Forum: Haus & Smart Home Ist Powerline immer noch eine Dreckschleuder?


von Bauform B. (bauformb)


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Servus!

Es gibt ja sowas wie technischen Fortschritt und manchmal wird sogar 
etwas besser. Es gibt (gab?) auch ein Dutzend Powerline-Varianten. Kann 
man inzwischen etwas umweltverträgliches kaufen? Ich hab' nämlich gerade 
gelernt, dass Powerline VDSL stören kann :)

von H. H. (hhinz)


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Bauform B. schrieb:
> Kann man inzwischen etwas umweltverträgliches kaufen?

Netzwerkkabel, Glasfaser, WLAN...

von Lotta  . (mercedes)


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Ist meiner Meinung besser geworden, wenn Du aber
Funkbastler bist, lass es sein.
Ich benutze Powerline z.Z als Ausweichlösung,
bis unser Elektriker ein neues Netzwerkkabel
eingezogen hat.
Für Funkempfang hab ich inzwischen ne kurzgeschlossene Loop,
die Langdraht hat S9+10 db Rauschen drauf, das hat keinen
Spaß mehr gemacht.

mfg

von Res (resmon)


Angehängte Dateien:

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Powerline an sich kann immer noch VDSL stören.
Seit Ende der 2000er Jahre werden aber die Amateurfunkbänder verschont
Und seit Ende der 2010er Jahre auch das Spektrum vom CB-Funk.

Hier ist ein Wasserfalldiagramm vom Spektrum bis 30 MHz. Man sieht wie 
die Amateurfunkbänder ausgespart werden und teilweise das CB-Funk-Band 
bei 27 MHz, (hier sind noch ein paar alte PLC Adapter in Betrieb).
Das ist aus rund 100m Entfernung empfangen.

von Reinhard S. (rezz)


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Bauform B. schrieb:
> Ich hab' nämlich gerade gelernt, dass Powerline VDSL stören kann :)

Ist noch aktuell, besonders bei SuperVectoring bzw. den 
250-MBit/s-Tarifen.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Lotta  . schrieb:
> Ist meiner Meinung besser geworden

Auch nur, was die Afu-Bereiche (und CB-Funk, wie eben genannt) angeht. 
Da hatte man offenbar schnell begriffen, dass die Anzahl der zu 
erwartenden Störungsmeldungen recht schnell zu einem Komplettverbot 
seitens der Regulierer führen dürfte.

Ansonsten funktioniert diese Technik prinzipbedingt auf dem nicht für 
HF-Transport konzipierten Leitungsnetz nur, indem man massiv Grenzwerte 
übers^H^H^H^H^Hso weit nach oben verschoben hat, dass der Kram überhaupt 
eine Chance hat.

Wenn man im Umfeld von sowas breitbandig das Rauschspektrum misst, sieht 
man ganz deutlich, welche Bereiche sie aussparen: dort ist das Rauschen 
einige 10 dB niedriger als im Rest.

Jedes halbwegs ordentliche Kabel kann nur besser sein als das.

von Matthias S. (dachs)


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Jörg W. schrieb:
> Jedes halbwegs ordentliche Kabel kann nur besser sein als das.

Vermutlich ist auch schon die hinterletzte Telefonstrippe mit 10 
Verseilungen je m als Ethernetkabel missbraucht deutlich besser.

: Bearbeitet durch User
von Bauform B. (bauformb)


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Naja, hätte ja sein können. Die Natur ist grausam. Allerdings machen 
Netzwerkkabel auch Dreck, jedenfalls beim Verlegen. Und wer wirklich 
rücksichtsvoll sein will darf auch kein WLAN benutzen ;)

von Gerd E. (robberknight)


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Bauform B. schrieb:
> Allerdings machen
> Netzwerkkabel auch Dreck, jedenfalls beim Verlegen.

Mein Vorschlag: nimm Glasfaser.

Singlemode mit BiDi-Transceivern, dann brauchst Du nur eine Faser 
insgesamt und nicht für jede Richtung eine.

So ein Patchkabel ist richtig dünn. Wenn Du da etwas kreativ rangehst, 
bekommt man die minimalinvasiv verlegt. Also mit etwas Schaben oder 
einem ganz kleinen Schlitz bekommt man die z.B. durch Türritzen oder 
unter Sockelleisten verlegt.

Man kann sie auch z.B. mit Silikon direkt an der Wand festkleben. Wenn 
man weiße Patchkabel nimmt und weiße Wände hat sieht man das auch kaum.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Bauform B. schrieb:
> Und wer wirklich rücksichtsvoll sein will darf auch kein WLAN benutzen
> ;)

Das allerdings scheitert an den mittlerweile allgegenwärtigen 
neumodischen Telefon-Endgeräten. ;-)

Aber für richtige Computer gilt natürlich nach wie vor: wer Funk kennt, 
nimmt Kabel …

von Ralf X. (ralf0815)


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Im LEO werden erste Versuche mit Satelliten und Schleppkabeln getestet.

von Rainer W. (rawi)


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Bauform B. schrieb:
> Es gibt ja sowas wie technischen Fortschritt und manchmal wird sogar
> etwas besser.

Auch der technische Fortschritt setzt die Physik nicht außer Kraft.
Mit anderen Kabeln wäre das Problem gelöst. Das wollen die Anwender von 
Powerline aber meist gerade nicht.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Ralf X. schrieb:
> Im LEO werden erste Versuche mit Satelliten und Schleppkabeln getestet.

Die Daten kommen dann über die "Stairway to heaven" da rauf. :-)

von Frank D. (Firma: LAPD) (frank_s634)


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Stromkabel liegt schon also warum weitere Strippe verlegen? Was so ein 
Amateurfukopa damit für Problem hat interessiert keinen, von denen gibts 
eh kaum noch welche. Früher erkannte man noch von weitem am 
Wäscheständer aufm Dach wo so einer wohnt, inzw. dürften die seltener 
sein als manche vom aussterben bedrohte Tierart.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Frank D. schrieb:
> Stromkabel liegt schon also warum weitere Strippe verlegen?

Warum schickst du nicht auch gleich noch das Wasser mit übers 
Stromkabel? Könnte man doch die gleiche Begründung anführen …

von Hippelhaxe (hippelhaxe)


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Frank D. schrieb:

> Stromkabel liegt schon also warum weitere Strippe verlegen?

Genau!

Kennt ja jeder vom Auto: Egal, ob ein Herz-Lungen-Patient,
zehn Tonnen Fertigbeton oder eine Schulklasse auf Reisen
zu transportieren ist -- man nimmt immer denselben PKW!

Warum denn auch nicht? Ist ja schon vorhanden...

von Bauform B. (bauformb)


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Jörg W. schrieb:
> Frank D. schrieb:
>> Stromkabel liegt schon also warum weitere Strippe verlegen?
>
> Warum schickst du nicht auch gleich noch das Wasser mit übers
> Stromkabel? Könnte man doch die gleiche Begründung anführen …

Seht guter Plan, aber umgekehrt: Daten über die Wasserleitung! Hier 
gab's doch ein Projekt Powerline mit 24V statt 230V? Die Versorgung und 
die Daten können ja getrennte Pins benutzen. Wasserleitungen liegen auch 
überall und im Altbau sind die auch nicht aus Kunststoff. Und im Neubau 
gibt es die Steigerung: Daten über's Wasser...

von H. H. (hhinz)


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Bauform B. schrieb:
> Und im Neubau
> gibt es die Steigerung: Daten über's Wasser...

Jesus!

von Karl B. (gustav)


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Internet aus der Steckdose ist einfach zu unzuverlässig.
Wenn man von „Internet aus der Steckdose“ spricht, sind meistens zwei 
völlig verschiedene Technologien gemeint:
entweder mobiles Internet über das Mobilfunknetz (Plug-and-Play) oder 
die Verteilung des Internets über die Stromleitungen (Powerline/PLC).

Devolo ist angeblich pleite.
https://de.trustpilot.com/review/devolo.de
So what?

ciao
gustav

von H. H. (hhinz)


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Karl B. schrieb:
> trustpilot

Nur für Heulsusen.

von Mani W. (e-doc)


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Frank D. schrieb:
> Stromkabel liegt schon also warum weitere Strippe verlegen?

Du brauchst noch Spannungskabel, sonst wird das nix!

von Mani W. (e-doc)


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H. H. schrieb:
> Karl B. schrieb:
>> trustpilot
>
> Nur für Heulsusen.

Da hast Du recht, man braucht nur die Kommentare lesen...

von Gerhard H. (ghf)


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H. H. schrieb:
> Bauform B. schrieb:
>> Und im Neubau
>> gibt es die Steigerung: Daten über's Wasser...
>
> Jesus!

In Berlin wurde mal ernsthaft die Datenzustellung über
die Abwasserleitungen angedacht. Der Griff ins Klo!


Und ich war damals, als PLC aufkam, zumindest als
unbeteiligter Beobachter dabei als ein Technologie-
zentrum im nahen Umland von Berlin testhalber vermessen
wurde.
Das war desaströs und die Messungen waren der Grund
dass das in B zumindest damals nicht eingeführt wurde.

Ich kann mich erinnern, dass Lichtschalter und die
einpolige Verkabelung dorthin einer der Steine des
Anstoßes waren. Selbst wenn das Netz selbst schön
symmetrisch ist, dann hängt man doch an die eine
Ader eine Lamda/4-Antenne oder je nach Frequenz was
beliebig anderes, und bei EIN oder AUS verändern sich
die Verhältnisse nochmal unverhersagbar.

Gerhard DK4XP

von Clara (clara)


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Gerhard H. schrieb:
> In Berlin wurde mal ernsthaft die Datenzustellung über
> die Abwasserleitungen angedacht.

Ist durchaus Stand der Technik.
https://data.breitbandbuero.gv.at/BBA2030/BBA2030-Planungsleitfaden-Breitband.pdf
Seite 12, Cablerunner

von H. H. (hhinz)


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Gerhard H. schrieb:
> In Berlin wurde mal ernsthaft die Datenzustellung über
> die Abwasserleitungen angedacht. Der Griff ins Klo!

Der CCC hatte schon vor vielen Jahren das Datenklo.

https://de.wikipedia.org/wiki/Datenklo

von Bauform B. (bauformb)


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Gerhard H. schrieb:
> In Berlin wurde mal ernsthaft die Datenzustellung über
> die Abwasserleitungen angedacht. Der Griff ins Klo!

Nicht ins Klo, ins Waschbecken! In diesem Mietshaus hier gibt es 
ungenutztes Waschbecken, das wäre die kürzeste Strecke in den Keller, 
praktisch ein 50mm Leerrohr. Es fehlt nur ein Plan, wie man das im 
Keller dicht bekommt. Irgendwas ist immer :(

von Michael K. (michael_k511)


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Bauform B. schrieb:
> Es fehlt nur ein Plan, wie man das im
> Keller dicht bekommt.

IT Klempner mit textiler Soft-Bürste für sanfte Rohrreinigung mit 
Oberflächenschutz.
Es gäbe ganz neue Berufsfelder zu entdecken ;-)

Wer haftet eigentlich wenn ich eine normale Rohrreinigungsfirma mit der 
Verstopfungsbeseitigung beauftrage und die TV, TK, Internet in der 
ganzen Straße lahmlegen?

Glasfaser in Trinkwasser Leitungen wurde auch schon verworfen.
Das sind theoretische Hirngespinste die nichts mit dem Alltag eines 
Rohrschlossers und all der der von ihm zu beachtenden Vorschriften zu 
tun haben.

>> Ist Powerline immer noch eine Dreckschleuder?

Ja, und wird es immer bleiben.
Da ist nunmal der Preis für schnelle Datenübertragung auf völlig 
ungeeigneten Leitungen.
Sollte sich eigentlich rauswachsen mit der Zeit.
Wer neu baut oder umbaut, legt Netzwerk und Leerrohr.

von Matthias S. (dachs)


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Powerline ist der neue Zigarettenanzünderstecker - auch so ein 
gebasteltes Konstrukt.

von Frank O. (frank_o)


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Jörg W. schrieb:
> Jedes halbwegs ordentliche Kabel kann nur besser sein als das.

Moin Jörg!
Das ist ja alles richtig, aber manchmal hat man keine Möglichkeiten 
etwas Anderes zu nehmen.
Ich wohne schon lange wieder zur Miete und wenn ich in den Keller,  zur 
Waschmaschine, eine Verbindung brauche,  kann ich hier kein Kabel durch 
das Haus ziehen und WLAN würde nicht reichen (funktioniert bei mir), was 
soll man da machen? Funker hörst du hier eh nicht mehr.
Dass man auf der Seite von DLAN nicht die Physik überlisten kann, ist 
ein Problem,  welches sich nicht beheben lässt, aber solange die Sachen 
nicht verboten werden, woher soll ein Käufer so etwas wissen?
Für den Anwender ist das erstmal eine feine Sache.
Die Funker haben ihre Position offensichtlich schon klar gemacht. 
Vielleicht sollte man, statt drüber zu schimpfen,  sich eher dafür stark 
machen, dass das einen eigenen Rahmen bekommt, wo die Störungen andere 
nicht stören und Hersteller von gestörten Geräten entsprechende 
wirkungsvolle Filter einbauen können.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Frank O. schrieb:
> Vielleicht sollte man, statt drüber zu schimpfen,  sich eher dafür stark
> machen, dass das einen eigenen Rahmen bekommt, wo die Störungen andere
> nicht stören und Hersteller von gestörten Geräten entsprechende
> wirkungsvolle Filter einbauen können.

Das war mal so angedacht, aber das haben die Hersteller dieser Geräte 
erfolgreich vereitelt. Es hätte ihnen komplett das Geschäftsmodell 
vermasselt, wenn sie sich hätten an die entsprechenden Grenzwerte halten 
müssen, an die sich auch andere bei leitungsgebundenen Störungen halten 
müssen.

von Karl B. (gustav)


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H. H. schrieb:
> Karl B. schrieb:
>> trustpilot
>
> Nur für Heulsusen.

Soll das heißen, dass Du Powerline-Technologie befürwortest?
Deine dezidierte Meinung dazu wäre doch auch interessant.

Ich seh' das so:
Wenn einer das macht, ok. Kann klappen.
Aber was dem einen erlaubt ist, sollte auch für alle anderen zur 
Verfügung gestellt werden können.

Im Moment sieht das wohl so aus, dass G3-PLC afaik nur für die 
Remote-Control der Stromzähler von den EVUs oder Stromzählerablesern 
gepachtet ist.

ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
von Frank O. (frank_o)


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Jörg W. schrieb:
> aber das haben die Hersteller dieser Geräte
> erfolgreich vereitelt.

Gut zu wissen.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Karl B. schrieb:
>>> trustpilot
>>
>> Nur für Heulsusen.
>
> Soll das heißen, dass Du Powerline-Technologie befürwortest?

Ich denke, das bezog sich darauf, aus trustpilot irgendwelche Schlüsse 
zu ziehen.

Wenn du dir das Handelsregister ansiehst, gibt es zumindest bislang 
keine Eintragung über eine Insolvenz der "devolo entwicklungs GmbH".

von Gerhard H. (ghf)


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Michael K. schrieb:
> Bauform B. schrieb:

>>> Ist Powerline immer noch eine Dreckschleuder?
>
> Ja, und wird es immer bleiben.
> Da ist nunmal der Preis für schnelle Datenübertragung auf völlig
> ungeeigneten Leitungen.
> Sollte sich eigentlich rauswachsen mit der Zeit.
> Wer neu baut oder umbaut, legt Netzwerk und Leerrohr.

$Damals wurde unter Beteiligung der RSGB ein Feldversuch
gemacht, mit vergrabenem PLC. Das ist in .de gehört worden.

Wenn man schon vor 20 Jahren über einer Großstadt flog,
da war auf einigen Flugfunk-Kanälen hauptsächlich
Fernsehton zu hören, der aus undichten TV-Kabelanlagen
heraussiffte.

Jetzt, wo auf jedem 2. Dach eine Solaranlage steht die statt
mW HF eher KW HF durch ihre Wandler schickt, da ist das Thema
doch final gegessen. Und EME auf 2m oder 70 cm geht in
bewohnten Gegenden auch nicht mehr.

Ich war am Sonntag auf der SAFA im Saarland und der heisse
Kram war Brandmeister, Lora, BOS-Kopplung. Das hat alles
nix mehr mit Funk zu tun, wenn ich gerade mal bis zum
nächsten Relais kommen muss um jemanden in LA zu be-QSO-en.

:-(   Gerhard

von Michael K. (michael_k511)


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Gerhard H. schrieb:
> Solaranlage steht die statt
> mW HF eher KW HF durch ihre Wandler schickt
Aus einem KW Netzteil für Wohngebäudenutzung kommt nicht viel raus.
Ist eine ziemlich normale Power Anwendung und wird wie jede andere auch 
entstört, weil man sonst im Labor nicht besteht.
Zudem sind auch Funkempfänger erheblich Störfester geworden.

Der olle Funk hat sich weitestgehend überlebt.
Das macht man heute mit DSP und Algorithmen statt brachialer 
Sendeleistung.

von Karl B. (gustav)


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Also meine Nachbarn haben Solar und einer sogar so um die 11 kWp.
Ich kann Radio Taiwan aus Tamsui mit S9 hören. Nur haben die Taiwaner 
aus mir unerfindlichen Gründen mit 20 kHz statt mit 10 kHz Bandbreite 
gearbeitet. Das hat den "Gesamteindruck" verschlechtert.
Und Kostinbrod hat Brummträger wegen Gleichrichter am Ende seiner 
Lebensdauer. Das hat wahrlich nichts mit lokalen Störungen zu tun.
Aber mein Internet-Router-SNT stört.
Wenn ich SWL-DX mache, schalte ich den Router eben aus und alles was 
noch so stören könnte. (Fernseher, LED-Beleuchtung.)
Mit der Langdraht hab ich günstigstenfalls dann SNR 16 dB im Bereich von 
1kHz bis 30 MHz. Mehr ist nicht drin. Und das reicht auch für QSL-Karte.
Und DRM geht sogar mit mickriger Zimmerantenne (ca. 1m). Mit dem 
zollgängigen DE9180 DRM1000 Demonstrating and Prototyping Board. Morgens
BBC WS 3955 kHz, TDF 6060 kHz Und RRI 21470 kHz. Leider alle zur 
gleichen Zeit.
So schlimm ist das also mit dem QRM nun auch wieder nicht.
Aber das hängt auch von der Wohnsituation ab. In der Nähe von 
Industriegebiet oder Mischgewerbegebiet dürfte es wohl schlechter 
aussehen.
Hatte mal meinen alten Arbeitskollegen gefragt, er sagte, in der Firma 
würde noch nicht einmal Smartphone gehen. Es ist die Produktionshalle, 
wo die Maschinen stehen. Plasmaschneider und solche netten 
Männerspielzeuge.

So Sendeleistungen bis 2MW halte ich für skrupelloses Ausnutzen der 
Ionosphäre. Auch das Megawattproblem von Hordtberg/Langenberg WDR ist 
passé. Heute arbeitet der brave Funkamateur mit Minimalleistung in der 
Betriebsart FT8 ode FT4.
Und bekommt über QRZ.com gleich online-QSL. Von wegen "olle" Opas auf 
Detektorempfängerniveau.

ciao
gustav

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Karl B. schrieb:
> Ich kann Radio Taiwan aus Tamsui mit S9 hören.

S9 könnte schon auch noch über PLC-Störer hinweg kommen.  Schwächere 
Stationen leiden da eher, gerade im Rundfunkband (welches ja nicht von 
den Notches ausgespart wird).  Aber vielleicht hast du ja auch keine 
Nachbarn, die PLC machen.

> Nur haben die Taiwaner
> aus mir unerfindlichen Gründen mit 20 kHz statt mit 10 kHz Bandbreite
> gearbeitet.

Weil's die mittlerweile dünnen Senderbelegung gestattet.  Ist mir bei 
Twente auch schon aufgefallen.

von Reinhard S. (rezz)


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Jörg W. schrieb:
> Wenn du dir das Handelsregister ansiehst, gibt es zumindest bislang
> keine Eintragung über eine Insolvenz der "devolo entwicklungs GmbH".

https://www.it-business.de/devolo-meldet-erneut-insolvenz-an-a-182c4a72282a06d74894b3399ce7533d/

Genauer Firmenname steht natürlich nicht dabei, aber als 
Gelddruckmaschine würd ich die nicht bezeichnen.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Ist aber Schnee von vorvorgestern – Januar 2024

Nee, 'ne Gelddruckmaschine ist das nicht, keine Frage.

von Wolfgang (0v-olt_0a-hnung)


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Bei amazon existieren Rezensionen, dass als fertige Lösung zum Bestellen 
bei Störungen durch Powerline schon mal ein Netzfilter von Ehmann 
geholfen haben soll, bei gestörter Funktion der Übertragung per 
Powerline z.B. durch ein Laufband neben dem von Ehmann auch schon mal 
einer von Uadme.

Bei Störungen durch LG OLED TVs soll laut Rezensionen beispielsweise ein 
Netzfilter von Sedlbauer (mit anscheinend bald schon 
abgelaufenem/zurückgenommenem Patent) bereits geholfen haben - Details 
zur Schaltung dieses Netzfilters inklusive Erläuterungen in Textform 
auch unter:
https://patents.google.com/patent/DE202017000548U1/de

Achtung: Z.B. von digitalSTROM gibt es Netzfilter (Gerätefilter und 
Schaltschrankfilter), die laut Hersteller nur für die ungestörte 
Übertragung oder eben Abkapselung von Komponenten der digitalSTROM-Serie 
geeignet sein sollen. Demnach kommt es beim Design eines Netzfilters 
also sehr auf seine Eignung für den genaueren Einsatzzweck an, man kann 
nicht einfach irgendeinen beliebigen Netzfilter selbst konstruieren oder 
fertig auswählen. Am besten untersucht man zunächst die Störungen 
genauer.

: Bearbeitet durch User
von Wolfgang (0v-olt_0a-hnung)


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Weitere Bezeichnungen für Netzfilter sind wohl EMV-Filter oder auch mal 
EMI-Filter. Es gibt sie als passive, daneben aber auch als aktive 
Filter. Teilweise werden sie zur Einhaltung von Normen verwendet (z. B. 
EN55011).

Die KI der Google-Suche ("emv filter bedeutung") erklärt die 
Wirkungsweise so, dass sie unerwünschte Störfrequenzen (häufig im 
Bereich 150 kHz bis 30 MHz) blockieren und die Nutzfrequenz 50 (bzw. 
andernorts 60) Hz durchlassen.

Hersteller und Händler stellen bei fertigen Filtern häufig Diagramme zur 
Verfügung, aus denen man ablesen kann, bei welchen Frequenzen die 
Wirkung besonders groß oder eben gering bis gar nicht gegeben ist. Bei 
der Auswertung dieser Diagramme sollte man auch zwischen symmetrischen 
und asymmetrischen Störungen unterscheiden: jeweils ein Diagramm für die 
symmetrische und die asymmetrische Dämpfung.

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Wolfgang schrieb:
> fertige Lösung zum Bestellen bei Störungen durch Powerline

Das Problem bei Powerline ist, dass das komplette dafür missbrauchte 
Leitungsnetz schlicht nicht nach HF-Kriterien konzipiert worden ist. Ein 
Netzfilter kann zwar vielleicht verhindern, dass die Störungen vom 
Einsatzbereich noch weiter weg ins Leitungsnetz gelangen, aber die durch 
den bestimmungsgemäßen Betrieb erzeugten Störungen kann es natürlich 
nicht verhindern.  Je nachdem, wie es konkret aufgebaut ist, strahlt das 
einfach ab – und weil die abgestrahlte Leistung ja für die eigentliche 
Kommunikation verloren geht (d.h. sie kommt nicht beim gewünschten 
Empfänger an), arbeitet das System nach dem Prinzip „auf die Dauer hilft 
nur Power“, d.h. es wird senderseitig um so mehr in die Leitung 
eingespeist (und dann zwischendrin abgestrahlt).

von Wolfgang (0v-olt_0a-hnung)


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Ganz allgemein wird so ein Filter häufig beim Störer installiert, in 
einigen Fällen aber auch beim Gerät, das vor Störungen geschützt werden 
soll. Je nach Fall also nicht beliebig. Bei Powerline kann natürlich nur 
ein Teil der Installation "geschützt" werden, damit der ursprüngliche 
Zweck der Datenübertragung über normale Stromleitungen noch erfüllt 
werden kann.

von Wolfgang (0v-olt_0a-hnung)


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Jörg W. schrieb:
> Das Problem bei Powerline ist, dass das komplette dafür missbrauchte
> Leitungsnetz schlicht nicht nach HF-Kriterien konzipiert worden ist.

Ich selbst bin auch kein Freund von Powerline und habe es zugunsten von 
(S)VDSL 250 schon vor etwa zehn Jahren endgültig ausrangiert. Hier 
damals sonst immer wieder Verbindungsabbruch und Neusynchronisation des 
Routers [mit integriertem Modem]!

: Bearbeitet durch User
von Lu (oszi45)


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Wolfgang schrieb:
> Ganz allgemein wird so ein Filter häufig beim Störer installiert

Ganz allgemein kann ein Filter auch den Powerline-Usern die Freude 
nehmen. Mancher Oszi mit eingebautem Netzfilter hat z.B. auch schon den 
Spaß verdorben, wenn er an dieser Stromleitung angesteckt wurde. So 
gesehen ist bei Powerline die Freude nicht ewig.

von Christian (trimatik-chris)


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Ich finde Powerline gut. Es ist für manche Situationen eine prima 
Lösung.
Dass ein Grossteil der ausgesendeten Leistung verloren geht ist eine 
normale Eigenschaft von vielen Systemen. Funkamateure sollten das am 
besten wissen. Und aufhören zu jammern und einsehen dass der "Äther" 
nicht ihnen allein gehört ;)

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Christian schrieb:
> Dass ein Grossteil der ausgesendeten Leistung verloren geht ist eine
> normale Eigenschaft von vielen Systemen.

Bei allen anderen Datenübertragungen sind die Verluste jedoch vorrangig 
dadurch verursacht, dass das Medium selbst einen Teil der Energie in 
Wärme umwandelt.  PLC ist so ziemlich die einzige, bei der die Verluste 
vorrangig dadurch entstehen, dass man den Datenmüll in die Welt posaunt. 
Das ist ungefähr so, wie wenn man überall in der Stadt große Lampen 
installieren würde, um die Daten zu versenden, weil es ja so teuer ist, 
die Glasfaserkabel in der Erde zu verbuddeln … (Die Analogie ist besser, 
als es auf den ersten Blick scheint: auch den Leuten, die PLC benutzen, 
ist es ja lediglich zu aufwändig, stattdessen ein geeigneteres Medium zu 
installieren.)

Es sind übrigens keineswegs nur die Funkamateure.  Ausreichend 
großflächig ausgebracht, kann das durchaus auch den Flugfunk 
beeinträchtigen.  Aber ja, auch denen gehört „der Äther“ nicht, sondern 
wohl eher denen, die ihn einfach so vermüllen möchten. :-/

von Hans W. (Firma: Wilhelm.Consulting) (hans-)


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Da muss ich aber doch ein klein wenig dagegenhalten...

Also PLC ist Ansicht schon machbar ohne zu große Probleme zu 
verursachen, wenn die Bedingungen passen.

Eine beliebige Verkabelung ist natürlich direkt das 1. No-Go...

Selbst beim schmal and PLC für smart Meter sind die beliebige 
Verkabelung und die beliebigen Störstellen (also die eigentlichen 
Verbraucher) das Hauptproblem.

Wenn vom Laien installierbar, sind Störungen eigentlich vorprogrammiert.
Das ist nur eine Wahrscheinlichkeitsrechnung ob, wann und wie oft der 
gestörte Bereich benutzt wird und in wievielen beliebigen Anlagen das 
verbaut ist.

Wer jetzt notches dagegenhalten will... Es gibt kein Hz an Bandbreite im 
Funkspektrum das nicht irgendeine Zuordnung hat. Ob es gerade verwendet 
wird ist eigentlich egal... Es ist ja zugeordnet und teilweise zählen 
Leute auch dafür es irgendwann zukünftig verwenden zu können.

73

: Bearbeitet durch User
von Bauform B. (bauformb)


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Hans W. schrieb:
> Das ist nur eine Wahrscheinlichkeitsrechnung ob, wann und wie oft der
> gestörte Bereich benutzt wird und in wievielen beliebigen Anlagen das
> verbaut ist.

Zu "wann und wie oft" gehören ja zwei. Werden vielleicht weniger bis 
keine Störungen produziert, wenn per PLC keine Daten übertragen werden? 
Dann hätte ich in meinem speziellen Fall kein allzu schlechtes Gewissen, 
das zu installieren.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Bauform B. schrieb:
> Werden vielleicht weniger bis keine Störungen produziert, wenn per PLC
> keine Daten übertragen werden?

Weniger halte ich für möglich, keine eher nicht: auch ohne 
Datenübertragung werden sie die ganze Zeit Signale austauschen müssen um 
zu sehen, dass die Leitung noch benutzbar ist. Kommt ja hier noch hinzu, 
dass die Leitung sich während des Betriebs immer mal wieder ändert: wenn 
du an der Tür eine Lampe einschaltest, dann sieht das 
Übertragungsnetzwerk plötzlich komplett anders aus als zuvor.

von Res (resmon)


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Christian schrieb:
> Funkamateure sollten das am
> besten wissen. Und aufhören zu jammern und einsehen dass der "Äther"
> nicht ihnen allein gehört ;)

Man muss auch gar nicht jammern. Als regulärer Frequenznutzer kann man 
die störende PLC-Installation durch die BnetzA/BAKOM stillegen lassen.

von Hans W. (Firma: Wilhelm.Consulting) (hans-)


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Res schrieb:
>> nicht ihnen allein gehört ;)

Naja, es gibt durchaus Bereiche, die nur der afu Nutzung gehören...und 
welche fürs Militär, dem blaufunk, den Handy Netzbetreibern, den 
Radiostationen...

Nicht-bezahl-spektrum ohne andere "Dienste" gibt's Verhältnismäßig 
wenig. Bei 2,4GHz gibt's z.b eine ISM Zuteilung. Da darf der 
funkenerudierbetrieb gegenüber beliebige (!) Störungen erzeugen. 
Funkanwendungen müssen aus Prinzip mit jeglichem störer leben.

Da ist quasi die human exposure durch lärm, Rauch, IR&UV das eigentliche 
Limit :)
Die HF Emissionen sind da weit unter dem was der Mensch aushält und 
trotzdem weit über dem was für funkanwendungen in der Umgebung ok wäre.

73

von Christian (trimatik-chris)


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Res schrieb:
> Christian schrieb:
>> Funkamateure sollten das am
>> besten wissen. Und aufhören zu jammern und einsehen dass der "Äther"
>> nicht ihnen allein gehört ;)
>
> Man muss auch gar nicht jammern. Als regulärer Frequenznutzer kann man
> die störende PLC-Installation durch die BnetzA/BAKOM stillegen lassen.

Ja, sofort die Frequenz-Polizei herbeirufen .. lol

Kein Grund zur Eskalation. Es geht hier um zusätzliches Rauschen bei 
Funkamateuren, nicht um die Störung relevanter Funkdienste. Eine Technik 
die vielen Leuten hilft wird hier verteufelt.

von Matthias S. (dachs)


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Christian schrieb:
> Eine Technik die vielen Leuten hilft

Ist halt oft illegale Technik, sonst könnte man diese ja nicht 
stilllegen lassen.

So ähnlich wie bei superlauten Motorrädern.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Christian schrieb:
> Es geht hier um zusätzliches Rauschen bei Funkamateuren

Du irrst. Gerade die hat man vorsätzlich ausgeblendet, weil man sonst am 
Markt aufgrund der Störungsanzeigen ganz schnell wieder weg gewesen 
wäre. Wurde aber oben schon geschrieben.

Es wird schlicht alles gestört, was Funk benutzt, unterschiedslos. Und 
wenn man genügend davon hat, dann sinkt eben damit beispielsweise auch 
die erreichbare Reichweite vom Flugfunk, weil der Störnebel (als Summe 
all derartiger Geräte) größer wird und damit den Signal-/Rausch-Abstand 
drückt.

Wenn die Ressource Spektrum nicht so gefragt wäre, hätte man sie gar 
nicht erst regulieren müssen. Dann würde einfach jeder an HF in die Luft 
pusten, was ihm gerade Spaß macht. Du darfst darüber nachdenken, warum 
dem wohl nicht so ist.

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