Forum: Offtopic Arduinopreise? WTF?


von Falk B. (falk)


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Ich bin mehr zufällig über aktuelle, offizielle Arduinopreise 
gestolpert.

27 Euro für einen popeligen Arduino Nano? Hää? Sowohl beim 
Originalhersteller als auch bei Pollin?

https://store.arduino.cc/collections/nano-family
https://www.pollin.de/entwicklerboards/arduino/arduino-einplatinen-pcs-boards/

Kauft sowas noch jemand zu DEN Preisen? Ich mein, es soll ja nicht 
geschenkt sein und ich will hier auch keine Shenzen Direktimportpreise 
vergleichen, aber mit Preis/Leitungsverhältnis hat das nichts mehr zu 
tun. Einen RP2040 kriegt man für 5 Euro beim Reichelt und das Ding hat 
DEUTLICH mehr Speicher und CPU-Leistung bei gleichem Formfaktor. Ich hab 
vor ein paar Monaten den Nano V3 bei RS (Edel-Schnellversand!) für knapp 
20 Euro gekauft.

: Bearbeitet durch User
von Rob R. (robr)


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Falk B. schrieb:
> Ich bin mehr zufällig über aktuelle, offizielle Arduinopreise
> gestolpert.
>
> 27 Euro für einen popeligen Arduino Nano? Hää? Sowohl beim
> Originalhersteller als auch bei Pollin?
>
> https://store.arduino.cc/collections/nano-family
> https://www.pollin.de/entwicklerboards/arduino/arduino-einplatinen-pcs-boards/
>
> Kauft sowas noch jemand zu DEN Preisen? Ich mein, es soll ja nicht
> geschenkt sein und ich will hier auch keine Shenzen Direktimportpreise
> vergleichen, aber mit Preis/Leitungsverhältnis hat das nichts mehr zu
> tun. Einen RP2040 kriegt man für 5 Euro beim Reichelt und das Ding hat
> DEUTLICH mehr Speicher und CPU-Leistung bei gleichem Formfaktor.

Arduino ist der Hype, das lässt man sich was kosten

von Cyblord -. (cyblord)


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Arduino ist für Leute die nicht ohne können. Die müssen halt zahlen. Was 
sollen die machen? Lernen wie Dinge funktionieren? Lächerlich!

von Falk B. (falk)


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Rob R. schrieb:
> Arduino ist der Hype, das lässt man sich was kosten

Ja, aber der olle Nano ist ja nun weiß Gott schon leicht ergraut. Es 
gibt TONNENWEISE Alternativen, die allermeisten haben DEUTLICH mehr 
Leistung und vor allem eine besseres Preis/Leistungsverhältnis.

von Rob R. (robr)


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Falk B. schrieb:
> Rob R. schrieb:
>> Arduino ist der Hype, das lässt man sich was kosten
>
> Ja, aber der olle Nano ist ja nun weiß Gott schon leicht ergraut. Es
> gibt TONNENWEISE Alternativen, die allermeisten haben DEUTLICH mehr
> Leistung und vor allem eine besseres Preis/Leistungsverhältnis.

Klar, aber wer kennt schon alle (weniger bekannten, günstigen) 
Alternativen, wenn gefühlt 90% der µC im Netz sich um Arduinos/ESPs 
drehen

von Gerhard O. (gerhard_)


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Nanos und Pro-Minis sind oft immer noch attraktiv für einfachere 
Steueranwendungen.

Aber jene kaufe ich billiger woanders. Einen Pro-Mini kann man leicht 
für geringste Stromaufnahme (HC-49 Quarz Version) umändern und sind 
billig. (In einem 4-20mA Sensor Projekt zieht der umgebaute P.M. gerade 
mal 1mA bei 1.8432Mhz Takt und 2.7V). Mach das Mal mit ESP oder rPi. 
Nein - die 8-bit Welt hat noch ihre Nischen - auch in 2026. auch Arduino 
Bords dieser Art lassen sich Bare Metal entwickeln - Man braucht nicht 
für Alles aus Bequemlichkeit (oder vielleicht Faulheit) externe 
Bibliotheken.

Die benannten Bords haben also durchaus noch mögliche  Nutzen. Ferner 
besticht ihre relative interne Einfachheit, verglichen mit ihren großen 
Brüdern wo die Dokumentation gerne viele tausende Seiten übersteigt. Die 
Welt der Real-Welt Steuerung tickt immer noch in der ms oder s Skala und 
nicht im ns oder us Bereich. Nicht alle Projekte müssen viel in 
Gleitkomma rechnen.

Nicht alles muß über WIFI laufen. Für viele Anwendungen sind ESPs oder 
ähnliche 32-Bitter schlicht Overkill. Natürlich gelten bei Graphik TFT 
LCD und Touch Anwendungen andere Kriterien.

Was Arduino Preise betrifft, sind sie in der Tat nicht unbedingt 
angemessen. Ich hatte mit Fernost Klones noch nie 
Zuverlässigkeitsprobleme. Da kann ich mir für ein Original zehn Klonen 
bestellen.

Watterott hat übrigens ein Pro-Mini 328PB Derivativ mit allen Pins 
zugänglich. Der 328PB ist m.M.n. wesentlich besser wie der Vorgänger.

von Gerald B. (gerald_b)


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Ich hab mir mal vor 10-15 Jahren 2-3 Originale gekauft, danach 
Chinaclone. Die Nanos sind für Lochrasterprototypen und Einzelstücke gut 
geeignet.
Für Kleinserien entwerfe ich lieber ein passendes Board und nehme den µC 
"bare metal".
Hab noch ein Tray mit etlichen Atmega 168 im TQFP, die ich mal hier im 
Markt abgestaubt habe. Tiny 85 im SO8 habe ich u.a. mal 50 Stck bei 
Microchipdirect in England bestellt, kurz bevor sie die EU verlassen 
haben.
Davon zehre ich noch. Und wenn die Leistung auseichend ist, kann man die 
ja noch verwenden.

von Michael B. (laberkopp)


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Falk B. schrieb:
> Ja, aber der olle Nano ist ja nun weiß Gott schon leicht ergraut. Es
> gibt TONNENWEISE Alternativen, die allermeisten haben DEUTLICH mehr
> Leistung und vor allem eine besseres Preis/Leistungsverhältnis.

Du hast da was nicht verstanden.

Speicher und Speed war nicht das Argument für Arduinos.

Sondern Einfachheit in der Benutzung.

Da hat es auch nicht gestört, dass ein digitalOut(12,1) ca. 400 x 
langsamer war als ein PORTB|=0x10 .

Was willst du da jetzt mit einem uC der 50 x schneller ist ?

von Jack V. (jackv)


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Falk B. schrieb:
> Kauft sowas noch jemand zu DEN Preisen?

Du übersiehst, dass Arduino etwas mehr, als nur das Board ist. Wenn es 
jemand bewusst zu „DEN Preisen“ kauft, dann um das Projekt (Software 
(incl. IDE), Doku, Forum, Wiki, Entwicklung neuer Sachen, …) zu 
unterstützen. Damit ist in meinen Augen nichts verkehrt, wenngleich ich 
den Preis nicht gar so hoch gesetzt hätte, um mehr Leuten die 
Möglichkeit zur Unterstützung zu geben.

Muss jeder selbst wissen, ob’s ihm das wert ist – ist ja auch nicht 
verwerflich, Nachbauten zu nehmen. Bislang war’s auch rechtlich okay – 
wie’s für künftige Entwicklungen unter Qualcomm aussieht, wird sich 
zeigen.

: Bearbeitet durch User
von Manfred P. (pruckelfred)


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Falk B. schrieb:
> 27 Euro für einen popeligen Arduino Nano? Hää? Sowohl beim
> Originalhersteller als auch bei Pollin?

Günstig, der war zu Beginn über 30 Euro und schon immer deutlich teurer 
als der UNO. Ein Teil der Preisgestaltung wird auch der FTDI-USB sein.

Gerhard O. schrieb:
> Nanos und Pro-Minis sind oft immer noch attraktiv für einfachere
> Steueranwendungen.
>
> Aber jene kaufe ich billiger woanders.

Natürlich als China-Clone. Ich weiß nicht, ob Arduino komplett frei 
wäre, wenn damals die Erfinder den Erfolg erahnt hätten. Wir sollten uns 
freuen, dass es noch Käufer der Originale gibt, so ganz ohne Kosten wird 
die Arduino-Organisation nicht auskommen.

Würde China den Nano original mit echten FTDI bauen, müssten sie den 
Preis mindestens verdoppeln.

Gerald B. schrieb:
> Die Nanos sind für Lochrasterprototypen und Einzelstücke gut
> geeignet.

Genau deshalb, fertiges Modul für Lochraster!

Jack V. schrieb:
> Du übersiehst, dass Arduino etwas mehr, als nur das Board ist. Wenn es
> jemand bewusst zu „DEN Preisen“ kauft, dann um das Projekt (Software
> (incl. IDE), Doku, Forum, Wiki, Entwicklung neuer Sachen, …) zu
> unterstützen.

Richtig, sehe ich auch so.

Jack V. schrieb:
> .. ist ja auch nicht verwerflich,
> Nachbauten zu nehmen. Bislang war’s auch rechtlich okay

Von Arduino so gewollt, alle Unterlagen frei.

von Axel S. (a-za-z0-9)


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Gerhard O. schrieb:
> Die benannten Bords haben also durchaus noch mögliche  Nutzen

Das ist richtig aber am Thema vorbei. Selbst bei Reichelt kostet ein 
ATMega328P AU unter 3,-€. Wie kann es dann sein daß ein µC-Board mit 
wenig mehr drauf auf 27,-€ kommt?

Ich habe gerade mal in mein Mail-Archiv geschaut. 2016 habe ich noch 5x 
Arduino nano V3 (mit CH340, also Chinaware, bei eBay) für $11,28 
gekauft. Das heißt der Preis hätte sich mehr als verzehnfacht!

von Thomas G. (Firma: Frickelhauptquartier) (taximan)


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Die gesamte Arduino-Plattform hat den Vorteil, dass alles aus "einem 
Guss" war. AVM (?) hatte das auch wohl mal probiert, die hatten aber a) 
auf das tote Pferd BASCOM gesetzt, und b) standen die sich mit ihrer 
deutschen Gründlichkeit selbst im Weg. Bein Arduino konnte man sich 
sofort auf das Wesentliche - das Programmieren - stürzen.
"Da hat es auch nicht gestört, dass ein digitalOut(12,1) ca. 400 x
langsamer war als ein PORTB|=0x10 ." Das wird der begeisterte Laie gar 
nicht fest gestellt haben, für ihn war ein digitalOut wesentlich 
einleuchtender als ein PORTB. MMn hat das Arduino-Projekt der 
Elektronik-Bastelei einen ganz neuen Schub gegeben.

: Bearbeitet durch User
von Al. K. (alterknacker)


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Fachliche "Spezialisten" vergessen das durch den Arduino viele NEUE 
Bastler geworben werden.
Auch Künstler ohne Elektronikkenntnisse und Ambitionen nutzen
den Ardu als Plattform um eigene Lichtshow zu ihren "Kunstobjekten"
zu gestalten.
Auch alte Knacker natürlich...
MfG
Der alte 81 Jährige

von Heinz R. (heijz)


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Axel S. schrieb:
> Das ist richtig aber am Thema vorbei. Selbst bei Reichelt kostet ein
> ATMega328P AU unter 3,-€. Wie kann es dann sein daß ein µC-Board mit
> wenig mehr drauf auf 27,-€ kommt?

Da ist halt der Bootloader mit drauf - und das lassen die sich 
mittlerweile gut bezahlen

Gerhard O. schrieb:
> Nicht alles muß über WIFI laufen. Für viele Anwendungen sind ESPs oder
> ähnliche 32-Bitter schlicht Overkill.

wenn es nicht auf die Stromaufnahme ankommt - ESP macht alles deutlich 
einfacher, der Preisunterschied ist nicht groß

von Frank D. (Firma: Spezialeinheit) (feuerstein7)


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Da gibt es noch ein generelles Problem. Was würde es kosten, wenn ich 
hier in Deutschland ein Arduino Nano herstellen will, Inklusive der 
ganzen Regelungen drumherum?
Was kostet es wiederum ein Clone in z.B. China herzustellen und zu 
vermarkten?

von Gerhard O. (gerhard_)


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Heinz R. schrieb:
> Axel S. schrieb:
>> Das ist richtig aber am Thema vorbei. Selbst bei Reichelt kostet ein
>> ATMega328P AU unter 3,-€. Wie kann es dann sein daß ein µC-Board mit
>> wenig mehr drauf auf 27,-€ kommt?
>
> Da ist halt der Bootloader mit drauf - und das lassen die sich
> mittlerweile gut bezahlen
Muss man nicht - Optiboot lässt sich leicht selber draufmachen und auch 
bauen nach Mass.
>
> Gerhard O. schrieb:
>> Nicht alles muß über WIFI laufen. Für viele Anwendungen sind ESPs oder
>> ähnliche 32-Bitter schlicht Overkill.
>
> wenn es nicht auf die Stromaufnahme ankommt - ESP macht alles deutlich
> einfacher, der Preisunterschied ist nicht groß
Weiß ich - im Betrieb arbeite ich ja ohnehin fast nur noch mit großen 
STM32 und ESP32. Aber für Hobby Anwendungen ziehe ich für die kleinen 
Projektchen doch lieber irgendwelche 8-Bitter wegen ihrer relativen 
Einfachheit vor. Da passen die billigen Nanos oder Pro-Minis oft recht 
gut. Oder klatscht den uC gleich auf die Bord, wenn ohnehin eine LP 
gefertigt wird.

Ja, der ESP32 ist nicht ganz uninteressant und sicherlich auch sehr 
leistungsfähig. Aber dann hat er nicht viele I/O Pins. Ohne Port 
Expansion ist man da leicht an der Grenze. Allerdings passiert das auch 
mit Arduino. Fast alle meine Projekte mit Arduino kommen ohne 
IO-Expander oder Shift Register nicht aus. In der Arbeit machte ich was 
intern mit dem ATMEGA1284P und brauchte noch sieben gepufferte 
Shift-register und einen IO-Expander für die ganze Peripherie. Ich ziehe 
eigentlich de-zentralisierte IO Verbreitung den vielbeinigen uC vor, 
weil man die Expansion der Treiberausgänge leichter an Ort und Stelle 
lokal Routen kann. Bei 8MHz über SPI gehen die Updates ohnehin recht 
zügig.

Abgesehen haben auch andere uC Familien ihren Reiz. Besonders gerne mag 
ich den MSP430. Der ist recht edel. Auch die größeren 16-bit PICs finde 
ich nicht schlecht. Ich mag sie alle;-)

von Manfred P. (pruckelfred)


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Gerhard O. schrieb:
>> Da ist halt der Bootloader mit drauf - und das lassen die sich
>> mittlerweile gut bezahlen
> Muss man nicht - Optiboot lässt sich leicht selber draufmachen und auch
> bauen nach Mass.

Um den Bootloader aufzuspielen braucht man einen Programmieradapter. Wer 
in der in der Lage ist, den Bootloader aufzuspielen, braucht ihn 
eigentlich nicht mehr.

Der Charme von Ardunino ist, das Ding aus der Schachtel heraus an den 
USB-Port anzustecken und loslegen zu können.

Es gibt ältere Threads, wo Kindchen bei China-Nanos an der Installation 
des USB-Treibers gescheitert sind, das ist die typische Zielgruppe der 
Originale - keinen Plan von nichts, aber mit µC spielen.

von Al. K. (alterknacker)


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Manfred P. schrieb:
> keinen Plan von nichts, aber mit µC spielen.

...und die verkannten alten Knacker
;--)))

von Gerhard O. (gerhard_)


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Manfred P. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>>> Da ist halt der Bootloader mit drauf - und das lassen die sich
>>> mittlerweile gut bezahlen
>> Muss man nicht - Optiboot lässt sich leicht selber draufmachen und auch
>> bauen nach Mass.
>
> Um den Bootloader aufzuspielen braucht man einen Programmieradapter. Wer
> in der in der Lage ist, den Bootloader aufzuspielen, braucht ihn
> eigentlich nicht mehr.
Hätte mich deutlicher ausdrücken sollen. Stimmt.
>
> Der Charme von Ardunino ist, das Ding aus der Schachtel heraus an den
> USB-Port anzustecken und loslegen zu können.
Genau. Für mich gilt das natürlich nicht so;-)
>
> Es gibt ältere Threads, wo Kindchen bei China-Nanos an der Installation
> des USB-Treibers gescheitert sind, das ist die typische Zielgruppe der
> Originale - keinen Plan von nichts, aber mit µC spielen.
Jetzt bist Du vielleicht ein wenig zu kritisch. Ich war auch mal jung 
und musste alles lernen. Genauso ist es mit manchen Kids, die zwar 
genauso anfangen, aber bald mehr tun wollen und wenn sie das Glück 
haben, jemanden zu kennen, der sie in die richtige Stellung schubst, 
dann werden einige vielleicht fähige Ingenieure oder mehr.

Aller Anfang muß gemacht werden und kein Mensch kann voraussagen wie die 
Reise weitergehen wird. Ja, manche begnügen sich nur mit 
Erfolgserlebnissen oder wenn es nicht klappen will, schmeissen es in die 
Ecke, und was auch wichtig ist, für einige ist es der Anfang eines 
Lebensabenteuers. Wenn das Feuer mal angefacht geht es bei manchen nie 
mehr aus.

Wenn ich so manchmal höre, was Kids hier in der Schule zustande bringen, 
dann darf man durchaus hoffen. Manche kriegen für ihre erfolgreiche 
schulwissenschaftlichen Arbeiten Stipendien. Einige machten sogar 
wichtige Entdeckungen in der Bio Wissenschaft. Bei Euch in DE ist es 
bestimmt auch nicht viel anders. Gib den Kids eine Chance - einige 
stehen bestimmt heraus aus der Allgemeinheit. Sie wissen es manchmal 
selber nicht, zu was sie fähig sind.

Arduino kann zu verschiedenen Niveaus führen. Kann man nie wissen. Hängt 
halt vom Individuum ab.

von Alexander (alecxs)


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Falk B. schrieb:
> Kauft sowas noch jemand zu DEN Preisen?

Es gibt auch Leute die kaufen MacBooks. Oder iPhones.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Bei manchen ist das ein Statussymbol. Die kaufen das, weil es teurer 
ist, um sich vom Mainstream abzuheben. Der Frau kein iphone sondern ein 
zte zu schenken, sei wie ein Verlobungsantrag mit Ringen aus dem 
Kaugummiautomat, war schon öfters zu hören gewesen.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Axel S. schrieb:
> mit CH340, also Chinaware,

Mit CH340 bekommst du sie auch heute und hier viel billiger, auch die 
Nanos.

Der FTDI alleine ist in der Tat nicht ganz billig, und ansonsten wurde 
ja schon genannt, mit den Originalen trägt man schätzungsweise ein gutes 
Stück zur Finanzierung der Software-Infrastruktur bei.  Wenn ich das 
Zeug für eine Firma kaufe, wo die Ingenieurstunde 100+ Euro kostet, dann 
würde ich das Original allemal bevorzugen (solange ich nicht 100 Stück 
kaufen muss), denn die Differenz zu den Nachbauten geht im Rauschen 
unter.

Und entgegen manchen vorgetragenen Meinungen, dass das alles nur für 
Spielkinder sei, die nicht richtig programmieren können: Fehlanzeige. 
Die Möglichkeit, die ganzen Arduino-Libs mehr oder weniger legomäßig 
zusammenstöpseln zu können, kann einem im kommerziellen Umfeld gerade 
bei einzelnen Lab-Prototypen so viel Zeit (und damit Geld) sparen, dass 
es lohnenswert sein kann, lieber einen Arduino statt irgendwas anderes 
zu benutzen. Das ist im Großen und Ganzen in aller Regel plug & play.

: Bearbeitet durch Moderator
von Falk B. (falk)


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Gerhard O. schrieb:
> Heinz R. schrieb:
>> Axel S. schrieb:
>>> Das ist richtig aber am Thema vorbei. Selbst bei Reichelt kostet ein
>>> ATMega328P AU unter 3,-€. Wie kann es dann sein daß ein µC-Board mit
>>> wenig mehr drauf auf 27,-€ kommt?
>>
>> Da ist halt der Bootloader mit drauf - und das lassen die sich
>> mittlerweile gut bezahlen

Für DEN Preis? C'mon!

> Muss man nicht - Optiboot lässt sich leicht selber draufmachen und auch
> bauen nach Mass.

Das macht aber der Normalanwender nicht und ist auch nicht Sinn der 
Sache. Nur eine Option für die Profis.

von Kilo S. (kilo_s)


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Gerhard O. schrieb:
> Bei Euch in DE ist es bestimmt auch nicht viel anders.

Naja. Das kommt auf lokale Gegebenheiten an, Sympathie und 
Unterstützung, das braucht's am meisten für Schüler hier. Generell macht 
uns das Land eher die Tätigkeit schwerer, viel zu viele Dinge die für 
Grundlagen nötig sind sind extrem reguliert.

Natriumpersulfat um ne Platine zu ätzen zb. Du kannst es kaufen, aber 
weil's ein Oxidationsmittel ist, steht Quasi das SEK beim Kauf immer zur 
Hälfte mit auf dem Einkaufszettel.

Ein Bomben Bastler im Landkreis kann dazu führen daß die auch dir Besuch 
abstatten. Dabei könnten wir bestimmt auch fähige Chemiker gebrauchen.

HF/HV ist auch schwer, Testschaltungen in Betrieb nehmen kann auch Ärger 
geben.

Es gibt zwar Raum zur "Entfaltung", aber schon zu meinen Jugendzeiten zu 
wenig davon.

von Soul E. (soul_eye)


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Heinz R. schrieb:
> Axel S. schrieb:
>> Das ist richtig aber am Thema vorbei. Selbst bei Reichelt kostet ein
>> ATMega328P AU unter 3,-€. Wie kann es dann sein daß ein µC-Board mit
>> wenig mehr drauf auf 27,-€ kommt?
>
> Da ist halt der Bootloader mit drauf - und das lassen die sich
> mittlerweile gut bezahlen

Das ist natürlich sehr vereinfacht formuliert. Sie lassen sich nicht nur 
das Aufspielen des Bootloaders bezahlen, sondern auch die Entwicklung 
desselben. Und die Entwicklung und Bereitstellung der gesamten 
SW-Infrastruktur. Die Arduino-IDE und die Bibliotheken werden kostenlos 
bereitgestellt, sind aber kein Hobbyprojekt. Dahinter steckt eine Firma, 
die ihren Mitarbeitern regelmäßig Gehalt überweisen muss.

Microsoft nimmt auch 100 Euro für Windows, obwohl man sich DVDs für 
weniger als 30ct pro Stück pressen lassen kann.

von Falk B. (falk)


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Soul E. schrieb:
> Das ist natürlich sehr vereinfacht formuliert. Sie lassen sich nicht nur
> das Aufspielen des Bootloaders bezahlen, sondern auch die Entwicklung
> desselben. Und die Entwicklung und Bereitstellung der gesamten
> SW-Infrastruktur. Die Arduino-IDE und die Bibliotheken werden kostenlos
> bereitgestellt, sind aber kein Hobbyprojekt. Dahinter steckt eine Firma,
> die ihren Mitarbeitern regelmäßig Gehalt überweisen muss.

Das ist alles verständlich und OK. Die Frage ist aber, wie das im freien 
Markt funktioniert, zumal ja DEUTLICH billigere Nachbauten ganz legal 
verkauft werden. Klar werden ein paar Leute der Unterstützung 
(neudeutsch support) wegen das Original kaufen. Aber ist das eine 
nennenswerte Menge, um den Laden Arduino über Wasser halten zu können?

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Falk B. schrieb:
> Aber ist das eine nennenswerte Menge, um den Laden Arduino über Wasser
> halten zu können?

Zumindest halten sie sich sehr hartnäckig am Markt. ;-)

von Soul E. (soul_eye)


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UNICEF hält sich auch am Markt. Es scheint also Leute zu geben, die in 
deren Arbeit einen Sinn sehen. Einen, der über maximale 
Wirtschaftlichkeit und Kostensenkung hinausgeht.

: Bearbeitet durch User
von Cyblord -. (cyblord)


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Soul E. schrieb:
> UNICEF hält sich auch am Markt. Es scheint also Leute zu geben, die in
> deren Arbeit einen Sinn sehen. Einen, der über maximale
> Wirtschaftlichkeit und Kostensenkung hinausgeht.

Vielleicht bringst du dir mal den Unterschied zwischen öffentlich 
bezahlten (internationalen) Non-Profit(!!!!) Organisationen und reinen 
Wirtschaftssubjekten nahe.

Allein der Begriff "Markt" für UNICEF ist ja schon falsch. Die agieren 
in keinem Markt.

: Bearbeitet durch User
von Andreas M. (amesser)


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Axel S. schrieb:
> Ich habe gerade mal in mein Mail-Archiv geschaut. 2016 habe ich noch 5x
> Arduino nano V3 (mit CH340, also Chinaware, bei eBay) für $11,28
> gekauft. Das heißt der Preis hätte sich mehr als verzehnfacht!

Du vergleicht den heutigen Preis eines originalen Arduino mit deinem 
damaligen Preis irgendwelcher Chinaklons und behauptest dann der Preis 
des orginalen Arduinos hätte sich verzehnfacht. Ziemlich plump.

von Keks F. (keksliebhaber)


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Normalerweise kauft man sich eine Fälschung, oder baut sowas günstig 
selber nach.

Ich vermute die Preise sind einfach so hoch und halten sich, weil 
Bildungseinrichtungen sich den Kram dann leisten können, weil man hat ja 
ein Budget da, das aufgebraucht werden muss. Dazu kommt noch wenig 
Ahnung.

von Ralf X. (ralf0815)


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Keks F. schrieb:
> Normalerweise kauft man sich eine Fälschung, oder baut sowas günstig
> selber nach.

Richtig.
Mit etwas Suche und Geduld bekommt man die Arduino-Clone nach wie vor 
für unter 2,-€ und kostenlosen Versand bei Ali vorgeworfen.
az dreht aber durch und bietet die gleichen Klone über 10,-€ an.

> Ich vermute die Preise sind einfach so hoch und halten sich, weil
> Bildungseinrichtungen sich den Kram dann leisten können, weil man hat ja
> ein Budget da, das aufgebraucht werden muss. Dazu kommt noch wenig
> Ahnung.

Das halte ich für Unsinn.
"Lehrmittel" wurden immer zu Minimalmengen zu utopischen Preisen 
gehandelt, aber welche Schule hat nackte arduino-Module in welchen 
Mengen?
Da wird kaum jemand den Schwund und Zerstörung genehmigen, die Module an 
die Schüler zu verteilen.

Die meisten Anwender dürften keine Möglichkeit (und Geduld?) haben zu 
beurteilen, ob ein Problem bei ihnen oder auf dem Board liegt, das 
Originalprodukt vermittelt eine gewisse Sicherheit.

von Keks F. (keksliebhaber)


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Ralf X. schrieb:
> az dreht aber durch und bietet die gleichen Klone über 10,-€ an.

Gut. Das halte ich jetzt für ein anderes, evtl. verwandtes Problem. Da 
wird ja jetzt eine offensichtliche Fälschung für einen Preis verkauft, 
der sich für den Händler scheinbar lohnt. Er geht definitiv auf 
Idiotenfang.

Ralf X. schrieb:
> Das halte ich für Unsinn.
> "Lehrmittel" wurden immer zu Minimalmengen zu utopischen Preisen
> gehandelt, aber welche Schule hat nackte arduino-Module in welchen
> Mengen?
> Da wird kaum jemand den Schwund und Zerstörung genehmigen, die Module an
> die Schüler zu verteilen.

Ich kenne das von vielen Bildungseinrichtungen, die Gelder bekommen, und 
dann diese verplempern. Hey, auch staatlich, oder auf kommunaler Ebene.

Mein Bruder, damals Physikstudent, hatte ein Original-Arduinoset von der 
Uni bekommen.
Ebenso Studenten oder Abteilungen, die dann das Geld zugewiesen bekommen 
haben. Das wird dann auf den Kopf gehauen. Aber ja, wir spekulieren 
hier!

Vielleicht kann ja einer hier sagen "Jo, ich bin der und der und habe 
das gekauft, weil".

: Bearbeitet durch User
von Al. K. (alterknacker)


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Ralf X. schrieb:
> das
> Originalprodukt vermittelt eine gewisse Sicherheit.

oder auch nicht, wie hier auch angedeutet wird.

MfG
ein aufmerksamer Alter

von Soul E. (soul_eye)


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Keks F. schrieb:
> Ralf X. schrieb:
>> az dreht aber durch und bietet die gleichen Klone über 10,-€ an.
>
> Gut. Das halte ich jetzt für ein anderes, evtl. verwandtes Problem. Da
> wird ja jetzt eine offensichtliche Fälschung für einen Preis verkauft,
> der sich für den Händler scheinbar lohnt. Er geht definitiv auf
> Idiotenfang.

Eine Fälschung wäre es nur, wenn ein Chinateil mit dem Arduino-Logo 
bedruckt wird oder so beworben wird. Die Hardware ist open source und 
darf von jedermann hergestellt werden.

Man kann Arduino unterstützen, durch Spenden oder durch den Kauf der 
Produkte, man muss es aber nicht. Nutzen darf man das Zeug auch einfach 
so, und davon profitieren ebenso.


Vor einiger Zeit wurde Arduino LLC, ehemals ein Uni-Startup, von 
Broadcom übernommen. Was die nun daraus machen wird sich zeigen.

von Ralf X. (ralf0815)


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Al. K. schrieb:
> Ralf X. schrieb:
>> das
>> Originalprodukt vermittelt eine gewisse Sicherheit.
>
> oder auch nicht, wie hier auch angedeutet wird.

So eine Andeutung habe ich hier nicht gelesen.

von Al. K. (alterknacker)


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Ralf X. schrieb:
> So eine Andeutung habe ich hier nicht gelesen.

Originalprodukt vermittelt eine gewisse Sicherheit.
Was ist Das?

Ei aufmerksamer.....

von Ralf X. (ralf0815)


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Keks F. schrieb:
> Ralf X. schrieb:
>> az dreht aber durch und bietet die gleichen Klone über 10,-€ an.
>
> Gut. Das halte ich jetzt für ein anderes, evtl. verwandtes Problem. Da
> wird ja jetzt eine offensichtliche Fälschung für einen Preis verkauft,
> der sich für den Händler scheinbar lohnt. Er geht definitiv auf
> Idiotenfang.

Klone ≠ Fälschung.
Dennoch geht az in meinen Augen auf Idiotenfang, machen die preiswerten 
Chinaklonehersteller einen Fehler oder Betrug, schleppt az das idR auch 
mit.
Und macht mehr Probleme bei Reklamation, als Ali...
Geht ja bei az auch um erheblich mehr Geld. :-)
Aber dafür liefern sie "Kostenlose E-Books", die man meist in der Pfeife 
rauchen kann und unbrauchbar sind.

> Ralf X. schrieb:
>> Das halte ich für Unsinn.
>> "Lehrmittel" wurden immer zu Minimalmengen zu utopischen Preisen
>> gehandelt, aber welche Schule hat nackte arduino-Module in welchen
>> Mengen?
>> Da wird kaum jemand den Schwund und Zerstörung genehmigen, die Module an
>> die Schüler zu verteilen.
>
> Ich kenne das von vielen Bildungseinrichtungen, die Gelder bekommen, und
> dann diese verplempern. Hey, auch staatlich, oder auf kommunaler Ebene.

Ein ewiger Mangel, dass staatliche meist nicht sparen dürfen, sondern im 
Gegenteil dafür bestraft werden.
Aktuelle Gelder verfallen, Folgegelder können gekürzt werden..

> Mein Bruder, damals Physikstudent, hatte ein Original-Arduinoset von der
> Uni bekommen.
> Ebenso Studenten oder Abteilungen, die dann das Geld zugewiesen bekommen
> haben. Das wird dann auf den Kopf gehauen. Aber ja, wir spekulieren
> hier.

Ich hatte teilweise eine , rege Handelstätigkeit mit meiner ehemaligen 
Uni, wobei manches exotisches Zeugs bei mir landete, das nur wenige 
Stunden genutzt wurde, aber sauteuer war.
Aber wer will/soll beurteilen, ob ein angefordertes Gerät z.B. in der 
Forschung wirklich notwendig ist?
Und wenn man sieht, was Behörden von einem Händler verlangen, wenn der 
etwas liefern soll, muss man direkt den dreifachen Preis verlangen..

von Heinz R. (heijz)


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Keks F. schrieb:
> Ich vermute die Preise sind einfach so hoch und halten sich, weil
> Bildungseinrichtungen sich den Kram dann leisten können, weil man hat ja
> ein Budget da, das aufgebraucht werden muss. Dazu kommt noch wenig
> Ahnung.

Ich gebe Dir Recht

Bildungseinrichtungen sind ja auch Firmen mit Lehrlingen

Bei uns in der Firma lag immer viel Original-Zeug rum, jedes Lehrjahr 
hat jeder eine Uhr mit WS2811-Ring usw gebaut

verstanden haben es die wenigsten, der Ausbilder wohl manchmal auch 
nicht, aber man hatte eine Uhr....

Es war dann übrigens ein Mega-Krampf die Uhr zu stellen, mit der Zeit 
ist sie weggedriftet....

von Christoph M. (mchris)


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Falk B. schrieb:
> Klar werden ein paar Leute der Unterstützung
> (neudeutsch support) wegen das Original kaufen. Aber ist das eine
> nennenswerte Menge, um den Laden Arduino über Wasser halten zu können?

Ohje, in dem Forum tummeln sich wieder die Arduino-Experten.
Einfach mal die Webseite ansehen und schauen, was Arduino mittlerweile 
ist:

https://www.arduino.cc/

Da sind mittlerweile gutbezahlte Vertriebsleute am Werk wie in jedem 
Großbetrieb.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Jörg W. schrieb:
> Und entgegen manchen vorgetragenen Meinungen, dass das alles nur für
> Spielkinder sei, die nicht richtig programmieren können: Fehlanzeige.
> Die Möglichkeit, die ganzen Arduino-Libs mehr oder weniger legomäßig
> zusammenstöpseln zu können, kann einem im kommerziellen Umfeld gerade
> bei einzelnen Lab-Prototypen so viel Zeit (und damit Geld) sparen,

Ich habe mal einen Kollegen 'erwischt', als er mit einem Arduino-Uno 
gespielt hat. Mit seiner Erfahrung könnte er den Bootloader oder andere 
Dinge von Grund auf selbst schreiben und für C++ und anderes hat er 
'richtige' Entwicklungsumgebungen. Da war der Uno einfach eine billige 
Hardware, an der ein Sensor getestet wurde, der später in eigene 
Hardware integriert wurde.

Hier kommt unregelmäßg die Elektronik-Praxis (Reklamezeitung) udn ich 
sehe dort öfter Entwicklungsboards irgendwelcher Peripherie, die sich 
auf einen Uno stecken lassen.

Ralf X. schrieb:
>> Ich vermute die Preise sind einfach so hoch und halten sich, weil
>> Bildungseinrichtungen sich den Kram dann leisten können, weil man hat ja
>> ein Budget da, das aufgebraucht werden muss. Dazu kommt noch wenig
>> Ahnung.
>
> Das halte ich für Unsinn.
> "Lehrmittel" wurden immer zu Minimalmengen zu utopischen Preisen
> gehandelt, aber welche Schule hat nackte arduino-Module in welchen
> Mengen?
> Da wird kaum jemand den Schwund und Zerstörung genehmigen, die Module an
> die Schüler zu verteilen.

Es gibt Projekte mit Arduino an Schulen. Da sind es dann keine Nano, 
sondern die (mechanisch verunglückten) Uno. Und ja, defekte Teile muß 
man dabei einkalkulieren.

Ralf X. schrieb:
> Klone ≠ Fälschung.
> Dennoch geht az in meinen Augen auf Idiotenfang, machen die preiswerten
> Chinaklonehersteller einen Fehler oder Betrug, schleppt az das idR auch
> mit.

Was macht AZ da anders als andere Händler, die hier China-Module zum 
mehrfachen Preis anbieten?

> Und macht mehr Probleme bei Reklamation, als Ali...

Damit ist ernicht alleine, es gib jede Menge bockiger 
Internet-Garagenhändler.

> Geht ja bei az auch um erheblich mehr Geld. :-)
> Aber dafür liefern sie "Kostenlose E-Books", die man meist in der Pfeife
> rauchen kann und unbrauchbar sind.

Ich habe mir 2019 von Heise das Sonderheft "make ESP32" mit beigepacktem 
ESP32-Board gekauft. Das Board war mit Joy-IT gelabelt und unterscheidet 
sich nicht vom 2,80€-Chinesen! In Betrieb bekommen habe ich es nicht, 
weil im Sonderheft grundlegende Anweisungen fehlen. Ich musste im 
Internet recherchieren, die 24,95 € sind herausgeworfenes Geld.

Heinz R. schrieb:
> Bildungseinrichtungen sind ja auch Firmen mit Lehrlingen
>
> Bei uns in der Firma lag immer viel Original-Zeug rum, jedes Lehrjahr
> hat jeder eine Uhr mit WS2811-Ring usw gebaut

In solchen Bereichen sind Materialkosten relativ unwichtig, der 
Ausbilder kostet kalkulatorisch ab 1000 €uro pro Tag.

von Christian (axelf40)


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Zu Fälschung, Klone, Opensource, alles nur gekaut

Siehe hier:https://arduinohistory.github.io/de.html

von Heinz R. (heijz)


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Manfred P. schrieb:
> In solchen Bereichen sind Materialkosten relativ unwichtig, der
> Ausbilder kostet kalkulatorisch ab 1000 €uro pro Tag.

volle Zustimmung, deshalb kauft man da halt das Original - auch wenn es 
total veraltet ist

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Heinz R. schrieb:
> deshalb kauft man da halt das Original - auch wenn es total veraltet ist

Inzwischen kannst du dir die Originale mit allen möglichen auch 
supermodernen CPUs kaufen.  Das Framework sollte das soweit 
abstrahieren, wenn du nicht untendrunter durch direkt auf die Hardware 
zugreifst (was ja, wie einst bei MS-DOS, keiner verbietet).

Für viele Anwendungen ist es aber völlig egal, ob das "total veraltet" 
ist – wenn ich nur ein paar I²C-Sequenzen irgendwohin spielen will, ist 
es mir völlig schnuppe, welche CPU da drunter liegt.  Der Bus klappert 
mit 400 kHz vor sich hin.

: Bearbeitet durch Moderator
von Heinz R. (heijz)


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Jörg W. schrieb:
> Für viele Anwendungen ist es aber völlig egal, ob das "total veraltet"
> ist – wenn ich nur ein paar I²C-Sequenzen irgendwohin spielen will, ist
> es mir völlig schnuppe, welche CPU da drunter liegt.  Der Bus klappert
> mit 400 kHz vor sich hin.

ich stimme Dir zu - aber was sind das im Heimbereich für Anwendungen?

Ja, hier läuft auch irgendwo ein Arduino, Aufgabe: die Stereoanlage im 
Bad bei Power-on per IR-Signal anzuschalten - läuft seit Jahren 
problemlos


Aber wenn ich heute ein neues Projekt habe - alleine schon das ständig 
neue kompilieren nervt mich

ESP8266 oder ESP32, ESPEasy geflasht, per Rule macht er was er soll

Klar macht das für die Massenproduktion keinen Sinn, aber für 
Heimprojekte ist es angenehm einfach

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Heinz R. schrieb:
> aber was sind das im Heimbereich für Anwendungen?

Wer hat von "Heimbereich" gesprochen?

Wer aufs Geld guckt (ist das "Heimbereich"), kauft sich irgendeinen 
Nachbau.

Wer das Projekt aktiv unterstützen will, kauft ein Original.

Wem das Geld egal ist (weil 15 Minuten mehr, die der Ingenieur braucht, 
um den Nachbau zum Laufen zu bringen mehr kosten als die 
Preisdifferenz), kauft halt auch das Original.

von StefanK (stefanka)


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Cyblord -. schrieb:
> Arduino ist für Leute die nicht ohne können. Die müssen halt zahlen. Was
> sollen die machen?

>Lernen wie Dinge funktionieren?

Genau das, denn hier bietet Arduino einen hervorragend niederschwelligen 
Einstieg in die uC- bzw. AVR-Welt und ermöglicht Erfolgserlebnisse, 
welche dazu ermutigen, weiterzumachen, anstatt sich die Zähne gleich 
anfangs auszubeissen und frustriert das Handtuch zu werfen.

>Lächerlich!

Überhaupt nicht. Arduino hat die Popularität von AVR enorm gesteigert 
und Atmel einen boom beschert.

Auch nicht, dass das Arduino Framework den Anwender von der HW 
abstrahiert und fertige libs anbietet.

Nichtmal, dass ein erfahrener Entwickler den Reflex verspüren könnte, 
die Hände über dem Kopf zusammen zu schlagen, wenn er sieht, dass das 
eine oder andere viel effizienter gemacht werden könnte (siehe 400 
Zyklen für Portpin ändern)

Für mich ist Arduino ein sehr praktisches AVR Board mit USB-Anschluss. 
Und die 29.- für einen Uno R3 sind schnell vergessen.

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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StefanK schrieb:
> Für mich ist Arduino ein sehr praktisches AVR Board mit USB-Anschluss.

Das bekommst du aber auch jenseits von Arduino problemlos, sogar mit 
Onboard-Debugger direkt von Microchip.

von Falk B. (falk)


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StefanK schrieb:
> eine oder andere viel effizienter gemacht werden könnte (siehe 400
> Zyklen für Portpin ändern)

Das ist eines der vielen Märchen vom Laberkopp. Nomen est Omen. Wenn 
gleich ein digitalWrite() deutlich länger als ein direkter Portzugriff 
dauert, ist es eher Faktor 100.

Beitrag "Re: Suche jemanden mit Oszilloskop zum Optimieren von Signalleitungen"

Ein direkter Portzugriff dauert 1-2 Takte, macht 62-124ns bei 16MHz.
digitalWrite() braucht ca. 7us, das ist ~Faktor 50-100

Für den Großteil der Anwendungen reicht das. Wer es WIRKLICH schnell 
braucht macht direkte Portzugriffe oder nutzt DirectIO.

https://github.com/mmarchetti/DirectIO

von Marek N. (db1bmn)



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Reichelt-Katalog von 2001:
* Uno ca. 22 €
* Nano ca. 18 €

Originale Arduinos waren nie billig!

von Falk B. (falk)


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Marek N. schrieb:
> Reichelt-Katalog von 2001:

2021

Aber was man an den Bildern sieht, wie Leute es schaffen, ein großes 
Produktsortiment kompakt und übersichtlich darzustellen. Im krassen 
Gegensatz zu 90% der Onlineshops, wo aberwizige Massen an Bauteilen alle 
einzeln mit mordmäßig großem Bild und viel Blabla in riesigen Fenstern 
aufgelistet werden. 1000 volle Einträge für 1000 Widerstände, die am 
Ende doch alle gleich aussehen und sich nur im Wert unterscheiden. Da 
könnte die Webdevs noch EINIGES lernen. Aber wenn es keiner einfordert, 
wird es nicht passieren.

von StefanK (stefanka)


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Sicher, es gibt viele Wege, sich dem Thema SW Entwicklung für uC zu 
nähern und sich mit AVR vertraut zu machen, z.B. ein Board von Microchip 
oder anderes. Aber auch solche Boards oder Systeme haben ihren Preis.

Und um den Preis ging es ja anfangs. Mein Blick auf das 
Preisleistungsverhältnis von Arduino bezieht auch den didaktischen Wert 
der Arduino-Welt mit ein, ebenso die Erfolgsaussichten, dass ein 
Einsteiger dauerhaft Spaß hat und dabei bleibt und mit zunehmender 
Erfahrung natürlich die Möglichkeit, die Arduino Welt zu verlassen und 
in die AVR Programmierung einzutauchen, sich in die Tiefen zu begeben 
und eigene Wege zu gehen. Und was macht der Mehrpreis nach ein paar 
Jahren mit viel Freude am Arduino Board dann noch aus?

von Marek N. (db1bmn)


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Falk B. schrieb:
> 2021

Pardon, natürlich 2021!
2001 hab ich noch mit 89C2051 rumgefrickelt.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Das Nette daran ist doch, dass sich eben selbst ein Einsteiger selbst 
entscheiden kann, ob er nun ein teures Original oder eine preiswerten 
Nachbau kauft.

Wenn man bei Reichelt "Arduino Nano" als Suche eintippt, kann man 
problemlos wählen zwischen einem originalen Nano mit ATmega328P für 20 
Euro, dessen moderneren Pendants mit entweder ATmega4809 für 14 / 16 
Euro (ohne / mit Stiftleisten), eine Variante mit RA4M1 (Renesas ARM) 
für 14 Euro oder halt einem Joy-It mit ATmega328P für 6,25.

Was will man nun noch mehr?

von Nemopuk (nemopuk)


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Manfred P. schrieb:
> Es gibt Projekte mit Arduino an Schulen. Da sind es dann keine Nano,
> sondern die (mechanisch verunglückten) Uno. Und ja, defekte Teile muß
> man dabei einkalkulieren.

Die Berufsschule meines Sohnes setzt auf Arduino Nano Klone und Produkte 
von Funduino.

von Nemopuk (nemopuk)


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StefanK schrieb:
> Für mich ist Arduino ein sehr praktisches AVR Board mit USB-Anschluss.
> Und die 29.- für einen Uno R3 sind schnell vergessen.

Bei Aliexpress gibt es Arduino kompatible Boards mit STM32G431. Da 
bekommst du für 4€ satte 170 MHz.

von Christoph E. (stoppi)



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Ich verwende ja extrem gerne einen Arduino für meine Physikprojekte. 
Mein allererster war ein originaler UNO, dann folgten eigentlich nur 
noch Nano-Klone. Von Microcontrollern an sich habe ich sehr wenig 
Ahnung, umso erfreuter bin ich über den dermaßen einfachen Zugang dank 
Arduino. Ich verwende ihn quasi als Mittel zum Zweck. Bei mir steht das 
Physikprojekt im Mittelpunkt. Programmieren macht mir aber eigentlich 
Spaß und finde es eigentlich immer eine spannende Angelegenheit bis es 
dann so funktioniert wie man will.

Für die Schule verwende ich auch etliche Nanos, zum Beispiel zusammen 
mit dem Ultraschallmodul HC-SR04 zur Messung der Schallgeschwindigkeit, 
oder in Kombination mit Luftdrucksensoren usw. Die Arduinos finanziere 
ich eigentlich aus eigener Tasche, anstatt mühsam Finanzierungsblätter 
auszufüllen oder Bittsteller zu sein. Wenn mir etwas wichtig ist, dann 
finanziere ich es meistens selbst. Umso erfreuter bin ich natürlich, die 
Nanoklone um ca. 3-4 Euro das Stück zu bekommen...

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Nemopuk schrieb:
> Da bekommst du für 4€ satte 170 MHz.

Blinken die LEDs dann schneller?  Läuft der I²C-Bus dann mit 5 MHz? ;-)

von Gerhard O. (gerhard_)


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Als die AVR4089 Nanos neu waren, kaufte ich von Arduino ein Dreier Pack 
für rund $7 das Stück. Das war sehr kulant.

Aber für schnell gehende Wald und Wiesen Projekte da kaufe ich lieber 
aus China oder mache mir es selber. Die China Bords müssen ohnehin alle 
mit OptiBoot versehen werden, weil die geladenen Bootloader sehr alt 
sind und der Watchdog nicht verwendbar ist.

Was HW Zugang betrifft steht es jedem frei, Arduino Steuerung oder 
direkter HW Zugriff über die SFRs. Das hat nichts mit Arduino zu tun. 
Interne kleine Steuerprojekte oder neue ICs testen, mache ich gerne mit 
Arduino. Geht schnell und unkompliziert. Man muss ja nicht für alles 
immer nach einer fertigen Library suchen. Kann man, wenn es bequem sein 
soll. Meine Erfahrung ist, daß eigene HW Treiber oft mit weniger 
Ressourcen auskommen, weil man für solche Projekte nur das 
implementiert, was man braucht und Libraries oft etwas überladen sind. 
Ist Geschmackssache. Mir paßt das Treiber-schreiben vom Datenblatt und 
macht Spaß.

von StefanK (stefanka)


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Falk B. schrieb:
>Beitrag "Re: Suche jemanden mit Oszilloskop zum Optimieren von Signalleitungen"

Cooler Artikel! Das nächste VFD, das mir über den Weg läuft, wird 
gerettet ;-)

von StefanK (stefanka)


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Nemopuk schrieb:
> Bei Aliexpress gibt es Arduino kompatible Boards mit STM32G431. Da
> bekommst du für 4€ satte 170 MHz.

Das ist günstig. Da lohnt sich der Kauf einzelner uCs ja fast nicht 
mehr...

von Gerald B. (gerald_b)


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Heinz R. schrieb:
> Aber wenn ich heute ein neues Projekt habe - alleine schon das ständig
> neue kompilieren nervt mich

Das ist doch in ein paar Sekunden durch. Und wenn sich am Projekt nichts 
ändert, sondern du nur mehrere Controller flashen willst, dann 
speicherst du dir die Binärdatei und flashst die ;-)

von Heinz R. (heijz)


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Gerald B. schrieb:
> Das ist doch in ein paar Sekunden durch. Und wenn sich am Projekt nichts
> ändert, sondern du nur mehrere Controller flashen willst, dann
> speicherst du dir die Binärdatei und flashst die ;-)

es kommt halt auf den Anwendungsfall an - kompilieren heisst ja auch es 
zu flashen, also Platine her holen, anstecken usw

Bei mir laufen die meisten Microcontroller als Steuerungen, z.B. 
Heizstab, Aussenlicht usw - sind somit eh auf Kommunikation angewiesen

Ich habe hier vor vielen Jahren, sorry wenn OT, ESPEasy für mich 
entdeckt
Da gehe ich dann kurz auf die Webseite, ändere was, reboot, fertig
Ich sehe auch immer was da aktuell drauf ist - nicht aus Versehen doch 
wieder ein altes File hergenommen...

Ich sehe in der heutigen Zeit keinerlei Grund ein Arduino-Board für 25€ 
zu kaufen wenn es ein ESP32-Board für 8€ viel besser kann

Aber ja, es gibt Anwendungen wie z.B. geringer Batteriebedarf - da hatte 
ich früher mit der Arduino IDE direkt per ISP geflasht, ohne das 
Bootloader-Gekasper

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