Hallo Leute, folgendes kleines Projekt: ich habe eine mir unbekannte Schaltung eines Akku-betriebenen Gerätes. Der Akku ist ein 4S2P mit eingebautem BMS und die max. Ladespannung beträgt 16,8V. Das Problem ist nun, dass das Gerät den Akku nicht mehr lädt. Ich habe schon versucht, an der Schaltung zu messen, aber es gibt weder Schalt- noch Bestückungsplan und die Bauteile sind teilweise in 0201-Bauform, da kann man nicht mal die Werte prüfen. Das externe Ladegerät hat 20V und 1A als Kenndaten. Wenn das Gerät zum Laden angeschlossen ist, dann messe ich am Akku-Stekcer auf der PCB auch 20V, was ja schon gegen die Akku-Spezifikation verstößt. Den Strom zum Akku konnte ich nicht messen, ich gehe aber davon aus, das keiner fließt. Sonst müsste der Akku ja geladen werden. Die Ladekontakte für das Gerät gehen an einen Stecker an der MainPCB. Meine Idee wäre nun, zwischen den Stecker und die PCB einen Step-Down Konverter zu hängen, dessen Ausgang einmal zurück auf die MainPCB geht und zum anderen direkt an den Akku. Die MainPCB denkt dann hoffetnlich weiterhin, dass sie am Ladegerät hängt und der Akku wird direkt über den Step-Down geladen. Was mich jetzt noch stört: die meisten fertigen Step-Down Boards haben einen Ausgangsstrom von 2A. Der Akku hat aber keine oder eine zu hohe Strom-Aufnahme-Begrenzung. Als ich ihn mit einem externen Netzteil geladen habe, ging der Strom bis auf 4A hoch. Wie kann ich den Strom-Ausgang des Step-Down auf 1A begrenzen, da das ja auch das Maximum ist, was aus dem Ladegerät herauskommt? Gruß Dodger
Dodger T. schrieb: > Wie kann ich den Strom-Ausgang des Step-Down auf 1A begrenzen, da das ja > auch das Maximum ist, was aus dem Ladegerät herauskommt? Mit einem step down dass zusätzlich auch den Strom begrenzt. https://www.ebay.de/itm/166881106581 https://www.ebay.de/itm/375668399898 ABER: bei 20V rein können diese keine 20V raus liefern, sondern vielleicht nur 17V. Man bräuchte ein 'low drop' step down. Hab gerade keinen link.
Ah, supi. Da war ich wohl zu doof zum suchen. Die Besipiele passen super, ich brauche ja keine 20V Ausgang sondern nur 16,8V. Quasi nur zum Laden des Akkus. Gruß Dodger
Dodger T. schrieb: > Das externe Ladegerät hat 20V und 1A als Kenndaten. > Wenn das Gerät zum Laden angeschlossen ist, dann messe ich am > Akku-Stekcer auf der PCB auch 20V, was ja schon gegen die > Akku-Spezifikation verstößt. > Den Strom zum Akku konnte ich nicht messen, ich gehe aber davon aus, das > keiner fließt. Das externe Ladegerät ist wohl nur ein strohdummes (Stecker)Netzteil dessen Ausgangsstrom auf etwa 1A begrenzt sein wird. Wenn Du während des Ladeversuchs 20V an den Klemmen messen kannst hat IM Akku ein Schutzelement die Zellen von den Kontaken abgetrennt. Das ist, wenn das originale Ladegerät keinen Ladestart bewerkstelligt so ziemlich endgültig und irreversibel. Es kann aber auch sein, dass an einem der 2P-Blöcke an beiden Zellen das interne Schutzelement wegen Überdruck unterbrochen hat. Gute Markenzellen haben so etwas. Der Druck in zylindrischen LiIOn-Zellen kann zum Lebensdauerende schon einmal ansteigen und dann schützen diese sogenannten CID vor Schaden infolge durchgehenden Zellen. Messen kannst Du dies wenn während dem Ladeverstuch plötzlich ein einem 2P-Block die nahezu volle Ladespannung anliegt. Wenn alle Zellen ungefähr gleich sind hat sich die Ladeschaltung deaktiviert. In beiden Fällen hilft auch kein Netzteil oder sonstwie geartetes Ladegerät mit exakt 16,8V weiter.
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