Forum: Haus & Smart Home Telefonkabel verlängern (Österreich)


von Niklas M. (nik23)


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Bei meinem Altbau kommt das schwarze Außenkabel der Telefonleitung (vier 
Adern: Weiß 1a, Rot 1b, Grün 2a und Blau 2b) in eine Dose mit einfacher 
Abdeckung.
Das dünne Kabel geht dann weiter in den Raum, wo ich auch gerne mein DSL 
Modem aufstellen würde. Und zwar in einem Leerrohr und ca. 5m weit. 
Nirgends ist aber mehr eine TDO-Dose vorhanden, die Kabel enden alle in 
68mm Dosen mit Abdeckung.
Meine Frage: Wie verbinde ich das Außenkabel mit der (vermutlich) 
Telefonleitung? Oder ist es wegend er Signalqualität besser, gleich ein 
anderes Kabel einzuziehen? Kann ich die TDO-Dose im gewünschten Raum 
selbst anschließen?

von Mi. W. (mikuwi)


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Niklas M. schrieb:
> Bei meinem Altbau kommt das schwarze Außenkabel der Telefonleitung (vier
> Adern: Weiß 1a, Rot 1b, Grün 2a und Blau 2b) in eine Dose mit einfacher
> Abdeckung.
> Das dünne Kabel geht dann weiter in den Raum, wo ich auch gerne mein DSL
> Modem aufstellen würde. Und zwar in einem Leerrohr und ca. 5m weit.
> Nirgends ist aber mehr eine TDO-Dose vorhanden, die Kabel enden alle in
> 68mm Dosen mit Abdeckung.

Du bist Dir sicher das irgendwelche Adern in dem Kabel aktiv sind?

> Meine Frage: Wie verbinde ich das Außenkabel mit der (vermutlich)
> Telefonleitung?

Einfach anklemmen. Wie andere Leitungen sonst auch. Heißkleber oder 
verdrillen und mit Isolierband abkleben ist dieses mal nicht die beste 
Lösung.

> Oder ist es wegend er Signalqualität besser, gleich ein
> anderes Kabel einzuziehen?

Wenn Du nicht grad einen Kabelsalat a la Indischer Verteiler für eine 
ganze Straße baust reicht ein normales Telefonkabel. Vor allem wenn Du 
nicht 10m neben dem DSLAM wohnst.

Die Signalqualität wird bei nur noch 5m Restentfernung überbewertet, die 
ist wegen dem vorhandenen Kabel eh schon so unterirdisch schlecht das 
auf das Stückl auch nicht mehr drauf ankommt. Dazu ist der DSP im Modem 
zuständig.

> Kann ich die TDO-Dose im gewünschten Raum selbst anschließen?

Ob Du es kannst weiß hier niemand. Ob Du es darfst... wen interessiert 
das?
Du bist in AT, da gibts die "Bedenkenträger" nicht, hier sind`s 
I-Tüpferlreiter.

Frag nicht, mach einfach. Was soll den passieren abgesehen davon das es 
nicht funktioniert und Du dabei was gelernt hast? Erwartest Du eine 
Anklage der Telekom weil die Kabelfarben nicht mehr zusammenpassen oder 
was sind Deine Befürchtungen?

Anmerkung: als ich das erste mal in OÖ ein Telefonkabel verlängern mußte 
war die Belegung der Anschlußdose noch quasi ein Staatsgeheimnis, 
irgendein "darf nicht kopiert werden" stand gut lesbar auf dem Orginal. 
Egal, die Kopie der Kopie wurde unter der Hand weitergegeben... 
Niemanden hat`s gekümmert. Nun, 40 Jahre später, die Telekom ist 
privatisiert und das Monopol ist gefallen...

: Bearbeitet durch User
von Reinhard S. (rezz)


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Niklas M. schrieb:
> Meine Frage: Wie verbinde ich das Außenkabel mit der (vermutlich)
> Telefonleitung?

Zum Testen würde verzwirbeln reichen, ansonsten sind dafür die 
Scotchloks gängig. Wobei ein 100er-Pack da sicher zuviel des guten ist.
https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/scotchlok_0_4_-0_9_mm_100er_pack-264358

> Oder ist es wegend er Signalqualität besser, gleich ein
> anderes Kabel einzuziehen?

Mit DSL würde ich mir da wenig Sorgen machen. Wenn das Kabel im Leerrohr 
liegt und du irgendwann da eine Netzwerkdose anklemmen willst ist Cat6 
oder so aber auch kein Schaden.

> Kann ich die TDO-Dose im gewünschten Raum selbst anschließen?

Keine Ahnung, wie das in Österreich ist und ob du es fachlich kannst ;)
In Deutschland kann man das machen.

Alternativ regelt das (inkl. dem Verbinden) der Techniker bei der 
Inbetriebnahme vom Anschluss, so zumindest in Deutschland.

: Bearbeitet durch User
von Gerald B. (gerald_b)


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Es gab mal "Mini-WAGOs", die sehen wie die geschrumpfte Version der 
alten, großen Steckklemmen aus.
https://www.pollin.de/p/wago-micro-steckklemmen-243-204-4-polig-dunkelgrau-100-stueck-551205
Okay, nennt sich Micro Wago

von Nemopuk (nemopuk)


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Die normalen Wago Klemmen eignen sich prima auch für Telefonkabel.

von H. H. (hhinz)


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Nemopuk schrieb:
> Die normalen Wago Klemmen eignen sich prima auch für Telefonkabel.

Welche Baureihe ist für dich die "normale"?

von Rolf (rolf22)


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Reinhard S. schrieb:
> Zum Testen würde verzwirbeln reichen

Davon rate ich ab. Es geht zwar nichts kaputt, aber es ist kein guter 
Test: Wenn es nicht funktioniert, weißt du wegen des Fritt-Problems 
nicht, ob es nicht nur eine schlechte Verzwirbelung ist.

https://de.wikipedia.org/wiki/Frittspannung siehe dort den letzten 
Ansatz

Gab in der Anfangszeit von DSL viel Ärger, weil die uralten 
Schraubklemmen plötzlich nicht genug Frittstrom bekamen.

von Nemopuk (nemopuk)


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H. H. schrieb:
> Welche Baureihe ist für dich die "normale"?

221 und 222

von H. H. (hhinz)


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Nemopuk schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Welche Baureihe ist für dich die "normale"?
>
> 221 und 222

Die haben allerdings noch viele weitere. Die Hebelklemmen sind den 
Handwerkern eher zu teuer.

von Nevs (noname_user)


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Niklas M. schrieb:
> Meine Frage: Wie verbinde ich das Außenkabel mit der (vermutlich)
> Telefonleitung?
Ist der Anschluß schon aktiv, und es kommt keiner mehr von der 
Ösi-Telekom, dann wäre die Frage welches DSL du hast, VDSL oder 
Schnecken-DSL? Das Innenraumkabel was dann zur Anschlußdose geht sollte 
eines für den Zweck erfüllenden Anspruch gerecht werden, ab 25 MBit wird 
das mit dem alten Installationskabel nämlich nichts mehr, bei uns in 
D-Land gibt es extra DSL-taugliche Innenleitungskabel, das findet man 
über die Googlesuche, sowas wird es auch bei euch geben. Also wenn dann 
zieh gleich das richtige ein oder warte bis der Telekommensch zur IBN 
kommt, der sollte sowas dabei haben und auch die Verbinder wie die Dose. 
Und das ankomende kommt über Freileitung oder aus dem Erdreich, weil das 
ja eigentlich in jedem Haus auf einen APL aufläuft, und nicht in eine 
Dose in einem Wohnraum.
Ist das Eigentum die Wohnung oder Miete, weil das ja eigentlich den 
Besitzer tangiert das Thema.

von Niklas M. (nik23)


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Ist mein Haus, das schwarze Kabel kommt direkt vom Telefonmast ins Haus 
soweit ich das beurteilen kann - was der Vorbesitzer aber mit den 
Telefondosen gemacht hat, kann ich ihn leider nicht mehr fragen außer 
per Ouija-Brett.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Rolf schrieb:
>> Zum Testen würde verzwirbeln reichen
> Davon rate ich ab. Es geht zwar nichts kaputt, aber es ist kein guter
> Test: Wenn es nicht funktioniert, weißt du wegen des Fritt-Problems
> nicht, ob es nicht nur eine schlechte Verzwirbelung ist.

Weder Post / Telekom noch das Telefonsignal wissen um dieses Problem. Es 
gibt jede Menge 'verzwirbelt', die Postler nennen es Spitzverbindung.

Nevs schrieb:
> Das Innenraumkabel was dann zur Anschlußdose geht sollte
> eines für den Zweck erfüllenden Anspruch gerecht werden, ab 25 MBit wird
> das mit dem alten Installationskabel nämlich nichts mehr, bei uns in
> D-Land gibt es extra DSL-taugliche Innenleitungskabel,

Gibt es noch weitere krude Ideen? Bei mir kommen 50 Mbit durch ein 
uraltes Papierkabel in der Straße, etwa 400 Meter. Für die Einführung 
ins Haus wurde durch die Telekom ein Stück Kunststoffkabel Spitz mit 
Erdmuffe angesetzt. Nach der TAE-Dose liegt simples Telefonkabel, so 
etwa 3 Meter. Das ist Spezialzeug noch sonderlich elegant, aber 
funktioniert stabil.

Niklas M. schrieb:
> Ist mein Haus, das schwarze Kabel kommt direkt vom Telefonmast ins Haus

Wird das jetzt eine erstmalige Einrichtung oder ein Umbau? Ziehe 
normales Telefonkabel ein:

Mi. W. schrieb:
> Die Signalqualität wird bei nur noch 5m Restentfernung überbewertet, die
> ist wegen dem vorhandenen Kabel eh schon so unterirdisch schlecht das
> auf das Stückl auch nicht mehr drauf ankommt.

von Harald K. (kirnbichler)


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Nevs schrieb:
> bei uns in
> D-Land gibt es extra DSL-taugliche Innenleitungskabel

Halluzination?

Mein VDSL-Anschluss wusste nichts davon und funktionierte bis Mitte 
Dezember vorzüglich über die im Leerrohr im Treppenhaus verlegten 
Rangierdrähte (aus dem Keller bis in den dritten Stock), die wiederum 
waren mindestens vierzig Jahre alt.

Vom Übergabepunkt in meiner Wohnung bis zum Router war die übliche 
vieradrige Installationsleitung verlegt (rot mit unterschiedlichen 
schwarzen Ringen auf drei der Adern). Mein VDSL machte 60/20, die 
Fritzbox attestierte der Leitung aber eine mögliche Datenrate weit 
jenseits der 100 MBit.

Nein, man muss sich nicht spezielle Kabel für "Goldohren" andrehen 
lassen.

von Nevs (noname_user)


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Manfred P. schrieb:
> Gibt es noch weitere krude Ideen? Bei mir kommen 50 Mbit durch ein
> uraltes Papierkabel in der Straße, etwa 400 Meter. Für die Einführung
> ins Haus wurde durch die Telekom ein Stück Kunststoffkabel Spitz mit
> Erdmuffe angesetzt. Nach der TAE-Dose liegt simples Telefonkabel, so
> etwa 3 Meter.

Du kannst ja nicht mal Kabel auszählen, wie will man von dir dann 
verlangen was das DSL-Signal für Ansprüche an die Leitung stellt? Was 
der Wellen-Widerstand ist wird dir ja auch gänzlich unbekannt sein, 
quake einfach weiter so sinnlos rum, dann machste nichts verkehrt.

Manfred P. schrieb:
> Wird das jetzt eine erstmalige Einrichtung oder ein Umbau? Ziehe
> normales Telefonkabel ein:

normales Telefonkabel, gibt es auch ab- oder un-normales?

von Nevs (noname_user)


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Harald K. schrieb:
> Mein VDSL-Anschluss wusste nichts davon und funktionierte bis Mitte
> Dezember vorzüglich über die im Leerrohr im Treppenhaus verlegten
> Rangierdrähte (aus dem Keller bis in den dritten Stock), die wiederum
> waren mindestens vierzig Jahre alt.

Der allwissende alleskönnende nun mit GF sich angeblich auch auskennende 
Harald wieder mal. In dem Forum hier trollt doch die Hälfte der Leute 
nur sinnlos rum.
Euch kann man doch nicht mal die einfachsten Dinge machen lassen, dabei 
steht die Lösung doch auch irgendwo hier im Forum. Aber wenn man schon 
so nichts beitragen kann, muß man sich halt was suchen, am Besten was 
Einfaches, weil komplexe Sachen bekommt ihr ja nicht mal ansatzweise 
begriffen, von geklärt ganz zu schweigen. Der GlasfaserProjektleiter in 
seinem Haus, weil er den Monteuren die Türen aufgeschlossen hat und 
zuschauen durfte.

von Harald K. (kirnbichler)


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Nevs schrieb:
> In dem Forum hier trollt doch die Hälfte der Leute
> nur sinnlos rum.

Du bist ein Teil dieser Hälfte.

Nevs schrieb:
> Der GlasfaserProjektleiter in
> seinem Haus, weil er den Monteuren die Türen aufgeschlossen hat und
> zuschauen durfte.

Bist wohl neidisch.

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