Disclaimer: Nicht verwandt, verschwägert oder irgendwie bekannt. Ich verkaufe hier nichts, aber da hier m.M.n. viele (ältere) Ostler unterwegs sind, wollte ich auf diese doch recht üppige Sammlung hinweisen. https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/unterhaltungselektronik-ost/3324723116-172-7755
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Der Fotoapparat mit die Bilder geknipst wurden stammt wohl auch aus der Zeit.
Alexander schrieb: > Der Fotoapparat mit die Bilder geknipst wurden stammt wohl auch aus der > Zeit. Neee, dann wäre das Foto "schwarz-weiß". > Disclaimer: Nicht verwandt, verschwägert oder irgendwie bekannt. IMHO wäre es sinnvoller die halbe Handvoll die sich für diesen E-Schrott interessiert persönlich zu informieren, anstatt als "menschliches Gateway" irgendwelche Postings fremder Leute zu verteilen. > aber da hier m.M.n. viele (ältere) Ostler Soso einem Bastler aus dem Westen sollte man das nicht anbieten, weil der den Bluff mit der Ostalgie durchschaut ?! "Westberlin" ist keine Weltreise wech von Gallinchen. Und auch ältere Zuhörer können den Wert moderner Unterhaltungselektronik realistisch einschätzen ... es war nicht alles besser im Osten ;-) https://www.youtube.com/watch?v=BaJjsOBPMsE&list=RDBaJjsOBPMsE&start_radio=1
Da sind einige DDR Varianten analog zur Phillips Philetta dabei und Weltempfaengerradios.
So richtig übel sieht das Lager gar nicht aus. Nur wurde nichts gegen Staub geschützt mit Folien.
Bradward B. schrieb: > Neee, dann wäre das Foto "schwarz-weiß". Ne, das hängt vom Film und nicht von der Kamera ab.
Kann man denn mit den Geräten auch Westradio hören?
Peter M. schrieb: > Kann man denn mit den Geräten auch Westradio hören? Nein, die Stasi hatte analoges Geofencing einbauen lassen. Auf den ersten Blick sind da kaum wirklich begehrte DDR-Geräte dabei. Oder wurden schon anderweitig verscherbelt.
Tja, immer wieder schade zu sehen wenn solche Sammlungen/Werkstattauflösungen/Gerätelager so lieblos präsentiert werden durch unscharfe Fotos, keine Preisangabe die Interesse weckt wie z.B. 20€ VB je Gerät. Sondern nur "VB, Sammlung abzugeben". und dann wundert sich der Inserent das kaum jemand willens ist da xx Kilometer zu fahren um Spreu und Weizen zu sortieren/kaufen. So landet das dann protionsweise beim Entrümpler bzw. man(n) fährt selber zig Mal zum Wertstoffhof. Oder man bewirbt sich hier: https://www.rtl2.de/consent?targetUrl=%2Fsendungen%2Fder-troedeltrupp-das-geld-liegt-im-keller&oref=aHR0cHM6Ly93d3cuZ29vZ2xlLmNvbS8%3D
Das kommt dann dabei raus wenn die "alten" ihren Musealen Krempel immer sammeln, weil man das ja irgendwann mal noch gebrauchen kann. Was aber nie passiert, weil man es eben nie gebrauchen kann. Ich hatte selbst solch ein Fall in der Familie, das Haus musste dann innerhalb vier Wochen entrümpelt und Besenrein übergeben werden. Erst versuchten wir es irgendwie zu veräußern, aber das war so ein Gehampel, wir haben dann alles auf den Wertstoffhof entsorgt.
J. T. schrieb: > Bradward B. schrieb: >> Neee, dann wäre das Foto "schwarz-weiß". > > Ne, das hängt vom Film und nicht von der Kamera ab. Du hast den Farbfilm vergessen... (Nina Hagen, 1974)
Beitrag #8009313 wurde vom Autor gelöscht.
>>> Neee, dann wäre das Foto "schwarz-weiß". >> >> Ne, das hängt vom Film und nicht von der Kamera ab. Nee, nee, das hängt mit den Produktionskosten für das Luxusgut "Farbe" zusammen. Farbfilm soll ja drüben schweineteuer gewesen sein, allein die Patrone. Bei Entwicklung und Abzüge wurde nochmals Kasse gemacht, musste ja "ins Labor" geschickt werden. Nur Schwarzweiß hat man ja noch mit Heimequipment selber machen können.
Bradward B. schrieb: > Bei Entwicklung und Abzüge wurde nochmals Kasse gemacht, musste ja "ins > Labor" geschickt werden. Nur Schwarzweiß hat man ja noch mit > Heimequipment selber machen können. Du hast überhaupt keine Ahnung, aber davon reichlich.
Bradward B. schrieb: > Nur Schwarzweiß hat man ja noch mit > Heimequipment selber machen können. Nun, da solltest du mal dazulernen... Ich kannte Einige welche sich der Farbbildtechnik verschrieben hatten. In den 70er wollte ich es auch machen. War zu Aufwändig, auch mit den Räumlichkeiten wurde es schwierig. Bei S/W konnte man wenigstens von etwas Nutzen sprechen. MfG ein 81 Jähriger
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Al. K. schrieb: > Bei S/W konnte man wenigstens von etwas Nutzen sprechen. Das Fernsehprograamm wurde und ist auch in Farbe nicht besser. Genau so wenig besser wird es durch größere Bildschirme. Auch das Radioprogramm wurde durch größere Lautsprecher nicht besser.
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> aber das war so ein Gehampel, wir haben dann alles auf den Wertstoffhof entsorgt. > lieblos präsentiert > werden durch unscharfe Fotos, > keine Preisangabe die Interesse weckt wie z.B. 20€ VB je Gerät. > Sondern nur "VB, Sammlung abzugeben". > und dann wundert sich der Inserent das kaum jemand willens ist da xx Ja, da wäre die Frage an 'Interessenten' wie man es "richtig" machen könnte. Ich denke da ein zweierlei: Katalogisieren und potentiellen Kunden einen Rahmen bieten: Für ersteres sollte man vielleicht eine Stunde einplanen, alles durchzählen und mindestens eine grobe Liste wie Kofferradio: 3 Stk, Rührenkisten 5 Stk., Plattenspieler: 12 Stk.; tonbänder: 1 Stk, Kasette Mono, Kasette Stereo o.ä. anbieten, unterteilt nach Jahrzehnten oder Technologien (Röhre/Transistor/IC) anlegen. Wobei es IMHO in 1/2 h machbar sein sollte, auch die Gerätebezeichnungen wie "Geracord" "SKR700" "Stern Elite 2000" mit aufzuschreiben. Wenn es sich tatsächlich um eine "Sammlung" handelt, sollte das schon der Kurator vor Jahren gemacht haben. Diese Liste dann ins Angebot stellen, ist IMHO wichtiger als die Fotos von der "Rumpelkammer". Obwohl, mancher interessiert sich halt nur für die Geräte zum Ausschlachten/Ersatzteilspender, da genügt wohl die grobe Technologieangabe wie "kein SMD" oder "nur Russenröhren". Und mit Rahmen für Kunden ist dann sowas gemeint wie beispielsweise: "Abholung möglich Sa x.y 19:00 bis 20:00 und So z.a. 15:00 - 17:00, Sperrmüllcontainer ist für Mo 16:00 bestellt." > Du hast überhaupt keine Ahnung, aber davon reichlich. Das ist wohl auch typisch DDR-Denkweise, den Mangel an irgendwas zum Normalzustand erklären -> "Wir haben nichts, aber das reicht uns, weil wir stolz drauf sind".
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Bradward B. schrieb: > Ja, da wäre die Frage an 'Interessenten' wie man es "richtig" machen > könnte. Ich denke da ein zweierlei: Katalogisieren und potentiellen > Kunden einen Rahmen bieten: Ja, aber wenn du die Immobilie, nach einem Ableben entrümpeln und frei machen MUSST, dann hast du so einiges aber mit absoluter Sicherheit keine Zeit. Sich dann dafür extra Zeit zu nehmen, zu katalogisieren, es ausgiebig ins Netz zu stellen, sich mit Rückfragen abzugeben. Termine ausmachen zur Abholung, Verhandlungen führen... Sorry aber da hat man um einiges wichtigeres zu tun als damit zu beschäftigen. Wer das schonmal machen musste, weiß wovon ich spreche.
> Ja, aber wenn du die Immobilie, nach einem Ableben entrümpeln und frei > machen MUSST, dann hast du so einiges aber mit absoluter Sicherheit > keine Zeit. Ja, stellt auch keiner in Abrede, deshalb würd ich ja auch ne harte Grenze von einer Stunde für's "Durchzählen" einkalkulieren. Und wenn man 0-Zeit hat, dann macht man halt kein Angebot im Internet, gleich den Container bestellt, ist eh die sauberste Lösung. Vielleicht noch auf Mundpropaganda hoffen und ein Pappschild mit Termin fürs "Containern" hinstellen und ferdsch. > Wer das schonmal machen musste, weiß wovon ich spreche. Lustig wird es, wenn die Sperrmüllentsorgung der Gemeinde für dieses Quartal keine freien Termine mehr hat ...
Bradward B. schrieb: > Lustig wird es, wenn die Sperrmüllentsorgung der Gemeinde für dieses > Quartal keine freien Termine mehr hat ... Glaube das trifft jetzt eine Stadt im Süden, Karlsruhe. Die sind nun Pleite. Einstellungsstopp schon im Februar, Haushaltssperre im März. Das wird reduzierte Termine und höhere Preise für den Sperrmüll nach sich ziehen, die die Kunden tragen mussen.
Das es besser geht in der aufmachung, sieht man hier (Abholung in Berlin-Köpenick): https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/grosses-konvolut-von-verstaerkern-tape-decks-und-dvd-playern/3324565934-172-3373 In eine r seiner anderen Inserate sogar jede Menge Ost -Messgeräte zu moderatem Preis.
Bradward B. schrieb: > Farbfilm soll ja drüben schweineteuer gewesen sein, allein die Patrone. > Bei Entwicklung und Abzüge wurde nochmals Kasse gemacht, musste ja "ins > Labor" geschickt werden. Die Filme waren nicht soo teuer, aber die Abzüge schon. Außerdem brauchte man für Innenaufnahmen sehr viel Licht. Mein Vater hatte so eine Fotolampe mit 1000W, die heizte gleich den Raum mit auf. Und, gute Spiegelreflexkameras mit lichtstarken Objektiven waren auch schweineteuer, daher besaßen die meisten nur einfache Kleinbildkameras.
Warum sollte man zum photographieren von Grautönen einen Farbfilm verwenden?
Andrew T. schrieb: > Ost -Messgeräte Aus welchen Land, etwa Sowjetunion, Rumänien,Bulgarien....?? MfG ein aufmerksamer 81 Jähriger
Al. K. schrieb: > Andrew T. schrieb: >> Ost -Messgeräte > > Aus welchen Land, etwa Sowjetunion, Rumänien,Bulgarien....?? Reichts bei Dir nicht mehr zum anklicken und nachschauen?
Jedenfalls sind schöne Teile dabei.... MfG ein 81 Jähriger
Ralf X. schrieb: > Warum sollte man zum photographieren von Grautönen einen Farbfilm > verwenden? Es mag schwer vorstellbar sein, aber der Ostblock war nicht grau. Die hatten dort viele schöne Brauntöne. Matschbraun, graubraun, aschbraun, war-früher-mal-weiß-braun, Bitterfelder Himmel, Elbbraun, Havelbraun ...
Al. K. schrieb: > Jedenfalls sind schöne Teile dabei.... Häh? Das ist doch alles Kernschrott. Es gab im Osten durchaus auch sehr schöne Geräte, mit denen man teilweise sogar heute noch was anfangen könnte. Nur leider: Davon ist nix auf den Fotos zu sehen. Da tauchen nur Geräte auf, die ich nicht mal zu DDR-Zeiten gekauft hätte, weil die schon damals im Vergleich schrottig waren.
Harald K. schrieb: > Es mag schwer vorstellbar sein, aber der Ostblock war nicht grau. Vor allem an der Straße von Dresden bis in die Bostai waren alle Häuser auf der Hauptstraßenseite top. Die Rückseite sahen die Besucher nie. Nur nach der Wende konnte das besichtigt werden.
Viele Bilder aus der DDR-Industrie sind über das Bundesarchiv frei zugänglich, bspw.: * https://www.ddrbildarchiv.de/info/ddr-fotos/rft-fernsehgerteproduktion-stassfurt-sachsen-anhalt-ddr-65067.html * https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Bundesarchiv_Bild_183-1989-0523-018,_Erfurt,_VEB_Mikroelektronik.jpg * https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Bundesarchiv_Bild_183-1987-0625-004,_VEB_Robotron_Elektronik_Dresden,_Computer_A_7100.jpg > Außerdem > brauchte man für Innenaufnahmen sehr viel Licht. Mein Vater hatte so > eine Fotolampe mit 1000W, die heizte gleich den Raum mit auf. Und, gute > Spiegelreflexkameras mit lichtstarken Objektiven waren auch > schweineteuer, daher besaßen die meisten nur einfache Kleinbildkameras. Innenaufnahmen sind halt anspruchsvoll, aber wie Beitrag "Re: Kleinanzeigen: Jede Menge Unterhaltungselektronik Ost" gezeigt kann man mit einfachen Massnahmen wie" Geräte übereinanderstapeln und ins Licht setzen" brauchbare Aufnahmen anfertigen. Ne Preisliste für DDR-Gerätschaften dort: https://zeissikonveb.de/start/dokumente/preislisten.html Zum Vergleich könnte man einen DDR-Durchschnittslohn von ca. 1000 DDR-Mark/Monat ansetzen.
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Max I. schrieb: > Disclaimer: Nicht verwandt, verschwägert oder irgendwie bekannt. Ich > verkaufe hier nichts, aber da hier m.M.n. viele (ältere) Ostler > unterwegs sind, wollte ich auf diese doch recht üppige Sammlung > hinweisen. > > > https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/unterhaltungselektronik-ost/3324723116-172-7755 "VB"...eine tage- bis wochenlange hin- und her-"Mailerei", die am Ende oft zu keinen Kaufabschluss führt. Harald K. schrieb: > Es mag schwer vorstellbar sein, aber der Ostblock war nicht grau. Dresden ist in meiner Erinnerung grau-braun und trist, die Menschen sind mies gelaunt, das Essen ungenießbar und die Luft schlecht. Jedenfalls habe ich es so erlebt und so ist es noch heute so in meinem Kopf, auch wenn es möglicherweise gar nicht der damaligen der Realität entsprechen sollte. Mir kam alles surreal vor, als wäre ich gar nicht dort gewesen. Aber ich war ja auch nur ein Tourist.
Tim 🔆 schrieb: > Dresden ist in meiner Erinnerung grau-braun und trist, die Menschen sind > mies gelaunt, das Essen ungenießbar und die Luft schlecht. Eben: grau-braun. Einer von vielen schönen Brauntönen.
Harald K. schrieb: > Tim 🔆 schrieb: >> Dresden ist in meiner Erinnerung grau-braun und trist, die Menschen sind >> mies gelaunt, das Essen ungenießbar und die Luft schlecht. > > Eben: grau-braun. Einer von vielen schönen Brauntönen. Mittlerweile gibts auch Braun bei um die 470nm.
H. H. schrieb: >> Eben: grau-braun. Einer von vielen schönen Brauntönen. > > Mittlerweile gibts auch Braun bei um die 470nm. das ist aber kein schönes braun, eher ein abstoßendes dunkelbraun.
R. L. schrieb: > H. H. schrieb: >>> Eben: grau-braun. Einer von vielen schönen Brauntönen. >> >> Mittlerweile gibts auch Braun bei um die 470nm. > > das ist aber kein schönes braun, eher ein abstoßendes dunkelbraun. Sepia gilt in manchen Foto-Kreisen als cool: * https://de.wikipedia.org/wiki/Sepia_(Fotografie) * https://www.lomography.de/magazine/181500-schwarzweiss-fotografie-sepia
R. L. schrieb: > H. H. schrieb: >>> Eben: grau-braun. Einer von vielen schönen Brauntönen. >> >> Mittlerweile gibts auch Braun bei um die 470nm. > > das ist aber kein schönes braun, eher ein abstoßendes dunkelbraun. Aber es gefällt ihm gut. Sonst hätte er sich auch nicht die Mühe gemacht zu posten. Jedem Tierchen sein Plaisierchen.
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Bradward B. schrieb: > Zum Vergleich könnte man einen DDR-Durchschnittslohn von ca. 1000 > DDR-Mark/Monat ansetzen. Wo hast du denn gelebt, das hätte man in der im Jahr 2000 verdient. MfG der Alte
Al. K. schrieb: > Wo hast du denn gelebt, das hätte man in der im Jahr 2000 verdient. Jep, für 1000 DDR-Mark musste man das Parteibuch schon sehr weit nach oben halten. Meine Mutter war Krankenschwester und hatte 470 Mark, mein Vater hat in Porzellanindustrie gearbeitet und hatte ~600 Mark. Gut, Miete war damals 70 Mark im WB70 Block, Nebenkosten hatte man so gut wie keine. Aaaaaber: Geld hatte einem damals nicht sooo viel genutzt. Das was man Konnte war um einiges wichtiger.
Rene K. schrieb: > Aaaaaber: Geld hatte einem damals nicht sooo viel genutzt. Das was man > Konnte war um einiges wichtiger. Man musste viel Geld haben, aber zum Ausgeben und was noch sehr wichtig war die richtigen Beziehungen. Ganz so wie jetzt wieder..... Blos damals war das Westgeld noch etwas Wert ;--))) MfG ein 81 Jähriger alter Knacker
Al. K. schrieb: > Blos damals war das Westgeld noch etwas Wert > ;--))) Bald ist es der Yen oder Yuan, Ostgeld.
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