Forum: Platinen Opulo s Lumen PnP


von Tobias (mosfet11)


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Ich bin am Überlegen mir eine Lumen PnP zu bauen. Hab viel Kram 
rumliegen. Mich würde mal interessieren ob jemand hier mit dem Gerät 
Erfahrung hat .
Im Netzt findet man wenig dazu . Was mich verwundert ist, dass in China 
niemand das Gerät nachbaut und verkauft . Dazu war ein Gerät auf 
diversen Kleinanzeigenportalen für 2,4K zu finden , mit Feeder. Das wäre 
sehr günstig.
Wurde aber über Monate nicht verkauft. Dazu findet man im Netzt die 
unbestückten PCBs für rund 30 Euro. Ohne Stencil ist das natürlich blöde 
. Aber auch unverkäuflich .
Umgekehrt sagt Opulo in Ihren Youtube Videos, dass sie sich vergrössern 
und mit der Produktion nicht nachkommen.
Ich selbst hab von den Motoren, Zahnriemen, Profilen, Linearführungen so 
viel rumliegen, dass ich mindestens 10 Geräte bauen könnte. Hab aber die 
PCBs nicht.
Ohne Stencil ist das blöde und ich muss dann in China ja wenigstens 5 
Stück bestellen,  (plus 1 Stencil),wovon ich mir dann 4 Stück an die 
Wand nageln kann.
Weiterverkauf scheint ja ,mangels Interesse, nicht möglich zu sein.
Deshalb meine Frage hier :
Hat jemand Erfahrung mit der Lumen PnP ?
Macht es Sinn sich eine zu bauen ?

: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Tobias schrieb:
> Lumen PNP

PNP Fototransistor...

Beitrag #8018849 wurde vom Autor gelöscht.
von Alexander (alexander_l683)


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Wir haben auf der Arbeit eine LumenPNP im Einsatz. Für kleinere 
Stückzahlen und gelegentliche Bestückungen ist die Maschine durchaus 
leistungsfähig. Allerdings wirkt vieles an ihr eher leicht gebaut und 
nicht auf industriellem Qualitätsniveau.

Einige wichtige Komponenten - wie beispielsweise Halterungen für den 
Kopf - sind 3D-gedruckt, was es erschwert, langfristig eine stabile und 
reproduzierbare Präzision zu gewährleisten. Wenn die Maschine sauber 
eingerichtet und justiert ist, sind 0402-Bauteile grundsätzlich 
bestückbar. Allerdings nur so lange, bis es zu einem Crash kommt, der 
den Kopf mechanisch minimal verschiebt - danach ist eine erneute 
Justage(2-6h) erforderlich.

Das Projekt LumenPNP ist grundsätzlich eine tolle Idee und geht in die 
richtige Richtung. Man sollte es jedoch ähnlich betrachten wie die 
ersten Generationen von 3D-Druckern: sehr geeignet für Bastler und 
technisch versierte Anwender, aber für reine Anwender ohne tiefere 
technische Kenntnisse eher schwierig im täglichen Betrieb.

Die Maschine sollte keinesfalls unbeaufsichtigt laufen. Man bekommt zwar 
viel Funktionalität für vergleichsweise wenig Geld, allerdings ist die 
Verarbeitungs- und Gesamtqualität eher durchschnittlich schlecht.

Realistisch betrachtet liegt die praktikable Untergrenze bei 0603 bzw. 
0805. 0402 funktioniert nur bei frisch eingestellter Maschine und auch 
dann nur für begrenzte Zeit stabil.

von Tobias (mosfet11)


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@alexander_l683 :
Danke für die Info.
Nutzt Ihr auch den Paste Extruder ?
Nutzt Ihr auch die Feeder ?
Beim Paste Extruder hätte ich Bedenken, dass er die Lötpaste nicht genau 
genug aufbringt und es dann Lötbrücken gibt .
Und bei den Feedern hätte ich Bedenken, dass das PLA sich durch die 
Wärme der Motoren verzieht .
Verstehe eh nicht, warum Opulo die Teile nicht mindestens aus ABS druckt 
.
PLA und Schrittmotoren war schon ein Problem bei den Alten Reprap 
Druckern. Motoren werden halt warm.
Also wenn ich  bei mir im Betrieb eine Justage von 2 bis 6 Stunden 
machen müsste, nach einem Crash . Mein Teamleiter  würde mir etwas 
erzählen ...

von W.P. K. (elektronik24)


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Meine Meinung: die LumenPNP ist (fertig gekauft) zu teuer für das was 
sie bietet. Aber Opulo hat Respekt verdient, weil alles OpenSource ist.

Ich würde dir empfehlen:
1) kauf das Platinenset auf Ebay und bringe die Paste mit Spritze auf. 
Das sind doch alles große Bauteile und du machst es nur 1x. Das ist doch 
ein Kinderspiel.
Alternativ: kauf dir eine fix und fertige Platine bei Opulo. Dann kannst 
du auch direkt das neue Kameraset dort kaufen.

2) Bau die Mechanik selber auf - dafür ist es ja als OpenSource gedacht 
und gut beschrieben und es gibt alle nötigen Dateien auf der Seite von 
Opulo und eine gute Community.
Das komplette Fertiggerät bei Opulo ist halt teuer - auch in den USA 
sind Arbeitslöhne hoch - da kannst du durch Eigenarbeit eine Menge 
sparen.

3) Wenn es dann läuft, hast du viel gelernt und kennst das Gerät in- und 
auswendig und vor allem auch die mechanischen Schwachpunkte.
Dann gehst du hin und verbesserst es, in dem du z.B. nach und nach die 
3D gedruckten Teile durch Metallverbindungen ersetzt - oder dir dann 
parallel noch ein zweites Gerät komplett aus Metall aufbaust und dann am 
Ende evtl. dann nur die teuren Teile wie Motherboard, Kameras, Pumpe 
etc. ummontierst.

P.S. Ich habe gerade mal geschaut: es gibt ja quasi keine LumenPNP 
gebraucht zu kaufen. Wenn die -wie du sagst- so viele davon verkaufen, 
scheinen sie ja ihren Zweck zu erfüllen.

: Bearbeitet durch User
von Tobias (mosfet11)


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W.P. K. schrieb:
> P.S. Ich habe gerade mal geschaut: es gibt ja quasi keine LumenPNP
> gebraucht zu kaufen. Wenn die -wie du sagst- so viele davon verkaufen,
> scheinen sie ja ihren Zweck zu erfüllen.

Das sage nicht Ich. Das sagt Opulo.

Was ich nicht verstehe ist, dass angeblich die Boards immer ausverkauft 
sind.
Wenn ich wirklich so viele verkaufe, dann lasse ich den Kram 
produzieren. Ist am Ende preiswerter als es selbst zu produzieren. 
Insbesondere dann, wenn mir die Kapazitäten fehlen, meine Kunden zu 
bedienen.
Und irgendwann lohnt auch Spritzguss.3D Druck für Prototypen und 
Kleinserien, Ja. Aber doch nicht für Massenproduktion.

Bei Kleinanzeigen wurden 3 Stück angeboten. Die Anzeigen sind nicht mehr 
drin. Hab alle 3 angeschrieben. Antwort war, dass kein Interesse von 
Kundenseite  bestand .
Man  hat die Anzeigen raus  genommen, da man genervt war von "Ich Dir 
Zahlen 50 Euro". Oder "Ich dir geben 300 Euro mehr. Ist Geschenk . Mach 
bitte 300 Euro in Paket", also Betrug.

Warum die Lumen abgegeben werden, wollte mir keiner der 3 sagen.

Auch gibt es ein Video in dem behauptet wird, dass die Lumen die EMV 
Messung sofort bestanden hat. Ein wahllos aus dem Lager genommenes 
Gerät.
Ich hab noch nie ein Gerät mit Microcontroler und Motoren gesehen, 
welches die EMV Messung einfach so bestanden hat .
Wir müssen da immer viel Arbeit reinstecken.

Begründung war, dass sie ein hochwertiges Steckernetzteil verwenden.

Fakt ist auch, dass das Gerät bis Heute  kein CE hat. Damit ist eine 
gewerbliche Einfuhr in die EU nicht erlaubt.
Für mich ist das alles sehr merkwürdig .
Aber wie Alexander hier ja geschrieben hat, die Lumen funktioniert.
Man muss aber viel Arbeit reinstecken.

von Thorsten N. (totti14)


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Hi Tobias,
die Frage ist ja, willst du basteln und ab&an mal zwei PCBs bestücken 
lassen oder ein paar Boards mehr ?

Soll es super günstig sein, weil du schon das Mainboard nicht kaufen 
willst ?

Zum basteln und Zeitverschwenden sind beide Maschinen OK mehr aber auch 
nicht und dafür sind sie einfach zu teuer!

https://afarco.com/products/mini-pnp-v3-1

Die P&P ist so das günstigste, was man z.Z. bekommt, was auch stabil ist 
und wo man mit arbeiten kann.

Ich habe selbst so eine wackelige und eine "etwas" bessere P&P Maschine.

Gruß

von Tobias (mosfet11)


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Was mich halt verwundert ist, dass man nirgends lesen tut , dass sich 
jemand eine selber baut.
Im Netz findest du regelmässig Bausätze für Anycubic Kossel linear , so 
für 40 Euro.
Da hast Du alles an Motoren, Zahnriemen  MGN 12  usw .
Dann brauchst Du noch 2 2020 Profile , auch so zusammen 20 Euro.
Die Kameras sind ganz normale ELP Kameras. Einziger Unterschied ist, 
dass statt der Seriennummer eine Top und eine Bottom hat. Vereinfacht 
die Einstellung bei Open PNP. Kaufst Du die Originale, bist Du mit 2x30 
Euro dabei.
Dazu nochh 2 Vakumpumpen, 2 Magnetventile, Schlauch, Kabel , Kleinteile 
. Auch so 20 Euro.
Als Mainboard genügt ein altes Druckerbord auf dem Marlin läuft . Es 
sollte 6 TMC Treiber haben. I2C haben die alle. Brauchts für die 
Vakuumsensoren.
Dann brauchst es noch 4 Mosfet für die Magnetventile und Vakuumpumpe.
Und einen Anschluss für die adressierbaren LEDs hat heute auch jedes 
Druckerboard. Brauchts für die LEDs an der Kamera. Dann ein kleines 
breakout  Board für die Vakuumsensoren und RS485 für die Feeder. Das 
wars. Lass das mal alles  zusammen 60 Euro kosten.

Statt den Arbeittsbereich aus Platinen zu machen, ne Aluplatte nehmen. 
Da M3 Gewinde rein und man kann alles festschrauben.Man muss dann zum 
Festschrauben nicht jedesmal das Gerät umdrehen.
2 Rollen Filament und Schrauben.

Dazu noch 2 Köpfe für die Düsen. Und die kleineren PCBs  Das wars dann 
schon.
Damit bin ich bei Maximal 400 Euro Material, wenn ich nichts habe,
Und ob ich HWIN MGN 12 brauche, wenn ich auf der anderen Seite M5 
Schrauben als Achse verwende, muss jeder für sich entscheiden.

Die Feeder kann man für etwa 15 Euro Material bauen. Können für den 
Preis auch an den Bauteilerollen bleiben. Die Feeder werden ja erkannt 
und es erleichtert dann die Einrichtung .
Also wer gar nichts rumliegen hat sollte für so 550 Euro alles bekommen, 
was er für die Lumen braucht , incl 10 Feeder.

Was mich wundert ist, dass das anscheinend niemand macht .
Ich bin überzeugt, dass man in Asien eine Lumen mit 10 Feeder bauen 
könnte und beim Ali für unter 1K Euro anbieten könnte. Incl.  billigem 
Notebook. Also ready to use .

Dazu könnte man einige gedruckte Teile  durch CNC Teile ersetzen, so wie 
man es beim Voron gemacht hat.
Voron war erst ja auch nur Bausatz. Heute gibts die Sovol Drucker auf 
Voron Basis, ready to use.
Billiger als Voron Bausätze.

Was mich ja so verwundert ist, dass in Asien eigentlich alles kopiert 
wird .
Ob legal oder nicht.
Die Lumen ist Open Source . Jeder könnte die Lumen legal kopieren, 
verändern und preiswert verkaufen.

Warum macht das niemand ?

Einen Markt für Desktop PnP gibt es ja .

Und für 1K euro incl Feeder bin ich überzeugt, dass es Kunden dafür gäbe 
.
Auch in Foren hört man immer wieder , dass Leute gerne eine PnP hätten.
Klar bei Opulo zahlst Du ohne Feeder 2 K USD plus Versand. Dann kommt 
noch Zoll drauf und Einfuhrumsatzsteuer.  Dann bist Du so bei 2,8K Euro 
für ein Gerät , welches Du noch zusammenbauen und kalibrieren musst 
.Wenn du es überhaupt durch den Zoll bekommst .

Das ist zu teuer.

Aber das gleiche für 400 Euro bauen ist etwas ganz Anderes.
Zumal es ein schönes Projekt ist einen alten 3D Drucker zu recyclen.

von Thorsten N. (totti14)


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Hi Tobias,
auch der Chinese verschenkt nichts aber für kleines Geld gibt es dort 
auch eine solide Maschine:
https://www.microsmt.com.  cn 
/products/microsmt-pnpmachine-v3-for-openpnp

Sowas wird halt nicht in Massen verkauft, so das es mal richtig günstig 
werden kann.

Zum basteln und kennenlernen gehen natürlich auch die beiden angefragten 
Maschinen.

: Bearbeitet durch User
von Nick (b620ys)


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Wenn ich mir so diese umgedengelten Würstldrücker anschaue, dann muss 
man sich nicht wundern, dass die ungenau sind und die Kalibrierung 
verlieren.
Die Elektronik und Software mag gut sein, aber die Mechanik ist 
jämmerlich.

Ich find die Heim-PnP schon seit Jahren interessant, aber ernsthaft 
kaufen muss ich mir keinen. Ich hab/hätte einen Bestücker 15 km von 
hier, mit dem kann man gut zusammenarbeiten. Bei kleinen Losen schagen 
hat die Einrichtkosten zu. Und irgendwann lohnt sich halt doch eine 
eigene PnP.

Aber so ein Wackelgestell aus schief abgeschnittenen Item-Profilen die 
nicht mal ein Diagonalkreuz haben ... nee, danke!

von Thomas H. (Firma: SuE) (tomy)


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Wer Interesse hat, schaut mal hier:

www.xpdiy.io

Bald geht es los.

Für Prototypen bis 0402 könnte auch
dies infrage kommen:

https://youtu.be/JkBIv6j0Zyc

Gruß tomy

: Bearbeitet durch User
von Nick (b620ys)


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Thomas H. schrieb:
> Für Prototypen bis 0402 könnte auch
> dies infrage kommen:

Der/die Feeder*In ist möglicherweise hübsch.

Thomas H. schrieb:
> Bald geht es los.

Stark beeinflusst durch Lego.

von H. H. (hhinz)


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Nick schrieb:
> Thomas H. schrieb:
>> Bald geht es los.
>
> Stark beeinflusst durch Lego.

https://www.legoland.c*n/index.html

von Thomas H. (Firma: SuE) (tomy)


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von Nick (b620ys)


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Thomas H. schrieb:
> Also...ich sehe da kein Lego:

Ich seh lauter bunte Plastikklötzchen ...
Z.B. Fiducals zum festschrauben auf der Grundplatte, obwohl die auf der 
Platine sein sollten.

von Thomas H. (Firma: SuE) (tomy)


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