Hi, bei meinem neuen E-Bike mit Bosch Smart System gibt es keinen Magneten mehr an den Speichen. Es gibt nur einen großen Magneten (oder sonstwas) der am Ventil an der Felge befestigt wird. Einen Sensor (Reed Schalter) wie beim Speichenmagneten habe ich keinen gefunden. Laut Info im Internet: Der Felgenmagnet übermittelt die Daten direkt zum Motor. Frage: Wie macht er das ? Über Funk ohne Batterie ????
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Es ist eben kein "Magnet", sondern wohl ein Beschleunigungssensor integriert, der die gewünschten Daten per Funk übermittelt. Energie kann aus der Bewegung geschöpft werden, wenn batterielos betrieben. Ggf. ist aber auch eine Langzeitzelle verbaut und der Sender muss nach einigen Jahren teuer erneuert und angelernt werden...
Dirk F. schrieb: > Einen Sensor (Reed Schalter) wie beim Speichenmagneten habe ich keinen > gefunden. Nur, weil du keinen gefunden hast, muss das ja nicht heißen, dass es keinen gibt. In der Preisklasse 14€ würde ich da nicht so viel Intelligenz drin erwarten. Gibt Tuning-Systeme, die den Magneten mit einem Elektromagneten emulieren und mehr Geschwindigkeit ermöglichen: https://ebiketuningblog.com/2023/10/16/rimboost-erstes-professionelles-tuning-fuer-bosch-smart-system-bes3-mit-felgenmagnet/#felgenmagnet-tuning Daher gehe ich tatsächlich einfach von einem dummen Magneten aus.
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Wie kann man einen eBike-Fahrer in den Wahn (ersatzweise: Fitness) treiben? 2 Magnete montieren. :-)))
Nick schrieb: > Wie kann man einen eBike-Fahrer in den Wahn (ersatzweise: Fitness) > treiben? > 2 Magnete montieren. :-))) Aber Monopole!
Dirk F. schrieb: > Frage: Wie macht er das ? Über Funk ohne Batterie ???? Ich könnte mir vorstellen, dass ein Magnetfeldsensor, der auch das relativ schwache Erdmagnetfeld detektieren kann, auch einen vorbeihuschenden Magneten in 20cm Entfernung auswerten kann. Wird sich als „Dip“ im Ausgangssignal zeigen. Mit entsprechender Befilterung sollte es gehen. Der Magnetfeldsensor im Husqvarna Automower kann auch aus einigen Metern Entfernung das Feld in der Bodenplatte der Ladestation auswerten.
Ein Beschleunigungssensor sollte 1g plus/minus eine Geschwindigkeits/Drehzahlabhängige Zentrifugalkraft übermitteln können. Die Frequenz sowie die Amplitude des sich ergebenden Sinus über dem Offset entspricht der Radgeschwindigkeit.
Nachtrag: Es ist ein Magnet, manche User verlagern einen kompakteren stärkeren Magneten IN die Felge, damit da nicht der klobige Kasten zu sehen ist. https://www.emtb-news.de/forum/threads/bosch-felgenmagnet-alternative-i-v-m-tubelessventil.19471/
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Dirk F. schrieb: > Laut Info im Internet: Der Felgenmagnet übermittelt die Daten direkt > zum Motor. > > Frage: Wie macht er das ? Der Hallsensor sitzt im Motorgehäuse.
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Alexander schrieb: > Und warum sitzt der Magnet nicht am Motorgehäuse? Wenn du Bosch erklärst wie sie dann die Geschwindigkeit des Rades messen können, machen die das und Du bekommst eine Erfinder-Prämie.
Alexander schrieb: > Und warum sitzt der Magnet nicht am Motorgehäuse? Und der Hallsensor sitzt auf der Felge und gibt mit Schleifkontakten das Signal an den Motor weiter, oder wie hast du dir das vorgestellt?
H. H. schrieb: > Der Hallsensor sitzt im Motorgehäuse. An der Kettenstrebe. Die is da, um einiges näher dran.
Bin jetzt irgendwie von einem Nabenmotor ausgegangen..
Teo D. schrieb: > H. H. schrieb: >> Der Hallsensor sitzt im Motorgehäuse. > > An der Kettenstrebe. Die is da, um einiges näher dran. So ist es eben nicht mehr.
Mit welchen Argument verkauft denn Bosch das Zusatzgewicht an der sowieso schon schwersten Stelle des Laufrades? Nicht dass ich meine Laufräder auswuchte (hab ich früher mal gemacht), aber den Magneten montiert ich immer noch gegenüber des Ventils. Und/oder in Nabennähe.
Da die Fahrräder seit Erfindung des Motors nur noch 25 km/h fahren fällt das wohl nicht ins Gewicht.
H. H. schrieb: > Der Hallsensor sitzt im Motorgehäuse. Ist ein ganz schön großer Abstand. Gemessen so ca. 12 cm. Das muss dann schon ein sehr empfindlicher Sensor sein.
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Dirk F. schrieb: > Ist ein ganz schön großer Abstand. Gemessen so ca. 12 cm. > Das muss dann schon ein sehr empfindlicher Sensor sein. Also das wo der Zollstock endet, ist ne Abdeckkappe vom Schwingenlager... Kann natürlich sein, dass da auch irgendwo der Sensor sitzt.
Dirk F. schrieb: > Das muss dann schon ein sehr empfindlicher Sensor sein. Ich glaube der Magnet ist gar kein Magnet. Spann den vermeintlichen Magneten mal in den Schraubstock und säge ihn mal mittig durch, damit man mal sehen kann, wie der von innen aussieht! Und zeig die Bilder!
Marcel V. schrieb: > Ich glaube der Magnet ist gar kein Magnet. Für 13 Euro kann von Bosch nix anderes als ein billiger Magnet drin sein...
Dirk F. schrieb: > Ist ein ganz schön großer Abstand. Gemessen so ca. 12 cm. Das ist aber eher das Schwingenlager, nicht die Ausgangaswelle des Motors. Also ist der Abstand NOCH größer, denn der Motor muss VOR dem Schwingenlager sitzen. Jaja, es gibt die Konstruktion Schwingenlager == Ausgangswelle.
Nick schrieb: > Schwingenlager == Ausgangswelle. Das wäre mechanisch die Idealkonstruktion. Deswegen legt man die Ausgangswelle möglichst nahe an das Schwingenlager ran, damit auch bei langen Federwegen die Kette nicht durchhängt. Bei E-Bikes mit Kettenschaltung wird die Kette sowieso durch den Kettenspanner kontinuierlich straff gezogen.
Marcel V. schrieb: > Deswegen legt man die Ausgangswelle möglichst nahe an das Schwingenlager > ran, damit auch bei langen Federwegen die Kette nicht durchhängt. Dabei gehts eher um Antriebseinflüße wie Pedalrückschlag usw. Horst-Link lässt grüßen
Marcel V. schrieb: > Das wäre mechanisch die Idealkonstruktion. Genaugenommen eine Schwachsinnskonstruktion. Es gibt nur ein gültiges Argument dafür: Die Kettenlänge ändert sich nicht beim Ein/Ausfedern. Aber das übernimmt der Kettenspanner der Schaltung. Also beim Fahrrad fürn Popo. Rotax hat mal so einen Verbrenner-Motor gebaut und ist damit gescheitert. Der Motor wurde dann in eine BMW eingebaut und die sind damit konsequenterweise auch gescheitert. Die Ursache war aber verbrennerspezifisch und hat nix mit dem Fahrrad zu tun. Die KI-verwirrten BWL-Innovationsfuzzis verkaufen die Art der Lagerung mit weniger Momentänderung beim Federn. Vergessen aber, dass das größere Drehmoment durch den Kettenzug entsteht. Und das Moment kann man fast eliminieren, indem das Schwingenlager in Höhe des Zugtrums der Kette liegt. Dann geht das aber nicht mehr mit dem Hype Schwingenlager == Ausgangswelle. Also auch für Popo. Bei der gezeigten Lagerung der Schwinge hat man das wieder mal falsch gemacht. Das Lager muss weiter rauf. Aber nur, falls man mit dem Moment auf die Hinterradschwinge argumentieren will. Im echten Leben ist das einigermassen egal.
Sebastian R. schrieb: > oder wie hast du dir das vorgestellt? Das ist eine technische Lösung für die Freitage über die man sich Samstags und Sonntags freuen wird.
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