Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Bosch Gartenhäcksler Turbinenmesser lässt sich nicht von der Achse lösen


von Tim 🔆 (solarlicht)


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Bei meinem Bosch Gartenhäcksler AXT 25 TC will ich das Turbinenmesser 
ausbauen. Die 4 Schrauben habe ich entfernt, aber es steckt bombenfest 
auf der Achse. Ich habe es schon einige Tage mit WD40 "eingeweicht", 
aber auch mit Hilfe eines Hammers lässt es sich nicht von der Achse 
bekommen.

von H. H. (hhinz)


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Tim 🔆 schrieb:
> aber auch mit Hilfe eines Hammers lässt es sich nicht von der Achse
> bekommen.

Keine Gewalt anwenden, sondern größeren Hammer holen! ;-)

Ernsthaft: Du wirst einen Abzieher und Hitze brauchen.

von Nick (b620ys)


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Tim 🔆 schrieb:
> Ich habe es schon einige Tage mit WD40 "eingeweicht"

WD40 ist auch Schrott. Nimm ein Kriechöl. WD40 ist nur da um Wasser zu 
verdrängen (WD = Water Displacer, 40ter Versuch den man nur durch 
massiver Werbung unters Volk brachte). *)

Deutlich besser geht ein Gemisch aus ATF (Automatikgetriebeöl) und 
Aceton. Das auf die Fügestelle geben, mindestens 12 Stunden warten und 
dann geht es runter.

*) Zwei Sachen kann WD40 gut:
1.) Schmiermittel zum Alu-Fräsen.
2.) Lösemittel für WD40-Flecken

von Wastl (hartundweichware)


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Nick schrieb:
> Deutlich besser geht ein Gemisch aus ATF (Automatikgetriebeöl) und
> Aceton.

ATF bestätige ich eine hervorragende Reinigungs- und Lösefähigkeit.
Aber ob es kurzfristig hilft so eine Problemstelle zu lockern?
Es dringt halt genau so gut oder schlecht in korrodierte Fugen
ein wie jedes andere Rostlösemittel. Da braucht es viel Zeit und
Geduld. Hitze und Gewalt (Abzieher) helfen da kurzfristig mehr.

von Hannes J. (pnuebergang)


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Ich stelle mal die ketzerische Frage: Linksgewinde?

von H. H. (hhinz)


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Hannes J. schrieb:
> Ich stelle mal die ketzerische Frage: Linksgewinde?

Nö, gar kein Gewinde.

von Tim 🔆 (solarlicht)


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Hitze habe ich bereits versucht.

Ich kann mir einen Abzieher bauen, habe ich bei meinem Rasenmäher auch 
getan. Ich weiß nur nicht was dann als erstes nachgibt, das Messer oder 
die Getriebeachse.

Hannes J. schrieb:
> Ich stelle mal die ketzerische Frage: Linksgewinde?

Ziemlich unwahrscheinlich, wenn es es mit 4 Schrauben befestigt ist, die 
ich bereits herausgedreht habe.

von H. H. (hhinz)


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H. H. schrieb:
> Hannes J. schrieb:
>> Ich stelle mal die ketzerische Frage: Linksgewinde?
>
> Nö, gar kein Gewinde.

Foto:

https://siteassets.ransomspares.co.uk/Products/800-800/5i5sxsic635857188539402767.JPG

von Tim 🔆 (solarlicht)


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Nick schrieb:
> Nimm ein Kriechöl.
>
> Deutlich besser geht ein Gemisch aus ATF (Automatikgetriebeöl) und
> Aceton. Das auf die Fügestelle geben, mindestens 12 Stunden warten und
> dann geht es runter.

Danke, das probiere ich aus.

von Sebbl M. (sbm)


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sind in den 4 Bohrungen Gewinde drin? Wenn ja, dann kann man damit 
vielleicht das Rad mittels Schrauben abdrücken. Auch könntest du dort 
einen Abzieher befestigen.
Wie geht denn die Kraftübertragung? Erkenne ich gerade gar nicht. 4 
Schrauben durch die Löcher? Wenn ja, dann sollte sich das Messer doch 
auf der Welle drehen lassen. Messer blockieren und mal kurz anlaufen 
lassen?

Schau mal da, 
https://www.boschtoolservice.com/de/de/boschdiy/spareparts/haecksler-axt-25-tc-3600H03301

: Bearbeitet durch User
von Nick (b620ys)


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Wastl schrieb:
> Es dringt halt genau so gut oder schlecht in korrodierte Fugen
> ein wie jedes andere Rostlösemittel.

Nein, das Aceton verdünnt es. Wenn das Gemisch in den Spalt eindringt, 
dann blubbert es ein wenig. Ich weiß aber nicht warum. Jedenfalls 
funktioniert es. Ursprünglich gehört in das Rezept noch eine dritte 
Zutat die ich aber vergessen hab und wohl nicht so wichtig ist.

Jetzt zitier ich auch mal die KI:
"ATF und Aceton werden oft als Mischung (50/50) als selbstgemachter 
Durchdringungsöl-Ersatz empfohlen, insbesondere für verschraubte oder 
rostige Teile. Die Mischung soll aufgrund der niedrigen Viskosität des 
Acetons schneller in engen Räume eindringen, während das ATF später als 
Schmiermittel wirkt. Ein Test aus dem Machinist’s Workshop Mag. zeigte, 
dass die ATF/Aceton-Mischung im Durchschnitt nur 53 Pfund Drehmoment 
benötigte, um einen rostigen Bolzen zu lösen – deutlich besser als 
kommerzielle Produkte wie WD-40 oder PB Blaster.

Allerdings gibt es erhebliche Probleme: Die Mischung trennt sich sofort 
nach dem Schütteln, da Aceton und ATF sich nicht stabil vermischen. 
Aceton verdampft sehr schnell, wodurch nur noch ATF übrig bleibt, das 
weniger durchdringend ist. Moderne ATF sind meist synthetisch und 
mischen sich noch schlechter mit Aceton als alte mineralische ATF. Daher 
wird empfohlen, konventionelles, mineralisches ATF zu verwenden, falls 
überhaupt.

Kritische Hinweise:

    Hochentzündbar: Aceton ist extrem brennbar und kann bei 
unsachgemäßer Handhabung zu Explosionen führen.

    Beschädigt Lack und Kunststoffe: Aceton löst Lack, Klebstoffe und 
einige Kunststoffe.

    Kein Rust-Abbau: Die Mischung „frisst“ keinen Rost, sondern wirkt 
durch physikalische Durchdringung und Schmierung.

    Alternativen: Kroil oder PB Blaster sind oft zuverlässiger und 
sicherer, besonders bei längeren Einwirkzeiten.

Zusammenfassend: Obwohl die Mischung in Theorie und einzelnen 
Erfahrungsberichten wirkt, ist sie unpraktisch und riskant aufgrund der 
Trennung und der Gefahren. Für zuverlässige Ergebnisse sind kommerzielle 
Produkte oder andere Methoden (z. B. Wärme, Schläge) oft besser 
geeignet. "

von Matthias B. (turboholics)


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> Foto:
>
> 
https://siteassets.ransomspares.co.uk/Products/800-800/5i5sxsic635857188539402767.JPG

Sind die 3 Bolzen zum zusätzlichen Verstiften gedacht? Wenn ja, lassen 
sich diese hoffentlich irgendwie austreiben/ausziehen. Das Messer exakt 
90,0000000000000001⁰ abzuziehen dürfte sehr schwierig sein.

VG

von H. H. (hhinz)


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Matthias B. schrieb:
> Sind die 3 Bolzen zum zusätzlichen Verstiften gedacht?

Nein, die gehören zum Planetengetriebe.

von Wastl (hartundweichware)


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Tim 🔆 schrieb:
> Ich habe es schon einige Tage mit WD40 "eingeweicht",
> aber auch mit Hilfe eines Hammers lässt es sich nicht von der Achse
> bekommen.

Mit einer Achse zentral auf die Welle schlagen und mit der Hand
oder ein paar Haken das Turbinenmesser alleine gegenhalten.

Hattest du das so versucht?
(das Turbinenmesser muss ja im Press-Sitz auf der Welle sitzen
damit es ausreichend passgenau sitzt wegen Auswuchtung)

: Bearbeitet durch User
von Michael B. (laberkopp)


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Tim 🔆 schrieb:
> Turbinenmesser

Ernsthaft, die verveuen ein Messer das man nicht schärfen kann ?

Geplante Obsoleszent, nach den ersten Strach ein neues Gerät kaufen.

Was bin ich froh, dass ich Einhell habe.

von Frank O. (frank_o)


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So wie es auf dem zweiten Bild aussieht, kannst du das Lagerschild lösen 
und wirst dann den ganzen oberen Teil, samt Anker, runter nehmen können.
Dann das Lagerschild gut unterklotzen und von oben mit einem Messing- 
oder Aludorn raus schlagen. Etwas warm machen kann nicht schaden,wird 
aber vermutlich nicht nötig sein.
Bei der Aktion kannst du auch gleich den Motorinnenraum reinigen.

von Tim 🔆 (solarlicht)


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Wastl schrieb:
> Mit einer Achse zentral auf die Welle schlagen und mit der Hand
> oder ein paar Haken das Turbinenmesser alleine gegenhalten.
>
> Hattest du das so versucht?

Die Idee ist gut, aber ich brauche erst eine stabile Vorrichtung mit der 
ich die Turbine fixieren kann. Mit Festhalten ist da nichts, weil der 
Rest, also das ganze Gerät sauschwer ist, das ich mit dem Schlag auf die 
Achse mitbewegen muss. Mit einer Fixierung der Turbine könnte es aber 
gehen. Wird morgen früh als erstes versucht!

von Clemens S. (zoggl)


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Vielleicht eine Stange quer durch den Rotor schieben, so dass diese auf 
dem Kranz aufliegt.

Dann ein Loch mittig bohren, Gewinde schneiden oder eine Mutter 
unterlegen und mit einer Gewindestange auf die Welle drücken.

Dann sollte sich die lösen.

von Frank O. (frank_o)


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Wenn du es so machst wie ich schrieb, dann ist der in 10 Minuten 
auseinander.
Ich habe schon unzählige Elektromotoren so zerlegt. Der Läufer zieht 
dabei zusätzlich mit seinem Gewicht.

von H. H. (hhinz)


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Frank O. schrieb:
> Ich habe schon unzählige Elektromotoren so zerlegt. Der Läufer zieht
> dabei zusätzlich mit seinem Gewicht.

Zwischen Läufer und Messer ist aber noch das Getriebe.

von BirnKichler S. (Firma: Papier & Knalltüten Manufaktur) (max707)


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Tim 🔆 schrieb:
> Bei meinem Bosch Gartenhäcksler AXT 25 TC will ich das
> Turbinenmesser
> ausbauen. Die 4 Schrauben habe ich entfernt, aber es steckt bombenfest
> auf der Achse. Ich habe es schon einige Tage mit WD40 "eingeweicht",
> aber auch mit Hilfe eines Hammers lässt es sich nicht von der Achse
> bekommen.

Was hältst Du eigentlich vom Saubermachen?

von Frank O. (frank_o)


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H. H. schrieb:
> Zwischen Läufer und Messer ist aber noch das Getriebe.

Ja, dann zieht der Anker halt nicht. Ist aber trotzdem die einzige 
richtige Methode das auseinander zu bauen.
Die vier Schrauben von Schild lösen und das Schild mit dem was dran 
bleibt raus ziehen und dann, wenn wirklich nur das Getriebe (oder der 
obere Teil davon) hängen bleibt,  um so besser,  denn dann kann man das 
Lagerschild einfach auf den Boden stellen und mit zwei, drei Schlägen 
ist das alles erledigt.

von Tim 🔆 (solarlicht)


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BirnKichler S. schrieb:
> Was hältst Du eigentlich vom Saubermachen?

"(Firma: Papier & Knalltüten Manufaktur)"

Alles klar...

von Torsten B. (butterbrotstern)


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Das einzig richtige ist der Bau einer Abzieh-Vorrichtung.
Eine Scheibe, die in die Öffnung der Turbine passt, in die 16 "Stifte" 
gesteckt werden, damit die Kraft gleichmäßig auf den Korb verteilt wird.
Dazu eine Mutter mit einer Gewindestange, die auf das Zentrum der Welle 
drückt. Evtl. die Stange mit einem Rohr verstärken, damit sie nicht 
einknickt.

Am besten wirkt die Kombination aus starker statischer Druckkraft mit 
einem kleinen Hammerschlag. Zusätzlich mit der Heißluftpistole auf die 
Verbindungsstelle leuchten.

: Bearbeitet durch User
von Udo S. (urschmitt)


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Frank O. schrieb:
> denn dann kann man das
> Lagerschild einfach auf den Boden stellen

Ich glaube das was du als "Lagerschild" bezeichnest ist die Hälfte des 
Getriebegehäuses.
Schau dir mal den Link von Hinz an.

von Frank O. (frank_o)


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Udo S. schrieb:
> Ich glaube das was du als "Lagerschild" bezeichnest ist die Hälfte des
> Getriebegehäuses.

Das ist das Lagerschild. Auch wenn da noch ein Getriebe eingebaut ist.
Ich habe schon so viele Elektromotoren auseinander genommen, dass ich 
sie nicht mehr zählen kann.

von Teo D. (teoderix)


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Nick schrieb:
> WD40 ist auch Schrott. Nimm ein Kriechöl. WD40 ist nur da um Wasser zu
> verdrängen (WD = Water Displacer

Nur mal so nebenbei. Ein WD ist ein WD, weil es ein Kriechöl ist. Es 
verdrängt Wasser, weil es in die feinsten Kratzer u. Ritzen kriecht.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kriech%C3%B6l

Die wirkliche Lüge bei WD40 ist, das es ein Schmiermittel und 
Korrosionsschutz wäre... Es verdunstet vollständig. Das nenne ich mal 
echte geplante Obsoleszenz. :D

von Martin L. (makersting)


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Teo D. schrieb:
> Die wirkliche Lüge bei WD40 ist, das es ein Schmiermittel und
> Korrosionsschutz wäre... Es verdunstet vollständig.

Unausrottbare Legende. Das hatten wir hier doch schon mehrfach, und ist 
widerlegt.

von BirnKichler S. (Firma: Papier & Knalltüten Manufaktur) (max707)


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Tim 🔆 schrieb:
> BirnKichler S. schrieb:
>> Was hältst Du eigentlich vom Saubermachen?
>
> "(Firma: Papier & Knalltüten Manufaktur)"
>
> Alles klar...

Immer noch saudreckig?

von BirnKichler S. (Firma: Papier & Knalltüten Manufaktur) (max707)


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Zeig das mal in hochauflösend.

von Rainer D. (rainer4x4)



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Die vier Schrauben raus, dann einfach einen vernünftigen Abzieher 
verwenden und alles wird gut! Aluminium des Messerkäfigs und Stahl des 
Trägers verbinden sich auf Dauer recht gut.

: Bearbeitet durch User
von BirnKichler S. (Firma: Papier & Knalltüten Manufaktur) (max707)


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Rainer D. schrieb:
> Die vier Schrauben raus, dann einfach einen vernünftigen Abzieher
> verwenden und alles wird gut! Aluminium des Messerkäfigs und Stahl des
> Trägers verbinden sich auf Dauer recht gut.

Nein, so geht das nicht! Niemals!! Schaue dir dein gezeigtes Bild genau 
an!!!

von Thomas R. (thomasr)


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Der Abzieher müßte zwei/dreiarmig hinter das Laufrad greifen können. Ist 
denn überhaupt Platz dafür?

Sonst bliebe nur Gewinde in zwei Befestigungslöcher des Laufrades 
schneiden und daran den Abzieher befestigen. Ist bei einem Alulaufrad 
aber recht riskant....

von Udo S. (urschmitt)


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Thomas R. schrieb:
> Der Abzieher müßte zwei/dreiarmig hinter das Laufrad greifen können. Ist
> denn überhaupt Platz dafür?

Nein, eine Platte mit 4 (schraubbaren) Armen, die hinter den oberen (vom 
Betrachter aus gesehen) Ring des Messerkäfigs greifen. In der Mitte ein 
Loch für den Gewindedorn, der gegen die Welle drückt. Der Dorn vorne mit 
Kugel oder ballig, wie es übliche Abzieher haben, damit er nicht 
abrutscht. Eine Langmutter hinter der Platte um den "Abzieher" spannen 
zu können.

: Bearbeitet durch User
von Frank O. (frank_o)


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Das ganze Teil wird durch die vier Schrauben zusammen gehalten.
Kommt oft vor, bei solch kleinen Motoren.
Also Schrauben raus, oberen Teil abnehmen und rein schauen, ob das 
Getriebe noch mit einem Sprengring im Gehäuse gehalten wird. Sieht laut 
Zeichunng nicht so aus. Der Sprengring hält das Getriebe zusammen. Dann 
unterklotzen und zwei, drei Schläge von oben.
Vorher markieren, dass die einzelnen Gehäuseteile am Ende auch wieder da 
sitzen, wo sie sollen.

von Udo S. (urschmitt)


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von Frank O. (frank_o)


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In der Zeit wie hier geschrieben wird, hätte ich wohl schon 20 von den 
Dingern auseinander gebaut, die sauber gemacht, das Messer geschliffen 
und zusammen gebaut.
Bei mir sind es zwar keine Häcksler, aber Motoren von Gabelstaplern 
gewesen und die sind alle noch ein bisschen größer. Wieso hört ihr nicht 
auf Leute, die das fast täglich gemacht haben?

von Udo S. (urschmitt)


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Frank O. schrieb:
> Das ganze Teil wird durch die vier Schrauben zusammen gehalten.
> Kommt oft vor, bei solch kleinen Motoren.
> Also Schrauben raus, oberen Teil abnehmen und rein schauen, ob das
> Getriebe noch mit einem Sprengring im Gehäuse gehalten wird. Sieht laut
> Zeichunng nicht so aus. Der Sprengring hält das Getriebe zusammen. Dann
> unterklotzen und zwei, drei Schläge von oben.

Wenn du dir die Explosionszeichnung mal genauer angeschaut hättest, dann 
hättest du sehen müssen, dass die Nabe auf der das Messer sitzt Teil 
eines mit Nummer "820" bezeichneten Planetengetriebes ist.
So lange das Messer auf der Nabe sitzt kannst du die Nabe nicht von 
hinten rausziehen. Jegliche größere Gewalteinwirkung wird das 
Planetengetriebe oder das (Alu ?) Gehäuse beschädigen!

Zusätzlich sind da noch Schrauben "2/2/10" die die Lagerbuchse "2/2/17" 
halten unter dem Messer. An die kommt man nur ran wenn das Messer vorher 
abgezogen wurde.

von Tim 🔆 (solarlicht)


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Ich konnte das Problem nun lösen! Eigentlich wollte ich ja nur die 
Andruckplatte herausnehmen, weil die sich nicht mehr verstellen ließ, 
weder vor noch zurück

Die Ursache, dass ich weder das Messer, noch die Andruckplatte heraus 
bekam, war ein Aluspan von der Aluplatte, der sich verklemmt hatte. 
Genaugenommen hatte sich der Span ganz unglücklich zu einem 5mm dicken 
Rundstab zusammen gedreht. Ich habe den heraus gehämmert, das Messer und 
die Andruckplatte gingen dann ganz leicht heraus.

von BirnKichler S. (Firma: Papier & Knalltüten Manufaktur) (max707)


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Sebbl M. schrieb:
> sind in den 4 Bohrungen Gewinde drin? Wenn ja, dann kann man damit
> vielleicht das Rad mittels Schrauben abdrücken. Auch könntest du dort
> einen Abzieher befestigen.
> Wie geht denn die Kraftübertragung? Erkenne ich gerade gar nicht. 4
> Schrauben durch die Löcher? Wenn ja, dann sollte sich das Messer doch
> auf der Welle drehen lassen. Messer blockieren und mal kurz anlaufen
> lassen?
>
> Schau mal da,
> 
https://www.boschtoolservice.com/de/de/boschdiy/spareparts/haecksler-axt-25-tc-3600H03301

Er hat das Ding doch vom Sperrmüll, angenommen er bekommt das Messer 
abgebaut, dann ist bestimmt auch der Motor durchgebrannt.

von Frank O. (frank_o)


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Udo S. schrieb:
> So lange das Messer auf der Nabe sitzt kannst du die Nabe nicht von
> hinten rausziehen. Jegliche größere Gewalteinwirkung wird das
> Planetengetriebe oder das (Alu ?) Gehäuse beschädigen!

Dann sind wohl alle Lenkmotoren Getriebe kaputt gegangen die ich genau 
so ausgebaut habe?
Das fällt einfach nach unten raus.
Gut, was drunter legen sollte man, damit es nicht beim Fallen beschädigt 
wird.

Udo, ganz ehrlich, das war ewig lange ein Teil meiner Arbeit.
Ich mache es dir gerne vor.

Aber alternativ kann man auch ein dickes Flacheisen oben unter den Kranz 
legen und in der Mitte ein Loch für einen Wurfhammer. Dann mit dem 
Wurfhammer abziehen.
Flacheisen kann man auch mit zwei Heftpunkten anschweißen.
Ist aber nur für alle die, die Angst haben das auseinander zu nehmen, 
denn das dauert länger.

: Bearbeitet durch User
von Rainer D. (rainer4x4)


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BirnKichler S. schrieb:
> Rainer D. schrieb:
>> Die vier Schrauben raus, dann einfach einen vernünftigen Abzieher
>> verwenden und alles wird gut!
>
> Nein, so geht das nicht! Niemals!! Schaue dir dein gezeigtes Bild genau
> an!!!
Natürlich geht das. Abzieherhaken umdrehen sodass sie nach aussen 
zeigen, dann innen in den Messerkäfig einhähngen, dann abziehen, fertig.

von BirnKichler S. (Firma: Papier & Knalltüten Manufaktur) (max707)


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Wenn Dummheit weh täte...

von H. H. (hhinz)


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BirnKichler S. schrieb:
> Wenn Dummheit weh täte...

Müsstest du ständig Fentanyl nehmen.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Ich habe nachgeschaut, genau den Häcksler hab ich auch. Hatte aber 
bisher kein Bedürfnis verspürt, den auseinanderzunehmen.

Danke jedenfalls für die Explosionszeichnungen usw.
Wenn ich den mal in die Luft jagen will.

: Bearbeitet durch User
von Udo S. (urschmitt)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> Wenn ich den mal in die Luft jagen will.

Einfach die Amper hochskillen, spätestens bei doppelter bis dreifacher 
Drehzahl fliegt der prima auseinander :-)

von Michael B. (laberkopp)


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Frank O. schrieb:
> Wieso hört ihr nicht auf Leute, die das fast täglich gemacht haben?

Tun wir,.aber hier gibt es offenbar keinen Bosch 
Leisehäckslerwartungstechniker der die Kiste schon jemals auf hatte.

Alles nur Dampfplauderer.

von Horst V. (hoschti)


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Michael B. schrieb:
> Alles nur Dampfplauderer

Lieber Michael, halt doch einfach die Finger still. Es geht hier nicht 
(!!) um einen "Exakt- oder auch Leisehäcksler". Der hat nämlich eine 
zylindrische Messerwalze, keine konische Turbine.

Das mit dem "Dampfplauderer" kann man (wider einmal) nur aif dich 
beziehen. Aber dein Nick sagt ja schon alles!

Trotzdem noch einen geruhsamen Abend!

von Ralf X. (ralf0815)


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Rainer D. schrieb:
> Natürlich geht das. Abzieherhaken umdrehen sodass sie nach aussen
> zeigen, dann innen in den Messerkäfig einhähngen, dann abziehen, fertig.

Das würde bedingt theoretisch gehen, wenn das Ausdrückgewinde mehr als 
doppelt so lang wäre.
Aber wer hat das mal eben zur Hand?

Bei Zug auf so ein "Käfigbauteil" würde ich selber lieber mehrarmig 
arbeiten, um Verzug zu vermeiden.

(Mit Esmu sollte man gar nicht erst diskutieren.)

von Hans (ths23)


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BirnKichler S. schrieb:
> Wenn Dummheit weh täte...

Müßtest Du den ganzen Tag mit der Ölkanne rum rennen.

von Matthias S. (dachs)


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Horst V. schrieb:
> Es geht hier nicht
> (!!) um einen "Exakt- oder auch Leisehäcksler". Der hat nämlich eine
> zylindrische Messerwalze, keine konische Turbine.

Der mit der konischen sogenannten Turbine ist auch ein "Exakt- oder auch 
Leisehäcksler". Die "Turbine" dreht ca. 1/2 U/s.
Der Vorteil ist, dass diese Stücke abschneidet und nicht, wie bei der 
Variante mit zylindrischer Walze abquetscht.

von Udo S. (urschmitt)


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Ralf X. schrieb:
> Das würde bedingt theoretisch gehen, wenn das Ausdrückgewinde mehr als
> doppelt so lang wäre.
> Aber wer hat das mal eben zur Hand?

Ich hatte weiter oben einen kombinierten Innen/Außen Abzieher verlinkt. 
Den  gibt es mindestens auch 3-armig.

von Nick (b620ys)


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Rainer D. schrieb:
> Natürlich geht das. Abzieherhaken umdrehen sodass sie nach aussen
> zeigen, dann innen in den Messerkäfig einhähngen, dann abziehen, fertig.

Dafür dürfte die Abdrückschraube deutlich zu kurz sein!

Udo S. schrieb:
> Den  gibt es mindestens auch 3-armig.

Das ändert nichts daran, dass die Arme zu lang sind, bzw. die 
Abdrückschraube zu kurz.

: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Das Problem konnte doch auch ohne Abzieher gelöst werden.

von Rainer D. (rainer4x4)


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Ralf X. schrieb:
> Aber wer hat das mal eben zur Hand?

Jeder der zB einen Knarrenkasten zur Verfügung hat!

von Ralf X. (ralf0815)


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H. H. schrieb:
> Das Problem konnte doch auch ohne Abzieher gelöst werden.

Egal, das Problem muss universell gelöst werden.
Frank macht das immer innerhalb von 10 min, egal wie sich das Problem 
zeigt.

von H. H. (hhinz)


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Rainer D. schrieb:
> Jeder der zB einen Knarrenkasten zur Verfügung hat!

https://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%BCsse_aus_dem_Geigenkasten

von H. H. (hhinz)


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Ralf X. schrieb:
> Egal, das Problem muss universell gelöst werden.

Dann halt Cordit!

von Nick (b620ys)


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Rainer D. schrieb:
> Ralf X. schrieb:
>> Aber wer hat das mal eben zur Hand?
>
> Jeder der zB einen Knarrenkasten zur Verfügung hat!

Was willst du denn damit machen? Das Wellenende und das Ende der 
Abrückschraube verdrücken?
Wusstest du, wozu die Abdrückschraube vorne eine Kugel/gelagerte Spitze 
und das Wellenende eine Zentrierung hat? Um da eine Verlängerung 
anzusetzen die dann wegrutscht und dir die Klaviatur aus der Fresse 
schlägt?

Manche Leute hier sind schon mehr als dumm. Ich würde die gerne mal 
sehen wenn die TATSÄCHLICH Werkzeug in die Hand nehmen statt mit den 
Händen in der Hosentasche einen auf Gscheidhaferl zu machen.

von BirnKichler S. (Firma: Papier & Knalltüten Manufaktur) (max707)


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Ralf X. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Das Problem konnte doch auch ohne Abzieher gelöst werden.
>
> Egal, das Problem muss universell gelöst werden.
> Frank macht das immer innerhalb von 10 min, egal wie sich das Problem
> zeigt.

Ihr seid dem Trollo ganz schön auf dem Leim gegangen. Seine Lösung ist 
völlig unglaubhaft. Wenn er Bilder davon gezeigt hätte... Mit Absicht 
natürlich nicht.

von Tim 🔆 (solarlicht)


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BirnKichler S. schrieb:
> Ihr seid dem Trollo ganz schön auf dem Leim gegangen. Seine Lösung ist
> völlig unglaubhaft. Wenn er Bilder davon gezeigt hätte... Mit Absicht
> natürlich nicht.

Du stänkerst in meinem Thema seit drei Tagen, ich melde deine Beiträge 
jetzt mal.

von H. H. (hhinz)


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Tim 🔆 schrieb:
> BirnKichler S. schrieb:
>> Ihr seid dem Trollo ganz schön auf dem Leim gegangen. Seine Lösung ist
>> völlig unglaubhaft. Wenn er Bilder davon gezeigt hätte... Mit Absicht
>> natürlich nicht.
>
> Du stänkerst in meinem Thema seit drei Tagen, ich melde deine Beiträge
> jetzt mal.

Es dreht nicht nur in diesem Thread völlig durch.

von Tim 🔆 (solarlicht)


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H. H. schrieb:
> Es dreht nicht nur in diesem Thread völlig durch.

Der hat sich halt nur zum Stänkern registriert, deshalb habe ihn ihn 
gemeldet.

von BirnKichler S. (Firma: Papier & Knalltüten Manufaktur) (max707)


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Tim 🔆 schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Es dreht nicht nur in diesem Thread völlig durch.
>
> Der hat sich halt nur zum Stänkern registriert, deshalb habe ihn ihn
> gemeldet.

Getroffene Hunde bellen... Trolle?

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