Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Unterbrecherfreie Stromversorgung?


von Bernd F. (metallfunk)


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Ich plane gerade eine neue Uhr.

Sekundenpendel (0,5 Hz) , Antrieb über E-Magnet.
Der Magnet ist etwa eine Sekunde bestromt, eine Sekunde nicht.
Die Auslösung erfolgt über Lichtschranken + elektronisches Relais.

Alternativ: Magnet zieht an und fällt in eine Sperrklinke. Ein
zweiter Magnet löst die Klinke.

Unabhängig davon: Was passiert bei Netzausfall? Wäre blöd.
Welche kostengünstige Überbrückungsmöglichkeiten gibt es?

DC, 6, 12 oder 24 V. Ist alles noch völlig offen.

Grüße Bernd

: Bearbeitet durch User
von Nemopuk (nemopuk)


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Bernd F. schrieb:
> Welche kostengünstige Überbrückungsmöglichkeiten gibt es?

Was hast du denn selbst dazu heraus gefunden? Betrieb an Akku mit 
Ladegerät wäre eine offensichtliche Möglichkeit.

von Bernd F. (metallfunk)


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Das wäre eine Möglichkeit. Optimal wäre eine Geschichte mit
15-20 Jahren Lebensdauer.

Grüße Bernd

von Nemopuk (nemopuk)


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Bernd F. schrieb:
> Optimal wäre eine Geschichte mit
> 15-20 Jahren Lebensdauer.

Na und?

Was hast du denn selbst dazu heraus gefunden?

von Εrnst B. (ernst)


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Klassisch mit mechanischem Energiespeicher? Also Uhrgewichte/Uhrfeder?

Wenn der Strom ausfällt, läuft die Uhr einfach (ungenauer) weiter.

von Gerd E. (robberknight)


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Bernd F. schrieb:
> Das wäre eine Möglichkeit. Optimal wäre eine Geschichte mit
> 15-20 Jahren Lebensdauer.

Da das Teil für Magneten etc. Leistung brauchen wird, ist ne Batterie 
die 15-20 Jahre ohne mehrere Male Austauschen hält unrealistisch. Also 
auch Akkus die ständig nachgeladen oder gehalten werden.

Nur nen Beispiel von Blei-Säure-Akkus aus USVs für Server: die Akkus 
halten etwa 4 bis max. 5 Jahre und müssen dann getauscht werden.

Daher mein Vorschlag:

DCF77 oder GPS und wenn der Strom wiederkommt die Uhr damit nachstellen.

von BirnKichler S. (Firma: privat) (max707)


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Wie ist dieses Projekt ausgegangen: 
Beitrag "Datenlogger Pendeluhr"

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Bernd F. schrieb:
> Optimal wäre eine Geschichte mit 15-20 Jahren Lebensdauer.

Perpetuum Mobile.

Zum Beispiel von David E. H. Jones - besser bekannt unter seinem 
Künstlernamen "Daedalus" als Mitarbeiter der fiktiven Firma "Dreadco".

von Manfred P. (pruckelfred)


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Bernd F. schrieb:
> Unabhängig davon: Was passiert bei Netzausfall? Wäre blöd.
> Welche kostengünstige Überbrückungsmöglichkeiten gibt es?
>
> DC, 6, 12 oder 24 V. Ist alles noch völlig offen.

Die Auswahl der Notversorgung hängt von mehreren Faktoren ab, wesentlich 
von der benötigten Leistung. Du bist gefordert, Deine gewünschte 
Spannung zu definieren, mit "völig offen" drehst Du Dich im Kreis.

Nemopuk schrieb:
> Was hast du denn selbst dazu heraus gefunden?

Nemopuk schrieb:
> Was hast du denn selbst dazu heraus gefunden?

Hast Du einen klugen Papagei gefressen?
Du weißt, wem Du antwortest?

von Bernd F. (metallfunk)


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BirnKichler S. schrieb:
> Wie ist dieses Projekt ausgegangen:
> Beitrag "Datenlogger Pendeluhr"

Ohne Erfolg.

Doch eine fertige Lösung für 1000,-€ kaufen?
Kann ich mir leider nicht leisten.

So bleibt mir nur Zettel und Stift. Täglich Gangabweichung zur
Referenzuhr ermitteln, Temperatur und Luftdruck aufschreiben
und Kurven auf Millimeterpapier zeichnen. Blöd.

Grüße Bernd

von Bernd F. (metallfunk)


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Die "Notversorgung" könnte ja nur selten nötig sein.
Stinknormale Batterien mit einer blinkenden Led, die Wechsel
anzeigt?

Aber wie baut man das in die Netzversorgung ein?

Die ganze Sache ist ja erst in grober Vorplanung, eine Fest-
legung auf eine Systemspannung ist noch nicht erfolgt.
12 V DC scheint für mögliche Komponenten: Netzteil, Lichtschranken,
Relais usw. sinnvoll zu sein.

Magnetspulen evtl.selbst wickeln. Die Leistung kann ich jetzt nicht
mal annähernd bestimmen.

Grüße Bernd

: Bearbeitet durch User
von Nick (b620ys)


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Bernd F. schrieb:
> Welche kostengünstige Überbrückungsmöglichkeiten gibt es?

Wie viele Sekunden willst du denn überbrücken?

von Lu (oszi45)


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Bernd F. schrieb:
> Aber wie baut man das in die Netzversorgung ein?

Wenn Du die benutzte Spannung kennst, kannst Du die Batterie im 
einfachsten Fall mit einer Gleichrichterdiode vom Netzteil trennen, wenn 
die Batterie eine etwas niedrigere Spannung hat. Frage ist, wie lange 
die Stützbatterie Deine Uhr betreiben soll und ob die niedrigere 
Spannung für Deine Uhr ausreicht. In den Kalender schreibst Du wann die 
Batterie erneuert werden muß.

von Bernd F. (metallfunk)


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Nick schrieb:
> Bernd F. schrieb:
>> Welche kostengünstige Überbrückungsmöglichkeiten gibt es?
>
> Wie viele Sekunden willst du denn überbrücken?

Eine Stunde? Wie lange dauert ein Stromausfall?

Vor einem Jahr ist der Trafo, 100m weg, explodiert. Das hat
6 Stunden gedauert.

Das Bild zeigt eine Uhr von mir. Elektrischer Aufzug, 6 Stunden
Gang bis zum nächsten Aufzug.
Das nützt dir natürlich gar nichts, wenn der Stromausfall kurz
vor Einschalten des Aufzuges eintritt.

Eine halbe Stunde sollte reichen. Stromausfälle sind selten und
meist kurz. Das ist ja nichts lebenswichtiges, sondern nur ärgerlich.
Ich wollte ja nur wissen, wie man Stützbatterien da integrieren
kann.

Grüße Bernd

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Bernd F. schrieb:
> Das nützt dir natürlich gar nichts, wenn der Stromausfall kurz
> vor Einschalten des Aufzugus eintritt.

Stimmt, weil da steckt man mit dem Aufzug bereits fest. ;)

von Lu (oszi45)


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Bernd F. schrieb:
> Eine halbe Stunde sollte reichen

z.B. Laternenbatterie 6V 8,5 Ah  VARTA 4R25XM ca. 5€ bei Reichelt?
Eine Akkuschrauber-Batterie wäre auch eine Idee, wenn man öfter laden 
möchte.

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Bernd F. schrieb:
> Vor einem Jahr ist der Trafo, 100m weg, explodiert. Das hat
> 6 Stunden gedauert.

In dem Fall wird der durchschnittliche Stromverbrauch Deiner 
Uhrenkonstruktion benötigt.

> Die Auslösung erfolgt über Lichtschranken + elektronisches Relais.

Lichtschranke: 5mA
Relais: 10-20mA  (DIP05-1A72-12D, 5V, 500Ω) 50% Einschaltzeit
E-Magnet: 20mA 50% Einschaltzeit

Schätzung 25mA durchschnittliche Stromaufnahme.

Um 24h zu überbrücken, wird ein Pufferung von mindestens 600mAh 
benötigt.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Bernd F. schrieb:
> Magnetspulen evtl.selbst wickeln. Die Leistung kann ich jetzt nicht
> mal annähernd bestimmen.

Dann fange genau an dieser Stelle an, wieviel Strom und welche Leistung 
im zeitlichen Durchschnitt. Wie erreichst Du die nowendige 
Magnetenergie, mit viel Strom bei wenig Spannung oder wenig Strom bei 
hoher Spannung?

Lu schrieb:
> Bernd F. schrieb:
>> Aber wie baut man das in die Netzversorgung ein?
> Wenn Du die benutzte Spannung kennst, kannst Du die Batterie im
> einfachsten Fall mit einer Gleichrichterdiode vom Netzteil trennen, wenn
> die Batterie eine etwas niedrigere Spannung hat.

Eine mögliche Variante ist ein 12V-Blei (VRLA) mit 13,8V Ladeerhaltung, 
wo bei Netzausfall einfach die Erhaltung entfällt. In einem älteren 
Gerät habe ich das mit einem LM317 gemacht, der bei Netzausfall per 
Relais abgetrennt wird, Rückstrom vermeiden.

An anderer Stelle erhalte ich den Akku über einen Pb137, nicht ganz 
kindersicher.

Bernd F. schrieb:
>> Wie viele Sekunden willst du denn überbrücken?
>
> Eine Stunde? Wie lange dauert ein Stromausfall?
>
> Vor einem Jahr ist der Trafo, 100m weg, explodiert. Das hat
> 6 Stunden gedauert.
>
> Das Bild zeigt eine Uhr von mir. Elektrischer Aufzug, 6 Stunden
> Gang bis zum nächsten Aufzug.
> Das nützt dir natürlich gar nichts, wenn der Stromausfall kurz
> vor Einschalten des Aufzugus eintritt.

Da gibt es einen großen Unterschied zu Deiner aktuellen Frage: Im 
günstigsten Fall brauchst Du garkeinen Strom. Wenn während des 
Netzausfalls aufgezogen werden muß, kennst Du die dafür notwendigen 
elektrischen Werte.

von Bernd F. (metallfunk)


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Fast fertig: Planetenmodell. (ca.50 Zahnräder).

Ich habe keine Ahnung von Elektronik.
So ein Motörchen mit Drehzahlregelung kriege ich gerade noch hin.

Jahreszählwerk aus geschlachtetem Stromzähler.

Grüße Bernd

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Bernd F. schrieb:
> Ich wollte ja nur wissen, wie man Stützbatterien da integrieren
> kann.

Im einfachsten Fall (und wenn du von der Spannungslage etwas Reserve 
hast, also die 12 V nicht ganz so genau sein müssen) nimmst du zwei 
(Schottky-)Dioden.  Solange die Versorgung aus dem Netz (etwas) mehr 
Spannung hat als die Batterie, übernimmt deren Diode.

Für nur gelegentliche seltene Ausfälle würde ich mir an deiner Stelle 
keinen Stress mit Akkus machen.  8 x LR6 liefern 12 V (ganz frisch ein 
wenig mehr), und halten, wenn sie nicht belastet werden, einige Jahre.

Es gibt auch vergleichbare elegantere Lösungen (mit geringerem 
Spannungsabfall als bei den Dioden) mit FETs, aber die sind dann etwas 
aufwändiger.

: Bearbeitet durch Moderator
von Rainer W. (rawi)


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Bernd F. schrieb:
> So bleibt mir nur Zettel und Stift. Täglich Gangabweichung zur
> Referenzuhr ermitteln ...

Dafür brauchst du wieder aufwändigere Messtechnik. Hast du die?
Oder meinst du den Standfehler?

von Bernd F. (metallfunk)


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Manfred,
die geplante Uhr läuft elektromechanisch. Bereits eine
Sekunde Stromausfall würde die Messwerte verfälschen.

Das Zählwerk (Zifferblatt) hat zwar keinen mechanischen Kontakt zum 
Pendel, wird aber mit Lichtschranke und E-Magnet 1/Sekunde weiterbewegt.

Grüße Bernd

von Bernd F. (metallfunk)


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Rainer W. schrieb:
> Bernd F. schrieb:
>> So bleibt mir nur Zettel und Stift. Täglich Gangabweichung zur
>> Referenzuhr ermitteln ...
>
> Dafür brauchst du wieder aufwändigere Messtechnik. Hast du die?
> Oder meinst du den Standfehler?

Es ist manuell schwierig die Ganggenauigkeit festzustellen.
Meine Referenzuhr (Quarz) macht Sekundensprünge. Die Uhr,
die ich beobachte macht ebenfalls Sekundensprünge.

Allerdings tickt die Referenzuhr recht laut. Mit Auge und
Ohr ist auch eine halbe Sekunde feststellbar.

Grüße Bernd

von R. L. (roland123)


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Bernd F. schrieb:
> Allerdings tickt die Referenzuhr recht laut. Mit Auge und
> Ohr ist auch eine halbe Sekunde feststellbar.

als Referenz könntest du auch die PTB-Uhr mit Sprachausgabe verwenden.

https://uhr.ptb.de/digital

von Bruno V. (bruno_v)


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Ich nutze sowas: 
https://www.amazon.de/Wiederaufladbarer-Lithium-Ionen-Akkupack-Gleichstromausgang-LED-Lichtstreifen-%C3%9Cberwachungskameras/dp/B0DZSWP57B/ref=sr_1_4

Nicht genau den, einen Vorgänger mit NiMH, kann ich ggf. raussuchen.

Der puffert die 12V, d.h. wenn ein Netzteil steckt, lädt er sich auf, 
wenn nicht, liefert er 12V. Seit etwa 8 Jahren im Einsatz.

von Rainer W. (rawi)


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Bernd F. schrieb:
> Allerdings tickt die Referenzuhr recht laut. Mit Auge und
> Ohr ist auch eine halbe Sekunde feststellbar.

Damit bekommst du grob den Stand deiner Uhr.
https://de.wikipedia.org/wiki/Uhrenfehler#:~:text=Als%20Uhrenfehler%20wird%20die%20Abweichung,einem%20Zeitnormal%20vorgegeben%20wird%2C%20bezeichnet.

Vergleich deines Lichtschrankensignals gegen das 1PPS-Signal eines 
GPS-Signals wäre mehrere Größenordnungen genauer, d.h. du könntest den 
Gang innerhalb weniger Sekunden bis Minuten bestimmen, je nachdem, wie 
gut dein Lichtschrankensignal ist, nicht innerhalb von Tagen.

von Oliver S. (oliverso)


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Rainer W. schrieb:
> Vergleich deines Lichtschrankensignals gegen das 1PPS-Signal eines
> GPS-Signals wäre mehrere Größenordnungen genauer, d.h. du könntest den
> Gang innerhalb weniger Sekunden bis Minuten bestimmen, je nachdem, wie
> gut dein Lichtschrankensignal ist, nicht innerhalb von Tagen.

Man könnte natürlich auch die Uhr gleich auf dem GPS-Signal laufen 
lassen, und das Pendel einfach leer vor sich hinpendeln lassen.

Oliver

von Stephan (stephan_h623)


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Oliver S. schrieb:
> Man könnte natürlich auch die Uhr gleich auf dem GPS-Signal laufen
> lassen, und das Pendel einfach leer vor sich hinpendeln lassen.

Das ist dann aber keine "mechanische" Herausforderung mehr.
Klar darf eine weitgehend mechanische Uhr dafür auch nicht um Faktor 2 
daneben liegen. Aber 1-5% Gangfehler sind mit Sync auf GPS relativ 
problemlos durch die Elektronik zu kompensieren. Je nachdem wie lange 
der hier Magnet im Eingriff liegt.
Ist aber soweit ich das sehe nicht Sinn der Sache.

von Rolf (rolf22)


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Bernd F. schrieb:
> Das Zählwerk (Zifferblatt) hat zwar keinen mechanischen Kontakt zum
> Pendel, wird aber mit Lichtschranke und E-Magnet 1/Sekunde weiterbewegt.
> (...)
> Das Zählwerk (Zifferblatt) hat zwar keinen mechanischen Kontakt zum
> Pendel, wird aber mit Lichtschranke und E-Magnet 1/Sekunde weiterbewegt.

??? Bei der normalen Pendeluhr kommt die Energie von Gewicht oder Feder 
über das Ankerrad zum Pendel. Das Ankerrad treibt also das Pendel an. Wo 
ist bei deiner Konstruktion das Ankerrad?

von Rolf (rolf22)


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Oliver S. schrieb:
> Man könnte natürlich auch die Uhr gleich auf dem GPS-Signal laufen
> lassen, und das Pendel einfach leer vor sich hinpendeln lassen.

Warum nicht gleich das Pendel oder die ganze Uhr auf einem Bildschirm 
darstellen? Der OP möchte aber Präzisionsmechanik basteln ...

Wir haben tatsächlich so eine ähnliche Pseudo-Uhr. Hat die 
Schwiegermutter seinerzeit in Frankreich gekauft, ein Stilexemplar für 
Liebhaber. Irgendwann ging das Werk nicht mehr. Da hat der 
Schwiegervater das Werk weggeworfen und durch ein Quarzuhrwerk vom 
Bastlerversand ersetzt, das Pendel läuft leer mit und die Gewichte 
hängen unbeweglich an einer Kette.
Meine Frau, die die Uhr geerbt hat: "Jedes Mal, wenn ich die Uhr sehe, 
tut mir das leid. Mein Vater war hochintelligent, aber irgendwo auch ein 
Banause."

von Bauform B. (bauformb)


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Bernd F. schrieb:
> Die "Notversorgung" könnte ja nur selten nötig sein.
> Stinknormale Batterien mit einer blinkenden Led, die Wechsel
> anzeigt?

Das ist zweifellos attraktiv: je weniger Bauteile, umso zuverlässiger. 
Aber die LED muss anfangen zu blinken, solange die Batterien noch voll 
sind ;) Na gut, ganz grob halb voll sollte mit Alkali zu schaffen sein. 
Oder man nimmt LiFeS2-Zellen, verzichtet auf die LED und wechselt nach 
jedem etwas längeren Stromausfall. Das taugt allerdings nicht bei vielen 
kurzen Stromausfällen. Ohne Stromausfall haben die LiFeS2 nach 20 Jahren 
noch 85% der Nennkapazität und im Notfall kann man die durch AA von der 
Tankstelle ersetzen.

Bei beiden Typen müsste die Konstantstromquelle für den Magnet mit z.B. 
6 bis 12 Volt funktionieren, oder 12 bis 24 Volt. Konstantstrom, weil 
der Widerstand der Wicklung temperaturabhängig ist und bei Stromausfall 
wird es kalt.

von Rainer W. (rawi)


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Bauform B. schrieb:
> ... und bei Stromausfall wird es kalt.

Das kommt auf die Jahreszeit an.

Und warum Konstantstrom?
Die Uhr wird durch den Zeitpunkt des An- und Abschaltes des Magneten 
gesteuert, die genaue Stärke des Feldes dürfte eher unkritisch sein.

: Bearbeitet durch User
von Oliver S. (oliverso)


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Rolf schrieb:
> Oliver S. schrieb:
>> Man könnte natürlich auch die Uhr gleich auf dem GPS-Signal laufen
>> lassen, und das Pendel einfach leer vor sich hinpendeln lassen.
>
> Warum nicht gleich das Pendel oder die ganze Uhr auf einem Bildschirm
> darstellen? Der OP möchte aber Präzisionsmechanik basteln ...

Nee. Er will eine Mechanik basteln, die per Elektronik auf Präzision 
getrimmt wird. Die ganzen Anforderungen an das Ding sind wie auch die 
Forderung nach einer USV mit fast unbegrenzter Kapazität völlig 
willkürlich. Macht ja nix, es darf jeder, wie er will.

Aktuell kosten 32kWh Akkus mit 48V weniger als 3k€. Wie viele er für die 
fast unbegrenzte Kapazität dann braucht, darf der TO selber entscheiden.

Oliver

: Bearbeitet durch User
von Bauform B. (bauformb)


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Oliver S. schrieb:
> Er will eine Mechanik basteln, die per Elektronik auf Präzision
> getrimmt wird.

Jetzt wo du es sagst, bekomme ich Zweifel, weil

Bernd F. schrieb:
> die geplante Uhr läuft elektromechanisch. Bereits eine
> Sekunde Stromausfall würde die Messwerte verfälschen.
>
> Das Zählwerk (Zifferblatt) hat zwar keinen mechanischen Kontakt zum
> Pendel, wird aber mit Lichtschranke und E-Magnet 1/Sekunde weiterbewegt.

Dafür müsste der Magnet nur kräftig genug sein, aber schwächer als der 
Anschlag ;)


Oliver S. schrieb:
> Die ganzen Anforderungen an das Ding sind wie auch die
> Forderung nach einer USV mit fast unbegrenzter Kapazität völlig
> willkürlich. Macht ja nix, es darf jeder, wie er will.
>
> Aktuell kosten 32kWh Akkus mit 48V weniger als 3k€. Wie viele er für die
> fast unbegrenzte Kapazität dann braucht, darf der TO selber entscheiden.

Mit 2 Sätzen AA-Zellen in parallel gibt's fast unbegrenzte Kapazität ;)

von Dietrich L. (dietrichl)


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Bernd F. schrieb:
> Das Bild zeigt eine Uhr von mir. Elektrischer Aufzug, 6 Stunden
> Gang bis zum nächsten Aufzug.
> Das nützt dir natürlich gar nichts, wenn der Stromausfall kurz
> vor Einschalten des Aufzuges eintritt.

Und wie wäre es, wenn der Aufzug schon vor "Ende der Fahnenstange", also 
z.B. nach 5 Stunden eingeschaltet wird?
Dann hättest du noch eine Stunde Gangreserve.

von Bernd F. (metallfunk)


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Dietrich L. schrieb:
> Bernd F. schrieb:
>> Das Bild zeigt eine Uhr von mir. Elektrischer Aufzug, 6 Stunden
>> Gang bis zum nächsten Aufzug.
>> Das nützt dir natürlich gar nichts, wenn der Stromausfall kurz
>> vor Einschalten des Aufzuges eintritt.
>
> Und wie wäre es, wenn der Aufzug schon vor "Ende der Fahnenstange", also
> z.B. nach 5 Stunden eingeschaltet wird?
> Dann hättest du noch eine Stunde Gangreserve.

Im Prinzip hast du recht, aber...

Im Boden der Gewichte sind kleine Magnete. Unter der Grundplatte
(2 mm Alu furniert) Reedschalter. Die schalten 3-4 mm, bevor die
Gewichte den Boden berühren. Alles völlig unsichtbar.

Stärkere Magnete haben in einer mechanischen Uhr nichts verloren.

Zur geplanten Uhr: Elektromechanische Pendeluhren wurden von 1820
bis 1950 gebaut, also eigentlich nichts neues.
Der große Vorteil für mich ist, dass ich keine Präzisionszahnräder
brauche. Die könnte ich auch gar nicht herstellen.

Anbei eine Funktionsskizze. Ohne Zählwerk/Zifferblatt.

Pendeluhren sind ja ganz einfach:
https://www.mikomma.de/mech/zyklopendel_htm/zyklolagrange.html


Grüße Bernd

: Bearbeitet durch User
von Udo K. (udok)


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Warum nicht ein einfacher Permanentmagnet im Pendel?
In der Ruhelage des Pendels wird ein fester Elektromagnet montiert.
Im Elektromagnet wird beim Vorbeiflug des Pendels eine Spannung 
induziert, die dem Regler mitteilt ob das Pendel zu früh oder zu spät 
daherkommt.
Der Regler kann dann das Pendel durch einen Strom im Elektromagneten 
mehr oder weniger stark abstoßen. Da brauchst du keinen Lichtschranken 
oder komplizierte Mechanik.

Hier ein Link dazu:
http://www.heiko-kuenzel.de/pendel.html

PS:
Ich warte noch immer auf ein mehrere Stunden langes Wave File mit den 
Ticks deiner Uhr damit ich mein Matlab Skript testen kann...

: Bearbeitet durch User
von Bernd F. (metallfunk)


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https://clockdoc.org/gs/handler/getmedia.ashx?moid=57393&dt=3&g=1

Etwas Lesestoff zu elektrischen Uhren.

Grüße Bernd

von Udo K. (udok)


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Die Zeit und Interesse 200+ Seiten durchzuackern habe ich nicht.
Was ist der Vorteil deiner komplizierten Konstruktion?

von Bernd F. (metallfunk)


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Udo K. schrieb:
> Die Zeit und Interesse 200+ Seiten durchzuackern habe ich nicht.
> Was ist der Vorteil deiner komplizierten Konstruktion?

Kompliziert ist die doch nicht.
Vorteil: Pendelantrieb mit konstanter Kraft, minimaler
Kontakt zum Pendel.

Wie gut die wirklich läuft, merke ich dann irgendwann.

Grüße Bernd

von Udo K. (udok)


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Kompliziert liegt im Auge des Betrachters :-)

Das schöne an meinem Vorschlag ist dass du gar keinen mechanischen 
Kontakt zum Pendel brauchst.  Du brauchst auch keine unterbrechungsfreie 
Stromversorgung.  Eine einfache Batterie sollte bei reibungsfreiem 
Aufbau für ein Jahr reichen. Die Batterie muss nur die Reibungsverluste 
(Luft) nachliefern.

: Bearbeitet durch User
von Bernd F. (metallfunk)


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Udo,
warum hat man ein Hobby? Einfach kann jeder.

Schau mal hier:
https://www.tribbensee.de/produkt-kategorie/tischuhren/

Dagegen sind meine Uhren Einzelstücke und stehen weltweit nur
bei mir. Wenn das Teil dann noch super genau läuft, grinse ich bei
jedem Blick.

Grüße Bernd

von Udo K. (udok)


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Dann freue ich mich schon drauf, wenn du hier Bilder von der neuen Uhr 
zeigst ;-)

von Nemopuk (nemopuk)


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Bernd F. schrieb:
> Doch eine fertige Lösung für 1000,-€ kaufen?
> Kann ich mir leider nicht leisten.

So teuer sind LiIo Akkus mit Ladegerät nicht. Wenn du sie nur bis 4V 
lädst, halten sie schön lange. Und wenn du sie großzügig 
über-dimensionierst, kann ich mir 15 Jahre durchaus vorstellen. Ohne 
großartige Tricks.

Ich habe hier wenig genutzte Powerbanken, (Bluetooth-)Lautsprecher und 
ein Handy herum liegen, die über 10 Jahre alt sind und noch gut 
funktionieren.

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Bernd F. schrieb:
> und stehen weltweit nur
> bei mir.

Hm...
Wenn du die nach Papua-Neuguinea verkaufen würdest oder zur Navigation 
im Papyroskanu benötigen wäre Aufwand sinnvoll.
Aber so? Die stehen bei dir zur Zierde rum, das ist auch völlig ok. Das 
können auch mehrere oder viele sein, auch in Ordnung, jedem Tierchen 
sein Pläsierchen.
Du wirst genug Uhren haben um im seltenen Stromausfallsereignis noch 
ausreichend genau die Zeit zur Verfügung zu haben. Danach einfach neu 
stellen.
Bau was für kurze Unterbrechungen ein (Akku für 1h), ich habe noch nie 
mehr als 10min Stromausfall erlebt. Dauert es länger ist die 
Liebhaberuhr eh ein Randproblem. Und bringt im Fall des weiterlaufens 
keinerlei Nutzen.

von Bernd F. (metallfunk)


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Nemopuk schrieb:
> Bernd F. schrieb:
>> Doch eine fertige Lösung für 1000,-€ kaufen?
>> Kann ich mir leider nicht leisten.
>
> So teuer sind LiIo Akkus mit Ladegerät nicht. Wenn du sie nur bis 4V
> lädst, halten sie schön lange. Und wenn du sie großzügig
> über-dimensionierst, kann ich mir 15 Jahre durchaus vorstellen. Ohne
> großartige Tricks.
>
> Ich habe hier wenig genutzte Powerbanken, (Bluetooth-)Lautsprecher und
> ein Handy herum liegen, die über 10 Jahre alt sind und noch gut
> funktionieren.

Der Preis bezog sich nicht auf die Stromversorgung, sondern auf
ein Datenlogger, der den sekundengenauen Gang der Uhr (GPS),
Temperatur und Luftdruck über mind. 1 Jahr aufzeichnet.
Evtl. noch mit seismischen Schwingungsaufnehmer.

Grüße Bernd

von Manfred P. (pruckelfred)


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Nemopuk schrieb:
> Bernd F. schrieb:
>> Doch eine fertige Lösung für 1000,-€ kaufen?
>> Kann ich mir leider nicht leisten.
> So teuer sind LiIo Akkus mit Ladegerät nicht.

Den Thread vollständig zu lesen überfordert Dich? Die 1000 € beziehen 
sich auf die Messung der Genauigkeit einer bereits vorhandenen Uhr. 
Diese ist natürlich nicht Thema dieses Threads, der wurde damit mal 
wieder sachfremd überschwemmt, wie das auf µC-net sein muß.

von Bernd F. (metallfunk)


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H.Joachim S. schrieb:
> Bernd F. schrieb:
>> und stehen weltweit nur
>> bei mir.
>
> Hm...
> Wenn du die nach Papua-Neuguinea verkaufen würdest oder zur Navigation
> im Papyroskanu benötigen wäre Aufwand sinnvoll.
> Aber so? Die stehen bei dir zur Zierde rum, das ist auch völlig ok. Das
> können auch mehrere oder viele sein, auch in Ordnung, jedem Tierchen
> sein Pläsierchen.
> Du wirst genug Uhren haben um im seltenen Stromausfallsereignis noch
> ausreichend genau die Zeit zur Verfügung zu haben. Danach einfach neu
> stellen.
> Bau was für kurze Unterbrechungen ein (Akku für 1h), ich habe noch nie
> mehr als 10min Stromausfall erlebt. Dauert es länger ist die
> Liebhaberuhr eh ein Randproblem. Und bringt im Fall des weiterlaufens
> keinerlei Nutzen.

Da geht es ums Prinzip.

Wenn man im Bereich der Präzisionspendeluhren rumkratzen will, geht
es um Sekundenbruchteile. So bedeutet eine Sekunde im Jahr eine Längen-
änderung am Pendel von einem Millionstel Millimeter.

Da sollte man sich doch nicht alle Messungen von einem blöden
Stromausfall versauen lassen, egal wie wahrscheinlich der wäre, oder
ob der nur 2 Sekunden dauert.

Grüße Bernd

: Bearbeitet durch User
von Bauform B. (bauformb)


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Bernd F. schrieb:
> Sekundenpendel (0,5 Hz) , Antrieb über E-Magnet.
> Der Magnet ist etwa eine Sekunde bestromt, eine Sekunde nicht.
> Die Auslösung erfolgt über Lichtschranken + elektronisches Relais.
>
> Alternativ: Magnet zieht an und fällt in eine Sperrklinke. Ein
> zweiter Magnet löst die Klinke.

Bernd F. schrieb:
> Magnetspulen evtl.selbst wickeln.

Man könnte ein mittelgroßes Relais umfunktionieren. Man bekommt nicht 
nur eine Spule mit vielen Hundert Windungen, sondern auch einen 
geschlossenen magnetischen Kreis. So eine Mechanik braucht nur für z.B. 
0.05s viel Strom. Für den Rest der Sekunde könnte man den Strom 
reduzieren.

Ich könnte ein Relais spenden, das kurzzeitig 1.7 Watt braucht und 
danach nur ein Zehntel davon. Eigentlich sollte das schon zu groß sein, 
vielleicht fängt man mit so einem an (speziell dieses hatte ich wegen 
der Bilder ausgesucht, aber 1xUM ist auch wichtig, weil kräftiger als 
1xEIN)

https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/printrelais_1x_um_250v_10a_12v_rm_3_5mm-28314

von Bernd F. (metallfunk)


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Wenn die Mechanik steht, werde ich einzelne Relaisspulen aus
dem Fundus testen. (Ich muß mir mal so eine elektronische Fein-
waage besorgen).

Bisher habe ich null Ahnung, was da nötig sein wird.

Dann schaun wir mal (Zitat: Beckenbauer).

Grüße Bernd

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Bernd F. schrieb:
> Da sollte man sich doch nicht alle Messungen von einem blöden
> Stromausfall versauen lassen, egal wie wahrscheinlich der wäre, oder
> ob der nur 2 Sekunden dauert.

Deswegen schrieb ich ja: puffere 1 oder 2h ab. Für längere Ausfälle 
kümmere dich lieber um andere Sachen.

Bernd F. schrieb:
> Längen-
> änderung am Pendel von einem Millionstel Millimeter.
Ab hier wirds albern, Nanometer bei ner Pendellänge...Wie stellst du das 
denn ein?
Das ist dann in erster Linie Thermostatproblem von wenigen Hundertstel 
Grad.

von Manfred P. (pruckelfred)


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H.Joachim S. schrieb:
> Bernd F. schrieb:
>> und stehen weltweit nur bei mir.
> Hm...
> Wenn du die nach Papua-Neuguinea verkaufen würdest oder zur Navigation
> im Papyroskanu benötigen wäre Aufwand sinnvoll.
> Aber so? Die stehen bei dir zur Zierde rum, das ist auch völlig ok.

H.Joachim S. schrieb:
> Bernd F. schrieb:
>> Da sollte man sich doch nicht alle Messungen von einem blöden
>> Stromausfall versauen lassen, egal wie wahrscheinlich der wäre, oder
>> ob der nur 2 Sekunden dauert.
> Deswegen schrieb ich ja: puffere 1 oder 2h ab. Für längere Ausfälle
> kümmere dich lieber um andere Sachen.

Es gibt Kommentare, die niemand braucht!

Akzeptiere Bernds Vogel, Präzisionsmechanik zu bauen:

Bernd F. schrieb:
> Da geht es ums Prinzip.

Ich bewundere oder gar beneide ihn um seine Fähigkeiten, so tolle 
Mechaniken anfertigen zu können.

von Bernd F. (metallfunk)


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Natürlich habe ich eine Macke. Aber damit kann ich leben.
Eine Uhr ist ein Messinstrument.

Im Vergleich zu elektronischen Frequenzählern. Warum wird
es bei bestimmten Herstellern so teuer?

Genauigkeit bedeutet Aufwand. Ist halt so.

Eine Stunde Überbrückung sollte wirklich ausreichen.
Größere Ausfälle sind doch sehr selten. 1 mal in 40 Jahren erlebt.

Grüße Bernd

: Bearbeitet durch User
von Manfred P. (pruckelfred)


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Bernd F. schrieb:
> Natürlich habe ich eine Macke. Aber damit kann ich leben.

Ich hoffe, dass Du meinen "Vogel" nicht als unfreundlich empfunden hast.

von Bernd F. (metallfunk)


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Ich würde mal behaupten, 99 % aller Unterbrechungen sind im
Bereich unter einer Sekunde (Umschaltvorgänge).
Manchmal schmiert der PC halt ab.

Das könnte man doch schon mit ausreichenden Superkondensatoren
wegpuffern?

Grüße Bernd

von Bernd F. (metallfunk)


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Manfred P. schrieb:
> Bernd F. schrieb:
>> Natürlich habe ich eine Macke. Aber damit kann ich leben.
>
> Ich hoffe, dass Du meinen "Vogel" nicht als unfreundlich empfunden hast.

Ach was.

Grüße Bernd

von Bernd F. (metallfunk)


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Ich kümmere mich nicht nur um Uhren.

So ein Teil zerlegen, reinigen und funktionstüchtig wieder
zusammenbauen hat ein Reiz.
Gleichzeitig muss man die Funktion verstehen.

https://blog.hnf.de/die-rechenmaschine-mit-der-kurbel/

Die Odhner 200 war das letzte Teil auf dem Werktisch.

Grüße Bernd

: Bearbeitet durch User
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