Hallo Leute, hab eine alte Bohrmaschine (Bohrhammer) von AEG, deren Schlagfunktion anscheinend defekt ist. Leider bekomm ich sie einfach nicht getrennt. (Anker vom Gehäuse) Es hängt an den beiden Drehschaltern für die Gänge und die Schlagfunktion. Normalerweise müsste man die abhebeln können. Aber da tut sich nichts. Will die Teile ja auch nicht abbrechen. Hat jemand eine Idee??
google mal nach aeg 4000365651 Im 2. Vorschlag ist eine Explosionszeihnung ( Ersatzteilservice wmv-dresden )
Hab ich schon gefunden-hilft mir aber nicht weiter. Da kann man zwar die zwei Drehschalter sehen, aber wie man sie ab bekommt, ist daraus auch nicht zu ersehen
Sind vor dem Lüfterrad zwei Schrauben entfernbar? Lagerdeckel 111 Ich denke die Schalterknöpfe lassen sich erst beim Zerlegen entfernen.
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ja, die hate ich auch abgeschraubt. Hat sich trotzdem nichts bewegt
jetzt ist der Pfeil richtig- gegenüber ist dann die gleiche Schraube nochmals
https://www.wmv-dresden.de/documents/AEG-AtlasCopco/phe_24_und_26_und_30_-_reparaturanleitung.pdf Zitat daraus: Umschalter (6) entfernen; Umschalter in Stellung „0“ stellen und mit Zange ausbrechen (Umschalter wird hierbei zerstört)
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Mensch Thomas, wo hast du DAS denn her. Tja, das wars denn wohl, nämliche diese Schalter kann man nicht mehr nachkaufen. Geb die dann wohl dem Kumpel zurück. Bohren kann er ja zumindest damit, auch wenn das Teil mörderschwer ist.
Die Getriebe waren "Früher" anders. Kann man am orangen Pfeil vorsichtig reihum aufhebeln? Eventuell den Anker leicht drehen. Das Getriebe ist durch den Bohrstaub verklebt.
Aber wenn ich die Drehschalter ja nicht abmachen kann (ohne sie zu zerstören) komm ich ja trotzdem nicht weiter oder?
Als bekennender Reparatur-freak rate ich: schmeiss weg und kauf dir nen Akkuhammer. Je nachdem was du schon hast mit dem passenden Akkusystem. Mein alter Boschhammer wollte auch nicht mehr recht, Kohlen getauscht. Dann Elektronik (Triac) defekt, zuletzt noch nen Lagerwechsel und gereinigt/neu geschmiert (er liegt noch rum, wird aber nicht mehr genutzt) Bei mir ist es ein Makita DHR17 geworden, aber auch bei Einhell/Lidl/Aldi bekommt man was. Sicher nicht für Dauereinsatz, für den passionierten Heimwerker aber super brauchbar. Gefühlt schlägt der deutlich heftiger. Was verloren geht ist natürlich die Sicherheitsabschaltung (wenn beim Bohren plötzlich das Licht ausgeht blieb auch gerne der Netzbohrhammer stehen :-)
H.Joachim S. schrieb: > Als bekennender Reparatur-freak rate ich: schmeiss weg und kauf dir nen > Akkuhammer. Ich bezweifele, dass diese Akkuspielerei eine vergleichbare Leistung bringt und z.B. einen 30mm-Bohrer durch die Decke bewegt. Ein halbwegs intelligenter Mensch will diese verschissene Akkumode, wo man nach überschaubarer Zeit keinen Ersatz mehr bekommt, nicht haben. Vor ein paar Wochen habe ich meine Metabo 0172/2 Bohrmaschine benutzt, gut 50 Jahre alt und kann mit dem modernen Strom aus der Steckdose noch immer umgehen. Da läuft irgendwas schief, dass nicht jede meiner Maschinen eine spezielle Steckdose braucht, wie bei dem Akkugekasper. > Mein alter Boschhammer wollte auch nicht mehr recht, Kohlen getauscht. > Dann Elektronik (Triac) defekt, ... Mein erster hieß Kress und war irgendwann mechanisch soweit ausgeklappert, dass ich weitere Reparaturen nicht mehr sinnvoll fand. Er hat sich seine Ruhe redlich verdient und Bosch & Co in den Schatten gestellt. Hier fallen nun erheblich weniger Arbeiten an, sodass der Nachfolger Parkside (Made by Einhell) heißt, aber natürlich mit 230V-Netzkabel.
Ich denke die Schalter lassen sich aufgrund der "Nasen" nur in bestimmten Stellungen entfernen / montieren. Gibt es Videos zu AEG Atlas Copco Milwaukee? Alles ein Verein
Das mit dem "Schalter abbrechen" zur Demontage halte ich auch für ... gewagt bei der Montage in dem pdf weiter hinten wird erwähnt: Schalthebel (6) aufdrücken, in Stellung Hämmern montieren. --> Hast du mal versucht, den Schalthebe in Stellung "hämmern" einfach mit einer Zange azuziehen?
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Lars B. schrieb: > Leider bekomm ich sie einfach nicht getrennt. (Anker vom Gehäuse Vom Anker aus sind 2 Schrauben direkt neben dem Lüfterrad, das hat sogar 2 kleine Einbuchtungen damit man besser an die Schrauben rankommt. Dann kannst du den Anker mit Lüfter, Kugellager und Ritzel herausziehen, geht schwer weil das Kugellager im Getriebegehäuse Presspassung hat. Das hilft aber noch nicht um ins Getriebe und Schlagwerk zu kommen. Die beiden Drehknöpfe sind von innen mit Sprengringen gesichert. Aber es ist eh nutzlos das Getriebe zerlegen zu wollen, da ist ein Hebel gebrochen, den bekommst du sowieso nicht einzeln. Du kannst höchstens das Getriebe aus einem AEG mit defektem Motor nehmen. Achtung, die vorne schwarze Serie ist intern inkompatibel mit der vorne silbergrau/blauen Serie. Dieser 1010W Bohrhammer ist übrigens super.
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Danke Jungs für die vielen nützlichen Tipps. Da es nicht meiner ist und ich keine Lust hab, da Stunden dran zu verbringen, werd ich den wohl wieder zusammenbauen und gut ist.
Manfred P. schrieb: > Ein halbwegs intelligenter Mensch will diese verschissene Akkumode, wo > man nach überschaubarer Zeit keinen Ersatz mehr bekommt, nicht haben. Komisch - warum haben alle Handwerksbetriebe/Profis auf Akku umgeschwenkt - sind die alle minderintelligent?
Rene schrieb: > warum haben alle Handwerksbetriebe/Profis auf Akku umgeschwenkt Weil sie a) die Geräte so regelmässig verwenden, dass die Akkus eher an Abnutzung als an Überlagerung bei nur 5x Nutzung sterben b) weil Kosten für Arbeitsgeräte da fast egal sind c) weil Fragen nach einer Steckdose und Verlängerungskabel auf den meisten Baustellen nervig viel Zeit kostet ind Zeit ist für die Jungs Geld d) gewerblich genutzte Geräte halten sowieso nicht so lange wie die 5 Jahre des Akkus. e) dafür sind die Jungs eher kräftig und können die übermässig schweren Teile auch rumschleppen, was der Hausfrau eher wenig Spass macht f) das übliche "ich hol mal das Akkusgerät, Mist leer, erstmal laden, ich mach dann morgen weiter" wie zu Hause bei regelmässigem Einsatz eher nicht vorkommt. g) Bei mir liegen Elektrogeräte ab 1953 rum (und Handwerkszeug ab 1889) die nur selten genutzt werden, teils nur alle 10 Jahre mal. Mach das mal bei Akkuramsch, da kaufst du für jedes mal Nutzen neu. h) Meine Akkuschrauber (so aus 2004) haben inzwischen den 3. Satz Akkus, das lohnte nur wegen Selbsteinbau von Zellen. i) Trotz Akkuschraubern braucht ich für 16cm Schrauben in die dicken Dachbalken meine 1000W Handbohrmaschine mit Kabel, weil der Akkuramsch einfach versagte. j) und viele Schrauben dreh ich trotz Akkuschraubern per Hand, weil man mit den klobigen Dingern einfach nicht rankommt. Am kleinsten ist noch der Druckluftschrauber.
Michael B. schrieb: > das übliche "ich hol mal das Akkusgerät, Mist leer, erstmal laden, > ich mach dann morgen weiter" Seitdem es LiIon-Akkus statt des alten NiCd-Rotzes gibt, ist das kein stichhaltiges Argument mehr. Ich hab' einen billigen Lidl-Akkubohrschrauber, der ist jetzt zwölf Jahre alt. Der mitgelieferte Akku hält seine Ladung nach wie vor, und ich kann das Ding nach dem Aufladen ein halbes Jahr rumliegen lassen, und damit problemlos ein Loch in die Wand bohren. OK, sind keine Stahlbetonwände. Davor hatte ich so ein klobiges NiCd-Ding, mit gleich zwei Akkus, die man am Tag vor der geplanten Verwendung unbedingt aufladen musste. Hatte man sie vor drei Tagen aufgeladen, kam man damit schon nicht mehr sehr weit. Ich hab' auch noch 'ne alte AEG-Schlagbohrmaschine (blau), die ist groß, laut und schwer. Für den Dosenbohrer ist das Ding natürlich alternativlos.
Michael B. schrieb: > weil Fragen nach einer Steckdose und Verlängerungskabel auf den meisten > Baustellen nervig viel Zeit kostet ind Zeit ist für die Jungs Geld Einer deiner Top 3 Gründe - wat? Ich glaube hier sind einige in 2005 stehengeblieben. Würde niemals mehr ein kabelgebundenes Werkzeug verwenden - genauso wie alle meine Handwerkerfreunde. Da ist alles Akku und die Jungs feiern es. Aber gut - vermutlich ist das wie dieses Internet in Deutschland - Neuland. ;)
Bau den Hebel zum Umschalten von Bohr auf Hammerbetrieb aus! Mehr wirst du hoffentlich nicht zerlegen müssen...
Rene schrieb: > Würde niemals mehr ein kabelgebundenes Werkzeug verwenden - genauso wie > alle meine Handwerkerfreunde Ich habe geschrieben warum Handwerker das machen - wenn sie unterwegs auf Montage sind wie du, mein Beileid. In der Werkstatt hingegen ist alles mit Stecker, ob Bohrmaschine, Fräse, Abrichte, Drehbank, Bandsäge, da kommt niemand auf die Schwachsinnsidee mehr Geld für schlechtere Leistung auszugeben.
Teo D. schrieb: > Bau den Hebel zum Umschalten von Bohr auf Hammerbetrieb aus! > Mehr wirst du hoffentlich nicht zerlegen müssen... Und was hab ich dann?
Teo D. schrieb: > Höchstwahrscheinlich einen kaputten Hebel in der Hand. So sieht der aus. Er ragt nach innen durch und dort sitzt auf dem Hebel ein Plastikring. Der ist so angeschrägt dass er sich von aussen hineindrücken lässt bei der Montage und dann auseinanderschnappt. Zum Demontieren muss man ihn wieder zusammendrücken damit er durchs Loch rutschen kann. Dafür habe ich ein Werkzeug gebaut aus einem Blech mit Halbrundausbuchtung, dass man drüberschiebt. Dazu muss man aber erst das Getriebe geöffnet haben.
Harald K. schrieb: > Seitdem es LiIon-Akkus statt des alten NiCd-Rotzes gibt, ist das kein > stichhaltiges Argument mehr. stimmt nicht pauschal 20 Jahre tat dieser grüne Bosch NICD seinen Dienst, ich dachte es wäre mal Zeit etwas Neues zu holen auch weil nach 20 Jahren der Akku schwächelte. Erste Macke vom Neuen, man kann nicht unter Last langsam andrehen, da startet nichts, gibt man mehr "Gas" drehts irgendwann unter vollem Tempo los, gefühlvoll ist da nichts, entweder reißen die Schraubenköpfe ab oder Bits werden zerstört. Es ist ein Riesenbeschiß abgesehen davon das man sich ständig um den Akku sorgen muß damit er nicht tiefentladen wird, hatte ich beim Grünen NICD nie.
Teo D. schrieb: > Lars B. schrieb: >> Und was hab ich dann? > > Höchstwahrscheinlich einen kaputten Hebel in der Hand. Ist der Hebel auf der Explo-Zeichnung zu finden?
Joachim B. schrieb: > entweder reißen die Schraubenköpfe ab > oder Bits werden zerstört. Da ist ein Ring für die Drehmomenteinstellung dran, damit genau das nicht passiert.
Harald K. schrieb: > Da ist ein Ring für die Drehmomenteinstellung dran, damit genau das > nicht passiert. ach [/Loriot] erklär mal wie man mit reduziertem Drehmoment kraftvoll dosiert schrauben soll, es nutzt ja nicht wenn das Drehmoment auslöst! Man hat einfach keine Kontrolle!
Michael B. schrieb: > Trotz Akkuschraubern braucht ich für 16cm Schrauben in die dicken > Dachbalken meine 1000W Handbohrmaschine mit Kabel, weil der Akkuramsch > einfach versagte. Sind deine Schrauber von Playmobil? Das schaffen sogar aktuelle 12V-Geräte ohne Probleme. Michael B. schrieb: > der Werkstatt hingegen ist alles mit Stecker, ob Bohrmaschine, Fräse, > Abrichte, Drehbank, Bandsäge, da kommt niemand auf die Schwachsinnsidee > mehr Geld für schlechtere Leistung auszugeben. Das liegt aber daran, dass solche Geräte gerne mal vierstellig wiegen und elektrische Leistung im zweistelligen kW-Bereich sehen wollen, welchen Sinn sollte es haben sowas auf Akku umzustellen?
Stefan W. schrieb: > Das liegt aber daran, dass solche Geräte gerne mal vierstellig wiegen > und elektrische Leistung im zweistelligen kW-Bereich sehen wollen, > welchen Sinn sollte es haben sowas auf Akku umzustellen? Rene wollte uns aber glauben machen dass Rene schrieb: > alle Handwerksbetriebe/Profis auf Akku umgeschwenkt Das war naturlich Unsinn, galt nur für Stefan W. schrieb: > Schrauber von Playmobil wie du selber erkannt hast.
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Michael B. schrieb: > Rene wollte uns aber glauben machen dass > Rene schrieb: >> alle Handwerksbetriebe/Profis auf Akku umgeschwenkt Da hat der Kollege aber leider weitestgehend Recht, zumindest was die handgeführten Elektrowerkzeuge betrifft. Schon vor 20 Jahren gab es Akkuschrauber, die problemlos 200x8 Schrauben verarbeitet haben. Mittlerweile hat Stihl eine Akkusäge mit 3,5kW, Hilti hat durchbruchstaugliche Kombihämmer, es gibt akkubetriebene Kappsägen. Die Handwerker kaufen das bestimmt alle weil sie dumm sind und keine Ahnung von ihrer täglichen Arbeit haben, oder?
Stefan W. schrieb: > Die Handwerker kaufen das bestimmt alle weil sie dumm sind und keine > Ahnung von ihrer täglichen Arbeit haben, oder? Mikrocontroller.net in a nutshell. Hier Posten irgendwelche Leute, die gedanklich in 2005 stehengeblieben sind und nun noch rotzfrech ihren veralteten Wissensstand als Fakt darstellen wollen.
Joachim B. schrieb: > erklär mal wie man mit reduziertem Drehmoment kraftvoll dosiert > schrauben soll Hmm. Denk mal über Deine Frage nach. Reißt Du, wenn Du von Hand schraubst, auch alle Schraubenköpfe ab?
Harald K. schrieb: > Hmm. Denk mal über Deine Frage nach. Reißt Du, wenn Du von Hand > schraubst, auch alle Schraubenköpfe ab? meine Hand kann immer so viel Kraft bei jeder Drehzahl einsetzen ohne zu schlagen oder Bits zu versauen, genau was der neue Akkuschrauber eben nicht kann und der alte Akkuschrauber konnte PUNKT
Joachim B. schrieb: > Erste Macke vom Neuen, man kann nicht unter Last langsam andrehen, da > startet nichts, gibt man mehr "Gas" drehts irgendwann unter vollem Tempo > los, gefühlvoll ist da nichts, entweder reißen die Schraubenköpfe ab > oder Bits werden zerstört. Ich hatte neulich mal einen älteren blauen Bosch in der Hand (noch mit Bürstenmotor). Da war das langsame Anfahren nicht das Problem. Dafür hat der die Macke dass er keine ordnentliche Motorbremse hat wenn man den Hebel loslässt. Der dreht also erst mal weiter, vor allem beim schnellen Rausdrehen von Schrauben oder Bohren nervt das. Mein Hitachi/Hikoki hat dagegen ne gute aktive Bremse. Wenn man da aus voller Fahrt loslässt stoppt der quasi sofort. Hat Dein Bosch so eine aktive Bremse oder dreht der weiter?
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Stefan W. schrieb: > Die Handwerker kaufen das bestimmt alle Ich hab geschrieben warum sie das kaufen und warum ein Heimwerker das nicht tun sollte. Hast du es etwa nicht gelesen ?
Michael B. schrieb: > Hast du es etwa nicht gelesen ? Nur grob überflogen, ist mir sonntags zu anstrengend. Dass im ganzen Thread wenig substantielles dabei ist hab ich aber gemerkt...
Michael B. schrieb: > Hast du es etwa nicht gelesen ? Das grenzt ja schon an Majestätsbeleidigung...Schäm er sich!
Joachim B. schrieb: > meine Hand kann immer so viel Kraft bei jeder Drehzahl einsetzen ohne zu > schlagen oder Bits zu versauen Aha.
Für jeden Zweck das richtige Werkzeug??? Ob die Spezialisten in Gelsenkirchen auch nur Akkuwerkzeuge hatten für den Wanddurchbruch? Bei B400 im Hochhaus war ich froh, einen geeigneten Hilti-Bohrhammer mit Kabel zu haben um ein kleines Loch zu bohren.
Michael B. schrieb: > mehr Geld für schlechtere Leistung auszugeben. Die Aussage trifft zumindest nicht auf Schlagschrauber von Millwaukee zu. Das sind die stärksten Schlagschrauber auf dem Markt und zumindest hat jeder der große Räder macht, einen Millwaukee. Dazu sind sind sogar noch teilweise billiger als die Geräte, die in der Nähe der Leistung liegen. Aber beim Rest hast du nahezu uneingeschränkt recht. Alles wo man sich Bewegen muss, ist Kabel oder Schlauch oft hinderlich. Wobei ich auch lieber mit einem relativ kleinen Druckluftschrauber schraube, statt mit so einem großen Akkuschrauber.
Frank O. schrieb: > Das sind die stärksten Schlagschrauber auf dem Markt und zumindest hat > jeder der große Räder macht, einen Millwaukee. Für die Behauptung hast du bestimmt einen Link
Lu schrieb: > Für jeden Zweck das richtige Werkzeug??? Ob die Spezialisten in > Gelsenkirchen auch nur Akkuwerkzeuge hatten für den Wanddurchbruch? Bei > B400 im Hochhaus war ich froh, einen geeigneten Hilti-Bohrhammer mit > Kabel zu haben um ein kleines Loch zu bohren. Genau so ist es. Der Schrauber hat Akku, kein Mensch will überall wo er mal ein paar Schrauben reindrehen eine 230V Leitung. Der große SDS Max Bohrhammer hat Leitung. Das Teil wiegt eh schon 7 kg, da will ich nicht noch 2 kg Akku dazu. Und wenn man damit wirklich mal Beton wegstemmen muss, würde ein Akku schnell leer sein. Die Handwerker, die bei mir in den letzten Jahren gearbeitet haben, haben fast alle Handgeräte mit Akku. Ergibt Sinn. wenn man auf dem Dach mal schnell eine Handkreissäge oder ein Schrauber weitergeben will, kann man keine Leitung quer übers Dach brauchen. Das Kernbohrgerät des Heizungsbauers hat natürlich Kabel, seine Baustellenleuchte, die Säbelsäge und der Bohrhammer haben alle die gleichen Systemakkus. Er braucht nur eine Steckdose, da steckt das 4fach Ladegerät mit den Wechselakkus drin.
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Michael B. schrieb: > i) Trotz Akkuschraubern braucht ich für 16cm Schrauben in die dicken > Dachbalken meine 1000W Handbohrmaschine mit Kabel, weil der Akkuramsch > einfach versagte. Früher kannte man den Trick, den Schrauben etwas Seife oder Öl an die Spitze zu geben, damit die leichter zu verdrehen sind. Das war noch zur Schraubendreher-Zeit, als noch keiner einen elektrischen Schrauber hatte. Ich bin mir sicher, dass ein solcher Trick heute auch noch für Akkuschrauber anwendbar ist. Und schon verschraubste 50 Schrauben mehr pro Ladung.
Udo S. schrieb: > Das Kernbohrgerät des Heizungsbauers hat natürlich Kabel Aber auch nur für die kleinen Löchlein. Ab 400mm rund, oder 300mm tiefe Sägeschnitte in Stahlbeton nehme ich lieber meine hydraulischen Maschinen. Und wer schonmal in Weltkriegsbunkern gearbeitet hat, der weiss was sehr gute Diamantsegmete an Dauerleistung brauchen! Aber ohne Weltkriegsbauten oder dickem Stahlbeton geht heutzutage nahezu ausnahmslos alles mit Akkumaschinen! Auch Kernbohrungen in Mauerwerk.
Rainer D. schrieb: > Udo S. schrieb: >> Das Kernbohrgerät des Heizungsbauers hat natürlich Kabel > Aber auch nur für die kleinen Löchlein. Ab 400mm rund, oder 300mm tiefe > Sägeschnitte in Stahlbeton nehme ich lieber meine hydraulischen > Maschinen. 400mm Durchmesser braucht man zum Glück selten. Hier waren es 250mm für das Schlauchpaket einer Monoblock Wärmepumpe. Allerdings Bruchsteinmauer mit Granitanteil 65cm dick. Ist aber dank Verlängerung kein Problem. 2h Arbeit mit der Kernbohrmaschine. Die meisten Installateure haben gar keine eigene KBM, die lassen sowas von Zweitfirma machen. Im Angebot dann fast immer "bauseitige Leistung". Er hat eine von Hilti, aber keine hydraulische. Rainer D. schrieb: > Und wer schonmal in Weltkriegsbunkern gearbeitet hat, der weiss was sehr > gute Diamantsegmete an Dauerleistung brauchen! Die Maschine hat 3500W. Geht offiziell bis 250mm, 300mm geht gerade so noch am Fuß vorbei. Neuer Schneidaufsatz für die 250mm Bohrkrone = 600 Euro.
Heutzutage ist das schneiden in "weltkriegsbunkern" und ähnlichem dank billiger synthetischer Diamanten ja kein Problem mehr. Vor 50 Jahren mußten wir das noch mit der Sauerstofflanze machen um die Träger freizulegen die dann die Schneidladungen bekamen. Donarit war dein Freund ;-)
Udo S. schrieb: > Für die Behauptung hast du bestimmt einen Link Ne. Aber weiß ich. Alles selbst getestet und alle anderen sagen das gleiche drüber. Frag in einer Reifenbude, die auch Trecker, LKW und Gabelstaplerreifen machen, die werden dir das gleiche sagen.
Der dicke Milwaukee 1"-Akku-Schlagschrauber liefert bis zu 2711Nm Lösemoment, wiegt aber auch unhandliche 11kg. Wer bietet mehr Nm? Der stärkste Milwaukee 3/4" Typ hat 2034Nm und 2,9kg. Der stärkste von Hazet mit Druckluft liefert 1700Nm, wiegt aber dafür nur knapp 2kg.
Das mit den Lösemomenten ist auch so eine Sache. Ich weiß gar nicht wie die solche Werte ermitteln, denn die sind oft sehr weit von der Realität entfernt. Wir haben wirklich schon mehrfach verschiedene starke Schrauber getestet. Es kommt auch auf den Schlag an. Der Millwaukee (ich hatte 3/4") ist stärker als alle Vergleichstypen. Das was der los bekommt, können alle anderen nicht.
Wolf17 schrieb: > Der dicke Milwaukee 1"-Akku-Schlagschrauber liefert bis zu 2711Nm > Lösemoment, wiegt aber auch unhandliche 11kg. Wer bietet mehr Nm? > Der stärkste Milwaukee 3/4" Typ hat 2034Nm und 2,9kg. > Der stärkste von Hazet mit Druckluft liefert 1700Nm, wiegt aber dafür > nur knapp 2kg. Wie stützt man die eigentlich ab? Mit einer Hand??
Lars B. schrieb: > Mensch Thomas, wo hast du DAS denn her. Tja, das wars denn wohl, > nämliche diese Schalter kann man nicht mehr nachkaufen. Geb die dann > wohl dem Kumpel zurück. Bohren kann er ja zumindest damit, auch wenn das > Teil mörderschwer ist. Dann druckste dir einfach einen aus. Sollte nicht so schwierig sein das zu designen. Kann ja auch abnehmbar bleiben o.ä.
Wolf17 schrieb: > Der dicke Milwaukee 1"-Akku-Schlagschrauber liefert bis zu 2711Nm > Lösemoment, wiegt aber auch unhandliche 11kg. Wer bietet mehr Nm? https://eshop.wuerth.de/Druckluft-Schlagschrauber-1-Premium-Power-SHLGSHRBR-DL-DSS-1ZO-PREMIUM-POWER/57143760.sku/de/DE/EUR/ Frank O. schrieb: > Es kommt auch auf den Schlag an. Der Millwaukee (ich hatte 3/4") ist > stärker als alle Vergleichstypen. Fragt sich wie viele "Vergleichstypen" du in der Hand hattest. Milwaukee (schreibt sich übrigens mit mur einem 'l') baut schon ordentliches Werkzeug, ich tue mich aber schwer damit, so eine Firma gleich als "die Besten" zu bezeichnen.
Thomas R. schrieb: > Wie stützt man die eigentlich ab? Mit einer Hand?? Schau dir die Geräte an, Bilder gibts im Internet. Die Haupt Arbeit des "Abstützens" macht die Physik (Trägheitsmoment des Schraubers).
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Udo S. schrieb: > Thomas R. schrieb: >> Wie stützt man die eigentlich ab? Mit einer Hand?? > > Schau dir die Geräte an, Bilder gibts im Internet. > Die Haupt Arbeit des "Abstützens" macht die Physik (Trägheitsmoment des > Schraubers). Also sofort Vollgas geben?
Gerd E. schrieb: > Hat Dein Bosch so eine aktive Bremse oder dreht der weiter? Ich hab mehrere kleine Bosch 12V Lion mit Bremse. Heißt Kurzschluß über den Schalter beim Loslassen. Mag der Schalter ja lange aushalten, aber es röstet die Motorkohlen. Dementsprechend waren die recht jungen Schrauber auch alle im Elektroschrott, weil die Kohlen runter bis aufs Blech waren (die sind nur noch an zwei mehr oder weniger federnde Blechstreifen angeklemmt, nix mehr mit Schacht.)
Wollvieh W. schrieb: > Heißt Kurzschluß über > den Schalter beim Loslassen. Mag der Schalter ja lange aushalten, aber > es röstet die Motorkohlen. Erkläre mal warum das die Motorkohlen stärker belastet als ein normaler Betrieb unter Last.
Michael B. schrieb: > [Hebel] ist so angeschrägt dass er sich von aussen hineindrücken lässt bei > der Montage und dann auseinanderschnappt. > > Zum Demontieren muss man ihn wieder zusammendrücken damit er durchs Loch > rutschen kann. > > Dafür habe ich ein Werkzeug gebaut aus einem Blech mit > Halbrundausbuchtung, dass man drüberschiebt. Dazu muss man aber erst das > Getriebe geöffnet haben. Meine AEG Pneumatic 2000 hat die gleichen genialen Knöpfe. Auch wenn sich der Fred längst weiterbewegt hat: Könntest Du noch ein paar Worte (oder sogar ein Bild) verlieren, wie genau Du das Werkzeug einsetzt? Danke, Hauke
Hauke F. schrieb: > Du noch ein paar Worte (oder sogar ein Bild) verlieren, wie genau Du das > Werkzeug einsetzt? Na ja, reinschieben von der dann offenen Seite des Getriebes, damit es links und rechts über den Plastikring greift und ihn zusammendrückt, dann Knopf etwas rausziehen damit der Plastikring in die Öffnung rutscht, er geht erst ganz rauszuziehen wenn man das Werkzeug wieder entfernt hat. Die Spaltoffnung des Plastikrings muss dabei naturlich nach hinten gedreht sein. Eventuell kann man den Plastikring auch mit 2 (Stäben, Schraubenziehern...) so weit aufbiegen, dass er im Getriebe vom Knopf abrutscht. Das wollte ich aber nicht riskieren weil er eventuell bricht.
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Michael B. schrieb: > Na ja, reinschieben von der dann offenen Seite des Getriebes, damit es > links und rechts über den Plastikring greift und ihn zusammendrückt, > dann Knopf etwas rausziehen damit der Plastikring in die Öffnung > rutscht, er geht erst ganz rauszuziehen wenn man das Werkzeug wieder > entfernt hat. Danke! Dann habe ich eine Idee, falls mein 2000 das mal braucht. Ich habe ihn vor fünf Jahren aufgearbeitet (das Bohrfutter hatte einen Splint verloren), aber beim Getriebe aufgegeben, obwohl das 30 Jahre alte Fett vielleicht mal für eine Ablösung ansteht. Unter www.werkzeug-news.de gibt es ein paar Threads zu der AEG-Gerätefamilie. Man nennt dort die Drehknöpfe ausdrücklich Wegwerf-Teile, was nichts hilft, wenn kein Ersatz mehr lieferbar ist.
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