Hallo, kleine Interessenfrage: was würde/könnte passieren wenn ich bei einem vollisolierten Trenntrafo N primär mit N sekundär brücke, abgesehen davon dass diese Seite (sekundär N) dann wieder ein Bezug zu primär Phase hätte und damit der zumindest der grundlegende Sinn des Trafos schon fast ausgehebelt wäre? Könnte durch eine N-Anhebung primär dennoch der primäre FI (30mA standard Haushalt) im Fehlerfall - ohmsche Verbindung N-sekundär zur Erde - auslösen? Damit wäre doch aber vermieden, dass ein Strom von sekundär L zu Erde fließt, oder kann man das so nicht absolut sicherstellen? Danke.
Thorsten S. schrieb: > Hallo, > > kleine Interessenfrage: was würde/könnte passieren wenn ich bei einem > vollisolierten Trenntrafo N primär mit N sekundär brücke, abgesehen > davon dass diese Seite (sekundär N) dann wieder ein Bezug zu primär > Phase hätte und damit der zumindest der grundlegende Sinn des Trafos > schon fast ausgehebelt wäre? ... > Danke. Der Sinn ist nicht fast ausgehebelt, sondern völlig! Es ist dann kein Trenntrafo mehr und darf dann auch nicht als Trenntrafo benutzt werden!
Thorsten S. schrieb: > wenn ich bei einem > vollisolierten Trenntrafo N primär mit N sekundär brücke Sekundär hats weder N noch L. Du legst das erst durch die Verbindung fest.
Thorsten S. schrieb: > Damit wäre doch aber vermieden, dass ein Strom von sekundär L zu Erde > fließt, oder kann man das so nicht absolut sicherstellen? Neun, das ist nicht vermieden. Wenn du N primär mit N sekundär brückst, und dann N sekundär ohmsch mit Erde, dann ist halt N primär ohmsch mit Erde verbunden. Und dann fließt, je nach ohmschem Widerstand, ein Teil des Primärstroms darüber und am FI vorbei zum Mittelspannungstrafo zurück. LG, Sebastian
Sebastian W. schrieb: > Wenn du N primär mit N sekundär brückst, > und dann N sekundär ohmsch mit Erde Es ging mir generell um den Fehlerfall - auch ohne Trenntrafo: Wenn N eine fehlerhafte Verbindung zur Erde hat - durch einen Tropfen Wasser als Beispiel - würde im Normalfall ja erstmal kein FI auslösen, erst wenn durch einen angeschlossenen Verbrauche der N durch große Last und oder zu lange Leistungslängen so angehoben würde dass über den tropfen Wasser mehr als 30 mA flössen... das meinte ich. L----FI/30mA---->L --, | | | R (erst wenn Last) | | N----FI/30mA---->N --o-tropfen Wasser->Erde Mit Trafo: T1 L---FI/30mA-->L-, ,--, | 3 || E | | 3 || E R (?) | 3 || E | N---FI/30mA-->N-o----o--o-tropfen Wasser->Erde Könnte hier der FI auslösen? VG
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Thorsten S. schrieb: > Könnte durch eine N-Anhebung primär dennoch der primäre FI (30mA > standard Haushalt) im Fehlerfall - ohmsche Verbindung N-sekundär zur > Erde - auslösen? Ja. Thorsten S. schrieb: > wenn ich bei einem vollisolierten Trenntrafo N primär mit N sekundär > brücke, Prinzip Spartrafo, aber beim Spartrafo spart man Eisen und Kupfer, du nicht. Thorsten S. schrieb: > Damit wäre doch aber vermieden, dass ein Strom von sekundär L zu Erde > fließt, Aber einer von angehobenen N nach Erde und der FI löst auf wenn Strom in L nicht Strom in N entspricht. Wie ware es, sekundär einen Anschluss mit PE zu verbinden statt mit N. Dann hättest du einen PELV Trafo. Gut geeignet für Hochspannungsexperimente, da dann die Isolationsspannung nicht überschritten werden kann.
Thorsten S. schrieb: > würde im Normalfall ja erstmal kein FI auslösen, erst > wenn durch einen angeschlossenen Verbrauche der N durch große Last und > oder zu lange Leistungslängen so angehoben würde dass über den tropfen > Wasser mehr als 30 mA flössen... das meinte ich. Ja, aber da hats mehr als nur eine Steckdose!
Thorsten S. schrieb: > Sebastian W. schrieb: >> Wenn du N primär mit N sekundär brückst, >> und dann N sekundär ohmsch mit Erde > > Es ging mir generell um den Fehlerfall - auch ohne Trenntrafo: Wenn N > eine fehlerhafte Verbindung zur Erde hat - durch einen Tropfen Wasser > als Beispiel - würde im Normalfall ja erstmal kein FI auslösen, erst > wenn durch einen angeschlossenen Verbrauche der N durch große Last und > oder zu lange Leistungslängen so angehoben würde dass über den tropfen > Wasser mehr als 30 mA flössen... das meinte ich. > > L----FI/30mA---->L --, > | | > | R (erst wenn Last) > | | > N----FI/30mA---->N --o-tropfen Wasser->Erde > ... > VG Lasse mal dein ascii gekrickel. nimm ein Blatt Papier und einen Bleistift un zeichne einen korrekten Schaltplan damit kannst Du deinen Irrweg selber finden.
Thorsten S. schrieb: > Damit wäre doch aber vermieden, dass ein Strom von sekundär L zu Erde > fließt Nur, wenn kein Verbraucher vorhanden ist. Sonst fließt der Strom von sekundär L über den Verbraucher nach sekundär N. Dort teilt er sich auf, der erste Teil fließt über N primär zur Quelle, der zweite Teil über Erde zur Quelle. Je nachdem, wie groß der zweite Teil ist, löst der FI aus oder nicht.
Michael B. schrieb: > Aber einer von angehobenen N nach Erde und der FI löst auf wenn Strom in > L nicht Strom in N entspricht. Jau, schon klar. Leistung liegt unter 100W, aber dennoch kann der Strom ja auch aus der primären Seite durch Anhebung kommen... Michael B. schrieb: > Wie ware es, sekundär einen Anschluss mit PE zu verbinden statt mit N. T1 L---FI/30mA-->L-, ,--,-tropfen Wasser->PE!!! | 3 || E | | 3 || E R (?) | 3 || E | N---FI/30mA-->N-o o--o-tropfen Wasser->PE | PE-------------------´ Danke, eine tolle Idee - daran habe ich noch gar nicht gedacht. Hm, aber dann hätte ich wieder ein Problem mit dem sekundären L im Fehlerfall...
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