Hallochen allerseits! Ich möchte eine virtuelle Maschine (Debian; unter KVM/QEMU) mit einem Funkmodul für 2,4 GHz ausstatten. Bei meiner bisherigen Recherche konnte ich nur das nRF24L01+ als Funkmodul ermitteln, für das es auch die nötigen Bibliotheken gibt. Würde es sich nicht um eine VM, sondern um einen Raspberry Pi, Atmega8 etc. handeln, gäbe es genügend Webseiten, die den Anschluss dieses Funkmoduls an die GPIO-Pins beschreiben. In meinem Fall ist das selbstredend so direkt nicht möglich. Vielmehr muss das Funkmodul per Ethernet (kein WLAN! oder sonstiger Funk) oder per USB angebunden werden, wobei ich Ethernet präferieren würde. Einen solchen Zugriff wiederum bietet das Funkmodul nicht selbst an, so dass ich einen "Träger" für das Funkmodul benötige. Einerseits müsste der "Träger" - in meiner Ideal-/Wunschvorstellung - einen transparenten Zugriff der VM auf das Funkmodul ermöglichen, als ob das Funkmodul "direkt" mit der VM verbunden wäre, wie das bei den genannten SoC's per GPIO-Pin der Fall wäre. Andererseits scheinen die ersichtlichen Bibliotheken genau einen solchen SoC zur Ansteuerung des Funkmoduls vorauszusetzen bzw. auf diesen Fall ausgerichtet zu sein. Welche Möglichkeiten bestehen für mich auf Hardwareseite und bezüglich von auf der VM nutzbaren Bibliotheken, um das Funkmodul von der VM aus nutzen zu können? Vielen Dank für Eure Anregungen im Voraus und viele Grüße Hans D.
Wie wird denn das ominöse Funkmodul angesteuert? SPI? Bit-Banging?
Dein Funkmodul könntest Du an eine mit der MPSSE im FT2232RL angebundene SPI-Schnittstelle ansteuern. Das geht softwareseitig mit libusb bzw. libmpsse.
Sofern SPI oder I2C käme auch der CH341 infrage. VurtualBox und KVM/Qemu können USB transparent durchleiten.
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Stephan S. schrieb: > ... und KVM/Qemu > können USB transparent durchleiten. Die Möglichkeiten von KVM/QEMU, Hardware direkt an die VM durchzureichen, muss hier nicht vertieft werden, weil das vielfältig im produktiven Einsatz ist. Das schließt auch solche alternativen Ansätze wie die Weiterleitung von USB vom Host zur VM per USB over IP mit ein. Demgemäß wäre ebenso ein Ansatz, wonach der "Träger" der USBoIP-Server ist, ein absolut gangbarer Weg. Viele Grüße Hans D.
Hans D. schrieb: > Funkmodul für 2,4 GHz ausstatten. Bei meiner bisherigen Recherche konnte > ich nur das nRF24L01+ als Funkmodul ermitteln Verwende einen WiFi-Accesspoint mit Ethernet. Den verbindest du per Ethernet mit deinem physischen Computer, reichst das Interface an die VM weiter, und voilà kannst du auf 2.4 GHz funken. Alternativ ein USB-WiFi-Stick oder auch ein USB-Bluetooth-Stick den du an die VM durchreichst. Dann musst du nichts entwickeln und brauchst keinen Träger o.ä.
Niklas G. schrieb: > Hans D. schrieb: >> Funkmodul für 2,4 GHz ausstatten. Bei meiner bisherigen Recherche konnte >> ich nur das nRF24L01+ als Funkmodul ermitteln > > Verwende einen WiFi-Accesspoint mit Ethernet. Den verbindest du per > Ethernet mit deinem physischen Computer, reichst das Interface an die VM > weiter, und voilà kannst du auf 2.4 GHz funken. Alternativ ein > USB-WiFi-Stick oder auch ein USB-Bluetooth-Stick den du an die VM > durchreichst. Dann musst du nichts entwickeln und brauchst keinen Träger > o.ä. Dieser Gedanke klingt interessant/verlockend - ABER: Gibt die Firmware des AP die Möglichkeit her, ihn außerhalb seiner WiFi-Widmung als (freien) 2,4-GHz-Transceiver zu verwenden? Könnte ich also beispielsweise nach dem Muster
1 | sende-command byte-Folge |
die Umgebung funkmäßig beglücken oder mit
1 | lausche-command |
die Umgebung loggen? Mir ist bisher kein AP bekannt, der sich derart widmungsfremd "missbrauchen" ließe. Welches AP-Modell würde Dir dafür vorschweben? Ist eine solche widmungsfremde Nutzbarkeit nicht out-of-the-box gegeben, wird es wohl einer Anpassung der Firmware bedürfen müssen ... Viele Grüße Hans D.
Hans D. schrieb: > ABER: Gibt die Firmware > des AP die Möglichkeit her, ihn außerhalb seiner WiFi-Widmung als > (freien) 2,4-GHz-Transceiver zu verwenden? Sehr, sehr sicher nicht. Das ist also die falche Abfahrt.
Hans D. schrieb: > ABER: Gibt die Firmware des AP die Möglichkeit her, ihn außerhalb seiner > WiFi-Widmung als (freien) 2,4-GHz-Transceiver zu verwenden Nö, war das gefordert? Was möchtest du überhaupt senden/empfangen wenn nicht WiFi oder Bluetooth?
Harald K. schrieb: > Hans D. schrieb: >> ABER: Gibt die Firmware >> des AP die Möglichkeit her, ihn außerhalb seiner WiFi-Widmung als >> (freien) 2,4-GHz-Transceiver zu verwenden? > > Sehr, sehr sicher nicht. > > Das ist also die falche Abfahrt. Ja, genau das war von mir mit dem großen ABER zwischen den Zeilen stehend gemeint. Der bisher für mich interessanteste Ansatz ist der von Dir bereits geäußerte mit einem USB-zu-(SPI/...)-Modul als "Träger" für das Funkmodul. Hättest Du dazu vielleicht eine konkrete Empfehlung für ein kaufbares USB-Modul? Viele Grüße Hans D.
Das Hauptproblem bei solchen Lösungen ist, dass du im PC-Umfeld häufig kein zuverlässiges Timing hin bekommst. Im nervigsten Fall laufen dir im Funkmodul schon die winzigen Puffer über, bevor sich das Empfangs-Interrupt-Signal überhaupt durch die Konverter, USB, Hypervisor, ... in deine VM durch gekämpft hat. Daher würde ich als Konverter einen Arduino mit USB Schnittstelle verwenden, der das Funkmodul direkt ansteuert und dann nur noch die aufbereiteten Daten z.B. als COM-Port abliefert.
Stephan S. schrieb: > Wie wird denn das ominöse Funkmodul angesteuert? SPI? Bit-Banging? Das war/ist bisher völlig offen, weil das vom Lösungsansatz für die Anbindung abhängt. L. schrieb: > Das Hauptproblem bei solchen Lösungen ist, dass du im PC-Umfeld häufig > kein zuverlässiges Timing hin bekommst. Im nervigsten Fall laufen dir im > Funkmodul schon die winzigen Puffer über, bevor sich das > Empfangs-Interrupt-Signal überhaupt durch die Konverter, USB, > Hypervisor, ... in deine VM durch gekämpft hat. > Daher würde ich als Konverter einen Arduino mit USB Schnittstelle > verwenden, der das Funkmodul direkt ansteuert und dann nur noch die > aufbereiteten Daten z.B. als COM-Port abliefert. Die hiesigen Anregungen und meine weiterlaufende Recherche führen mich von der Erkenntnis her tendenziell bereits in diese Richtung. Denn wie bereits im Eingangsbeitrag geschrieben, gibt es für Arduino & Co. praxiserprobte Bibliotheken zum Funkmodul, die nur installiert und benutzt werden müssen. Den Arduino "nur noch" als intellegentes/autonomes Funkinterface anzusprechen, dürfte den Implementierungsaufwand in der VM für die Nutzung des Funkmoduls wohl deutlich vereinfachen und reduzieren. Das müsste ich mir freilich noch erschließen ... Viele Grüße Hans D.
Hans D. schrieb: > oder mitlausche-command > die Umgebung loggen? Das können eigentlich nur SDRs. Normale Funkmodule brauchen eigentlich immer ein bestimmtes Paketformat mit Sync-Word etc. um ein Datenpaket überhaupt zu erkennen, und natürlich eine passende Modulation. Wie eben WiFi- und Bluetooth-Module die entsprechenden WiFi- und Bluetooth-Pakete erwarten, und die nRF24L01+ ihr eigenes proprietäres Format erwarten. Da dir die Beschränkung auf ein Protokoll wie WiFi nicht reicht, brauchst du ein SDR um "alles" einzufangen.
L. schrieb: > Im nervigsten Fall laufen dir im > Funkmodul schon die winzigen Puffer über, bevor sich das > Empfangs-Interrupt-Signal überhaupt durch die Konverter, USB, > Hypervisor, ... in deine VM durch gekämpft hat. Das ist bei Verwendung der MPSSE des FT2232 kein relevantes Theema. Nutzt man die, muss man das nicht mit einem µC selbst stricken. Hans D. schrieb: > Stephan S. schrieb: >> Wie wird denn das ominöse Funkmodul angesteuert? SPI? Bit-Banging? > > Das war/ist bisher völlig offen, weil das vom Lösungsansatz für die > Anbindung abhängt. Laut Beschreibung auf https://www.makershop.de/module/funk/nrf24l01/ kann SPI verwendet werden - sonst hätte ich den FT2232 mit seiner MPSSE auch nicht vorgeschlagen. Bit-Banging per USB wäre die schlechteste aller möglichen Idee, da wären die Einwände von "L." angemessen.
Besten Dank für Euren vielfältigen Anregungen bis hierher. Vielleicht vereinfacht sich das Ganze mit einem Modul nRF24LU1+: Der entscheidene Unterschied in der Bezeichnung ist das "U" anstelle einer "0" nach dem "L". Dieses Modul hat augenscheinlich schon alles einschließlich des USB-A-Anschlusses an Board, was sonst erst mit einem Arduino etc. zusammengetragen werden müsste. Mithin hätte ich das Funkmodul und seinen "Träger" kompakt in einem kleinen Teil. Ich bin gerade dabei, mir das genauer anzuschauen ... Viele Grüße Hans D.
... ein weiterer Ansatz könnte ein "CH340T USB to Serial Adapter Board for NRF24L01" sein ...
Hans D. schrieb: > ... ein weiterer Ansatz könnte ein "CH340T USB to Serial Adapter > Board for NRF24L01" sein ... Der CH340 ist aber ein Chip für UART
Hans D. schrieb: > Vielleicht vereinfacht sich das Ganze mit einem Modul nRF24LU1+ Ganz sicher. Du musst halt nur rausfinden, was für eine Art von Devicetreiber Du für das Ding brauchst, aber das ist der richtige Ansatz.
Harald K. schrieb: > Hans D. schrieb: >> Vielleicht vereinfacht sich das Ganze mit einem Modul nRF24LU1+ > > Ganz sicher. Du musst halt nur rausfinden, was für eine Art von > Devicetreiber Du für das Ding brauchst, aber das ist der richtige > Ansatz. Gestern bin ich noch auf eine dritte Variante der Vereinfachung gestoßen: "RF-Nano Atmega328P NRF24l01+ USB-C CH340 Entwicklerplatine". Das ist eine zum Arduino Nano kompatible Platine, bei der das nRF24L01+-Modul fest auf der Arduino-Platine integriert ist. Damit hätte ich abermals nur eine einzige Platine und zugleich einen USB-Anschluss. Die Anbindung eines Arduino per USB/UART an einen PC/Debian dürfte hinreichend dokumentiert sein, so dass sich das als nicht allzu schwer darstellten sollte. Ein weiterer Vorteil dieser Variante wäre, ich könnte die Platine auf ein Arduino-Ethernet-Shield stecken und hätte damit (m)eine LAN-Fähigkeit bei einem nahezu gleichbleibenden Platzbedarf. Dies wiederum würde den Standort der Platine flexibel machen und mit einem passenden PoE-Splitter (ich habe bisher kein solches Shield mit PoE-Fähigkeit gefunden - es gibt nur wesentlich größere W5xxx-Boards, wobei ein Splitter ja auch zusätzlichen Platz benötigt -> also noch offen) wäre allein ein LAN-Kabel notwendig. Zudem könnte ich bei Bedarf die Anzahl der Funkmodule "endlos" skalieren und deren Standort bedarfsgerecht verteilen. Immerhin lehrt die WiFi-Erfahrung, dass die baulichen Gegebenheiten relativ schnell zu einer verteilten Installation von Transceivern zwingen können. Diese größere Flexibilität dürfte das nRF24LU1+-Modul in den Hintergrund treten lassen. Viele Grüße Hans D.
Hans D. schrieb: > Zudem könnte ich bei Bedarf die Anzahl der Funkmodule "endlos" skalieren > und deren Standort bedarfsgerecht verteilen. Immerhin lehrt die > WiFi-Erfahrung, dass die baulichen Gegebenheiten relativ schnell zu > einer verteilten Installation von Transceivern zwingen können. Wenn das ein Thema werden könnte, dann würde ich empfehlen kein 2,4 GHz nRF24 zu nehmen, sondern mal nach LoRa zu schauen. LoRa über 868 MHz geht auch in der Stadt und schlechten Bedingungen über vielleicht nen Kilometer. Hier gibt es z.B. USB-zu-LoRa-Module: https://www.berrybase.de/detail/019c9ff51274717887ebd46ab84f5dbd https://www.waveshare.com/wiki/USB-TO-LoRa-xF
Gerd E. schrieb: > Wenn das ein Thema werden könnte, dann würde ich empfehlen kein 2,4 GHz > nRF24 zu nehmen, sondern mal nach LoRa zu schauen. Das ist richtig. Indes wird es davon abhängen, ob künftige Gegenparts mit diesem Übertragungsstandard agieren werden. Derzeit ist nur das 2,4er Band relevant. In diesem Zusammenhang werden zukünftig eher Standards wie ZigBee, Tuya etc. ein denkbares Thema sein. Diese sind jedenfalls für das 2,4er Band normiert, so dass das nRF24L01+-Modul als Hardware dazu passen wird. Mal sehen, zu welchen Ufern es mich noch treiben wird ... In jedem Fall werde ich Deinen Hinweis im Auge behalten, weshalb ein Arduino als Träger die gegenüber einem nRF24LU1+-Dongle vorzugswürdige Wahl ist, um beispielsweise im Falle von LoRa ein dafür taugliches Funkmodul-Shield ergänzen zu können, sofern das funktechnisch / praktisch sinnvoll ist. Viele Grüße Hans D.
Hans D. schrieb: > Ich möchte eine virtuelle Maschine (Debian; unter KVM/QEMU) mit einem > Funkmodul für 2,4 GHz ausstatten. Bei meiner bisherigen Recherche konnte > ich nur das nRF24L01+ als Funkmodul ermitteln, für das es auch die > nötigen Bibliotheken gibt. Anstatt uns die Anforderungen und Schwierigkeiten der Lösung zu erklären, die Du Dir ausgedacht hast und jetzt durchziehen möchtest, wäre es möglicherweise klüger, uns zu erklären, welches Problem Du damit eigentlich lösen möchtest.
Ein T. schrieb: > Anstatt uns die Anforderungen und Schwierigkeiten der Lösung zu > erklären, die Du Dir ausgedacht hast und jetzt durchziehen möchtest, > wäre es möglicherweise klüger, uns zu erklären, welches Problem Du damit > eigentlich lösen möchtest. Bitte lies Dir die Kommentare der bisher beteiligten Forumsmitglieder durch. Diese haben sehr wohl verstanden, dass es mir um die Lösung der Hardware-Frage für einen Transceiver im 2,4er Band und dessen Anbindung an eine virtuelle Maschine ging. Mithin war der Eingangsbeitrag für diese Forumsmitglieder hinreichend klug - um in Deiner Wortwahl zu bleiben - in seiner Problemerklärung/-beschreibung, so dass dem in der Sache auch nichts hinzuzufügen wäre. Nur so viel: Für mich ist die Fragestellung zufriedenstellend gelöst. Viele Grüße Hans D. PS: Welches Problem eigentlich zu lösen ist -> Kurzform: Anbindung eines 2,4-GHz-Transceivers an eine virtuelle Maschine. Das ist aber nicht das, was Du gerne wissen möchtest. Jedoch würde das, was Du wissen möchtest, dazu führen, dass nicht meine Fragestellung diskutiert werden würde, sondern sich der eine oder andere Kommentator auf einem belanglosen Nebenkriegsschauplatz genüsslich austoben würde. Das würde entweder die von mir erhoffte Unterstützung bei der Beantwortung meiner Frage erschweren oder mit großer Wahrscheinlichkeit sogar ganz verhindern. Deshalb werde ich für ein solches Austoben keinerlei "Futter" liefern ... Dem ein oder anderen mag diese Sichtweise nicht gefallen, aber sie ist die Quintessenz jahrzehntelanger Forumserfahrung und ich fahre ganz gut damit.
Hans D. schrieb: > Anbindung eines 2,4-GHz-Transceivers an eine virtuelle Maschine. Mit dieser sehr abstrakten Spezifikation wäre ein WiFi Accesspoint oder Bluetooth Stick auch richtig. Die Versteifung auf den nRF24L01+ macht auf Basis dieser Anforderung überhaupt keinen Sinn und ist viel zu kompliziert.
Hans D. schrieb: >> Verwende einen WiFi-Accesspoint mit Ethernet. > Dieser Gedanke klingt interessant/verlockend - ABER: Gibt die Firmware > des AP die Möglichkeit her, ihn außerhalb seiner WiFi-Widmung als > (freien) 2,4-GHz-Transceiver zu verwenden? Nein. Aber das kann man mit dem nRF24L01+ auch bloß nicht. Das kann nur das Shockburst Protokoll (ESB). Auf 2.4GHz gibt es aber buchstäblich hunderte Protokolle (viele mit gemeinsamer Basis, z.B. IEEE 802.15.4). Deine ganze Anfrage ist reichlich nebulös. Was soll denn die Gegenstelle sein? Oder ist das auch noch offen?
Hans D. schrieb: > In diesem Zusammenhang werden zukünftig eher Standards wie ZigBee, Tuya > etc. ein denkbares Thema sein. Diese sind jedenfalls für das 2,4er Band > normiert, so dass das nRF24L01+-Modul als Hardware dazu passen wird. Bist du dir da sicher? Also nur weil die alle auf 2,4 GHz funken, müssen die noch lange nicht kompatibel sein. Z.B. Zigbee nutzt (soweit ich weiß) eine andere Modulation, die kann der nRF24 gar nicht empfangen. Es gibt wohl Bastelprojekte, die über Low-Level Register quasi direkt an den RF Teil ran gehen und aus dem Modul noch mehr heraus holen. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass du aus den Dingern einen Multi-Modulations-Multi-Protokoll Transceiver basteln kannst und die dann nebenbei noch Zigbee, Bluetooth und WLAN sprechen können. Also bevor du dir jetzt haufenweise coole PoE gespeiste RF-Nodes im Haus verteilst, solltest du das vielleicht nochmal recherchieren :)
Hans D. schrieb: > Bitte lies Dir die Kommentare der bisher beteiligten Forumsmitglieder > durch. Das hatte ich natürlich, aber sie sind ja nur auf die Lösung eingegangen, die Du Dir ausgedacht hattest. > Dem ein oder anderen mag diese Sichtweise nicht gefallen, aber sie ist > die Quintessenz jahrzehntelanger Forumserfahrung und ich fahre ganz gut > damit. Tja, Du bist hier nicht der Einzige mit jahrzehntelanger Forumserfahrung. Wir erleben hier leider regelmäßig, daß sich jemand in Unkenntnis besserer Alternativen eine Lösung ausgedacht hat und dann nurmehr Hilfe dazu sucht, anstatt früher anzusetzen und damit eine effizientere, einfachere oder in anderer Hinsicht bessere Lösung des eigentlichen Problems zu ermöglichen. Leider erhärten Deine weiteren Aussagen meinen Verdacht nur, aber wenn Du jetzt glücklich bist: prima. Entschuldige bitte, daß ich helfen wollte.
Ein T. schrieb: > Wir erleben hier leider regelmäßig, daß sich jemand in Unkenntnis > besserer Alternativen eine Lösung ausgedacht hat und dann nurmehr Hilfe > dazu sucht, anstatt früher anzusetzen und damit eine effizientere, > einfachere oder in anderer Hinsicht bessere Lösung des eigentlichen > Problems zu ermöglichen. Unter diesem/r vorgeblich besseren Ansatz / Effizienz wird dann nicht selten und gerne der genüßliche Sprung zum belanglosen Nebenkriegsschauplatz "gerechtfertigt", um sich nicht auf die klar umrissene Fragestellung konzentrieren zu müssen. Im hiesigen Diskussionsstrang findet sich ein solches Beispiel: Zunächst ein (unausgesprochenes / ausgedachtes) Andichten, ich würde mit WLAN und Bluetooth herummachen wollen, und darauf gestützt dann das verbissene und beharrliche Anempfehlen eines WiFi-Access-Points, obschon zuvor schon klargeworden ist, dass das "die falsche Ausfahrt" ist. In einem solchen Fall geht es weniger darum, eine(n) bessere(n) Ansatz / Effizienz aufzuzeigen, sondern vielmehr darum, an der gestellten Sachaufgabe vorbei etwas zu propagieren, was mit der Aufgabenstellung nichts zu tun hat. Möglicherweise ist die Einfachheit der Aufgabenstellung - eine VM mit einem dedizierten Funkmodul auszustatten - nicht vollständig durchdrungen worden, weshalb das Heil in dem anempfohlenen, aber unpassenden WiFi-Equipment gesucht wird. Es wäre aber müßig, das noch weiter vertiefen zu wollen. > Entschuldige bitte, daß ich helfen wollte. Das ist meinerseits jederzeit wünschenswert, so lange der Fokus auf die konkret gestellte Sachaufgabe nicht verloren wird. Und hinsichtlich dieses Fokus bin ich sehr stringent ... Wenn Du diese stringente Fokussierung als "eine Lösung ausgedacht" verleumden willst, dann steht Dir das unbenommen frei, ohne dass Du aber erwarten darfst, dass ich dem eine relevante Aufmerksamkeit schenken werde. L. schrieb: > Bist du dir da sicher? Also nur weil die alle auf 2,4 GHz funken, müssen > die noch lange nicht kompatibel sein. Z.B. Zigbee nutzt (soweit ich > weiß) eine andere Modulation, die kann der nRF24 gar nicht empfangen. Das wird sich noch zeigen müssen, wenn es soweit ist. ZigBee steht derzeit nicht zur Debatte, sondern war nur der Hinweis auf einen denkbaren künftigen zusätzlichen Anwendungsbereich. In erster Linie wird das eine Frage der Software / verfügbaren Bibliotheken sein, weil ich nicht vorhabe, dass Fahrrad ein zweites Mal zu erfinden. Sollte - um stellvertretend bei ZigBee zu bleiben - das nRF24L01+-Modul die erforderliche Modulation nicht in Hardware und auch nicht in Software angemessen nachbilden können, dann wird wohl ein alternatives Funkmodul in Rede stehen müssen. Dennoch alles zu seiner Zeit!!! Jetzt geht es ersteinmal darum, das Funkmodul anzubinden und nutzbar zu machen. Was geht und was nicht geht, wird dann schnell sichtbar werden und dann sehen wir weiter - da bin ich völlig entspannt. > Es gibt wohl Bastelprojekte, die über Low-Level Register quasi direkt an > den RF Teil ran gehen Verbehaltlich dessen, dass ich mir das noch im Detail erschließen muss/will, gehe ich davon aus, genau auf dieser Ebene mit dem Zugriff auf das Funkmodul anzusetzen. > Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass du aus den Dingern einen > Multi-Modulations-Multi-Protokoll Transceiver basteln kannst Rhetorische Gegenfrage als Plausibilitätscheck: Wie ist das eigentlich bei der Raspberry-Pi-Familie, die WiFi und Bluetooth an Board haben? Haben die RPi's für alles eine dedizierte Antenne und somit einen Antennen-Zoo? Erst recht die von den Außenmaßen her noch kleinere Arduino-Familie, bei der selbst bestimmte Nano-Modelle von Haus aus zugleich WiFi- und Bluetooth-fähig sind?! Ich habe es nicht geprüft, aber der Beweis des ersten Anscheins spricht dafür, dass bei solchen miniaturisierten Computern eine einzige Antenne für alle Funkdienste im selben Bandbereich benutzt wird. Eine einzige Antenne klingt auch deshalb sinnhaft, weil andernfalls störende Wechselwirkungen des Antennen-Zoos auf einem so engen Raum zu besorgenen sein könnten. Dass gerade Bluetooth in seinem Sendeverhalten ganz anders agiert als WiFi, setze ich als bekannt voraus. Sollte es also zutreffen, dass es bei solchen Kleinstcomputern keinen Antennen-Zoo gibt, dann hast Du bereits einen Multi-Modulations-Multi-Protokoll-Transceiver im vielfachen praktischen Einsatz, und zwar dank der betreffenden Soft-/Firmware. Warum soll dann so etwas nicht auch mit einem freien / nicht dedizierten Funkmodul gelingen können? Viele Grüße Hans D.
Hans D. schrieb: > obschon zuvor schon klargeworden ist, dass das "die falsche Ausfahrt" > ist. Das wurde eben absolut nicht klar. Du hast nirgends erläutert, warum warum das nRF24L01+ geeignet ist, ein WiFi/Bluetooth Modul aber nicht. Weder das nRF24L01+ noch WiFi/BT Module können beliebige Datenpakete empfangen, weshalb diese Argumentation Hans D. schrieb: > ABER: Gibt die Firmware des AP die Möglichkeit her, ihn außerhalb seiner > WiFi-Widmung als (freien) 2,4-GHz-Transceiver zu verwenden hinfällig ist. Hans D. schrieb: > dann hast Du bereits einen Multi-Modulations-Multi-Protokoll-Transceiver > im vielfachen praktischen Einsatz, und zwar dank der betreffenden > Soft-/Firmware. Falsch! Das geht nur, weil die Kombi-WiFi/BT Module einen dedizierten WiFi Transceiver und einen dedizierten BT-Transceiver in einem Modul integrieren, und die Antenne über einen HF-Switch zwischen beiden Transceivern umschalten (coexistence protocol). Diese Module können daher nur WiFi und BT und nichts anderes. Es ist eben nicht reine Software-Sache, es gehört eine Menge komplexer Hardware dazu die jeweiligen Modulationen/Protokolle zu unterstützen. Die nRF24L01+ haben einen Transceiver für ihr eigenes proprietäres Protokoll, und können nur FSK-Modulation und nichts anderes. Aus deinen Anforderungen geht absolut nicht hervor warum jetzt das proprietäre nRF24L01+ Protokoll besser als WiFi/BT sein soll. Insbesondere weil ausgerechnet die nRF24L01+ sehr limitiert sind was die Modulationen angeht, andere Module können mehr verschiedene Modulationen, Paketformate etc.
Hans D. schrieb: > Ein T. schrieb: >> Wir erleben hier leider regelmäßig, daß sich jemand in Unkenntnis >> besserer Alternativen eine Lösung ausgedacht hat und dann nurmehr Hilfe >> dazu sucht, anstatt früher anzusetzen und damit eine effizientere, >> einfachere oder in anderer Hinsicht bessere Lösung des eigentlichen >> Problems zu ermöglichen. > > Unter diesem/r vorgeblich besseren Ansatz / Effizienz wird dann nicht > selten und gerne der genüßliche Sprung zum belanglosen > Nebenkriegsschauplatz "gerechtfertigt", um sich nicht auf die klar > umrissene Fragestellung konzentrieren zu müssen. Wenn ein Fragesteller von einer WLAN-"Widmung" (wtf?) spricht, und auch keine Fachbegriffe wie "Passthrough" verwendet... Sowas sind häufig Indizien dafür, daß etwas anderes gesucht wird, als gefragt wurde. Auch wenn Du befürchtest, daß Dein Thread auf Nebenschauplätze abdriftet, könnte es womöglich trotzdem interessant sein, sich das einfach mal anzuhören.
Hans D. schrieb: > In diesem Zusammenhang werden zukünftig eher Standards wie ZigBee, Tuya > etc. ein denkbares Thema sein. Diese sind jedenfalls für das 2,4er Band > normiert, so dass das nRF24L01+-Modul als Hardware dazu passen wird. Ach, das hatte ich überlesen. Natürlich gehen ZigBee, Tuya etc. nicht mit dem nRF24L01+. Allerdings geht ZigBee mit manchen Bluetooth-Modulen, weil die oft (nicht immer) auch IEEE 802.15.4 unterstützen. Tuya benutzt Bluetooth, WiFi und ZigBee. Beispielsweise unterstützt der ESP32-C6 WiFi, Bluetooth und ZigBee. Also mir ist absolut nicht klar, warum der nRF24L01+ jetzt zu bevorzugen ist.
Niklas G. schrieb: > Also > mir ist absolut nicht klar, warum der nRF24L01+ jetzt zu bevorzugen ist. Ich vermute, daß man dem Threadstarter hier eine gewisse naive Ahungslosigkeit attestieren kann, aus der die Idee herrührt, daß ein "Funkmodul", das im 2.4-GHz-Band arbeiten kann, deswegen auch sämtliche dort verwendeten Techniken und Protokolle beherrschen müsse.
Niklas G. schrieb: [belanglos] Niklas G. schrieb: [belanglos] Es ist sehr lustig, wenn Kommentatoren, obschon sie von Anfang an am Sachthema - nochmals zur Erinnerung: Anbindung eines Funkmoduls an eine virtuelle Maschine! - vorbeischreiben, sich unablässig ganz verbissen mit allerlei neuen sachfremden Argumenten aufdrängeln. Dieses Aufdrängeln kann aber die Ignoranz der gestellten Sachfrage nicht verschleiern. Vielmehr unterstreicht es das, was ich bereits zu Nebenkriegsschauplätzen geschrieben habe. Ein T. schrieb: [belanglos] Frank D. schrieb: [noch unbedeutender als belanglos] Harald K. schrieb: [belanglos] Wenn nichts Geistvolles zum Sachthema beigetragen werden kann, wird ad personem argumentiert. Ob solche Kommentatoren wohl in der Lage sind zu merken, dass sie sich der Lächerlichkeit preisgeben? Zwanghaftes Geltungsbedürfnis? Ich jedenfalls genieße solcherart lustige Unterhaltung! Bei Harald K. erscheint das unverständlich, wenn er doch zuvor gezeigt hat, dass er sich konstruktiv an einer Sachdiskussion beteiligen kann. Was bei ihm solche kindhaften Entgleisungen auslöst, soll aber in sein alleiniges Wissen gestellt bleiben. Viele Grüße Hans D.
Hans D. schrieb: > Dieses Aufdrängeln kann aber die Ignoranz der gestellten Sachfrage nicht > verschleiern. WiFi & Bluetooth beantworten die hier gestellte (!!) Frage ganz wunderbar, denn entsprechende Module kann man ganz einfach an eine VM anbinden und sie funken wie gewünscht auf 2.4 GHz. Die Sache ist halt, dass die hier gestellte Frage nicht die ist, die du eigentlich beantwortet haben möchtest. Hans D. schrieb: > sich unablässig ganz verbissen mit allerlei neuen sachfremden Argumenten > aufdrängeln Dafür hast du gar keine Argumente, dich aber von Anfang an am nRF24L01+ festgebissen. Probier's aus, bastel dir einen Träger, schreib die entsprechende Software, und wenn die ganze Arbeit getan ist wirst du feststellen dass es nicht das tut, was du willst. Viel Spaß, es wird sicher lehrreich.
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Niklas G. schrieb: > ... Ein weiteres Mal wird - bildhaft gesprochen - gleichsam einem bockigen Kind mit dem Fuß aufgestampft und kreischend gerufen: "Ich habe Recht! Ich habe Recht!". Leider übersiehst Du dabei DEN ENTSCHEIDENDEN Punkt: Ich habe mich dazu, wozu ich das 2,4-GHz-Funkmodul AKTUELL VERWENDEN möchte, NICHT ANSATZWEISE GEÄUßERT. Daher kannst Du ÜBERHAUPT NICHT beurteilen, welches Funkmodul meinem Anwendungsfall gerecht werden könnte. Dennoch bildest Du Dir engstirnig ein, dies zu können, und merkst nicht, dass Du Dich in der Sackgasse, in der Du Dich von Anfang an befindest, völlig verrannt hast. Vielleicht findest Du ja irgendwann den Ausgang. Zur Erinnerung: Wahrscheinlich hast Du es längst vergessen/verdrängt, aber Dein Einsteig war das Anempfehlen von einem WiFi-Accesspoint und genau das war bereits die "falsche Ausfahrt", wie Harald K. anschließend zusammenfassend konstatierte. Nunmehr faselst Du von einem WiFi-/Bluetooth-Modul, was ein offensichtliches und zugleich untaugliches Manöver ist, Dein Verrennen in diesem Diskussionsstrang zu kaschieren. Also lass endlich gutsein. Es wird Deinerseits nicht (mehr) besser werden. Ohnehin ist das zur Diskussion gestellte Sachthema längst durch. Viele Grüße Hans D.
Hans D. schrieb: > Leider übersiehst Du dabei DEN ENTSCHEIDENDEN Punkt: Ich habe mich dazu, > wozu ich das 2,4-GHz-Funkmodul AKTUELL VERWENDEN möchte, NICHT > ANSATZWEISE GEÄUßERT. Dementsprechend ist WiFi oder BT auch nicht die falsche Antwort, egal wie sehr du dies als "belanglos" bezeichnest. Hans D. schrieb: > Ein weiteres Mal wird - bildhaft gesprochen - gleichsam einem bockigen > Kind mit dem Fuß aufgestampft und kreischend gerufen: "Ich habe Recht! > Ich habe Recht!". DU bist der, der mit Verunglimpfungen um sich wirft und auf einem Weg beharrt, der deinen Angaben zufolge kein bisschen besser als die genannten Alternativen ist, aber unnötig kompliziert umzusetzen; und dabei noch ziemliche Mängel an Sachkenntnis zur Schau stellt.
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Hans D. schrieb: > Niklas G. schrieb: [belanglos] > Niklas G. schrieb: [belanglos] > ... Du bist definitiv Lehrer.
Hans D. schrieb: > Ein weiteres Mal wird - bildhaft gesprochen - gleichsam einem bockigen > Kind mit dem Fuß aufgestampft und kreischend gerufen: "Ich habe Recht! > Ich habe Recht!". Schön, dass du dich endlich selber erkennst, das ist der erste Schritt zur Besserung.
Niklas G. schrieb: > Hans D. schrieb: >> Ein weiteres Mal wird - bildhaft gesprochen - gleichsam einem bockigen >> Kind mit dem Fuß aufgestampft und kreischend gerufen: "Ich habe Recht! >> Ich habe Recht!". > > DU bist der, der mit Verunglimpfungen um sich wirft und auf einem Weg > beharrt, der deinen Angaben zufolge kein bisschen besser als die > genannten Alternativen ist, aber unnötig kompliziert umzusetzen; und > dabei noch ziemliche Mängel an Sachkenntnis zur Schau stellt. Laß' es gut sein, Niklas. Der werte Herr will unsere Hilfe nicht, alles gut. Dennoch war dieser Thread zumindest für mich sehr lehrreich. ;-)
Hans D. schrieb: > Ein weiteres Mal wird - bildhaft gesprochen - gleichsam einem bockigen > Kind mit dem Fuß aufgestampft und kreischend gerufen: "Ich habe Recht! > Ich habe Recht!". Nach dem, was ich in diesem Thread von Dir gelesen habe, bist Du derjenige, der statt eines Geisterfahrers deren Hunderte sieht.
Ein T. schrieb: > Wenn ein Fragesteller von einer WLAN-"Widmung" (wtf?) spricht, und auch > keine Fachbegriffe wie "Passthrough" verwendet... Sowas sind häufig > Indizien dafür, daß etwas anderes gesucht wird, als gefragt wurde. Auch > wenn Du befürchtest, daß Dein Thread auf Nebenschauplätze abdriftet, > könnte es womöglich trotzdem interessant sein, sich das einfach mal > anzuhören. Eigentlich wollte ich diesen Unfug, insbesondere vor den drei Punkten, auf sich beruhen lassen. Aber mit Blick auf Ein T. schrieb: > Laß' es gut sein, Niklas. Der werte Herr will unsere Hilfe nicht, alles > gut. Dennoch war dieser Thread zumindest für mich sehr lehrreich. soll es gerne noch lehrreicher für Dich werden. Obschon Du mit dem terminus technicus "Passthrough" brillierst, scheint es mit Deiner/m Begriffskenntnis/-verständnis im IT-Bereich nicht allzu weit her zu sein. Denn andernfalls wärst Du nicht mit dem zitierten Unfug hier aufgetreten. Vielleicht ist Dir ja schon einmal im IT-Bereich eine Formulierung wie "dedizierter Server" über den Weg gelaufen. Das allein genügt freilich nicht, wenn Dir der sprachliche Bedeutungsgehalt einer solchen Formulierung nicht bekannt ist. Das dürfte bei Dir betreffend das Wort "dediziert" offenkundig zu beklagen sein. Wäre dem nicht so, dann hättest Du Dir mit dem vorstehend zititerten Unfug keine so blamable Blöße gegeben: dediziert = Fremdwort, gewidmet = deutsches Äquivalent Synonym Übersetzung. Dass "Widmung" die substantiierte Verbform des Partizips "gewidmet" ist, ist hoffentlich nicht auch noch erklärungsbedürftig, falls Dir die deutsche Sprache einigermaßen geläufig sein sollte. Freilich werde ich Dich jetzt nicht noch mit dem deutschen Äquivalent von "Passthrough" überfordern. Das darfst Du Dir gerne selbst als "Hausaufgabe" erarbeiten. Vielleicht geht Dir ja jetzt hinsichtlich "WiFi-Widmung" ein Licht auf, wenn Du an beispielsweise "dedizierter Server" denkst. Mit anderen Worten: Ich will mangels Kenntnis Deiner fachlichen Fähigkeiten im IT-Bereich nicht ausschließen, dass wir in einem angeregten fachlichen Austausch, z.B. zu Virtualisierungen, in die Niederungen dieses Bereichs tief hinabsteigen könnten. Aber wer denkt, mit Halb- und/oder Unwissen oder gar solchem Unfug beeindrucken zu können, darf sich nicht wundern, dass ... Ich denke, das muss ich jetzt nicht weiter ausführen, weil Du Dir das selbst zusammenreimen können wirst. Viele Grüße Hans D. PS: Hinsichtlich der zwei nachträglich und hirnlos zum Diskussionsstrang hinzugetretenen Forumsmitglieder: Solche "Knöchelbeißer" - die Verwendung des Wortes "Wade" wäre in diesem Zusammenhang eine nicht zu rechtfertigende Überhöhung - sind nicht nur ein stückweit das Markenzeichen für Sinnlosbeiträge in diesem Forum, sondern generieren einen echt geilen Unterhaltungsfaktor. Das schönste daran ist: Ich muss solchen geistigen Größen nur einen meiner kleinen Knapperknochen hinschmeißen und schon purzeln sie ob dessen hysterisch durch die Manage, ohne dass ich sie dazu auffordern oder gar an ihrem Nasenring noch führen müsste. Ganz großes Kino! Ich freue mich schon auf die weitere Darbietungen ... Lustig, lustig!!!
Niklas G. schrieb: > Dementsprechend ist WiFi oder BT auch nicht die falsche Antwort, egal > wie sehr du dies als "belanglos" bezeichnest. O.k. Du bettelst förmlich darum. Dann nehme ich Dich (unnachgiebig) beim Wort. 1. Ausgangspunkt zur Klarstellung: Niklas G. schrieb: > Verwende einen WiFi-Accesspoint mit Ethernet. Den verbindest du per > Ethernet mit deinem physischen Computer, reichst das Interface an die VM > weiter, und voilà kannst du auf 2.4 GHz funken. UND Hans D. schrieb: > ABER: Gibt die Firmware > des AP die Möglichkeit her, ihn außerhalb seiner WiFi-Widmung als > (freien) 2,4-GHz-Transceiver zu verwenden? Könnte ich also > beispielsweise nach dem Muster >
1 | sende-command byte-Folge |
> die Umgebung funkmäßig beglücken oder mit >
1 | lausche-command |
> die Umgebung loggen? > Mir ist bisher kein AP bekannt, der sich derart widmungsfremd > "missbrauchen" ließe. Welches AP-Modell würde Dir dafür vorschweben? 2. Dann lass mal Deinen vollmundigen Behauptungen greifbaren Sachgehalt folgen - also "Bring' Butter bei die Fische!". Bisher bis Du uns die Beantwortung meiner vorstehend zitierten Gegenfrage(n) vollständig schuldig geblieben. Und erspare uns bitte solche Albernheiten, wieder mit zusätzlichem Faseln auszuweichen, uns mit irgendeinem pauschalen Gelaber zu kommen oder sonst irgendwie wie die Katze um den heißen Brei zu schleichen. Zeige uns insbesondere dezidiert, wie Du gemäß Deiner vorstehend zitierten Aussage einen WiFi-Accesspoint zu einem freiverwendbaren 2,4-GHz-Modul umfunktionieren willst, das einer virtuellen Maschine direkt zugewiesen werden kann. Komm uns dabei aber nicht mit irgendwelcher AP-Consumer-Plastik, sondern mit echten WLAN-AP's wie beispielsweise von Rufus, Cisco oder Zyxel. Präsentiere uns das so, dass es ohne Umschweife und Kopfstände sofort nachstellbar ist. Mit Allgemeinplätzen fällst Du durch! Erkläre uns daher in diesem Zusammenhang detailliert - insbesondere in Unkenntnis des von mir nicht benannten Anwendungsszenarios für das Funkmodul -, weshalb ein WiFi-Accesspoint einem nRF24L01+ (jederzeit) überlegen und daher die (absolut) vorzugswürdige Variante sein soll. Aber bedenke bei der Erstellung Deiner zu präsentierenden Ausführungen: Niklas G. schrieb: > Weder das nRF24L01+ noch WiFi/BT Module können beliebige Datenpakete > empfangen > Es ist eben nicht reine > Software-Sache, es gehört eine Menge komplexer Hardware dazu die > jeweiligen Modulationen/Protokolle zu unterstützen. Ich bin schon jetzt auf Deine "Zauberkünste" gespannt, wenngleich ich bereits ein klares Erwartungsbild habe, was Du (nicht) abliefern wirst. Aber nun sollst Du Deine Chance bekommen, Deine vollmundigen Behauptungen nachprüfbar vor aller Augen zu beweisen. Vielleicht bist Du ja, wenn sicherlich kein Gott, aber doch Deinem selbstgegebenen User-Nick gleich ein fachlicher König. So weit zur Pflicht! Deine Kür ist es, wenn Du das auch noch unter Aufrechterhaltung besonderer Profi-Features der WLAN-AP's der vorgenannten Hersteller aufzeigen kannst, z.B. gleichzeitige mehrfache VLAN-Zuordnung. Viel Glück! Hans D.
Hans D. schrieb: > Zeige uns insbesondere dezidiert, wie Du gemäß Deiner vorstehend > zitierten Aussage einen WiFi-Accesspoint zu einem freiverwendbaren > 2,4-GHz-Modul umfunktionieren willst, das einer virtuellen Maschine > direkt zugewiesen werden kann. Du Troll wolltest das, nicht Niklas. Du Troll bist derjenige, der jeden sachdienlichen Hinweis aufgrund Deiner wassersuppedünnen Vorstellungen mit beeindruckender Arroganz und Unverschämtheit beseitewischst. Du Troll bist derjenige, der auf Nachfragen, was Du eigentlich vorhast, nur mit Ausflüchten und Unverschämtheiten reagierst. Recht wortreich, das muss man Dir lassen, aber nicht minder rotzfrech. Verpiss' Dich einfach. Du hast hier nicht nach Hilfe gesucht, Du wolltest und willst nur provozieren. Das kannst Du gerne irgendwo anders tun, aber geh' nicht den Leuten hier im Forum auf den Sack. Also nochmal: Verpiss' Dich.
Harald K. schrieb: [eigentlich belanglos, aber:] > Recht wortreich, das muss man Dir lassen, aber nicht minder rotzfrech. Wer mir dummkommt, muss eben damit leben, dass ich darauf auf subtil-feine Art einsteige. Wer letzteres nicht will, sollte ersteres tunlichst unterlassen - eigentlich selbstredend. Zumal Typen, die glauben, mit solchen niveaulosen Entgleisungen > Verpiss' Dich einfach. beeindrucken zu können, regelmäßig "arme ..." sind. Da Du Dich in diesem Diskussionsstrang das zweite Mal mit Entgleisungen in den Vordergrund drängelst, kann getrost ... Im Übrigen spielt es keinerlei Rolle, was Deiner Meinung nach andere zu tun und zu lassen haben. Jedoch wird sich Niklas sehr wohl die Frage stellen müssen, wie ein künftiger Leser dieses Diskussionstrangs es bewerten wird, wenn er seine vollmundigen Vorschläge / Behauptungen auf mehrmalige Nachfrage hin dennoch nicht inhaltlich unterfüttert. Dank seiner Verbissenheit kann es jetzt nicht mehr unter den Tisch fallen. Sollte er vielleicht doch etwas Brauchbares abliefern, können wir sehr gerne darauf gestützt die Sachdiskussion fortsetzen. Da bin ich völlig entspannt und leidenschaftslos! Viele Grüße Hans D. PS: Lesen und Verstehen ist ein Fähigkeitspaar, das allzu häufig minderausgeprägt ist. Daher anempfehle ich Dir die nochmalige Lektüre meines Eröffnungsbeitrags und dort konkret des zweiten Satzes im ersten Absatz und des letzten Satzes im dritten Absatz - ergänzt mit der im vierten Absatz formulierten Fragestellung. Vielleicht hat das dann ja eine erhellende Wirkung in Bezug auf Dein mit > Deiner wassersuppedünnen Vorstellungen zur Schau getragenes Nichtverstehen.
Hans D. schrieb: > Jedoch wird sich Niklas sehr wohl die Frage > stellen müssen, wie ein künftiger Leser dieses Diskussionstrangs es > bewerten wird, wenn er seine vollmundigen Vorschläge / Behauptungen auf > mehrmalige Nachfrage hin dennoch nicht inhaltlich unterfüttert. Falsch interpretiert. Künftige Leser werden sehr schnell herausfinden, um was für einen Charakterdarsteller es sich bei Dir handelt. Du bist in diesem Thread der Troll. Hans D. schrieb: > Lesen und Verstehen ist ein Fähigkeitspaar, das allzu häufig > minderausgeprägt ist. Kindchen, ich habe Deinen Eröffnungsbeitrag gelesen, und ich habe Dir eine konkrete und passende Antwort gegeben. Das natürlich hast Du in Deiner Aufgeblasenheit schon längst wieder vergessen. Ich bleib' dabei: Mach Dich vom Acker. Dich braucht hier niemand.
Hans D. schrieb: > [... Schwadronier, Blablabla ...] Offenbar hab ich dich ganz schön getriggert dass du dich zu solchen Ergüssen hinreißen lässt. Amüsant! > Zeige uns insbesondere dezidiert, wie Du gemäß Deiner vorstehend > zitierten Aussage einen WiFi-Accesspoint zu einem freiverwendbaren > 2,4-GHz-Modul umfunktionieren willst Hab ich behauptet, dass das geht? Nö. Hast du behauptet, dass das mit dem nRF24L01+ geht? Ja. Geht das mit dem nRF24L01+? Nö. Mit einem USB-WiFi-Stick geht es teilweise, aber natürlich nur bei WiFi-Paketen, nicht mit beliebigen 2.4 GHz-Paketen (mit dem nRF24L01+ natürlich auch nicht), und zwar so: https://www.elektronik-kompendium.de/sites/net/2008051.htm Den Stick reicht man einfach an eine VM durch. Wirklich geht das nur mit einem SDR, dessen USB-Verbindung man genau so an eine VM durchreichen kann.
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Bearbeitet durch User
Harald K. schrieb: > ... In Deiner selbst verschuldeten Aufgebrachtheit scheinst Du Dich zunehmend ebenfalls immer mehr zu verrennen. Das ist und bleibt unverständlich, weil Du Dich ja konstruktiv zu der Sachfrage geäußert hast, wie ich bereits anlässlich Deiner ersten Entgleisung explizit anmerkte. Worum fühlst Du Dich eigentlich dazu berufen, Dich in eine persönliche Auseinandersetzung mit mir zu begeben, obschon ich Dich nicht dazu aufgefordert habe, und Dich dann auch noch so reinzusteigern? Ist es Dein Markenzeichen, neben konstruktiver Beteiligung mit eskalierenden Entgleisungen aufzuwarten? Subtil-feine Antworten sind dann halt als Reaktion meines. Übrigens war ich auf Deinen konstruktiven Beitrag inhaltlich eingegangen und habe eine Ergänzungsfrage an Dich gestellt (siehe 02.03.2026 20:52 Uhr). Was meinst Du, was bis heute fehlt?! So viel zum Thema vergessen ... Also entscheide Dich, entweder Dich wieder konstruktiv an der Sachdiskussion zu beteiligen oder gib Ruhe. Denn aufgrund Deiner Verwendung des Wortes "Aufgeblasenheit" und Deines letzten Absatzes wissen wir beide sehr gut, dass Du diese persönliche Auseinandersetzung nicht wirklich fortführen willst. -------- Zurück zum Sachthema: Axel S. schrieb: > Auf 2.4GHz gibt es aber buchstäblich > hunderte Protokolle (viele mit gemeinsamer Basis, z.B. IEEE 802.15.4). Ja, so ist das ganz offensichtlich. Dennoch gibt es für die unterschiedlichsten Anwendungsfälle bereits passende Bibliotheken, die den Anwender der Mühe entheben, dies erst selbst implementieren zu müssen. So kann der Anwender direkt in die Umsetzung seines Projekts durchstarten. Und wie ich bereits während der Diskussion ergänzend anmerkte, beabsichtige ich nicht, das Fahrrad ein zweites Mal zu erfinden, was die beabsichtigte Verwendung vorhandener Bibliotheken deutlich unterstreicht. Immerhin liegt darin zu einem erheblichen Teil die Bedeutung / Rolle der Arduino-Welt, auf vielfältig vorhandene und etablierte Ressourcen zurückgreifen zu können. > Deine ganze Anfrage ist reichlich nebulös. Jein - Ja, wenn die dem Harald K. vor kurzem zur Lektüre anempfohlenen Passagen in meinem Eröffnungsbetrag nicht hinreichend zur Kenntnis genommen werden; Nein - wenn sie eben angemessen zur Kenntnis genommen werden. Denn dort habe ich bereits ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es im Kontext des nRF24L01+-Moduls die benötigten Bibliotheken gibt. Das impliziert selbstredend, dass ich nicht erst irgendwelche Kopfstände veranstalten muss, um mit meinem Projekt durchstarten zu können. Augenscheinlich ist dieser wichtigen Information, obschon an prominenter Stelle im Eröffnungsbeitrag mitgeteilt, bisher nicht die gebotene Aufmerksamkeit geschenkt worden. > Was soll denn die Gegenstelle > sein? Oder ist das auch noch offen? Nein, das ist nicht offen. Es ist vorhandenes Equipment, dass auf dem 2,4er Band kommuniziert. An dieser Kommunikation, für die es eben fertige Bibliotheken im Kontext des nRF24L01+-Moduls gibt, soll die virtuelle Maschine teilnehmen. Deshalb war und ist meine Fragestellung ausschließlich auf die Hardwareanbindung an die virtuelle Maschine fokussiert. Die eigentliche Kommunikation auf dem 2,4er Band erachte ich hingegen vorerst für nicht diskussionsbedürftig. Viele Grüße Hans D.
Harald K. schrieb: > Mach Dich vom Acker. Dich braucht hier niemand. Laß ihn doch, ich find' ihn lustig. Außerdem kann er immer als einprägsames Beispiel dafür dienen, wie man seinen eigenen Thread kaputtmacht. Niklas G. schrieb: > Offenbar hab ich dich ganz schön getriggert dass du dich zu solchen > Ergüssen hinreißen lässt. Amüsant! Der Herr ist offensichtlich triggerhappy. :-)
Niklas G. schrieb: > ... Wie ich bereits zum Ausdruck brachte, war und ist aufgrund Deines bisherigen Diskussionsverhaltens nicht ansatzweise zu erwarten gewesen, dass Du zu Deinem ersten Kommentar in diesem Diskussionstrang irgendeinen brauchbaren Sachinhalt liefern wirst. Stattdessen wieder irgendein daneben liegendes Gelaber gepaart mit doppelter > Hab ich behauptet, dass das geht? Nö. > Hast du behauptet, dass das mit dem nRF24L01+ geht? Ja. Haluzination. Ergebnis: Du bist mit Deinem WiFi-Accesspoint-Unfug vollständig durchgefallen! Da hilft Dir auch kein Verlinken des Elektronik-Kompendiums. Tobe Dich in Deiner WiFi-/Bluetooth-Sackgasse ruhig weiter aus. Irgendwann wirst auch Du den Ausgang finden und feststellen, dass die Straße des hiesigen Sachthemas mindestens einen Kilometer entfernt ist. Viele Grüße Hans D.
Ein T. schrieb: > ... Gott sei Dank bist unter anderem Du erst hinzugetreten und gab es erst dann die ersten Entgleisungen, als das zur Diskussion gestellte Sachthema bereits konstruktiv geklärt war. Das ist in diesem Forum durchaus erstaunlich! Wenn ich zudem das verbissene Agieren von Niklas G. nehme, doch noch irgendwie aus seiner Sackgasse zu kommen, so ist dieser Diskussionsstrang seinerseits immer noch nicht kaputt. Auch für Dich bot sich ja noch allerlei Lernstoff im Anschluss an die Klärung der gestellten Sachfrage. Im Übrigen lasse ich Deine Annahme, ich könnte meinen eigenen Thread kaputtgemacht haben, einfach mal so stehen. Genauso lasse ich stehen, dass Du mich angeblich lustig findest, obschon wir beide es besser wissen. Schließlich will ich Dir auch nicht Deine Illusion betreffend "triggerhappy" nehmen. Immerhin will ich Dich nicht überfordern und schon gar nicht meine eigenen Interessen beeinträchtigen. Viele Grüße Hans D.
Hans D. schrieb: > Hans D. schrieb: >> ABER: Gibt die Firmware >> des AP die Möglichkeit her, ihn außerhalb seiner WiFi-Widmung als >> (freien) 2,4-GHz-Transceiver zu verwenden? Könnte ich also >> beispielsweise nach dem Muster >>sende-command byte-Folge >> die Umgebung funkmäßig beglücken oder mit >>lausche-command >> die Umgebung loggen? >> Mir ist bisher kein AP bekannt, der sich derart widmungsfremd >> "missbrauchen" ließe. Mir auch nicht (was aber nicht heißt, das es das nicht gäbe). Aber das von dir vorgesehene nRF24L01+ Modul kann das definitiv nicht. Deswegen hat es auch überhaupt keinen Sinn, das zu fordern.
Axel S. schrieb: > Mir auch nicht (was aber nicht heißt, das es das nicht gäbe). Dein Statement können wir hinsichtlich des WiFi-Accesspoint-Unfugs als Schlusswort nehmen und somit diesen Nebenkriegsschauplatz endgültig abhaken. > Aber das > von dir vorgesehene nRF24L01+ Modul kann das definitiv nicht. Mir ist nicht klar, worauf Du das beziehst und/oder wie Du das meinst. Viele Grüße Hans D.
Hans D. schrieb: > Tobe Dich in Deiner WiFi-/Bluetooth-Sackgasse ruhig weiter aus. > Irgendwann wirst auch Du den Ausgang finden und feststellen, dass die > Straße des hiesigen Sachthemas mindestens einen Kilometer entfernt ist. WiFi und Bluetooth sind beide nur ein kleiner Teil von dem, was sich auf 2,4GHz tummelt, d.h. eine Untermenge von dem, was ein Funkmodul für 2,4 GHz so erwartet. Zu einer Sackgasse kann das allenfalls werden, falls du deine Anforderungen näher spezifizierst, d.h. genauer einschränkst.
Rainer W. schrieb: > WiFi und Bluetooth sind beide nur ein kleiner Teil von dem, was sich auf > 2,4GHz tummelt, d.h. eine Untermenge von dem, was ein Funkmodul für 2,4 > GHz so erwartet. Da sind wir beide absolut einer Meinung, ohne das noch weiter vertiefen zu müssen. > Zu einer Sackgasse kann das allenfalls werden, falls du > deine Anforderungen näher spezifizierst, d.h. genauer einschränkst. Diese Einschränkung - nämlich KEIN WiFi oder Bluetooth - ist offenkundig erfolgt, wenn meine erste Reaktion auf den WiFi-Accesspoint-Unfug verständig gelesen und zur Kenntnis genommen wird: Hans D. schrieb: > ... die Möglichkeit ... außerhalb seiner WiFi-Widmung als > (freien) 2,4-GHz-Transceiver zu verwenden? ... > ... widmungsfremde Nutzbarkeit ... Die relevanten Worte: "außerhalb", "(freien)" und "widmungsfremde" Aber selbst das außenvorgelassen, kommt es für meine VM-anbindungsbezogene Fragestellung gar nicht auf das Erfordernis einer Einschränkung an, und zwar aus zwei einfachen Gründen: 1. Die entscheidende und bei der VM-Anbindung relevante Antwort ist L. schrieb: > Das Hauptproblem bei solchen Lösungen ist, dass du im PC-Umfeld häufig > kein zuverlässiges Timing hin bekommst. Im nervigsten Fall laufen dir im > Funkmodul schon die winzigen Puffer über, bevor sich das > Empfangs-Interrupt-Signal überhaupt durch die Konverter, USB, > Hypervisor, ... in deine VM durch gekämpft hat. > Daher würde ich als Konverter einen Arduino mit USB Schnittstelle > verwenden, der das Funkmodul direkt ansteuert und dann nur noch die > aufbereiteten Daten z.B. als COM-Port abliefert. Mit dieser Antwort - siehe meine Reaktion Hans D. schrieb: > Die hiesigen Anregungen und meine weiterlaufende Recherche führen mich > von der Erkenntnis her tendenziell bereits in diese Richtung. darauf - war bereits alles zur Beantwortung meiner Fragestellung (= Anbindung an eine virtuelle Maschine) gesagt. Das ausschlaggebende Argument sind nämlich echtzeitkritische Probleme wie das Timing für einen stabilen und jederzeit verlässlichen produktiven Betrieb des Funkmoduls an einer virtuellen Maschine. Die weiteren anbindungsbezogenen Anmerkungen wie von Harald K. betreffend SPI-Nutzung sind dabei ergänzende Aspekte, wie sich die Anbindung im Detail darstellen kann. Gerade, wenn man in dieser Hinsicht die Antworten von L. und Harald K. zusammenführt, wird bezogen auf einen als "Träger" verwendeten Arduino (Nano) deutlich, dass damit die Umsetzung hinreichend klar umrissen ist. Die VM kommuniziert mit dem Arduino über USB oder Ethernet, um lediglich die empfangenen und/oder zu sendenden Daten auszutauschen, während der Arduino die programmatische Logik (aka Sketch etc.) enthält, um mittels eines per SPI angeschlossenen Funkmoduls Daten zu senden und zu empfangen. 2. Im Lichte dieser relevanten Beantwortung wird klar, dass bei diesem konzeptionellen Umsetzungsansatz dahinstehen kann, in welchem Funkbereich betreffend welchen Protokolls das Ganze eingesetzt werden soll. Denn der Ansatz gilt für JEDE Art von Funkmodul, das eine (räumlich abgesetzte) Aufgabe erfüllen soll wie in meinem Fall. Ich sehe gerade nicht, dass das generelle Timingproblem einer Ethernet-/USB-Übertragung nur für das nRF24L01+-Modul und seine Verwendungsmöglichkeiten gelten würde. Vielmehr gilt das für alle denkbaren Funkanwendungen, egal ob WiFi, Bluetooth, LoRa, ZigBee, BidCos, Tuya, DECT etc. und egal ob 433, 868 oder 2400 MHz. Mithin könnte sich eine weitere Eingrenzung nur darauf beziehen, welches konkrete Funkmodul mit welchem konkreten Träger verwendet werden könnte. Jedoch ist das etwas, was für die Anbindung an die VM und die damit einhergehenden Fragen (siehe vorstehendes 1.) letztlich nicht wirklich relevant ist. Diese mit 1. und 2. zusammengefasste Sichtweise könnte nur dadurch in Frage gestellt werden, wenn aufgezeigt werden würde, dass das von L. beschriebene Timingproblem nur eine Eigenheit des nRF24L01+-Moduls und ansonsten sicher ausschließbar wäre. Bisher wurde aber verschiedentlich nur eingeworfen, dass das nRF24L01+-Modul nicht für eine WiFi-/Bluetooth-Verwendung geeignet sei. Das wiederum hat aber (siehe im Eröffnungsbeitrag die Formulierung: > per Ethernet (kein WLAN! oder sonstiger Funk) oder per USB ) mit der Fragestellung der Anbindung an eine VM per USB oder Ethernet nichts zu tun. In diesem Lichte käme eigentlich noch ein 3. Aspekt hinzu, wenn mein Eröffnungsbeitrag und die bereits explizit benannten Passagen in die Betrachtung einbezogen werden. Denn daraus kann zwanglos abgeleitet werden, dass die von mir in Betracht gezogenen Bibliotheken gerade mit dem nRF24L01+-Modul funktionieren. Darin liegt bereits eine hinreichende Einschränkung des Einsatzzwecks, und zwar ein Funkverkehr, für den das nRF24L01+-Modul tauglich ist. Würdest Du indes meinen, der von L. und Harald K. umrissene Umsetzungsansatz sei falsch, z.B. weil abgesehen vom nRF24L01+-Modul ansonsten ein extern an eine VM angebundenes 2,4-GHz-Funkmodul keine echtzeitkritischen Probleme wie das Timing in der Kommunikation mit der virtuellen Maschine aufweisen würde? Was wären Deine tragenden Argumente für eine solche Einschätzung? Würde das gar für jeglichen/s Funkstandard/-protokoll im 2,4er Band gelten? Wie wäre dann ein solches Funkmodul Deiner Meinung nach an eine VM anzubinden? Eines ist auch bei diesen Fragen gewiss: Sofern das betreffende Funkmodul nicht von Haus aus die entsprechenden Anschlüsse (Ethernet und USB) mitbringt, würde abermals ein "Träger" das bereitstellen müssen. Eingedenkt der vorstehenden Ausführen müsste meine Frage präziser wie folgt lauten: Welche Art "Träger" ist im produktiven Betrieb tauglich, ein Funkmodul per Ethernet oder USB betriebssicher an eine virtuelle Maschine anzubinden? Die Antwort ließe sie wie folgt zusammenfassen: Geeignet ist ein solcher "Träger", der nicht nur den zur Kommunikation mit der virtuellen Maschine benötigten Anschluss (Ethernet oder USB) für das Funkmodul bereitstellt, sondern am besten zugleich die unmittelbare Ansteuerung des Funkmoduls über die erforderliche Schnittstelle (SPI, I2C etc.) übernimmt, um die Kommunikation mit der virtuellen Maschine auf den Austausch der zu sendenden und empfangenen Daten zu beschränken. In Betracht kommen für einen solchen "Träger" daher vor allem Kleinstcomputer wie diejenigen aus den Arduino-, ESP- und Raspberry-Pi-Pico/Zero-Familien. Viele Grüße Hans D.
Zur Info: Vor einer Woche kam die Hardware, so dass ich am letzten Freitag erstmals einen Arduino Nano mit integriertem nRF24L01+-Modul testen konnte. Nachdem die für die Funkteilnahme relevanten Parameter abschließend geklärt waren, klappte das auch sofort mit den Gegenparts. Ich konnte nicht nur von den Gegenparts stammende Datenpakete aufzeichnen, sondern auch Datenpakete wirkungsvoll versenden. Anmerkung: Diesen praktischen Feldtest vorausgeschickt ist zu konstatieren, dass die Aussage Axel S. schrieb: > ... Aber das von dir vorgesehene nRF24L01+ Modul kann das definitiv nicht. > Deswegen hat es auch überhaupt keinen Sinn, das zu fordern. in ihrer unerläuterten Pauschalität ebenso pauschal als falsch zu bezeichnen sein dürfte, insbesondere weil Axel S. auf meine der Aufklärung dienende Nachfrage nicht mehr reagierte. Es ist nicht meine Sache zu spekulieren, was er mit Bezug worauf gemeint haben könnte. Ich hoffe nur, dass so eine Pauschalaussage nicht darauf beruht, dass abermals - immerhin hatten wir das bereits mehrmals in diesem Diskussionsstrang - relevanter Text entweder ganz ignoriert oder jedenfalls nicht angemessen zur Kenntnis genommen wurde. In diesem Zusammenhang hoffe ich ferner, dass er nicht entgegen alle Offensichtlichkeit die beiden Befehlsschnipsel missverstanden hat. Denn eingedenk der voranstehenden Formulierung > beispielsweise nach dem Muster ist für jeden objektiven Dritten sofort und zwanglos ersichtlich, dass mit den beiden Befehlsschnipseln eine symbolische Befehlsbenennung gemeint war, was zusammen mit der vorgenannten Formulierung durch das Wort "lausche" plakativ unterstrichen wird. In ihrem symbolischen/abstrahierenden Aussagehalt sind die beiden Befehlsschnipsel zudem sachlich zutreffend, weil jedewede bidirektionale Kommunikation immer auf einem Senden und Empfangen/"Lauschen" beruht. Auf einem Computer werden konkrete Aktionen regelmäßig durch entsprechende Befehle (aka commands) initiiert. Schließlich soll mit dem Funkmodul an einer konkreten Kommunikation teilgenommen werden. Mithin ist es nicht nur legitim, sondern zwangsweise erforderlich, dass entsprechende Befehle abgesetzt werden können (= zu fordern), um an der (Funk)Kommunikation zielgerichtet teilnehmen zu können - mag es dann in concreto eben / read, write / (so in der RF24-Bibliothek) oder / receive, send, transmit, collect, hear, publish, subscribe / oder wie auch immer heißen. Hierzu passt - aufgrund ihrer bisher unerläuterten Pauschalität - die zitierte Aussage von Axel S. nicht, weil es ja offenkundig nicht darum geht, sich mittels des Funkmoduls den gesamten durcheinanderquasselnden Funkverkehr auf dem 2,4er Band als bunt wackelndes Graphenbild eines Oszilloskops anzusehen. Gleichsam selbstredend ist es, dass jedewede Informationsübertragung immer einer bestimmten Datenstruktur (aka Protokoll etc. wie beispielsweise TCP, UDP, ICMP und was es nicht alles gibt) unterliegt. Folglich wird es mit der Datenstruktur von Protokoll A in Bezug auf eine Kommunikation mit dem Protokoll B wohl nicht klappen. Deswegen war und ist von Anfang an außerhalb jeden Zweifels stehend, dass WiFi und Bluetooth nicht zur Debatte standen, und zwar egal, ob eine diesbezügliche Kommunikationsteilnahme mit dem nRF24L01+-Modul überhaupt möglich wäre. Ausblick: Ich bin natürlich nicht bei dem Feldtest stehen geblieben. Mittlerweile steht bereits der Sketch für das Senden/Empfangen. Das hat mir sehr viele wichtige Erkenntnisse zur Hard- und Software gebracht. Unter anderem zeigt sich, dass auf einem Arduino Nano die begrenzten Ressourcen eine Herausforderung für eine brauchbare Funktionalität sind. Obschon alles auf das Notwendigste beschränkt ist, ist quasi keine Luft mehr nach oben, z.B. Variablenspeicher - das hatte ich so extrem zunächst nicht erwartet. Hinzutritt die krude Hardware-Problematik mit dem Arduino Ethernet Shield. Alles in allem steht daher wohl für den produktiven Betrieb noch ein Wechsel zu einem ESP32-Board, z.B. von Olimex, an. Daneben hat der Feldtest zugleich bestätigt, was im avisierten Nutzungsbereich bereits von WLAN und Bluetooth als Funkreichweite bekannt ist und was ich bereits als Erwartungsbild artikuliert habe. Mithin sind mindestens zwei solche Funkeinheiten für eine sichere Bereichsabdeckung unumgänglich, wodurch USB endgültig entfällt und nur noch Ethernet als deutlich absetzbare Anbindungsvariante an die virtuelle Maschine verbleibt. Auch wenn ein ESP32 von Haus aus über WiFi verfügt, wird das wegen PoE eher keine praktische Bedeutung haben, zumal ich den Funkverkehr auf dem 2,4er Band unter anderem wegen der dortigen Vielfalt und drittgetriebener Überbelegung selbstredend klein halten möchte. Abgesehen davon, wie die Hardwarefrage abschließend zu entscheiden ist, ist noch die Kommunikation mit der virtuellen Maschine zu klären, wobei die Tendenz in Richtung MQTT oder REST API gehen könnte. Viele Grüße Hans D.
Der Troll schreibt 1a Troll-Slop. Muss man ihm lassen. Wortreich, verworren, und des Lesers Lebenszeit sinnlos fressend.
Harald K. schrieb: > Der Troll schreibt 1a Troll-Slop. Muss man ihm lassen. Wortreich, > verworren, und des Lesers Lebenszeit sinnlos fressend. So langsam frage ich mich, ob er da nicht von einer KI unterstützt wird.
Harald K. schrieb: [belanglos] Axel S. schrieb: [belanglos] Anstatt hier irgendwelchen hirnlosen "Rotz" auszukippen, hätte es Axel S. fraglos besser zu Gesicht gestanden, seine Pauschalbehauptung sachlich zu unterfüttern. Ähnliches gilt für den mit kindhaften Verhaltensstörungen glänzenden Harald K. (siehe oben). Augenscheinlich darf man bei solchen Typen nicht erwarten, dass sie eine gepflegte und/oder kontroverse Sachdiskussion führen und durchhalten können, ohne ins persönliche abzugleiten. Irgendetwas dürfte dafür bei solchen Typen fehlen ... Da lehne ich mich doch ganz entspannt zurück und überlasse es dem geneigten Leser zu beurteilen, wer hier hysterisch-trollig umherpurzelt. Viele Grüße Hans D.
Hans D. schrieb: > Anstatt hier irgendwelchen hirnlosen "Rotz" auszukippen Ja, dann lass' das doch. Du.
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