Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Kinderauto Motor 6 V (12 Ah) oder 12 V und 6 Ah ?


von Frido J. (dreistein)


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Also das Wort "Kinderauto" trifft auf das Teil nicht zu. Weil es nahezu 
perfekt ist, kein Billigschrott wie fast alle sonst. Es hat ein Chasis 
mit dicker KUnststoff-Karosse, fährt rückwärts mit Kontrollbirne, hat 
eine Doppel-Bremse auf die Hinterräder mit Motor-Aus-Schalter, 
konstruktiv eine echte Freude anzuschauen. So, ich möchte das 
herrichten, also neue Gel-Batterie mit automatischem Ladegerät. Der 
Motor ist ein 540er Modellbaumotor, die gibt es aber auch als 12 V. Das 
Getriebe ist sicher aus Kunststoff, ich brauche also so oder so noch 
eine Anlaufstrombegrenzung weil ich die Reifen mit Gummi überziehen 
will. Die sind ziemlich abgelaufen, auch weil beim direkten Einschalten 
natürlich immer ein Ruck entsteht.
Da ich nichts von Mini-E-Motoren verstehe deshalb die Frage: Was für 
einen Motor soll ich jetzt nehmen ?

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Nach Deinem langen Text, ist der Motor nicht kaputt, sonst stuende das 
dort. Du nimmst weiterhin den Motor, der bereits verbaut ist.

von Harald A. (embedded)


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Gehe doch auf 12V und nehme statt des Blei-Gel einen Werkzeug-Akku. 
Schnelle Ladezeit, weitere Verwendbarkeit der Akkus im Haushalt usw. 
Verwenden lässt sich das 18V System deiner Wahl, Aldi, Lidl, Makita, 
Bosch usw.

Brauchst Du nur einen Wandler auf 12V, der dann auch die notwendige 
Abschaltung bei Unterspannung vornimmt:
https://de.aliexpress.com/item/1005007750708359.html

Halter gibt es massenhaft als 3D-Druckvorlage oder auf Aliexpress.

Softstarter z.B.
https://de.aliexpress.com/item/1005006246099000.html

: Bearbeitet durch User
von Chris V. (nagut)


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Wenn Du ohnehin viel elektrisch neu bauen möchtest (Sanftanlauf, Licht, 
Tacho, etc.), würde ich das ganz eindeutig lieber auf 12V auslegen. 
Geringerer Stromfluss hat viele Vorteile, und man kann in der 
KFZ-Elektrik wildern. Außerdem bleibt auch bei schlapper Batterie mehr 
Reserve zur Versorgung von 5V-Logik, ohne dass man gleich mit 
Buck/Boost-Reglern anfangen muss.

von Michael B. (laberkopp)


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Frido J. schrieb:
> Der Motor ist ein 540er Modellbaumotor, die gibt es aber auch als 12 V.

Nimm Drehzahlsteller aus einem Akkuschrauber aus dem du auch den Motor 
und Polwendeschalter entnimmst.

von Chris V. (nagut)


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Michael B. schrieb:
> Nimm Drehzahlsteller aus einem Akkuschrauber aus dem du auch den Motor
> und Polwendeschalter entnimmst.

Auch eine gute Idee!
Und weil man dann ohnehin auch mechanisch an der Hinterachse rumbasteln 
muss, das rasselnde Originalgetriebe rauswerfen und ein Differential 
einbauen.

von Harald A. (embedded)


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Chris V. schrieb:
> Michael B. schrieb:
>> Nimm Drehzahlsteller aus einem Akkuschrauber aus dem du auch den Motor
>> und Polwendeschalter entnimmst.
>
> Auch eine gute Idee!

Aber nur, wenn ein komplett eigenständiger Motor im Akkuschrauber 
verbaut ist. Heutzutage ist der Motor samt Lager oft in die 
Gesamtkonstruktion des Schraubers eingebettet und läuft nur dann, wenn 
der Schrauber komplett geschlossen ist.

Außerdem: Da ist doch ein kompletter Halter für einen kostengünstigen 
540er Standardmotor bereits dran, warum sollte man da überhaupt basteln 
wollen?

von Axel R. (axlr)


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Harald A. schrieb:
> warum sollte man da überhaupt basteln
> wollen?

Na, weil der 540er Motor ihm recht bald um die Ohren fliegen wird. Der 
ist doch viel zu klein. Ich hab zwei Stück in meinem uralt Robbe 6x6 
drinnen und dort werden die schon gut warm.

von Harald A. (embedded)


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Axel R. schrieb:
> Harald A. schrieb:
>> warum sollte man da überhaupt basteln
>> wollen?
>
> Na, weil der 540er Motor ihm recht bald um die Ohren fliegen wird. Der
> ist doch viel zu klein. Ich hab zwei Stück in meinem uralt Robbe 6x6
> drinnen und dort werden die schon gut warm.

Na gut, das ist ein Argument. Da es sozusagen ein Standard-Motor ist, 
gibt es ja einige Brushless-Alternativen, die mechanisch passen sollten. 
Welcher jetzt genau überlasse ich dem TE

Suche nach "540 compatbile brushless"

Edit: Sehe gerade, gibt auch "gepimpte" brushed 540-Motoren. Macht den 
Umbau ggf. einfacher, wenn man bei brushed bleibt. Je nachdem, wie weit 
man einsteigen möchte.

: Bearbeitet durch User
von Chris V. (nagut)


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Harald A. schrieb:
> Chris V. schrieb:
>> Michael B. schrieb:
>>> Nimm Drehzahlsteller aus einem Akkuschrauber aus dem du auch den Motor
>>> und Polwendeschalter entnimmst.
>>
>> Auch eine gute Idee!
>
> Aber nur, wenn ein komplett eigenständiger Motor im Akkuschrauber
> verbaut ist. Heutzutage ist der Motor samt Lager oft in die
> Gesamtkonstruktion des Schraubers eingebettet und läuft nur dann, wenn
> der Schrauber komplett geschlossen ist.

Das stimmt. Der Gedanke war, den kompletten Akkuschrauber samt Gehäuse 
da einzubauen, und nur dessen Bedienelemente nach vorn zu verlegen. Das 
wäre eine gute Möglichkeit, einen modernen leisen Motor und zeitgemäße 
Akkutechnik zu benutzen, auch wenn man von Schaltungstechnik gar nicht 
so viel Ahnung hat.


> Außerdem: Da ist doch ein kompletter Halter für einen kostengünstigen
> 540er Standardmotor bereits dran, warum sollte man da überhaupt basteln
> wollen?

Frido klang so, als hätte er Lust, das Ding mal so ordentlich 
aufzumöbeln. Natürlich muss man das nicht machen ... aber wenn Du mal so 
ein Gefährt in freier Wildbahn erlebt hast, kann man m.M.n. den Gedanken 
schon gut nachvollziehen! :)

von Michael B. (laberkopp)


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Chris V. schrieb:
> Der Gedanke war, den kompletten Akkuschrauber samt Gehäuse da
> einzubauen,

Natürlich nicht.

Der Gedanke war, den 540er aus einem Akkuschrauber zu holen weil man 
dann eine ausreichend kräftig ausgelegten Drehzahlsteller gleich mit 
dabei hat.

https://www.ebay.de/itm/177826468864

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