eine Idee "erfasst" Mach es mal 3 Tage NUR zur Probe. Die Jungs sind nicht mehr wie früher!
Christian M. schrieb: > Was spricht dagegen, was dafür? Als Ausbilder muss man nicht nur praktisch etwas können, sondern sollte auch die Theorie beherrschen und vermitteln können. Wie sieht es da bei dir aus?
Christian M. schrieb: > Was spricht dagegen, was dafür? Dagegen: berufliche Sackgasse, Du hast nur noch mit absoluten Einsteigern zu tun, Deine bisherigen, erworbenen Fähigkeiten veralten dann völlig. Weil Du immer nur den geschlossenen Stromkreis erklärst, kommst Du nie mehr in Deine bisherige Tätigkeit zurück, falls Du das irgendwann mal möchtest. Abgehängt...
> Was spricht dagegen, was dafür? Ist der Ausbilder zu Unfähig oder die Lehrlinge zu blöd? - Ja da kann man wiederbar den Schwarzen Peter im Kreis schieben. Als Ausbilder stehste halt mit einem Bein im Knast, zumindest hat man das früher so gesagt. Der Ausbilder trägt die Verantwortung, das sich keiner mit dem Werkzeug ernsthaft verletzt, sich aber trotzdem nicht vor der Arbeit mit den Werkzeugen drücken kann. Und es sind auch schon Ausbilder von durchgeknallten Lehrlingen weggeballert wurden - nicht aus Versehen. * https://de.wikipedia.org/wiki/Amoklauf_von_Eching_und_Freising Aber vielleicht ist es ja auch Sozal-Darwinismus, die mit Talent zum Ausbilder werden geachtet, reines "Helfersyndrom" ist da eher schädlich. Aber manche Ausbilder stehen sogar mit beiden beinen im Knast und sind obendrein verbeamtet: https://bildungsinstitut-justizvollzug.niedersachsen.de/startseite/berufe_im_justizvollzug/berufe_im_justizvollzug/beamtin_oder_beamter_im_werkdienst/das-bildungsinstitut-in-wolfenbuettel-120707.html
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Jooo ist denn schon Freitag???
Christian M. schrieb: > Was spricht dagegen, was dafür? wir kennen dich nicht und wie deine Frusttoleranz ist kannst du es aushalten und durchhalten schlechte Noten zu vergeben oder gibts du bei Druck nur noch Bestnoten? Bist du in der Lage Stoff interessant aufzubereiten so daß keiner mehr auf Handy schaut sondern dir nur noch folgt? Alleine das du hier fragst zeigt mir das du selber Zweifel hast sonst wäre deine Entscheidung ja klar.
Christian M. schrieb: > Was spricht dagegen, was dafür? Du begibst dich in eine Sackgasse. Kommt drauf an wie alt du bist. Mit 40 für mich eine dumme Idee, mit 55 möglicherweise nicht. Aber nur dann, wenn Du schon aufgegeben hast. Kann natürlich sein, dass du dich dazu berufen fühlst Pupertierende in die Schranken zu weisen. Evtl. solltest du dir aber vorher die Statistiken von Lehrern anschauen wie viele in Frührente gehen, wie viele einfach nicht mehr können. Ich kannte mal einen Gymnasialprofessor (so nannte sich das damals) für Mathematik. Der hat regelmässig sein Leid geklagt über seine Schüler. Und hat mir Aufgaben aus der 10. Klasse gezeigt und mich gefragt, wieso die nicht in der Lage waren die Aufgaben zu lösen. Die waren lösbar! Das ganze ist schon 30 Jahre her. Ich persönlich würde daran verzweifeln und den Krempel bald hinwerfen. Vergiss nicht, dass Lehrlinge im Sortierungsprozess ziemlich am Anfang stehen. Du wirst also das ganze Spektrum erleben. Die vermeintlich intelligenteren machen sowieso einen auf Bankkaufmann oder studieren BWL oder irgendwas mit Medien.
Udo S. schrieb: > Als Ausbilder muss man nicht nur praktisch etwas können, sondern sollte > auch die Theorie beherrschen und vermitteln können. Muss oder eher sollte? Neben der Lehrwerkstatt gab es ja etliche Wochen im Betrieb und ich hatte mehr als einen. Was zu denken geben sollte, war einer dieser: "Bei euch war es anstrengend, aber im Gegensatz zu unseren Ausbildern könnt ihr alles, was ihr von uns gefordert habt, auch tatsächlich selbst". Das bezog sich auf die Praxis! Bradward B. schrieb: > Ist der Ausbilder zu Unfähig oder die Lehrlinge zu blöd? - Ja da kann > man wiederbar den Schwarzen Peter im Kreis schieben. Genau diese Frage habe ich mehr als einmal gestellt und nicht eindeutig dem Lehrling zugewiesen. > Aber manche Ausbilder stehen sogar mit Beiden beinen im Knast und sind > obendrein verbeamtet: Ich hatte viele Jahre mit dem Elektromeister einer Jugendstrafanstalt zu tun und diesen auch einige Tage zur Technikunterweisung bei uns im Werk. Das war ein interessanter Typ Mensch, der für den Job passte - was ich nicht jedem zutrauen würde. Im Kollegenkreis seiner JVA soll er umstritten gewesen sein, geradeaus unterwegs und so, dass wir uns auf Anhieb gut verstanden.
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