Forum: Fahrzeugelektronik Wie kommuniziert ein Felgenmagnet (Ebike)


von Dirk F. (dirkf)


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Hi,
bei meinem neuen E-Bike mit Bosch Smart System gibt es keinen Magneten 
mehr an den Speichen.
Es gibt nur einen großen Magneten (oder sonstwas) der am Ventil an der 
Felge befestigt wird.
Einen Sensor (Reed Schalter) wie beim Speichenmagneten habe ich keinen 
gefunden.

Laut Info im Internet:  Der Felgenmagnet übermittelt die Daten direkt 
zum Motor.

Frage:  Wie macht er das ?   Über Funk ohne Batterie ????

: Verschoben durch Moderator
von Ralf X. (ralf0815)


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Es ist eben kein "Magnet", sondern wohl ein Beschleunigungssensor 
integriert, der die gewünschten Daten per Funk übermittelt.
Energie kann aus der Bewegung geschöpft werden, wenn batterielos 
betrieben.
Ggf. ist aber auch eine Langzeitzelle verbaut und der Sender muss nach 
einigen Jahren teuer erneuert und angelernt werden...

von Sebastian R. (sebastian_r569)


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Dirk F. schrieb:
> Einen Sensor (Reed Schalter) wie beim Speichenmagneten habe ich keinen
> gefunden.

Nur, weil du keinen gefunden hast, muss das ja nicht heißen, dass es 
keinen gibt.

In der Preisklasse 14€ würde ich da nicht so viel Intelligenz drin 
erwarten.

Gibt Tuning-Systeme, die den Magneten mit einem Elektromagneten 
emulieren und mehr Geschwindigkeit ermöglichen:
https://ebiketuningblog.com/2023/10/16/rimboost-erstes-professionelles-tuning-fuer-bosch-smart-system-bes3-mit-felgenmagnet/#felgenmagnet-tuning

Daher gehe ich tatsächlich einfach von einem dummen Magneten aus.

: Bearbeitet durch User
von Nick (b620ys)


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Wie kann man einen eBike-Fahrer in den Wahn (ersatzweise: Fitness) 
treiben?
2 Magnete montieren. :-)))

von H. H. (hhinz)


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Nick schrieb:
> Wie kann man einen eBike-Fahrer in den Wahn (ersatzweise: Fitness)
> treiben?
> 2 Magnete montieren. :-)))

Aber Monopole!

von Harald A. (embedded)


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Dirk F. schrieb:
> Frage:  Wie macht er das ?   Über Funk ohne Batterie ????

Ich könnte mir vorstellen, dass ein Magnetfeldsensor, der auch das 
relativ schwache Erdmagnetfeld detektieren kann, auch einen 
vorbeihuschenden Magneten in 20cm Entfernung auswerten kann. Wird sich 
als „Dip“ im Ausgangssignal zeigen. Mit entsprechender Befilterung 
sollte es gehen.
Der Magnetfeldsensor im Husqvarna Automower kann auch aus einigen Metern 
Entfernung das Feld in der Bodenplatte der Ladestation auswerten.

von Norbert (der_norbert)


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Ein Beschleunigungssensor sollte 1g plus/minus eine 
Geschwindigkeits/Drehzahlabhängige Zentrifugalkraft übermitteln können. 
Die Frequenz sowie die Amplitude des sich ergebenden Sinus über dem 
Offset entspricht der Radgeschwindigkeit.

von Harald A. (embedded)


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Nachtrag: Es ist ein Magnet, manche User verlagern einen kompakteren 
stärkeren Magneten IN die Felge, damit da nicht der klobige Kasten zu 
sehen ist.
https://www.emtb-news.de/forum/threads/bosch-felgenmagnet-alternative-i-v-m-tubelessventil.19471/

: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Dirk F. schrieb:
> Laut Info im Internet:  Der Felgenmagnet übermittelt die Daten direkt
> zum Motor.
>
> Frage:  Wie macht er das ?

Der Hallsensor sitzt im Motorgehäuse.

: Bearbeitet durch User
von Alexander (alecxs)


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Und warum sitzt der Magnet nicht am Motorgehäuse?

von Nick (b620ys)


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Alexander schrieb:
> Und warum sitzt der Magnet nicht am Motorgehäuse?

Wenn du Bosch erklärst wie sie dann die Geschwindigkeit des Rades messen 
können, machen die das und Du bekommst eine Erfinder-Prämie.

von Sebastian R. (sebastian_r569)


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Alexander schrieb:
> Und warum sitzt der Magnet nicht am Motorgehäuse?

Und der Hallsensor sitzt auf der Felge und gibt mit Schleifkontakten das 
Signal an den Motor weiter, oder wie hast du dir das vorgestellt?

von Teo D. (teoderix)


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H. H. schrieb:
> Der Hallsensor sitzt im Motorgehäuse.

An der Kettenstrebe. Die is da, um einiges näher dran.

von Alexander (alecxs)


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Bin jetzt irgendwie von einem Nabenmotor ausgegangen..

von H. H. (hhinz)


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Teo D. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Der Hallsensor sitzt im Motorgehäuse.
>
> An der Kettenstrebe. Die is da, um einiges näher dran.

So ist es eben nicht mehr.

von Nick (b620ys)


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Mit welchen Argument verkauft denn Bosch das Zusatzgewicht an der 
sowieso schon schwersten Stelle des Laufrades?

Nicht dass ich meine Laufräder auswuchte (hab ich früher mal gemacht), 
aber den Magneten montiert ich immer noch gegenüber des Ventils. 
Und/oder in Nabennähe.

von Alexander (alecxs)


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Da die Fahrräder seit Erfindung des Motors nur noch 25 km/h fahren fällt 
das wohl nicht ins Gewicht.

von Dirk F. (dirkf)


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H. H. schrieb:
> Der Hallsensor sitzt im Motorgehäuse.

Ist ein ganz schön großer Abstand. Gemessen so ca. 12 cm.
Das muss dann schon ein sehr empfindlicher Sensor sein.

: Bearbeitet durch User
von J. T. (chaoskind)


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Dirk F. schrieb:
> Ist ein ganz schön großer Abstand. Gemessen so ca. 12 cm.
> Das muss dann schon ein sehr empfindlicher Sensor sein.

Also das wo der Zollstock endet, ist ne Abdeckkappe vom 
Schwingenlager...
Kann natürlich sein, dass da auch irgendwo der Sensor sitzt.

von Marcel V. (mavin)


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Dirk F. schrieb:
> Das muss dann schon ein sehr empfindlicher Sensor sein.

Ich glaube der Magnet ist gar kein Magnet. Spann den vermeintlichen 
Magneten mal in den Schraubstock und säge ihn mal mittig durch, damit 
man mal sehen kann, wie der von innen aussieht!

Und zeig die Bilder!

von Dirk F. (dirkf)


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Marcel V. schrieb:
> Ich glaube der Magnet ist gar kein Magnet.

Für 13 Euro  kann von Bosch nix anderes als ein billiger Magnet drin 
sein...

von Nick (b620ys)


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Dirk F. schrieb:
> Ist ein ganz schön großer Abstand. Gemessen so ca. 12 cm.

Das ist aber eher das Schwingenlager, nicht die Ausgangaswelle des 
Motors.
Also ist der Abstand NOCH größer, denn der Motor muss VOR dem 
Schwingenlager sitzen. Jaja, es gibt die Konstruktion Schwingenlager == 
Ausgangswelle.

von Marcel V. (mavin)


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Nick schrieb:
> Schwingenlager == Ausgangswelle.

Das wäre mechanisch die Idealkonstruktion. Deswegen legt man die 
Ausgangswelle möglichst nahe an das Schwingenlager ran, damit auch bei 
langen Federwegen die Kette nicht durchhängt.

Bei E-Bikes mit Kettenschaltung wird die Kette sowieso durch den 
Kettenspanner kontinuierlich straff gezogen.

von J. T. (chaoskind)


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Marcel V. schrieb:
> Deswegen legt man die Ausgangswelle möglichst nahe an das Schwingenlager
> ran, damit auch bei langen Federwegen die Kette nicht durchhängt.

Dabei gehts eher um Antriebseinflüße wie Pedalrückschlag usw. Horst-Link 
lässt grüßen

von Nick (b620ys)


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Marcel V. schrieb:
> Das wäre mechanisch die Idealkonstruktion.

Genaugenommen eine Schwachsinnskonstruktion. Es gibt nur ein gültiges 
Argument dafür: Die Kettenlänge ändert sich nicht beim Ein/Ausfedern. 
Aber das übernimmt der Kettenspanner der Schaltung. Also beim Fahrrad 
fürn Popo.

Rotax hat mal so einen Verbrenner-Motor gebaut und ist damit 
gescheitert. Der Motor wurde dann in eine BMW eingebaut und die sind 
damit konsequenterweise auch gescheitert. Die Ursache war aber 
verbrennerspezifisch und hat nix mit dem Fahrrad zu tun.
Die KI-verwirrten BWL-Innovationsfuzzis verkaufen die Art der Lagerung 
mit weniger Momentänderung beim Federn. Vergessen aber, dass das größere 
Drehmoment durch den Kettenzug entsteht. Und das Moment kann man fast 
eliminieren, indem das Schwingenlager in Höhe des Zugtrums der Kette 
liegt. Dann geht das aber nicht mehr mit dem Hype Schwingenlager == 
Ausgangswelle.
Also auch für Popo.

Bei der gezeigten Lagerung der Schwinge hat man das wieder mal falsch 
gemacht. Das Lager muss weiter rauf. Aber nur, falls man mit dem Moment 
auf die Hinterradschwinge argumentieren will. Im echten Leben ist das 
einigermassen egal.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Sebastian R. schrieb:
> oder wie hast du dir das vorgestellt?

Das ist eine technische Lösung für die Freitage über die man sich 
Samstags und Sonntags freuen wird.

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