Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Powerbank mit zwei angeschlossenen Ladegeräten schneller laden ?


von Michael (admiral)


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Hallo, zusammen!

Frage eines Unbedarften: ich habe mir eine dicke 20.000 mAh Powerbank 
zugelegt.
Die hat zwei Eingänge zum Laden: USB-C und Micro USB

Wenn ich nun zwei Ladegeräte anschließe, wird die Powerbank dann 
schneller geladen?

https://www.philips.de/c-p/DLP7721C_00/usb-powerbank

Hintergrund: ich flige zum wiederholten Male nach Kuba.
Da gibt es ca. 6 h Strom am Tag.
In dieser Zeit möchte ich die dicke Powerbank möglichst schnell 
aufladen, um über die restliche stromlose Zeit zu kommen.

: Bearbeitet durch User
von Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)


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Michael schrieb:
> eine dicke 20.000 mAh Powerbank

Michael schrieb:
> ich flige zum wiederholten Male nach Kuba.
> Da gibt es ca. 6 h Strom am Tag.
> In dieser Zeit möchte ich die dicke Powerbank möglichst schnell
> aufladen, um über die restliche stromlose Zeit zu kommen.

lass mal rechnen: deine Powerbank hat eine Energie-Kapazität von 20.000 
mAh bei (angenommenen) 3.7 Volt. Macht also 7,4 Wh.

Standard ohne PD: Ohne spezielle Power-Delivery-Aushandlung liefert 
USB-C typischerweise bis zu 15 W (5V/3A)

-> Ohne Verluste, und wenn die Ladeelektronik bzw. die Zellen in deinem 
Pack eine Schnall-Ladung verkraften, dann wäre theoretisch der Pack in 
1/2 Stunde "voll". Das liegt ja komfortabel in deinem angenommenen 
Zeitfenster von 6 Stunden Strom am Tag

Selbst mit einem Wirkungsgrad von nur 50% wärst du bei 1 Stunde 
Ladelaufzeit, was ja auch noch passt.


Worauf ich hinaus will: dein vorgesehenes Ziel (schnell zu laden) hängt 
primär vom versorgenden Netzteil, und von der Ballancer-Funktion deines 
Akku-Packs ab. Mehr Stecker zur Beladung (ich bezweifle das das 
überhaupt geht) werden den Ballancer Chip im Akku-Pack nicht dazu 
bewegen, mehr energie in die Zellen rein zu pumpen.

von Stephan (stephan_h623)


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Vermutlich nicht. Im dümmsten Fall gewinnt die langsammere Ladung über 
Micro-Usb oder das Ding geht kaputt.

Einfachste Lösung: 2 Powerbanks.

von Harald K. (kirnbichler)


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Michael schrieb:
> wird die Powerbank dann
> schneller geladen?

Nein, ganz sicher nicht.

Besser wäre eine Powerbank, die via USB PD geladen werden kann, und ein 
entsprechendes Netzteil.
Diese Powerbank aber kann nur mit 15 Watt geladen werden (5 V x 3 A).

Und das bedeutet, daß eine komplett Ladung mindestens fünf Stunden 
dauert, was bei der Stromversorgungslage dort nicht so schick ist.

von Hmmm (hmmm)


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Wegstaben V. schrieb:
> lass mal rechnen: deine Powerbank hat eine Energie-Kapazität von 20.000
> mAh bei (angenommenen) 3.7 Volt. Macht also 7,4 Wh.

Das rechnest Du am besten nochmal nach.

von Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)


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... und um festzustellen, was dein USB-Netzteil liefern kann, udn dein 
Pack aufnehmen kann, gibt es für unter 5 EUR kleine Anzeige-Dinger, die 
man in den USB Zweig zwischen Netzteil und Pack klemmt.

Es zeigt Spannung, Strom, aktuelle Leistungsaufnahme und Gesamtaufnahme 
in Wh an

Das liefert dir alle Infos welche du brauchst, um den Ladevorgang bzw. 
die Fähigkeiten der beteiligten Komponenten zu bewerten

von Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)


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Hmmm schrieb:
> Das rechnest Du am besten nochmal nach.

autsch. Da fehlt eine Null bzw. Dezimalstelle.
Schlecht rechnen konnte ich immer schon gut ;-)

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Michael schrieb:
> Wenn ich nun zwei Ladegeräte anschließe, wird die Powerbank dann
> schneller geladen?

Normalerweise nicht. Vor wenigen Jahren ist mir mal eine Powerbank 
untergekommen, die hatte zwei Platinen am Akku parallel hängend.

Bessere Lösung wäre, Du holst Dir eine günstiges Solar-Panel ab 8W mit 
USB-Ladeausgang für zehn Euronen.

von Harald K. (kirnbichler)


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Dieter D. schrieb:
> Solar-Panel ab 8W

Das braucht dann unter optimalen Bedingungen nur einen Tag, um die 
Powerbank aufzuladen.
Gut, die Sonneneinstrahlung ist in Kuba eine andere als hier, aber 
trotzdem.

Obendrein muss der ganze Krempel auch noch ins Fluggepäck.

Wobei das ganze eine eher akademische Diskussion ist, da aufgrund der 
Krise der Flugverkehr nach Kuba stark eingeschränkt ist.

von Jack V. (jackv)


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Harald K. schrieb:
> Besser wäre eine Powerbank, die via USB PD geladen werden kann, und ein
> entsprechendes Netzteil.

Dies. Meine kleine 20Ah-Powerbank (okay – mittlere, aber „dick“ würde 
ich die heutzutage nicht mehr nennen) nimmt von einem passenden Netzteil 
etwas über 60W (gut 3A bei 20V) im CC-Teil, damit ist die in unter 2h 
von ganz leer zu ganz voll. Wenn man ein GaN-Netzteil nimmt, ist’s auch 
erstaunlich kompakt.

von H. H. (hhinz)


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Jack V. schrieb:
> GaN-Netzteil

Aber nicht auf die Attrappen reinfallen! Die haben weder einen 
GaN-Transistor noch hohe Leistung, sondern nur lausige 5V/2A. Aufdruck 
ist dann "120W" oder gar "240W"...

von Harald A. (embedded)


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Die hier:
https://www.chargerlab.com/review-of-baseus-140w-power-bank/

habe ich und kann sie empfehlen. 100W Ladeleistung und bis zu 140W 
Abgabe (28V/5A)

von Michael (admiral)


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Wegstaben V. schrieb:
> Hmmm schrieb:
>> Das rechnest Du am besten nochmal nach.
>
> autsch. Da fehlt eine Null bzw. Dezimalstelle.
> Schlecht rechnen konnte ich immer schon gut ;-)

auf der Powerbank steht 20.000 mAh@3,7V(74Wh)
bestätigt Deine Komma-Verschiebung ;-)

von Michael (admiral)


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Wegstaben V. schrieb:
> ... und um festzustellen, was dein USB-Netzteil liefern kann, udn dein
> Pack aufnehmen kann, gibt es für unter 5 EUR kleine Anzeige-Dinger, die
> man in den USB Zweig zwischen Netzteil und Pack klemmt.
>
> Es zeigt Spannung, Strom, aktuelle Leistungsaufnahme und Gesamtaufnahme
> in Wh an
>
> Das liefert dir alle Infos welche du brauchst, um den Ladevorgang bzw.
> die Fähigkeiten der beteiligten Komponenten zu bewerten

Schon bestellt

https://www.ebay.de/itm/406566905994

von Michael (admiral)


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Harald K. schrieb:
>
>
> Wobei das ganze eine eher akademische Diskussion ist, da aufgrund der
> Krise der Flugverkehr nach Kuba stark eingeschränkt ist.

Nö :-)

Ich fliege ungefähr alle drei Monate nach Kuba.
Kam am 15. Jan zurück.
Flieg eam 23. März wieder hin
Air France ist mein Carrier.
Der macht unbeeindruckt von der "Krise" weiter. Hoppt dann über Panama 
zurück. Oder fliegt nach Panama und setzt einen in einen 
Copa-Airline-Flieger nach Havanna.

Die Powerbank will ich da lassen, damit die bei Zustand "Nix aus der 
Steckdose" wenigstens Licht haben und viel Wichtiger, ihre Handys laden 
können. Licht über USB-Ausgang der Powerbank.

Laut IATA kann ich zwei im Handgepäck mitnehmen.

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Michael schrieb:
> Die Powerbank will ich da lassen,

Übrigens so ein Teil ...

Dieter D. schrieb:
> Du holst Dir eine günstiges Solar-Panel ab 8W mit
> USB-Ladeausgang

... auch da lassen.

von Wolf17 (wolf17)


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Michael schrieb:
> Wenn ich nun zwei Ladegeräte anschließe, wird die Powerbank dann
> schneller geladen?
Unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich. Einfach bei leerer Powerbank 
ausprobieren. Am besten mit Energiekostenmeter, Mehrfachsteckdose und 
zwei passenden Ladegeräten.
Dann merkt man auch, ab welcher Lademenge der Ladestrom sinkt.
Bemerkung 1: um 74Wh voll zu Laden, werden bestimmt 110% benötigt.
Bemerkung 2: eine 74Wh Powerbank hat nach ein paar Ladezyklen oft
viele % weniger Kapazität.

An einer Charmast Powerbank 23,8Ah 88,1Wh, die einen Laptop mit 20V 
3,25A laden kann, habe ich nach 4 Zyklen gemessen:
Entladeenergie bei 5V:58Wh, Ladeenergie mit 5V bis Voll:71Wh
maximale Ladeleistungsangabe 45W mit PD 3.0, Leistungsaufnahme mit einem 
65W 20V USB-C PD Ladegerät gemessen: 41W

: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


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H. H. schrieb:
> Aber nicht auf die Attrappen reinfallen!

Gibt auch keinen Grund; einfach zu Ikea gehen und dort ein Netzteil aus 
der Sjöss-Reihe kaufen. Das sind keine Attrappen, und die sind von 
diversen Leuten (die sich damit auskennen) untersucht worden.

GaN ist auch drin:
https://www.reddit.com/r/ChargingSheet/comments/1pxqgyk/ikea_sj%C3%B6ss_20w_charger_review_and_teardown/

Das fängt an mit 4 Euro für ein 20-Watt-PD-Netzteil (liefert bis zu 15 
V) und geht über ein 65-Watt-Netzteil für 13 Euro (liefert bis zu 20 V 
und kann im Bereich von 5..16 V auch PPS) bis hin zu einem 
45-Watt-Netzteil für 15 Euro mit zwei USB-C-Buchsen.

Eingangsseitig funktionieren diese Netzteile ab 100 Volt.

von Mi N. (msx)


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Michael schrieb:
> Da gibt es ca. 6 h Strom am Tag.
> In dieser Zeit möchte ich die dicke Powerbank möglichst schnell
> aufladen, um über die restliche stromlose Zeit zu kommen.

Von Varta gibt es günstige und gute PBs mit 10, 15 und auch 20 Ah. Davon 
würde ich je nach Bedarf zwei Stück nehmen und parallel laden. Angeblich 
beträgt die Stromstärke beim Laden 3 A @ 5 V. Selber messe ich nur ca. 
2,5 A.
Wichtig ist ein kurzes, niederohmiges Ladekabel und ein Ladegerät, was 
eher 5,5 V ausgibt als <= 5 V. Das wirst Du beim Messen ganz schnell 
herausfinden ;-)
Alternativ gibt es PBs die auch beim eigenen Aufladen QC2/3 bieten. 
Erfahrungsgemäß sind diese teurer und halten nicht so lange, weshalb ich 
keine empfehlen möchte. Bei Stiftung Warentest gab es kürzlich einen 
aktuellen Test zu lesen.

von Jack V. (jackv)


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Mi N. schrieb:
> Davon
> würde ich je nach Bedarf zwei Stück nehmen und parallel laden.

Warum genau würdest du an dieser Stelle langsam ladende (max. 15W, eher 
weniger, wie du selbst schreibst) den schneller ladenden (60W und mehr, 
wie ich gemessen habe) Powerbanks vorziehen, wenn du eine Neuanschaffung 
anrätst? Ernstgemeinte Frage – hat das aus deiner Sicht irgendwelche 
Vorteile?

von Harald K. (kirnbichler)


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Er kennt keine per PD ladbaren Powerbanks, und hat offenbar nur 
schlechte QC-Powerbanks kennengelernt.

von Mi N. (msx)


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Jack V. schrieb:
> schneller ladenden (60W und mehr,
> wie ich gemessen habe)

Hattest Du einen Typ genannt? Hattest Du auch die Lebensdauer gemessen? 
Die ist bei mir ein Kriterium. Bei zwei Stück hat man Redundanz. 
Stichworte: Stromausfall, Berlin ;-)
Soll der TO entscheiden, was notwendige und hinreichende Bedingungen 
sind.

von Harald K. (kirnbichler)


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Mi N. schrieb:
> Hattest Du auch die Lebensdauer gemessen?

Wie machst Du das?

Kaufst Du eine Powerbank, misst sie zehn Jahre lang und entscheidest 
dann, daß sie Deinen Anforderungen genügt, und kaufst dann eine zweite 
vom gleichen Typ?

von Mi N. (msx)


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Harald K. schrieb:
> Wie machst Du das?

Kapazität messen und nach einem Jahr Gebrauch das Ganze wiederholen.
Ist denn das so schwer?

Noch etwas: bei PBs von Anker bekomme ich immer noch die gleiche 
Ausführung wie 2017.

: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


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Mi N. schrieb:
> Kapazität messen und nach einem Jahr Gebrauch das Ganze wiederholen.

Und was mag dann der Wirkmechanismus sein, daß ausgerechnet Powerbanks 
mit dem veralteten QC-Ladeverfahren schneller an Kapazität verlieren?

Ist das jetzt das übliche "Akkus muss man so langsam wie nur irgend 
möglich laden"-Mechanismus?

von Jack V. (jackv)


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Mi N. schrieb:
> Hattest Du einen Typ genannt? Hattest Du auch die Lebensdauer gemessen?

Typ wäre hier ein generisches chinesisches Modell: „Addtop D65“ mit 
74Wh, zum jetzigen Zeitpunkt knapp zwei Jahre im Gebrauch zum Laden 
eines Notebooks und ab und zu als Versorgung für den Lötkolben. Ich hab 
sie nach dem Erwerb durchgemessen und seither zugegebenermaßen nicht 
mehr, weil sie keine Auffälligkeiten zeigte. Ich kann das aber gerne mal 
machen, wenn Interesse besteht.

Man ist im Übrigen nicht gezwungen, die Powerbanks mit maximaler 
Leistung zu laden; wenn man die Zeit hat und die Lebensdauer erhöhen 
möchte, kann man sie auch mit beispielsweise 10W am billigsten 
Steckernetzteil laden. Aber schnelles Laden war halt das, was dem TE 
wohl wichtig war.

Mi N. schrieb:
> bei PBs von Anker bekomme ich immer noch die gleiche
> Ausführung wie 2017.

Naja … du bekommst vielleicht das gleiche Gehäuse, wie vor neun Jahren. 
Wenn sie noch die Zellen aus der Zeit verbauen würden, wäre das eher ein 
schlechtes Zeichen: Bei der Technologie hat sich dort seitdem sehr viel 
getan.

Und was Varta angeht: Die verbauen auch nix Anderes, als die Anderen. 
Sie lassen es sich nur teurer bezahlen, bzw. bieten offensichtlich 
technisch rückständige Produkte an, die anderenorts verramscht würden, 
wenn die Dinger tatsächlich nur mit max. 15W geladen werden können.

: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


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Jack V. schrieb:
> Und was Varta angeht:

Ist das nicht auch nur noch ein "Label", so wie "Grundig", "Dual" und 
"Uher"?

von Mi N. (msx)


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Jack V. schrieb:
> Typ wäre hier ein generisches chinesisches Modell: „Addtop D65“ mit
> 74Wh, zum jetzigen Zeitpunkt knapp zwei Jahre im Gebrauch zum Laden
> eines Notebooks und ab und zu als Versorgung für den Lötkolben. Ich hab
> sie nach dem Erwerb durchgemessen und seither zugegebenermaßen nicht
> mehr, weil sie keine Auffälligkeiten zeigte. Ich kann das aber gerne mal
> machen, wenn Interesse besteht.

Mache es einfach bei Gelegenheit. CN 'Noname' ist hierzulange schlecht 
einzuschätzen.

Zu Anker:
> Naja … du bekommst vielleicht das gleiche Gehäuse, wie vor neun Jahren.
> Wenn sie noch die Zellen aus der Zeit verbauen würden, wäre das eher ein
> schlechtes Zeichen: Bei der Technologie hat sich dort seitdem sehr viel
> getan.

Für mich ist entscheidend, daß sie sich technisch identisch verhalten, 
zumal Anker in einigen Punkten sehr speziell ist.

Von Varta habe ich 10 und 15 Ah Modelle in häufigem Gebrauch und brauche 
QCx/PD weder am Eingang noch am Ausgang. Sie haben 'Durchladefunktion', 
wenn man es braucht. Da gibt es nichts zu meckern.

Den o.g. Testbericht hatte ich noch einmal angesehen, wobei eine Anker 
Prime 20 Ah PB in 60 Minuten geladen wird. Verfügbare Ausgangsleitung am 
5 V Ausgang sind ca. 58 Wh. Preis aktuell ca. 76 Euro und in 
Elektromärkten (Rückgabemöglichkeit) angeboten.

Auf Platz zwei bezüglich kurzer Ladezeit liegt ein Modell von Intenso 
HE20000. Nur, um es erwähnt zu haben.

von Armin X. (werweiswas)


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Mi N. schrieb:
> Hattest Du einen Typ genannt? Hattest Du auch die Lebensdauer gemessen?

Mal Butter bei die Fische...
15W Ladeleistung entsprechen etwa 4A Ladestrom am Akku.
Bei 20Ah entspricht das gerade mal 0,2C. Ich würde mal sagen, dass Du 
bis 0,5C kaum eine selbst nachweisbare Lebensdauerverkürzung 
herausfinden wirst. Viel wichtiger wäre eine komplette Vollladung und 
komplette Leerung zu vermeiden. Diese beiden Parameter zusammen ergeben 
eine signifikante Lebensdauererhöhung. Der Ladestrom unterhalb 0,5C 
trägt hierzu kaum mehr bei.

von Mi N. (msx)


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Armin X. schrieb:
> Ich würde mal sagen, dass Du
> bis 0,5C kaum eine selbst nachweisbare Lebensdauerverkürzung
> herausfinden wirst.

Mit welchem Fisch redest Du gerade? Dirty Harri?

von Rolf (rolf22)


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Mi N. schrieb:
> Hattest Du auch die Lebensdauer gemessen?

>> Wie machst Du das?

> Kapazität messen und nach einem Jahr Gebrauch das Ganze wiederholen.
> Ist denn das so schwer?

Kind aus der Geburtsklinik holen, Gesundheitszustand feststellen und 
nach einem Jahr erneut prüfen.

Ja, genau, das ist nicht schwer, und man kann damit ganz genau die 
Lebensdauer ermitteln.

von Mi N. (msx)


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Rolf schrieb:
> Kind aus der Geburtsklinik holen, Gesundheitszustand feststellen und
> nach einem Jahr erneut prüfen.

Fisch, Frosch oder nur blöd?

von H. H. (hhinz)


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Harald K. schrieb:
> Jack V. schrieb:
>> Und was Varta angeht:
>
> Ist das nicht auch nur noch ein "Label", so wie "Grundig", "Dual" und
> "Uher"?

Nö.

von Jack V. (jackv)


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Mi N. schrieb:
> Mache es einfach bei Gelegenheit.

Bei 20W (1A bei 20V) konnte ich gerade 61,1Wh entnehmen. Das erachte ich 
als völlig okay – insbesondere, da ich diese Powerbank nicht sonderlich 
gut behandele (liegt meist vollgeladen in der Tasche, um dann ab und zu 
den größten Teil ihrer Energie mit über 60W in einen Laptop zu schieben 
und eine Weile später mit ebensolcher Leistung wieder befüllt zu 
werden).

von Harald K. (kirnbichler)


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Jack V. schrieb:
> Bei 20W (1A bei 20V) konnte ich gerade 61,1Wh entnehmen.

Geht es hier nicht eher um eine Powerbank, die in möglichst kurzer Zeit 
aufgeladen werden kann?

Nochmal zur Erinnerung: Es geht um Kuba. Das ist das Land, wo es nur für 
ein paar Stunden pro Tag Strom gibt, wenn überhaupt.

von Jack V. (jackv)


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Harald K. schrieb:
> Geht es hier nicht eher um eine Powerbank, die in möglichst kurzer Zeit
> aufgeladen werden kann?

Zitierter Beitrag war eine Antwort auf die implizite Frage, ob die 
„billige“ Powerbank denn nach zwei Jahren Benutzung mit „Schnellladung“ 
noch gesund wäre, wie man eigentlich anhand des Kontextes erkannt haben 
könnte.

Besagte Powerbank wurde direkt im Anschluss wieder aufgeladen, wobei sie 
während der CC-Phase 70W gezogen, und insgesamt 76,4Wh in etwas mehr als 
2h aufgenommen hat.

von Harald K. (kirnbichler)


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Na, dann hast Du ja eine vermutlich passende Powerbank für den 
Threadstarter gefunden; vorausgesetzt, er bringt auch noch ein passendes 
Netzteil mit nach Kuba, sollte das Problem damit gelöst sein.

Zieht diese Powerbank im Ladebetrieb also mehr als 3 A, wenn ein 
geeignetes PD-Netzteil vorhanden ist? Und wie verhält sie sich, wenn das 
Netzeil nur 3 A, also nur 60 Watt liefern kann?

Wenn sie auch dann brauchbar lädt, bleibe ich bei meiner Empfehlung der 
65-Watt-Ausführung von Ikea Sjöss für gerade mal 13 Euro.

Du könntest dem Threadstarter vermutlich auch noch mit einem Link auf 
eine Bezugsquelle helfen.

Jack V. schrieb:
> Typ wäre hier ein generisches chinesisches Modell: „Addtop D65“ mit
> 74Wh,

Ist das die hier?

https://www.amazon.de/dp/B0FVSC6C3G?th=1

von Jack V. (jackv)


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Harald K. schrieb:
> Zieht diese Powerbank im Ladebetrieb also mehr als 3 A, wenn ein
> geeignetes PD-Netzteil vorhanden ist? Und wie verhält sie sich, wenn das
> Netzeil nur 3 A, also nur 60 Watt liefern kann?

An meinem mit 100W beschrifteten Netzteil hat sie 3,5A bei 20V genommen. 
Wenn das Netzteil weniger Spannung oder Strom liefern kann, wird das 
genommen, was das Netzteil maximal hergibt.

Harald K. schrieb:
> Ist das die hier?

Ja, wenngleich ich die vor 2,5 Jahren für 20€ bekommen habe (hab grad 
nochmal nachgeschaut).

von Harald K. (kirnbichler)


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Jack V. schrieb:
> An meinem mit 100W beschrifteten Netzteil

Ah, das kann dann auch 5 A.

Nun, ich denke, daß die 60 Watt des Ikea-Billigkeimers hier auch genügen 
sollten.

Die Powerbank dürfte also in, was weiß ich, anderthalb Stunden komplett 
geladen sein, was den Gegebenheiten der kubanischen Stromversorgung 
entgegenkommen sollte.

O.g. Netzteil ist für einen Eingangsspannungsbereich von 100 bis 240 V, 
und 50-60 Hz spezifiziert. Damit müsste es mit dem zurechtkommen, was 
sie in Kuba liefern. Wenn sie liefern. Irgendeinen Steckdosenadapter 
wird man brauchen, je nachdem, was vor Ort an Steckdosen verbaut ist 
(angeblich findet man dort sowohl die US-Typen mit und ohne Schutzleiter 
(Typ A & B), aber auch schukokompatible (Typ C) und italienische (Typ 
L)).

von Lu (oszi45)


Angehängte Dateien:

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Ein gutes Ladegerät kann auch schneller laden. Leider gibt es auch viel 
Müll wo 2A draufstehen und kaum 500mA an der USB-Buchse herauskommen.

Beitrag #8017309 wurde vom Autor gelöscht.
von Hmmm (hmmm)


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Lu schrieb:
> Müll wo 2A draufstehen und kaum 500mA an der USB-Buchse herauskommen.

Das scheitert dann aber i.d.R. nicht an der Leistungsfähigkeit des 
Netzteils, sondern daran, dass es ein USB-A-Gerät ist, das sich nicht an 
USB BC hält (D+ und D- niederohmig verbunden), so dass das geladene 
Gerät nur 500mA zieht, bei strenger Auslegung sogar nur 100mA.

von Harald K. (kirnbichler)


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Lu schrieb:
> Ein gutes Ladegerät kann auch schneller laden.

Das Ding da auf Deinem Bild - was steht da im "kleingedruckten"?

Und hat das überhaupt 'ne USB-C-Buchse? Nur über die ist USB PD sinnvoll 
nutzbar.

von Michael (admiral)


Angehängte Dateien:

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Hier meldet sich noch einmal der Threadstarter.
Herzlichen Dank für die vielen Beiträge.
Ich warte jetzt einmal auf das Messgerät, was ich mir bestellt habe.
Bei den zwei Philips Powerbanks, die ich gekauft habe, steht folgendes 
aufgedruckt: siehe Bild

Beunruhigend: Total max 5V=3A
Ich denke/hoffe, dass bezieht sich auf den maximalen Output der 
Powerbank.

von Ralf X. (ralf0815)


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Michael schrieb:
> Beunruhigend: Total max 5V=3A
> Ich denke/hoffe, dass bezieht sich auf den maximalen Output der
> Powerbank.

Maximale Ladeleistung 18 Watt.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Lu schrieb:
> Leider gibt es auch viel
> Müll wo 2A draufstehen und kaum 500mA an der USB-Buchse herauskommen.

Bla bla bla, das hilft dem admiral genau wie?

Michael schrieb:
> siehe Bild

Das tut im Auge weh, ist es wirklich unzumutbar, sich sein Geknipse 
anzusehen und ggfs. zu wiederholen? Warum das hochkant sein muß, 
vielleicht, um die Beweglichkeit des Lesers zu trainieren?

Michael schrieb:
> Beunruhigend: Total max 5V=3A
> Ich denke/hoffe, dass bezieht sich auf den maximalen Output der
> Powerbank.

Ist anzunehmen, für 9 bzw. 12 Volt sind es immerhin 18 Watt. Mal auf den 
Li-Akku runtergerechnet macht das gut 5 Ampere, womit seine 20Ah noch im 
Komfortbereich betrieben werden.

Ralf X. schrieb:
> Maximale Ladeleistung 18 Watt.

Stimmt, das steht in der Zeile über dem Ausgang.

Wer einen Marktkauf der Edeka Minden in der Nähe hat: Da steht für die 
KW10 ab 02.03. ein 20W-PD-Ladegerät zu 4,79 €uro in der Werbung. Daneben 
stehen auch USB-Kabel zu akzeptablen Preisen.

von Andrea B. (stromteam)


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Ladung maximal 18W, nimm 2 PB und 2 Ladegeräte mit.

von Jens M. (schuchkleisser)


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Michael schrieb:
> Bei den zwei Philips Powerbanks, die ich gekauft habe, steht folgendes
> aufgedruckt: siehe Bild

Die gab's bei Action, ne? ;)
Die hab ich auch, und an meinem 100W GaN-PD-Lader (der das auch kann!) 
lädt die nur ungerne (heißt: abhängig vom Ladestand und auch nicht 
lange) mit mehr als 9V 1,5A, und der Ausgang ist auch nicht so willig, 
mehr als 6,5V und 10W hab ich da auch noch nicht gesehen, wo das Handy 
an einem potenten Lader (mit QC3) doch knapp über 18W nimmt wenn es 
geht, mehr kann es nicht.
Also großer sparsamer Akku und sparsame Elektronik. Für das Geld ok, für 
deinen Zweck evtl. nicht.

Und: Durchladen kann sie auch nicht, wenn Last angeschlossen ist kommen 
da nur 4,5V raus und die Ladestrippe fällt ebenfalls auf 5V ab.

von Mi N. (msx)


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Andrea B. schrieb:
> Ladung maximal 18W, nimm 2 PB und 2 Ladegeräte mit.

Das hatte ich auch schon vorgschlagen, zumal man bei einem Defekt vor 
Ort ggf. nichts nachkaufen kann. Hängt natürlich auch von Donald ab.

Michael schrieb:
> Bei den zwei Philips Powerbanks, die ich gekauft habe, steht folgendes
> aufgedruckt: siehe Bild

Dann kann Deine PB mit QC2 geladen werden.

Jack V. schrieb:
> Ja, wenngleich ich die vor 2,5 Jahren für 20€ bekommen habe (hab grad
> nochmal nachgeschaut).

Nicht schlecht! Ich hätte für das Geld eher Schrott erwartet.

von Michael (admiral)


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Jens M. schrieb:
> Michael schrieb:
>> Bei den zwei Philips Powerbanks, die ich gekauft habe, steht folgendes
>> aufgedruckt: siehe Bild
>
> Die gab's bei Action, ne? ;)
> Die hab ich auch, und an meinem 100W GaN-PD-Lader (der das auch kann!)
> lädt die nur ungerne (heißt: abhängig vom Ladestand und auch nicht
> lange) mit mehr als 9V 1,5A, und der Ausgang ist auch nicht so willig,
> mehr als 6,5V und 10W hab ich da auch noch nicht gesehen, wo das Handy
> an einem potenten Lader (mit QC3) doch knapp über 18W nimmt wenn es
> geht, mehr kann es nicht.
> Also großer sparsamer Akku und sparsame Elektronik. Für das Geld ok, für
> deinen Zweck evtl. nicht.
>
> Und: Durchladen kann sie auch nicht, wenn Last angeschlossen ist kommen
> da nur 4,5V raus und die Ladestrippe fällt ebenfalls auf 5V ab.

Genau diese PBs habe ich bei Action gekauft.
Danke für Deine Daten!

Sparsamer Akku = wenn der voll geladen ist, dann kann man den nur 
sparsam entladen = hält länger, nicht nur die Ladung, sondern auch das 
ganze Paket.
denn in Kuba bekommen viele Leute in kurzer Zeit alles platt

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Michael schrieb:
> PBs habe ich bei Action

Da haettest Du das 8W Solarpanel mit USB Ladeausgang fuer unter 10 
Euronen gleich mitnehmen sollen.

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