Forum: Fahrzeugelektronik Ladezustand Elektroauto (Typ2 Ladung)


von Rob R. (robr)


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Momentan interessiert mich die Technik rund um E-Autos. Hätte dazu 2 
Fragen zum Ladeprozess (Typ2 Standard!):

1. Laut Beschreibung der Kommunikationsschnittstelle zwischen Ladebox 
und E-Auto gibt es (gemäß Typ2-Standard nach IEC 62196) nur 2 
"Steuerleitungen". Keine der beiden scheint aber den Ladezustand des 
Autos zu übertragen. Von Ladesäulen hört man aber oft, dass sie den 
Ladezustand des Autos anzeigen können. Wie machen die das, wenn doch das 
gar kein Bestandteil des Typ2 Standards ist?

2. Bricht das Auto den Ladevorgang selbständig ab, auch wenn die 
Spannung an L1/L2/L3 trotzdem noch anliegen sollte? (Es könnte ja eine 
Fehlfunktion der Steuerleitung/Steuermoduls auf Ladeboxseite vorliegen 
und die Leistungszufuhr nicht getrennt wird trotz voller Batterie. 
Schaltet dann die Ladeelektronik des Autos trotzdem die Leistungszufuhr 
im Auto ab oder erfolgt dann eine Überladung?)

von Thomas R. (thomasr)


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"Hören" tut man viel, vor allem von technisch völlig unbeleckten 
Journalisten.

Die Angaben zu Ladesäulem mit dieser Art Kommunikation sind immer COMBO 
Lader, also DC. Beim AC Laden hat das Auto die alleinige Kontrolle, der 
Ladepunkt selbst ist dumm. Mit nur wenigen Bauteilen kann man sich einen 
Lader für 16/32A CEE Anschlüsse selbst bauen; der Typ2 Stecker ist dabei 
das teuerste Teil.

Im Bild mein Adapter für Arbeiten auf unserem großen 
E-Fahrzeugparkplatz. Wenn man mal Strom für eine Maschine, Laptop o.ä. 
braucht.

: Bearbeitet durch User
von Rob R. (robr)


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Thomas R. schrieb:
> "Hören" tut man viel, vor allem von technisch völlig unbeleckten
> Journalisten.
>
> Die Angaben zu Ladesäulem mit dieser Art Kommunikation sind immer COMBO
> Lader, also DC. Beim AC Laden hat das Auto die alleinige Kontrolle, der
> Ladepunkt selbst ist dumm. Mit nur wenigen Bauteilen kann man sich einen
> Lader für 16/32A CEE Anschlüsse selbst bauen; der Typ2 Stecker ist dabei
> das teuerste Teil.
>
> Im Bild mein Adapter für Arbeiten auf unserem großen
> E-Fahrzeugparkplatz. Wenn man mal Strom für eine Maschine, Laptop o.ä.
> braucht.

Was hat deine Antwort nun mit meinen beiden Fragen zu tun?

von Frank K. (fchk)


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Rob R. schrieb:

> 1. Laut Beschreibung der Kommunikationsschnittstelle zwischen Ladebox
> und E-Auto gibt es (gemäß Typ2-Standard nach IEC 62196) nur 2
> "Steuerleitungen". Keine der beiden scheint aber den Ladezustand des
> Autos zu übertragen. Von Ladesäulen hört man aber oft, dass sie den
> Ladezustand des Autos anzeigen können. Wie machen die das, wenn doch das
> gar kein Bestandteil des Typ2 Standards ist?

Per Powerline über die DC-Kontakte. Das ist nicht Bestandteil des 
Typ2-Standards, sondern von CCS 2.0. Funktioniert also nicht beim 
Wechselstromladen.

> 2. Bricht das Auto den Ladevorgang selbständig ab, auch wenn die
> Spannung an L1/L2/L3 trotzdem noch anliegen sollte? (Es könnte ja eine
> Fehlfunktion der Steuerleitung/Steuermoduls auf Ladeboxseite vorliegen
> und die Leistungszufuhr nicht getrennt wird trotz voller Batterie.
> Schaltet dann die Ladeelektronik des Autos trotzdem die Leistungszufuhr
> im Auto ab oder erfolgt dann eine Überladung?)

Das geht über den CP-Pin. Im KFz ist ein 2.7k Widerstand gegen PE, der 
ein Ladebereitschaft signalisiert. Durch Parallelschalten von 1.3k wird 
Ladung angefordert. Wenn die 1.3k wieder weggenommen werden, beendet die 
Ladesäule das Laden.

fchk

von Christian R. (supachris)


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Ganz genau, ab AC Wallboxen hat man keine Möglichkeit, den Ladestand 
abzufragen. Das geht per ISO 15118, aber eben nur bei CCS oder eventuell 
diesen neuen bidirektionalen Wallboxen.
Das Auto kann ebenso wie die Wallbox das Laden pausieren oder Abbrechen, 
in den allermeisten neuen BEV kann man ja das Ladelimit eingestellen, 
oder per App starten/stoppen. Überladen wird in keinem Fall, das 
verhindert das BMS mit seinen drölfzig Schutzfunktionen. Wenn voll, dann 
beendet das Auto die Ladung.
Auch bei DC Laden per CCS, da ist dann die ganze Ladestrom Regelung usw 
in der Ladesäule, das Auto sagt, wie viel Strom es gerade möchte.

von Michael M. (Firma: Autotronic) (michael_metzer)


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Frank K. schrieb:
> Das geht über den CP-Pin. Im KFz ist ein 2.7k Widerstand gegen PE, der
> ein Ladebereitschaft signalisiert. Durch Parallelschalten von 1.3k wird
> Ladung angefordert. Wenn die 1.3k wieder weggenommen werden, beendet die
> Ladesäule das Laden.

Wobei das Zuschalten des 1k3 Widerstandes auf der Fahrzeugseite 
passiert. Erstens wegen der Diode auf der Fahrzeugseite und zweitens 
damit das Fahrzeug auch selbstständig die Entscheidung treffen kann, ob 
es noch weiterladen möchte oder nicht.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Christian R. schrieb:
> das Auto sagt, wie viel Strom es gerade möchte.

Oder endet in einem Lichtblitz. ;)

Bei einigen spektakulaeren Videos im Netz, lag es nicht am Fahrzeug. Da 
konnte der DC Lader nur deutlich hoehere Spannungen liefern.

Die besseren Schutzmechanismen kosten Geld und auch daher sind DC 
Ladesaeulen teurer.

von Thomas R. (thomasr)


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Rob R. schrieb:
> Thomas R. schrieb:
>> "Hören" tut man viel, vor allem von technisch völlig unbeleckten
>> Journalisten.
>>
>> Die Angaben zu Ladesäulem mit dieser Art Kommunikation sind immer COMBO
>> Lader, also DC. Beim AC Laden hat das Auto die alleinige Kontrolle, der
>> Ladepunkt selbst ist dumm. Mit nur wenigen Bauteilen kann man sich einen
>> Lader für 16/32A CEE Anschlüsse selbst bauen; der Typ2 Stecker ist dabei
>> das teuerste Teil.
>>
>> Im Bild mein Adapter für Arbeiten auf unserem großen
>> E-Fahrzeugparkplatz. Wenn man mal Strom für eine Maschine, Laptop o.ä.
>> braucht.
>
> Was hat deine Antwort nun mit meinen beiden Fragen zu tun?

Aus der Schilderung eines Adapters für AC Ladepunkte sollte man alles 
andere selbst durch einfaches Nachdenken ableiten können.....

von Michael M. (Firma: Autotronic) (michael_metzer)


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Thomas R. schrieb:
> Aus der Schilderung eines Adapters für AC Ladepunkte sollte man alles
> andere selbst durch einfaches Nachdenken ableiten können.....

Ich gehe davon aus, dass auf der Oberseite in dem Typ 2 Stecker ein 
kleiner 3-stufiger Drehschalter montiert ist, der einfach nur zum einen 
den 1k3 Widerstand parallel zum 2k7 Widerstand schaltet und zum anderen 
das ganze System trennen kann, damit die Verriegelung in der Ladesäule 
den Typ 2  Stecker wieder freigibt.

von Jonas W. (bitschubser101)


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Rob R. schrieb:

> 1. Laut Beschreibung der Kommunikationsschnittstelle zwischen Ladebox
> und E-Auto gibt es (gemäß Typ2-Standard nach IEC 62196) nur 2
> "Steuerleitungen". Keine der beiden scheint aber den Ladezustand des
> Autos zu übertragen. Von Ladesäulen hört man aber oft, dass sie den
> Ladezustand des Autos anzeigen können. Wie machen die das, wenn doch das
> gar kein Bestandteil des Typ2 Standards ist?

Die relevante Kommunikation passiert über den CP Pin im Ladestecker.
Dabei gibt es zwei Mechanismen.

Low-Level Kommunikation:
Die Ladesäule signalisiert über den Dutycycle eines PWM-Signals den 
maximal möglichen Ladestrom bzw. die Verwendung der 
Highlevel-Kommunikation.
Das Fahrzeug ändert durch das Zuschalten eines Widerstands den 
Spannungspegel am CP Pin und signalisiert so seine Ladebereitschaft.

High-Level Kommunikation:
Ethernetpakete werden per Powerlinekommunikation auf den CP Pin 
zusätzlich aufmoduliert. Auch moderne AC-Wallboxen können damit gemäß 
ISO 15118 den Ladezustand des Fahrzeugs auslesen.

> 2. Bricht das Auto den Ladevorgang selbständig ab, auch wenn die
> Spannung an L1/L2/L3 trotzdem noch anliegen sollte? (Es könnte ja eine
> Fehlfunktion der Steuerleitung/Steuermoduls auf Ladeboxseite vorliegen
> und die Leistungszufuhr nicht getrennt wird trotz voller Batterie.
> Schaltet dann die Ladeelektronik des Autos trotzdem die Leistungszufuhr
> im Auto ab oder erfolgt dann eine Überladung?)
Der Onboardcharger im Fahrzeug wird eine Ladung über den vorgegebenen 
Zielladestand verhindern.

: Bearbeitet durch User
von Rob R. (robr)


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Michael M. schrieb:
> Frank K. schrieb:
>> Das geht über den CP-Pin. Im KFz ist ein 2.7k Widerstand gegen PE, der
>> ein Ladebereitschaft signalisiert. Durch Parallelschalten von 1.3k wird
>> Ladung angefordert. Wenn die 1.3k wieder weggenommen werden, beendet die
>> Ladesäule das Laden.
>
> Wobei das Zuschalten des 1k3 Widerstandes auf der Fahrzeugseite
> passiert. Erstens wegen der Diode auf der Fahrzeugseite und zweitens
> damit das Fahrzeug auch selbstständig die Entscheidung treffen kann, ob
> es noch weiterladen möchte oder nicht.

Danke Michael. Warum hat jemand den 1K Widerstand auf Wallboxseite als 
"Angstwiderstand" bezeichnet, was suggeriert, dass dieser gar nicht 
nötig ist. Meinem Verständnis ist dieser aber ein MUSS damit der 
Spannungsteiler funktioniert und die Box erkennt, wann der Akku 
angeschlossen ist bzw. Strom anfordert?

von Michael M. (Firma: Autotronic) (michael_metzer)


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Rob R. schrieb:
> dass dieser gar nicht nötig ist. Meinem Verständnis ist dieser aber ein
> MUSS damit der Spannungsteiler funktioniert und die Box erkennt, wann
> der Akku angeschlossen ist bzw. Strom anfordert?

Ja, der 1k Widerstand ist nötig, damit die 5 verschiedenen möglichen 
Spannungen erkannt und ausgewertet werden können:

12 Volt = kein Fahrzeug angeschlossen

9 Volt = Fahrzeug angeschlossen

6 Volt = Fahrzeug lädt

3 Volt = Fahrzeug lädt mit zusätzlicher Kühlung

0 Volt = Kurzschluss zwischen CP und Fahrzeugkarosserie

von Thomas R. (thomasr)


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Michael M. schrieb:
> Thomas R. schrieb:
>> Aus der Schilderung eines Adapters für AC Ladepunkte sollte man alles
>> andere selbst durch einfaches Nachdenken ableiten können.....
>
> Ich gehe davon aus, dass auf der Oberseite in dem Typ 2 Stecker ein
> kleiner 3-stufiger Drehschalter montiert ist, der einfach nur zum einen
> den 1k3 Widerstand parallel zum 2k7 Widerstand schaltet und zum anderen
> das ganze System trennen kann, damit die Verriegelung in der Ladesäule
> den Typ 2  Stecker wieder freigibt.

Nö. Per Widerstandskennung ist das als 16A/11kW Ladekabel 
gekennzeichnet. Weil ich aber nicht sicher weiß wie eine 22kW Wallbox 
den Strom auf 16A begrenzen will ist da eine 5x20mm "Angstsicherung" 
verbaut. Die LS sind bei unseren Ladestationen jedenfalls alle 32A, 
etwas viel für den armen Schuko.

von H. H. (hhinz)


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Thomas R. schrieb:
> Weil ich aber nicht sicher weiß wie eine 22kW Wallbox
> den Strom auf 16A begrenzen will

Kann die nicht.

> ist da eine 5x20mm "Angstsicherung" verbaut.

Mit 16A Nennstrom? Mutig.

> Die LS sind bei unseren Ladestationen jedenfalls alle 32A,
> etwas viel für den armen Schuko.

Zweifellos.

von Rob R. (robr)


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Thomas R. schrieb:
> Nö. Per Widerstandskennung ist das als 16A/11kW Ladekabel
> gekennzeichnet. Weil ich aber nicht sicher weiß wie eine 22kW Wallbox
> den Strom auf 16A begrenzen will ist da eine 5x20mm "Angstsicherung"
> verbaut. Die LS sind bei unseren Ladestationen jedenfalls alle 32A,
> etwas viel für den armen Schuko.

Das BMS begrenzt doch den Strom anhand der Info (PWM Signal), das es von 
der Wallbox bekommt. Zudem über das PP Steuersignal, das über eine 
einfache Widerstandsmessung den max. zulässigen Strom festlegt. Insofern 
verstehe ich jetzt nicht, wieso du schreibst "Weil ich aber nicht sicher 
weiß wie eine 22kW Wallbox den Strom auf 16A begrenzen will" - die 
aktive Begrenzung des Stroms ist gar nicht Aufgabe der Wallbox!?

: Bearbeitet durch User
von Jonas W. (bitschubser101)


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Thomas R. schrieb:
> Nö. Per Widerstandskennung ist das als 16A/11kW Ladekabel
> gekennzeichnet. Weil ich aber nicht sicher weiß wie eine 22kW Wallbox
> den Strom auf 16A begrenzen will ist da eine 5x20mm "Angstsicherung"
> verbaut. Die LS sind bei unseren Ladestationen jedenfalls alle 32A,
> etwas viel für den armen Schuko.

Eine AC-Wallbox beinhaltet vereinfacht einen Stromsensor und ein Schütz, 
das die Verbindung zwischen Stromnetz und Fahrzeug herstellt. Die 
gesamte Leistungselektronik befindet sich im Fahrzeug und bezieht nur so 
viel Strom, wie von der Wallbox durch die CP Kommunikation vorgegeben 
wird. Eine Strombegrenzung ist also damit nicht möglich, es kann 
lediglich das Schütz geöffnet werden, wenn ein maximaler Strom 
überschritten wird.

von Michael M. (Firma: Autotronic) (michael_metzer)


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Thomas R. schrieb:
> Nö. Per Widerstandskennung ist das als 16A/11kW Ladekabel gekennzeichnet.

Also ist das Teil oben auf dem Typ 2 Stecker ein Einbausicherungshalter 
und in dem Typ 2 Stecker befindet sich wahrscheinlich zwischen CP und PE 
nur eine Diode und ein 820 Ohm Widerstand, ohne weitere Bedienelemente.

Die Entriegelung des Steckers erfolgt vermutlich durch dranhalten deiner 
Ladekarte an die Firmen-Ladesäule. Bei einer privaten Wallbox ist 
meistens sowieso keine Verriegelung verbaut.

Rob R. schrieb:
> Insofern verstehe ich jetzt nicht, wieso du schreibst "Weil ich aber
> nicht sicher weiß wie eine 22kW Wallbox den Strom auf 16A begrenzen
> will" - die aktive Begrenzung des Stroms ist gar nicht Aufgabe der
> Wallbox!?

Die Pulsweite wird zwar von der Wallbox auf 26,67% begrenzt, weil statt 
des 220 Ohm Widerstandes ein 680 Ohm Widerstand für die 
Widerstandskennung am PP-Anschluss im Typ 2 Stecker verbaut ist, das 
entspricht 16 Ampere. Aber er hat ja gar kein Elektroauto angeschlossen, 
sondern nur eine Schukokupplung, die kann mit der Pulsweite nichts 
anfangen und den Strom somit nicht begrenzen!

Eine 22 kW Wallbox wird also im Kurzschlussfall auch leider immer mit 
32A abgesichert sein, aber eine intelligente öffentliche Ladesäule auf 
der Straße hat zwei Sicherungssätze integriert. Einmal für 32 Ampere und 
einmal für 16 Ampere. Man kann die öffentliche Ladesäule dazu zwingen, 
den internen 16 Ampere Sicherungssatz vorzuschalten, indem man an den 
PP-Anschluss des Typ 2 Steckers statt des 220 Ohm Widerstandes einen 680 
Ohm Widerstand gegen PE verbaut, dadurch erkennt die Ladesäule dass es 
sich um ein etwas dünneres 16 Ampere Kabel handelt.

: Bearbeitet durch User
von Uwe (uhi)


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Zum reinlesen gibt's eine Beschreibung im goingelectric-Wiki:
https://www.goingelectric.de/wiki/Typ2-Signalisierung-und-Steckercodierung/

von Rob R. (robr)


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Zusatzfrage zu dem ursprünglichen Post: Wenn nun 3 Phasen potenziell 
möglich sind, aber nur 2 oder eine Phase anliegt und über die PWM (CP 
Leitung) dem Auto signalisiert wird maximal x Ampere/KW zu laden, wie 
reagiert dann das Auto bzw. das BMS des Autos? Zieht es dann die 
komplette Leistung (sofern Leistungsmaxwert -gemäß PP-Steuerleitung 
Widerstandsmessung- nicht überschritten wird)  über die verbleibende 
Phase(n) oder wird gar nicht geladen? Das Übertragungsprotokoll sieht ja 
offenbar nicht vor, wie viele Phasen überhaupt vorliegen.

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Da Kraftstoffzapfsäulen auch keinen "Lade"zustand
des berüsselten Fahrzeugs kennen, frage ich einfach mal:

Warum soll das eine Stromsäule anzeigen können?

von Michael M. (Firma: Autotronic) (michael_metzer)


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Rob R. schrieb:
> Zieht es dann die komplette Leistung (sofern Leistungsmaxwert -gemäß
> PP-Steuerleitung Widerstandsmessung- nicht überschritten wird)  über die
> verbleibende Phase(n)

Nein, bei einer 11kW Wallbox (230V x 16A x 3~ = 11kW) fließen die max. 
möglichen 16 Ampère pro Phase, auch nur über eine Phase. Das entspricht 
dann aber auch nur 3,7 kW Ladeleistung pro Phase, also wenn nur 
einphasig geladen wird, dann ist das auch nur ein Drittel der möglichen 
Ladeleistung.

Es fließen nicht 48 Ampere über eine Phase!

von Rob R. (robr)


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Michael M. schrieb:
> Rob R. schrieb:
>> Zieht es dann die komplette Leistung (sofern Leistungsmaxwert -gemäß
>> PP-Steuerleitung Widerstandsmessung- nicht überschritten wird)  über die
>> verbleibende Phase(n)
>
> Nein, bei einer 11kW Wallbox (230V x 16A x 3~ = 11kW) fließen die max.
> möglichen 16 Ampère pro Phase, auch nur über eine Phase. Das entspricht
> dann aber auch nur 3,7 kW Ladeleistung pro Phase, also wenn nur
> einphasig geladen wird, dann ist das auch nur ein Drittel der möglichen
> Ladeleistung.
>
> Es fließen nicht 48 Ampere über eine Phase!

Angenommen jede Leitung der 3 Phasen verträgt 16A (auch durch den PP 
Leitungs- Messung über Widerstand an Box und BMS signalisiert). Nun wird 
das PWM Signal gemäß deiner Formel oben so gewählt, dass es max. 9 
Ampere ziehen soll/kann. Dann würde jede Phase 3A liefern. Nun fallen 
aber 2 Phasen auf Leistungsseite aus (Sicherung fliegt raus oder was 
auch immer), würde dann die verbleibende Phase automatisch 9A liefern 
oder steuert das BMS grundsätzlich so als ob immer 3 Phasen zur 
Verfügung stehen, also würde dann nur 3A über die eine Phase fließen?
Mit anderen Worten: Es gibt ja auch Einphasen-Wallboxen; die müssten 
dann das PWM Signal immer die Duty Cycle mit dem Faktor 3 kalkulieren ?

von Michael B. (laberkopp)


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Michael M. schrieb:
> Ich gehe davon aus, dass auf der Oberseite in dem Typ 2 Stecker ein
> kleiner 3-stufiger Drehschalter montiert ist,

Ich gehe davon aus, dass das eine Sicherung ist.

von Rob R. (robr)


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Michael M. schrieb:
> Rob R. schrieb:
>> Zieht es dann die komplette Leistung (sofern Leistungsmaxwert -gemäß
>> PP-Steuerleitung Widerstandsmessung- nicht überschritten wird)  über die
>> verbleibende Phase(n)
>
> Nein, bei einer 11kW Wallbox (230V x 16A x 3~ = 11kW) fließen die max.
> möglichen 16 Ampère pro Phase, auch nur über eine Phase. Das entspricht
> dann aber auch nur 3,7 kW Ladeleistung pro Phase, also wenn nur
> einphasig geladen wird, dann ist das auch nur ein Drittel der möglichen
> Ladeleistung.
>
> Es fließen nicht 48 Ampere über eine Phase!

Angenommen jede Leitung der 3 Phasen verträgt 16A (auch durch die PP 
Leitungs-Messung über Widerstand an Box und BMS signalisiert). Nun wird 
das PWM Signal gemäß deiner Formel oben so gewählt, dass es max. 9 
Ampere ziehen soll/kann. Dann würde jede Phase 3A liefern. Nun fallen 
aber 2 Phasen auf Leistungsseite aus (Sicherung fliegt raus oder was 
auch immer), würde dann die verbleibende Phase automatisch 9A liefern 
oder steuert das BMS grundsätzlich so als ob immer 3 Phasen zur 
Verfügung stehen, also würde dann nur 3A über die eine Phase fließen?
Mit anderen Worten: Es gibt ja auch Einphasen-Wallboxen; die müssten 
dann das PWM Signal immer die Duty Cycle mit dem Faktor 3 kalkulieren ?

von Michael B. (laberkopp)


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.● Des|ntegrator ●. schrieb:
> Da Kraftstoffzapfsäulen auch keinen "Lade"zustand
> des berüsselten Fahrzeugs kennen,


Immerhin erkennen sie wenn der Rank voll ist znd überlsden nicht.

> frage ich einfach mal:
> Warum soll das eine Stromsäule anzeigen können?

Weil schon zu Beginn der EV klar war, dassysie auch als Stromspeicher 
mit Rücksprisung dienen könnten.

Eine Laderuckmeldung, auch wenn von billigeren Fahrzeugen nur leer, 
zwischendrin, voll gemeldet werden könnte, die aber zumindest 
prozentualen besser aber zusatzlich absolute Lademenge im Protokoll 
übertragen könnte, wäre also selbstverständlich, man war aber zu dumm so 
weit zu denken (ebenso wie du).

von Michael M. (Firma: Autotronic) (michael_metzer)


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Rob R. schrieb:
> Nun wird das PWM Signal gemäß deiner Formel oben so gewählt, dass es
> max. 9 Ampere ziehen soll/kann.

Dann fließen auf allen 3 Phasen jeweils 9 Ampere, das entspricht einer 
Ladeleistung von 6 kW und wenn nur einphasig geladen wird, dann fließt 
auf der einen Phase 9 Ampere (2kW). Die Formel bezieht sich immer auf 
eine Phase.

15% x 0,6 = 9A

Hinweis: Einige E-Autos vertragen es nicht, wenn während des 
Ladevorgangs von einphasig auf dreiphasig umgeschaltet wird, oder 
umgekehrt z.B Renault Zoe!

Jedoch darf während des Ladevorgangs die Pulsweite jederzeit 
kontinuierlich rauf oder runter verändert werden.

von Christian B. (luckyfu)


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Christian R. schrieb:
> Das geht per ISO 15118, aber eben nur bei CCS oder eventuell
> diesen neuen bidirektionalen Wallboxen.

die bidirektionalen Wallboxen sind, zumindest wenn es um die MEB 
Plattform geht, meines Wissens DC Lader.

Rob R. schrieb:
> Zusatzfrage zu dem ursprünglichen Post: Wenn nun 3 Phasen potenziell
> möglich sind, aber nur 2 oder eine Phase anliegt und über die PWM (CP
> Leitung) dem Auto signalisiert wird maximal x Ampere/KW zu laden, wie
> reagiert dann das Auto bzw. das BMS des Autos? Zieht es dann die
> komplette Leistung

Nein, es gibt Wallboxen, die können die Phasen einzeln schalten (für PV 
Überschussladen ideal) da kann man dann in 3,7kW Schritten von 3,7 bis 
11kW die Last einstellen, je nachdem, wieviel PV Strom gerade kommt. 
Darüber hinausgehende Reduzierungen müssen vom Fahrzeug kommen.

von Thomas R. (thomasr)


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H. H. schrieb:
> Thomas R. schrieb:
>> Weil ich aber nicht sicher weiß wie eine 22kW Wallbox
>> den Strom auf 16A begrenzen will
>
> Kann die nicht.
>
>> ist da eine 5x20mm "Angstsicherung" verbaut.
>
> Mit 16A Nennstrom? Mutig.
>
>> Die LS sind bei unseren Ladestationen jedenfalls alle 32A,
>> etwas viel für den armen Schuko.
>
> Zweifellos.

Der Sicherungseinsatz ist ein 10A mit keramischem Körper (hohes 
Ausschaltvermögen) von einem namhaften Hersteller....

Eine 6,3x32 hätte nicht gepaßt.

Der Stecker ist von Ratio, kein Billigteil. Damals (vor ~ 15 Jahren) war 
das alles noch Neuland. In dem Stecker ist auch die Platine für die 
Erzeugung des PWM Signals und ein Reedkontakt um auch ohne Karte den 
Ladevorgang durch Anlegen eines Magneten beenden zu können.

Unsere erste Ladesäule war eine große Terra 53 (Chademo, DC und AC mit 
80kVA, auf Palette stehend für die Nutzung im ganzen Werksgelände, wobei 
es nur wenige 125A CEE Dosen gab), heute sind fast alle Parkplätze mit 
KEBA 22kW ausgebaut.

: Bearbeitet durch User
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Michael B. schrieb:
> .● Des|ntegrator ●. schrieb:
>> Da Kraftstoffzapfsäulen auch keinen "Lade"zustand
>> des berüsselten Fahrzeugs kennen,
>
> Immerhin erkennen sie wenn der Rank voll ist znd überlsden nicht.
>
>> frage ich einfach mal:
>> Warum soll das eine Stromsäule anzeigen können?
>
> Weil schon zu Beginn der EV klar war, dassysie auch als Stromspeicher
> mit Rücksprisung dienen könnten.
>
> Eine Laderuckmeldung, auch wenn von billigeren Fahrzeugen nur leer,
> zwischendrin, voll gemeldet werden könnte, die aber zumindest
> prozentualen besser aber zusatzlich absolute Lademenge im Protokoll
> übertragen könnte, wäre also selbstverständlich, man war aber zu dumm so
> weit zu denken (ebenso wie du).

Dein Geschreibsel lässt Dich aber auch
nicht grade viel schlauer aussehen.

von Michael M. (Firma: Autotronic) (michael_metzer)


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Thomas R. schrieb:
> In dem Stecker ist auch die Platine für die Erzeugung des PWM Signals

Die kleine rote Platine erzeugt kein PWM-Signal, das kommt ja schon 
fertig aus der Wallbox raus. Die Platine verändert nur ihren 
Innenwiderstand sobald das PWM-Signal in der Wallbox gestartet wird, 
dadurch bekommt die Wallbox eine Rückmeldung, weil genau jetzt hinter 
dem 1k Widerstand die nötige Spannung von 6V abfällt, die die Wallbox 
veranlasst das Schütz einzuschalten.

von Thomas R. (thomasr)


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Michael M. schrieb:
> Thomas R. schrieb:
>> In dem Stecker ist auch die Platine für die Erzeugung des PWM Signals
>
> Die kleine rote Platine erzeugt kein PWM-Signal, das kommt ja schon
> fertig aus der Wallbox raus. Die Platine verändert nur ihren
> Innenwiderstand sobald das PWM-Signal in der Wallbox gestartet wird,
> dadurch bekommt die Wallbox eine Rückmeldung, weil genau jetzt hinter
> dem 1k Widerstand die nötige Spannung von 6V abfällt, die die Wallbox
> veranlasst das Schütz einzuschalten.

Oder so. Ist alles fast 15 Jahre her, Das gab es damals als Bausatz/Hack 
irgendwo und wir haben das jahrelang bei Bauarbeiten auf den Parkplätzen 
genutzt.

von Christian R. (supachris)


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Christian B. schrieb:
> Nein, es gibt Wallboxen, die können die Phasen einzeln schalten (für PV
> Überschussladen ideal) da kann man dann in 3,7kW Schritten von 3,7 bis
> 11kW die Last einstellen, je nachdem, wieviel PV Strom gerade kommt.
> Darüber hinausgehende Reduzierungen müssen vom Fahrzeug kommen.

Der maximale Strom pro Phase wird ja von der Wallbox mitgeteilt, also 
sind da auch noch kleinere Abstufungen möglich. Zusätzlich dazu können 
diese Wallboxen zwischen 1 und 3 Phasen umschalten. 2-phasig ist mir 
noch keine untergekommen. Meine Mennekes Amtron wird von EVCC gesteuert, 
die kann dynamische Umschaltung zwischen 1 und 3 Phasen und 6-16A 
Ladestrom pro Phase. Ich hab aber nicht genug PV, dass sich das lohnt, 
daher den Strom auf 13A reduziert, um die Elektronik auf beiden Seiten 
zu schonen ohne die Ladeverluste zu hoch werden zu lassen. Das Auto hält 
sich dran und zieht max. 12,5A. Zum Ende natürlich weniger dann.

von Christian R. (supachris)


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.● Des|ntegrator ●. schrieb:
> Warum soll das eine Stromsäule anzeigen können?

Zum Beispiel, damit man die Ladung auf 80% begrenzen kann, um die 
Akku-Lebensdauer zu erhöhen, wenn man nicht drauf angewiesen ist, dass 
immer voll ist. Mittlerweile bieten das fast alle BEV von sich aus, aber 
das war nicht immer so. Oder halt einfach, um zu schauen, wie lange es 
noch dauert bis voll. Oder oder oder.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Michael B. schrieb:
> Weil schon zu Beginn der EV klar war, dassysie auch als Stromspeicher
> mit Rücksprisung dienen könnten.

Solange aber die 5...10ct fuer den Akkuverschleiss nicht in Rechnung 
gestellt werden koennen, waere es ungeschickt das zu machen, wenn es 
nicht der eigene Solarstrom fuer den Eigenverbrauch ist.

von Michael B. (laberkopp)


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.● Des|ntegrator ●. schrieb:
> Dein Geschreibsel lässt Dich aber auch
> nicht grade viel schlauer aussehen.

Dein Vollzitat zeigt nur deine Vollblödheit.

von Rob R. (robr)


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.● Des|ntegrator ●. schrieb:

> Dein Geschreibsel lässt Dich aber auch
> nicht grade viel schlauer aussehen.

Michael B. schrieb:
> .● Des|ntegrator ●. schrieb:
>> Dein Geschreibsel lässt Dich aber auch
>> nicht grade viel schlauer aussehen.
>
> Dein Vollzitat zeigt nur deine Vollblödheit.

Hier befindet ihr euch (hoffentlich) in einem fachlichen Forum. Für 
psychische Probleme und Fragen sind andere Foren sicher besser geeignet.

von Michael O. (michael_o)


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Es gibt auch 22kW only Ladesäulen im öffentlichen Raum. Die verweigern 
das laden wenn man nicht mit einem 22kW Kabel kommt, da mit einem auf 
20A codierten Kabel das Auslösen der Sicherung im Kurzschlußfall nicht 
gewährleistet ist.
Ladesäulen die den Ladezustand erkennen machen das ausschliesslich über 
Powerline Kommunikation egal ob AC oder DC bei AC Säulen können das nur 
wenige ausgesuchte Boxen.
Die Meisten Wallboxen haben nur ein Schütz das alle drei Phasen 
schaltet, daher ist bei diesen ein Umschalten der Phasen nicht möglich.
Mein E-UP kann mit 2 Phasen 7,2kW laden, nimmt man ein 1
Phasiges Kabel, holt er sich 32A wenn er das kann und lädt auch so mit 
7,2kW.
Mein E-Expert hatte einen 11kW Lader der maximal 16A auf jeder Phase 
zieht. Einphasig holte er sich 32A aus der einen Phase.
Leider ist die Konstruktion von Mahle so grottig, das das Ding zum 
zweiten Mal in die ewigen Jägddgründe eingezogen ist, magischer Rauch 
bleibt ja bei hermetsch geschlossen Kisten drin. Auch das Kühlwasser ist 
noch drin.
Jetzt liegt ein 11kW Vmax Ladegerät auf meinem Schreibtisch und wartet 
auf besseres Wetter zum Einbau.

MfG
Michael

von Christian B. (luckyfu)


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Dieter D. schrieb:
> Solange aber die 5...10ct fuer den Akkuverschleiss nicht in Rechnung
> gestellt werden koennen, waere es ungeschickt das zu machen, wenn es
> nicht der eigene Solarstrom fuer den Eigenverbrauch ist.

und die Zahl hast du nun genau woher?

Ganz prinzipiell gibt es eine Menge Konstellationen, in denen der 
Akkuverschleiß vollkommen irrelevant ist. Zuallererst bei Dienstwagen, 
die alle 2 Jahre getauscht werden. Im Idealfall kann der kostenlos beim 
AG geladen werden und versorgt dann daheim die Bude mit dem kostenlosen 
Strom vom Arbeitgeber, zumindest solange, wie das Auto da ist. Oder man 
baut sich noch einen kleinen Akku ins traute Heim, der dann auch noch 
vom Fahrzeug geladen wird, dann kann man Energieautark leben.

Michael O. schrieb:
> Es gibt auch 22kW only Ladesäulen im öffentlichen Raum.

Das ist mir neu, aber ich lade eh kaum öffentlich und an AC Ladern gar 
nicht. Also will ich mal nicht widersprechen. Da aber nur sehr wenige 
Fabrikate die 22kW schaffen, wäre das nicht sonderlich clever. Auch ist 
die Begründung fragwürdig. Denn mit der Begründung dürfte man kein Gerät 
unter 3kW an eine Schukodose anstecken.

Michael O. schrieb:
> Einphasig holte er sich 32A aus der einen Phase.

Wie das? Bei der Schieflast dürfte der Ortsnetzbetreiber aber jaulen, 
erst recht, wenn das über Stunden andauert.

: Bearbeitet durch User
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Michael B. schrieb:
> .● Des|ntegrator ●. schrieb:
>> Dein Geschreibsel lässt Dich aber auch
>> nicht grade viel schlauer aussehen.
>
> Dein Vollzitat zeigt nur deine Vollblödheit.

Autothemen geben schnell
den wahren Charakter einiger Subjekte preis.

von Thomas R. (thomasr)


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Michael B. schrieb:
>
> Weil schon zu Beginn der EV klar war, dassysie auch als Stromspeicher
> mit Rücksprisung dienen könnten.
>
Eine Rückspeisung sollte unter allen Umständen vermieden werden. Wir 
waren leider lose an dem Thema beteiligt. Die RWE in Essen hatte extra 
dafür ein ganzes Team von Ingenieuren zusammen mit den Entwicklern von 
Mennekes beauftragt da etwas zu entwicklen das garantiert nicht mit 
irgend etwas anderem kompatibel wäre.

Man hätte ja auch ganz einfach den CEE Stecker nehmen können.

Chademo war damals schon verfügbar und dem AC Laden weit überlegen. Aber 
die Wahl eines AC Standards mit proprietärem Steckersystem hat bis heute 
die Rückspeisung be/verhindert. Das ging erst als die Autoindustrie die 
Verarsche begriffen hatte und dann Weiterentwicklungen wie CCS oder 
Combo in die Wege geleitet hat.

von Christian B. (luckyfu)


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Thomas R. schrieb:
> Man hätte ja auch ganz einfach den CEE Stecker nehmen können.

Als Verbindung zum Auto? Das ist eher ungeeignet.

Ausserdem gibt es mobile Wallboxen, die genau das haben: einen CEE 
Stecker. Aber die haben eben auch eine Überwachung auf Gleichstromfehler 
eingebaut, neben anderen Prüfungen. Die sind im Auto normalerweise 
nämlich nicht vorhanden.

Thomas R. schrieb:
> Chademo war damals schon verfügbar und dem AC Laden weit überlegen.

Stimmt, aber Chademo ist eben ein reiner DC Stecker und damit für 
private Wallboxen eher ungeeignet. Außerdem gab es den nur bis 50kW, 
weshalb er mittlerweile in Europa eigentlich nicht mehr genutzt wird. 
Obwohl es da mittlerweile auch bis 400kW gehen kann, soweit ich gelesen 
habe. an modernen Schnellladern gibt es aber gar keine Chademo Stecker 
mehr, es gibt aber wohl Adapter.

von Michael O. (michael_o)


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Wir haben in der Firma ein Model S mit Doppellader der 22kW schafft, 
einen Kangoo der 22kWschafft, einen CLA der 22kW lädt und ein späteres 
Model S der mit 16,5kW lädt. Alle anderen laden mit 3,7kW, 7,4kW und 
11kW.
Die Schieflast interessiert eingentlich kaum in der Praxis, da an jedem 
Mittelspannungstrafo genug Verbraucher hängen, damit sich Schieflasten 
fast immer gegensätzlich aufheben oder zumindest deutlich abschwächen.
Bei öffentlichen Ladesäulen gibt es Betreiber die Schieflasten begrenzen 
und andere machen das einfach nicht.
Eine 32A only Säule verhindert das Laden mit einem 11kW Fahrzeug nicht. 
Sie verweigert lediglich die Ladung mit einem 20A Kabel, da nur ein 
Schütz mit Sicherungssatz vorhanden ist. Bei 11/22kW Säulen sind 2 
Schütze und Sicherungssätze vorhanden um das sichere Auslösen der 
Sicherung im Kurzschlußfall auch bei dünnen Leitungen zu gewährleisten.

MfG
Michael

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Christian B. schrieb:
> Zuallererst bei Dienstwagen, die alle 2 Jahre getauscht werden.

Falls Dir das nicht klar sein sollte, da zahlt auch jemand fuer den 
Akkuverschleiss. Spaetestens derjenige, der das Auto gebraucht 
übernehmen sollte.

Es gibt auch Fachartikel aus der EAutobranche, deren 
Verschleisskostenspanne sogar bis 30ct/kWh reichte. Das war der Fall, 
dass der teure Autoakkuspeicher dabei zwischen 90-100% Ladung schwanken 
wuerde.

von Christian B. (luckyfu)


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Dieter D. schrieb:
> Das war der Fall,
> dass der teure Autoakkuspeicher dabei zwischen 90-100% Ladung schwanken
> wuerde.

Das macht ja auch niemand, der bei Verstand ist, da man dann garantiert 
den höchsten Verschleiß hat.

von Hardy F. (hflor)


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Christian B. schrieb:
>
> Nein, es gibt Wallboxen, die können die Phasen einzeln schalten (für PV
> Überschussladen ideal) da kann man dann in 3,7kW Schritten von 3,7 bis
> 11kW die Last einstellen, je nachdem, wieviel PV Strom gerade kommt.
> Darüber hinausgehende Reduzierungen müssen vom Fahrzeug kommen.

Die Regelung geht von 1,4 (eine Phase 6A) bis 22kW (3 Phasen je 32A).

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