Forum: Platinen Hilfe gesucht: Wie zerlege ich ein Poti in KiCad im PCB-Editor in drei unabhängige Pins


von J. T. (chaoskind)


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Moin,

ich hab mir gerade KiCad installiert und versuche mich an meiner ersten 
Platine, um das Entflechten entspanntner zu machen, wäre es praktisch, 
ein Poti in drei unabhängig auf der Platine verschiebbare Pins zu 
zerlegen.

Ich hab mich vertrauensvoll an die KI gewandt, nachdem ich Google mein 
Problem nicht verständlich machen konnte... Die hat mir auch sehr 
kompetent erklärt "drück diesen und jenen Knopf, mach aus dem Poti 
Einheit A ohne Pins, Einheit B mit einem Pin usw". Für den Schaltplan 
hab ich dann auch unabhängige Pins, aber ich kann den Untereinheiten 
keine unabhängigen Footprints zuweisen -> Fehler.

Das sollte doch möglich irgendwie möglich sein? Kann mir jemand 
weiterhelfen?

MfG Chaos

von Harry L. (mysth)


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J. T. schrieb:
> um das Entflechten entspanntner zu machen, wäre es praktisch,
> ein Poti in drei unabhängig auf der Platine verschiebbare Pins zu
> zerlegen

Broken by design.

von J. T. (chaoskind)


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Das Poti soll nicht auf die Platine, sondern abgesetzt ins Bedienteil. 
Ich sehe da die Einsparung von Leiterbahnkreuzungen, wo siehst du ein 
"Broken by Design"?

Kennst du dich mit der Bedienung von KiCad aus und kannst was zum 
gefragten  Thema sagen?

von Dergute W. (derguteweka)


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Moin,

J. T. schrieb:
> Das Poti soll nicht auf die Platine, sondern abgesetzt ins Bedienteil.

Dann ist doch das Bedienteil eine eigene Schaltung, die du dann mit 
deiner Platine z.B. ueber drei Strippen verbinden willst. Also malst du 
in deinen Schaltplan halt 3 Stk einpolige Anschluesse. Kannst ja daneben 
noch was passendes hinschreiben oder in schickem Blau ein Poti dazu 
malen.

Gruss
WK

von Paul B. (paule201)


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Zeichne im Schaltplan ein Poti. An jeden der Anschlüsse hängst du einen 
Testpunkt. Dann wählst du als Footprint für die Testpunkte einen 
"Testpoint" aus, der deinen Anforderungen entsprich (Lochdurchmesser 
etc). Schon hast du auf der Platine 3 einzelne Pads.

Besser wäre ein Stecker mit 3 Pins und da eine Lage meist sowieso GND 
ist und bei mehr als 2 Layern auch meist noch eine VCC Lage vorhanden 
ist, musst du eigentlich nur noch eine Leiterbahn ziehen und damit 
kannst du den Stecker ja wieder dahin machen, wo er am einfachsten zu 
routen ist.

Überleg dir warum dieses "Problem" so selten ist, dass es noch niemand 
hatte. Manchmal hat das einfach den Grund das es nicht der übliche Weg 
ist.

Vllt ist KiCad nichts für dich, sondern eher SprintLayout.

von J. T. (chaoskind)


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Paul B. schrieb:
> Zeichne im Schaltplan ein Poti. An jeden der Anschlüsse hängst du einen
> Testpunkt. Dann wählst du als Footprint für die Testpunkte einen
> "Testpoint" aus, der deinen Anforderungen entsprich (Lochdurchmesser
> etc). Schon hast du auf der Platine 3 einzelne Pads.

Aber dann muss ich doch noch Leiterbahnen vom Testpoint zum Potipin 
ziehen, die "in echt" ja aber Kabel und eben keine Leiterbahn auf der 
Platine sind?

Dergute W. schrieb:
> Dann ist doch das Bedienteil eine eigene Schaltung, die du dann mit
> deiner Platine z.B. ueber drei Strippen verbinden willst.

Genau so ist es gedacht. Aber wie gefragt, wie mach ich KiCad dann klar, 
dass das Kabel sein sollen? Einfach im Schaltplan das Poti weglassen, 
und stattdessen die drei einzelnen Testpoints einfügen?

Das versuch ich direkt mal,

danke euch erstmal


P.S.
ja, so scheint es zu klappen!

von Nick (b620ys)


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Paul B. schrieb:
> Zeichne im Schaltplan ein Poti. An jeden der Anschlüsse hängst du einen
> Testpunkt. Dann wählst du als Footprint für die Testpunkte einen
> "Testpoint" aus, der deinen Anforderungen entsprich (Lochdurchmesser
> etc). Schon hast du auf der Platine 3 einzelne Pads.

Vorher noch auf das Poti im Schaltplan clicken, "e" drücken und dort im 
Dialog "exclude from board" anwählen. Sonst sind nämlich die Pads des 
Potis doch noch auf der Platine.

von Paul B. (paule201)


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J. T. schrieb:
> Aber dann muss ich doch noch Leiterbahnen vom Testpoint zum Potipin
> ziehen, die "in echt" ja aber Kabel und eben keine Leiterbahn auf der
> Platine sind?

Da hast du Recht. Das hatte ich vergessen zu erwähnen, aber Nick hat 
dran gedacht. Das Poti im Schaltplan ist nur Deko. An die Testpoints 
schließt du natürlich auch deine Signale an. GND, VCC und Signal.

Nick schrieb:
> Vorher noch auf das Poti im Schaltplan clicken, "e" drücken und dort im
> Dialog "exclude from board" anwählen. Sonst sind nämlich die Pads des
> Potis doch noch auf der Platine.

von Klaus F. (klaus27f)


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Paul B. schrieb:
> Das Poti im Schaltplan ist nur Deko.

Ja,
und unbedingt auch noch auf die Platine zeichnen:
- das Netzkabel
- den Schukostecker
- die Zuleitung im Haus zur Steckdose
- den Stromverteiler mit Sicherungen und Zähler
- die Hausanschlußleitung
- die Trafostation 20 kV / 400 V
- weitere Leitung
- große Trafostation 110 kV / 20 kV
- usw.
- bis zum Kraftwerk

Oder für Anfänger KiCad: Batteriefach

von Rainer W. (rawi)


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J. T. schrieb:
> ... um das Entflechten entspanntner zu machen, wäre es praktisch,
> ein Poti in drei unabhängig auf der Platine verschiebbare Pins zu
> zerlegen.

Dafür hast du dann den Ärger und die Fehlerträchtigkeit beim Bestücken.
Wer will schon irgendwelche Drähte irgendwo wild auf der Platine 
verlöten :-(

Lege einen Footprint fest (z.B. einen 3-poligen Stecker deiner Wahl) und 
gut ist. Falls du Tipps für das Routing brauchst, zeige deine Schaltplan 
und deine Platine.

: Bearbeitet durch User
von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Klaus F. schrieb:
> und unbedingt auch noch auf die Platine zeichnen:
> - das Netzkabel
> - den Schukostecker

Je nach Arbeitsablauf ist es durchaus sinnvoll, auch solches Zubehör auf 
einer separaten Schaltplanseite aufzuführen. Dann kann man nämlich über 
eine Variantenverwaltung o.ä. unterschiedliche Stücklisten für die 
verschiedenen Zwecke erstellen.

Einer meiner Kunden hatte immer das Problem, dass die ganzen 
Informationen wild verteilt und damit unauffindbar waren. Daher gab es 
die Anforderung, eine automatisch generierte Gesamtstückliste zu 
erstellen. Dies löste ich eben durch eine dedizierte Schaltplanseite (in 
Altium Designer) mit dem ganze Kleinkram:

- Befestigungsschrauben für Steckverbinder, Kühlkörper, usw.
- Montagematerial für die Baugruppe selbst
- ESD-Tüte, Karton, Aufkleber
- und ganz wichtig: die bestückte Baugruppe selbst

Da mein Kunde mit verschiedenen Auftragsfertigern arbeitete, konnte 
anhand solcher Gesamtstückliste auch gleich ein exaktes Angebot für alle 
Fertigungsschritte, einschließlich des Einpackens, erstellt werden, ohne 
dass noch irgendwelche anderen Stücklisten nachgereicht werden mussten.

Der einzige wirkliche Nachteil dieser Lösung besteht darin, dass bereits 
kleine Änderungen der Stücklisten zu Anpassungen einer Schaltplanseite 
und somit des gesamten Projektes führten, obwohl sich nichts 
layourrelevantes geändert hat. Mit sauberen Checkin-Kommentaren des 
Versionskontrollsystems hat man aber auch alles an einer Stelle 
gebündelt.

Wichtig ist dabei, für manche Kleinteile nur eine recht allgemeine 
Beschreibung UND interne Material- oder Dokumentennummer aufzuführen. 
Die genaue Spezifikation (Aufkleber 50*30 mm², Thermotransferdruck mit 
folgendem Audruck: "Blabla..") erfolgt dann in einem separaten Dokument.

Bei anderen Kundenprojekten und eigenen Projekten setze ich das 
teilweise auch so um, aber mit deutlich unterschiedlicher Ausprägung.

Apropos Stücklisten:
Es empfiehlt sich, auch für Software bzw. Firmware eine Stückliste mit 
den eingesetzten Komponenten, z.B. Bibliotheken, zu erstellen. Darüber 
kann man nämlich auch den Überblick über die teils recht 
unterschiedlichen Lizenzen behalten. Natürlich hat die detailierte 
Firmware-Stückliste nichts im Leiterplattenprojekt zu suchen, außer ggf. 
als wichtiges "Bauteil" namens Firmware. Letzteres ist wichtig, weil das 
"Brennen" der Firmware in die Baugruppe auch ein wichtiger 
Fertigungsschritt ist.

von J. T. (chaoskind)


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Rainer W. schrieb:
> Dafür hast du dann den Ärger und die Fehlerträchtigkeit beim Bestücken.

Dafür hab ich den Bestückungsdruck, ist immer noch deutlich entspannter 
und weniger fehleranfällig, als auf Lochraster jede "Leiterbahn" als 
verlötenden Draht auszuführen.

Rainer W. schrieb:
> Wer will schon irgendwelche Drähte irgendwo wild auf der Platine
> verlöten :-(

Hab ich jetzt kein Problem mit, wird weniger wild als ein wilder 
Lochrasteraufbau.

von J. T. (chaoskind)


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Andreas S. schrieb:
> Einer meiner Kunden hatte immer das Problem,

Ich betreib das nur als Hobby, da kommt es auf das ganze Brimborium 
nicht an.

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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J. T. schrieb:
> Ich betreib das nur als Hobby, da kommt es auf das ganze Brimborium
> nicht an.

Auch bei privaten Projekten ist es durchaus sinnvoll, eine ordentliche 
Stückliste zu erstellen, damit man auch viele Jahre später noch 
nachvollziehen kann, welche Teile man damals verwendet hat.

von J. T. (chaoskind)


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Andreas S. schrieb:
> Auch bei privaten Projekten ist es durchaus sinnvoll, eine ordentliche
> Stückliste zu erstellen

Ja das sicher, aber irgendeine Nachvollziehbarkeit nach DINsowieso und 
EU-Norm brauchts da nicht.

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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J. T. schrieb:
> Ja das sicher, aber irgendeine Nachvollziehbarkeit nach DINsowieso und
> EU-Norm brauchts da nicht.

Wann soll ich diese Anforderung behauptet haben?

Aus welcher Norm soll folgen, dass diese so wie von mir beschrieben 
erfüllt werden muss oder dass die von mir beschriebene Vorgehensweise 
solch eine Norm automatisch erfüllt.

Bitte kein allgemeines Geschwafel, sondern eine klare Nennung der 
betreffenden Norm und Textstelle.

von J. T. (chaoskind)


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Andreas S. schrieb:
> Wann soll ich diese Anforderung behauptet haben?

Indirekt, mit der Erwähnung von deinen Kunden. Und in dem Bereich, wo 
man für Kunden arbeitet, soll es (dem Hörensagen nach zumindest) 
durchaus Situationen geben, in denen man nach irgendwelchen stupiden 
Normen arbeiten muss.

P.S.
Wenn ich wie du reagieren würde, wäre meine Antwort übrigens gewesen:

Andreas S. schrieb:
> Auch bei privaten Projekten ist es durchaus sinnvoll, eine ordentliche
> Stückliste zu erstellen

Wo habe ich behauptet, man bräuchte diese nicht? Kein allgemeines 
Geschwafel bitte, sondern eine klare Nennung der Textstelle.

: Bearbeitet durch User
von Veit D. (devil-elec)


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J. T. schrieb:
> Moin,
>
> ich hab mir gerade KiCad installiert und versuche mich an meiner ersten
> Platine, um das Entflechten entspanntner zu machen, wäre es praktisch,
> ein Poti in drei unabhängig auf der Platine verschiebbare Pins zu
> zerlegen.

> Das sollte doch möglich irgendwie möglich sein? Kann mir jemand
> weiterhelfen?

Man verwendet das Prinzip an wie man es bei digital IC mit mehreren 
gleichen Gattern macht. Symbol anlegen, Symbolname vergeben, 
Referenzbezeichner R, Anzahl der Einheiten pro Package 3. OK. Jetzt 
siehst du oben unter der Menüleiste Einheit A stehen. Kann man auswählen 
bis Einheit C. Du hast ja 3 Einheiten angegeben. In jeder Einheit 
platzierst du einen passiven Pin. A/1, B/2, C/3 als Namen/Nummer - so 
als Vorschlag. Damit hast du 1 Bauteil mit 3 "unabhängigen" Pins. Du 
musst nur für dich wissen das alle zusammengehören. Im Schaltplan kannst 
du alle 3 wie ein Poti platzieren mit Rahmen drumherum etc.. Im PCB 
Editor kannste alle 3 unabhängig voneinander platzieren.
Was besseres fällt mir nicht ein.

: Bearbeitet durch User
von Klaus F. (klaus27f)


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Veit D. schrieb:
> Was besseres fällt mir nicht ein.


Braucht ja auch nicht!

DENN:

J. T. schrieb:
> Das Poti soll nicht auf die Platine, sondern abgesetzt ins Bedienteil.

von Veit D. (devil-elec)


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Klaus F. schrieb:
> Veit D. schrieb:
>> Was besseres fällt mir nicht ein.
>
> Braucht ja auch nicht!
>
> DENN:
>
> J. T. schrieb:
>> Das Poti soll nicht auf die Platine, sondern abgesetzt ins Bedienteil.

Doch wird benötigt. Wie soll man sonst das Poti auf der Platine 
kontaktieren? Das Poti steckt doch nur mechanisch in der Frontplatte. 
Die Anschlüsse müssen auf die Platine. Ob gesteckt, gelötet, geschraubt, 
völlig egal, 3 Kabel führen vom Poti auf die Leiterplatte. Deswegen kann 
er sich hier den Luxus leisten 3 "einzelne" Pins auf der LP zu 
verstreuen.

: Bearbeitet durch User
von J. T. (chaoskind)


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Veit D. schrieb:
> Anzahl der Einheiten pro Package 3. OK. Jetzt siehst du oben unter der
> Menüleiste Einheit A stehen. Kann man auswählen bis Einheit C. Du hast
> ja 3 Einheiten angegeben.

Ich glaub ich habs noch einfacher, aber möglicherweise unübersichtlicher 
gemacht.
Schaltplan erst mal mit den Potis erstellt, am Ende Potis wieder 
raufgelöscht und an die Leiterbahnenden wo die Potis waren jeweils drei 
Testpoints gesetzt und mit Poti_sowieso_1, 2 und 3 bezeichnet.

Wobei es auf Dauer vermutlich doch einfacher sein wird, sich das Bauteil 
mit den Subunits zu erstellen.

Aber es hat erstmal geklappt.

Nochmals danke für die Anstöße

von J. T. (chaoskind)


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Veit D. schrieb:
> Die Anschlüsse müssen auf die Platine. Ob gesteckt, gelötet, geschraubt,
> völlig egal, 3 Kabel führen vom Poti auf die Leiterplatte. Deswegen kann
> er sich hier den Luxus leisten 3 "einzelne" Pins auf der LP zu
> verstreuen.

Das waren exakt meine Gedanken, als ich von OpAmps umzingelt keinen Weg 
nach draussen mehr fand.

: Bearbeitet durch User
von Nick (b620ys)


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J. T. schrieb:
> Ich glaub ich habs noch einfacher, aber möglicherweise unübersichtlicher
> gemacht.

Du hast es falsch gemacht.
Das Poti ist Teil der Schaltung und wird für den DRC benötigt.
Du willst es nur nicht auf der Platine haben. Das ist OK.

Hat was nicht geklappt was Paul B. und ich gesagt haben? Dann frag doch 
einfach nach.

Lass dich nicht beirren von den Spinnern hier die nur querschiessen 
wollen, aber keine sinnvollen Beiträge leisten können.

von L. (lah)


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J. T. schrieb:
> versuche mich an meiner ersten Platine

Glückwunsch und gute Wahl mit KiCad.

Ein ernst gemeinter Tipp für den Anfang: Mach es dir schwer. Nimm dir 
einen Stecker mit drei Pins, belege sie 1:1 wie das Poti und setze noch 
ein Doku-Symbol daneben. Keine faul & wild verteilten Lötpunkte, keine 
gekreuzten Kabel um 2 Vias zu sparen.

Denn kein Einsteiger-Projekt ist so dermaßen kompliziert, dass du 
absolut keine Chance hast diesen Stecker irgendwo unterzubringen. Aber 
wenn du jetzt schon anfängst du pfuschen, wirst du dich bald ärgern und 
spätestens bei größeren Projekten in eine Sackgasse manövrieren.

von J. T. (chaoskind)


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Nick schrieb:
> Du hast es falsch gemacht.
> Das Poti ist Teil der Schaltung und wird für den DRC benötigt.

Das scheint der DRC anders zu sehen. Ich bekomme jede Menge Silkscreen 
overlap warnings, aber es wird kein Fehler gezeigt.

Nick schrieb:
> Du willst es nur nicht auf der Platine haben. Das ist OK.

Danke für den Zuspruch, ein paar Gestalten scheinen es anders zu sehen 
:D

Nick schrieb:
> Hat was nicht geklappt was Paul B. und ich gesagt haben? Dann frag doch
> einfach nach.

Ja, aber nur weil ich es falsch gemacht hatte.

Nick schrieb:
> exclude from board

das hatte ich vergessen.

Aber meine Variante kommt ja nun auch durch den DRC.

Und bei Pauls Variante... ah ne, das hatte ich ja initial falsch 
verstanden, gemacht, wie auch immer man es nennen will.

Nick schrieb:
> Lass dich nicht beirren von den Spinnern hier die nur querschiessen
> wollen, aber keine sinnvollen Beiträge leisten können.

Keine Sorge, ich bin ja auch lang genug hier unterwegs, um die 
Miesepeter zu kennen.

von J. T. (chaoskind)


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L. schrieb:
> Glückwunsch und gute Wahl mit KiCad.

Danke, es gefällt mir bisher auch ganz gut. Es ist aber nicht die erste 
Platine die ich erstelle, sondern die erste mit KiCad. Ich hab ewig lang 
nix gemacht, früher mit Eagle rumgeast. Inzwischen nen hab ich nen neuen 
Rechner, mich dunkel erinnert das bei Eagle irgendwelche Einschränkungen 
waren die mich genervt hatten und jetzt nach Alternativen geschaut.

L. schrieb:
> Ein ernst gemeinter Tipp für den Anfang: Mach es dir schwer. Nimm dir
> einen Stecker mit drei Pins,

vom Prinzip haste ja recht, aber an der Stelle war es einfach zu 
verlockend, ich hab inzwischen auch noch nen Weg gefunden, den ich 
übersehen hatte, es ginge also auch mit Potifootprints.

Es wird ein ein wenig aufgepeppter LFO, aus Integrator und 
Schmidt-Trigger, aufgepeppt durch antiparallele Dioden im Eingang vom 
Integrator, das man von steigender Rampe über Dreieck über fallende 
Rampe erzeugen kann. Spielkrams halt.

von Nick (b620ys)


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J. T. schrieb:
> ich hab inzwischen auch noch nen Weg gefunden, den ich
> übersehen hatte, es ginge also auch mit Potifootprints.

Den Vorschlag wollte ich fast schon machen. -> "Exclude from BOM"

Und als Tip bei der Platinen-Bestückung:
Das plugin "Interactive HTML BOM"
Ich find das einfach nur geil!

von J. T. (chaoskind)


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kleiner Nachtrag, evtl kommts durch den DRC, weil meine "Testpads" dann 
irgendwie nen Connector-Pin als Footprint zugewiesen bekommen haben :-f, 
ob es dann mit Testpads als Footprint nicht durchkäme? Hab ich jetzt 
nicht weiter probiert.

Nick schrieb:
> Und als Tip bei der Platinen-Bestückung:
> Das plugin "Interactive HTML BOM"
> Ich find das einfach nur geil!

werd ich mir mal zu Gemüte führen, wenn die Platinen da sind.

von Mark S. (voltwide)


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J. T. schrieb:
> Das scheint der DRC anders zu sehen. Ich bekomme jede Menge Silkscreen
> overlap warnings, aber es wird kein Fehler gezeigt.
Das ist der design rules check im PCB-Editor.
Davor solltest Du den ERC im Schaltplaneditor sauber abgehakt haben.

von J. T. (chaoskind)


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Mark S. schrieb:
> Das ist der design rules check im PCB-Editor.
> Davor solltest Du den ERC im Schaltplaneditor sauber abgehakt haben.

das macht natürlich Sinn, danke für den Hinweis

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