Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik CD4001 wird 100°C heiß


von Maximilian (maxclaus)


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Aufgebaut habe ich 24 gleiche Module, entsprechend Schaltung, zum 
Betätigen jeweils einer Modellbau-Doppelspulenweiche mit nur einer 
Taste. Alle Module funktionieren! Bei Zweien aber, erhitzt sich der 
Schaltkreise CD4001 nach einer Minute auf über 90°C (Thermokamera). Die 
Schaltung ist als statisch zu bezeichnen, mit dem Oszi sehe ich kein 
Schwingen bei den Problemteilen, deshalb bin ich ratlos.

Mein Gedanke war, dass einer der Komplementär-Transistoren dauerhaft 
leitfähig ist, aber wenn ich alle Gatter umschalte, bleibt die Erhitzung 
trotzdem.

Kennt jemand dieses Fehlerbild bei CMOS-Schaltkreisen? Kann es sein, 
dass diese logisch funktionieren, aber trotzdem ein hoher Strom 
irgendwie fließt?

Die Schaltkreise arbeiten bei 12V und sind von Aliexpress. Bitte mich 
nicht steinigen.

: Bearbeitet durch User
von Gerhard O. (gerhard_)


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Eigentlich könnte ich mir nur vorstelle, wenn fast alle Baugruppen 
funktionieren, daß es sich in diesen Fällen lediglich um aus irgendeinen 
Grund schadhafte ICs geht. Vielleicht wurden sie durch Statik 
angeknackst, oder der IC ist intern falsch gepolt und erhitzt sich über 
die CMOS Body Diodes.

Ich würde einfach die Übeltäter ersetzen. Wenn man den IC ungeschadet 
auslöten könnte, vergleiche die Widerstände zwischen dem guten und dem 
Schlechten zwischen Masse und Pins und VDD und den Pins. Da dürften sich 
nennenswerte Unterschiede zeigen. Wenn Du mit dem DMM im Dioden Modus 
zwischen Masse/Vdd und den verbleibenden Pins misst, müssten sich je 
nach Polarität des DMM ca. 0.7V messen lassen. Miss den Widerstand 
zwischen Vdd und Vss.

Du kannst auch interessehalber die ausgebauten 4001er am Steckbrett 
anschliessen und feststellen ob sie dort auch so viel Strom ziehen. 
Natürlich dürfen Eingangspins nicht in der Luft schweben.

Wie gesagt, wechsle die beiden ICs aus und wahrscheinlich gut ist. 
Andernfalls, check Deine Bestückung und Lötqualität. Polarität von 
Dioden kann auch Ströme hinführen wo keiner fliessen sollte.

Jeder ist verdächtig, oder auch nicht;-)

: Bearbeitet durch User
von Michael K. (michael_k755)


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Hallo, wie alt sind die blauen 100nF (100nS Aufdruck) ?

Ich sehe ein Problem beim U5 CD4001 rechts.
Da berührt der Anschluss des ockernen Keramik-C das IC U5 so das zu 
einem Kurzschluss mit dem IC kommen kann.

Manchmal schaut bei den IC links und rechts Metall von innen heraus.

Ansonsten die blauen 100nF als erster Verdacht, die müssen doch 40 Jahre 
alt sein ?
Kapazität, ESR und Reststrom messen.
Gibt's so etwas noch neu zu kaufen ?

von Rainer W. (rawi)


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Maximilian schrieb:
> Bei Zweien aber, erhitzt sich der Schaltkreise CD4001 nach einer Minute
> auf über 90°C (Thermokamera). Die Schaltung ist als statisch zu
> bezeichnen, mit dem Oszi sehe ich kein Schwingen bei den Problemteilen,
> deshalb bin ich ratlos.

Falls du einen Schaltplan besitzt, der diesen Namen verdient und nicht 
ein unübersichtliches Knäuel von Schaltsymbolen darstellt, würde das die 
Fehlersuche schon einmal erleichtern.

Sonst zeichne dir einen.

Es muss keine nach außen sichtbare Schwingung sein, die den Strom 
verursacht. Die CMOS-Gatter der CD40xx-Serie arbeiten auch als 
Analogbausteine, d.h. bei Signalpegel, die keinen vernünftigen 
Logikpegeln entsprechen. Dann fließt ein Querstrom in einer 
Push-/Pull-Stufe, d.h. beide FETs leiten gleichzeitig und die 
Verlustleistung steigt auch im statischen Fall kräftig an.

Zeichne also als erstes einen vernünftig lesbaren Schaltplan. Dann prüfe 
die Qualität der Versorgungsspannung an den ICs un dann als nächstes 
entlang der Signalkette bei dem fraglichen IC die Signalpegel an ALLEN 
Ein- und Ausgängen, am besten mit dem Oszi.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Zuerst die Schaltkreise ersetzen (oder aus der Schaltung nehmen und 
extern testen). Wie schon gesagt wurde, CMOS ICs sind extrem empfindlich 
was statische Entladungen angeht, ich habe da auch Erfahrung mit einer 
Schaltung, die um einen CD4093 herum aufgebaut war. Einmal unglücklich 
angefasst - funktioniert nicht mehr, IC im Arsch. Zum Glück gibts für 
sowas heute kleine µCs (ich hätte Deine Weichensteuerung auch mit einem 
kleinen µC aufgebaut und die ganze Logik da drin in Software umgesetzt), 
da ist mir noch nie ein ESD-Schaden durch einfach unvorsichtig anfassen 
entstanden.

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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Die alten CD4000 lassen sich relativ leicht in den Latch-up manövrieren. 
Dann schliesst das IC per parasitärem Thyristor die Versorgung kurz. 
Beenden lässt sich das nur durch abschalten. Da diese Typen 
vergleichsweise hochohmig sind, wird es zwar arg heiss, es fliegt aber 
nicht gleich der Deckel weg, sie können es überleben.

https://de.wikipedia.org/wiki/Latch-up-Effekt

: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Maximilian schrieb:
> sind von Aliexpress.

Auf jeden Fall Fälschungen.

von Ralf-Peter G. (ralfpeter)


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Maximilian schrieb:
> Bitte mich
> nicht steinigen.

dann wirst du geteert und gefedert :)

von Harald A. (embedded)


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Ich habe mir bei (schwierig beschaffbaren) Halbleitern auch einige Male 
die Finger verbrannt. Die Fake-Wahrscheinlichkeit auf Aliexpress bei 
westlichen Halbleiter-Herstellern liegt bei gefühlten 90%.
Wenn schon dann bei LCSC kaufen.

von Helmut K. (hk_book)


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Maximilian schrieb:
> Die Schaltkreise arbeiten bei 12V und sind von Aliexpress. Bitte mich
> nicht steinigen.

Wenn du NOS Originale (ST/Philips) haben willst, melde dich per PN. Ich 
habe noch >50 am Lager.

von Axel R. (axlr)


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Sind das kleine DDR-Dioden (organge, rot: SAY irgendwas?). Sind die 
richtigrum drin?
Wie schon geschrieben; ein Schaltplan muss nicht genauso gemalt werden, 
wie die Bauteile auf der Platine geroutet sind.
Würde ich auch mal von "links nach rechts" (Signalfluss) neu zeichnen. 
Wenn die CD4001 als RS-FlipFlop verwendet werden, würde ich das so - wie 
sonst üblich - zeichnen. Wer weiss, was da los ist. Ich würde evtl. auch 
auf Überspannungsspitzen --> Latch-Up tipppen.

Abner sonst recht ordentlich aufgebaut und gutes Bild geworden. Kannst 
ja mal noch n Foto von etwas weiter weg machen.

: Bearbeitet durch User
von Axel R. (axlr)


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Oder gehören dort garnicht ZWEI CD4001er rein, sondern ein 40106 und ein 
4001?

von Stefan K. (stk)


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Axel R. schrieb:
> Oder gehören dort garnicht ZWEI CD4001er rein, sondern ein 40106 und ein
> 4001?

Auf dem Foto sind Teile von drei Modulen zu sehen, alle ohne den Bereich 
mit dem 40106.

: Bearbeitet durch User
von Karl B. (gustav)


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Betriebstemperaturbereich (°C) -55 to 125
Ich könnte mir vorstellen, dass die "buffered" (BE) nicht so heiß werden 
dürften.
Die Nicht-gepufferten schon.
https://www.ti.com/lit/an/scha004/scha004.pdf?ts=1770927551695
Also: Bauteil defekt.

ciao
gustav

von Rainer W. (rawi)


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Karl B. schrieb:
> Betriebstemperaturbereich (°C) -55 to 125
> Ich könnte mir vorstellen, dass die "buffered" (BE) nicht so heiß werden
> dürften.

Das hat nichts mit "heiß werden dürfen" zu tun.

Die Verlustleistung der Dinger ist im statischen Betrieb bei 
ordnungsgemäßer Funktion so gering, dass sie sich so gut wie nicht 
messbar erwärmen.

Die Umgebungstemperatur beim TO dürfte wohl kaum bei 90 °C liegen, sonst 
hätte er das bestimmt erwähnt ;-)

Karl B. schrieb:
> https://www.ti.com/lit/an/scha004/scha004.pdf?ts=1770927551695

Wo liest du da etwas über die Verlustleistung?

: Bearbeitet durch User
von Michael K. (michael_k755)


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Ich bin der Meinung das an der von mir ROT markierten Stelle (BILD) ein 
Kurzschluss mit den Metallschnittkanten vom CD4001 an der Seite ist.

Entweder gegen Masse oder VCC.

Bei einem EPROM sind da zwei kleine Metallteile die nach Vss bzw. Masse 
gehen.

: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Michael K. schrieb:
> Metallschnittkanten vom CD4001 an der Seite

Es gibt da keine.

von Michael K. (michael_k755)


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H. H. schrieb:
> Michael K. schrieb:
>> Metallschnittkanten vom CD4001 an der Seite
>
> Es gibt da keine.

Woher willst das wissen, liegt so ein IC vor dir ?
Hast du schon mal ein DIL IC gesehen ?
Hier ein EPROM wo 2 Kupferteile rausschauen, die nach Vss (Masse) 
Verbindung haben.
Sehe ich an fast jedem IC !

von Stefan K. (stk)


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Bei vielen ICs im PDIP-Gehäuse gibt es an den Stirnflächen ein oder zwei 
winzige blanke Metallstellen, einen Kontakt zu einem Bauteil daneben 
halte ich aber für sehr unwahrscheinlich. Bei EPROMs und anderen ICs im 
CERDIP-Gehäuse habe ich sie noch nie gesehen.
Auf dem Bild von zufällig aus der Grabbelkiste geklaubten ICs sind von 
oben nach unten:
Latice GAL22V10B
Harris CD74HCT541E
Maxim MAX233EPP
Texas Instruments F16L8-25CN
Linear Technology LTC691CN

von Karl B. (gustav)


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Karl B. schrieb:
> Also: Bauteil defekt.

yep.
ciao
gustav

von Klaus F. (klaus27f)


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Michael K. schrieb:
> Hier ein EPROM wo 2 Kupferteile rausschauen, die nach Vss (Masse)
> Verbindung haben.


Hmm, eine Verbindung zu einem benutzen Pin halte ich für eher 
unwahrscheinlich.

https://www.htv-gmbh.de/wp-content/uploads/2020/03/Analytik-Roentgen-3.jpg

von Michael K. (michael_k755)


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Klaus F. schrieb:
> Michael K. schrieb:
>> Hier ein EPROM wo 2 Kupferteile rausschauen, die nach Vss (Masse)
>> Verbindung haben.
>
>
> Hmm, eine Verbindung zu einem benutzen Pin halte ich für eher
> unwahrscheinlich.
>
> https://www.htv-gmbh.de/wp-content/uploads/2020/03/Analytik-Roentgen-3.jpg

Ich konnte eine Kurzschlussverbindung zu Vss mit dem Ohmmeter beim EPROM 
feststellen.
Am Samstag gehe ich in ein Labor wo Hunderte solcher 4xxx IC liegen.

von Michael K. (michael_k755)


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Stefan K. schrieb:
> Bei vielen ICs im PDIP-Gehäuse gibt es an den Stirnflächen ein oder zwei
> winzige blanke Metallstellen, einen Kontakt zu einem Bauteil daneben
> halte ich aber für sehr unwahrscheinlich. Bei EPROMs und anderen ICs im
> CERDIP-Gehäuse habe ich sie noch nie gesehen.
> Auf dem Bild von zufällig aus der Grabbelkiste geklaubten ICs sind von
> oben nach unten:
> Latice GAL22V10B
> Harris CD74HCT541E
> Maxim MAX233EPP
> Texas Instruments F16L8-25CN
> Linear Technology LTC691CN
Selbst bei SMD ICs gesehen, unsere Leiterplatten haben aber keine solche 
merkwürdige Bestückungen.
Trotzdem gab es in der (Massen)Fertigung die tollsten Fehler.

: Bearbeitet durch User
von Stefan K. (stk)


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Klaus F. schrieb:
> Hmm, eine Verbindung zu einem benutzen Pin halte ich für eher
> unwahrscheinlich.
>
> https://www.htv-gmbh.de/wp-content/uploads/2020/03/Analytik-Roentgen-3.jpg

Wenn dass Die auf den zentralen Teil des Leadframes aufgelötet ist gibt 
es eine sehr gut leitende Verbindung zum Substrat, wenn es geklebt ist 
eine eher weniger gute oder keine. Bei einem PDIP-Gehäuse würde ich eine 
Klebung vermuten, bei einem Gehäuse mit exposed Pad eine Lötung 
erwarten.
Informationen zum Befestigen des Halbleiterchips auf dem Lead Frame (Die 
Attach) finden sich z.B. hier:
https://intech-technologies.com/was-ist-die-attach-in-der-halbleiterverpackung/
https://www.ti.com/lit/pdf/SNOA286

von Manfred P. (pruckelfred)


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Ben B. schrieb:
> CMOS ICs sind extrem empfindlich
> was statische Entladungen angeht, ich habe da auch Erfahrung mit einer
> Schaltung, die um einen CD4093 herum aufgebaut war.

4093, nett, um für Bastelkram Takte und Töne zu erzeugen und vollkommen 
problemlos.

(prx) A. K. schrieb:
> Die alten CD4000 lassen sich relativ leicht in den Latch-up manövrieren.

Von 40xx habe ich beruflich hunderte oder mehr verbaut, viele 
Einzelstücke auf Lochraster oder in WireWrap. Die sind weder "extrem 
empfindlich" noch habe ich Latch-up-Effekte in Erinnerung.

Michael K. schrieb:
> Ich bin der Meinung das an der von mir ROT markierten Stelle (BILD) ein
> Kurzschluss mit den Metallschnittkanten vom CD4001 an der Seite ist.

Michael K. schrieb:
> Selbst bei SMD ICs gesehen, unsere Leiterplatten haben aber keine solche
> merkwürdige Bestückungen.
> Trotzdem gab es in der (Massen)Fertigung die tollsten Fehler.

Stefan K. schrieb:
> Wenn dass Die auf den zentralen Teil des Leadframes aufgelötet ist gibt
> es eine sehr gut leitende Verbindung zum Substrat,

Kasperletheater und sicher nicht das Problem.

Maximilian schrieb:
> Bild1.png

R7-C7 / R8-C8, ein RC-Glied an einem Logikeingang ist Pfusch außerhalb 
dessen gerantiertem Verhalten. So etwas hatten wir in einem Seriengerät, 
was damit viele Jahre klaglos lief. Eines schönen Tages fielen die bei 
der Erstinbetriebnahme aus, der Kram war undefiniert am Schwingen.

Über den Low-Pegel hinter D5/D6 können wir auch streiten.

Das ganze Gebilde ist ziemlich gebastelt und kann funtionieren, oder 
auch nicht, je nach Toleranz und Tageslaune der ICs.

von Michael K. (michael_k755)


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Ist ja wie beim Arzt hier, messt doch einfach wo die herausschauenden 
Metallteile zu den PIN Verbindung haben.
Am Samstag komme ich zu einem Lab wo noch solche 4001 rumliegen.

In der Fertigung hatte ich 0207er Widerstände bei denen eine abstehende 
Spitze auf die Schirmmasse der Leiterplatte gedrückt hat.
Je nach Biegung der LP.
Dann feine Ätzfehler die zu Kurzschlüssen bis 1kOhm geführt haben 
(Grundig MO100 Oszi).

Hab noch nie gesehen das bei einer THT Bestückung Bauteile Anschlüsse 
von Nachbarbauteilen so dicht ans IC gehen.

: Bearbeitet durch User
von Rainer W. (rawi)


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Michael K. schrieb:
> Hab noch nie gesehen das bei einer THT Bestückung Bauteile Anschlüsse
> von Nachbarbauteilen so dicht ans IC gehen.

Die pragmatische Vorgehensweise wäre doch, den fraglichen Anschluss 
prophylaktisch einfach ein paar 1/10 mm weg zu biegen oder versuchsweise 
ein Stück Polycarbonatfolie dazwischen zu schieben, um klare 
Verhältnisse zu schaffen. Was soll diese Diskussion?
Ob es etwas ändert (falls nicht ein Bauteildefekt entstanden ist), ist 
möglicherweise unmittelbar an der Stromaufnahme zu sehen.

: Bearbeitet durch User
von Nick (b620ys)


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Rainer W. schrieb:
> Die pragmatische Vorgehensweise wäre doch,

Noch pragmatischer wäre es, das IC zu wechseln.
Wohl geradezu verwirrend wäre es, wenn sich der TO doch nochmal zum 
Thema äussert.

von Soul E. (soul_eye)


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Manfred P. schrieb:
> (prx) A. K. schrieb:
>> Die alten CD4000 lassen sich relativ leicht in den Latch-up manövrieren.
>
> Von 40xx habe ich beruflich hunderte oder mehr verbaut, viele
> Einzelstücke auf Lochraster oder in WireWrap. Die sind weder "extrem
> empfindlich" noch habe ich Latch-up-Effekte in Erinnerung.

National CD40xxN und MM74CxxN waren in der Tat problematisch. Mit den 
40xxB waren die Probleme bzgl Latchup abgestellt. Die hatten dann auch 
passivierte Oberflächen, so dass in feuchter Umgebung nicht mehr die 
Alu-Lage wegkorrodiert.

Heute gibt es nur noch B-Typen, auch wenn vielleicht mal kein B mehr 
dransteht.

von Rainer W. (rawi)


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Nick schrieb:
> Noch pragmatischer wäre es, das IC zu wechseln.

Lehrreicher wäre es, den Fehler zu verstehen und nicht drauf zu hoffen, 
dass er durch irgendwelche blind getroffenen Maßnahmen zufällig 
verschwindet.

Mal eben den Pin weg zu biegen, dauert ein paar Sekunden. Die 
Signalpegel an Ein- und Ausgängen zu messen, ist ebenfalls innerhalb 
einer Minute gemacht. Ein Versuch das IC zu wechseln, kann bei 
mangelnder Übung, falscher Vorgehensweise oder unzureichendem Werkzeug 
schnell die Platine kosten.

Da fängt man doch erstmal minimalinvasiv an und nur wenn das keine 
Erkenntnise liefert, guckt man weiter.

Maximilian schrieb:
> Bei Zweien aber, erhitzt sich der Schaltkreise CD4001

Welcher von den beiden?

von Stefan K. (stk)


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Nick schrieb:
> Rainer W. schrieb:
>> Die pragmatische Vorgehensweise wäre doch,
>
> Noch pragmatischer wäre es, das IC zu wechseln.

Gegen eines aus einer vertrauenswürdigen Quelle. CD4001BE werden von TI 
immer noch hergestellt und sind daher problemlos zu niedrigen 
Stückpreisen beschaffbar ohne auf dubiose Händler auf irgendwelchen 
Handelsplattformen zurückzugreifen.

: Bearbeitet durch User
von Fritz G. (fritz65)


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Maximilian schrieb:
> Doppelspulenweiche
Fehlt da nicht die Freilaufdiode an den Mosfets?

von Rainer W. (rawi)


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Fritz G. schrieb:
> Fehlt da nicht die Freilaufdiode an den Mosfets?

Vielleicht D9 und D10 - was auch immer VPP ist und wie dort die Energie 
aufgenommen werden kann.
Man kann im Interesse des TO nur hoffen, dass er jetzt zum Wochenende 
Zeit findet, sich mal um seinen Thread zu kümmern :-(

: Bearbeitet durch User
von Teo D. (teoderix)


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Stefan K. schrieb:
>> Noch pragmatischer wäre es, das IC zu wechseln.
>
> Gegen eines aus einer vertrauenswürdigen Quelle.

Und Beine abzwicken und diese einzeln auslöten, kann sogar ein Kind ohne 
viel Übung.

von Maximilian (maxclaus)


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Viele Gedanken von euch, aber ich werde nun doch die beiden Schaltkreise 
ersetzen müssen. Da ich sie nicht am Stück aus ihren Bohrlöchern 
bekomme, habe ich mir bei TME eine spezielle Knipszange TR-20-TM zum 
trennen der Beine vom Gehäuse bestellt. Danach dann Bein für Bein 
auslöten und die Löcher ausbohren.

Die Vermutung der Berührung eines Beins der gelben Kondensatoren mit 
einem Metallblech an der Längsseite der ICs hat sich nicht bestätigt. 
Die ICs sind Vollplastik. Und ja, ich erinnere mich an ICs mit winzigem 
Blech an der Längsseite.

Die Pegel an den heißen ICs entsprechen genau denen der Kalten. Sie 
schalten wie gewünscht und erfüllen ihre Aufgabe mit Schweißtropfen. Die 
funktionierenden IC haben Raumtemperatur.

Gute Beobachter haben uralte Bauteile gesehen. Ja die blauen 
Kondensatoren und die SAY-Dioden stammen noch aus DDR-Beständen und 
wurden nun aufgearbeitet. Diese Teile habe ich aber vor Einbau alle 
ausgemessen. Das war noch Friedensware und hält ewig.

Der Stromlaufplan ist etwas beengt dargestellt, aber ich wollte 6 dieser 
Module auf ein Blatt Papier bekommen, die dann eine Leiterplatte füllen. 
Das Bild zeigt die Gesamtanordnung.

Die Freilaufdioden sind D9 und D10. Sie liegen parallel zu den Spulen im 
Weichenantrieb.

von Stefan K. (stk)


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Fritz G. schrieb:
> Maximilian schrieb:
>> Doppelspulenweiche
> Fehlt da nicht die Freilaufdiode an den Mosfets?
Bei einem Relais als Last sollten echte IRF3205 den Lawinendurchbruch 
bei fehlenden Freilaufdioden problemlos verkrafen.

: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Maximilian schrieb:
> Ja die blauen
> Kondensatoren und die SAY-Dioden stammen noch aus DDR-Beständen und
> wurden nun aufgearbeitet.

Die DDR hat Kerkos von Siemens importiert?

von Gerald B. (gerald_b)


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Rainer W. schrieb:
> Lehrreicher wäre es, den Fehler zu verstehen und nicht drauf zu hoffen,
> dass er durch irgendwelche blind getroffenen Maßnahmen zufällig
> verschwindet.

Bin ich ganz bei dir, bei einem potentiellen Fake ist das aber 
vergebliche Liebesmüh.

Rainer W. schrieb:
> Mal eben den Pin weg zu biegen, dauert ein paar Sekunden. Die
> Signalpegel an Ein- und Ausgängen zu messen, ist ebenfalls innerhalb
> einer Minute gemacht. Ein Versuch das IC zu wechseln, kann bei
> mangelnder Übung, falscher Vorgehensweise oder unzureichendem Werkzeug
> schnell die Platine kosten.

Wenn man das IC "schlachten" und nicht "transplantieren" will, ist das 
Risiko deutlich geringer. Pins am Gehäuse abzwicken und einzeln 
entfernen, ist deutlich entspannter, als 14 auf einen Streich ;-)

von Nemopuk (nemopuk)


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Manfred P. schrieb:
> Von 40xx habe ich beruflich hunderte oder mehr verbaut, viele
> Einzelstücke auf Lochraster oder in WireWrap. Die sind weder "extrem
> empfindlich" noch habe ich Latch-up-Effekte in Erinnerung.

Das hat mit der Einführung der B Variante stark nachgelassen, weil sie 
seit dem Schutzdioden enthalten. Mit genug Strom kann man die allerdings 
immer noch "überfahren". Das passiert am ehesten aus Versehen, wenn man 
Spannung direkt an einen Eingang anlegt, während die Stromversorgung 
noch aus ist.

: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Nemopuk schrieb:
> Einführung der B Variante

War vor über 50 Jahren.

von Hans (ths23)


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Michael K. schrieb:
> Da berührt der Anschluss des ockernen Keramik-C das IC U5 so das zu
> einem Kurzschluss mit dem IC kommen kann.

Wie soll es da zu einem Kurzschluß kommen? Der C berührt lediglich das 
Gehäuse des IC und das ist i.d.R. aus Kunststoff.

von Axel S. (a-za-z0-9)


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Maximilian schrieb:
> Der Stromlaufplan ist etwas beengt dargestellt, aber ich wollte 6 dieser
> Module auf ein Blatt Papier bekommen, die dann eine Leiterplatte füllen.

Das ergibt doch keinen Sinn. Zweck eines Stromlaufplans ist es, die 
Funktion einer Schaltung leicht nachvollziehen zu können. Deswegen malt 
man den auch so, daß links die Eingangssignale und recht die 
Ausgangssignale sind. Der Signalfluß ist dann i.A. von links nach 
rechts.

Ähnlich die Versorgungsspannungen. Positive Rail oben, negative Rail 
(bzw. GND) unten. Es gibt ein dediziertes GND-Symbol, das sollte man 
auch verwenden.

Last not least: wenn eine Schaltung aus mehreren identischen Blöcken 
besteht, dann zeichnet man nur einen!

von Nick (b620ys)


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Axel S. schrieb:
> Das ergibt doch keinen Sinn.

Er wollte halt einfach den wertvollen Bildschirmplatz sparen. Sein 
Rechner war wohl vermutlich ein Psion 3 oder sowas.

von Hans (ths23)


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@TO
Schau Dir mal die Pegel am Gatter U3B/Pin6 und U3C/Pin8 an. Da könnte 
ich mir vorstellen das diese im verbotenen Bereich liegen und das Gatter 
deshalb im analogen Bereich arbeitet. Müssen R7 und R8 wirklich so groß 
sein? Mach die mal deutlich kleiner, nicht mehr als 100k.

von Axel S. (a-za-z0-9)


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Nemopuk schrieb:
> Das hat mit der Einführung der B Variante stark nachgelassen, weil sie
> seit dem Schutzdioden enthalten.

Auch die A-Varianten der meisten CMOS-IC enthielten schon Schutzdioden. 
Siehe z.B. https://www.ti.com/lit/an/scha004/scha004.pdf

Den Latch-Up Effekt von CMOS verursacht die CMOS-Inverter Struktur. Egal 
ob Schutzdioden oder nicht: 
https://de.wikipedia.org/wiki/Latch-up-Effekt


Hans schrieb:
> Wie soll es da zu einem Kurzschluß kommen? Der C berührt lediglich das
> Gehäuse des IC und das ist i.d.R. aus Kunststoff.

Jein. Das Epoxidharz wird um den Lead Frame 
(https://de.wikipedia.org/wiki/Leadframe) herum gespritzt. Neben den 
Beinchen schaut da noch der Träger für den Chip raus. Der wird nach dem 
Aushärten des Epoxys bündig abgeschnitten und schaut dann mehr oder 
weniger prominent raus.

von H. H. (hhinz)


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Axel S. schrieb:
> schaut dann mehr oder
> weniger prominent raus.

Oder auch gar nicht. Haben nur wenige Hersteller so gemacht.

von Hans (ths23)


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Maximilian schrieb:
> und die Löcher ausbohren.
Nicht ausbohren, da machst Du die Metallisierung zwischen den Lagen 
kaputt. Die Löcher bekommt man sehr gut mit einer Injektionskanüle frei.

Besorge Dir in der Apotheke einen Satz Kanülen mit verschiedenen 
Durchmessern. Wenn man diese als Auslötwerzeug benutzen will, schleift 
man die Spitzen gerade (danach das Entgraten mit einem feinem 
Schmirgelpapier und kleinem Bohrer nicht vergessen).
Bei einlagigen Leiterplatten schiebman die Kanüle auf den Anschluß, 
erwärmt selbigen und schiebt dabei die Kanüle unter ständigem Hin- und 
Herdrehen durch die Bohrung. So bekommt man jeden IC zerstörungsfrei 
heraus.
Bei 2- oder mehrlagigen Platinen funktioniert das so leider nicht mehr, 
weil auf der Bestückungesseite meist noch Zinn am Pin kleben bleibt. 
Hier hilft bei IC's wirklich nur das Abschneiden der Pins dicht am 
Gehäuse. Dann kann man mit der Kanüle die Pins von der Lötseite her 
durchschieben. Die Pins mit einer kleinen Zange/Pinzette aus der Kanüle 
ziehen und die Kanüle aus der LP ziehen.
Für IC's sind die Kanülen mit den grünen Kappe passend.

Um Lötaugen vom Zinn zu befreien nutze ich die Kanülen so wie sie sind, 
also mit dem Anschliff.

von Hans (ths23)


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H. H. schrieb:
> Die DDR hat Kerkos von Siemens importiert?

Die DDR hat einiges aus dem "Westen" importiert, da wurde der Hinz auch 
nicht gefragt.

von Hans (ths23)


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Axel S. schrieb:
> Beinchen schaut da noch der Träger für den Chip raus. Der wird nach dem
> Aushärten des Epoxys bündig abgeschnitten und schaut dann mehr oder
> weniger prominent raus.
Ja, aber da muß man schon sehr genau die Position treffen. Ich habe mir 
mal ein paar IC angeschaut und da sieht es eher so aus, das der 
Kunststoff weiter vorsteht als das Metall. Kann aber auch eine optische 
Täuschung sein, da möchte ich micht jetzt nict festlegen.
Da wirklich den Punkt genau zu treffen ist schon recht schwierig, wenn 
auch nicht ausgeschlossen.

von H. H. (hhinz)


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Hans schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Die DDR hat Kerkos von Siemens importiert?
>
> Die DDR hat einiges aus dem "Westen" importiert, da wurde der Hinz auch
> nicht gefragt.

Deshalb war die DDR pleite.

von Soul E. (soul_eye)


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Axel S. schrieb:
> Jein. Das Epoxidharz wird um den /Lead Frame/
> (https://de.wikipedia.org/wiki/Leadframe) herum gespritzt. Neben den
> Beinchen schaut da noch der Träger für den Chip raus. Der wird nach dem
> Aushärten des Epoxys bündig abgeschnitten und schaut dann mehr oder
> weniger prominent raus.

Es gab früher Varianten, die anscheinend als Meterware produziert und 
dann durch Sägen vereinzelt wurde. Da sind die Schmalseiten sägerauh und 
man sieht den Verbindungssteg des Leadframes. Heutzutage wird erst 
vereinzelt und dann umspritzt, da umhüllt das Epoxy alle Seiten.

Das Substrat, also dieser selten vorhandene seitliche Kontakt, ist bei 
den heute üblichen p-dotierten Wafern meist mit der niedrigsten 
vorhandenen Spannung verbunden. Also bei Digitaltechnik mit Masse.

von Marcel V. (mavin)


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Hans schrieb:
> da wurde der Hinz auch nicht gefragt.

Soweit ich weiß, laufen alle Bauteile erst einmal über Herrn Hinz seinen 
Schreibtisch und werden in seine "Wunderdokumentationsliste" 
eingetragen, bevor sie von Herrn Hinz genehmigt werden und von ihm eine 
internationale RoHS-Konformität erhalten.

von Joachim B. (jar)


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Marcel V. schrieb:
> von Herrn Hinz genehmigt werden

ist oft schon mit moderativer Unterstützung recht hilfreich, aber nicht 
allwissend, ich habe auch schon von ihm Fehler entdeckt und er selbst 
auch eingeräumt, also stets wachsam bleiben.

Also Pins abkneifen einzeln mit Lötkolbenhilfe raus ziehen, mit Kanüle 
ohne Bohren das Lot rausschieben ind eine Präzisonsfassung mit gedrehten 
Kontakten einlöten und vertrauenswürdige Ersatzchips beschaffen.

: Bearbeitet durch User
von Lothar (Firma: HZB) (analog_art)


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Hallo,
an einen langweiligen Samstagnachmittag mit Ekeltemperaturen um Null 
Grad und Schneergen in Berlin ... will ich auch meinen Senf dazugeben.

Die Diskussion, ob das B-Typen sind ergibt - wenn man sich das Foto 
betrachtet - es sind B-Typen. Also nicht mit sagenhafter Empfindlichkeit 
gegenüber statischen Aufladungen. Die ballern nicht vom Anfassen durch.

Dann DIE Frage: Hat sich der Besitzer mal die Mühe gemacht, mit dem 
Multimeter die Spannungen Pin für Pin zu messen?
Ich glaube nicht. Dann würde man schnell einen Eingangspin finden, der 
im Umschaltbereich zwischen L und H liegt und somit wildes Schwingen 
erzeugt. Damit verbunden ist dann QUERSTROM und als weitere Folge Hitze 
--- bis 100 °C.

Ähnliches passiert gern, wenn man meint, Eingänge frei in der Luft 
schweben lassen zu können (Wie bei der 74xx Serie). Bei CMOS gehört 
jeder Eingang mit irgendwas verbunden!! (Masse, Plus oder einen anderem 
Signal, bzw. einen Ausgang.) Ansosnten wirkt dieser Eingang als schöne 
hochohmih´ge Antenne und das folgende Gatter schaltet wild mit der HF 
die der Pin einfängt.

Noch besser als ein Multimeter wäre ja ein Oszilloskop. Ist das 
vorhanden?
Wo treten die Schwingungen das erste Mal auf?

Noch was, wer glaubt, dass sich dafür Leute Mühe geben, die Dinger zu 
fälschen? Kosten die nicht so um die 50 Cent?
Da gibt es andere IC, die man fälschen kann, die dann mindestens 10...25 
Euro kosten. OPA 627, AD797 zum Beispiel. Ich würde dann sowas fälschen.


Ansonsten C7 und C8, haben zwar nur 10 nF... aber das ist die einzige 
Stelle, an dem mir früher mal CMOS gestorben sind, weil ich den internen 
Schutzwiderstand des Einganges zur Strombegrenzung genutzt hatte - was 
man natürlich nicht tun darf. Da gehört direkt vor Pin 6 und 8 ein 
Widerstand hin. 10 kOhm wären hier okay. Ansonsten könnte es irgenwann 
wieder passieren. Aber sowas hält erst mal einige Zeit bis einige Jahre 
bis das kaputt geht.

Joachim hat ja gerade gute Tips zum Auslöten gegeben. Die Pins einzeln 
abkneifen. Ich habe dafür früher eine spitze Nagelzange benutzt, um gut 
von oben ranzukommen und direkt das kurze waagerechte Stück in den IC 
rein abgekniffen.


Wie sieht den eigentlich deine Spannungsversorgung aus? Schaltnetzteil? 
Liefert das Peaks?

Was sind das für Tropfentantal-Kondensatoren? Die sterben auch SEHR 
gern. Die baut heute keine Entwickler mehr ein, der auf Langlebigkeit 
seines Produktes bedacht ist. Außerdem die nervige Bürokratie 
-Lieferkettengesetz - Tantal aus Kongo ist ein Konfliktmetall. Lieber 
MLCC rein.

von Nemopuk (nemopuk)


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Lothar schrieb:
> wer glaubt, dass sich dafür Leute Mühe geben, die Dinger zu fälschen?

Dann wäre noch die Frage, welcher Hersteller das Original produziert.

von Lothar (Firma: HZB) (analog_art)


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Auch vor Pin 1 und 3 des 40106 fehlen serielle Widerstände als 
Strombegrenzung in die Eingänge hinein.

von H. H. (hhinz)


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Lothar schrieb:
> Noch was, wer glaubt, dass sich dafür Leute Mühe geben, die Dinger zu
> fälschen? Kosten die nicht so um die 50 Cent?

Das reicht den Fälschern schon. Die fälschen sogar noch viel billigere 
Teile.

von H. H. (hhinz)


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Joachim B. schrieb:
> nicht allwissend

Kein Astronom.

von Joachim B. (jar)


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H. H. schrieb:
> Das reicht den Fälschern schon. Die fälschen sogar noch viel billigere
> Teile.

unterschreibe ich, erst Recht wenn da NOS oder selten drauf steht, es 
lohnt sich sogar zu fälschen wenn es irgendwelche ICs sind, jeder 
gewonnene Cent ist Verdienst und die Masse bringts.

von Lothar (Firma: HZB) (analog_art)


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Nemopuk schrieb:
> Lothar schrieb:
>> wer glaubt, dass sich dafür Leute Mühe geben, die Dinger zu fälschen?
>
> Dann wäre noch die Frage, welcher Hersteller das Original produziert.

Ich frage mich auch immer, immer wieder beim Gehäusebau:

Wer zum Teufel ist eigentlich der Original-Hersteller einer M3 x 10 
Schraube. Den nur diese will ich benutzen. Alles andere ist ja eine 
Fälschung. Geht ja gar nicht.

Ob es den ersten Originalhersteller noch gibt, ist eine andere Frage.
Die einfachen CMOS-Gatter sind ein Brot- und Butterprodukt, das kein 
großes KnowHow erfordert.

Zum sonstigen Fälscherthema: Ja, vielleicht habt ihr damit sogar 
recht...ich würde mir eben größere Ziele suchen.

Nur wer nach den Sternen greift, kann sie erreichen!

: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Lothar schrieb:
> Zum sonstigen Fälscherthema: Ja, vielleicht habt ihr damit sogar
> recht...ich würde mir eben größere Ziele suchen.

Wie Kujau oder Beltracci...

von Gerald B. (gerald_b)


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Lothar schrieb:
> Ich frage mich auch immer, immer wieder beim Gehäusebau:
>
> Wer zum Teufel ist eigentlich der Original-Hersteller

Darum geht es hier garnicht. Ein CD4001 ist quasi generisch, wenn er 
sich elektrisch so verhält und diesen ersetzten kann.
Bei einer Fälschung kann alles mögliche in dem Gehäuse sein. Von 
garnichts, einem anderen CMOS IC, was gerade greifbar war, ein 
Operationsverstärker, alles mögliche halt, was 14 Pins hat und sich 
abschleifen und neu bedrucken lässt.

von Lothar (Firma: HZB) (analog_art)


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Gerald B. schrieb:
> Lothar schrieb:
>> Ich frage mich auch immer, immer wieder beim Gehäusebau:
>>
>> Wer zum Teufel ist eigentlich der Original-Hersteller
>
einer M3 x 10 Schraube? - ging es original weiter-Wenn dann möchte ich 
schon vollständig zitiert werden

Ist es soo schwer Ironie zu erkennen? Lieber Gerald, hast Du etwas zum 
künstlich aufregen gebraucht? Da kann ich ja mal schnell ein Zitat 
sinnentfremdend verkürzen, dachtest Du dir wohl?

Geanu deshalb, Gerald, habe ich das mit der M3 Schraube geschrieben.
Und in so einer Schaltung, ist es wirklich völlig egal von welchen 
Hersteller der 4001 kommt. Hier wird keine Grenzfrequenz ausgereizt, 
keine Laufzeit ist von Interesse.

von Hans (ths23)


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Marcel V. schrieb:
> Soweit ich weiß, laufen alle Bauteile erst einmal über Herrn Hinz seinen
> Schreibtisch und werden in seine "Wunderdokumentationsliste"
> eingetragen, bevor sie von Herrn Hinz genehmigt werden und von ihm eine
> internationale RoHS-Konformität erhalten.

So wird es wohl sein.

von Hans (ths23)


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Lothar schrieb:
> Was sind das für Tropfentantal-Kondensatoren?

Wenn Du die Gelben meinst, das sind keine Tantal, sondern Keramik C's.

von Soul E. (soul_eye)


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Lothar schrieb:
> Und in so einer Schaltung, ist es wirklich völlig egal von welchen
> Hersteller der 4001 kommt. Hier wird keine Grenzfrequenz ausgereizt,
> keine Laufzeit ist von Interesse.

Es sollte aber ein 4001B-kompatibles Bauteil im Gehäuse stecken. Kein 
leeres Package, kein Operationsverstärker und auch kein auf 14 Pins 
zurechtgesägter GAL20V8. Eben nicht das, was Du üblicherweise als 
China-Fake bekommst.

: Bearbeitet durch User
von Manfred P. (pruckelfred)


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Soul E. schrieb:
> Es sollte aber ein 4001B-kompatibles Bauteil im Gehäuse stecken.

Da es heiß wird und nicht funktioniert, weiß man es nicht. Es ist aber 
kein Hexenwerk, zumindest die Logikfunktion eines solchen ICs zu testen.

Er doch recht komfortabel Ersatz bekommen:
Helmut K. schrieb:
> Wenn du NOS Originale (ST/Philips) haben willst, melde dich per PN. Ich
> habe noch >50 am Lager.

Ändert nichts an der windigen Schaltung:
Manfred P. schrieb:
> der Kram war undefiniert am Schwingen.

Hans schrieb:
> Schau Dir mal die Pegel am Gatter U3B/Pin6 und U3C/Pin8 an. Da könnte
> ich mir vorstellen das diese im verbotenen Bereich liegen und das Gatter
> deshalb im analogen Bereich arbeitet.

Lothar schrieb:
> Dann DIE Frage: Hat sich der Besitzer mal die Mühe gemacht, mit dem
> Multimeter die Spannungen Pin für Pin zu messen?
> Ich glaube nicht. Dann würde man schnell einen Eingangspin finden, der
> im Umschaltbereich zwischen L und H liegt und somit wildes Schwingen
> erzeugt.

von H. H. (hhinz)


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Soul E. schrieb:
> Lothar schrieb:
>> Und in so einer Schaltung, ist es wirklich völlig egal von welchen
>> Hersteller der 4001 kommt. Hier wird keine Grenzfrequenz ausgereizt,
>> keine Laufzeit ist von Interesse.
>
> Es sollte aber ein 4001B-kompatibles Bauteil im Gehäuse stecken. Kein
> leeres Package, kein Operationsverstärker und auch kein auf 14 Pins
> zurechtgesägter GAL20V8. Eben nicht das, was Du üblicherweise als
> China-Fake bekommst.

Da kann durchaus ein 4001B drin sein, gebraucht, ausgelötet und 
aufpoliert, mit hübschem neuen Marking. Und so wie mit denen dabei 
umgegangen wird, da kann der eben vorgeschädigt sein.

von Lothar (Firma: HZB) (analog_art)


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Hans schrieb:
> Lothar schrieb:
>> Was sind das für Tropfentantal-Kondensatoren?
>
> Wenn Du die Gelben meinst, das sind keine Tantal, sondern Keramik C's

Ich kenne diese Bauform bisher nur als Tantal-C - mit einen Pluszeichen 
in der Nähe eines Anschlußes.
Aber mag sein, das es die auch als Keramik-C gab. Mir bisher nicht 
bekannt, Aber man lernt ja täglich dazu.

Vielleicht gibt es ja noch ein paar Fotos, wo man die von der 
Beschriftungsseite her sieht. Das sollte dann Sicherheit schaffen.

von H. H. (hhinz)


Angehängte Dateien:

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Lothar schrieb:
> Aber mag sein, das es die auch als Keramik-C gab. Mir bisher nicht
> bekannt, Aber man lernt ja täglich dazu.

So.

von Rainer W. (rawi)


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Manfred P. schrieb:
> Da es heiß wird und nicht funktioniert ...

gelesen?

Maximilian schrieb:
> Alle Module funktionieren!

von Maximilian (maxclaus)


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Weniger als 24 Stunden hat es gedauert und die bei TME bestellte 
Knipszange TR-20-TM war bei mir. Innerhalb Sekunden konnte ich den 
ersten IC von seinen Beinen befreien. Auch in der Enge, mit den 
drumherum stehend angeordneten Bauelementen, war das kein Problem. Das 
Teil ist ähnlich einem Schrägschneider, aber aus 2 mm Blech und die 
Schneide liegt auf der Innenseite des Knick. Leider ist schon beim 
ersten IC etwas von der Spitze einer Schneide abgebrochen. Nicht 
dramatisch viel, aber erwähnenswert.

Da ich nun vorsichtig geworden bin, habe ich alle 22 übrigen CD4001, aus 
der Aliexpress Charge, auf Logik und Temperatur geprüft. Alle 
funktionieren! Statistisch hätte mindestens Einer heiß werden sollen. Da 
das nicht der Fall ist, bin ich stark im Zweifel, was die Vermutung 
schlechter ICs angeht. Als Nächstes ersetze ich nur einen der heißen 
ICs.

Die gelben Kondensatoren sind 10 nF keramisch von Aliexpress. Leider 
nicht im 2,5 mm Raster wie ich es brauche.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Maximilian schrieb:
> Weniger als 24 Stunden hat es gedauert und die bei TME bestellte
> Knipszange TR-20-TM war bei mir. Innerhalb Sekunden konnte ich den
> ersten IC von seinen Beinen befreien. Auch in der Enge, mit den
> drumherum stehend angeordneten Bauelementen, war das kein Problem. Das
> Teil ist ähnlich einem Schrägschneider, aber aus 2 mm Blech und die
> Schneide liegt auf der Innenseite des Knick. Leider ist schon beim
> ersten IC etwas von der Spitze einer Schneide abgebrochen. Nicht
> dramatisch viel, aber erwähnenswert.
>
> Da ich nun vorsichtig geworden bin, habe ich alle 22 übrigen CD4001, aus
> der Aliexpress Charge, auf Logik und Temperatur geprüft. Alle
> funktionieren! Statistisch hätte mindestens Einer heiß werden sollen. Da
> das nicht der Fall ist, bin ich stark im Zweifel, was die Vermutung
> schlechter ICs angeht. Als Nächstes ersetze ich nur einen der heißen
> ICs.
>
> Die gelben Kondensatoren sind 10 nF keramisch von Aliexpress. Leider
> nicht im 2,5 mm Raster wie ich es brauche.

Ich rate Dir aber vorher einen DIP Sockel einzubauen, dann kannst Du 
alle Kanditaten in dieser Schaltung auf Herz und Nieren prüfen. Das 
unnötige Löten leiden LP im allgemeinen.

Was mich betrifft, machte ich noch kaum schlechten Erfahrungen mit 
möglichen Fälschungen. Auch bin ich der Überzeugung, dass es sich auch 
dort nicht wirklich lohnt, billigst Ics zu fälschen. Sonst bestellt man, 
wenn man Gewissheit geben will, von den Platzhirschen, oder übt halt im 
Hobby eine gewisse Toleranz für "Überraschungen".

von Lothar (Firma: HZB) (analog_art)


Angehängte Dateien:

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H. H. schrieb:
> Lothar schrieb:
>> Aber mag sein, das es die auch als Keramik-C gab. Mir bisher nicht
>> bekannt, Aber man lernt ja täglich dazu.
>
> So.

Dann hat mich die Perspektive der Aufnahme getäuscht, den von Dir 
gezeigten Typ kenne ich.
Ich hätte eher an so einen wie den mit Bild angehängten gedacht.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> dass es sich auch dort nicht wirklich lohnt,
> billigst Ics zu fälschen
Gefälscht wird leider alles. Wirklich alles. Ich hätte auch nicht 
erwartet, daß es sich lohnt, den Sicherungsdraht einer Sicherung durch 
dünnen Stahldraht zu ersetzen - bis irgendwer hier vor recht kurzer Zeit 
entsprechende Bilder gezeigt hat, wie der Draht bei Überlastung im 
Inneren so einer Sicherung glüht...

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Ben B. schrieb:
> Gefälscht wird leider alles. Wirklich alles.

Das ist auch eine Form des Wirschaftskrieges. Das hat nur noch niemand 
begriffen. Das soll Ressourcen beim Gegner binden.

von H. H. (hhinz)


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Dieter D. schrieb:
> Ben B. schrieb:
>> Gefälscht wird leider alles. Wirklich alles.
>
> Das ist auch eine Form des Wirschaftskrieges. Das hat nur noch niemand
> begriffen. Das soll Ressourcen beim Gegner binden.

Vor allem Pflegekräfte in psychiatrischen Kliniken.

von Axel S. (a-za-z0-9)


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Dieter D. schrieb:
> Ben B. schrieb:
>> Gefälscht wird leider alles. Wirklich alles.
>
> Das ist auch eine Form des Wirschaftskrieges. Das hat nur noch niemand
> begriffen. Das soll Ressourcen beim Gegner binden.

Jaja. Die Chinesen mal wieder. Jetzt führen die auch schon "hübried" 
Krieg gegen uns!!1elf!

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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H. H. schrieb:
> Vor allem Pflegekräfte in psychiatrischen Kliniken.

Schreibt jener, der letzte Woche von seinen Pflegekräften erwischt 
wurde, sich abmelden mußte und am 11.02.26 sich wieder anmeldete. ;)
(Danke für Deine schöne Vorlage dafür.)

von H. H. (hhinz)


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Dieter hat wohl gefälschte Medikamente bekommen...

von Soul E. (soul_eye)


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Ob wir von diesem Dieter/Pucki/Schlaumeier-Projekt mal irgendwann eine 
Auswertung bekommen? Da stecken doch irgendwelche Sozialpädagogen 
hinter, die untersuchen wollen wie das Forum auf diese konsequent 
abgrundtief dämlichen Kommentare reagiert. Irgendwann schreibt da eine 
ihre Doktorarbeit drüber. Oder habilitiert, so lange wie das Experiment 
schon läuft.

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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H. H. schrieb:
> Dieter hat wohl gefälschte Medikamente bekommen...

Das wäre dann auch eine Form des Wirschaftskrieges.
Das hat nur noch niemand begriffen.
Das soll Ressourcen beim Gegner binden.
Zum Beispiel Hinz als Fäschungsspezialist ist so ein Gegner.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Soul E. schrieb:
> irgendwelche Sozialpädagogen

Der Seniorenbeauftrage soll einen guten Draht zur Fachhochschule für 
Sozialpdagogik haben. Vielleicht sollte ich ihm Deine Idee zukommen 
lassen.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Anbei noch ein überfordernder Beitrag aus dem Radio, wenn es 
interessiert:
Fr 13.02.26, 16:04 - 17:00, Bayern 2 Eins zu Eins. Der Talk, Gast: Felix 
Lee, Journalist und China-Experte.

von Jens G. (jensig)


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Ben B. schrieb:
> Gefälscht wird leider alles. Wirklich alles. Ich hätte auch nicht
> erwartet, daß es sich lohnt, den Sicherungsdraht einer Sicherung durch
> dünnen Stahldraht zu ersetzen - bis irgendwer hier vor recht kurzer Zeit
> entsprechende Bilder gezeigt hat, wie der Draht bei Überlastung im
> Inneren so einer Sicherung glüht...

Sicherungen mit Glühdrähten gibts aber schon ziemlich lange. Da waren 
eigentlich die Chinesen diesbezüglich noch lange nicht so aktiv ...

von H. H. (hhinz)


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Jens G. schrieb:
> Ben B. schrieb:
>> Gefälscht wird leider alles. Wirklich alles. Ich hätte auch nicht
>> erwartet, daß es sich lohnt, den Sicherungsdraht einer Sicherung durch
>> dünnen Stahldraht zu ersetzen - bis irgendwer hier vor recht kurzer Zeit
>> entsprechende Bilder gezeigt hat, wie der Draht bei Überlastung im
>> Inneren so einer Sicherung glüht...
>
> Sicherungen mit Glühdrähten gibts aber schon ziemlich lange. Da waren
> eigentlich die Chinesen diesbezüglich noch lange nicht so aktiv ...

Pilotlampe...

von Marcel V. (mavin)


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Dieter D. schrieb:
> Schreibt jener, der letzte Woche von seinen Pflegekräften erwischt wurde, sich 
abmelden mußte und am 11.02.26 sich
> wieder anmeldete. ;)
> (Danke für Deine schöne Vorlage dafür.)

Aber wenn der Herr Hinz wegen flegelhaften Betragens gesperrt wurde und 
sich anschließend ausgerechnet wieder mit dem gleichen Namen neu 
anmeldet, dann merken die Moderatoren doch normalerweise, dass es sich 
mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wieder um ein- und 
dieselbe Person handelt, oder nicht?

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Marcel V. schrieb:
> merken die Moderatoren doch normalerweise

Die Moderatoren würden es, aber nicht die Pflegekräfte. Stichwort 
Sprachkenntnisse.

von Michael L. (nanu)


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Marcel V. schrieb:
> Dieter D. schrieb:
>> Schreibt jener, der letzte Woche von seinen Pflegekräften erwischt wurde,  >> 
sich abmelden mußte und am 11.02.26 sich wieder anmeldete. ;)
>> (Danke für Deine schöne Vorlage dafür.)
>
> Aber wenn der Herr Hinz wegen flegelhaften Betragens gesperrt wurde und
> sich anschließend ausgerechnet wieder mit dem gleichen Namen neu
> anmeldet, dann merken die Moderatoren doch normalerweise, dass es sich
> mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wieder um ein- und
> dieselbe Person handelt, oder nicht?

Guck mal an. Der Dieter hat sich geklont und führt Selbstgespräche.

: Bearbeitet durch User
von Gerald B. (gerald_b)


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Michael L. schrieb:
> Guck mal an. Der Dieter hat sich geklont und führt Selbstgespräche.

Nur lässt ihm das jetzt Raum für 3 Meinungen :-)

von Jens G. (jensig)


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H. H. schrieb:
>> Sicherungen mit Glühdrähten gibts aber schon ziemlich lange. Da waren
>> eigentlich die Chinesen diesbezüglich noch lange nicht so aktiv ...
>
> Pilotlampe...

Nee nee, waren schon Sicherungen. Bestimmt schon 20 Jahre her, wo ich 
mal einen Satz solcher hitze-resistenten Sicherung hatte. Habe ich 
bestimmt noch im Bestand, will aber jetzt nicht alle durchtesten ... ;-)

von Hans (ths23)


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Gerhard O. schrieb:
> Ich rate Dir aber vorher einen DIP Sockel einzubauen, dann kannst Du
> alle Kanditaten in dieser Schaltung auf Herz und Nieren prüfen. Das
> unnötige Löten leiden LP im allgemeinen.

Der Gerhard hat halt immer wieder gut Tips - halt ein Praktiker durch 
und durch.

Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen und eine Platine nur mit 
einem Kanal bestücken. An kritischen Stellen dann Fassungen einlöten. So 
könnte man schnell testen ob die Bauteilkombination wie gewünscht 
funktioniert.

von Hans (ths23)


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H. H. schrieb:
> Vor allem Pflegekräfte in psychiatrischen Kliniken.

Dieser Seitenhieb gegen Dieter war nun wirklich nicht nötig, zumal der 
Dieter hier mal nicht ganz Unrecht hat.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Hans schrieb:
>> Ich rate Dir aber vorher einen DIP Sockel einzubauen, dann kannst Du
>> alle Kanditaten in dieser Schaltung auf Herz und Nieren prüfen. Das
>> unnötige Löten leiden LP im allgemeinen.
>
> Der Gerhard hat halt immer wieder gut Tips - halt ein Praktiker durch
> und durch.

Ganz sicher ein Mann mit erheblicher Erfahrung.

> Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen und eine Platine nur mit
> einem Kanal bestücken. An kritischen Stellen dann Fassungen einlöten. So
> könnte man schnell testen ob die Bauteilkombination wie gewünscht
> funktioniert.

Das hilft nichts, solange sich die Beschaltung des ICs außerhalb dessen 
Spezifikation bewegt.

von Hans (ths23)


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Manfred P. schrieb:
> Ganz sicher ein Mann mit erheblicher Erfahrung.
Ja das darf man dem Gerhard schon zu gestehen.

Manfred P. schrieb:
> Das hilft nichts, solange sich die Beschaltung des ICs außerhalb dessen
> Spezifikation bewegt.
Das ist immer eine kritische Sache, deshalb kann man da auch keine 
Garantien geben. Kann funktionieren muß es aber nicht.
Ich erinnere mich da immer an einen Herrn Jakubasck. Da gab es auch 
immer wieder mal Schaltungen wo er irgendwelche, eigentlich ungewollte, 
Eigenschaften von Bauteilen ausgenutzt hat. Diese Schaltungen haben eben 
auch nicht immer funktioniert. Allerdings hatte er oftmals gute Ideen, 
wie man bestimmte Dinge elektronisch umsetzen könnte. Bei der 
Lösungsfindung hat das durchaus weiter geholfen, auch am wenn am Ende 
schaltungstechnisch was ganz Anderes heraus kam.

von Wolf17 (wolf17)


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H. H. schrieb:
> Pilotlampe...
In der JBL Control One wird damit der Hochtöner geschützt.
http://bilder.hifi-forum.de/max/702260/jbl-control-one-pro-weiche_654668.jpg

von Veit D. (devil-elec)


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H. H. schrieb:
> Maximilian schrieb:
>> sind von Aliexpress.
>
> Auf jeden Fall Fälschungen.

Woran siehst du das?

von Schwierig (ruelps)


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Anordnung "Logo" und Rest des Drucks, vor allem aber an der Form der 
linken Vertiefung am blauen Kondensator.

Hört endlich auf diesen Chinafakescheiss zu kaufen und dann auch noch zu 
jammern. Oder zu fragen, ob sie denn echt seien.

von Lothar (Firma: HZB) (analog_art)


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Gähn...

schon wieder das Fälschungsthema.


Das ist wie beim PC. Meist sitzt das Problem nicht im selbigen, sondern 
davor.
Aber bei Unfähigkeit steht man doch besser da, wenn man nicht schuld 
ist, sondern etwas anderes.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Veit D. schrieb:
> Woran siehst du das?

Wenn er das hier sagen würde, würde das auch die KI mitbekommen und die 
Fälscher würden Antworten bekommen, wie sie es besser machen können.

von Al. K. (alterknacker)


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Da müssten die alten,gebrauchten Originale doch gut verkaufbar sein.

Aber mich interessiert als alter Bastler, warum diese relative 
Aufwändige
Lösung?
MfG
Ein 81 Jähriger

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Zum Beispiel ein Teil von Fälschungen entsteht aus Resten. Weil es im 
Ausland viel billiger ist, werden die großen Wafer dort geschnitten, die 
Chips geprüft und verhaust. Der Ausschuss an Chips landet beim Fälscher. 
Ob diese Variante heutzutage einen relevanten Marktanteil hat, ist mir 
unbekannt.

: Bearbeitet durch User
von Karl B. (gustav)


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Ich kenn das nur so:
Wenn CMOS heiß werden, dann Latchup-Effekt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Latch-up-Effekt

Evtl. hat die Schaltung sich von irgendwoher eine Spannungsspitze 
eingefangen, die den Effekt auslöste.
Also: Teil raus und durch neues IC ersetzen.
Gerade meine Experimente mit dem CD 4007 hatten das oft.

ciao
gustav

von Axel R. (axlr)


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Ich würde die Beinchen nicht abknipsen (wenn es nun nicht schon 
geschah), sondern den Tipp mit der Kanüle aufgreifen. Die Kanüle passt 
als "Rohr" quasi über den Bauteilanschluss und trotzdem noch mit in's 
Loch, wo es drin steckt.
Ordentlich Flussmittel verwenden und alles etwas mit Heissluft 
vorwärmen...

Wenn du magst, schick mir die Platinen zu und ich mach das rasch für 
dich.
.
Eben nachgesehen; ich habe keine CD(V)4001er am "Lager", hab ich wohl 
versäumt, mit abzugreifen, seinerzeit.

Wenn Du aus der Ecke bist, kannst Du auch nach Teltow vorbeikommen.
Gruß
Axelr

von Bauform B. (bauformb)


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Karl B. schrieb:
> Gerade meine Experimente mit dem CD 4007 hatten das oft.

Da hast du dir aber auch den empfindlichsten 14-Beiner ausgesucht, der 
je gebaut wurde. Sogar in der originalen ungefälschten Version ;)


Schwierig schrieb:
> Hört endlich auf diesen Chinafakescheiss zu kaufen und dann auch noch zu
> jammern. Oder zu fragen, ob sie denn echt seien.

Unterschreib. Oder seht das als Abenteuer und macht einen Wettkampf 
draus, wer das am raffiniertesten gefälschte Teil erwischt hat. Oder das 
kaputteste.

von H. H. (hhinz)


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Bauform B. schrieb:
> Oder seht das als Abenteuer und macht einen Wettkampf
> draus, wer das am raffiniertesten gefälschte Teil erwischt hat.

Da liegt der TE ziemlich weit hinten.

von Dieter W. (dds5)


Angehängte Dateien:

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Ich biete einen 6800 der sich auf dem Tester als 6502 entpuppt.

von Soul E. (soul_eye)


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Wenn es wenigstens ein MOS 6501 wäre, der wäre pinkompatibel. Aber den 
hat Motorola vom Markt geklagt.

von Hans (ths23)


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Axel R. schrieb:
> Die Kanüle passt
> als "Rohr" quasi über den Bauteilanschluss und trotzdem noch mit in's
> Loch, wo es drin steckt.
So ist es gedacht und so wird es auch seit vielen Jahren praktiziert.
Bei einlagigen Platinen funktioniert das auch bestens. Bei zweilagigen 
hängt es davon ab wie der IC eingesteckt ist und wie es verlötet wurde. 
Ist der IC bis zu Aufsetzkante eingesteckt, dann wird selbige meist an 
der Unterkante mit dem Lötauge der Bestückungsseite verlötet und da 
greift die Kanüle dann leider nicht.
Bei zweilagig und gut "durchgelöteten" Anschlüssen kommt man meist mit 
einer Absaugpumpe besser zu Ziel. Notfalls vor dem Absaugen noch mal 
frisches Zinn aufbringen. Nach dem man so alle Pins freigelegt hat, 
vorsichtig hebeln - man sieht schnell wo es noch hängt. Aber ein bischen 
Erfahrung gehört schon dazu.

von Joachim B. (jar)


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Dieter D. schrieb:
> Wenn
Al. K. schrieb:
> Da

OMG hier wird soviel gequirlter Mist verzapft, das verbraucht ja alle 
gesammelten +Punkte

Eigentlich soll sich Dieter und Knacker in einem speziellen Raum 
austauschen würde hier echt helfen.

von Maximilian (maxclaus)


Angehängte Dateien:

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Der erste IC ist ersetzt. Zuerst die Beine abgekniffen, dann einzeln 
ausgelötet, mit Entlötlitze soviel wie möglich Zinn entfernt, danach von 
oben in die heiße Lötstelle den 0,6 mm Schaft eines Bohrers geschoben, 
mit der Drillseite des Bohrers noch etwas geweitet und dann den IC 
hinein.

Ergebnis positiv. Der IC bleibt kalt und die Weichen schalten. Nun noch 
der zweite IC. Das Geheimnis, warum die ICs heiß wurden, wird wohl ein 
Geheimnis bleiben. Warum kann nicht alles sofort funktionieren? Oder ist 
das die Prüfung des Lebens?

Um die Sache vollständig zu machen, hier noch zwei Bilder des 
Weichen-Stellpults. Blau sind einzelne Weichen, weiß 
Weichenkombinationen und rot Entkuppler sowie Anlagenlicht. Mit aktivem 
Test-Schalter, werden alle Weichen innerhalb 5 Sekunden ein mal 
geschaltet. Nach 15 Minuten sind selbst die Eingerosteten wieder frisch.

von H. H. (hhinz)


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Maximilian schrieb:
> Das Geheimnis, warum die ICs heiß wurden, wird wohl ein
> Geheimnis bleiben.

Du hast ausgelötete ICs bekommen, aufpoliert und als TI markiert. Da 
sind dann eben auch vorgeschädigte dabei.


> Warum kann nicht alles sofort funktionieren? Oder ist
> das die Prüfung des Lebens?

Sowas einfach nur aus verlässlicher Quelle kaufen.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Joachim B. schrieb:
> OMG

Der Meister hat doch schon oft genug gepostet, dass eventuell Nachahmer 
hier mitlesen. Aus dem Grunde werden Fragen unbeantwortet bleiben.

Und welche Rolle spielt die KI?
Koennen die fliessend Deutsch?

von Gerald B. (gerald_b)


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Wieviel hast du bei Ebay oder Ali bezahlt?
Hier mal die Preise von TME und LCSC:

https://www.tme.eu/de/katalog/tore-inverter_113427/?onlyInStock=1&params=10:1436576;2428:1494631;2826:1931740;35:1437841;383:1443902

Von Texas Instruments, ab 25 Stck a 36,5 Cent

https://www.lcsc.com/search?q=cd4001&s_z=n_cd4001

Bei LCSC, Texas ab 10 Stck 32 Cent, kannst aber auch von chinesischen 
Firmen ab 5 Cent welche bekommen - wohlgemerkt im DIP Gehäuse. SMD geht 
nochmal billiger.
Und denen für 5 Cent von LCSC würde ich 10x eher trauen, als den Dingern 
von Alis Resterampe.
Oft ist es sogar so, das du die Wahl zwischen mehreren etablierten 
Marken hast. Bei den Logikgattern kommt erschwerdend hinzu, das viele 
westliche Produzenten die Dinger inzwischen aus dem Programm genommen 
haben.

von Michael L. (nanu)


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Gerald B. schrieb:
> Wieviel hast du bei Ebay oder Ali bezahlt?
> Hier mal die Preise von TME und LCSC:

Vollkommen sinnlose Diskussion. Morgen kommt der nächste, bei dem 
irgendwas nicht funktioniert, weil er billich eingekauft hat. Viele 
kennen es gar nicht anders, als bei Ebay oder Ali zu kaufen und andere 
lassen sich halt durch die niedrigen Versandkosten locken. Selbst 
Foristen, die es eigentlich besser wissen müßten, fallen immer wieder 
drauf rein.

: Bearbeitet durch User
von Manfred P. (pruckelfred)


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Karl B. schrieb:
> Ich kenn das nur so:
> Wenn CMOS heiß werden, dann Latchup-Effekt.

DU kennst das so, andere Leute eher, dass der Krempel schwingt. CMOS 
brauchen statisch keinen Strom, dafür aber viel in ihren kurzen 
Umschaltmomenten. Schaue mal z.B. ins Datenblatt einer 65C02-CPU, da 
steht als Stromaufnahme ein Wert mA pro MHz drin.

Maximilian schrieb:
> Das Geheimnis, warum die ICs heiß wurden, wird wohl ein
> Geheimnis bleiben.

Auch, weil Du nicht genügend gemessen hast.

H. H. schrieb:
>> Das Geheimnis, warum die ICs heiß wurden, wird wohl ein
>> Geheimnis bleiben.
> Du hast ausgelötete ICs bekommen, aufpoliert und als TI markiert. Da
> sind dann eben auch vorgeschädigte dabei.

Kann sein, aber muß nicht ursächlich sein. Ich denke nach wie vor an 
Exemplarstreuungen der windigen Schaltung.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Manfred P. schrieb:
> CMOS brauchen statisch keinen Strom, dafür aber viel in ihren kurzen
> Umschaltmomenten.

Vielleicht hat noch jemand den Artikel aus der ELO dazu, weil dieser 
auch Gegenmaßnahmen nannte.

von Stefan K. (stk)


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Soul E. schrieb:
> Es gab früher Varianten, die anscheinend als Meterware produziert und
> dann durch Sägen vereinzelt wurde. Da sind die Schmalseiten sägerauh und
> man sieht den Verbindungssteg des Leadframes. Heutzutage wird erst
> vereinzelt und dann umspritzt, da umhüllt das Epoxy alle Seiten.

Irgendwie stehe ich da verständnismäßig auf dem Schlauch. Wenn erst 
vereinzelt und damit der Rahmen entfernt wird, was hält dann die 
Beinchen und das Die bis zum Umspritzen in Position?

von Nick (b620ys)


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Stefan K. schrieb:
> was hält dann die
> Beinchen und das Die bis zum Umspritzen in Position?

Die Beinchen sitzen in einem Rahmen, der dann abgeschnitten wird und 
somit die Beinchen elektrisch nicht mehr verbunden sind.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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H. H. schrieb:
> Deshalb war die DDR pleite.

Also war der Staatsfeind schuld. Ohne den Westen haette es das Paradies 
gegeben. Das erklaert manche Verklaerungen die wieder hochkommen.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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H. H. schrieb:
> ausgelötete ICs

Gegen Recycling ist nichts einzuwenden. Das sind doch die Guten.
Traurig ist doch nur, das man noch etwas manipulieren muss, um die Teile 
zu verkaufen.

Wenn sich die Teile fuer 4ct/Stueck recycled bei Ali nicht verkaufen 
lassen, aber fuer 5ct/Stueck gefaelscht schon, dann gehoeren 
Ali-Besteller beschimpft fuer deren Fehlverhalten und nicht der 
Anbietende, der sich nur den Nachfragewuenschen gezwungenermassen 
anpasst.

So schnell drehen sich die Verhaeltnisse um.
„Jetzt wird der Spieß umgedreht“

: Bearbeitet durch User
von Soul E. (soul_eye)



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Nick schrieb:
> Die Beinchen sitzen in einem Rahmen, der dann abgeschnitten wird und
> somit die Beinchen elektrisch nicht mehr verbunden sind.

Das schaut dann aus wie im Anhang. Das Bild ist aus 
https://www.caplinq.com/leadframes.html

Da erkennt man auch den Substratkontakt. Wenn man das Package nach dem 
Umspritzen an der Schmalseite nochmal absägt, dann ist der potentiell 
erreichbar. So wie oben im Foto 
https://www.mikrocontroller.net/attachment/690147/20260213_152454.jpg

: Bearbeitet durch User
von M. E. (engelhard)


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Maximilian schrieb:
> Da ich sie nicht am Stück aus ihren Bohrlöchern
> bekomme, habe ich mir bei TME eine spezielle Knipszange TR-20-TM zum
> trennen der Beine vom Gehäuse bestellt. Danach dann Bein für Bein
> auslöten und die Löcher ausbohren.

Kaufe dir eine JBC Lötstation und das Problem bist du los. Spätestens 
wenn du die Beine eh abzwickst, wird es zum Kinderspiel die heraus zu 
bekommen. Einfach erhitzen, ggf. etwas frisches Lötzinn dazu, dass 
wieder Flussmittel dabei ist, wenn heiß mit der Zange oder Pinzette raus 
ziehen und mit der Entlötsaugpumpe die Bohrung frei legen. Mit Bohrern 
hat man immer das Risiko Vias zu beschädigen und Metallkrümel auf der 
Leiterplatte an versteckten Stellen zu verteilen, was dann wieder 
Kurzschlüsse geben kann.

Maximilian schrieb:
> Ergebnis positiv. Der IC bleibt kalt und die Weichen schalten. Nun noch
> der zweite IC. Das Geheimnis, warum die ICs heiß wurden, wird wohl ein
> Geheimnis bleiben. Warum kann nicht alles sofort funktionieren? Oder ist
> das die Prüfung des Lebens?

Das ist halt die große Frage. Falls es wegen schlechter/falscher IC war, 
hast du das Problem los. Falls es wegen Designfehlern ist, kann es sein, 
dass die neuen IC toleranzbedingt gerade so funktionieren und irgendwann 
doch wieder nicht mehr. Wenn sie z.B. mal anderen Temperaturen 
ausgesetzt sind. Nach dem Umbau wirst du die Ursache nicht mehr heraus 
finden. Es sei denn, du kannst an den ausgebauten IC noch etwas messen.

Maximilian schrieb:
> Die
> Schaltung ist als statisch zu bezeichnen, mit dem Oszi sehe ich kein
> Schwingen bei den Problemteilen, deshalb bin ich ratlos.

Welches Oszi und welcher Tastkopf waren das denn? Wenn eine Schaltung 
zum Beispiel schwingt, gibt es mindestens 2 Szenarien, warum du mit dem 
Oszi nichts siehst:

1. In dem Moment wenn du mit dem Tastkopf kontaktierst, stoppt die 
Schwingung. Da die Wärme so träge ist, wirst du das aber in dem Moment 
am IC nicht sehen. Und auch dass in dem Moment eine korrekte Funktion 
der Schaltung hergestellt wird, kannst du nicht erwarten, wenn sich die 
Schaltung in einem undefinierten Zustand befindet. Während so einer 
Messung ist es hilfreich, wenn du die Stromaufnahme misst. Ein 
Labornetzteil mit Anzeige auf 1 mA genau ist da hilfreich. Wenn die 
Stromaufnahme deutlich runter geht in dem Moment wenn du mit dem 
Tastkopf auf verschiedene Pins gehst, dann ist das ein starker Indikator 
für ein Schwingen.
2. Die Schwingung ist so hochfrequent, dass die Bandbreite von Oszi 
und/oder Tastkopf nicht ausreicht. Wenn die Frequenz deutlich höher ist 
als das Messequipment auflösen kann, sieht man einfach nur einen DC 
Strich.

von Hans (ths23)


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M. E. schrieb:
> Kaufe dir eine JBC Lötstation und das Problem bist du los.
Ich finde JBC zwar auch gut und habe selbst eine, aber man braucht keine 
JBC um einen abgekniffenen Pin  aus einer Leiterplatte zu entfernen. Das 
funktioniert mit jedem X-beliebigen Lötkolben, der es schafft das Zinn 
zu erweichen. Wir haben das schon vor 50 Jahren geschafft, mit ganz 
normalen Lötkolben. Ging völlig problemlos wenn man Löten konnte. Man 
braucht nicht unbedingt eine JBC um löten zu können, auch wenn es sich 
mit einer solchen Station sehr angenehm arbeiten läßt. Es gibt sogar 
Einsatzfälle wo eine Lötstation, völlig Wurscht welches Fabrikat, eher 
suboptimal ist. Wenn man an einer Anlage in 3m Höhe was löten muß, dann 
lernt man ganz schnell den klassischen Lötkolben zu schätzen, 
idealerweise natürlich mit Regelung (geht aber auch ohne).

M. E. schrieb:
> it Bohrern
> hat man immer das Risiko Vias zu beschädigen
Das hatte ich ja bereits geschrieben. Mit einer Injectionskanüle (grün 
oder auch ne Nummer kleiner) oder falls vorhanden eben mit einer 
Lötabsaugpumpe und einem ganz normalen Lötkolben funktioniert das sehr 
gut ohne die Leiterplatte zu beschädigen.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Manfred P. schrieb:
> dafür aber viel in ihren kurzen
> Umschaltmomenten.

Wichtige Maßnahmen zur Unterdrückung von CMOS-Strompeaks:

Abblockkondensatoren (Blocking Capacitors): Platzierung von kleinen 
Keramikkondensatoren direkt an den Versorgungsspannungs-Pins (-GND) 
jedes ICs, um den momentanen Strombedarf lokal zu decken.

Vorwiderstände (Serienwiderstände): In Signalleitungen (z.B.) können 
Vorwiderstände genutzt werden, um Umladeströme von Eingangskapazitäten 
zu begrenzen und Resonanzen zu dämpfen, was die Belastung des Treibers 
verringert.

Flankensteilheit optimieren:

Zu langsame Signallängen führen zu langen Zeiten, in denen beide 
Transistoren (P- und N-Kanal) gleichzeitig leiten. Schnelle Flanken 
(steile Schaltvorgänge) sind vorteilhaft.

Es gibt aber auch Typen bei denen schnelle Flanken schlechter sind. Da 
ist der Übergang von den komplementären Mosfet-Stufen so weit gezogen, 
dass nur das langsamere Gate-Enladen zum Gate-Laden eine Rolle spielt.

Also ganz so einfach sind die Lösungen auch nicht.

von R. L. (roland123)


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Dieter D. schrieb:
> In Signalleitungen (z.B.) können
> Vorwiderstände genutzt werden, um Umladeströme von Eingangskapazitäten
> zu begrenzen

Dieter D. schrieb:
> Zu langsame Signallängen führen zu langen Zeiten, in denen beide
> Transistoren (P- und N-Kanal) gleichzeitig leiten. Schnelle Flanken
> (steile Schaltvorgänge) sind vorteilhaft.

ja, beides unter einen Hut zu bringen, ist nicht einfach.

von Manfred P. (pruckelfred)


Angehängte Dateien:

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Hans schrieb:
>> Kaufe dir eine JBC Lötstation und das Problem bist du los.
> Ich finde JBC zwar auch gut und habe selbst eine, aber man braucht keine
> JBC um einen abgekniffenen Pin  aus einer Leiterplatte zu entfernen.

Die hilft auch nicht, wenn man es nicht kann.

> Das
> funktioniert mit jedem X-beliebigen Lötkolben, der es schafft das Zinn
> zu erweichen. Wir haben das schon vor 50 Jahren geschafft, mit ganz
> normalen Lötkolben.

Auch damals hatte man (mit Glück oder viel Geld) eine Station, 
Weller-TCP.

Ich habe bis heute keine JBC, sondern einen Eigenbau mit direktbeheizter 
Weller RT. Ich sehe beide als gleichwertig mit der Folge, dass man den 
"normalen Lötkolben" nicht mehr benutzen mag.

Hans schrieb:
> M. E. schrieb:
>> it Bohrern
>> hat man immer das Risiko Vias zu beschädigen
> Das hatte ich ja bereits geschrieben. Mit einer Injectionskanüle (grün
> oder auch ne Nummer kleiner) oder falls vorhanden eben mit einer
> Lötabsaugpumpe und einem ganz normalen Lötkolben funktioniert das sehr
> gut ohne die Leiterplatte zu beschädigen.

Lötpumpe aus 70er / 80er, neulich musste ich die Dichtscheibe am Kolben 
ersetzen - hatte ich noch im Vorrat. Wenn es denn mal sehr knapp zugeht 
und das neue Bauteil wegen Zinnresten nicht in das abgesaugte Loch will, 
hilft meine Stahlnadel. Dieses Ding hat mal ein Kollege aus Federdraht 
schleifen lassen.

von Hans (ths23)


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Manfred P. schrieb:
> Ich sehe beide als gleichwertig mit der Folge, dass man den
> "normalen Lötkolben" nicht mehr benutzen mag.
Kommt halt darauf an, was man macht. Wenn ich zu Hause in der Werkstatt 
am Tisch sitze, möchte ich auf meine Lötstation, in meinem Fall eine 
JBC, nicht verzichten.
Wenn ich aber mal was am Auto löten muß oder, als ich noch arbeitete, 
beim Kunden an der Maschine in 3m Höhe was zu löten war, dann ist ein 
ganz normaler Lötkolben einfach die bessere Wahl, weil er viel 
handlicher als eine Lötstation ist. Idealerweise hat er eine 
Temperaturregelung, aber es geht auch ohne und wenn man Löten kann 
bekommt man auch mit so einem Löterich eine ordentliche Lötstelle hin. 
Vor 40 Jahren hatten wir gar keine geregelten Lötkolben und da haben wir 
auch ordentliche Lötstellen hinbekommen.

Manfred P. schrieb:
> Wenn es denn mal sehr knapp zugeht
> und das neue Bauteil wegen Zinnresten nicht in das abgesaugte Loch will,
> hilft meine Stahlnadel. Dieses Ding hat mal ein Kollege aus Federdraht
> schleifen lassen.
Wenn man so was hat kann man das sicher so machen. Allerdings ein Satz 
Kanülen in verschiedenden Größen kostet nur ein paar Cent und erfüllt 
den gleichen Zweck. Auch eine Stopfnadel in einem kleinen Holzheft würde 
funktionieren.
Ich habe auch so eine von Dir gezeigte Absaugpumpe, benutze ich aber 
nicht so oft, mit meiner grünen Kanüle bin ich schneller.
Soll aber jeder so machen wie er mag, das Ziel ist der Weg und am Ende 
zählt nur das Ergebnis.

von Joachim B. (jar)


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Hans schrieb:
> Stopfnadel in einem kleinen Holzheft

Stopfnadel OK, wozu das Holzheft? jaeder hat doch eine Zange oder 
Finger, so groß wird der Wärmeeintrag nicht werden.

von Rainer W. (rawi)


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M. E. schrieb:
> Da die Wärme so träge ist, wirst du das aber in dem Moment
> am IC nicht sehen.

Eine Strommessung der Versorgung hätte das Trägheitsproblem nicht und 
würde eine Änderung der Stromaufnahme innerhalb von Bruchteilen von 
Millisekunden bemerken.

Hans schrieb:
> Idealerweise hat er eine Temperaturregelung, ...

In den letzten 40 Jahren hat sich die Elektronikwelt weiter entwickelt, 
so dass eine Regelung heute eigentlich Standard sein sollte, zumal auch 
noch ausgesprochen bezahlbar, z.B.
https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/loetkolben_80_w_temperaturgeregelt_mit_lcd_display-301383

: Bearbeitet durch User
von Mark S. (voltwide)


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Hans schrieb:
> Wenn man an einer Anlage in 3m Höhe was löten muß,

Das fällt unter Extremlöten.

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