Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug AEG Bohrmaschine lässt sich nicht zerlegen


von Lars B. (heiner56)


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Hallo Leute,
hab eine alte Bohrmaschine (Bohrhammer) von AEG, deren Schlagfunktion 
anscheinend defekt ist. Leider bekomm ich sie einfach nicht getrennt. 
(Anker vom Gehäuse) Es hängt an den beiden Drehschaltern für die Gänge 
und die Schlagfunktion. Normalerweise müsste man die abhebeln können. 
Aber da tut sich nichts. Will die Teile ja auch nicht abbrechen. Hat 
jemand eine Idee??

von Andrea B. (stromteam)


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google mal nach aeg 4000365651
Im 2. Vorschlag ist eine Explosionszeihnung
( Ersatzteilservice wmv-dresden )

von Lars B. (heiner56)


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Hab ich schon gefunden-hilft mir aber nicht weiter. Da kann man zwar die 
zwei Drehschalter sehen, aber wie man sie ab bekommt, ist daraus auch 
nicht zu ersehen

von Andrea B. (stromteam)


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Sind vor dem Lüfterrad zwei Schrauben entfernbar?
Lagerdeckel 111
Ich denke die Schalterknöpfe lassen sich erst beim Zerlegen entfernen.

: Bearbeitet durch User
von Lars B. (heiner56)


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ja, die hate ich auch abgeschraubt. Hat sich trotzdem nichts bewegt

von Lars B. (heiner56)


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jetzt ist der Pfeil richtig- gegenüber ist dann die gleiche Schraube 
nochmals

von Thomas R. (thomasr)


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https://www.wmv-dresden.de/documents/AEG-AtlasCopco/phe_24_und_26_und_30_-_reparaturanleitung.pdf

Zitat daraus: Umschalter (6) entfernen; Umschalter in Stellung „0“ 
stellen und mit Zange ausbrechen (Umschalter wird hierbei zerstört)

: Bearbeitet durch User
von Lars B. (heiner56)


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Mensch Thomas, wo hast du DAS denn her. Tja, das wars denn wohl, 
nämliche diese Schalter kann man nicht mehr nachkaufen. Geb die dann 
wohl dem Kumpel zurück. Bohren kann er ja zumindest damit, auch wenn das 
Teil mörderschwer ist.

von Andrea B. (stromteam)


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Die Getriebe waren "Früher" anders.
Kann man am orangen Pfeil vorsichtig reihum aufhebeln?
Eventuell den Anker leicht drehen.
Das Getriebe ist durch den Bohrstaub verklebt.

von Lars B. (heiner56)


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Aber wenn ich die Drehschalter ja nicht abmachen kann (ohne sie zu 
zerstören) komm ich ja trotzdem  nicht weiter oder?

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Als bekennender Reparatur-freak rate ich: schmeiss weg und kauf dir nen 
Akkuhammer. Je nachdem was du schon hast mit dem passenden Akkusystem.
Mein alter Boschhammer wollte auch nicht mehr recht, Kohlen getauscht. 
Dann Elektronik (Triac) defekt, zuletzt noch nen Lagerwechsel und 
gereinigt/neu geschmiert (er liegt noch rum, wird aber nicht mehr 
genutzt)
Bei mir ist es ein Makita DHR17 geworden, aber auch bei 
Einhell/Lidl/Aldi bekommt man was. Sicher nicht für Dauereinsatz, für 
den passionierten Heimwerker aber super brauchbar.
Gefühlt schlägt der deutlich heftiger. Was verloren geht ist natürlich 
die Sicherheitsabschaltung (wenn beim Bohren plötzlich das Licht ausgeht 
blieb auch gerne der Netzbohrhammer stehen :-)

von Manfred P. (pruckelfred)


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H.Joachim S. schrieb:
> Als bekennender Reparatur-freak rate ich: schmeiss weg und kauf dir nen
> Akkuhammer.

Ich bezweifele, dass diese Akkuspielerei eine vergleichbare Leistung 
bringt und z.B. einen 30mm-Bohrer durch die Decke bewegt.

Ein halbwegs intelligenter Mensch will diese verschissene Akkumode, wo 
man nach überschaubarer Zeit keinen Ersatz mehr bekommt, nicht haben. 
Vor ein paar Wochen habe ich meine Metabo 0172/2 Bohrmaschine benutzt, 
gut 50 Jahre alt und kann mit dem modernen Strom aus der Steckdose noch 
immer umgehen. Da läuft irgendwas schief, dass nicht jede meiner 
Maschinen eine spezielle Steckdose braucht, wie bei dem Akkugekasper.

> Mein alter Boschhammer wollte auch nicht mehr recht, Kohlen getauscht.
> Dann Elektronik (Triac) defekt, ...

Mein erster hieß Kress und war irgendwann mechanisch soweit 
ausgeklappert, dass ich weitere Reparaturen nicht mehr sinnvoll fand. Er 
hat sich seine Ruhe redlich verdient und Bosch & Co in den Schatten 
gestellt. Hier fallen nun erheblich weniger Arbeiten an, sodass der 
Nachfolger Parkside (Made by Einhell) heißt, aber natürlich mit 
230V-Netzkabel.

von Andrea B. (stromteam)


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Ich denke die Schalter lassen sich aufgrund der "Nasen" nur in 
bestimmten Stellungen entfernen / montieren.
Gibt es Videos zu AEG  Atlas Copco  Milwaukee? Alles ein Verein

von Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)


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Das mit dem "Schalter abbrechen" zur Demontage halte ich auch für ... 
gewagt

bei der Montage in dem pdf weiter hinten wird erwähnt: Schalthebel (6) 
aufdrücken, in Stellung Hämmern montieren.

--> Hast du mal versucht, den Schalthebe in Stellung "hämmern" einfach 
mit einer Zange azuziehen?

: Bearbeitet durch User
von Michael B. (laberkopp)


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Lars B. schrieb:
> Leider bekomm ich sie einfach nicht getrennt. (Anker vom Gehäuse

Vom Anker aus sind 2 Schrauben direkt neben dem Lüfterrad, das hat sogar 
2 kleine Einbuchtungen damit man besser an die Schrauben rankommt.

Dann kannst du den Anker mit Lüfter, Kugellager und Ritzel herausziehen, 
geht schwer weil das Kugellager im Getriebegehäuse Presspassung hat.

Das hilft aber noch nicht um ins Getriebe und Schlagwerk zu kommen. Die 
beiden Drehknöpfe sind von innen mit Sprengringen gesichert.

Aber es ist eh nutzlos das Getriebe zerlegen zu wollen, da ist ein Hebel 
gebrochen, den bekommst du sowieso nicht einzeln.

Du kannst höchstens das Getriebe aus einem AEG mit defektem Motor 
nehmen. Achtung, die vorne schwarze Serie ist intern inkompatibel mit 
der vorne silbergrau/blauen Serie.

Dieser 1010W Bohrhammer ist übrigens super.

: Bearbeitet durch User
von Lars B. (heiner56)


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Danke Jungs für die vielen nützlichen Tipps. Da es nicht meiner ist und 
ich keine Lust hab, da Stunden dran zu verbringen, werd ich den wohl 
wieder zusammenbauen und gut ist.

von Rene (renewunkler)


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Manfred P. schrieb:
> Ein halbwegs intelligenter Mensch will diese verschissene Akkumode, wo
> man nach überschaubarer Zeit keinen Ersatz mehr bekommt, nicht haben.

Komisch - warum haben alle Handwerksbetriebe/Profis auf Akku 
umgeschwenkt - sind die alle minderintelligent?

von Michael B. (laberkopp)


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Rene schrieb:
> warum haben alle Handwerksbetriebe/Profis auf Akku umgeschwenkt

Weil sie

a) die Geräte so regelmässig verwenden, dass die Akkus eher an Abnutzung 
als an Überlagerung bei nur 5x Nutzung sterben

b) weil Kosten für Arbeitsgeräte da fast egal sind

c) weil Fragen nach einer Steckdose und Verlängerungskabel auf den 
meisten Baustellen nervig viel Zeit kostet ind Zeit ist für die Jungs 
Geld

d) gewerblich genutzte Geräte halten sowieso nicht so lange wie die 5 
Jahre des Akkus.

e) dafür sind die Jungs eher kräftig und können die übermässig schweren 
Teile auch rumschleppen, was der Hausfrau eher wenig Spass macht

f) das übliche "ich hol mal das Akkusgerät, Mist leer, erstmal laden, 
ich mach dann morgen weiter" wie zu Hause bei regelmässigem Einsatz eher 
nicht vorkommt.

g) Bei mir liegen Elektrogeräte ab 1953 rum (und Handwerkszeug ab 1889) 
die nur selten genutzt werden, teils nur alle 10 Jahre mal. Mach das mal 
bei Akkuramsch, da kaufst du für jedes mal Nutzen neu.

h) Meine Akkuschrauber (so aus 2004) haben inzwischen den 3. Satz Akkus, 
das lohnte nur wegen Selbsteinbau von Zellen.

i) Trotz Akkuschraubern braucht ich für 16cm Schrauben in die dicken 
Dachbalken meine 1000W Handbohrmaschine mit Kabel, weil der Akkuramsch 
einfach versagte.

j) und viele Schrauben dreh ich trotz Akkuschraubern per Hand, weil man 
mit den klobigen Dingern einfach nicht rankommt. Am kleinsten ist noch 
der Druckluftschrauber.

von Harald K. (kirnbichler)


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Michael B. schrieb:
> das übliche "ich hol mal das Akkusgerät, Mist leer, erstmal laden,
> ich mach dann morgen weiter"

Seitdem es LiIon-Akkus statt des alten NiCd-Rotzes gibt, ist das kein 
stichhaltiges Argument mehr.

Ich hab' einen billigen Lidl-Akkubohrschrauber, der ist jetzt zwölf 
Jahre alt. Der mitgelieferte Akku hält seine Ladung nach wie vor, und 
ich kann das Ding nach dem Aufladen ein halbes Jahr rumliegen lassen, 
und damit problemlos ein Loch in die Wand bohren. OK, sind keine 
Stahlbetonwände.

Davor hatte ich so ein klobiges NiCd-Ding, mit gleich zwei Akkus, die 
man am Tag vor der geplanten Verwendung unbedingt aufladen musste. Hatte 
man sie vor drei Tagen aufgeladen, kam man damit schon nicht mehr sehr 
weit.

Ich hab' auch noch 'ne alte AEG-Schlagbohrmaschine (blau), die ist groß, 
laut und schwer. Für den Dosenbohrer ist das Ding natürlich 
alternativlos.

von Rene (renewunkler)


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Michael B. schrieb:
> weil Fragen nach einer Steckdose und Verlängerungskabel auf den meisten
> Baustellen nervig viel Zeit kostet ind Zeit ist für die Jungs Geld

Einer deiner Top 3 Gründe - wat?

Ich glaube hier sind einige in 2005 stehengeblieben. Würde niemals mehr 
ein kabelgebundenes Werkzeug verwenden - genauso wie alle meine 
Handwerkerfreunde. Da ist alles Akku und die Jungs feiern es.

Aber gut - vermutlich ist das wie dieses Internet in Deutschland - 
Neuland. ;)

von Teo D. (teoderix)


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Bau den Hebel zum Umschalten von Bohr auf Hammerbetrieb aus!
Mehr wirst du hoffentlich nicht zerlegen müssen...

von Michael B. (laberkopp)


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Rene schrieb:
> Würde niemals mehr ein kabelgebundenes Werkzeug verwenden - genauso wie
> alle meine Handwerkerfreunde

Ich habe geschrieben warum Handwerker das machen - wenn sie unterwegs 
auf Montage sind wie du, mein Beileid.

In der Werkstatt hingegen ist alles mit Stecker, ob Bohrmaschine, Fräse, 
Abrichte, Drehbank, Bandsäge, da kommt niemand auf die Schwachsinnsidee 
mehr Geld für schlechtere Leistung auszugeben.

von Lars B. (heiner56)


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Teo D. schrieb:
> Bau den Hebel zum Umschalten von Bohr auf Hammerbetrieb aus!
> Mehr wirst du hoffentlich nicht zerlegen müssen...

Und was hab ich dann?

von Teo D. (teoderix)


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Lars B. schrieb:
> Und was hab ich dann?

Höchstwahrscheinlich einen kaputten Hebel in der Hand.

von Michael B. (laberkopp)



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Teo D. schrieb:
> Höchstwahrscheinlich einen kaputten Hebel in der Hand.

So sieht der aus.

Er ragt nach innen durch und dort sitzt auf dem Hebel ein Plastikring.

Der ist so angeschrägt dass er sich von aussen hineindrücken lässt bei 
der Montage und dann auseinanderschnappt.

Zum Demontieren muss man ihn wieder zusammendrücken damit er durchs Loch 
rutschen kann.

Dafür habe ich ein Werkzeug gebaut aus einem Blech mit 
Halbrundausbuchtung, dass man drüberschiebt. Dazu muss man aber erst das 
Getriebe geöffnet haben.

von Joachim B. (jar)


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Harald K. schrieb:
> Seitdem es LiIon-Akkus statt des alten NiCd-Rotzes gibt, ist das kein
> stichhaltiges Argument mehr.

stimmt nicht pauschal

20 Jahre tat dieser grüne Bosch NICD seinen Dienst, ich dachte es wäre 
mal Zeit etwas Neues zu holen auch weil nach 20 Jahren der Akku 
schwächelte.

Erste Macke vom Neuen, man kann nicht unter Last langsam andrehen, da 
startet nichts, gibt man mehr "Gas" drehts irgendwann unter vollem Tempo 
los, gefühlvoll ist da nichts, entweder reißen die Schraubenköpfe ab 
oder Bits werden zerstört. Es ist ein Riesenbeschiß abgesehen davon das 
man sich ständig um den Akku sorgen muß damit er nicht tiefentladen 
wird, hatte ich beim Grünen NICD nie.

von Lars B. (heiner56)


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Teo D. schrieb:
> Lars B. schrieb:
>> Und was hab ich dann?
>
> Höchstwahrscheinlich einen kaputten Hebel in der Hand.

Ist der Hebel auf der Explo-Zeichnung zu finden?

von Harald K. (kirnbichler)


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Joachim B. schrieb:
> entweder reißen die Schraubenköpfe ab
> oder Bits werden zerstört.

Da ist ein Ring für die Drehmomenteinstellung dran, damit genau das 
nicht passiert.

von Joachim B. (jar)


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Harald K. schrieb:
> Da ist ein Ring für die Drehmomenteinstellung dran, damit genau das
> nicht passiert.

ach [/Loriot]
erklär mal wie man mit reduziertem Drehmoment kraftvoll dosiert 
schrauben soll, es nutzt ja nicht wenn das Drehmoment auslöst! Man hat 
einfach keine Kontrolle!

von Stefan W. (stefan_w234)


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Michael B. schrieb:
> Trotz Akkuschraubern braucht ich für 16cm Schrauben in die dicken
> Dachbalken meine 1000W Handbohrmaschine mit Kabel, weil der Akkuramsch
> einfach versagte.

Sind deine Schrauber von Playmobil? Das schaffen sogar aktuelle 
12V-Geräte ohne Probleme.

Michael B. schrieb:
> der Werkstatt hingegen ist alles mit Stecker, ob Bohrmaschine, Fräse,
> Abrichte, Drehbank, Bandsäge, da kommt niemand auf die Schwachsinnsidee
> mehr Geld für schlechtere Leistung auszugeben.

Das liegt aber daran, dass solche Geräte gerne mal vierstellig wiegen 
und elektrische Leistung im zweistelligen kW-Bereich sehen wollen, 
welchen Sinn sollte es haben sowas auf Akku umzustellen?

von Michael B. (laberkopp)


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Stefan W. schrieb:
> Das liegt aber daran, dass solche Geräte gerne mal vierstellig wiegen
> und elektrische Leistung im zweistelligen kW-Bereich sehen wollen,
> welchen Sinn sollte es haben sowas auf Akku umzustellen?

Rene wollte uns aber glauben machen  dass

Rene schrieb:
> alle Handwerksbetriebe/Profis auf Akku umgeschwenkt

Das war naturlich Unsinn, galt nur für

Stefan W. schrieb:
> Schrauber von Playmobil

wie du selber erkannt hast.

: Bearbeitet durch User
von Stefan W. (stefan_w234)


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Michael B. schrieb:
> Rene wollte uns aber glauben machen  dass
> Rene schrieb:
>> alle Handwerksbetriebe/Profis auf Akku umgeschwenkt

Da hat der Kollege aber leider weitestgehend Recht, zumindest was die 
handgeführten Elektrowerkzeuge betrifft. Schon vor 20 Jahren gab es 
Akkuschrauber, die problemlos 200x8 Schrauben verarbeitet haben. 
Mittlerweile hat Stihl eine Akkusäge mit 3,5kW, Hilti hat 
durchbruchstaugliche Kombihämmer, es gibt akkubetriebene Kappsägen. Die 
Handwerker kaufen das bestimmt alle weil sie dumm sind und keine Ahnung 
von ihrer täglichen Arbeit haben, oder?

von Rene (renewunkler)


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Stefan W. schrieb:
> Die Handwerker kaufen das bestimmt alle weil sie dumm sind und keine
> Ahnung von ihrer täglichen Arbeit haben, oder?

Mikrocontroller.net in a nutshell. Hier Posten irgendwelche Leute, die 
gedanklich in 2005 stehengeblieben sind und nun noch rotzfrech ihren 
veralteten Wissensstand als Fakt darstellen wollen.

von Harald K. (kirnbichler)


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Joachim B. schrieb:
> erklär mal wie man mit reduziertem Drehmoment kraftvoll dosiert
> schrauben soll

Hmm. Denk mal über Deine Frage nach. Reißt Du, wenn Du von Hand 
schraubst, auch alle Schraubenköpfe ab?

von Joachim B. (jar)


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Harald K. schrieb:
> Hmm. Denk mal über Deine Frage nach. Reißt Du, wenn Du von Hand
> schraubst, auch alle Schraubenköpfe ab?

meine Hand kann immer so viel Kraft bei jeder Drehzahl einsetzen ohne zu 
schlagen oder Bits zu versauen, genau was der neue Akkuschrauber eben 
nicht kann und der alte Akkuschrauber konnte PUNKT

von Gerd E. (robberknight)


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Joachim B. schrieb:
> Erste Macke vom Neuen, man kann nicht unter Last langsam andrehen, da
> startet nichts, gibt man mehr "Gas" drehts irgendwann unter vollem Tempo
> los, gefühlvoll ist da nichts, entweder reißen die Schraubenköpfe ab
> oder Bits werden zerstört.

Ich hatte neulich mal einen älteren blauen Bosch in der Hand (noch mit 
Bürstenmotor). Da war das langsame Anfahren nicht das Problem.

Dafür hat der die Macke dass er keine ordnentliche Motorbremse hat wenn 
man den Hebel loslässt. Der dreht also erst mal weiter, vor allem beim 
schnellen Rausdrehen von Schrauben oder Bohren nervt das. Mein 
Hitachi/Hikoki hat dagegen ne gute aktive Bremse. Wenn man da aus voller 
Fahrt loslässt stoppt der quasi sofort.

Hat Dein Bosch so eine aktive Bremse oder dreht der weiter?

: Bearbeitet durch User
von Michael B. (laberkopp)


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Stefan W. schrieb:
> Die Handwerker kaufen das bestimmt alle

Ich hab geschrieben warum sie das kaufen und warum ein Heimwerker das 
nicht tun sollte.

Hast du es etwa nicht gelesen ?

von Stefan W. (stefan_w234)


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Michael B. schrieb:
> Hast du es etwa nicht gelesen ?

Nur grob überflogen, ist mir sonntags zu anstrengend. Dass im ganzen 
Thread wenig substantielles dabei ist hab ich aber gemerkt...

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Michael B. schrieb:
> Hast du es etwa nicht gelesen ?

Das grenzt ja schon an Majestätsbeleidigung...Schäm er sich!

von Harald K. (kirnbichler)


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Joachim B. schrieb:
> meine Hand kann immer so viel Kraft bei jeder Drehzahl einsetzen ohne zu
> schlagen oder Bits zu versauen

Aha.

von Lu (oszi45)


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Für jeden Zweck das richtige Werkzeug??? Ob die Spezialisten in 
Gelsenkirchen auch nur Akkuwerkzeuge hatten für den Wanddurchbruch? Bei 
B400 im Hochhaus war ich froh, einen geeigneten Hilti-Bohrhammer mit 
Kabel zu haben um ein kleines Loch zu bohren.

von Frank O. (frank_o)


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Michael B. schrieb:
> mehr Geld für schlechtere Leistung auszugeben.

Die Aussage trifft zumindest nicht auf Schlagschrauber von Millwaukee 
zu.
Das sind die stärksten Schlagschrauber auf dem Markt und zumindest hat 
jeder der große Räder macht, einen Millwaukee. Dazu sind sind sogar noch 
teilweise billiger als die Geräte, die in der Nähe der Leistung liegen.

Aber beim Rest hast du nahezu uneingeschränkt recht.
Alles wo man sich Bewegen muss, ist Kabel oder Schlauch oft hinderlich. 
Wobei ich auch lieber mit einem relativ kleinen Druckluftschrauber 
schraube, statt mit so einem großen Akkuschrauber.

von Udo S. (urschmitt)


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Frank O. schrieb:
> Das sind die stärksten Schlagschrauber auf dem Markt und zumindest hat
> jeder der große Räder macht, einen Millwaukee.

Für die Behauptung hast du bestimmt einen Link

von Udo S. (urschmitt)


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Lu schrieb:
> Für jeden Zweck das richtige Werkzeug??? Ob die Spezialisten in
> Gelsenkirchen auch nur Akkuwerkzeuge hatten für den Wanddurchbruch? Bei
> B400 im Hochhaus war ich froh, einen geeigneten Hilti-Bohrhammer mit
> Kabel zu haben um ein kleines Loch zu bohren.

Genau so ist es.
Der Schrauber hat Akku, kein Mensch will überall wo er mal ein paar 
Schrauben reindrehen eine 230V Leitung.
Der große SDS Max Bohrhammer hat Leitung. Das Teil wiegt eh schon 7 kg, 
da will ich nicht noch 2 kg Akku dazu. Und wenn man damit wirklich mal 
Beton wegstemmen muss, würde ein Akku schnell leer sein.
Die Handwerker, die bei mir in den letzten Jahren gearbeitet haben, 
haben fast alle Handgeräte mit Akku. Ergibt Sinn. wenn man auf dem Dach 
mal schnell eine Handkreissäge oder ein Schrauber weitergeben will, kann 
man keine Leitung quer übers Dach brauchen.
Das Kernbohrgerät des Heizungsbauers hat natürlich Kabel, seine 
Baustellenleuchte, die Säbelsäge und der Bohrhammer haben alle die 
gleichen Systemakkus. Er braucht nur eine Steckdose, da steckt das 4fach 
Ladegerät mit den Wechselakkus drin.

: Bearbeitet durch User
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Michael B. schrieb:
> i) Trotz Akkuschraubern braucht ich für 16cm Schrauben in die dicken
> Dachbalken meine 1000W Handbohrmaschine mit Kabel, weil der Akkuramsch
> einfach versagte.

Früher kannte man den Trick, den Schrauben etwas Seife oder Öl
an die Spitze zu geben, damit die leichter zu verdrehen sind.
Das war noch zur Schraubendreher-Zeit, als noch keiner
einen elektrischen Schrauber hatte.

Ich bin mir sicher, dass ein solcher Trick
heute auch noch für Akkuschrauber anwendbar ist.
Und schon verschraubste 50 Schrauben mehr pro Ladung.

von Rainer D. (rainer4x4)


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Udo S. schrieb:
> Das Kernbohrgerät des Heizungsbauers hat natürlich Kabel
Aber auch nur für die kleinen Löchlein. Ab 400mm rund, oder 300mm tiefe 
Sägeschnitte in Stahlbeton nehme ich lieber meine hydraulischen 
Maschinen.
Und wer schonmal in Weltkriegsbunkern gearbeitet hat, der weiss was sehr 
gute Diamantsegmete an Dauerleistung brauchen!
Aber ohne Weltkriegsbauten oder dickem Stahlbeton geht heutzutage nahezu 
ausnahmslos alles mit Akkumaschinen! Auch Kernbohrungen in Mauerwerk.

von Udo S. (urschmitt)


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Rainer D. schrieb:
> Udo S. schrieb:
>> Das Kernbohrgerät des Heizungsbauers hat natürlich Kabel
> Aber auch nur für die kleinen Löchlein. Ab 400mm rund, oder 300mm tiefe
> Sägeschnitte in Stahlbeton nehme ich lieber meine hydraulischen
> Maschinen.

400mm Durchmesser braucht man zum Glück selten. Hier waren es 250mm für 
das Schlauchpaket einer Monoblock Wärmepumpe.
Allerdings Bruchsteinmauer mit Granitanteil 65cm dick. Ist aber dank 
Verlängerung kein Problem.
2h Arbeit mit der Kernbohrmaschine.

Die meisten Installateure haben gar keine eigene KBM, die lassen sowas 
von Zweitfirma machen. Im Angebot dann fast immer "bauseitige Leistung". 
Er hat eine von Hilti, aber keine hydraulische.

Rainer D. schrieb:
> Und wer schonmal in Weltkriegsbunkern gearbeitet hat, der weiss was sehr
> gute Diamantsegmete an Dauerleistung brauchen!

Die Maschine hat 3500W. Geht offiziell bis 250mm, 300mm geht gerade so 
noch am Fuß vorbei.
Neuer Schneidaufsatz für die 250mm Bohrkrone = 600 Euro.

von Thomas R. (thomasr)


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Heutzutage ist das schneiden in "weltkriegsbunkern" und ähnlichem dank 
billiger synthetischer Diamanten ja kein Problem mehr. Vor 50 Jahren 
mußten wir das noch mit der Sauerstofflanze machen um die Träger 
freizulegen die dann die Schneidladungen bekamen. Donarit war dein 
Freund ;-)

von Frank O. (frank_o)


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Udo S. schrieb:
> Für die Behauptung hast du bestimmt einen Link

Ne. Aber weiß ich. Alles selbst getestet und alle anderen sagen das 
gleiche drüber. Frag in einer Reifenbude, die auch Trecker, LKW und 
Gabelstaplerreifen machen, die werden dir das gleiche sagen.

von Wolf17 (wolf17)


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Der dicke Milwaukee 1"-Akku-Schlagschrauber liefert bis zu 2711Nm 
Lösemoment, wiegt aber auch unhandliche 11kg.    Wer bietet mehr Nm?
Der stärkste Milwaukee 3/4" Typ hat 2034Nm und 2,9kg.
Der stärkste von Hazet mit Druckluft liefert 1700Nm, wiegt aber dafür 
nur knapp 2kg.

von Frank O. (frank_o)


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Das mit den Lösemomenten ist auch so eine Sache. Ich weiß gar nicht wie 
die solche Werte ermitteln, denn die sind oft sehr weit von der Realität 
entfernt.
Wir haben wirklich schon mehrfach verschiedene starke Schrauber 
getestet.
Es kommt auch auf den Schlag an. Der Millwaukee (ich hatte 3/4") ist 
stärker als alle Vergleichstypen. Das was der los bekommt, können alle 
anderen nicht.

von Thomas R. (thomasr)


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Wolf17 schrieb:
> Der dicke Milwaukee 1"-Akku-Schlagschrauber liefert bis zu 2711Nm
> Lösemoment, wiegt aber auch unhandliche 11kg.    Wer bietet mehr Nm?
> Der stärkste Milwaukee 3/4" Typ hat 2034Nm und 2,9kg.
> Der stärkste von Hazet mit Druckluft liefert 1700Nm, wiegt aber dafür
> nur knapp 2kg.

Wie stützt man die eigentlich ab? Mit einer Hand??

von Flöte (nsolo)


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Lars B. schrieb:
> Mensch Thomas, wo hast du DAS denn her. Tja, das wars denn wohl,
> nämliche diese Schalter kann man nicht mehr nachkaufen. Geb die dann
> wohl dem Kumpel zurück. Bohren kann er ja zumindest damit, auch wenn das
> Teil mörderschwer ist.

Dann druckste dir einfach einen aus. Sollte nicht so schwierig sein das 
zu designen. Kann ja auch abnehmbar bleiben o.ä.

von Udo S. (urschmitt)


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Wolf17 schrieb:
> Der dicke Milwaukee 1"-Akku-Schlagschrauber liefert bis zu 2711Nm
> Lösemoment, wiegt aber auch unhandliche 11kg.    Wer bietet mehr Nm?

https://eshop.wuerth.de/Druckluft-Schlagschrauber-1-Premium-Power-SHLGSHRBR-DL-DSS-1ZO-PREMIUM-POWER/57143760.sku/de/DE/EUR/

Frank O. schrieb:
> Es kommt auch auf den Schlag an. Der Millwaukee (ich hatte 3/4") ist
> stärker als alle Vergleichstypen.

Fragt sich wie viele "Vergleichstypen" du in der Hand hattest. Milwaukee 
(schreibt sich übrigens mit mur einem 'l') baut schon ordentliches 
Werkzeug, ich tue mich aber schwer damit, so eine Firma gleich als "die 
Besten" zu bezeichnen.

von Udo S. (urschmitt)


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Thomas R. schrieb:
> Wie stützt man die eigentlich ab? Mit einer Hand??

Schau dir die Geräte an, Bilder gibts im Internet.
Die Haupt Arbeit des "Abstützens" macht die Physik (Trägheitsmoment des 
Schraubers).

: Bearbeitet durch User
von Ralf X. (ralf0815)


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Udo S. schrieb:
> Thomas R. schrieb:
>> Wie stützt man die eigentlich ab? Mit einer Hand??
>
> Schau dir die Geräte an, Bilder gibts im Internet.
> Die Haupt Arbeit des "Abstützens" macht die Physik (Trägheitsmoment des
> Schraubers).

Also sofort Vollgas geben?

von Wollvieh W. (wollvieh)


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Gerd E. schrieb:

> Hat Dein Bosch so eine aktive Bremse oder dreht der weiter?

Ich hab mehrere kleine Bosch 12V Lion mit Bremse. Heißt Kurzschluß über 
den Schalter beim Loslassen. Mag der Schalter ja lange aushalten, aber 
es röstet die Motorkohlen.

Dementsprechend waren die recht jungen Schrauber auch alle im 
Elektroschrott, weil die Kohlen runter bis aufs Blech waren (die sind 
nur noch an zwei mehr oder weniger federnde Blechstreifen angeklemmt, 
nix mehr mit Schacht.)

von Udo S. (urschmitt)


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Wollvieh W. schrieb:
> Heißt Kurzschluß über
> den Schalter beim Loslassen. Mag der Schalter ja lange aushalten, aber
> es röstet die Motorkohlen.

Erkläre mal warum das die Motorkohlen stärker belastet als ein normaler 
Betrieb unter Last.

von Hauke F. (z8002)


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Michael B. schrieb:
> [Hebel] ist so angeschrägt dass er sich von aussen hineindrücken lässt bei
> der Montage und dann auseinanderschnappt.
>
> Zum Demontieren muss man ihn wieder zusammendrücken damit er durchs Loch
> rutschen kann.
>
> Dafür habe ich ein Werkzeug gebaut aus einem Blech mit
> Halbrundausbuchtung, dass man drüberschiebt. Dazu muss man aber erst das
> Getriebe geöffnet haben.

Meine AEG Pneumatic 2000 hat die gleichen genialen Knöpfe. Auch wenn 
sich der Fred längst weiterbewegt hat: Könntest Du noch ein paar Worte 
(oder sogar ein Bild) verlieren, wie genau Du das Werkzeug einsetzt?

Danke,
Hauke

von Michael B. (laberkopp)


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Hauke F. schrieb:
> Du noch ein paar Worte (oder sogar ein Bild) verlieren, wie genau Du das
> Werkzeug einsetzt?

Na ja, reinschieben von der dann offenen Seite des Getriebes, damit es 
links und rechts über den Plastikring greift und ihn zusammendrückt, 
dann Knopf etwas rausziehen damit der Plastikring in die Öffnung 
rutscht, er geht erst ganz rauszuziehen wenn man das Werkzeug wieder 
entfernt hat.

Die Spaltoffnung des Plastikrings muss dabei naturlich nach hinten 
gedreht sein.

Eventuell kann man den Plastikring auch mit 2 (Stäben, 
Schraubenziehern...) so weit aufbiegen, dass er im Getriebe vom Knopf 
abrutscht. Das wollte ich aber nicht riskieren weil er eventuell bricht.

: Bearbeitet durch User
von Hauke F. (z8002)


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Michael B. schrieb:
> Na ja, reinschieben von der dann offenen Seite des Getriebes, damit es
> links und rechts über den Plastikring greift und ihn zusammendrückt,
> dann Knopf etwas rausziehen damit der Plastikring in die Öffnung
> rutscht, er geht erst ganz rauszuziehen wenn man das Werkzeug wieder
> entfernt hat.

Danke! Dann habe ich eine Idee, falls mein 2000 das mal braucht.

Ich habe ihn vor fünf Jahren aufgearbeitet (das Bohrfutter hatte einen 
Splint verloren), aber beim Getriebe aufgegeben, obwohl das 30 Jahre 
alte Fett vielleicht mal für eine Ablösung ansteht.

Unter www.werkzeug-news.de gibt es ein paar Threads zu der 
AEG-Gerätefamilie. Man nennt dort die Drehknöpfe ausdrücklich 
Wegwerf-Teile, was nichts hilft, wenn kein Ersatz mehr lieferbar ist.

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