Moin Moin Kennt zufällig jemand von euch die Schaltpläne von Siemens wie das Messgerät an die Übertragungsleitung angekoppelt wird? Im Netz finden sich zwar unzählige Infos zu den handelsüblichen SWR Anzeigen aber leider nichts über diese. Einzig über DJ5IL konnte ich eine Kleinigkeit finden, allerdings nur allgemeine Infos. Danke schon mal im Voraus
Diese Instrumente wurden von Telefunken Sendertechnik bzw. der Nachfolgerin Transradio in den volltransistorisierten TRAM LW und MW Sendern eingesetzt. Transradio gibt es nicht mehr, die Überbleibsel wurden aufgekauft.Die TRAM Sender werden jetzt in Teltow von der Fa Elsyscom gebaut und gewartet. Dort würde ich an deiner Stelle mal anfragen. https://elsyscom.de/
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http://cq-cq.eu/DJ5IL_rt006.pdf mit der Bildersuche entdeckt. DJ5IL_rt006.pdf Originalversion: 22.12.2014 https://vm.schwaben-tech-park.de/telefunken-virtuelles-museum/buschbeck-messinstrument https://50ohm.de/photos/143.png https://www.darc-c13.de/6000_technik/5000_pwr-swr-meter/ https://www.funkbasis.de/viewtopic.php?t=54256
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Al schrieb: > Dort würde ich an deiner Stelle mal anfragen. > > https://elsyscom.de/ Danke für diesen heißen Tipp👍 Wusste garnicht dass es noch eine Firma gibt die LW/KW Sender baut, schön dass noch daran gearbeitet wird 🙂
Patrick M. schrieb: > Wusste garnicht dass es noch eine Firma gibt die LW/KW Sender baut Es gibt weltweit noch viele Firmen, die große MW-Sender bauen. Im Rest der Welt wird noch viel MW gehört. Marktführer ist Nautel https://www.nautel.com/ Harris / Gates https://www.gatesair.com/products/transmit-radio/am-transmitters RIZ in Zagreb, Kroatien https://riz.hr/en/transmitters.html und die Chinesen und Russen können das auch noch
Al schrieb: > Diese Instrumente wurden von Telefunken Sendertechnik bzw. der > Nachfolgerin Transradio in den volltransistorisierten TRAM LW und MW > Sendern eingesetzt. Nicht ganz, sie sahen ein klein wenig anders aus!
https://vm.schwaben-tech-park.de/images/VM-Telefunken/STeP-I-00_521_Buschbeck-Display_1000px.jpg aber meiner Fundstelle sieht es sehr ähnlich
Schon interessant bei dem Telefunken-Teil, dass zwar die Spannungen relativ angezeigt werden, aber die Leistung absolut. Wie passt das zusammen? Edit: Lange nachgedacht eben, aber wird wohl so sein, dass die auf Leistung kalibriert werden und die Leitungsimpedanz damit keine Rolle spielt. Bei dem Siemens-Teil vom TO ist ja beides absolut.
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So ein Buschbeck-Instrument ist ein reines Doppel-Drehspul Gleichstrom-Amperemeter. Das kann man auch im vorstehend geposteten Bild gut erkennen. Der eigentliche HF-Messwandler, meist ein Richtkoppler mit HF-Gleichrichter war irgendwo am Senderausgang an einer ganz anderen Stelle angebracht. Das Buschbeck Instrument allein nützt dem TO also erst einmal gar nichts, außer vielleicht als dekoratives Accessoir. Erst mit einem Messwandler und der entsprechenden Kalibrierung kann man es an einer Antenne nutzen.
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Mfj stellt noch Antennentuner mit Kreuzzeiger Instrumenten her: https://www.fgh-funkgeraete.de/de/shop/hersteller~mfj/mfj_-_969_versa_tuner_ii_antennentuner_hf___6m_-_300_watt.html
Major Fucking Junk (MFJ) ist schon lange out of business. Das sind nur noch die Reste dieser mit zweifelhafter Qualität hergestellten Geräte, die verramscht werden. Die Instrumente sind auch äußerst billig, der Druck ausgefranst. Nichts, was ich für win Eigenbauprojekt nehmen würde. Empfehlenswerte Kreuzzeiger-Instrumente sind zum Beispiel die von Daiwa. Sven
MFJ - Martin F. Jue Proudly Made in USA unter welchen Garagenwerkstatt-Bedingungen mit museumsreifen Blechbearbeitungsmaschinen dort gearbeitet wurde, zeigt diese "factory Tour". Unglaublich. https://www.youtube.com/watch?v=ajHNiKLo79Y Die Fertigung der hässlichen Blechkisten am Standort Starkville, Mississippi, wurde zum 17. Mai 2024 eingestellt. Nach dem Abverkauf der Restposten soll die Marke MFJ weiterhin zum Vertrieb von OEM Importprodukten verwendet werden. Das bedeutet wohl, zukünftig steht MFJ statt für "Mighty Fine Junk" Made in USA demnächst für "Mighty Fine Junk" Made in China.
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Al schrieb: > mit museumsreifen Blechbearbeitungsmaschinen Was ist an amada falsch? Das ist ein bekannter und renomierter Hersteller von Blechbearbeitungsmaschinen. Es muss nicht immer Trumpf sein. OK, die Fertigungs ist rechts hemdsärmlig. Alte Madschinen. Die Reihenbohrmaschinen hat heute kaum keiner mehr, sind aber extrem effektiv. CNC braucht 10 mal so lang. Die Stanzen sind halt Stanzen. Sowas hält locker 50 Jahre, warum neu kaufen? Die Firma hatte eine beeindruckende Fertigungstiefe. Früher war man da stolz drauf, heute macht das kaum einer mehr, weil man so besser die Zulieferer ausbeuten und unter Druck setzen kann.
Nick schrieb: > OK, die Fertigungs ist rechts hemdsärmlig. Alte Madschinen. Die > Reihenbohrmaschinen hat heute kaum keiner mehr, sind aber extrem > effektiv. CNC braucht 10 mal so lang. > Die Stanzen sind halt Stanzen. Sowas hält locker 50 Jahre, warum neu > kaufen? > Die Firma hatte eine beeindruckende Fertigungstiefe. Früher war man da > stolz drauf, Darum sind die vor lauter Stolz auf ihre beeindruckende Fertigungstiefe auch Pleite gegangen. Früher war mehr Lametta.
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Hallo Nick. Nick schrieb: > Was ist an amada falsch? Das ist ein bekannter und renomierter > Hersteller von Blechbearbeitungsmaschinen. Es muss nicht immer Trumpf > sein. > > OK, die Fertigungs ist rechts hemdsärmlig. Alte Madschinen. Die > Reihenbohrmaschinen hat heute kaum keiner mehr, sind aber extrem > effektiv. CNC braucht 10 mal so lang. > Die Stanzen sind halt Stanzen. Sowas hält locker 50 Jahre, warum neu > kaufen? Mit alten, abgeschriebenen Maschienen kann in der tat trotzdem sehr rationell gefertigt werden. Das ist nicht das Problem. > Die Firma hatte eine beeindruckende Fertigungstiefe. Früher war man da > stolz drauf, heute macht das kaum einer mehr, weil man so besser die > Zulieferer ausbeuten und unter Druck setzen kann. Eben, wenn du nicht ausbeutest, gehst Du halt Pleite. Das ist das Problem. Ich kann aber aus eigener Erfahrung bestätigen, das eine hohe Fertigungstiefe für die Qualität meistens besser ist. Nicht alles kann man an jemanden auslagern, der es besser kann, und die Kommunikationswege sind auf jeden fall schneller und weniger Fehlerbehaftet. Qualität kann sich ja kaum einer noch Leisten, und wird in einer schnellebigen Welt auch weniger gebraucht. Das meiste geht in den Müll, bevor es kaputt ist..... Es wird schneller etwas inkompatibel als das es kaputt geht. Persönlich fand ich die Qualität von MFJ als durchaus Ausreichend und dem Preis angemessen. Wer extremes braucht, nimmt halt besser ausrangierten Militärkram und wer edles braucht, kann die Blattgoldauflage selber auftragen. ;O) Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic http://www.l02.de
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Zu dumm. Mr. Martin F. Jue hätte früher auf eure geballte Wirtschaftskompetenz hören sollen. Jetzt ist es zu spät.
Ich betreibe einen MFJ Antennentuner mit Kreuzinstrument und bin sehr zufrieden damit. Macht alles was er soll.
Hallo, ein Freund brachte mir vor Jahren mal einen MFJ-Antennenanalysator, bei dem befand sich eine Bohrung so dicht neben einer Biegekante, dass sich das Bohrloch schon verformte. So etwas ist handwerklicher Pfusch und lässt nur auf eine mangelhafte Ausbildung und fehlende Qualitätskontrolle schließen.
Klaus schrieb: > Hallo, > ein Freund brachte mir vor Jahren mal einen MFJ-Antennenanalysator, bei > dem befand sich eine Bohrung so dicht neben einer Biegekante, dass sich > das Bohrloch schon verformte. So etwas ist handwerklicher Pfusch und > lässt nur auf eine mangelhafte Ausbildung und fehlende > Qualitätskontrolle schließen. Das ist mir bei der Reparatur eines solchen auch aufgefallen. Das heißt aber nicht, daß die Apparate nichts können. Ich kenne nur meinen Antennentuner und der funktioniert einwandfrei und zuverlässig. Als Deutsch geschulter ehemaliger Lehrling fallen mir solche Sachen natuerlich auch auf. Aber an der Substanz fehlt es auch MFJ nicht.
Hallo Klaus. Klaus schrieb: > So etwas ist handwerklicher Pfusch und > lässt nur auf eine mangelhafte Ausbildung und fehlende > Qualitätskontrolle schließen. Das ist sicherlich Richtig, aber solange die Schrauben halten und das Teil sonst funktioniert? Da auch viel über den Preis verkauft wird, kann man auch sagen, die Kundschaft will bzw. braucht es gerade so. PS: Mein Antennentuner aus Annecke Kondensatoren und Rollspule hat nach über 40 Jahren überhaupt erst letztes Jahr ein Gehäuse erhalten. ;O) Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic http://www.l02.de
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Klaus schrieb: > ein Freund brachte mir vor Jahren mal einen MFJ-Antennenanalysator, bei > dem befand sich eine Bohrung so dicht neben einer Biegekante, dass sich > das Bohrloch schon verformte. So etwas ist handwerklicher Pfusch und > lässt nur auf eine mangelhafte Ausbildung und fehlende > Qualitätskontrolle schließen. Genau das ist der Haupt-Kritikpunkt bei MFJ: die miserable Fertigungsqualität. Lockere Schrauben, verhunzte Bohrungen, nicht entgratete Blech-Kanten, falsche Passungen und elektrische Qualitätmängel zieht sich durch alle Produkte. Die Qualitätskontrolle bei MFJ war mangelhaft, wenn überhaupt vorhanden. In USA gibt es keine duale-Berufsausbildung im Handwerk wie hierzulande. In Starkville, im armen ländlichen Mississippi, wo früher die Sklaven in den Baumwollplantagen schufteten, sind auch heute noch die Arbeitsplätze knapp und dieLöhne niedrig. Der sparsame Mr. Jue hat dort fast ausschließlich mit angelernten Niedriglohn-Kräften und alten abgeschriebenen Maschinen unter einfachsten Verhältnissen produziert. Er selbst ist damit reich geworden.
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Was regt ihr euch auf. Sie sind Pleite, werden also die 'Edel'-Amateure nicht mehr mit ihrem 'Schund' belästigen. Ich kenne das Logo MFJ unter 'Made for junk'. Auf der anderen Seite möchte ich schon gerne wissen, wie vielen Steckdosenamateuren diese Firma mit ihrem bezahlbaren Equipment zum Erfolg geholfen hat. Wer es elektronisch besser weiss und kann, nur zu. Der Krempel muss dann immer noch in eine Dose. Mit den präzisen Löchern an den richtigen Stellen scheidet sich die Spreu vom Weizen. Ich gehöre leider zur Abteilung Spreu. Man hat es mir nie vernünftig beigebracht... )-: Seit meinen frühen Amateurfunkjahren kenne ich das Prinzip: Der Erste weiss, der Zweite kann, der Dritte hat... So kommt man weiter. 73 Wilhelm
Schade, dass du es erst jetzt sagst. Du hättest dich dort bewerben sollen um die Löcherqualität für Edelamateure zu steigern. (Was ich übrigens für einen bescheuerten Begriff halte, nur weil man sich am schlecht entgrateten Blech nicht die Finger verletzen möchte)
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