Forum: HF, Funk und Felder Infos zu Symmetrierglied und Koax-Stecker gesucht


von Udo P. (udopi)



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Hallo,

ich suche Infos zu dieser Anschlussleitung.
Vermutlich die Kopplung eines Meßsenders an den Antenneneingang eines 
Empfängers. (40..250MHz)
Insbesondere der Koax-Stecker bzw des Gegenstück wäre interessant. Ich 
würde ihn ungern abschneiden und ersetzen, ist eigentlich perfekt 
verarbeitet, aber leider an beiden Enden nicht zerstörungsfrei zu 
öffnen.

Vielen Dank.

von H. H. (hhinz)


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Die Fotos sind ja viel zu groß.

von Helmut -. (dc3yc)


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H. H. schrieb:
> Die Fotos sind ja viel zu groß.

Stimmt, trotz dreier Brillen übereinander und einem Vergrösserungsglas 
kann ich nichts erkennen.

von Udo P. (udopi)


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Sorry, hier ein paar schärfere Bilder...

von Wastl (hartundweichware)


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Udo P. schrieb:
> aber leider an beiden Enden nicht zerstörungsfrei zu
> öffnen.

Naja, wenn du das bisschen Nieten Aufbohren gleich als
Zerstörung betrachtest, dann muss man dir Recht geben.

von Udo P. (udopi)


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Das bischen Nietenaufbohren erfordert auch ein Wiederverschliessen.
Kabelbinder oder Isolierband gibt es ja.
Aber das wäre so schön wie in ein historisches Radio mit ein bischen 
Bohren eine Steroklinkenbuchse einzudübeln.

von Emil (Gast)


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Udo P. schrieb:
> (40..250MHz)

Die alten Fernsehgeräte hatten symmetrische Eingangsbuchsen wie die 
UKW-Hörfunkgeräte für Band II VHF mit gleichem Buchsenabstand.

https://de.wikipedia.org/wiki/Frequenzen_der_terrestrischen_Fernsehkanäle#Westeuropa

Die ersten Fernsehmpfänger konnten nur K2-12 48-230 MHz mit einer 100 
MHz Lücke für BOS, UKW-Hörfunk, Flug- u.a. Verkehrsfunkdienste.

Der Adapter war wohl zum Abgleich derartiger Empfänger gedacht.

von Sebastian R. (sebastian_r569)


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Udo P. schrieb:
> Kabelbinder oder Isolierband gibt es ja.

Und genau so wie damals gibt es auch heute noch Hohl-/Rohrnieten aus 
Messing, mit denen sich der Stecker originalgetreu wieder verschließen 
ließe.

Messingschrauben und -muttern in der richtigen Länge würden sogar zu 
einer optisch ansprechbaren Wartungsfreundlichkeit führen!

von Günter L. (Firma: Privat) (guenter_l)


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von Udo P. schrieb:
>Insbesondere der Koax-Stecker bzw des Gegenstück wäre interessant.

Im Koax-Stecker ist nichts drinn, weil daß kabel ja
rund ist, also Koaxial. Der Symetriewandler wird
im symetrischen Stecker sein.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Die Bildersuche findet erst mal Schukostecker. Die "KI" erzählt was von 
Bakelit. Nur mit der Zusatzinfo "Symmetrierglied" kommen alte 
Funkschau-Seiten von worldradiohistory. Die Abmessungen wären vielleicht 
noch hilfreich.
Stammt das vielleicht aus der DDR?
Jedenfalls deutsch beschriftet.

von Udo P. (udopi)


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Also: Das Innengewinde der Überwurfmutter hat einen Kernduchmesser von 
19mm, Die Schirmhülse einen AD von 11,5mm, der Pin hat 2mm AD.
Erinnert an die uralten Antennenstecker aus VHFonly-Zeiten.

DDR könnte sein.

Gruß Udo

von Bernd M. (berndma)


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Das sind die in der DDR üblichen Hausanlagen- Anschlüsse 60 Ohm mit 
Frequenweichen und Symmetrierglied auf 240 Ohm.

Da gibt es auch noch ein Kabel für UKW + AM.

Der Hausantennenverstärker konnte AM und FM und in jeder Wohnung war 
eine Stichdose mit zwei dieser Koaxbuchsen.

Das gezeigte Teil ist ein Symmetrierglied mit Weiche für VHF.

Viele Grüße
Bernd

von Udo P. (udopi)


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Hallo Bernd,

interessante Info.

Hatten die Antennendose denn so einen Flansch mit Aussengewinde oder ist 
das vielleicht typisch für Prüfgeneratoren mit HF-Ausgang?

Wenn ich zu diesem Stecker keine Gegenstück finde, muss ich ihn wohl 
ersetzen um ihn mit meinem Equipment zu benutzen...

Weisst du auch, welcher Pegel für die Antennesteckdosen empfohlen war?

Viele Grüße
Udo

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