Also das Wort "Kinderauto" trifft auf das Teil nicht zu. Weil es nahezu perfekt ist, kein Billigschrott wie fast alle sonst. Es hat ein Chasis mit dicker KUnststoff-Karosse, fährt rückwärts mit Kontrollbirne, hat eine Doppel-Bremse auf die Hinterräder mit Motor-Aus-Schalter, konstruktiv eine echte Freude anzuschauen. So, ich möchte das herrichten, also neue Gel-Batterie mit automatischem Ladegerät. Der Motor ist ein 540er Modellbaumotor, die gibt es aber auch als 12 V. Das Getriebe ist sicher aus Kunststoff, ich brauche also so oder so noch eine Anlaufstrombegrenzung weil ich die Reifen mit Gummi überziehen will. Die sind ziemlich abgelaufen, auch weil beim direkten Einschalten natürlich immer ein Ruck entsteht. Da ich nichts von Mini-E-Motoren verstehe deshalb die Frage: Was für einen Motor soll ich jetzt nehmen ?
Nach Deinem langen Text, ist der Motor nicht kaputt, sonst stuende das dort. Du nimmst weiterhin den Motor, der bereits verbaut ist.
Gehe doch auf 12V und nehme statt des Blei-Gel einen Werkzeug-Akku. Schnelle Ladezeit, weitere Verwendbarkeit der Akkus im Haushalt usw. Verwenden lässt sich das 18V System deiner Wahl, Aldi, Lidl, Makita, Bosch usw. Brauchst Du nur einen Wandler auf 12V, der dann auch die notwendige Abschaltung bei Unterspannung vornimmt: https://de.aliexpress.com/item/1005007750708359.html Halter gibt es massenhaft als 3D-Druckvorlage oder auf Aliexpress. Softstarter z.B. https://de.aliexpress.com/item/1005006246099000.html
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Wenn Du ohnehin viel elektrisch neu bauen möchtest (Sanftanlauf, Licht, Tacho, etc.), würde ich das ganz eindeutig lieber auf 12V auslegen. Geringerer Stromfluss hat viele Vorteile, und man kann in der KFZ-Elektrik wildern. Außerdem bleibt auch bei schlapper Batterie mehr Reserve zur Versorgung von 5V-Logik, ohne dass man gleich mit Buck/Boost-Reglern anfangen muss.
Frido J. schrieb: > Der Motor ist ein 540er Modellbaumotor, die gibt es aber auch als 12 V. Nimm Drehzahlsteller aus einem Akkuschrauber aus dem du auch den Motor und Polwendeschalter entnimmst.
Michael B. schrieb: > Nimm Drehzahlsteller aus einem Akkuschrauber aus dem du auch den Motor > und Polwendeschalter entnimmst. Auch eine gute Idee! Und weil man dann ohnehin auch mechanisch an der Hinterachse rumbasteln muss, das rasselnde Originalgetriebe rauswerfen und ein Differential einbauen.
Chris V. schrieb: > Michael B. schrieb: >> Nimm Drehzahlsteller aus einem Akkuschrauber aus dem du auch den Motor >> und Polwendeschalter entnimmst. > > Auch eine gute Idee! Aber nur, wenn ein komplett eigenständiger Motor im Akkuschrauber verbaut ist. Heutzutage ist der Motor samt Lager oft in die Gesamtkonstruktion des Schraubers eingebettet und läuft nur dann, wenn der Schrauber komplett geschlossen ist. Außerdem: Da ist doch ein kompletter Halter für einen kostengünstigen 540er Standardmotor bereits dran, warum sollte man da überhaupt basteln wollen?
Harald A. schrieb: > warum sollte man da überhaupt basteln > wollen? Na, weil der 540er Motor ihm recht bald um die Ohren fliegen wird. Der ist doch viel zu klein. Ich hab zwei Stück in meinem uralt Robbe 6x6 drinnen und dort werden die schon gut warm.
Axel R. schrieb: > Harald A. schrieb: >> warum sollte man da überhaupt basteln >> wollen? > > Na, weil der 540er Motor ihm recht bald um die Ohren fliegen wird. Der > ist doch viel zu klein. Ich hab zwei Stück in meinem uralt Robbe 6x6 > drinnen und dort werden die schon gut warm. Na gut, das ist ein Argument. Da es sozusagen ein Standard-Motor ist, gibt es ja einige Brushless-Alternativen, die mechanisch passen sollten. Welcher jetzt genau überlasse ich dem TE Suche nach "540 compatbile brushless" Edit: Sehe gerade, gibt auch "gepimpte" brushed 540-Motoren. Macht den Umbau ggf. einfacher, wenn man bei brushed bleibt. Je nachdem, wie weit man einsteigen möchte.
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Harald A. schrieb: > Chris V. schrieb: >> Michael B. schrieb: >>> Nimm Drehzahlsteller aus einem Akkuschrauber aus dem du auch den Motor >>> und Polwendeschalter entnimmst. >> >> Auch eine gute Idee! > > Aber nur, wenn ein komplett eigenständiger Motor im Akkuschrauber > verbaut ist. Heutzutage ist der Motor samt Lager oft in die > Gesamtkonstruktion des Schraubers eingebettet und läuft nur dann, wenn > der Schrauber komplett geschlossen ist. Das stimmt. Der Gedanke war, den kompletten Akkuschrauber samt Gehäuse da einzubauen, und nur dessen Bedienelemente nach vorn zu verlegen. Das wäre eine gute Möglichkeit, einen modernen leisen Motor und zeitgemäße Akkutechnik zu benutzen, auch wenn man von Schaltungstechnik gar nicht so viel Ahnung hat. > Außerdem: Da ist doch ein kompletter Halter für einen kostengünstigen > 540er Standardmotor bereits dran, warum sollte man da überhaupt basteln > wollen? Frido klang so, als hätte er Lust, das Ding mal so ordentlich aufzumöbeln. Natürlich muss man das nicht machen ... aber wenn Du mal so ein Gefährt in freier Wildbahn erlebt hast, kann man m.M.n. den Gedanken schon gut nachvollziehen! :)
Chris V. schrieb: > Der Gedanke war, den kompletten Akkuschrauber samt Gehäuse da > einzubauen, Natürlich nicht. Der Gedanke war, den 540er aus einem Akkuschrauber zu holen weil man dann eine ausreichend kräftig ausgelegten Drehzahlsteller gleich mit dabei hat. https://www.ebay.de/itm/177826468864
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