Hallo, ich suche Infos zu dieser Anschlussleitung. Vermutlich die Kopplung eines Meßsenders an den Antenneneingang eines Empfängers. (40..250MHz) Insbesondere der Koax-Stecker bzw des Gegenstück wäre interessant. Ich würde ihn ungern abschneiden und ersetzen, ist eigentlich perfekt verarbeitet, aber leider an beiden Enden nicht zerstörungsfrei zu öffnen. Vielen Dank.
H. H. schrieb: > Die Fotos sind ja viel zu groß. Stimmt, trotz dreier Brillen übereinander und einem Vergrösserungsglas kann ich nichts erkennen.
Udo P. schrieb: > aber leider an beiden Enden nicht zerstörungsfrei zu > öffnen. Naja, wenn du das bisschen Nieten Aufbohren gleich als Zerstörung betrachtest, dann muss man dir Recht geben.
Das bischen Nietenaufbohren erfordert auch ein Wiederverschliessen. Kabelbinder oder Isolierband gibt es ja. Aber das wäre so schön wie in ein historisches Radio mit ein bischen Bohren eine Steroklinkenbuchse einzudübeln.
Udo P. schrieb: > (40..250MHz) Die alten Fernsehgeräte hatten symmetrische Eingangsbuchsen wie die UKW-Hörfunkgeräte für Band II VHF mit gleichem Buchsenabstand. https://de.wikipedia.org/wiki/Frequenzen_der_terrestrischen_Fernsehkanäle#Westeuropa Die ersten Fernsehmpfänger konnten nur K2-12 48-230 MHz mit einer 100 MHz Lücke für BOS, UKW-Hörfunk, Flug- u.a. Verkehrsfunkdienste. Der Adapter war wohl zum Abgleich derartiger Empfänger gedacht.
Udo P. schrieb: > Kabelbinder oder Isolierband gibt es ja. Und genau so wie damals gibt es auch heute noch Hohl-/Rohrnieten aus Messing, mit denen sich der Stecker originalgetreu wieder verschließen ließe. Messingschrauben und -muttern in der richtigen Länge würden sogar zu einer optisch ansprechbaren Wartungsfreundlichkeit führen!
von Udo P. schrieb:
>Insbesondere der Koax-Stecker bzw des Gegenstück wäre interessant.
Im Koax-Stecker ist nichts drinn, weil daß kabel ja
rund ist, also Koaxial. Der Symetriewandler wird
im symetrischen Stecker sein.
Die Bildersuche findet erst mal Schukostecker. Die "KI" erzählt was von Bakelit. Nur mit der Zusatzinfo "Symmetrierglied" kommen alte Funkschau-Seiten von worldradiohistory. Die Abmessungen wären vielleicht noch hilfreich. Stammt das vielleicht aus der DDR? Jedenfalls deutsch beschriftet.
Also: Das Innengewinde der Überwurfmutter hat einen Kernduchmesser von 19mm, Die Schirmhülse einen AD von 11,5mm, der Pin hat 2mm AD. Erinnert an die uralten Antennenstecker aus VHFonly-Zeiten. DDR könnte sein. Gruß Udo
Das sind die in der DDR üblichen Hausanlagen- Anschlüsse 60 Ohm mit Frequenweichen und Symmetrierglied auf 240 Ohm. Da gibt es auch noch ein Kabel für UKW + AM. Der Hausantennenverstärker konnte AM und FM und in jeder Wohnung war eine Stichdose mit zwei dieser Koaxbuchsen. Das gezeigte Teil ist ein Symmetrierglied mit Weiche für VHF. Viele Grüße Bernd
Hallo Bernd, interessante Info. Hatten die Antennendose denn so einen Flansch mit Aussengewinde oder ist das vielleicht typisch für Prüfgeneratoren mit HF-Ausgang? Wenn ich zu diesem Stecker keine Gegenstück finde, muss ich ihn wohl ersetzen um ihn mit meinem Equipment zu benutzen... Weisst du auch, welcher Pegel für die Antennesteckdosen empfohlen war? Viele Grüße Udo
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