Hallo Forengemeinde, irgendwie gefallen mir die Hama WLan-Steckdosen nicht. Sie wollen immer heim telefonieren. Müllen mir mit unzähligen Einträgen meinen Router zu, weil mein Router das natürlich blockt. Die produzieren am Tag bestimmt ca. 2000 Einträge. Ja kann man mit Tasmota umflashen. Habe ich mir auch schon verinnerlicht. Aber wenn es fertige Kaufgeräte gibt - Einstecken, einschalten, geht, dann sowas. Nun bin ich auf TP-Link TAPO P100, Tapo P110 gestoßen. Frage : Hat jemand diese Teile? - und ist er mit denen zufrieden? Funken diese auch in die Wolke, bzw heim zu TP-Link, oder sonstigen Servern? Wie sind die am Router einzurichten? Ich will Teile die NUR in meinem Netz sind. Wenn ich vom Handy steuern will, nutze ich DynDNS oder gleiches. Wer kann da was dazu hier schreiben? Grüße Tom
Daniel G. schrieb: > Delock 11826 und 11827 haben Tasmota vorinstalliert. Das wäre schon mal ein Weg. Hast Du die selbst? Könntest Du da mal einen Versuch starten, ob die auch über 2 Geschosse zuverlässig erreichbar ist? Hintergrund: Ich bin im 1. Stock, das Hama-Teil ist im Heizungskeller. Mein Router meint, das Teil kommt mit ca. 17% Signalstärke rauf. Bedeutet, das der Funk mal abreißt, und das Teil nicht erreichbar ist. Es loggt sich aber auch wieder ein. Einfach etwas zu knapp.
Thomas S. schrieb: > Könntest Du da mal einen Versuch starten, ob die auch über 2 Geschosse > zuverlässig erreichbar ist? Das ist bei jedem Haus unterschiedlich...
Ich habe einen Tapo P110. Meine Erfahrungen sind da durchwachsen. Am Anfnag lief es sehr zuverlässig. Dann hat es angefangen, dass das Teil sich nicht mehr im WLAN angemeldet hat. Wenn man es dann zurücksetzt und neu in Betrieb nimmt funktieniert es sofort wieder. Zumindest für einige Zeit. Der Support war da auch nicht sehr hilfreich... Habe das Teil jetzt ne Weile nicht mehr in Betrieb gehabt. Aber ich denke ich werds wohl reklamieren. Ahja... Geschaut hab ich nicht, aber das Teil wird wohl sicher nach Hause telefonieren.
Habe von den Tapo 6 T100 und vier Kameras C100 an verschiedenen Standorten mit guter W-Lan Abdeckung. Benutze sie für Beleuchtung (Weihnacht) und kurzzeitigen Überwachungen von automatischen Funktionen wie Tierfütterung oder Toröffnungen bei Abwesenheit. Dafür sind die vollkommen ausreichen. Die Speicherung von Daten in der Cloud sind auch nicht relevant für mich. Für dauerhafte Zugangskontrollen oder Gebäudeüberwachung würde ich immer auf professionelles Material zurückgreifen.
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Ein Hallo an alle Mitwirkenden. Ich lese schon mit. Auch wenn ich nicht dazwischen schreibe. Nachdem ich keine Fritzbox habe, sondern einen Lancom, fallen die Dect-Teile von Fritz schon mal raus. Oder....? Zumindest mein 1781VAW kann kein Dect. Ich zihe es zwar wegen Glasfaser in erwägung auf einen neuen Lancom umzusteigen, aber mal sehen. Peter H. schrieb: > Dafür sind die vollkommen ausreichen. Die Speicherung von Daten in der > Cloud sind auch nicht relevant für mich. Funken die zwangsweise heim? - oder kann man die auch nur ins lokale WLan bändigen?
Thomas S. schrieb: > Nachdem ich keine Fritzbox habe, sondern einen Lancom, fallen die > Dect-Teile von Fritz schon mal raus. Oder....? Günstig eine gebrauchte FritzBox mit DECT kaufen? Geht ja schon bei ca. 30€ los und muss nicht als Router laufen. Da der 1781VAW, je nach Version, spätestens im April 2025 komplett aus der Software-Pflege fiel (EOL), wäre was neueres vielleicht doch angebracht?
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Reinhard S. schrieb: > Thomas S. schrieb: >> Nachdem ich keine Fritzbox habe, sondern einen Lancom, fallen die >> Dect-Teile von Fritz schon mal raus. Oder....? > > Günstig eine gebrauchte FritzBox mit DECT kaufen? Geht ja schon bei ca. > 30€ los und muss nicht als Router laufen. Wer keine FritzBox betreibt, tut das sicher nicht wegen deren Preis - so ziemlich alles andere kostet mehr.
Zigbee-Steckdosen eine Option? Die können prinzipbedingt nicht "nach Hause telefonieren". Und wenn die Reichweite nicht passt, kommt irgendein Zigbee-Gadget dazwischen und vergrößert das Netzwerk. Aber: Der Zigbee-Coordinator / "Bridge" könnte sehr wohl in's Internet. Wär dann nur noch ein Gerät zum Isolieren, bzw was durch eine vertrauenswürdige Lösung ersetzt werden muss.
Ich hab die P100 und bin zufrieden. Die Einrichtung ging ohne Hakeln, das Teil schaltet meine Pflanzenlichtlampe zum Sonnenuntergang ein und bei Sonnenaufgang wieder aus. Ist wartungsfrei, stürzt nicht ab, braucht keine Synchronisation. Das Innenleben brauchte auch noch keine Frischzellenkur. Ich bin zufrieden.
Thomas S. schrieb: > Funken die zwangsweise heim? - oder kann man die auch nur ins lokale > WLan bändigen? Die KI von Tante Google schreibt dazu: Die Tapo C100 Kamera kann primär im Heimnetzwerk (lokal) betrieben werden, erfordert jedoch für die Ersteinrichtung eine Cloud-Verbindung . Nach der Konfiguration über die App (via 2,4-GHz-WLAN) kann die Internetverbindung der Kamera im Router gesperrt werden, wodurch sie weiterhin lokal über die App oder via RTSP/ONVIF-Stream (z.B. mit Home Assistant/MotionEye) auf einer SD-Karte aufzeichnet. Hier sind die Möglichkeiten für den Betrieb nur im Heimnetz: Ersteinrichtung: Zwingend erforderlich über die Tapo-App mit Internetverbindung. Die Kamera muss im WLAN angemeldet werden. Lokale Aufzeichnung: Eine MicroSD-Karte (bis 128 GB oder 256 GB je nach Modell) einlegen, um Aufnahmen lokal zu speichern. Live-Ansicht: Die Live-Ansicht in der App funktioniert, solange das Smartphone und die Kamera im selben lokalen Netzwerk verbunden sind. Internetverbindung kappen: Nach der Einrichtung kann die Kamera im Router (z.B. FRITZ!Box) gesperrt werden, um Cloud-Zugriffe zu verhindern. Sie funktioniert in der Regel im lokalen Netz weiter. RTSP/ONVIF-Unterstützung: Die Kamera unterstützt RTSP-Streams (Port 554), was eine Integration in NAS-Systeme (wie Synology Surveillance Station) oder NVRs ermöglicht, ohne auf die Tapo-Cloud angewiesen zu sein. Hinweis: Ohne Internetverbindung können Funktionen wie Benachrichtigungen auf das Smartphone (Push-Nachrichten) oder Firmware-Updates nicht funktionieren. Du kannst aber auch die IP von Tapo umleiten, Kamera und Steckdose im eigenen Serverver einbinden und je nach deinen Fähigkeiten selber konfigurieren und verwenden. Ob sich der Aufwand für diese Billigteile lohnt? Da würd ich gleich auf proffessionelle Teile zurückgreifen. Ich habe da einmal mit Visitec (regionaler Anbieter) zusammengearbeitet. Damit ist beides möglich, Cloud oder eigener Server.
Ich habe sowohl eine P110, die gerade ungenutzt ist, als auch die Kameras (C110, C210) bei mir im Einsatz. Ob eine Internetverbindung für die Ersteinrichtung zwingend erforderlich ist, kann ich nicht sagen. In dieser Hinsicht hatte weder etwas unterbunden, noch darauf geachtet. Um die Tapo-Dienste zu umgehen, habe ich diesbezüglich schlicht alle Ports nach draußen (bis auf NTP, damit die Zeit noch synchronisieren kann) routerseitig gesperrt und das funktioniert auch. Für Firmware-Updates gebe ich von Zeit zu Zeit kurzzeitig eine Verbindung nach außen frei, wenn die Kamera gerade mal nichts "sehen" kann. Heute verzichte ich aber eher darauf, da das letzte Update einer Kamera mit bestimmter Hardware-Revision u.a. die Möglichkeit entfernt hat, die Qualitätsstufe auf Full HD (für mich völlig ausreichend) einzustellen. Fortan bietet sie nur noch 2K oder 720p. Alle Kameras haben eine feste IP. Die Tapo-App funktioniert lokal zur Steuerung. Um dennoch von Außen auf die Kameras zu blicken, habe ich auf meinem Homeserver eine VM eingerichtet, die die von der jeweiligen Kamera bereitgestellten RTSP-Streams (hohe und niedrige Qualität) mittels mediamtx als Proxy in meinem Wireguard-basiertem VPN, dass über einen eigenen Root Server im Internet läuft, zur Verfügung stellt. Das funktioniert auch tadellos. Was die Steuerung angeht (PTZ) so kann ich im Moment darauf verzichten, aber auch hier arbeite ich an einer Lösung: ich schreibe mir momentan eine kleine Client/Server-Anwendung samt Protokoll, die Befehle von Außen via UDP empfängt und vor Ort in ONVIF umsetzt.
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