Hallo, sieht diese Folien-Kabelklemme nur so aus, oder müsste sie sich tatsächlich irgendwie auch öffnen lassen? Scheint RM.5 zu sein, und sehen oder fühlen kann ich da nix. Wenn ich mich nicht verzählt habe scheinen es 18 Kontakte zu sein. Wo gibt's diese Kabel und Klemmen gut sortiert? Gruss Jan
Wird nur durch die Kontaktfederkraft gehalten, keine Verriegelung. Besonders beim einstecken vorsichtig sein, dass es nicht hinter dem Stiffener abknickt. Das Kabel ist nach den Zeichnungen des Kameraherstellers gefertig, die stecker gibt es bei den üblichen Distris, sind aber schwer mit heißluft zu löten, ohne sie anzuschmelzen. Zum einstecken sollte man sich eine stumpfe Pinzette zurechtbiegen und ggf die grifflächen Gummieren, für besseren grip.
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Flip B. schrieb: > Wird nur durch die Kontaktfederkraft gehalten, keine Verriegelung. Ah, da kann ich ja lange rätseln, wie die Verriegelung funzt... Aber jetzt wo's ab ist, konnte ich auch mal nachmessen, daß das Kabel auch tatsächlich da landet, wo ich dachte. War dem allerdings auch schon anzusehen. > Besonders beim einstecken vorsichtig sein, dass es nicht hinter dem > Stiffener abknickt. Das Kabel ist nach den Zeichnungen des > Kameraherstellers gefertig, die stecker gibt es bei den üblichen > Distris, sind aber schwer mit heißluft zu löten, ohne sie anzuschmelzen. Also bei reichelt fand ich zwar schonmal so Klemmen, aber diese Kabel nur so Spezialfallweise ("für raspi Modul sowieso" usw.). Dabei such ich nur so Standard 1:1 eben diese Polzahl. > Zum einstecken sollte man sich eine stumpfe Pinzette zurechtbiegen und > ggf die grifflächen Gummieren, für besseren grip. Ja, Danke für die Warnung, besser wird's sein. Gruss Jan
BirnKichler S. schrieb: > https://www.youtube.com/watch?v=dtSVg4hf_RI Also wenn Du damit sagen willst, daß ich mich bei all diesen Konstruktionen nicht auf allzu große Steckzyklenzahlen verlassen sollte... Also nach meiner begrenzten Bastelerfahrung jedenfalls sind besonders diese Klemmdinger mit anfangs hohem Halt nach wenigen Zyklen schnell mal hinüber. Umso verwunderlicher, hier in so einem Gerät jetzt ein Teil ohne Einrasten vorgefunden zu haben.
Ah, bei Amazon ist wer, der nicht nur das Kabel in angenehmen Verpackungseinheiten bietet, sondern dazu auch noch 4er-Packs pfc-dip Adapter. Das dürfte dazu beitragen, daß das Gerät nicht so lange auseinandergepflückt rumliegen muss, ich nicht noch'n board mit µC entwerfen muss (sondern allenfalls wenn ich das will), und so. Ideal erstmal.
Beitrag #8019857 wurde vom Autor gelöscht.
Jan B. schrieb: > bei Amazon ist wer Könntest du bitte einen Link posten, sowas könnte ich auch gebrauchen. Gruß Ulf
Ulf P. schrieb: > Könntest du bitte einen Link posten, sowas könnte ich auch gebrauchen. Sowas: https://www.amazon.de/dp/B0D8494FHY Mal sehen, ob das taugt.
Jan B. schrieb: > Mal sehen, ob das taugt. Ja, kam hier bestückt (sogar mit anscheinend extra Spezialangefertiger 2x9 Stiftleiste) und geritzt an, und scheint in Kombi mit dem Standardkabel auch zu funktionieren. Mit dem Kabel der Kamera allerdings scheinen irgendwelche Kontakte nicht richtig zu passen! Nicht dolle schlimm, da ich nicht das Kabel aus der Kamera, sondern nur die Klemme verwenden will, aber das macht mich jetzt erstmal nervös.
Jan B. schrieb: > aber das macht mich jetzt erstmal nervös. Hach, nicht nötig. Rastermass grob falsch. Mift. Watt nu.
Jan B. schrieb: > Mift. Watt nu. Nochmal messen. Abstand der beiden am weitesten auseinanderliegenden Kontakte, Teilen durch Anzahl Kontakte -1.
Harald K. schrieb: > Jan B. schrieb: >> Mift. Watt nu. > > Nochmal messen. Abstand der beiden am weitesten auseinanderliegenden > Kontakte, Teilen durch Anzahl Kontakte -1. Ist leider alles insgesamt auch sehr klein, das macht die Messung schwierig... Ich messe so bei dem neuen 0.5 mm Kabel 8,5mm mit 18 Kontakten, da passt deine Formel exakt zum Messwert. Beim Kamerakabel messe ich etwa 7,0mm mit 18 Kontakten. Demnach Rastermass 0,412. digikey führt 80-poliges Flexkabel mit der Angabe
1 | 0,016" (0,40mm) |
0,016Zoll wären 0,4064mm.
Du kannst auch nicht davon ausgehen, dass selbst flexkabel mit gleichem rastermaß in beliebige FFC Buchsen passen. Neben Vorder-und hinterseitiger kontaktierung gibt es rechts und links bereiche für registrierung und ggf verriegelung, positionierung der kontakte und auch versetzte mehrreihige kontakte. Das sollte schon alles aufeinander passen. Im kabel sollten zudem querschnitte und ggf leitungsimpoedanz passen. Was ist dein Ziel? Eine defekte buchse tauschen, Das kabel tauschen oder gar verlängern? Fürs ausmessen sollte man das flexkabel zusammen mit einem Referenzmaß auf nen scanner legen und digital nachzeichnen.
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Flip B. schrieb: > Was ist dein Ziel? Eine defekte buchse tauschen, Das kabel > tauschen oder gar verlängern? Hm, schwer zu beschreiben, worum's geht, aber jedenfalls sollen diese Signale von der Hauptplatine nach aussen geführt werden. Dazu dient auch das Originalkabel, das zu den EF-M Anschlusspins der EOS-M führt. An denen könnte man prinzipiell auch rumfrickeln, was ich aber zu vermeiden suchte. Im weiteren sollen die Signale auf ein Canon EF-Bajonett geführt werden. Zweck der Gesamtkonstruktion ist, einen EF/EF-M Adapter mit sogenannter Tiltfunktion (d.h. beliebiger Verkippen des Sensors gegen die optische Achse) zu bilden: https://www.instagram.com/p/DVeP-nYjoIV/ Für dieses Verkippen braucht es Platz, da eben um möglichst viele Winkelgrad (so ca +-10 Grad) Verkippung ermöglicht werden soll. Den Verbaut man sich mit Frickelei am Originalbajonett allerdings schnell. Die Signale sind neben 2 Sätzen Versorgungsspannung niedrig getaktete, serielle Digitalschnittstelle aus den 80er Jahren (eigentlich bspw 80 kbit/s). Alle 9 Signale im Flexkabel laufen direkt 1:1 an die Bajonettanschlüsse (mutmasslich werden die Federn der Bajonett-Kontaktpins direkt auf dieses Felexkabel drücken), sogar in unveränderter Reihenfolge (das will man aber nicht zu sehen bekommen, all diese Federdinger). Es geht also um Informationen wie insbesondere von Objektiv einzustellende Blendenzahl (die sich bei Canon EF Objektiven nur per Elektronik vorgeben lässt), anzusteuernde Fokusentfernung, uä.
Jan B. schrieb: > Hm, schwer zu beschreiben, worum's geht Das ist Dir aber gelungen; ich jedenfalls denke, das verstanden zu haben. Schicke Idee. Vergleichbares sollte auch möglich sein, wenn man ein EF-Objektiv an RF (mit APS-C-Sensor) adaptiert, RF hat nur 2mm mehr Auflagemaß als EF-M. Solltest Du das noch nicht wissen: Das EF-Protokoll ist recht gut auseinandergepflückt worden, die detailliertesten Informationen dazu habe ich auf einer französischen Webseite finden können: http://jp79dsfr.free.fr/_Docs%20et%20infos/Photo%20Tech%20_%20Canon%20EOS-EF%20Protocol.pdf Allerdings -- das ist auf Französisch. Muss man entweder selbst verstehen oder Stück für Stück einem Übersetzer à la deepl vorwerfen.
Harald K. schrieb: > Jan B. schrieb: >> Hm, schwer zu beschreiben, worum's geht > > Das ist Dir aber gelungen; ich jedenfalls denke, das verstanden zu > haben. Schicke Idee. Danke. > Vergleichbares sollte auch möglich sein, wenn man ein EF-Objektiv an RF > (mit APS-C-Sensor) adaptiert, RF hat nur 2mm mehr Auflagemaß als EF-M. Allerdings noch schwieriger. Canon EF hat ja 44mm Auflagenmass. Ergibt also für RF 24mm Spielraum. Zum Vgl: der Meike Retro-Adapter, der einem eigentlich ein fertig Verkabeltes EF-Bajonett liefert, frisst von diesen 24mm Spielraum ganze 23mm auf. Mit der Front alter, kaputter EF Film-Kameras kann man noch ein paar mm gewinnen. Zwar ist die für eine beabsichtigete Bildwirkung tatsächlich benötigte Verkippung oft letzlich doch relativ klein, aber beim Einstellen ist es natürlich auch nochmal sinnvoll, wenn man auch noch weiter drehen kann, als benötigt. > Solltest Du das noch nicht wissen: Ja, vllt muss ich dann doch auf sowas ausweichen. Also das mit der Verkabelung an die EOS-M einfach lassen, und stattdessen Blende per µC einstellen. Wäre eigentlich egal alles. Leider hat die EOS-M auch einen Firmware-Bug, der die Nutzung von "manuellen"/unverkabelten Objektiven deutlich umständlicher macht.
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Jan B. schrieb: > Mit der Front alter, kaputter EF > Film-Kameras kann man noch ein paar mm gewinnen. Oder man entfernt vom EF-Objektiv das Bajonett nebst Kontakten, und lötet gleich an den Innereien seine Kabelage an. Das mag einem zwar "wehtun", weil dann das EF-Objektiv nicht mehr als natives EF-Objektiv nutzbar ist, aber gebraucht sind die Dinger als Festbrennweite durchaus günstig zu bekommen. Richtig günstig wirds, wenn man alte Sigma-Objektive aus "analoger" Zeit verwendet; die nämlich funktionieren oft nicht an digitalen EF-Kameras, weil Sigma beim Reverse-Engineering das Protokoll fehlinterpretierte. Damit funktioniert die Blendensteuerung nicht, was die Kamera mit einer Fehlermeldung quittiert. Das aber ist ein mit einem Attiny13 lösbares Problem (der übersetzt das fehlinterpretierte Kommando zur Blendensteuerung), und dann hat man ein günstiges Objektiv als Bastelgrundlage. https://github.com/marcan/sigmafix Damit habe ich zwei Sigma-Objektive in die "Neuzeit" retten können, ich nutze die wiederum mit einem EF-Z-Adapter an meiner Nikon.
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Harald K. schrieb: > Jan B. schrieb: >> Mit der Front alter, kaputter EF >> Film-Kameras kann man noch ein paar mm gewinnen. > Oder man entfernt vom EF-Objektiv das Bajonett nebst Kontakten, und > lötet gleich an den Innereien seine Kabelage an. Hehe, ja, da ist's leichter. Aber das ist natürlich kein Stück attraktiv, wenn man die Objektive noch an einer Kamera mit EF-Bajonett zu nutzen gedenkt. Und erstmal ist ja nicht die Elektrik das Problem, sondern der mechanische Aufbau, also für Tilt-Funktion jetzt. Viele Objektiv-Stativschellen sind auch gar nicht kostengünstig. > Das aber ist ein mit einem Attiny13 lösbares Problem (der übersetzt das > fehlinterpretierte Kommando zur Blendensteuerung), und dann hat man ein > günstiges Objektiv als Bastelgrundlage. Ja, coole Bastelei, finde ich auch. Dennoch will ich (glaube ich) dieses EOS-M Problemchen irgendwie auch lösen (ua wegen dem nervigen Firmware-Bug, der übrigens bewirkt, daß man nur zwecks LiveView bei unverdrahteten Objektiven oft völlig falsche Belichtung einstellen muss, nur um auf dem Display was zu sehen). Gerüchten zufolge verschwindet das Problem mit "AF-Bestätigungschip", das hilft mir aber nicht weiter. Mal sehen, vllt mache ich sowas mit 'ner ringförmigen Platine im Bajonett, und von da mit diesem gerade erworbenen flexkabel raus. Ich bin jetzt jedenfalls erstmal froh, das Teil wieder zusammengesetzt zu haben, anscheinend ohne mir dabei Einschränkungen eingehandelt zu haben. Der erfolglose Eingriff bzw. Versuch war nicht ganz ohne Risiko: https://www.youtube.com/watch?v=UN4XLmkd9Xs Ah, und vllt habe ich sogar eine Verbesserung erwirkt. Das Teil hatte nämlich immer einen extrem nervigen Akkuverbrauch. Hab die verdächtigen Chips am großen Blech mal tüchtig mit Wärmebleibtpaste eingecremt.
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Jan B. schrieb: > Mal > sehen, vllt mache ich sowas mit 'ner ringförmigen Platine im Bajonett, > und von da mit diesem gerade erworbenen flexkabel raus. Ich fürchte, so werde ich's machen müssen. Ist zwar nervig und teuer, aber immerhin sollte es so auch bei einem Wechsel auf andere EOS-M noch funktionieren. Und der Eingriff lässt sich vllt relativ zügig rückgängig machen und/oder leicht mit anderen Basteleien (z.B. Wechsel des EF-Bajonetts über 13-pol Diodenstecker, s. Bilder; also bspw für Makrofotografie das eine EF-Bajonett in Retro, und für Tilt ein weiteres). Einen ersten Platinenentwurf habe ich schonmal (Bilder aus Vorschau von Beta-Layout Bestellsystem). Boah war das stressig. KiCad arbeitet leider noch nicht besonders gut mit Inkscape zusammen. Ich traue mich jetzt nichtmal, da die Innenfräsung zwecks leichterer Trennung noch anzupassen. Und dazu noch wegen der Kreisform komplett freiwinklig verlegte Bahnen nur. Meint ihr das geht in Ordnung, Vdd nur eine Leitung in RM.5 Flexkabel, dGND, Pgnd und Vbat je zwei?
Achso... falls hier wer mitliest, der selbst noch irgendeine EOS-M hat, mitsamt einem EF-Adapter... bitte mal durchmessen, was letzterer mit der det-Leitung (am Kameragehäuse ganz rechts, am Objektiv ganz links) macht. Vermutlich einfach Kurzschluss/Widerstand nach DGND (direkt daneben). Die MIF (Abkürzung für "Match InterFace"?) Leitung (andere Seite ganz aussen) wird glaube ich normal über einen Widerstand 680Ohm durchs EF-Objektiv mit Pgnd verbunden. https://eflens.com/lens_articles/ef_lens_mount.html
Jan B. schrieb: > Achso... falls hier wer mitliest, der selbst noch irgendeine EOS-M hat, > mitsamt einem EF-Adapter... bitte mal durchmessen, was letzterer mit der > det-Leitung (am Kameragehäuse ganz rechts, am Objektiv ganz links) > macht. Beim normalen EF-Bajonett ist das so, daß das Objektiv diesen Kontakt mit dem danebenliegenden verbindet. Beim "Eindrehen" des Objektivs passiert das als letzter Schritt, wenn das Objektiv die korrekte Position erreicht hat, und ein Bestromen der Kontakte keine Schäden anrichten kann. Der Kamerabody aktiviert erst danach die Spannungsversorgung des Objektivs. Es ist stark davon auszugehen, daß das beim EF-M-Bajonett genauso gehandhabt wird. Es gibt Leute, die meinen, zum Objektivwechsel müsse man zwingend die Kamera abschalten; dieser Mechanismus sorgt dafür, daß die befürchteten Auswirkungen auch beim Eingeschaltetlassen nicht auftreten können.
Harald K. schrieb: > Es gibt Leute, die meinen, zum Objektivwechsel müsse man zwingend die > Kamera abschalten; dieser Mechanismus sorgt dafür, daß die befürchteten > Auswirkungen auch beim Eingeschaltetlassen nicht auftreten können. Besonders bei den älteren EOS Kameras, aber überhaupt allen mit Spiegelkasten bekommt doch auch kaum wer mit, in welcher Stellung sich nun dieser Einschalthebel befindet. Aber Spiegel, super Stichwort. Kaum die Platine jetzt bestellt auch schon einen Fehler gefunden. Beim Spiegeln der Flexkabel-Belegung det+mif vertauscht. Müsste dann beim Bestücken des Widerstands auf dem Aussenbord beachtet werden. Hier noch der Link zum KiCad File: https://jan.abnuto.de/foto/EF-M/ef-m.kicad_pcb
Jan B. schrieb: > Ulf P. schrieb: > >> Könntest du bitte einen Link posten, sowas könnte ich auch gebrauchen. > > Sowas: https://www.amazon.de/dp/B0D8494FHY > > Mal sehen, ob das taugt. Danke, scheint gut sortiert.
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