Guten Morgen! Früher konnte man sich als User auf der Console anmelden und X11 mit xinit oder startx starten. Man brauchte keinen Display Manager. Das funktioniert bei Debian seit einigen Jahren nicht mehr so einfach. Als Notlösung benutze ich ein eigenes xinit. Gibt es eigentlich noch eine "offizielle" Methode? Das ist für einen Rechner ohne Monitor gedacht. Normalerweise braucht der keine grafische Oberfläche, aber jeder billige Switch oder Router kann nur per Browser mit JavaScript konfiguriert werden :(
Bauform B. schrieb: > Das ist für einen Rechner ohne Monitor gedacht. Dann mach' die im Repo enthaltene MaschineX drauf, damit kann man dann… Bauform B. schrieb: > per Browser mit JavaScript konfiguriert
Bauform B. schrieb: > Früher konnte man sich als User auf der Console anmelden und X11 mit > xinit oder startx starten. ... > Gibt es eigentlich noch eine "offizielle" Methode? Bei Verwendung eines seat managers (logind auf Systemd systemen, elogind auf nicht-systemd Systemen, und/oder seatd (kann zusammen oder statt *logind genutzt werden. Für seatd braucht Xorg aber womöglich einen patch)), sollte das eigentlich weiterhin funktionieren. Bauform B. schrieb: > Das ist für einen Rechner ohne Monitor gedacht. Also headless. Das sollte eigentlich auch ohne Seat Manager gehen, der ist nur zuständig dafür Zugriff auf Sachen wie die die drm card node / KMS master zu vergeben, womit man die Bildschirmauflösung usw. kontrollieren kann. (und das gibt es noch nicht) Der User sollte aber zugriff auf /dev/dri/renderD* haben, für Sachen die die GPU nutzen wollen, aber kein KMS brauchen. Xorg bräuchte dafür aber einen headless Treiber, oder einen, der als solches verwendet werden kann. Mit dem modesetting Treiber geht das momentan nicht, wobei, es ist nicht allzu schwer, den Treiber etwas zu patchen, und daraus einen Headless Treiber zu machen. Der Treiber erstellt nämlich einen grossen BO, für den Screen, auf den gezeichnet wird, und die Outputs geben dann einen teil davon auf den Monitoren aus, vereinfacht ausgedrückt (Normalerweise ein KMS dumb BO von einer card node, müsste man einfach durch einen GEM BO ersetzen). Das mit den Outputs ist teil von KMS und müsste man einfach entfernen, der Rest geht alles auch mit einer render node. (Ich musste mich mal damit auseinander setzen, als ich ein Gerät hatte, mit einer render + card node (GPU), ohne Outputs / KMS unterstützung, und eine card node für ein Panel mit einem Output, die keine GPU Sachen konnte. Da wurde dann aber in Mesa ein hack dafür eingebaut, nennt sich KMSRO, das importiert die KMS dumb buffer im Hintergrund einfach bei einer render node usw., dann ist es, als ob man mit der KMS only node gpu rendering zeug machen könnte). Irgendwie scheint aber nie jemand Lust zu haben, Xorg zu patchen. Mittlerweile gibt es noch VKMS, damit kann man virtuelle drm card nodes mit virtuellen Outputs erzeugen. Ich weiss zwar nicht, ob das schon zusammen mit mesa KMSRO geht / ob man da die glamour GPU acceleration von Xorg kriegt. Ist zwar alles etwas witzlos, wenn man das Bild eh nirgends sehen kann. Da machen dann VNC Server usw. mehr sinn. Lies eventuell man https://wiki.archlinux.org/title/Headless durch. > Normalerweise braucht > der keine grafische Oberfläche, aber jeder billige Switch oder Router > kann nur per Browser mit JavaScript konfiguriert werden :( Ernsthaft, dafür brauchst du das? Das tönt als wolltest du per jump host auf nen Router zugreifen. Mach einfach SSH und Port Forwarding, und öffne die Seite lokal auf deinem Rechner im Browser, so wie jeder andere normale Mench auch. Was auch ginge wäre X11 forwarding per ssh (ssh -X oder ssh -Y), da brauchst du auch kein startx usw. höchstens der Agent sollte installiert sein. Da drüber müsste auch z.B. Xephyr gehen, wenn du nen ganzen Desktop starten willst. Der Vollständigkeit halber noch, bei wayland gibt es waypipe fürs forwarding. Aber keine Ahnung, wie genau das geht.
Bauform B. schrieb: > Guten Morgen! > > Früher konnte man sich als User auf der Console anmelden und X11 mit > xinit oder startx starten. Man brauchte keinen Display Manager. Das > funktioniert bei Debian seit einigen Jahren nicht mehr so einfach. Als > Notlösung benutze ich ein eigenes xinit. Gibt es eigentlich noch eine > "offizielle" Methode? > > Das ist für einen Rechner ohne Monitor gedacht. Normalerweise braucht > der keine grafische Oberfläche, aber jeder billige Switch oder Router > kann nur per Browser mit JavaScript konfiguriert werden :( Lass Dich mal nicht beirren. Natürlich geht das auch mit Debian. Ich betreibe selber ein paar "Kiosk"-Systeme auf Debian 13 (Trixie) in Minimalkonfiguration und mit autologin, startx und ohne desktop environment. Du musst halt mit einer Debian Minimalkonfiguration anfangen und dann nur die benötigten Pakete dazu installieren. Ist am Anfang ein bisschen Rumprobiererei, aber das funktioniert.
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