Hallo, zusammen! Frage eines Unbedarften: ich habe mir eine dicke 20.000 mAh Powerbank zugelegt. Die hat zwei Eingänge zum Laden: USB-C und Micro USB Wenn ich nun zwei Ladegeräte anschließe, wird die Powerbank dann schneller geladen? https://www.philips.de/c-p/DLP7721C_00/usb-powerbank Hintergrund: ich flige zum wiederholten Male nach Kuba. Da gibt es ca. 6 h Strom am Tag. In dieser Zeit möchte ich die dicke Powerbank möglichst schnell aufladen, um über die restliche stromlose Zeit zu kommen.
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Michael schrieb: > eine dicke 20.000 mAh Powerbank Michael schrieb: > ich flige zum wiederholten Male nach Kuba. > Da gibt es ca. 6 h Strom am Tag. > In dieser Zeit möchte ich die dicke Powerbank möglichst schnell > aufladen, um über die restliche stromlose Zeit zu kommen. lass mal rechnen: deine Powerbank hat eine Energie-Kapazität von 20.000 mAh bei (angenommenen) 3.7 Volt. Macht also 7,4 Wh. Standard ohne PD: Ohne spezielle Power-Delivery-Aushandlung liefert USB-C typischerweise bis zu 15 W (5V/3A) -> Ohne Verluste, und wenn die Ladeelektronik bzw. die Zellen in deinem Pack eine Schnall-Ladung verkraften, dann wäre theoretisch der Pack in 1/2 Stunde "voll". Das liegt ja komfortabel in deinem angenommenen Zeitfenster von 6 Stunden Strom am Tag Selbst mit einem Wirkungsgrad von nur 50% wärst du bei 1 Stunde Ladelaufzeit, was ja auch noch passt. Worauf ich hinaus will: dein vorgesehenes Ziel (schnell zu laden) hängt primär vom versorgenden Netzteil, und von der Ballancer-Funktion deines Akku-Packs ab. Mehr Stecker zur Beladung (ich bezweifle das das überhaupt geht) werden den Ballancer Chip im Akku-Pack nicht dazu bewegen, mehr energie in die Zellen rein zu pumpen.
Vermutlich nicht. Im dümmsten Fall gewinnt die langsammere Ladung über Micro-Usb oder das Ding geht kaputt. Einfachste Lösung: 2 Powerbanks.
Michael schrieb: > wird die Powerbank dann > schneller geladen? Nein, ganz sicher nicht. Besser wäre eine Powerbank, die via USB PD geladen werden kann, und ein entsprechendes Netzteil. Diese Powerbank aber kann nur mit 15 Watt geladen werden (5 V x 3 A). Und das bedeutet, daß eine komplett Ladung mindestens fünf Stunden dauert, was bei der Stromversorgungslage dort nicht so schick ist.
Wegstaben V. schrieb: > lass mal rechnen: deine Powerbank hat eine Energie-Kapazität von 20.000 > mAh bei (angenommenen) 3.7 Volt. Macht also 7,4 Wh. Das rechnest Du am besten nochmal nach.
... und um festzustellen, was dein USB-Netzteil liefern kann, udn dein Pack aufnehmen kann, gibt es für unter 5 EUR kleine Anzeige-Dinger, die man in den USB Zweig zwischen Netzteil und Pack klemmt. Es zeigt Spannung, Strom, aktuelle Leistungsaufnahme und Gesamtaufnahme in Wh an Das liefert dir alle Infos welche du brauchst, um den Ladevorgang bzw. die Fähigkeiten der beteiligten Komponenten zu bewerten
Hmmm schrieb: > Das rechnest Du am besten nochmal nach. autsch. Da fehlt eine Null bzw. Dezimalstelle. Schlecht rechnen konnte ich immer schon gut ;-)
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Michael schrieb: > Wenn ich nun zwei Ladegeräte anschließe, wird die Powerbank dann > schneller geladen? Normalerweise nicht. Vor wenigen Jahren ist mir mal eine Powerbank untergekommen, die hatte zwei Platinen am Akku parallel hängend. Bessere Lösung wäre, Du holst Dir eine günstiges Solar-Panel ab 8W mit USB-Ladeausgang für zehn Euronen.
Dieter D. schrieb: > Solar-Panel ab 8W Das braucht dann unter optimalen Bedingungen nur einen Tag, um die Powerbank aufzuladen. Gut, die Sonneneinstrahlung ist in Kuba eine andere als hier, aber trotzdem. Obendrein muss der ganze Krempel auch noch ins Fluggepäck. Wobei das ganze eine eher akademische Diskussion ist, da aufgrund der Krise der Flugverkehr nach Kuba stark eingeschränkt ist.
Harald K. schrieb: > Besser wäre eine Powerbank, die via USB PD geladen werden kann, und ein > entsprechendes Netzteil. Dies. Meine kleine 20Ah-Powerbank (okay – mittlere, aber „dick“ würde ich die heutzutage nicht mehr nennen) nimmt von einem passenden Netzteil etwas über 60W (gut 3A bei 20V) im CC-Teil, damit ist die in unter 2h von ganz leer zu ganz voll. Wenn man ein GaN-Netzteil nimmt, ist’s auch erstaunlich kompakt.
Jack V. schrieb: > GaN-Netzteil Aber nicht auf die Attrappen reinfallen! Die haben weder einen GaN-Transistor noch hohe Leistung, sondern nur lausige 5V/2A. Aufdruck ist dann "120W" oder gar "240W"...
Die hier: https://www.chargerlab.com/review-of-baseus-140w-power-bank/ habe ich und kann sie empfehlen. 100W Ladeleistung und bis zu 140W Abgabe (28V/5A)
Wegstaben V. schrieb: > Hmmm schrieb: >> Das rechnest Du am besten nochmal nach. > > autsch. Da fehlt eine Null bzw. Dezimalstelle. > Schlecht rechnen konnte ich immer schon gut ;-) auf der Powerbank steht 20.000 mAh@3,7V(74Wh) bestätigt Deine Komma-Verschiebung ;-)
Wegstaben V. schrieb: > ... und um festzustellen, was dein USB-Netzteil liefern kann, udn dein > Pack aufnehmen kann, gibt es für unter 5 EUR kleine Anzeige-Dinger, die > man in den USB Zweig zwischen Netzteil und Pack klemmt. > > Es zeigt Spannung, Strom, aktuelle Leistungsaufnahme und Gesamtaufnahme > in Wh an > > Das liefert dir alle Infos welche du brauchst, um den Ladevorgang bzw. > die Fähigkeiten der beteiligten Komponenten zu bewerten Schon bestellt https://www.ebay.de/itm/406566905994
Harald K. schrieb: > > > Wobei das ganze eine eher akademische Diskussion ist, da aufgrund der > Krise der Flugverkehr nach Kuba stark eingeschränkt ist. Nö :-) Ich fliege ungefähr alle drei Monate nach Kuba. Kam am 15. Jan zurück. Flieg eam 23. März wieder hin Air France ist mein Carrier. Der macht unbeeindruckt von der "Krise" weiter. Hoppt dann über Panama zurück. Oder fliegt nach Panama und setzt einen in einen Copa-Airline-Flieger nach Havanna. Die Powerbank will ich da lassen, damit die bei Zustand "Nix aus der Steckdose" wenigstens Licht haben und viel Wichtiger, ihre Handys laden können. Licht über USB-Ausgang der Powerbank. Laut IATA kann ich zwei im Handgepäck mitnehmen.
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Michael schrieb: > Die Powerbank will ich da lassen, Übrigens so ein Teil ... Dieter D. schrieb: > Du holst Dir eine günstiges Solar-Panel ab 8W mit > USB-Ladeausgang ... auch da lassen.
Michael schrieb: > Wenn ich nun zwei Ladegeräte anschließe, wird die Powerbank dann > schneller geladen? Unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich. Einfach bei leerer Powerbank ausprobieren. Am besten mit Energiekostenmeter, Mehrfachsteckdose und zwei passenden Ladegeräten. Dann merkt man auch, ab welcher Lademenge der Ladestrom sinkt. Bemerkung 1: um 74Wh voll zu Laden, werden bestimmt 110% benötigt. Bemerkung 2: eine 74Wh Powerbank hat nach ein paar Ladezyklen oft viele % weniger Kapazität. An einer Charmast Powerbank 23,8Ah 88,1Wh, die einen Laptop mit 20V 3,25A laden kann, habe ich nach 4 Zyklen gemessen: Entladeenergie bei 5V:58Wh, Ladeenergie mit 5V bis Voll:71Wh maximale Ladeleistungsangabe 45W mit PD 3.0, Leistungsaufnahme mit einem 65W 20V USB-C PD Ladegerät gemessen: 41W
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H. H. schrieb: > Aber nicht auf die Attrappen reinfallen! Gibt auch keinen Grund; einfach zu Ikea gehen und dort ein Netzteil aus der Sjöss-Reihe kaufen. Das sind keine Attrappen, und die sind von diversen Leuten (die sich damit auskennen) untersucht worden. GaN ist auch drin: https://www.reddit.com/r/ChargingSheet/comments/1pxqgyk/ikea_sj%C3%B6ss_20w_charger_review_and_teardown/ Das fängt an mit 4 Euro für ein 20-Watt-PD-Netzteil (liefert bis zu 15 V) und geht über ein 65-Watt-Netzteil für 13 Euro (liefert bis zu 20 V und kann im Bereich von 5..16 V auch PPS) bis hin zu einem 45-Watt-Netzteil für 15 Euro mit zwei USB-C-Buchsen. Eingangsseitig funktionieren diese Netzteile ab 100 Volt.
Michael schrieb: > Da gibt es ca. 6 h Strom am Tag. > In dieser Zeit möchte ich die dicke Powerbank möglichst schnell > aufladen, um über die restliche stromlose Zeit zu kommen. Von Varta gibt es günstige und gute PBs mit 10, 15 und auch 20 Ah. Davon würde ich je nach Bedarf zwei Stück nehmen und parallel laden. Angeblich beträgt die Stromstärke beim Laden 3 A @ 5 V. Selber messe ich nur ca. 2,5 A. Wichtig ist ein kurzes, niederohmiges Ladekabel und ein Ladegerät, was eher 5,5 V ausgibt als <= 5 V. Das wirst Du beim Messen ganz schnell herausfinden ;-) Alternativ gibt es PBs die auch beim eigenen Aufladen QC2/3 bieten. Erfahrungsgemäß sind diese teurer und halten nicht so lange, weshalb ich keine empfehlen möchte. Bei Stiftung Warentest gab es kürzlich einen aktuellen Test zu lesen.
Mi N. schrieb: > Davon > würde ich je nach Bedarf zwei Stück nehmen und parallel laden. Warum genau würdest du an dieser Stelle langsam ladende (max. 15W, eher weniger, wie du selbst schreibst) den schneller ladenden (60W und mehr, wie ich gemessen habe) Powerbanks vorziehen, wenn du eine Neuanschaffung anrätst? Ernstgemeinte Frage – hat das aus deiner Sicht irgendwelche Vorteile?
Er kennt keine per PD ladbaren Powerbanks, und hat offenbar nur schlechte QC-Powerbanks kennengelernt.
Jack V. schrieb: > schneller ladenden (60W und mehr, > wie ich gemessen habe) Hattest Du einen Typ genannt? Hattest Du auch die Lebensdauer gemessen? Die ist bei mir ein Kriterium. Bei zwei Stück hat man Redundanz. Stichworte: Stromausfall, Berlin ;-) Soll der TO entscheiden, was notwendige und hinreichende Bedingungen sind.
Mi N. schrieb: > Hattest Du auch die Lebensdauer gemessen? Wie machst Du das? Kaufst Du eine Powerbank, misst sie zehn Jahre lang und entscheidest dann, daß sie Deinen Anforderungen genügt, und kaufst dann eine zweite vom gleichen Typ?
Harald K. schrieb: > Wie machst Du das? Kapazität messen und nach einem Jahr Gebrauch das Ganze wiederholen. Ist denn das so schwer? Noch etwas: bei PBs von Anker bekomme ich immer noch die gleiche Ausführung wie 2017.
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Mi N. schrieb: > Kapazität messen und nach einem Jahr Gebrauch das Ganze wiederholen. Und was mag dann der Wirkmechanismus sein, daß ausgerechnet Powerbanks mit dem veralteten QC-Ladeverfahren schneller an Kapazität verlieren? Ist das jetzt das übliche "Akkus muss man so langsam wie nur irgend möglich laden"-Mechanismus?
Mi N. schrieb: > Hattest Du einen Typ genannt? Hattest Du auch die Lebensdauer gemessen? Typ wäre hier ein generisches chinesisches Modell: „Addtop D65“ mit 74Wh, zum jetzigen Zeitpunkt knapp zwei Jahre im Gebrauch zum Laden eines Notebooks und ab und zu als Versorgung für den Lötkolben. Ich hab sie nach dem Erwerb durchgemessen und seither zugegebenermaßen nicht mehr, weil sie keine Auffälligkeiten zeigte. Ich kann das aber gerne mal machen, wenn Interesse besteht. Man ist im Übrigen nicht gezwungen, die Powerbanks mit maximaler Leistung zu laden; wenn man die Zeit hat und die Lebensdauer erhöhen möchte, kann man sie auch mit beispielsweise 10W am billigsten Steckernetzteil laden. Aber schnelles Laden war halt das, was dem TE wohl wichtig war. Mi N. schrieb: > bei PBs von Anker bekomme ich immer noch die gleiche > Ausführung wie 2017. Naja … du bekommst vielleicht das gleiche Gehäuse, wie vor neun Jahren. Wenn sie noch die Zellen aus der Zeit verbauen würden, wäre das eher ein schlechtes Zeichen: Bei der Technologie hat sich dort seitdem sehr viel getan. Und was Varta angeht: Die verbauen auch nix Anderes, als die Anderen. Sie lassen es sich nur teurer bezahlen, bzw. bieten offensichtlich technisch rückständige Produkte an, die anderenorts verramscht würden, wenn die Dinger tatsächlich nur mit max. 15W geladen werden können.
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Jack V. schrieb: > Und was Varta angeht: Ist das nicht auch nur noch ein "Label", so wie "Grundig", "Dual" und "Uher"?
Jack V. schrieb: > Typ wäre hier ein generisches chinesisches Modell: „Addtop D65“ mit > 74Wh, zum jetzigen Zeitpunkt knapp zwei Jahre im Gebrauch zum Laden > eines Notebooks und ab und zu als Versorgung für den Lötkolben. Ich hab > sie nach dem Erwerb durchgemessen und seither zugegebenermaßen nicht > mehr, weil sie keine Auffälligkeiten zeigte. Ich kann das aber gerne mal > machen, wenn Interesse besteht. Mache es einfach bei Gelegenheit. CN 'Noname' ist hierzulange schlecht einzuschätzen. Zu Anker: > Naja … du bekommst vielleicht das gleiche Gehäuse, wie vor neun Jahren. > Wenn sie noch die Zellen aus der Zeit verbauen würden, wäre das eher ein > schlechtes Zeichen: Bei der Technologie hat sich dort seitdem sehr viel > getan. Für mich ist entscheidend, daß sie sich technisch identisch verhalten, zumal Anker in einigen Punkten sehr speziell ist. Von Varta habe ich 10 und 15 Ah Modelle in häufigem Gebrauch und brauche QCx/PD weder am Eingang noch am Ausgang. Sie haben 'Durchladefunktion', wenn man es braucht. Da gibt es nichts zu meckern. Den o.g. Testbericht hatte ich noch einmal angesehen, wobei eine Anker Prime 20 Ah PB in 60 Minuten geladen wird. Verfügbare Ausgangsleitung am 5 V Ausgang sind ca. 58 Wh. Preis aktuell ca. 76 Euro und in Elektromärkten (Rückgabemöglichkeit) angeboten. Auf Platz zwei bezüglich kurzer Ladezeit liegt ein Modell von Intenso HE20000. Nur, um es erwähnt zu haben.
Mi N. schrieb: > Hattest Du einen Typ genannt? Hattest Du auch die Lebensdauer gemessen? Mal Butter bei die Fische... 15W Ladeleistung entsprechen etwa 4A Ladestrom am Akku. Bei 20Ah entspricht das gerade mal 0,2C. Ich würde mal sagen, dass Du bis 0,5C kaum eine selbst nachweisbare Lebensdauerverkürzung herausfinden wirst. Viel wichtiger wäre eine komplette Vollladung und komplette Leerung zu vermeiden. Diese beiden Parameter zusammen ergeben eine signifikante Lebensdauererhöhung. Der Ladestrom unterhalb 0,5C trägt hierzu kaum mehr bei.
Armin X. schrieb: > Ich würde mal sagen, dass Du > bis 0,5C kaum eine selbst nachweisbare Lebensdauerverkürzung > herausfinden wirst. Mit welchem Fisch redest Du gerade? Dirty Harri?
Mi N. schrieb: > Hattest Du auch die Lebensdauer gemessen? >> Wie machst Du das? > Kapazität messen und nach einem Jahr Gebrauch das Ganze wiederholen. > Ist denn das so schwer? Kind aus der Geburtsklinik holen, Gesundheitszustand feststellen und nach einem Jahr erneut prüfen. Ja, genau, das ist nicht schwer, und man kann damit ganz genau die Lebensdauer ermitteln.
Rolf schrieb: > Kind aus der Geburtsklinik holen, Gesundheitszustand feststellen und > nach einem Jahr erneut prüfen. Fisch, Frosch oder nur blöd?
Harald K. schrieb: > Jack V. schrieb: >> Und was Varta angeht: > > Ist das nicht auch nur noch ein "Label", so wie "Grundig", "Dual" und > "Uher"? Nö.
Mi N. schrieb: > Mache es einfach bei Gelegenheit. Bei 20W (1A bei 20V) konnte ich gerade 61,1Wh entnehmen. Das erachte ich als völlig okay – insbesondere, da ich diese Powerbank nicht sonderlich gut behandele (liegt meist vollgeladen in der Tasche, um dann ab und zu den größten Teil ihrer Energie mit über 60W in einen Laptop zu schieben und eine Weile später mit ebensolcher Leistung wieder befüllt zu werden).
Jack V. schrieb: > Bei 20W (1A bei 20V) konnte ich gerade 61,1Wh entnehmen. Geht es hier nicht eher um eine Powerbank, die in möglichst kurzer Zeit aufgeladen werden kann? Nochmal zur Erinnerung: Es geht um Kuba. Das ist das Land, wo es nur für ein paar Stunden pro Tag Strom gibt, wenn überhaupt.
Harald K. schrieb: > Geht es hier nicht eher um eine Powerbank, die in möglichst kurzer Zeit > aufgeladen werden kann? Zitierter Beitrag war eine Antwort auf die implizite Frage, ob die „billige“ Powerbank denn nach zwei Jahren Benutzung mit „Schnellladung“ noch gesund wäre, wie man eigentlich anhand des Kontextes erkannt haben könnte. Besagte Powerbank wurde direkt im Anschluss wieder aufgeladen, wobei sie während der CC-Phase 70W gezogen, und insgesamt 76,4Wh in etwas mehr als 2h aufgenommen hat.
Na, dann hast Du ja eine vermutlich passende Powerbank für den Threadstarter gefunden; vorausgesetzt, er bringt auch noch ein passendes Netzteil mit nach Kuba, sollte das Problem damit gelöst sein. Zieht diese Powerbank im Ladebetrieb also mehr als 3 A, wenn ein geeignetes PD-Netzteil vorhanden ist? Und wie verhält sie sich, wenn das Netzeil nur 3 A, also nur 60 Watt liefern kann? Wenn sie auch dann brauchbar lädt, bleibe ich bei meiner Empfehlung der 65-Watt-Ausführung von Ikea Sjöss für gerade mal 13 Euro. Du könntest dem Threadstarter vermutlich auch noch mit einem Link auf eine Bezugsquelle helfen. Jack V. schrieb: > Typ wäre hier ein generisches chinesisches Modell: „Addtop D65“ mit > 74Wh, Ist das die hier? https://www.amazon.de/dp/B0FVSC6C3G?th=1
Harald K. schrieb: > Zieht diese Powerbank im Ladebetrieb also mehr als 3 A, wenn ein > geeignetes PD-Netzteil vorhanden ist? Und wie verhält sie sich, wenn das > Netzeil nur 3 A, also nur 60 Watt liefern kann? An meinem mit 100W beschrifteten Netzteil hat sie 3,5A bei 20V genommen. Wenn das Netzteil weniger Spannung oder Strom liefern kann, wird das genommen, was das Netzteil maximal hergibt. Harald K. schrieb: > Ist das die hier? Ja, wenngleich ich die vor 2,5 Jahren für 20€ bekommen habe (hab grad nochmal nachgeschaut).
Jack V. schrieb: > An meinem mit 100W beschrifteten Netzteil Ah, das kann dann auch 5 A. Nun, ich denke, daß die 60 Watt des Ikea-Billigkeimers hier auch genügen sollten. Die Powerbank dürfte also in, was weiß ich, anderthalb Stunden komplett geladen sein, was den Gegebenheiten der kubanischen Stromversorgung entgegenkommen sollte. O.g. Netzteil ist für einen Eingangsspannungsbereich von 100 bis 240 V, und 50-60 Hz spezifiziert. Damit müsste es mit dem zurechtkommen, was sie in Kuba liefern. Wenn sie liefern. Irgendeinen Steckdosenadapter wird man brauchen, je nachdem, was vor Ort an Steckdosen verbaut ist (angeblich findet man dort sowohl die US-Typen mit und ohne Schutzleiter (Typ A & B), aber auch schukokompatible (Typ C) und italienische (Typ L)).
Ein gutes Ladegerät kann auch schneller laden. Leider gibt es auch viel Müll wo 2A draufstehen und kaum 500mA an der USB-Buchse herauskommen.
Beitrag #8017309 wurde vom Autor gelöscht.
Lu schrieb: > Müll wo 2A draufstehen und kaum 500mA an der USB-Buchse herauskommen. Das scheitert dann aber i.d.R. nicht an der Leistungsfähigkeit des Netzteils, sondern daran, dass es ein USB-A-Gerät ist, das sich nicht an USB BC hält (D+ und D- niederohmig verbunden), so dass das geladene Gerät nur 500mA zieht, bei strenger Auslegung sogar nur 100mA.
Lu schrieb: > Ein gutes Ladegerät kann auch schneller laden. Das Ding da auf Deinem Bild - was steht da im "kleingedruckten"? Und hat das überhaupt 'ne USB-C-Buchse? Nur über die ist USB PD sinnvoll nutzbar.
Hier meldet sich noch einmal der Threadstarter. Herzlichen Dank für die vielen Beiträge. Ich warte jetzt einmal auf das Messgerät, was ich mir bestellt habe. Bei den zwei Philips Powerbanks, die ich gekauft habe, steht folgendes aufgedruckt: siehe Bild Beunruhigend: Total max 5V=3A Ich denke/hoffe, dass bezieht sich auf den maximalen Output der Powerbank.
Michael schrieb: > Beunruhigend: Total max 5V=3A > Ich denke/hoffe, dass bezieht sich auf den maximalen Output der > Powerbank. Maximale Ladeleistung 18 Watt.
Lu schrieb: > Leider gibt es auch viel > Müll wo 2A draufstehen und kaum 500mA an der USB-Buchse herauskommen. Bla bla bla, das hilft dem admiral genau wie? Michael schrieb: > siehe Bild Das tut im Auge weh, ist es wirklich unzumutbar, sich sein Geknipse anzusehen und ggfs. zu wiederholen? Warum das hochkant sein muß, vielleicht, um die Beweglichkeit des Lesers zu trainieren? Michael schrieb: > Beunruhigend: Total max 5V=3A > Ich denke/hoffe, dass bezieht sich auf den maximalen Output der > Powerbank. Ist anzunehmen, für 9 bzw. 12 Volt sind es immerhin 18 Watt. Mal auf den Li-Akku runtergerechnet macht das gut 5 Ampere, womit seine 20Ah noch im Komfortbereich betrieben werden. Ralf X. schrieb: > Maximale Ladeleistung 18 Watt. Stimmt, das steht in der Zeile über dem Ausgang. Wer einen Marktkauf der Edeka Minden in der Nähe hat: Da steht für die KW10 ab 02.03. ein 20W-PD-Ladegerät zu 4,79 €uro in der Werbung. Daneben stehen auch USB-Kabel zu akzeptablen Preisen.
Ladung maximal 18W, nimm 2 PB und 2 Ladegeräte mit.
Michael schrieb: > Bei den zwei Philips Powerbanks, die ich gekauft habe, steht folgendes > aufgedruckt: siehe Bild Die gab's bei Action, ne? ;) Die hab ich auch, und an meinem 100W GaN-PD-Lader (der das auch kann!) lädt die nur ungerne (heißt: abhängig vom Ladestand und auch nicht lange) mit mehr als 9V 1,5A, und der Ausgang ist auch nicht so willig, mehr als 6,5V und 10W hab ich da auch noch nicht gesehen, wo das Handy an einem potenten Lader (mit QC3) doch knapp über 18W nimmt wenn es geht, mehr kann es nicht. Also großer sparsamer Akku und sparsame Elektronik. Für das Geld ok, für deinen Zweck evtl. nicht. Und: Durchladen kann sie auch nicht, wenn Last angeschlossen ist kommen da nur 4,5V raus und die Ladestrippe fällt ebenfalls auf 5V ab.
Andrea B. schrieb: > Ladung maximal 18W, nimm 2 PB und 2 Ladegeräte mit. Das hatte ich auch schon vorgschlagen, zumal man bei einem Defekt vor Ort ggf. nichts nachkaufen kann. Hängt natürlich auch von Donald ab. Michael schrieb: > Bei den zwei Philips Powerbanks, die ich gekauft habe, steht folgendes > aufgedruckt: siehe Bild Dann kann Deine PB mit QC2 geladen werden. Jack V. schrieb: > Ja, wenngleich ich die vor 2,5 Jahren für 20€ bekommen habe (hab grad > nochmal nachgeschaut). Nicht schlecht! Ich hätte für das Geld eher Schrott erwartet.
Jens M. schrieb: > Michael schrieb: >> Bei den zwei Philips Powerbanks, die ich gekauft habe, steht folgendes >> aufgedruckt: siehe Bild > > Die gab's bei Action, ne? ;) > Die hab ich auch, und an meinem 100W GaN-PD-Lader (der das auch kann!) > lädt die nur ungerne (heißt: abhängig vom Ladestand und auch nicht > lange) mit mehr als 9V 1,5A, und der Ausgang ist auch nicht so willig, > mehr als 6,5V und 10W hab ich da auch noch nicht gesehen, wo das Handy > an einem potenten Lader (mit QC3) doch knapp über 18W nimmt wenn es > geht, mehr kann es nicht. > Also großer sparsamer Akku und sparsame Elektronik. Für das Geld ok, für > deinen Zweck evtl. nicht. > > Und: Durchladen kann sie auch nicht, wenn Last angeschlossen ist kommen > da nur 4,5V raus und die Ladestrippe fällt ebenfalls auf 5V ab. Genau diese PBs habe ich bei Action gekauft. Danke für Deine Daten! Sparsamer Akku = wenn der voll geladen ist, dann kann man den nur sparsam entladen = hält länger, nicht nur die Ladung, sondern auch das ganze Paket. denn in Kuba bekommen viele Leute in kurzer Zeit alles platt
Michael schrieb: > PBs habe ich bei Action Da haettest Du das 8W Solarpanel mit USB Ladeausgang fuer unter 10 Euronen gleich mitnehmen sollen.
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